Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Absonderliche Abkommen

Val der Ama am Dienstag den 14. Februar 2017

Sie wollen sich in Sachen Fussball betätigen? Vielleicht als Sportchef oder gar als CEO? Dann lernen Sie erst die Juristerei.

Es ist drum wirklich nicht einfach mit diesen Verträgen. Denken Sie mal an den Thorsten Schick vom BSC YB. Der 26-Jährige hat sich beim Spiel gegen Sion mit seinem 25. Einsatz in einem Wettbewerbsspiel in der laufenden Saison eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr erspielt.

Oder grad anders beim Tomislav Puljic vom FC Luzern: Der hat zwar noch einen Vertrag bis Ende Saison, ist aber neulich von der Sportkommission seines Vereins aus dem Kader der ersten Mannschaft geworfen worden, damit er nicht etwa auf die vertraglich festgeschriebenen 20 Partien kommt, die seinen Kontrakt automatisch um ein Jahr bis Sommer 2018 verlängern würden.

Und jetzt eben zu Anthony Martial. Offensichtlich waren dem AS Monaco die 50 Millionen Euro Transfersumme nicht genug. Eine Klausel in seinem Vertrag besagt nämlich, dass Manchester United zusätzlich zehn Millionen Euro für den Offensivmann zahlen muss, sollte der 25 Treffer in einem Pflichtspiel erzielen. Bald ist Zahltag: Am vergangenen Wochenende gegen den FC Watford traf Martial zum 24. Mal für die “Red Devils”.

Seltsam? Nun, in den englischen Medien werden weitere Vertragsdetails erwähnt: Falls der 21-Jährige auf 25 Länderspiel-Einsätze für Frankreich kommt und es einmal in die TopTen der Weltfussballer-Rangliste schafft, sollen jeweils zehn weitere Millionen fällig werden.

Schwierige Wahl

Briger am Freitag den 3. Februar 2017

Wer wird Fussipussy des Monats Januar und sichert sich schon im Februar einen Platz an der Wahl zur Fussipussy des Jahres im Januar 2018?

Sie haben die Wahl! Und zwar zwischen mehreren hochkarätigen Kandidaten:

Nummer 1: Khadim N’Diaye, der Torwart des Senegal, so eine hinterhältige Attacke gab’s im afrikanischen Fussball noch selten, aber sie kam im richtigen Moment, denn Senegal brachte das 2:2 gegen Algerien über die Zeit. Im Viertelfinale war dann aber nach Elfmeterschiessen gegen den späteren Finalisten Kamerun Endstation.

Nummer 2: Kim Källström, Ex-GC, wegen Motivationsproblemen wollte er aber nicht an der Nominiertengala gestern Abend teilnehmen.

Nummer 3: Aus dem schönen Basel nominiert: Herr Kieslich.

Nummer 4: Die Leserschaft des Runden Leders. HeRrr, Chefredaktor vom Runden Leder nannte als Grund für die Nomination:

Dieses Gegränne, wenn wir mal blau machen wenn es einen kurzen Unterbruch aus technischen Gründen gibt, war ja unerträglich.

Da aber laut Fussipussy-Award-Reglement Punkt 21, Absatz 2b Nominierte nicht für sich selbst stimmen können, wird diese Nomination ausser Konkurrenz geführt.

Ihre Stimme geben Sie ab bis Sonntag Mittag 12:00 Uhr.

Lomo en Manteca

Val der Ama am Donnerstag den 2. Februar 2017

Sergio Ramos weiss was gut ist.

Zum Beispiel Schweinsfilet in Schmalz.

Diese Spezialität aus dem Süden Spaniens schmeckt im Fall sensationell! Wenn Sie das selbst herstellen wollen: Einfach Schweinefilet in Stücke schneiden, dann mit vielen Kräutern und Knoblauch marinieren, dann anbraten oder besser: im Schmalz frittieren. Und dann mit dem Schmalz (uh viel davon) in einen Topf und erkalten lassen.

Jetzt aber Sergio Ramos: Am Sonntag, während der Ligapartie gegen den Tabellenfünften Real Sociedad San Sebastián, da hat so ein Fan immer wieder ein blau beschriebenes Schild hochgehalten. Darauf war in grossen Lettern geschrieben: “Sergio, wenn Du mir Dein Trikot gibst, dann schenke ich Dir eine Packung Lomo en Manteca”.

Nach dem Schlusspfiff rannte Ramos hurtig in Richtung Kurve und warf dem Mann sein Shirt zu und freute sich dann ob einer Packung mit eben Lomo en Manteca.

Betriebsunterbruch 

Rrr am Mittwoch den 1. Februar 2017

ACHTUNG: Das Runde Leder ist von einer technischen Störung betroffen. Daher gibt es vorderhand keine neuen Beiträge. Wir hoffen, dass unsere Techniker das Problem lösen können. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Was macht eigentlich …

Harvest am Mittwoch den 1. Februar 2017

… René van Eck?

In Luzern ist er eine Legende. Nicht nur wurde er als Spieler Cupsieger mit dem lokalen FC und war von 1990-1998 dessen charismatischer Abwehrchef, er stieg als Trainer schliesslich 2006 mit dem FC Luzern auch in die Super League auf. Damit ist er der letzte Trainer, dem dieses Kunststück gelang. In die Gänge kam seine Trainerlaufbahn dann aber doch nicht. Inter Turku, FC Wohlen, FC Thun, Carl Zeiss Jena, 1. FC Nürnberg (U19), Alemannia Aachen, Excelsior Rotterdam (U19) und FC Den Bosch waren die Stationen zwischen 2006 und 2016.

Nachdem er im Februar 2016 in Den Bosch entlassen wurde, übernahm er für die letzten beiden Spiele der Saison den FC Muri, um mit ihnen als Feuerwehrmann den Abstieg abzuwenden. Dies gelang und gemäss der bz Basel sollte er danach einen Club in Teheran übernehmen. Dazu kam es allerdings nie und van Eck blieb stellenlos. Bis 2017. In der Rückrunde soll er die ambitionierte Elf von Wacker Nordhausen wieder in die erweiterte Spitze der Regionalliga Nordost führen. „Diese Mannschaft hat unglaublich viel Qualität“, weiss van Eck.

Was und Wo? (1)

Val der Ama am Donnerstag den 26. Januar 2017

Hallo und herzlich Willkommen zu unserer Frage der Woche.

Heute gewinnen Sie, so Sie denn schnell und grad zuerst antworten, diesen Preis da:

Schön. Das Rätsel finden Sie weiter unten, loslegen wollen Sie bitte jetzt und sofort.
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Geschwinde Gockel

Val der Ama am Dienstag den 24. Januar 2017

Juhui, in drei Tagen geht das alte Jahr zu Ende!

Also in China. Dort feiert man in ein paar Tagen das chinesische Neujahrsfest und nach über 12 Monaten Affe, beginnt dann ab dem 28. Januar das Jahr des Feuer-Hahns und das dauert bis genau zum 15. Februar 2018.

Und weil China im Fussball mittlerweile das Mass aller Dinge ist, erstaunt es nicht, dass sich auch die vom Brexit bedrohten englischen Clubs dort anbiedern. Manchester City zum Beispiel. Ein simpler Neujahrsgruss reicht hier natürlich nicht, da muss schon was mit Fun und so organisiert werden. Zum Beispiel und warum nicht so ein Hühnervögelrennen? Das ist doch voll drollig, haben sich die Marketingverantwortlichen sicherlich gedacht. Nein, ist es nicht.

Immerhin zeigt uns die Einspielung eindrücklich, dass die Viecher wirklich nur zum Essen zu gebrauchen sind.

Billiger Betreuer

Val der Ama am Donnerstag den 19. Januar 2017

John Clarkson machts umsonst.

Der Club Deportivo Tudelano ist ein spanischer Fussballverein in Navarra und dort spielt er immerhin in der Segunda División B. Selbstverständlich hat der Verein finanzielle Probleme und dazu Ärger mit den Steuerbehörden. Und weil es sportlich auch nicht grad super läuft (aktuell Rang 9 in einer 20er-Liga) kommt das Angebot eines englischen Geschäftsmanns ganz gelegen.

John Clarkson, den Sie da auf dem Bild oben sehen, will nämlich Trainer des Vereins werden und hat sich dazu einen ganz interessanten Deal überlegt. Der 60-Jährige verzichtet auf einen Lohn und will stattdessen selbst Geld in den Club investieren: £50,000 in der ersten Saison und £100,000 im Jahr darauf.

Win-Win, meint Clubpräsident Jesus Miranda: “Die Fans denken vielleicht, dies sei eine Art extravagantes Hobby für Clarkson, aber er ist ein richtiger Trainer mit Erfahrung und Diplomen. Er bezahlt Geld für ein Sportprojekt, er wird den Club nicht übernehmen. Er wird uns bei der Sponsorensuche und bei der Schuldentilgung unterstützen.”

Auch interessant: Wenn der neue Übungsleiter mit dem Club aufsteigt, kriegt er das investierte Geld zurück. Nur dann.

Rasenheizung

Val der Ama am Dienstag den 17. Januar 2017

Die Stiefel sind weg!

Und zwar gehen Sie an Herrn Birkir, der das Rätsel heute bereits nach 25 Minuten lösen konnte.

Gut gemacht, Herr Birkir. Wir sehen uns heute beim Film, oder? Weil dann würde ich Ihnen die Gummidinger gleich persönlich überreichen.

Rundes Leder Meisterapfentkalender (47)

Lars Sohn am Montag den 16. Januar 2017

Endlich Meister mit dem Runden Leder. Der Fussballblog Ihres Vertrauens würdigt jeden Tag einen Club, der es verdient hat.


Heute: Celtic Glasgow

Ihr Apfentkalender ist schon durch? Macht nichts, unserer hat ein siebenundvierzigstes Törchen. Siebenundvierzig nationale Meistertitel? Wahnsinn!

Gut, unsere kompetitiv wiedererstarkten Stadtrivalen haben bereits vierundfünfzig Titel auf dem Konto und seit ihrem Gang durch die unteren Ligen Schottlands wurde der Abstand um “five in a row” verkürzt.


Die erste Mannschaft des wunderbarsten Fussballvereins der Welt bei der Meisterfeier 2016

1893, nur fünf Jahre nach der Vereinsgründung durch Bruder Walfried, wurde die Meisterschaft erstmals gewonnen. Die stärkste Phase folgte von 1966 bis 1974, als neun Titel am Stück gewonnen werden konnten. Während dieser Zeit unter dem legendären Trainer Jock Stein holte Celtic Glasgow 1967 in Lissabon im Final gegen das damals unwiderstehliche Inter Mailand gar den Europacup der Landesmeister.

Celtic wäre nicht Celtic ohne seine Fans. Nicht selten sehen in Massen aufgebotene Gesetzeshüter dem friedlichen Treiben verdutzt zu und fragen sich, ob diese Fussballanhänger wirklich von der Insel mit dem ach so schlechten Ruf kommen.

Aber genug der Lobhudelei. Die Redaktion des Runden Leders wünscht Ihnen weiterhin eine besinnliche Zeit.

In eigener Sache: Nach dreieinhalb schönen Jahren beim Runden Leder ziehe ich mich aufgrund privater Gründe aus dem Tagesgeschäft zurück. Ich bedanke mich bei der gesamten Lederschaft für die vielen unvergesslichen Blogmomente. Nachdem mir Herr Rrr sein länger nicht mehr benutzes Feriendomizil auf dem Bahamas zur Verfügung gestellt hat, bleibt quasi nur noch Ihnen allen einen schönen Winter zu wünschen. Prost!

Etliche Ehrungen

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 10. Januar 2017

Endlich vergeben: Die Rundesleder Awards 2016 des Runden Leders!

Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit hat das Fachforum Ihres Herzens gestern abend die Preise für die wichtigsten Persönlichkeiten des Weltfussballs vergeben. Die Gala ging im Feriendomizil unseres ChefredaktoRrrs in Grosshöchstetten über die Bühne (unser Funkbild).

Die wichtigsten Preise gewonnen haben:

Für sein Lebenswerk: Sepp Blatter, der nie formell abgewählte Präsident des Weltfussballverbands FIFA. “Sepp”, sagte ein sichtlich bewegter Herr Rrr in seiner Laudatio, “Sepp, die ganze Welt hat Dich vergessen und verdammt, aber wir vom Runden Leder, wir stehen zu Dir, wie wir auch zu Ralph Zloczower stehen, dem wir nach wie vor jedes Jahr zum 70. Geburtstag gratulieren, obwohl er uns damals keine Gratistickets für die EURO 2008 geschenkt hat, aber Schwamm drüber, das sind quasi Tempi passati, wie wir Lateiner sagen. Merci Sepp für alles, you made the world a butter place, und zu Deinen Ehren gibt es nächste Woche ja noch die Rundes Leder Sondergala im Kino Rex.”

Bester europäischer Mischler: Michel Platini. Alle Anwesenden waren sich einig: Eine höchst verdiente Auszeichnung. Die Preissumme von 2 Millionen Franken wurde bereits 2011 ausbezahlt.

Gewinner in der Kategorie Newcomer: Der etwas streberhafte Generalsekretär der UEFA, der jetzt Präsident der FIFA ist. In the fourth round, Banja Luka against – Moment: Dnjepr Dnjepropetrowsk. Banja Luka will first play at home.

Cristiano Ronaldo des Jahres: Cristiano Ronaldo.

Und nun noch die nationalen Auszeichnungen. Trainer des Jahres: Urs Fischer. Er schaffte das nie für möglich gehaltene Fussballmärchen und führte den FC Basel zum Meistertitel. Öise Urs machte sich dadurch am Rheinknie unsterblich.

Spiel des Jahres: Vaduz-Thun 1:1.

Berner des Jahres: Guillaume Hoarau.

Tor des Jahres: Was für eine einfache Wahl – Jan Lecjaks’ Treffer zum 5:1 gegen Lausanne.

Poet des Jahrhunderts: Vladimir Petkovic. An der FIFA-Gala zum Statisten degradiert, hat er bei uns natürlich das letzte Wort, denn einen so weisen Menschen trifft man nicht alle Tage.

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Besondere Plätze

Rrr am Samstag den 7. Januar 2017

49 Sitzplätze in den Regenbogen-Farben.

Der US-Profiklub Orlando City gedenkt damit der Opfer des Anschlags vom 12. Juni 2016. 49 Menschen wurden damals im Nachtklub Pulse in Orlando getötet. Es war der schlimmste Gewaltakt gegen Homosexuelle in der Geschichte der USA.

In seinem neuen Stadion will Orlando ein dauerhaftes Zeichen gegen Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit setzen, wie der Verein mitteilte. Die 49 besonderen Sitzplätze sind mit je einer Erinnerungstafel versehen und befinden sich im zentralen Sektor 12 (für 12. Juni).

Die Plätze wurden an Saisonabo-Besitzer vergeben. Sie sollten also an jedem Spiel besetzt sein. Orlando Citys erstes Heimspiel in der neuen Saison steigt am 5. März gegen den New York City FC.

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