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Archiv für die Kategorie „Der schwarze Kontinent“

The Rumble in the Jungle (II)

Herr Pelocorto am Dienstag den 29. Juli 2014

Wir blicken nach Kinshasa, wo sich in der afrikanischen Champions League Bemerkenswertes abspielt.

Unter der Leitung des kenyanischen Schiedsrichters Davies Omweno trifft im Stade Tata Raphaël in Kinshasa das lokale Team AS Vita Club auf Al Hilal aus dem Sudan. Al Hilal braucht dringend Punkte, um über den Strich in der Gruppe A zu kommen. Allzuschlecht sieht es nicht aus, denn nach 90 Minuten steht es 1:1. Zum Schrecken Al Hilals zeigt der Schiedsrichter eine Verlängerung von 7 Minuten an, niemand weiss warum. Aber es kommt noch schlimmer, in der 97. Minute gibt es einen Penalty für AS Vita Club, den Tady Etekiama eiskalt versenkt. 2:1.

Das ist zu viel für Al Hilals brasilianischen Trainer Paulo Campos. Er stürmt das Feld, die halbe Mannschaft im Schlepptau, um sich den Schiedsrichter vorzuknöpfen. Die Polizei muss noch auf dem Platz eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern. Der Club hat sich nun per sofort von seinem handfesten Trainer getrennt, so gehe es natürlich nicht. Gleichzeitig gab der Club auch bekannt, dass man beim CAF Protest gegen die Nachspielzeit eingelegt habe.

Hier noch die Bilder dazu:

97. Minute: Der Penalty ist drin. 2:1 für das Heimteam!

97. Minute: Der Penalty ist drin. 2:1 für das Heimteam!

Olé olé AS Vita Club!

Olé olé AS Vita Club!

Ich hätte da noch eine Frage ...

Ich hätte da noch eine Frage ...

7 Minuten?

7 Minuten?

Erdoğan Golleri Hat Trick

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 29. Juli 2014

Sonderkorrespondent Ahmed Rüdüsülü meldet sich mit aktüeller Nachrücht:

Iyi günler, liebe Freünde aus Bern!

Ihr Münüster Üli Maürer mag vielleicht ein freundlücher Mann sein, aber so güt Füssball spielen wie ünser Kandidat kann er kaüm. Recep Tayyip Erdoğan konnte nämlüch als Süperjoker mit einem Golleri Hat Trick die Niederlage seines Teams in Extremis abwenden.

Innert 15 Minuten erzielte Erdoğan mit stüpender Technik und trotz starker Verteidigerleistung des gegnerischen Teams drei Tore und verhinderte so eine peinlüche 0:3-Blamage. Wählen auch Sie* am 10. August den Kandüdaten Erdoğan! Lang lübe der Kandüdat Erdoğan!

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Generöse Geste

Lars Sohn am Dienstag den 1. Juli 2014

LIVE: Argentinien-Schweiz 1:0

Die Spieler des griechischen WM-Kaders verzichten auf ihre Prämien.

In einer Zeit wo Akteure verschiedenster Länder fast nur mit fetten Geldbeuteln zu einer Teilnahme an einer WM zu bewegen sind, stellt das Verhalten der Griechen eine löbliche Ausnahme dar. Anders als die Vertreter von Kamerun wollten sich die Fussi-Hellenen nicht mit WM-Auftritten bereichern und schlugen statt dessen vor, die nicht ausgeschütteten Mittel beim Aufbau eines nationalen Trainingszentrums zu verwenden.

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Die Mannschaft hat Ministerpräsident Andonis Samaras (weder verwandt noch verschwägert mit dem gleichnamigen Giorgos) folgendes Schreiben zukommen lassen: "Wir wollen diesen Bonus nicht. Wir spielen nur für Griechenland und sein Volk, aber wir bitten Sie, uns darin zu unterstützen, ein Grundstück für ein Trainingszentrum für unsere Nationalmannschaft zu finden." Gemäss Medienberichten soll Samaras dem griechischen Fussballverband EPO seine Unterstützung bei dieser feinen Sache zugesichert haben.

Dantes Inferno

Newfield am Dienstag den 17. Dezember 2013

1

ARD 20:25 Sportschau live: FIFA Klub-WM 2013
Halbfinale: FC Bayern München - Guangzhou Evergrande FC
(mit Torlinientechnologie)

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Mondesa bei Swakopmund, Namibia

Val der Ama am Montag den 26. August 2013

25. August 2013

Briger1

Herr Briger grüsst uns aus der Wüste Namib.

Elektronische Raucher sind Sieger

Lars: L am Samstag den 22. Juni 2013

Djibril Cissé kann nun soviel rauchen, wie er will.

Nicht nur Hollywood-Promis wie Charlie Sheen oder Lindsay Lohan, Musiker wie Bruno Mars und Courtney Love, auch immer mehr Fussballer bevorzugen die elektronische Form der Zigarette. Der Franzose Djibril Cissé (Ex Liverpool, Lazio, QPR, heute in der Wüste) war letzte Woche in Ghana bei Michael Essien zu Gast, an dessen Spiel für die Hoffnung. Cissé paffte dabei auf seiner elektronischen Zigarette, was das Zeug hielt.

«Elektronische Zigaretten mit Tabakzigaretten zu vergleichen, ist wie ein Vergleich von Fussballspielen mit Handgranatenjonglieren», sagte Adrian Everett, E-Zigi-Hersteller, wie eine Google-Suche nach "Fussball" und "Zigaretten" ergab.

Aber aufgepasst! Während das Rauchen für Fussballer ganz in Ordnung ist, müssen Fans mit Konsequenzen rechnen.

Katastrophale Kampagne

Val der Ama am Dienstag den 18. Juni 2013

Simbabwe ist bei der WM-Qualifikation ausgeschieden - und wie!


Simbabwes Trainer Klaus Dieter Pagel hat allen Grund, hier so zu lamentieren, wie Sie jetzt grad erfahren werden.

Und zwar musste seine Mannschaft vorvorgestern Samstag zu einem wegen schlecht gespielt vorher mittlerweile bedeutungslos gewordenen Spiel gegen Guinea antreten. Doch bereits am Flughafen in Harare gabs ersten Ärger, denn der Verband hatte nie Reisereservation und im Flieger Richtung Conakry waren leider nur noch grad 14 Sitze frei. Definitiv.

Also Qual der Wahl und Pagel entschied sich eiligst für 12 Spieler (darunter, weil man weiss ja nie, mit Washington Arubi und Maxwell Nyamupangedengu zwei Torhüter), sich selbst und den Mannschaftsarzt.

Die Reisegruppe schrumpfte jedoch weiter, denn beim Zwischenhalt in Nairobi musste man Feldspieler Hardlife Zvirekwi wegen passverloren zurücklasssen. Und so spielte das Team mit Ersatzkeeper Arubi als elften Feldspieler und verlor mit 0:1.

Kein Lohn? Kein Spiel!

Herr Pelocorto am Mittwoch den 29. Mai 2013

Arsenal weigert sich, gegen Chelsea anzutreten.

Weil ihre Löhne und die Boni immer noch nicht ausbezahlt worden sind, drohten die Spieler Arsenals, das Spiel heute gegen Chelsea platzen zu lassen. Allerdings hat die Drohung des Verbands, dass Arsenal Punkte abgezogen werden, falls sie nicht antreten, doch gewirkt. Arsenal liegt nämlich auf dem zweitletzten Platz und kann sich unmöglich weitere Punktverluste leisten. Also traten die Spieler heute brav an und erzielten zuhause ein sehr achtbares 1:1 gegen das zweitplatzierte Chelsea.

Das kommt Ihnen alles etwas afrikanisch vor? Dann liegen Sie richtig, selbstverständlich geht es um Ghanas Premier League und um das Spiel zwischen Berekum Arsenal und Berekum Chelsea.

Die Spieler Berekum Arsenals beim Einlaufen vor dem Kracher gegen Berekum Chelsea

Flutlicht ins Dunkel

Newfield am Dienstag den 7. Mai 2013

Sie sehen die erste Folge der voraussichtlich 36-teiligen exklusiven YB-Serie.

Všesportovní Stadion, FC Hradec Králové, Czech Republic


Lichtquelle

Gehhilfen und Brunnenlöcher

Rrr am Donnerstag den 21. Februar 2013

Töggelen für Afrika!

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Der Töggelikasten "Afrika Kicker" steht momentan in Hamburg und geht dann auf grosse Reise. Es handelt sich um einen im Prinzip herkömmlichen Kasten, der aber mit allen Widrigkeiten typischer Bolzplätze in Afrika ausgestattet ist. Dazu gehören ein holpriger Sandplatz, Spielfiguren mit Gehhilfen, ein Baum mitten auf dem Spielfeld und ein Brunnenloch, in dem der Ball plötzlich verschwindet.

Wenn Sie jetzt nicht gerade in Hamburg sind, können Sie auch einfach spenden. Mit 2 Euro sind Sie bei einer Partie im Internet dabei.

Schon nach sechs Spielen kann die Hilfsorganisation einen Wasserfilter kaufen, mit dem sich viele tödliche Krankheiten verhindern lassen (12 €). Für 35 € gibt es einen Startkredit für eine junge Frau in Äthiopien.

Mit 150 Spielen finanzieren Sie den jährlichen Unterhalt für eine Dorfschule in Madagaskar. Und mit nur 500 Games gibt es eine Pumpe, die in Brasilien ein ganzes Dorf mit Wasser versorgt, auch wenn das jetzt nicht richtig zentral in Afrika liegt.

Soccer City, Johannesburg

Herr Pelocorto am Sonntag den 10. Februar 2013

10. Februar 2013: Nigeria gewinnt den Final des Afrika-Cups mit 1:0 gegen Burkina Faso.

Afum: «Ich rede nicht viel.»

Lars: L am Freitag den 8. Februar 2013

Lesen Sie hier das grosse RL-Exklusivinterview mit dem neuen Shooting-Star Samuel Afum.

(Bild Twitter)

Im Medienraum der Berner Young Boys werden die hungrigen Journalisten gefüttert. Samuel Afum chattet auf seinem weissen Blackberry. Lars: L nähert sich unauffällig von der Seite

LL: Samuel Afum, Akwaaba!

(Afum chattet weiter)

LL: How are you?

(Afum chattet nun auf dem weissen iPhone 4)

SA: Ok!

LL: Samuel, wie heissen Sie eigentlich? Afum oder Affum?

SA: Afum. Keine Ahnung, wie jemand auf eine andere Idee kommt.

LL: Ja, gellen Sie. Nun kommt neben Ihnen ein weiterer neuer Stürmer zu YB – gibt das Druck?

SA: Nein! Das ist schon gut so. Ich hoffe, wir spielen zusammen.

LL: Gegen Thun skorten Sie – erhöht das den Druck?

SA: Nein, das war gut.

LL: Sie sind ein ruhiger Typ, oder?

SA: Genau, ich rede nicht viel. So bin ich.

LL: Aha. Was machen Sie so den ganzen Tag: Training, Hotel, Fernsehen?

SA: Ja. Das Wetter ist nicht so toll, da bleibe ich drinnen.

LL: Sie haben ja auch noch 2 Mobiltelefone zum Chatten...

SA: Nun ja, ich bekam halt von der Swisscom zu meinem Vertrag beim Club noch ein Telefon.

LL: Ah, das weisse iPhone?

SA: Nein, nein. Das schwarze. (Afum zieht ein iPhone 5 aus seiner Tasche.) Das alte iPhone werde ich meinem jungen Bruder schenken.

LL: So, nun will auch noch Telebärn. Danke vielmals für die Auskünfte! Falls Sie einmal was aus Ghana brauchen, es hat einen Afrikaladen im Breitsch...

SA: Wo? Ich muss meine Haare schneiden lassen.

LL: Im Breitenrainquartier, ich könnte ja nachschauen und Ihnen dann eine SMS...

SA: Oh, ist schon gut, ich frage einen meiner Kollegen.