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Flüche in der Führerloge

Rrr am Montag den 17. Juli 2017

Das historische Bild zum Wochenstart.

Berlin, 14. Mai 1938: Die englische Nationalmannschaft grüsst den Führer.

Die Zeichen stehen auf Krieg, als England im Frühling 1938 zum Freundschaftsspiel gegen Grossdeutschland im Olympiastadion antritt. Der englische Premier Chamberlain setzt immer noch auf Appeasement. Ob er persönlich den Hitlergruss angeordnet hatte, ob es der Botschafter war oder der englische Verband – man weiss es nicht mit Sicherheit.

Die Spieler jedenfalls sollen alle dagegen gewesen sein. Im anschliessenden Match führten sie den Gegner regelrecht vor und siegten 6:3 vor 110’000 Zuschauern. Die “Times” schrieb: “Das Spiel wurde so brillant, dass die Nazis mit stotternden Flüchen in der Führerloge zurückblieben.” In der Loge sassen übrigens Goebbels, Goering und Rudolf Hess – nicht aber Adolf Hitler, der blieb dem Spiel fern.

Das Bild steht heute für die gescheiterte Appeasementpolitik der Engländer. Das für 1939 in London vereinbarte Rückspiel fiel übrigens aus. Der Zweite Weltkrieg hatte begonnen.

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17 Kommentare zu “Flüche in der Führerloge”

  1. Max Power sagt:

    Guten Morgen.
    Am Samstag gegen Basel ist ein Sieg Pflicht. Auf jeden Fall wäre ein Unentschieden doof, dann noch lieber eine Niederlage.
    YOUNG –

  2. Drei Löwen sagt:

    – BOYS!

  3. Lars Sohn sagt:

    Grossdeutsches Fluchen sollte 1938 noch die eine oder andere Gelegenheit suchen (und finden).

    Interessant: Damals wurden Randsportarten noch als ‘Sportzweige’ bezeichnet. Ts ts.

  4. dres sagt:

    Et voilà, Herr Sohn kam mir zuvor. Die Begrüssung soll auch weniger herzlich gewesen sein damals im Juni…

  5. Geni Meier 2 sagt:

    Meine Vorfahren hatten nach dem 4:2 auf den Strassen getanzt.

    Und ich hoffe doch sehr, dass YB am Samstag nach dem Spiel nicht sagen muss, dass wir gescheiter weniger Tore gegen Lissabon, dafür mehr gegen Basel und so…

  6. Rrr sagt:

    Bei uns grüsste 1942 nur der Nazi den Führer, das stimmt.

  7. Max Power sagt:

    Dieser Bradford FC und die Valley Parade währen wohl einen Besuch wert.

  8. Val der Ama sagt:

    Der 3.v.l. schaut aus wie Gölä. Guten Morgen.

  9. spitzgagu sagt:

    Hat was, Herr der Ama.

  10. Baresi sagt:

    Die Nati hat mal gegen die Nazis gespielt?!

  11. Max Power sagt:

    Die Nati hat mal gegen die Nazis gespielt?!

    Manchmal sind doch auch die Anhänger der Nati, Nazis.

  12. Max Power sagt:

    Zu jedem Stadion gehört ein grosser Aussenparkplatz. MM

    Leider war es mir vergönnt je ein Spiel im alten Wankdorf Stadion zu sehen.

    Ich stehe gerne an einem Sportanlass, aber so ein Dach über dem Kopf ist gerade bei Regen schon noch gäbig.

  13. dres sagt:

    Man merkt das Sommerloch: Egal welches Blettli man öffnet – überall dieser Tennisspieler. Dabei hat Thun ein neues Dress.

  14. Natischer sagt:

    Wir könnten sonst ja einen Wepewerb machen: Von welchem Spiel stammt obiges Bild?

  15. Lars Sohn sagt:

    Es hat eine blauweisse Fahne und ein solche vom Kanton Vaud. Der Gegner spielt im schwarzen (Auswärts-)Tenue. Das Bild müsste demfall vom Cupfinal 2000 zwischen Lausanne Sports und dem FCZ stammen, Herr Natischer.

  16. Natischer sagt:

    Vielen Dank, Herr Sohn. Auch wenn ich eigentlich das Sommerloch ebiz zu füllen hoffte …

    Meinen 1. Göpfinal im Wankdorf sah ich übrigens 1982 und sass dabei ziemlich dort, wo ich heute ein Jahresabo für besitze.

  17. Lars Sohn sagt:

    Auch wenn ich eigentlich das Sommerloch ebiz zu füllen hoffte …

    Was Ihnen fraglos gelungen ist, Herr Natischer. Was habe ich gewonnen?

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