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“Where were you when you were us?”

Briger am Montag den 20. März 2017

Mit dieser philosophischen Frage, gesungen von AFC Wimbledon Fans in Richtung MK Dons, geht unsere England-Berichterstattung am heutigen Montag in die nächste Runde.

Der AFC Wimbledon und die Milton Keynes Dons spielen in dieser Saison in der gleichen Liga, wie Sie an dieser Stelle bereits erfahren haben.

Am 14. März war es soweit, der in die League 1 aufgestiegene Südlondoner Verein empfing auf dem Kingsmeadow Ground seinen eigenen Nachfolger, die Milton Keynes Dons, kurz MK Dons. Es war also in etwa so, also ob das erstemal seit der Trennung im Jahr 2002 der neue Lover der Ex auf der Party auftaucht, oder so ähnlich. Nun, der AFC Wimbledon empfing die Gäste nicht eben freundlich. Zunächst wurde der Führungsetage der MK Dons der Zugang zur “corporate section” verweigert, so dass der bei den Anhängern der alten “Dons” verhasste Vorsitzende der neuen “Dons” Peter Winkelman das Spiel im Gästesektor verfolgen musste.

Zudem verweigerte der AFC den MK Dons auf der elektronischen Anzeige-Tafel den Zusatz “Dons” und so spielte schlicht Wimbledon gegen MK.

Auf dem Cover des Matchprogramms wurde der Gegner dann ganz unterschlagen. Normalerweise wird in Matchprogrammen in England die gegnerische Mannschaft über mehrere Seiten ausführlich porträtiert, die wichtigsten Spieler, der Trainer, das Stadion und die Clubgeschichte werden vorgestellt – doch auch hier, mit keiner Silbe wurden die MK Dons erwähnt. Einzig auf der Rückseite, dort wo die Aufstellungen stehen fand dann das Team von Milton Keynes Erwähnung, erneut ohne Dons.

Für die Fans des AFC kam es noch viel besser: Wimbledon gewann mit 2:0, die MK Dons sind in höchster Abstiegsnot – der Vorsprung an Verlustpunkten auf die Abstiegsplätze beträgt 4 Punkte.

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28 Kommentare zu ““Where were you when you were us?””

  1. dres sagt:

    Herr Briger, Sie können sich vorstellen wie mein Kommentar über diesen Brexitler-Bericht lauten würde, können Sie? Nein, es ist ein weiteres Mal… Gut, drehen wir das Ganze mal um: Gibt es eigentlich auch etwas Positives zu berichten von dort drüben?

  2. Durtschinho sagt:

    Herr Briger, es ist wie schade, dass die so tun, und ich frage mich schon, was das noch mit Sport zu tun hat!

  3. Shearer sagt:

    die MK Dons sind in höchster Abstiegsnot

    Natürlich werden wieder überall die falschen Teams Meister, aber wenn es darum geht, die richtigen Mannschaften absteigen zu lassen, macht der Fussballgott dieses Jahr vieles richtig.

  4. dres sagt:

    Es ist dann halt auch nicht erstaunlich, dass die dort nie einen Grossanlass bekommen. So etwas wäre beim Russen oder Katarer undenkbar.

  5. Harvest sagt:

    Nur damit ichs richtig verstehe, AFC Wimbeldon gut, MK Dons böse?

  6. Briger sagt:

    Ja, Herr Harvest. Das stand aber schon im Bericht damals von vor einem Jahr.

  7. Briger sagt:

    Irgendwie erinnert mich das mit dem Matchprogramm entfernt an das.

  8. Alleswisser sagt:

    im Matchprogramm vom TV Ittigen wurde dieses Jahr der glorreiche FC RL ebenfalls nicht erwähnt.

    War wohl dies auch hier der Grund für die bittere Niederlage?

  9. Briger sagt:

    Herr Briger, es ist wie schade, dass die so tun, und ich frage mich schon, was das noch mit Sport zu tun hat!

    Verletzte Liebe, Herr Durtschinho! Da tritt der Sport halt zwischendurch in den Hintergrund. Die sind wie noch immer verletzt, nach all den Jahren. Das ist ein bisschen wie wenn Reni ins Wankdorf zurückkommt. Tun Sie doch jetzt einfach ein bisschen philosophieren und sich mit dem Titel dieses Artikels beschäftigen und dann fragen Sie sich wie Sie fühlten, als Reni noch bei uns war.

  10. Briger sagt:

    War wohl dies auch hier der Grund für die bittere Niederlage?

    Welche Niederlage? Welches Spiel?

  11. Harvest sagt:

    Das stand aber schon im Bericht damals von vor einem Jahr.

    Ich habs ja verstanden, Sie müssen mich deswegen nicht grad anfahren.

    Wir sensiblen Menschen werden in der heutigen Welt überfahren, Herr Durtschinho, es hat wie keinen Platz mehr für uns.

  12. Durtschinho sagt:

    Wir sensiblen Menschen werden in der heutigen Welt überfahren, Herr Durtschinho, es hat wie keinen Platz mehr für uns.

    Aber wir müssen das wie nicht einfach hinnehmen, Herr Harvest, und irgendwie schätze ich, dass Herr Briger wie auch nicht einfach nur unsensibel ist! Vielleicht verteidigt er einfach seinen Artikel sozusagen wie zu stark?

    und dann fragen Sie sich wie Sie fühlten, als Reni noch bei uns war.

    So weit ok. Ich sah ja mal Herrn Heusler in der Speichergasse, wie er aus dem «Haus der Kantone» trat, und sagte das flugs meinem FCB-Kollegen, der behauptete, dass das gar nichts mit irgendwelchen kantonalen Angelegenheiten zu tun habe, sondern dass Heusler nach Bern gekommen sei, um unseren Reni zu kaufen, und ich habe das als Phantastereien abgetan. Als Wochen, oder waren es Monate später, ich weiss es wie nicht mehr genau, der Transfer offiziell wurde, hat mich das nicht gross beschäftigt, auch, weil ja dann Yoric Ravet kam.

    Und sonst – er war ja mal in der Halbzeit, da dachte ich: Nicht genau mein Typ, aber doch, soweit ein ganz netter junger Mann, dieser Steffen.

    Ah, was wollte ich jetzt sagen?

    Herr Harvest – sind wir wie zu soft für den Fussi, oder vielleicht wie zu gleichgültig?

  13. Rechtschreibpolizei sagt:

    Herr Briger, ein ernstzunehmender England-Experte wüsste, dass nicht alles so geschrieben, wie es ausgesprochen wird.

    AFC Wimbeldon

  14. Harvest sagt:

    Herr Harvest – sind wir wie zu soft für den Fussi, oder vielleicht wie zu gleichgültig?

    Einfach genau richtig für die Damenwelt, Herr Durtschinho. Und das ist doch, was zählt.

  15. Natischer sagt:

    Herr Steffen war nie ein richtiger Young Boy. MM.

  16. Briger sagt:

    Sie sollten im Dienst nicht trinken. MM. Zudem ist hier für Engalnd ein Herr Shearer zuständig. Ich danke Ihnen.

  17. dres sagt:

    soweit ein ganz netter junger Mann, dieser Steffen.

    Das war er bis er von YB vercheibet worden ist. Ist dann halt alben wie schade, wenn junge Menschen die falsche Führung haben.

  18. Die Damenwelt sagt:

    Finden Sie, Herr Harvest?

  19. Max Power sagt:

    Sie müssen mich deswegen nicht grad anfahren

    Herr Briger ist immer zu Fuss unterwegs Herr Harvest der fährt niemanden an.

  20. Harvest sagt:

    Finden Sie, Herr Harvest?

    Ich nicht, aber Sie, Frau Damenwelt. Ich bin da alben eher skeptisch.

  21. Val der Ama sagt:

    Ach was, Herr Harvest, die Damenwelt, die will so krasse Typen mit Muckis und eher weniger Hirn und so. Schauen Sie sich mal um, wenn Sie im Sommer ins Marzili gehen oder samstags zur Autowaschanlage: Nur so krasse Typen und die müssen es schliesslich wissen, weil die haben oft eine uh gute Meinung von sich.

  22. Durtschinho sagt:

    Die, die auch nach Einbruch der Dämmerung angestrengt durch ihre verspiegelte Sonnenbrille linsen, meinen Sie?

  23. dres sagt:

    Aber Herr der Ama, das ist doch umgekehrt auch so, nicht? Es gibt doch nichts Erotischeres als eine Dame, die samstags mit dem Opel Corsa bei der Waschanlage vorfährt. Und wenn sie dann noch die Stossfänger poliert. Potztuusig aber.

  24. Die Damenwelt sagt:

    Interessant, wer da alles so viel weiss über mich. Mehr als ich selbst.

  25. Bäne II sagt:

    Also wenn ich jeweils mit dem Velo in der Waschanlage auftauche, erhalte ich auch ohne Spiegelbrille etwas Aufmerksamkeit.

  26. Max Power sagt:

    Kurze Hosen, meine Herren kurze Hosen sind das Pussymagnet schlechthin.

  27. Harvest sagt:

    Pussymagnet

    Damit punkten Sie garantiert nicht, da können Sie noch so kurze Hosen tragen.

  28. dres sagt:

    Also im Oberland ist man mit Helly Hansen, Hochwasserhose und Hosenträgern voll dabei.

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