Unterwegs im jüngsten Land Europas

Leidenschaftliche Fussballfans, Grabwächter in Tarnuniform und elegante Absolventinnen – Eindrücke vom Leben in Kosovo. Wer genau hinschaut, entdeckt hie und da auch ein Stückchen Schweiz.

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Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Neben der relativ neuen Landesflagge und dem albanischen Doppeladler hängen in Kosovo oft das Star Spangled Banner, die Deutschland- und die Schweizerflagge. Erstes hat mit der Befreiung des Landes durch amerikanische Truppen zu tun, Zweites, weil Hunderttausende Kosovo-Albaner in Deutschland und der Schweiz leben.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Der FC Prishtina gehörte einst der jugoslawischen Liga an. Damals waren die Ränge des Stadions stets überfüllt, im Team spielten Kosovo-Albaner und Serben. Später war das nicht mehr möglich.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Feronikeli gegen Hajvalia, Erster gegen Zweiter der obersten kosovarischen Liga. Der Schweizer Spielervermittler vor Ort vergleicht das Niveau mit der 1. Liga in der Schweiz. Was der Stimmung aber keinen Abbruch tut …

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Die Begeisterung für Fussball im Land ist ungebrochen.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Die Jugend blickt nach vorne, man gibt sich modisch und selbstbewusst.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Das Auto als Prestigesymbol. Im Sommer sind die Strassen voller Fahrzeuge mit deutschen und Schweizer Kennzeichen.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. FUSSBALL 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Junioren im Stadion des FC Drenica, im Westen Kosovos. Häuser ohne Verputz sind so was wie das inoffizielle Wahrzeichen des Landes.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Einige sagen, dass sich die Menschen in Kosovo nicht um die Gräber ihrer Ahnen kümmern. Doch das Familiengrab des UCK-Führers Adem Jashari wird rund um die Uhr bewacht.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Gesellschaftsspiele sind ein typischer Zeitvertreib der älteren Bevölkerung in Kosovo. Im Spiel geht es schon mal um Schokolade oder einen Kebab.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Für wichtige Anlässe putzt man sich sehr gerne heraus: Eine Schulabgängerin auf dem Weg zur Maturafeier.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

In Prizren, der Grossstadt im Süden des Landes, wird der osmanische Einfluss deutlich. Von der Burg oberhalb der Stadt aus eröffnet sich ein spektakulärer Ausblick.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Auf Stromausfälle, die in Kosovo keine Seltenheit sind, ist man mit Notstromaggregaten gut vorbereitet.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Eine grosse Moschee mitten in der Stadt. In Pristina gibt es auch zahlreiche orthodoxe Kirchen.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Einfache Märkte liegen in Pristina neben modernen Bauten und gemütlich eingerichteten Cafés.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. LAND 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Spuren der Vergangenheit sind im ganzen Land zu sehen.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. STADT Pristina 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Die alte Bevölkerung ist in der Stadt in der Minderzahl. Der Altersschnitt liegt bei 26 Jahren.

Unterwegs mit Arsim Hyseni, Präsident des FC Kosava Zürich, in seiner Heimat KOSOVO. STADT Pristina 22.05.2016 - 25.05.2016 (Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Nebst Geld schicken die Auslandkosovaren auch viele Waren, die dem Land beim Aufschwung helfen sollen.

1 Kommentar zu «Unterwegs im jüngsten Land Europas»

  • Charly Labusan sagt:

    Warum kann der Nord-Kosovo, es geht nur um einen kleinen Teil von ca. 1.300 km², nicht an Serbien abgetreten werden bzw. bei Serbien verbleiben?
    Im Gegenzug könnten ein paar südserbische Gemeinden mit mehr als 75% albanischem Bevölkerungsanteil zum Austausch angeboten werden. Die Gegend mit seinen vielen Islamisten und UCK-Anhängern wird ohnehin immer mehr zum Klotz am Bein für Serbien. Der Konflikt liesse sich dort leicht durch einen solchen territorialen Austausch lösen. Serbien sollte sich nicht weiter durch den Kosovo-Konflikt blockieren lassen. Für den Kosovo, failed State ohne Perspektiven, sieht es auf absehbare Zeit schlecht aus.

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