Ja, Schatz, du bist zu dick!

Wenn es um die Figur geht, stimmen Fremd- und Selbstwahrnehmung selten überein. (Bild: «Venus mit dem Spiegel» von Diego Velázquez)

Irgendwann im Verlauf meines Lebens habe ich gelernt, dass es Fragen gibt, die ich besser nicht stellen sollte. Vor allem nicht meinen jeweiligen Partnern. «Findest du mich zu dick?», war eine davon. Denn entweder wurde ich angelogen, weil mein Gegenüber jeder Auseinandersetzung aus dem Weg ging, oder ich hörte, was ich nicht hören wollte, nämlich die ernüchternde Wahrheit. Natürlich gab es auch die Fälle, in denen meine eigene Körperwahrnehmung und die Zweitmeinung, «Nein, das bist du nicht», kongruent waren, aber diese Fälle waren selten.

Was aber, wenn man diese für die Psyche so gefährliche Frage nicht stellt, der eigene Körper jedoch trotzdem beurteilt wird?

Eine meiner Freundinnen hat das kürzlich erlebt. Ihr sehr körperbewusster Freund, mit dem sie seit gut zwei Jahren zusammen ist, sagte zu ihr: «Ich finde, du solltest etwas gegen deinen wabbligen Bauch unternehmen.» Meine Freundin war tief getroffen. Natürlich kennt sie ihre Schwachstelle, aber so direkt darauf angesprochen zu werden, ist eine andere Sache. «Als wir frisch verliebt waren, hat ihn meine Wampe auch nicht gestört», heulte sie sich bei mir aus.

Ab in die Wüste?

Meine erste Reaktion war: «Schick den Typen in die Wüste!», aber nach einer Weile relativierte ich meine Meinung. Sie war zu Beginn der Beziehung tatsächlich schlanker gewesen, und sie wusste, dass ihrem Freund eine gute Figur wichtig war. «Stört dich dein Bauch auch?», wollte ich von ihr wissen. «Ja, natürlich», entgegnete sie. «Dann unternimm etwas dagegen, aber nicht, um deinem Lover zu gefallen, sondern, weil du dich schlanker wohler fühlst. Und falls er weiter an dir rumkrittelt, soll er sich besser eine andere suchen.»

So weit die Theorie. Die Praxis ist meist etwas komplizierter.

Ich erinnerte mich an eine Episode aus meinem Leben, die schon lange zurückliegt. Ich (zu jenem Zeitpunkt sehr schlank) lag, innig umschlungen, mit meiner neuen Liebe im Bett, da kniff er mich sanft in die Hüfte und flüsterte: «Ohne dieses Speckli würdest du mir noch besser gefallen.» Statt zu kontern: «Du mir mit ein paar Haaren mehr auf dem Kopf auch», tat ich so, als ob ich diesen Spruch nicht gehört hätte, war aber tödlich beleidigt. In der Folge verzichtete ich auf manches Dessert, aber mein sadistischer Ex fand immer weitere Kritikpunkte, sodass ich ihn schliesslich in die Wüste schickte.

Niemand ist perfekt

Was mich zu meiner ursprünglichen Frage zurückbringt: Darf man seiner Partnerin bzw. seinem Partner sagen, dass man sie bzw. ihn zu dick findet?

Nein, das darf man nicht. Auch diskrete Hinweise wie: «Schatz, wann warst du das letzte Mal im Fitness?», oder: «Muss dieses Dessert wirklich noch sein?», sollte man unterlassen. Denn solche Aussagen haben noch niemanden motiviert, etwas gegen zu viele Kilos zu unternehmen. Im Gegenteil, solche Belehrungen schüren nur Aggressionen und untergraben das Selbstbewusstsein. Denn seien wir doch ehrlich: Niemand ist perfekt, und das ist auch gut so.

32 Kommentare zu «Ja, Schatz, du bist zu dick!»

  • Adriano Granello sagt:

    Wie heisst es so schön: „Die Lüge macht die Wahrheit erträglich“. In der Tat ist es so, dass besonders Frauen sich gerne die schönsten Komplimente machen lassen, auch wenn sie genau wissen, dass einiges davon masslos übetrieben (= gelogen) ist. Umgekehrt ist all das, was wir NICHT aussprechen, aber denken, auch eine Art Lüge, besser nichts sagen, um die Beziehung zu diesem Menschen nicht unnötig zu belasten. Wird allerdings das Mass der Toleranz überschritten, heisst es irgendwann: „Du bist einfach nicht mehr der Mensch, den ich seinerzeit kennen lernte und in den ich mich verliebte“. Tja, und das ist dann wohl der Anfang vom bitteren Ende…

  • Tina Balmer sagt:

    Nun, mein Lieblingsmann ist für mein Empfinden etwas zu dünn und ich bin (nicht nur) aus eigener Sicht definitiv zu dick. Trotzdem finde ich ihn schön und anziehend, gleichzeitig habe ich null Problem damit, nackt vor ihm zu stehen und mag meinen Körper; er sagt, er findet mich so schön. Ich denke die Problematik liegt da, wo bewusst gemacht wird, dass die Liebe eben nicht bedingungslos ist, und bei vielen entsteht eine Art Gefühlskaskade von empfundenen Unzulänglichkeiten, die das Ende der Liebe bedeuten könnten. Dazu muss man noch sagen, viele von uns wurden für unser Gewicht schon von klein an gehänselt und daran erinnert, dass man aufgrund dessen eigentlich nicht so viel Liebe erwarten kann als eine schlanke Person. Das tut weh und verleitet nur noch mehr zu Trostfuttern…

  • tststs sagt:

    Man darf jederzeit (insofern es der eigenen Wahrnehmung entspricht) sagen:
    Du bist dick (alternativ auch: dünn, gross, klein, gesommersprosst, pummelig, unperfekt, etc.)

    Man sollte nie sagen:
    Du bist ZU dick.
    In diesen Fällen hat man so viel Anstand und nimmt den Hut.

  • Luise sagt:

    Ich finde man darf es sagen. Man sollte, müsste sogar. Ob der Hinweis auf auf einen Schwabbelbauch aber zum Abnehmen motiviert, ist unsicher. Denn da ist ja auch noch die Selbstwahrnehmung der betroffenen Person. Einer meiner Ex-Männer schaffte es beispielsweise locker, 10 oder 20 Kilo ganz einfach zu übersehen. Die Kilos wurden zum Problem. Er sah aus wie ein Wal auf dem Trockenen. Kaum noch Velofahren oder Wandern, mit der Zeit blieb auch der Sex aus.

  • Christoph Bögli sagt:

    Zu behaupten, dass man so etwas „nicht sagen darf“, ist viel zu pauschal und wirkt etwas lächerlich. Letztlich ist so etwas eine Frage der individuellen Situation, des Kontextes und der Formulierung. So fragwürdig reiner Körperkult und abwertendes Verhalten dem Partner gegenüber ist, mindestens so bedenklich finde ich es, dem Partner gegenüber nicht offen und ehrlich zu sein. Erst recht wenn dieser von sich aus das Thema anspricht. Schon nur, weil es dabei ja nicht nur um Ästhetik und Erotik (bzw. deren Verschwinden) geht, sondern auch um die Gesundheit. Und: Wer wegen einem gut gemeinten Ratschlag gleich völlig eingeschnappt und trotzig ist, der hat noch ganz andere Probleme als Übergewicht und sollte evtl. mal erwachsen werden..

    • Vierauge sagt:

      zu Ihnen hat noch nie jemand etwas derartiges gesagt – korrekt?
      gut gemeint ist eben leider das Gegenteil von gut, und Ratschläge sind auch Schläge.

  • hausmannus sagt:

    Naja, ich sehe in meinem Umfeld etwa genau so viele Frauen, die definitiv zu dünn sind wie solche, die etwas zu viel haben. Wobei ich persönlich ein bisschen Rundungen sogar attraktiver finde als die grosse Dürre. Und über all dem: Ein attraktives, ehrliches Lachen im Gesicht und ich bin hin und weg.
    Übrigens: Fragt je eine Frau, ob sie zu dünn ist?

  • chrissie sagt:

    C’est le ton qui fait la musique… es kommt doch schon sehr darauf an, wie (berechtigte) Kritik formuliert wird! Allerdings denke ich, dass „ein Hinweis“ zum Äusseren selten der wirkliche Grund für die Kritik ist! Es könnte sich lohnen, die Beziehung im Allgemeinen unter die Lupe zu nehmen!

  • Silvana sagt:

    Mein Partner und ich sind beide eher körperbewusst und sprechen uns gegenseitig offen an, wenn wir Veränderungen beim anderen wahrnehmen – Positive genauso wie Negative. Ich halte das für ganz normale Kommunikation in einer Beziehung, die auf Offenheit basiert. Wichtig finde ich auch, dass offen angesprochen werden soll, wie viel Wichtigkeit das Äussere in einer Beziehung haben darf und die Erwartungshaltung somit stimmt.

  • L.F. sagt:

    Also meine Partnerin neigt dazu, zu dick zu werden. Darüber habe ich nicht gesprochen, aber Ich gehe seit Jahren regelmässig mit ihr joggen und das hält uns beide fit und einigermassen schlank. Ich finde sie mit einer schlanken Tallie attraktiv und sie findet es attraktiv wenn man sie attaktiv findet. Inzwischen ist ihr auch klar warum wir joggen, aber gejoggt wird doch.

  • Jacques sagt:

    Gilbert Bécaud (Monsieur 100.000 Volt) schrieb darüber ein Chanson. ‚Diplomatisch‘ und temperamentvoll. „Tu t’laisses aller (Deutsch: Du lässt dich gehn)“. Keine Ahnung, ob es wirkte.

    • marga sagt:

      Das war Charles Aznavour

      • Jacques sagt:

        Pardon, stimmt. Aber Nathalie ist von Gilbert Bécaud. Manchmal bringe ich die beiden durcheinander.

      • Jacques sagt:

        Und so musste ich über die Bücher:
        Gilbert Bécaud: geb. 1927; gest.2001.
        Charles Aznavour: geb. 1924 – lebt immer noch. Daneben ist er armenischer Botschafter in der Schweiz und ständiger Vertreter Armeniens bei den Vereinten Nationen in Genf. – Asche über mein Haupt!

  • Benni Aschwanden sagt:

    Vielleicht würden weniger Beziehungen scheitern, wenn ehrlicher und offener miteinander kommuniziert würde, und nicht nur das, was der/die andere gerne hören möchte. Aber es braucht halt etwas Mut und Selbstüberwindung vom einen und Verständnis und Einsicht vom anderen. Natürlich sollte man kleine Kritikpunkte auf diplomatische und humorvolle Art mitteilen, sonst ist man schnell der Elefant im Porzellanladen. Nichts sagen und einfach aushalten halte ich für keine gute Idee, das Geschluckte staut sich an und führt zu zunehmender Abneigung und Widerwillen. Man geht den störenden Situationen aus dem Weg, fängt an sich vom Partner/-in abzuwenden und sich Alternativen zuzuwenden. Nicht gut. Das gilt nicht nur für Figurprobleme, auch Mund- oder Schweissgeruch, Schnarchen usw. gehören dazu.

  • Natalie sagt:

    Da sagt ein Mann also einer Frau, was ihn an ihr stört. Sie stört es selber auch, aber er darf es nicht sagen? Und sie soll es für sich ändern, aber nicht, um ihm zu gefallen? Was für ein Quatsch…
    Was kann einem denn besseres passieren als ein Partner, der ehrlich ist? Und zwar auch dann, wenn es nicht einfach ist? Oder soll er lieber nichts sagen, bis sie ihm gar nicht mehr gefällt und dann die Beziehung beenden?
    Ich bin übergewichtig – und habe wohl deswegen einigen Männern, die ich gedated habe, nicht gefallen. Ich hätte es völlig in Ordnung gefunden, wenn sie mir auch ehrlich gesagt hätten, dass sie mich zu dick fänden. Meine ehrliche Antwort darauf hätte nur lauten können: Verstehe ich. Ich mich auch.

    • Jacques sagt:

      Gilbert Bécaud schrieb auch ein schönes Chanson: für Nathalie. Beim oben erwähnten Chanson ging es um ein allgemeines ’sich gehen lassen‘. Zu dieser Zeit gab es Frauen, die liefen den ganzen Tag im Morgenmantel und Lockenwickler (Bigoudi) in der Whg herum.

  • Wolfgang sagt:

    wenn meine Frau mir wieder einmal sagt, ich bin zu dick, dann versuche ich etwas dagegen zu machen. Für mich ist dies ein zusätzlicher Ansporn

  • R. Wenger sagt:

    Die Biologie lässt sich nicht austrixen. Die Jugend ist eben vergänglich. Den Wert einer Verbindung auf die körperlichen Merkmale zu reduzieren, greift zu kurz.

  • Iri Rechenberg sagt:

    Hm, ich denke, es ist schon richtig, das, was mich am Anderen stört, auch anzusprechen. Natürlich ist das nicht angenehm, aber was ist die Alternative? Über kurz oder lang manifestiert sich die Kritik und man fängt an, Vergleiche zu ziehen. Und irgendwann wird die Achtung weniger, und damit auch die Liebe. Jeder weiß, wozu das letztendlich führt. Jedes Gehenlassen, sei es in psychischer oder physischer Form, führt zu einer Veränderung der Beziehung. Das ist die Arbeit an einer Partnerschaft, die gewiss nicht leicht ist, aber notwendig. Um das Gemeinsame zu festigen braucht es auch die „äußeren“ Rahmenbedingungen. Wenn mein Partner mich als Frau nicht mehr attraktiv findet, kann ich das natürlich ignorieren. Aber mich damit auseinandersetzen sollte ich schon.

  • Georg sagt:

    So, meinen Sie, Frau Aeschbach? Die Frau darf ihrem Mann also nicht sagen, er werde schlicht und ergreifend immer fetter? Und warum sollte sie ihm das nicht sagen? Weil es ihr wurscht ist, dass er nicht mehr in Flugzeugsitze passt? Dass er keucht, wenn er die Treppe hochsteigt, dass selbst dazu beiträgt, gesundheitlich zu verkommen? Oder weil sie „ihn nehmen muss, wie er ist“? Wenn er also viel zu viel in sich reinstopft, bis er – um das mal so zu sagen – seine, was könnten wir aufführen?, Fussspitzen nicht mehr sieht, soll sie weiterhin schweigen? Eine sonderbare Haltung haben Sie, Frau Aeschbach. – PS. An potenzielle Hyperventilierer: Ich rede nicht von ausfallendem Haar u.ä., sondern von selbst verursachten „Veränderungen“.

    • mia sagt:

      @Georg: … und dass Sex nur noch unter Anwendung gewisser abstruser Positionen und sonstiger Hilfsmittel möglich ist, um doch noch irgendwie miteinander „in Verbindung“ treten zu können??…

      • Georg sagt:

        Ja, das darf man dann auch nicht sagen, gemäss Frau Aeschbach. Und nochmals: Ich meine nicht krankheits- oder unfallbedingte Einschränkungen, sondern die, für die man selbst ganz alleine verantwortlich ist…

    • Aeschbach sagt:

      Lieber Georg, ich gehe davon aus, dass wir alles erwachsene Menschen sind, und ganz genau wissen, wenn sich zu viele Kilos angesammelt haben. Stichwort Selbstverantwortung. Ich brauche keinen Partner, der mich zusätzlich gängelt. Das demotiviert noch zusätzlich. Aber eben, das ist meine ganz persönliche Meinung. Jedem das Seine.

      • Georg sagt:

        Vielen Dank, dass Sie mir schreiben. Ich bin, ehrlich gesagt, nicht erstaunt, dass Sie die Bedeutung des Begriffes „gängeln“ so falsch einsetzen. „Gängeln“ heisst, jemanden bevormunden, in seinem Handeln bestimmen (oder wenigstens beeinflussen). Von „Meinung mitteilen“ und ev. um Abhilfe bitten ist nicht die Rede. Aber lassen Sie’s gut sein: Sie wollen, dass die Frau dem Mann nicht sagt, dass er schlicht und ergreifend zu fett geworden ist o.ä. – Offenbar leiden Sie immer noch unter dem Trauma Ihres damaligen Liebhabers, der, da bin ich mit Ihnen einig, ein übles Verhalten an den Tag gelegt hat.

  • Martin Thalmann sagt:

    Dick und dünn sind Ansichtssache resp. genetisch vorbestimmt. Der Fitnessgrad jedoch nicht. Viele Menschen, gerade Frauen tun sich mit Sport schwer. Und dann sieht eben Übergewicht labbelig aus – daher mehr Bewegung tut Not. Gerade wenn man die 40 überschritten hat, muss man etwas tun, um vorzeigbar zu bleiben. Auch wir Männer.

    • Marga sagt:

      Alles richtig, was Sie sagen, ausser einem: „Dick“ und „dünn“ sind nicht „genetisch vorbestimmt“, sondern eine Frage der ausgeglichenden oder eben nicht ausgeglichenen Energiebilanz. Wann die Energiebilanz ausgeglichen ist, ist „genetisch vorbestimmt“. Ob und wie man die Energiebilanz ausgleicht, hat man voll und ganz in der eigenen Hand.

      • Jacques sagt:

        Auch nicht ganz korrekt. Sie gehen wohl davon aus, dass der Mensch einen ‚freien Willen‘ habe. Das ist bereits genetisch disponiert (Charakter). Weiss man aus der Philosophie (Temperamente; empirisch). Der Metabolismus ist auch nicht bei allen gleich. Neue med. Forschungen weisen auf einen individuellen internen Thermostaten hin. Bei 36.8°C wird über die Länge mehr verbrannt, als bei 36.6°C. (Kann man exakt messen).

  • Leo Schmidli sagt:

    Wer sollte es einem denn sonst sagen, wenn nicht der eigene Partner? Von wem wird denn immer Offenheit und Ehrlichkeit verlangt? Ja bitte, aber nur, wenn es eine bequeme Meinung ist?

  • Martin Frey sagt:

    Wenn die meisten Frauen sich nicht mit der grössten Selbstverständlichkeit das Recht herausnehmen würden, an ihren Partnern herumzukritteln, dann läge die Autorin wohl richtig. Denn ja, niemand ist perfekt, und zumeist lieben wir gerade auch die kleinen Imperfektionen am gegenüber.
    Im Artikel stellt aber eher die alte Frage nach weiblichen und männlichen Kommunikationsmustern, sowie dem Selbstwertgefühl der Betroffenen.
    Klar, das permanente Kritisieren ist längerfristig der Tod jeder Beziehung, andererseits soll und will man auch dem gegenüber auch in langjährigen Beziehungen gefallen. Und wer, wenn nicht der Partner, soll jemanden darauf hinweisen, wenn etwas wirklich völlig unvorteilhaft ist oder sich jemand gar gehen lässt? In einer authentischen Beziehung muss das drinliegen.

  • Jörg Imhasly sagt:

    Wenn ich mich aber richtig an die letzte Umfrage erinnere, welche vor einigen Tagen in den Medien publiziert wurde, waren über 80 % der Frauen der Meinung, dass Ehrlichkeit und Treue die wichtigsten Voraussetzungen für eine Partnerschaft sind. Für über 90 % der Frauen ist eine Partnerschaft ohne Ehrlichkeit undenkbar…. Ich verstehe absolut nicht, wieso eine Frau auf die (berechtigte) Kritik ihres Partners, dass sie sich gehen lässt, nicht als positives „Feedback“ auffassen sollte. Es ist halt viel einfacher, die Augen zu verschliessen und weiter in einer Traumwelt zu leben.

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