Darum sind Low-Carb-Diäten Unsinn

Finde den Fehler aus Sicht der Kohlenhydrat-Abstinenzler: Auch dieses «gesunde Sandwich» besteht aus Brot. Foto: Paul Rysz (Flickr)

Finde den Fehler aus Sicht der Kohlenhydrat-Abstinenzler: Auch dieses «gesunde Sandwich» besteht aus Brot. Foto: Paul Rysz (Flickr)

Am schönsten ist es doch, über Diäten zu philosophieren, während man in munterer Runde im Fondue rührt oder das sechste Schälchen Raclette verputzt. Die guten Vorsätze bezüglich einer zukünftigen Kalorienreduktion blühen dann in den schönsten Farben. Denn eines ist klar: Ab Januar muss Schluss sein mit der Völlerei.

Bei der Frage, welches die beste Diät ist, sind sich meine männlichen Kollegen einig: Low Carb. Also möglichst wenig Kohlenhydrate essen, dafür die Zufuhr von Fett und Eiweiss erhöhen – auf dem Teller landen dann praktisch kein Reis, Pasta, Brot und Co. mehr. Mit dieser Art der Ernährung soll der Blutzucker konstant und die Insulinausschüttung niedrig bleiben. Warum gerade Männer diese Diät vorziehen? Ich denke, es hängt damit zusammen, dass viele gerne Fleisch und Fisch essen und auf die Beilagen schon mal verzichten können.

Vorteile

Aufgrund des hohen Anteils an Eiweiss ist eine Low-Carb-Ernährung stark sättigend, und man nimmt dabei schnell ab. Man darf sich allerdings nicht zu früh freuen, denn die Gewichtsabnahme von einem bis zwei Kilo in der ersten Woche ist mehrheitlich auf den Wasserverlust zurückzuführen. Macht man dann mit einer strikten Low-Carb- oder No-Carb-Diät weiter, verliert man bei der erniedrigten Kalorienzufuhr, der beschränkten Nahrungsmittelauswahl und der entstehenden Ketose weiter ziemlich schnell an Gewicht.

Nachteile

Die Vorzüge sind gleichzeitig auch die Nachteile: Der Körper nimmt zwar schnell ab, aber wer will schon über längere Zeit auf Pasta, Brot oder sonstige Kohlenhydrate verzichten? Negativ ist auch, dass durch die meist aus tierischen Proteinen stammenden grossen Mengen an Eiweiss gleichzeitig auch grosse Mengen an gesättigten Fettsäuren aufgenommen werden. Zudem ist die Aufnahme von pflanzlichen Schutzstoffen (Antioxidantien und wasserlösliche Vitamine) und von Nahrungsfasern, welche sich positiv auf die günstigen Fette auswirken, meistens (zu) niedrig. Damit ist die präventive Wirkung auf arteriosklerotische Erkrankungen, auf Hypertonie, Diabetes und nahrungsabhängige Krebsformen fraglich. Zudem verleiden Low-Carb-Diäten auf die Dauer. Und isst man wieder ausgewogener, sind die Kilos schnell wieder drauf.

Was darf man essen?

Hohe Mengen an Eiweiss aus Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Milchprodukten und Salaten sowie die meisten Gemüse. Soja-Produkte, Nüsse, Kerne, Sprossen, pflanzliche Öle, Obstsorten mit wenig Fruktose. Dagegen gilt Finger weg von allen typischen Beilagen wie Reis, Kartoffeln, Teigwaren, Brot, Getreideprodukte wie Flocken usw., aber auch von Hülsenfrüchten. Und natürlich sind Alkohol, Honig, Süssigkeiten und Zucker tabu.

Gängige Low-Carb-Diäten

  • Dukan: In einer ersten Phase wird gänzlich auf Kohlenhydrate verzichtet; in einer zweiten Phase werden sie in kleinen Mengen zugelassen.
  • Atkins: Hier wird fast ausschliesslich auf Proteine und Fett gesetzt.
  • Glyx: Unterscheidung von «guten» und «schlechten» Kohlenhydraten, je nachdem welche Wirkung sie auf den Blutzuckerspiegel haben.
  • Ketogen: Die extremste Form der Low-Carb-Ernährung. Die Zufuhr von Kohlenhydraten wird auf das Minimum reduziert.
  • Hollywood: Kennt man schon seit den 1970er-Jahren. Eine sehr eiweisslastige Form der Ernährung.

Das sagt die Expertin

«Ich rate von Low-Carb-Diäten ab», sagt die Ernährungsberaterin Barbara Metzger. «Die erhöhte Fett- und Eiweisszufuhr birgt Risiken, besonders bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Krankheiten.» Wer an Nieren-, Leberproblemen oder Gicht leide, könne die Erkrankungen noch verschlimmern, so Metzger. Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe und Übelkeit könnten auftreten.

«Sinnvolle Ernährungsformen bei Übergewicht sollten zeitlich unbeschränkt durchgeführt werden, und mit mehr körperlicher Bewegung und Verhaltenstherapie kombiniert werden», rät die Expertin. Am erfolgreichsten sei eine Mischung aus komplexen Kohlenhydraten (50 Prozent), Ballaststoffen (30 Prozent), gesunden Fettsäuren und Proteinen. «Um allfällige Festtagskilos zu ‹killen›», sagt Metzger, «würde ich eher ein Dinner-Cancelling machen oder wenigstens eine Teildiät einschalten: Hier isst man ab 15 Uhr keine Kohlenhydrate mehr. Ein Fastentag pro Woche mit Gemüsesäften und Bouillon schadet auch nicht.»

Mein Fazit

Da ich nicht so die Fleisch- und Fischesserin bin, kommt für mich eine Low-Carb-Diät nicht infrage. Ich weiss genau, dass mich ein Mangel an Kohlenhydraten nervös und «gnietig» macht. Daher ist für mich eine Mischform-Diät, wie sie die Ernährungsberaterin vorschlägt, am effizientesten. Wenn ich dann noch versuche, möglichst wenig Zucker zu essen, sollten die Festtagskilos bald wieder verschwunden sein.

Was sind Ihre Erfahrung mit Low-Carb-Diäten, liebe Leserinnen und Leser? Diskutieren Sie mit. 

59 Kommentare zu «Darum sind Low-Carb-Diäten Unsinn»

  • Conny sagt:

    Sehr schlecht recherchiert muss ich sagen. Übrigens Low Carb bedeutet nicht keine Kohlenhydrate zu essen. Sonst würde es „No Carb“ heissen…. Kohlenhydrate hat es auch in Gemüse. Kennen Sie zB das Buch „Die Weizenwampe“? Ich glaube, dass der Hauptverursacher für Herz-/Kreislaufprobleme und Gewichtszunahme der Weizen ist. Ich ernähre mich auch Low Carb und meine Angststörung ist weg. Und ich bin auch viel wacher als wenn ich mehrheitlich mit Kohlenhydraten ernähre. Auf meinem Teller hat es Fleisch und immer viel Gemüse. So habe ich auch genügend Kohlenhydrate. Ab und zu esse ich auch etwas Reis oder Kartoffeln dazu. Aber einfach kein Brot, keine Teigwaren etc.
    Und logisch verliert man Wasser. Denn Kohlenhydrate speichern Wasser im Körper.

  • Monika Nabholz sagt:

    Ich kann mit dem Titel recht wenig anfangen, denn für mich ist Low carb keine Diät, sondern eine eigenständige Form der Ernährung. Ich ernähre mich seit 3 Jahre so und verzichte auch gänzlich auf Nachbauten. Ich tue dies nicht wegen der Gewichtsreduktion, weil diese kommt von ganz alleine. Viel wichtiger sind die super tollen Blutwerte, welche ich durch diese Ernährungsform bekommen habe. ich habe dadurch meinem beginnenden Diabetes die rote Karte gezeigt. Mir fehlt nichts, ich fühle mich pudelwohl.

  • Jessica Schantz sagt:

    Ich ernähre mich seit einem Jahr Ketogen, ich habe super Blutwerte, konnte mein Metformin absetzen, bin die Zuckersucht los und habe 22 Kilo abgenommen ohne zu hungern. Ich bin top fit, meine Depression ist weg, und Sie wollen mir jetzt erzählen, dass der Verzicht auf Kohlenhydrate gefährlich ist? Schon mal darüber nachgedacht dass auch Gemüse Kohlenhydrate enthält? Schauen sie mal z.B nach der roten Paprika. Im übrigen ist es völlig falsch recherchiert zu sagen, dass große Mengen an Eiweiß gegessen werden. DIE Eiweißzufuhr pro Tag soll die Körpergröße – hundert nicht überschreiten. Es sei denn man ist ein Profisportler oder geht jeden Tag Muskeln pumpen. Sie arbeiten als Ärztin und profitieren von kranken Menschen…empfehlen sie ruhig weiter Kohlenhydrate.

  • Dieter Neth sagt:

    Jede Diät ist ein Unsinn. Jeder Körper reagiert anders, und mit der Zeit weiss man, was einem am besten bekommt. Ja, heutzutage ist es schwierig geworden, nicht zuviel zu essen. Es gibt zuviele Dinge die schmecken und ausprobiert werden wollen. Leider ist der damit verbundene westliche Lebensstil überhaupt nicht artgerecht.Tabellen gehen von 2000 kcal pro Tag aus für einen typischen Erwachsenen.Damit ist kein für den Menschen korrekter Lebensstil möglich.Als Mann sollte man mindestens 3000 kcal pro Tag umsetzen können.Mit Bürojob und Auto nicht zu schaffen, und Sport ist eine entwürdigende Ersatzbeschäftigung analog dem Hamsterrad.Seit ich Auto abgeschafft habe, mit dem Velo pendle und einen eher körperbetonten Job habe fühle ich mich besser denn je. Kein Übergewicht und keine Diät.

    • Michael sagt:

      Kann dem nur zustimmen ! Diäten nutzen am meisten dem, der sie erfindet. Dann gibt es noch die vielen Kochbuch-Trittbrettfahrer, die immer auf die aktuelle Diät aufspringen. Bisschen bewusster leben, akzeptieren, das mit zunehmendem Alter der Körper nicht mehr so viel braucht, sich ein bisserl mehr bewegen, wieder auf das körpereigene Sattsignal achten und ddie Welt ist und bleibt schön.

  • Anh Toàn sagt:

    Eine Ernährung aus welcher Gewichtsabnahme resultiert, ist doch grundsätzlich eine ungesunde Ernährung. Eine Freundin von mir hat nach diesem Grundsatz Schoggidiät gemacht: Wenn sie nur eingeschränkt essen soll, dann wenigstens etwas, was sie mag. Und mit nur Schokolade geht die Lust darauf auch dahin. Ich wüsste noch eine ungesunde Diät: Rauchen. Persönlich mag ich die Kutteln Diät, da darf ich alles essen, ausser Kutteln.

  • Dr.med. Ralf Schrader sagt:

    Alle Menschen glauben, Politik, Medizin, Gesundheit zu verstehen. Real sind es 3-4 Personen pro Generation. Bezüglich Ernährung sind es ein paar mehr. Vielleicht sind es 2-3 Personen pro Kanton in der Schweiz. Die haben das studiert. Aber ohne Studium versteht niemand etwas von Politik, Medizin, Gesundheit und Ernährung.

    Preisfrage: Wie reguliert man den Eisen- und den Säure- Base- Haushalt gleichzeitig? Für einfachere Gemüter: Was ist Zucker?

  • Urs sagt:

    Einfach nur Informationen die nicht richtig recherchiert wurden und
    ohne wissenschaftlicher Hintergrund. Googlen Sie mal was z.B Prof. L. Cordain an der Colorado State University oder Dr.Kerin O Dea , Dr. Staffan Lindeberg aus Schweden betreffend Ernährung erforscht haben.
    Danach sehen Sie was unsere Industrie und Life style Magazine uns alles als gut und gesund verkaufen will. Unsere Gesellschaft ernährt sich nur noch aus Getreide und Milchprodukte mit Zucker voll gestopft . Das Resultat sehen wir!
    Übergewicht ,Herz Kreislauf ,Allergien , Chronische Gelenkserkrankungen etc.

    • Berutha Hartmann sagt:

      Moin, ich hab seit 5 Wochen meine Ernährung auf Low Carb umgestellt, verzichte auf Weißmehl, Zucker und nehme auch Kohlenhydrate zu mir, aber überwiegend morgens.
      Meine Ernährung ist nicht nur fett- und eiweißlastig, sondern abwechslungsreich und ausgewogen! Heute hat meine Hausärztin mir erst gesagt, dass meine Blutwerte noch nie so gut waren wie jetzt! Ich habe in den 5 Wochen 6 kg abgenommen ohne zu hungern oder etwas zu vermissen! Im April 2017 werde ich 62 Jahre alt!

      • Peter L. Kunz sagt:

        Das gilt auch für mich. Mein Arzt meinte, bald brauche ich nicht mehr zur Kontrolle zu kommen. Meine Disziplin heisst „Metabolism Miracle, Diane Kreis. Diese Kur hilft Diabetes 2 Patienten. Sie entlastet alle Organe und verbrennt Fett baut Muskeln auf, was mit wenigen und regelmässigen Fitness Übungen geschieht, im Intervall. Diese Diät ist speziell für Diabetes 2 Patienten zugeschnitten oder solche, die auf dem Weg dahin sind, wie ich es war.
        Alles ist nicht die richtige Anwendung für alle. Richtig ist alles für die richtige Anwendung.

  • Christian sagt:

    Als bei mir Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde (HbA1c von 11.7%), habe ich mit Low Carb angefangen. Jetzt starte ich morgens mit einem Smoothie (Apfel, Feige, Heidelbeeren, etc.). Zwischendurch (selten) und am Wochenende gönne ich mir auch mal ein Gipfeli. Sogar etwas Süsses zwischendurch liegt drin. Bei Einladungen oder im Restaurant ist dann halt mal nix mit Low Carb. Aber grundsätzlich und wenn immer möglich viel Gemüse, Salat und dazu etwas Fleisch oder Fisch. Alle „schnellen“ Kohlenhydrate werden praktisch immer ausgelassen. Resultat: Gewicht ging runter, HbA1c schon länger bei +/- 5.5. „Sie sind geheilt“, meinte die Ärztin (schön wärs…). „Low Carb“ ist eben nicht „No Carb“ – und bloss nicht dogmatisch oder gar sektiererisch werden, und am Ende den Spass am Leben verlieren.

  • Sadina sagt:

    Eigentlich geht es doch einfach um einen gesunden Lebensstil. Ohne Sport kann es den nicht geben.

    Fahrrad fahren, Joggen, Schwimmen, Tanzen, Crosstrainer, völlig egal. Hauptsache mehrmals in der Woche genügend Bewegung. Und ja, auch Krafttraining hilft.

    Und wenn das Gewicht runter soll, dann steigert man die Intensität halt noch. Schlanke Strukturen gibt es dann automatisch ganz nebenbei, wenn man nicht schon nach den ersten paar Wochen aufgibt.

    Um im Zweifel halt nicht im Lifestyle-Blog nach Ernährungstipps fragen, sondern die fitten Leute auf der Finnenbahn oder am Beckenrand fragen…

  • Olaf Seniyer sagt:

    Kristalines Zucker, Weisses Brot, und Raffiniertes Mehl sind einfach Gift für den Körper, und machen abhängig wie Drogen. Es zerstört die Gesundheit, und das Übergewicht ist nachrangig.
    Denn der Körper kennt instinktiv den Unterschied zwischen Satt werden und sich ernähren nicht, weil dieses bis zum Aufkommen des Industriell verarbeiteten konzentrierten Kost dasselbe waren.
    Ich habe mit der Paleo Diät was sehr nahe an Low Carb ist in 2 Jahren 25 kg verloren, ohne Jojo effekt, mit mehreren Weiteren Gesundheitlichen Vorteilen.
    Dieses Klischee Männerdiät weil Fleisch und Fisch bringt einen aber echt zum Schmunzeln 🙂 Ich konsumiere jetzt fast 10kg weniger Zucker und 50 kg mehl weniger im jahr als vorher und esse Alles andere wie ich will.

  • Thomas Pfister sagt:

    Sehr geehrte Frau Aeschbach

    Wenn ich mir Ihr Bild so anschaue, muss ich davon ausgehen, dass Sie keine Gewichtsprobleme kennen. Das macht Sie als Diätberaterin irgendwie verdächtig… Abgesehen davon, ich praktiziere seit eineinhalb Jahren eine Low-Carb Diät. Ohne weitere Änderungen in meinem Leben habe ich in dieser Zeit 15 Kilo abgenommen und bin seit langer Zeit stabil bei knapp achtzig Kilo. Ein Gewicht, das sich für mich gut anfühlt. Ohne zusätzlichen Sport hat sich auch meine allgemeine Fitness stark verbessert. Natürlich beweist das für die Gesamtheit der Menschheit wenig, aber ich denke, mein Beispiel muss zumindest als Indiz gewertet werden, dass Low-Carb funktioniert. Und ja, diese Diät lässt sich jahrelang durchhalten. Wer braucht schon Spaghetti? Die Sauce schmeckt auch so.

    • Silvia Aeschbach sagt:

      Lieber Herr Pfister, leider stimmt Ihre Annahme nicht, ich kenne Gewichtsprobleme und den Yo-Yo-Effekt durchaus. Es ist toll, dass Sie so gut mit Low Carb abgenommen haben. Für mich wärs nicht. Ich könnte ohne Brot und Teigwaren nicht leben. Aber eben, Ernährung ist individuell. Alles Gute, wünsche ich Ihnen.

      • Viktor Jedich sagt:

        Hallo Frau Aeschach, um bei einer Diät Gewicht zu verlieren ist es nötig Körperfett zu verbrennen. Und hier kommt de große Vorteil von low carb. Wenn die Glukogenspeicher aufgrund de Ernährung schon leer sind verbrennt der Körper hauptsächlich Fett. Jegliche Art der Aktivität wird damit zum Training. Diät und Bewegung sind einfach die beste Kombination. Dazu kommen noch die vielen Vorteile von low carb wie zum Beispiel ein gleichbleibendes Energieniveau, die mentale Klarheit und die Unabhängigkeit von Essen. Was aber die meisten Menschen beim low carb falsch machen, ist es nicht genug Gemüse und Fette zu essen und zu viele Proteine. Ich empfehle Low Carb uneingeschränkt, wenn man es richtig macht. Grüße ein Ernährungsexperimentator

  • Dominique Becht sagt:

    Als Teigwarenproduzent kann ich Ihnen nur eine Carb-only Diät emfehlen…:)

  • Stibe sagt:

    Die meisten Leute wissen gar nicht warum sie dick werden. Dann muss auch der Darm bereit sein abzunehmen. Bei mir hilft eine salz- fett und zuckerarme Ernährung. Ich entwickle wöchentlich neue einfache Rezepte und veröffentliche die jeweils kostenlos auf meinem Blog: https://lustvollkochen.wordpress.com

  • Ivo sagt:

    Die unbeliebte Warheit ist, dass Übergewicht in den meisten Fällen einem Mangel an Selbstdisziplin geschuldet ist. Da kann jede Diät nicht helfen auf Dauer.
    Daher hat Frau Metzger ja auch Erfolg. Ihre Klienten brauchen einfach einen „Tätschmeischter“ der ihnen sagt was und wie viel sie essen dürfen.

  • Tanja sagt:

    Ich habe MS. Nebenwirkungen wie Fatique und ständiges Zucken der Finger sind vorbei, seitdem ich auf ketogene Ernährung umgestellt habe. Ich habe wieder meine Hummeln im Hintern und mehr Lebensenergie. Nebenbei purzeln die Pfunde. Es gibt regelmäßig Jokertage, um die anstehenden Feiern zu genießen. Auch die Blutwerte haben sich verbessert und meine Hausärztin ist begeistert. Für mich war es die richtige Entscheidung.

  • Luise sagt:

    Um schlank und fit zu bleiben muss man in erster Linie auf Alkohol, regelmässige Zuckerbomben und Pastamahlzeiten verzichten. Wenn man sich dann noch regelmässig bewegt, heisst, 3 bis 4 Mal pro Woche Sport treibt, bleibt das Gewicht immer etwa gleich. Falls man während den Festtagen 1 bis 2 Kilo zulegt verschwinden die, sobald man mit dem Guezli-Pralinen-Geknabber aufhört. So einfach ist das.

  • Sandra sagt:

    Werte Frau Aeschbach
    Sie haben komplett Unrecht! Ich (50) habe mit einer Ernährungsumstellung auf LowCarb gemischt mit Glyx über 25 Kilos abgenommen und halte mein Gewicht seither. Meine Ernährung heisst South-Beach und wurde als Konzept für Bipass operierte Patienten entwickelt. Von einer unausgewogener Ernährung kann keinesfalls die Rede sein.
    Jeder, der sich dieses Buch bei mir ausgeliehen hat und die Ratschläge umetzte, hat ebenfalls sehr erfolgreich Gewicht verloren und hält es nachwievor. Ausserdem verhilft diese Methode dazu, im Kopf zu realisieren, warum man zunimmt und wenn das Prinzip mal sitzt, wird man auch extra angefressene Pfunde schnell und unkompliziert wieder los. Ausserdem ist diese Ernähung ausgesprochen alltagstauglich und sehr gut für die Blutfettwerte.

    • Silvia Aeschbach sagt:

      Liebe Sandra, das ist ein wundervoller Erfolg, und ich gratuliere Ihnen dazu. Nun kann man ein Ernährungskonzept nicht über jeden Menschen stülpen.
      Auch wenn in Ihrem Umfeld «jeder, der sich das Buch bei mir ausgeliehen hat…..ebenfalls sehr erfolgereich an Gewicht verloren hat…». Wenn die Lösung so einfach wäre, dann gäbe es nicht so viele Misserfolge und Yo-Yo-Effekte beim Abnehmen. Und die Ernährungsberaterin Barbara Metzger hätte nicht so viele Klienten. Aber noch einmal: Ich bewundere Ihre Leistung, und wünsche auch weiterhin, dass Sie Ihr Gewicht halten können.

    • Roland K. Moser sagt:

      FDH hilft auch immer, ausser es liegt ein Stoffwechselproblem vor.

    • southbeacher sagt:

      Wie heisst der Titel des Buches?

  • G. Schlank sagt:

    Wenn Leute ihr Gewicht reduzieren wollen, können sie doch ganz einfach v.a. Abends weniger essen, sofern sie keinen Sport mehr machen und sich ganz allgemein mehr bewegen. Was sie überhaupt essen, spielt keine grosse Rolle. Ich persönlich esse was ich will, trinke sehr gerne mal eins über den Durst und kenne niemanden, der soviel Süsses isst, aber ich bewege mich auch einigermassen regelmässig (2-4x pro Woche Sport).

  • Florian sagt:

    Also ich ernähre mich seit 3 Jahren Low-Carb. Habe Anfangs 15 kg abgenommen, 1kg/Woche.
    Nebenwirkung: die regelmäßigen Kopfschmerzen aus der Carb-Zeit sind weg, Magen-Darm-Beschwerden sind weg, ich bin mit weniger Schlaf viel erholter, und sportlich leistungsfähiger. Deswegen habe ich aus der vorübergehend geplanten Diät eine Ernährungsumstellung gemacht.

    Übrigens, was die gesättigten Fettsäuren angeht: überschüssige Kohlenhydrate werden durch Insulin in Fett gewandelt, dabei entstehen zu 95% gesättigte Fettsäuren, während einfach und mehrfach gesättigte Fettsäuren Mangelware sind. Wer KH durch Fett ersetzt, und dabei auch zu Ölen mit einem erhöhten Anteil an ungesättigten Fettsäuren, der senkt dabei die Menge der im Körper verfügbaren gesättigten Fettsäuren.

    • Beat sagt:

      Vielen Dank für Ihren Hinweis zu den gesättigten Fettsäuren. Es ist tatsächlich sogar so: Wer mehr gesättigte Fettsäuren (GFS) aus der Nahrung zuführt, hat weniger gesättigte Fettsäuren im Blut (bei KH-Beschränkung; siehe Experimente von Volek et al. 2010, 2014). Die Unterscheidung GFS im Blut vs. GFS aus der Nahrung fällt vielen schwer. Die GFS im Blut, die mit Gesundheitsproblemen assoziiert sind stammen tatsächlich in aller Regel von der Fettsäure-Synthase in der Leber: „SFAs are derived not only from diet but also from endogenous synthesis (hepatic de-novo lipogenesis) in response to large, rapidly delivered doses of carbohydrate or total calories, which is especially important for even-chain SFAs (eg, 14:0 and 16:0).“ Lancet Diabetes & Endocrinology (2014) 2(10): 770-772.

  • Daniel Wigger sagt:

    Ich ernähre mich nach einer strikten Carb only-Diät! Eiweisse und Fett braucht man gar nicht, bzw. bekommt schon mit den normalen Kohlehydraten (KH) genügend davon ab. Wer sich gesund ernährt, nimmt vorwiegend KH zu sich: Gemüse, Salate und Früchte bestehen zu praktisch 80-100% aus KH. Trotzdem beinhalten deren Kerne, Schalen und Nüsse essentielle Eiweise, Fette, Vitamine und Mineralstoffe.
    Wenn ich einen Low-Carb-Fanatiker frage: Was isst du denn, dann erzählt er mir: Also Gemüse und Eiweiss-Brot, Nüsse… – also eigentlich nur KH. Low Carb ist ein Witz. Vor allem für Sportler. Als (Ausdauer-)Sportler sollte man 60-70% seiner Kalorienzufuhr in Form von KH verzehren.

    • Roland K. Moser sagt:

      Gemüse, Salate und Früchte bestehen doch vorwiegend aus Wasser?

    • Leo Schmidli sagt:

      Ihr Beitrag strotzt nur so vor Widersprüchen! Eiweisse und Fette bekommt man mit KH? Wie das?
      Gemüse und Salate bestehen zu 80-100% aus KH? 100% KH, aber dann sind doch noch zusätzlich Eiweisse, Fette, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Aha.
      Low-Carb ist nicht No-Carb. Hülsenfrüchte bestehen überwiegend aus Fetten, das stimmt schon. Auch Eiweissbrot ist KH-reduziert.

      • Daniel Wigger sagt:

        Roland Moser: Natürlich Wasser, aber Wasser hat keine Kalorien. Wir reden hier nur über Kalorien. Wenn sie Fleisch essen, dann gibt es auch Faserstoffe, Knorpel und Kalk. Das hat auch keine Kalorien.
        Leo Schmidli. Wenn sie Salate essen, haben sie die Fette bereits in der Sauce. Wenn sie 80%ige KH essen, dann haben sie immer noch 20% Eiweisse und Fette, die genügen zum Leben. Mehr brauchen sie nicht. Hülsenfrüchte bestehen zum überwiegenden Teil aus KH. Alle Pflanzen bestehen aus KH. KH sind das was Pflanzen aus der Photosynthese machen. Eiweissbrot besteht immer noch zum überwiegenden Teil aus KH, denn es gibt gar kein Getreide ohne KH. Alle Pflanzen sind KH. Und ein bisschen Fett und Eiweiss. Schauen sie das nächste Mal in der Migros nach, wenn sie einkaufen, da ist alles aufgelistet.

  • Janine sagt:

    Ich empfehle diese NZZ Format-Doku, besonders Herrn Schmidli (soviel zum Thema „gesunder Menschenverstand“).

    http://www.nzz.ch/nzz-format-dosierter-hunger-fasten-als-neues-heilmittel-ld.130149

    • Leo Schmidli sagt:

      Vielen Dank! Mein gesunder Menschenverstand hat sich dort eingeschaltet, als es um die Bekämpfung von Krebs durch fasten ging.

  • Barbara Grohé sagt:

    Ich kann es bald nicht mehr lesen. Ich halte absolut nichts davon auf bestimmte Dinge ganz zu verzichten. Ich esse sehr gerne Brot und habe trotzdem abgenommen. Schränkt einfach Alkohol, Zucker und Fett ein, bewegt euch mehr und esst nicht soviel zwischendurch und die Kilos purzeln auch so. Diese Hetze auf bestimmte Lebensmittel ist unsinnig und bringt nichts – ausser Frust.

    • Martin sagt:

      Sehe ich ganz ähnlich. Zudem habe ich die Riesen-KH-Beilagen wie Nudeln oder Pommes ziemlich reduziert und fertig ist das Ganze. Ich nahm auch nie das Wort Diät in den Mund genommen, sondern habe einfach den Essensumfang, die Menge Süssigkeiten und Süssgetränke stark reduziert, mehr trainiert und das wars.

  • Ronnie König sagt:

    Kohlehydrate sind ein grosses Wort und alleine für gar nix da, ausser Kalorien! Man muss die Art und Kombination berücksichtigen. Dann sind sie plötzlich gut oder zumindest nicht mehr schlecht. Und auch hier erklärt uns die Industrie viel, damit sie ihr Süppchen kochen kann, etwas neues auf den Markt bringen. Wenn ich mir die Flüssignahrung für Demente anschaue, und was es vor wenigen Jahren hiess, dann sehe ich nur Bestätigung für Aktionismus mit wenig Inhalt. Unser gesamter Lebenstil ist etwas aus den vernünftigen Bahnen geraten. Welche Ernährung hierfür die richtige ist, das wissen wir nicht, weil so hat der Mensch noch nie davor gelebt. Das geht völlig unter in der Diskussion.

  • N. vernünftig sagt:

    Klar hat es Nachteile. Aber es ist die einzige Diät, bei der ich die Weihnachtspfunde in vernünftiger Zeit ohne gross zu leiden runterkriege, und trotzdem nicht hungrig sein muss und den ganzen Tag voller Energie bin. Für mich ist das die beste Lösung. Klar wäre es sinnvoller, über Xmas nicht so viel zu essen. Ich will darauf aber nicht verzichten, und bin halt nicht so vernünftig. Bei Low Carb weiss ich genau, was ich essen kann, und muss keine Kalorien zählen. Ich mache das ja nicht jahrelang, sondern maximal 4-6 Wochen.

  • Mike Gerber sagt:

    Ich finde es sehr interessant, wie plötzlich jeder (allen voran die Verfasserin dieses Artikels) ein Experte auf diesem Gebiet sein will. Was haben sie denn vorzuweisen? Vorher/Nachher-Bilder? Ein Trainings- und Ernährungstagebuch, das ihnen erlaubt aus ihrer Ernährung Schlüsse auf ihre Leistungsfähigkeit zu ziehen? Tägliche Messungen von Körperumfängen?
    Dachte ichs mir doch… Lassen sie die Leute machen, was sie wollen. Ich habe in meiner Zeit als Velokurier die Kohlenhydrate auf unter 30g am Tag reduziert und war trotzdem einer der 3 Leistungsstärksten Fahrer, auch bei Renndistanzen über 60km

    • Astrid Panitz sagt:

      Solange Sie das alles vorzuweisen haben ist ja alles in Ordnung.

    • Silvia Aeschbach sagt:

      Lieber Mike
      Die renommierte Ernährungsberaterin Barbara Metzger arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Menschen, die bezüglich ihres Gewichtes und ihrer Ernährung
      Fragen und/oder Probleme haben. Inklusive Ernährungstagebuch….. Die Leute brauchen anscheinend diesbezüglich Unterstützung. Dies nur auf Ihre Aussage: «Lassen die die Leute machen, was sie wollen». Es ist toll, dass Sie dank kohlenhydratarmer Nahrung so leistungsstark waren, aber dieses Erfolgserlebnis ist individuell.

  • Hugi sagt:

    Gibt es also tatsächlich immer noch Leute, die behaupten gesättigte Fettsäuren seien irgendwie schädlich. Aber naja, wir leben halt im postfaktischen Zeitalter, da können auch unbewiesene Thesen einfach so verbreitet werden. Klar, der Homo Sapiens hat sich 180’000 Jahre hauptsächlich von Protein und ungesättigten Fettsäuren ernährt, aber seit den 1950er Jahren sind diese Nährstoffe plötzlich schädlich für uns, ohne irgend einen wissenschaftlichen Beweis. Aber wenn’s die Lebensmittelindustrie sagt, wird es ja wohl so sein, denn was sollen die schon für eigene Interessen haben. Frau Aeschbach glaubt vermutlich auch noch an das Märchen vom bösen und guten Cholesterin und dass ein hoher Cholesterinspiegel Herzinfarkte auslöst. Fakten spielen ja keine Rolle.

    • Silvia Aeschbach sagt:

      Nein, lieber Hugi, das meint Frau Aeschbach nicht. Vor allem auch, weil sie aus ihrem engsten, familiären Umgebung weiss,
      wie stark hohe Cholesterinwerete genetisch bedingt sein können, und dass dann die Ernährung einen minimalen Effekt
      auf diese hat.

  • Dani Kobler sagt:

    Wie kann man einen Artikel schreiben bei dem es darum geht Kilos zu verlieren und die Worte Sport oder Bewegung kommen darun nicht vor?

  • Severin Bühler sagt:

    Wann haben den die zwei Damen hier sich das letzte Mal mit der aktuellen Forschung befasst? Vermutlich nach ihrer Ausbildung überhaupt nicht mehr.
    Dass gesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel steigern sollen, ist bewiesener Quatsch. Low Carb soll einem verleiden? Fragen Sie mal die Leute, die die ketoge Diät seit mehreren Jahren verwenden (und ich kenne viele).

    Bitte schauen Sie doch auch, dass Sie sich im Artikel selbst nicht widersprechen. Bei Low Carb soll der Anteil an pflanzlichen Schutzstoffen zu niedrig sein. Aber Salate & Gemüse dürfen bei dieser Ernährung unlimitiert gegessen werden. Wie soll da ein Mangel entstehen?

  • tom sagt:

    Low Carb ist meiner Erfahrung nach eine gute Sache um das Gewicht in einem vernünftigen Bereich (zumindest) zu halten. Da mein Körper dazu neigt, recht schnell anzusetzen bin ich auf das Thema Ernährung, was – wann- wieviel sensibilisiert. Zuviel Kohlenhydrate tun mir nicht gut, insbesondere die Regel, keine KH nach 16.00 Uhr bringt schon einiges.
    Aber jetzt zu meiner Frage Frau Aeschbach. Die Eiweissaufnahme muss ja nicht zwangsläufig über Fisch und Fleisch erfolgen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit pflanzlichen Eiweissquellen gemacht:
    Süsslupinen-, Sesam-, Reis-, Hanf-, Kürbiskernprotein, um nur einige zu nennen. Ich ernähre mich schon seit einger Zeit auf diese Weise (mit recht gutem Erfolg) und ich habe nicht den Eindruck, dass mir etwas fehlt oder ich irgendwo einen Mangel habe.

  • tststs sagt:

    Low-Carb?
    Over my bread body!
    😉

  • Hans Grob sagt:

    Interessant, dass bei vegetarischen/veganen Ernaehrungsformen meistens Tier-ethische und oekologische Gedanken hineinspielen, bei Kohlenhydrat-minimierten Protein-maximierten aber nie (von den Proponenten her). Das Gegenteil von ‚gut‘ ist aber immer noch ’schlecht‘.

  • Ottokar Mettler sagt:

    Vorteil: Man nimmt schnell ab
    Nachteil: Sie verleiden auf Dauer, die Autorin mag kein Fleisch/Fisch
    Fazit: Unsinn

    Aha?
    Auf Dauer sollte dies auch keiner machen, es geht um effektive, rasche Gewichtskontrolle. Und das ist der Grund warum Männer diese Diät gerne anwenden und nicht irgendwelchen esoterischen Feelgood Quatsch aus Frauenmagazinen, welche Diät macht denn schon Spass? Auch Leute, die professionell auf ihr Gewicht achten müssen wie Bodybuilder und Kampfsportler nutzen daher Low Carb um Abzunehmen und High Carb um an Gewicht zu gewinnen.

  • Leo Schmidli sagt:

    Irgendwann hat man bestimmte Themen auch durchgekaut. Ich warte dann auf die Ratschläge, wie es im neuen Jahr an die Kilos geht.
    Nur so viel: Wenn „Experten“ dazu raten, jeweils einen Fastentag in der Woche einzuführen und keine Kohlenhydrate nach 15 Uhr aufzunehmen, dann disqualifizieren sie sich faktisch selbst.

    • tom sagt:

      Leo….mir gehen die selbsternannten Experten auch ziemlich auf die Nüsse, aber ein paar Regeln punkto
      Verdauungs- , Assimilierungs- und Ausscheidungszyklen des Körpers sollte man sich doch etwas genauer anschauen…. da könnten Fachleute teilweise recht haben…. 😉

      • Leo Schmidli sagt:

        Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht und ich masse mir auch nicht an, besser Bescheid zu wissen als Experten. Aber: Die Regel „Keine Kohlenhydrate nach x Uhr“ ist mittlerweile ganz einfach überholt und widerlegt. Am Ende des Tages zählt die Kalorienbilanz.
        Und ob es sinnvoll ist, den Körper regelmässig einer tageweisen (fast) Nulldiät zu unterziehen, sollte jeder mit ein wenig gesundem Menschenverstand für sich beantworten können.

      • tom sagt:

        Genau! >Gesunder Menschenverstand< und eine Ernährung, die nicht auf Regeln und neunmalklugem Expertengequatsche,
        sondern auf eigener Erfahrung, Einschätzung, Möglichkeiten und persönlichem Wohlgefühl basiert.

      • Silvia Aeschbach sagt:

        Lieber Tom

        Ich gebe Ihnen recht. Am besten wäre es natürlich, wenn jeder Mensch sich nach den eigenen, individuellen Bedürfnissen ernähren würde.
        Nur spüren viele Menschen diese nicht, und so kommt es, dass gewisse Diäten, wie die Low Carb-Ernährung, boomen.

      • Allan Vocat sagt:

        Kalorien sind nicht gleich Kalorien. Fruktose, Glukose, Fett, Eiweiss, Alkohol, etc. unterlaufen völlig unterschiedlichen Prozessen. Die Kalorienbilanz ist überhaupt nicht auschlaggeben.
        Das Kalorien ausschlaggebend seien liegt an einer übersimplifizierten Anwendung des dritten Hauptsatz der Thermodynamik auf Stoffwechselabläufe im Menschen.

  • Roland K. Moser sagt:

    Vorausgesetzt man ernährt sich +/- gesund, ist FDH (Friss die Hälfte) vermutlich immer noch die beste Diät.
    Alkohol verändert den Stoffwechsel nach der Einnahme je nach Menge bis zu mehrere Tage negativ. Wer abnehmen will, sollte also auch auf Alkohol verzichten.

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Ich ernähre mich Low-Carb. Ich verzichte nicht auf Kohlenhydrate, aber auf zusätzlichen Zucker wie im Kaffee, in den Speisen oder auch Honig. Der Knackpunkt ist die Konzentration, sowie die Geschwindigkeit des Blutzuckeranstiegs, der wiederum den Insulinausstoß beeinflusst. Es ist somit schon ein Unterschied, ob man gekochte Kartoffeln oder Weintrauben zu sich nimmt. Zudem möchte ich meinen Organismus zwingen, auch das Fett zu verstoffwechseln, was nach einem Becher Speiseeis oder Cola schwer möglich ist.

    • A. M. sagt:

      Eine Diät wird immer wieder zum Jojo führen. Dauerhaft Low Carb, Lchf oder Keto zu leben eben nicht. Und bei Lchf und Keto geht es nicht und viel Protein, sondern um viele gesunde Fette und eine geringe KH-Dichte, die dazu führen, dass gerade Gicht, Athrose, Rheuma, Fibromyalgie, MS, Darmkrankheiten und viele entzündliche Krankheiten reduziert werden. Die meisten Patienten benötigen weniger Medikamente als mit vielen KH. Allergien, Asthma, Hautkrankheiten, Intoleranzen und Unverträglichkeiten werden ebenfalls reduziert. Natürlich kann man mit einem Kaloriendefizit in jeder Ernährungsform abnehmen. Das ist aber nur ein Aspekt unter vielen. Ich persönlich lebe seit über 3,5 Jahren zwischen Lchf, Keto und Paleo. Meine Ärztin ist erstaunt, dass alle meine Krankheiten weg sind.

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