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Archiv für die Kategorie „Stylingtipps“

10 zündende Ideen für den 1. August – ohne Feuerwerk!

Marianne Kohler am Dienstag den 29. Juli 2014

Wir fliehen vor dem 1. August jeweils an einen ruhigen Ort, damit unser Hündchen Miss C. bei der alljährlichen Knallerei nicht durchdreht. Deshalb finde ich, dass der Schweizer Nationalfeiertag auch anders begangen werden kann, ohne Feuerwerk und Explosionen, dafür mit Musse, Stil, Spielen und feinen Sachen. Hier finden Sie 10 Ideen und Inspirationen dafür.

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1 TISCH UND STUHL AUS HEUBALLEN
Heuballen geben tolle Sommer-Outdoormöbel ab. Sie sehen wunderschön aus und verbreiten bäuerliche Feststimmung. Belegen Sie sie mit hübschen Stoffen und decken einen feierlichen Tisch. (Bild über: Samitipi)

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2 MILCHKANNEN ALS BLUMENVASEN
Alte Milchkannen finden Sie auf Flohmärkten. Sie geben wunderschöne Blumenvasen für ein bäuerlich inspiriertes Sommerfest. (Bild über: Divaani)

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3 SACKHÜPFEN MIT STIL
Nähen Sie mit Filz oder uni Baumwollstoffen grosse Äpfel auf Leinensäcke und veranstalten ein Sackhüpfen-Rennen. Als Preis gibt es feinen Apfelkuchen. (Bild über: Bhg)

FRUCHTIGER APFELKUCHEN
Dieser Kuchen funktioniert eigentlich mit allen Früchten. Servieren Sie ihn leicht warm mit ein wenig Crème fraîche oder Schlagrahm.

Zutaten:

  • 4 dl Rahm
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 5 Eier
  • 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 kg Äpfel, geschält, entkernt und in Schnitze geschnitten

Für den Guss:

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 3 EL Mandelplättchen
  • 4 EL Milch

Zubereitung:

Den Rahm mit der abgeriebenen Zitronenschale, dem Zucker und dem Vanillezucker halb steif schlagen, die Eier einzeln unterrühren, Mehl, Backpulver und die Prise Salz sieben und unterrühren. Den Teig in eine grosse, flache Backform oder ein tiefes Blech geben (Form mit Backpapier auslegen). Die Apfelschnitze auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Im heissen Backofen bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit für den Guss Butter, Zucker und Milch aufkochen, die Mandelplättchen beigeben. Den Kuchen herausnehmen, den Guss darüber verteilen und dann den Kuchen weitere 15 Minuten fertig backen, diesmal auf der zweiten Schiene von oben. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

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4 BAUERNBUFFET VOM BESTEN
Für eine 1.-August-Party mit Familie und Freunden eignet sich ein Bauernbuffet als Verpflegung. Decken Sie einen grossen Tisch mit Stoffen und servieren Sie darauf Leckereien. (Bild über: Themerrybride)

  • Backen Sie Prussiens mit Blätterteig und Zimtzucker.
  • Glasieren Sie Wilhelm-Tell-Äpfel mit Zuckerguss: Äpfel waschen, abtrocknen, den Stiel entfernen und an dessen Stelle Holzstäbchen hineinstecken. 150 g Zucker mit 80 ml Wasser in einem kleinen Topf rasch aufkochen und sprudelnd kochen lassen, bis das Zuckerthermometer 150° anzeigt. Den Topf sofort vom Herd ziehen. Die Äpfel nacheinander hineintauchen und drehen, bis sie völlig vom Sirup überzogen sind, auf eine Platte setzen und auskühlen lassen.
  • Machen Sie Cervelatsandwiches, indem Sie Bürli halbieren, die mit Butter und Senf bestreichen und mit dünn geschnittenen Cervelatscheiben belegen. Legen Sie einige halbierte Cornichons darauf und bedecken das Sandwich.
  • Als Getränk eignen sich Süssmost und leichte Landweine.
  • Mischen Sie Salate mit Kopfsalat, Käsescheiben, hart gekochten Eiern und Tomaten. Die Sauce mischen Sie mit Rapsöl, Kräuteressig, Honig, Senf und Salz.

 

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5 LAMPIONS AUS STOFFRESTEN
Anstelle der üblichen Papierlampions basteln Sie (mit Kindern) welche aus Stoff und Draht. Diese können auch als Lampenschirme dienen. Nähen Sie an Stoffrechtecke beidseitig feine Säume und ziehen einen Draht hindurch. Formen Sie Laternen und befestigen Sie mit Draht Aufhängeschlaufen. Hängen Sie die Lampions über Glühbirnen. (Bild über: Maisonfikoumikou)

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6 WÜRSTE AUS DEM OFEN
Würste können auch gut schmecken, wenn sie im Backofen gebraten werden. Braten Sie dafür Bratwürste in einer Pfanne beidseitig an. Schneiden Sie Peperoni und Zwiebeln in Streifen und legen alles zusammen in eine Gusseisenpfanne. Giessen Sie ein wenig Weisswein darüber und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Geben Sie Kräuter darüber wie Oregano, Majoran oder Rosmarin und backen Sie alles bei 200 Grad etwa 45 Minuten. Servieren Sie die Würste mit Bürli. (Bild über: Big flavor tiny kitchen)

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7 EIN TISCH IN ROTWEISS
Jedes Fest braucht einen hübsch gedeckten Tisch. Nehmen Sie als Tischtuch einen rot-weiss-karierten Stoff, decken Sie mit weissem Geschirr und weissen Stoffservietten. In alte Pelatidosen stellen Sie weisse Blumen oder Brombeerzweige. (Bild über: Stylishcorrespondence)

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8 SELBSTBEDIENUNG MIT STIL
Ein Buffet kann auch ganz anders daherkommen, als Einladung zu einem kleinen Picknick: Servieren Sie alle Speisen eingewickelt und in Dosen und Boxen. So können die Gäste sich selber das Picknick zusammenstellen und einen hübschen Platz im Garten oder Park suchen. Stellen Sie auch Decken bereit und wickeln Sie Servietten und Besteck mit hübschen rot-weiss-karierten Bändern zusammen. (Bild über: Aestheticnest

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9 FEUER IM KÜBEL
Anstelle eines offenen Feuers machen Sie eines in einem grossen Eisenkübel. Stellen Sie diesen aber auf eine dafür vorgesehene Feuerstelle und nicht etwa auf Parkrasen, da dieser damit zerstört würde.

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10 SONNENBLUMEN IM EINMACHGLAS
Dekorieren Sie Ihre Nationalfeier ländlich unkompliziert mit vielen Sonnenblumen, eingestellt in grosse Einmachgläser. Binden Sie Bast oder rot-weiss-karierte Bänder um die Gläser. (Bild über: Stylemepretty)

Kleine Abkühlung gefällig?

Marianne Kohler am Sonntag den 27. Juli 2014

Im Sommer brauchen wir ab und zu eine kleine Abkühlung. Diese einfachen, sommerlichen Rezeptideen, Stylingtipps und Inspirationen sind kleine Frischekicks, die Sommerlaune und Feriengefühl bringen.

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FRUCHTLIMONADEN
Eigentlich werden sie mit Zitronen oder Limonen gemacht, aber fast jede Frucht lässt sich in einen frischen Drink verwandeln. Versuchen Sie es auch mit Melonen, Gurken oder Tomaten. Dafür Früchte oder Gemüse entweder mit einer Saftpresse auspressen und mit Wasser und Zuckersirup mischen, oder einen Frucht- bzw. Gemüsesirup kochen.

Zubereitung:

Früchte oder Gemüse in Stücke schneiden und mit Zucker und Wasser aufkochen, ca. 10–15 Minuten köcheln, abkühlen lassen und absieben. Den Sirup mit Wasser oder kohlensäurehaltigem Mineralwasser aufgiessen, mit Eiswürfeln servieren, garnieren mit Fruchtstücken.

TIPP: Solche Sirups lassen sich gut mit Prosecco mischen.

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HIMMELBLAU – DIE KÜHLSTE SOMMERFARBE
Keine Farbe gibt mehr Sommergefühl als Himmelblau; sie ist frisch und lässt uns an Meer und ewig blauen Himmel denken. Grund genug, um mit hellem Blau Sommerlaune ins Haus zu bringen. Streichen Sie Wände oder Möbel, geben Sie Ihrer Couch ein Sommerkleid mit blauen Kissen, beziehen Sie das Bett hellblau oder träumen Sie ganz einfach von einem wolkenlosen Sommertag.

Mein absolutes Lieblings-Sommerhaus ist himmelblau, heisst The Battery und befindet sich in England am Meer. Es wird vermietet für Fotoshootings, und ich habe einige Male dort gearbeitet. Alles ist hellblau gestrichen und liebevoll mit gesammelten und antiken Sachen eingerichtet. Inspirationen von The Battery, die man auch zu Hause umsetzen kann: alten Möbeln einen himmelblauen Anstrich verpassen, Schiffe suchen, sammeln und aufstellen, schöne Töpfe aufhängen statt im Küchenschrank verstecken, Sommerblumen in Krüge einstellen, unbeschwerter leben. The Battery war mal ein Seemannsheim und liegt direkt am Strand, fast wie ein gestrandetes Schiff. Das ausgewaschene Hellblau schmückt nicht nur die Innenräume, sondern auch die Fassade. 

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GAZPACHO – DIE KALTE, SPANISCHE SUPPE
Ein Klassiker auf dem sommerlichen Tisch ist Gazpacho, eine kalte Suppe aus Tomaten, Peperoni und Gurken. (Bild über: The bitten word)

Zutaten für 4 Personen:  
  • 700 Gramm reife Tomaten
  • 1 rote oder grüne Peperoni
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 Gurke
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 Gramm Weissbrot ohne Rinde
  • 2 Esslöffel Sherry-Essig
  • 4 Esslöffel gutes Olivenöl
  • 1 Tasse lauwarme Bouillon
  • Salz und Pfeffer
  • einige Basilikumblätter
Zubereitung:  

Das Weissbrot in der Bouillon einweichen, die Tomaten, die Peperoni, die Zwiebel, die Gurke in Würfel schneiden, Knoblauch fein schneiden. Das Brot gut ausdrücken, alle Zutaten mit der Bouillon in einer Küchenmaschine pürieren, Knoblauch, Essig und Olivenöl dazugeben, würzen und nochmals gut mixen. Kühl stellen. Wenn Sie das Gazpacho feiner möchten, können Sie es durch ein Küchensieb pürieren. Einige Basilikumblätter darüberstreuen. Servieren Sie dazu einige klein gewürfelte Gurken, Peperoni, Tomaten und Zwiebeln und in Olivenöl und Knoblauch geröstete Brotwürfeli, die Sie in Schälchen dazustellen.

Tipps zu den kalten Suppen:

  • Servieren Sie kalte Suppen in Gläsern wie einen Drink.
  • Garnieren Sie sie mit Zitronen, Kräutern und Eiswürfeln.
  • Servieren Sie dazu Bruschette, Grissini oder Knoblauchbrot.
  • Kreieren Sie eigene kalte Suppen, gut eignen sich zum Beispiel Zucchetti, grüne Spargeln oder Gurken.

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COOLE FERIEN IM WOHNWAGEN
Camping ist wieder stark im Trend, denn Wohnwagen wecken romantische und abenteuerliche Gefühle, etwas, das im Alltag oft fehlt. Es gibt auch wunderschöne Wohnwagen, deren Einrichtung Ferienstimmung bringt. Die Engländer verstehen es natürlich besonders gut, mit Nostalgie stilvoll umzugehen. Liebevoll her- und eingerichtet mit passenden Blümchenstoffen, Wimpeln und Retro-Accessoires wirkt dieser Wohnwagen frisch und einladend für eine Reise in die Vergangenheit. Der Wohnwagen heisst Constance und ist für Ferien oder Fotoshootings zu mieten. 

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TYPISCH BAYERISCHER BIERGARTENFOOD
Eine kleine kulinarische Sommerreise lohnt sich nach Bayern, das beste Essen zu einem kühlen Bier ist nämlich bayerisch und wird dort in den Biergärten serviert. Man darf in die bayerischen Biergärten sein Essen selber mitnehmen, deshalb haben sich einfache, bäuerliche Speisen durchgesetzt wie Obazda, Brezen, Kartoffelsalat oder Radi, das ist Rettich auf Bayerisch. Eine besondere Leckerei ist Obazda, bei dem ich erst meinte, es wäre etwas Ungarisches. Aber Obazda ist wirklich bayerisch, der exotische Name kommt vom bayerischen «angebatzt», auf gut Deutsch: zermanscht, angemacht, und die Speise ist eine gewürzte Käsemasse.

Zutaten:
  • 300 Gramm Camembert
  • 150 Gramm Butter
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • Paprika
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Zerdrücken Sie den weichen Camembert und die Butter mit einer Gabel. Würzen Sie die Masse mit Salz, Pfeffer und genügend Paprika. Mischen Sie die gehackte Zwiebel darunter und bestreuen Sie den Käse mit Schnittlauchringli. Servieren Sie Obazda mit Zwiebeln, einer Breze oder Schwarzbrot.

BIERGÄRTEN gibt es, weil ganz früher in Bayern das Brauen von Bier nur von September bis April gestattet war. Im Sommer war die Brandgefahr zu gross. Also lagerte man das Bier in kühlen Kellern. Da aber in München die Keller nicht zu tief gebaut werden konnten, wegen des hohen Grundwasserspiegels, wurden Kastanienbäume über ihnen angepflanzt, damit deren Schatten die Keller darunter schön kühl halten. Und selbstverständlich wurde auch Bier ausgeschenkt. Man stellte Bänke auf und der Biergarten war erfunden.

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SCHATTENSPENDER SOMMERVORHANG
Wann genau ist eigentlich der Exhibitionismus in der Schweiz ausgebrochen? Durch die vielen übergrossen Fensterfronten der neuen Bauten wird oft öffentlich gezeigt, wie man wohnt, lebt, in der Unterwäsche Frühstück macht, die schmutzige Wäsche liegen lässt ... Na ja. Warum eigentlich ist die Angst vor ein wenig Wohnlichkeit so gross? Cool sein hat bestimmt nichts mit leeren Fensterfronten, kargen Räumen und Design um jeden Preis zu tun. Vorhanglose Fenster lassen meist das Licht zu grell hereinscheinen und nehmen dem Raum die wohnliche Atmosphäre. Wagen Sie etwas, lassen Sinnlichkeit ins Haus und entscheiden Sie sich für Vorhänge. Sommerliche Fensterkleider vermitteln zudem mediterranes Lebensgefühl und flirten mit Licht und Schatten. Es müssen ja nicht gleich Brokat- oder Rüschenvorhänge sein; einfache Unistoffe aus edlen Materialien wie Baumwolle oder Leinen geben gute und schöne Schattenspender ab, die auch draussen auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon eingesetzt werden. Im Sommer ist es schöner, Stoffe mit ein wenig Transparenz zu wählen. Sie vermitteln Leichtigkeit und sommerliche Frische. (Bild über: Delightbydesign)

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SOMMERSALAT MIT WASSERMELONEN
Wassermelonen ist Sommer pur zum Essen. Sie schmecken immer gut und sind eigentlich ein Drink zum Essen. Versuchen Sie sie mal in einem erfrischenden, würzigen Salat. (Bild über: Cooking Weekends)

Zutaten:
  • Wassermelone
  • Fetakäse
  • schwarze Oliven
  • Sonnenblumen- oder Kürbiskernen
  • Pfefferminze
  • Olivenöl und Zitronensaft
Zubereitung:

Die Wassermelone in Stücke schneiden, entkernen, Fetakäse in Stücke schneiden. In einer grossen Schale Wassermelone, Feta und einige Oliven mischen. Salzen, pfeffern, Zitronensaft und Olivenöl darübergeben, gut durchmischen. Pfefferminzblätter schneiden und mit einer Handvoll Kernen darüberstreuen. Passt gut zu Grillgut oder einem Stück Weissbrot.

TIPP: Versuchen Sie auch mal einfach ein bisschen Salz auf einem Schnitz Wassermelone

10 Wohnsünden, von denen man sich mit 30 verabschieden sollte

Marianne Kohler am Mittwoch den 23. Juli 2014

Erwachsenwerden ist immer schwierig – auch im Wohnbereich. Doch genau hier ist es irgendwann an der Zeit, sich von Dingen zu lösen, die keiner Wohnung auf die Länge guttun und verhindern, dass man sich stilvoll ein Zuhause einrichten kann, in dem man auch mal abends zu Hause bleiben mag. Sweet Home findet, dass man sich spätestens mit 30 von diesen 10 Dingen trennen muss, um Platz für Schöneres zu schaffen.

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1 GOODBYE YUCCAPALME
Meistens hat man sie irgendwann mal in einem schwachen Anflug von Einrichtungsfieber bei Ikea mit den Pfannen mit auf den Einkaufswagen gestellt oder sie ist ein Überbleibsel von irgendeinem Mitbewohner. Die Yuccapflanze mag in ihrer Heimat bestimmt schön in die Vegetation passen, wirkt aber in einer Wohnung ziemlich hilflos und meist gar trist. Ersetzen Sie sie durch eine grossblättrige Statementpflanze oder durch frische Blumensträusse vom Markt.

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2  DIE  MATRATZE AUF DEM BODEN
Höchste Zeit, ein wenig aufzusteigen. Auf dem Boden schlafen ist ein Ding, das höchstens als Teenager cool ist. Mit 30 darf man sich ruhig zu einem echten Bett bekennen und damit nicht nur Stil, sondern auch mehr Lebensqualität in die Wohnung bringen.

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3 POSTER AN DEN WÄNDEN
Auch in die Teenagerzeit gehören Poster, die einfach mit Klebeband an die Wand angebracht wurden. Zum wohnlichen Erwachsenwerden gehören mindestens schlichte Rahmen für Poster oder echte Kunst, die den Geschmack und die Persönlichkeit des Bewohners widerspiegelt.

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4 DAS FERNSEHMÖBEL
Möbel, die extra für den Fernseher geschaffen wurden, sind eigentlich in keiner Lebenslage attraktiv. Es gelingt den Möbeldesignern nie richtig, den Anspruch an Technik und Design gekonnt zu vereinen. Und mal ehrlich: Mit solchen Möbeln wird der schwarze Kasten auch nicht attraktiver. Stellen Sie Ihren Fernseher auf «normale» Möbel wie Sideboards oder Lowboard, integrieren Sie sie in Regale, wählen Sie  Tarnlösungen und verschenken Sie das TV-Möbel irgendeinem Brockenhaus. Mehr Ideen  dafür finden Sie auf dem Blogeintrag: Schöner Wohnen mit dem Fernseher.

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5 LUSTIGE BETTWÄSCHE
Schlafen Sie noch in der Bettwäsche, die Sie aus Ihrem Kinderzimmer mitnehmen durften, weil Ihre Eltern damit die perfekte Lösung gefunden haben, sich von der hässlichen Wäsche zu trennen? Oder beziehen Sie Ihre Duvets und Kissen gar mit besonders lustigen Motiven? Irgendwann im Leben ist es höchste Zeit, schöne Wäsche zu kaufen. Das ist zwar bei Bettwäsche nicht immer so einfach, denn, das sehe ich in meinem Berufsalltag als Stylistin und Beraterin: Einkäufer tun sich oft schwer, wenn es um gemusterte Bettwäsche geht. Da ist die Angst vor Blümchen, und die Wahl fällt oft auf Riesen-, um nicht zu sagen Monsterblüten oder irgendwelche Farbergüsse, die so aussehen, wie wenn sie Flecken verstecken möchten. Im Zweifelsfall wählen Sie Weiss, verzichten Sie auch auf Jerseyleintücher, die sind zwar pflegeleicht, aber mal ehrlich, sie sehen immer ein wenig schmuddelig aus und fühlen sich auch so an.

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6 VERFÄRBTE FROTTEETÜCHER
Wenn Sie schon dabei sind, Ihrem Wäscheschrank ein altersgemässes Upgrading zu verpassen, verabschieden Sie sich auch gleich von all den verfärbten, verzottelten, Fäden ausspeienden Frotteetüchern. Wählen Sie am besten einfach eine Unifarbe, die in Ihr Badezimmer passt.

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7 HÄSSLICHE MÖBELSTÜCKE
Diese Möbel, die man mal bekommen hat, weil jemand sie loswerden wollte, haben mit 30 definitiv ihren Dienst getan und dürfen getrost in ein Brockenhaus in die Pension gegeben werden. Dasselbe gilt für Regale, die einst im Jugendzimmer standen, Fundstücke von Brockenhäusern, die man eigentlich mal plante anzustreichen, die aber im Rohzustand vergessen wurden, oder Möbel, die von einem Mitbewohner vererbt wurden. Dieser hatte nämlich bestimmt einen triftigen Grund, dass er sie beim Auszug «vergessen» hat.

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8 EIN UNGEMACHTES BETT
Betten betten sich nicht von alleine. Zu dieser Erkenntnis müssten Sie mit erreichten 30 Jahren gekommen sein. Also Duvets ausschütteln, Leintücher straff ziehen, Kissen aufplustern und Decke darüber! Und mindestens einmal pro Woche frische Wäsche aufs Bett – wie gesagt: Erwachsenwerden ist nicht einfach!

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9 PLASTIKGESCHIRR JEGLICHER ART
Diese hässlichen bunten Dinger sagen doch vor allem eins aus: Sie befinden sich oft in einem Zustand, in dem Dinge zu Bruch gehen können. Und mal ehrlich: Wer will das denn noch optisch untermalen?! Also betrachten Sie Ihren Geschirrschrank mal nüchtern und gehen Sie dann schnell hübsche Gläser und echte Teller kaufen.

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10 DIE LEERE METALLSCHALE AUF DEM TISCH
Gut gemeint, aber leider am Ziel vorbeigeschossen haben Sie mit der Wahl, eine leere Metallschale als Stilmacher in die Mitte des Esstisches zu stellen. Sweet Home meint: lieber nichts oder besser etwas, das auch Sinn macht! Füllen Sie eine Keramikschale mit feinen Früchten, die Sie dann aber auch essen. Stellen Sie frische Blumensträusse auf den Tisch oder ein Tablett, auf das Vasen, Kerzen oder andere Dinge, die Ihnen gefallen, gestellt werden können. Dieses können Sie dann, wenn Sie den Tisch zum Essen decken möchten, auch einfach wieder wegstellen. 
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Wohnen in Harmonie

Marianne Kohler am Dienstag den 22. Juli 2014

Wohnen bedeutet auch entspannen. Und das kann man dann am besten, wenn ein Raum Ruhe ausstrahlt. Damit ein Raum atmen kann, hilft es, dass Möbel und Wohnaccessoires in Harmonie zueinandergestellt werden. Diese 10 einfachen Wohnideen zeigen, wie das geht.

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1 STELLEN SIE AUCH MAL SCHRÄG
Die Möbel müssen nicht alle parallel zur Wand stehen. Gerade bei Einzelstücken wie Sesseln tut eine gekonnte Abwinklung gut. Das kann zum Licht hin sein, zur Aussicht oder eine Öffnung zum Raum. Schön sind hier auch das spannende Spiel der Texturen und der starke Hell-Dunkel-Kontrast. (Bild über: Helt enkelt)

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2 SCHAFFEN SIE ABLAGEFLÄCHEN
Wenn es der Raum erlaubt, stellen Sie Möbel auch mitten hinein, das schafft Wohnlichkeit und ein harmonisches Raumgefühl. Eine kleine Bank hinter einem Sofa ist perfekt, um Dinge abzulegen. (Bild über Lucayan)

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3 TISCHE UND REGALE VERSTEHEN SICH
Heute entsteht immer mehr offener Wohnraum, aber auch in klassischen Raumverhältnissen fliessen die einzelnen Wohnbereiche ineinander über. Zwei, die sich gut verstehen, sind Essen und Wohnen. So passen Regale und Tische bestens zueinander, weil sich da formale Gegensätze ergänzen. (Bild über: Dustjacket

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4 GUTE MISCHUNG VON STAURAUM UND AUSSTELLUNG
Regale bieten nicht nur Stauraum, sie sind ein guter Ort, um schönen Dingen einen Platz zu geben – damit man sich an ihnen freuen kann. (Bild über: Egetrom)

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5 STARKE LINIENFÜHRUNG
Wiederholungseffekte tun jeder Einrichtung gut. Hier sind die strengen, schwarzen Linien des Rollmöbels mit schlichten schwarzen Bilderrahmen verdoppelt. (Bild über: Anna Gillar)

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6 WOHNINSEL MIT GROSSEM TEPPICH
Teppiche schaffen Raum im Raum und bieten viel Komfort und Wohnlichkeit. Entscheiden Sie sich für grosse Teppiche, auf die Sie ein Bett stellen können, einen Tisch mit Stühlen oder eine Sitzgruppe. (Bild über: La cool et chic)

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7 DIE NATUR GEHÖRT DAZU
Vergessen Sie nie, mit kleinen Sträussen, Zweigen, Gräsern oder Pflanzen zu Hause den Bezug zu Natur und den Jahreszeiten zu schaffen. Schön ist es, wenn Blumen und Einrichtung harmonieren: schlichte Sträusse zu reduziertem Wohnstil, bunte Blumen zu üppigeren Stilen. (Bild über: Elisabeth Heier)

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8 BOUDOIR-CHARME AUF STILVOLLE ART
Hier ist einfach alles wunderschön: der schlichte, filigrane Tisch, die Sammlung von antiken Spiegeln und die Projektion des Films «A bout de souffle». Alles zusammen ist ein Beweis dafür, dass Boudoir-Stimmung auch auf reduzierte Art möglich ist – und erst noch viel Stil hat. 

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9 SCHIEBEN SIE RUHIG ALLES AUF DIE BANK
Die schwedische Fotografin Pia Ulin arbeitet für viele namhafte Interiorfirmen und weiss deshalb, wie man sich trendy und mit wenig Aufwand wunderschön einrichten kann. In ihrem Loft in Brooklyn hat sie sich ganz einfach rustikale Holzbänke an einen Tapeziertisch gestellt, die Wände schwarz lackiert und mit formschönen Accessoires und grosszügiger Kunst Stimmung geschaffen. 

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10 STATEMENT-LEUCHTEN TUN GUT
Gerade bei reduzierteren Wohnstilen ist das Spiel von Form und Farbe besonders wichtig. Grosse Statement-Leuchten, die über einem Tisch hängen, können zu attraktiven Blickfängern werden und tun einer Einrichtung gut. (Bild über: The Ultralinx)