Willkommen im Café «Chez moi»!

Entdecken Sie Ideen und Inspirationen, mit denen Sie den Charme von gemütlichen Cafés nach Hause bringen.

Erinnern Sie sich noch an das gemütliche Café Central Perk in der Neunziger-TV Serie «Friends»? Es hat bestimmt viel dazu beigetragen, dass die Coffeeshops, oder bei uns die Cafés, gemütliche, wohnliche Treffpunkte wurden. Sofas, weiche Sessel, Bücherregale und vieles mehr machen Cafés zu intimen Orten, in denen man sich wie zu Hause fühlt. Höchste Zeit, dass wir uns einige Ideen wieder zurückholen und daheim mit dem gemütlichen Kaffeehaus-Charme kokettieren. (Das Bild links zeigt das Barker Teahouse in Cardiff, entdeckt über Breakfast at Zara’s, Bild links über: It’s not over yet)

Rücken Sie näher

Damit zu Hause diese gemütliche Stimmung aufkommt, die wir in Cafés so lieben, rücken Sie erst einmal alles näher. Kleine Möbel, ein Teppich in warmen Farben, stimmungsvolles Licht und wenn möglich ein Platz am Fenster sind die besten Zutaten für eine Café-Ecke wie hier auf dem Bild von Historiksa hem

Tipp: Verzichten Sie nicht auf Kerzenlicht. Ein kleines Windlicht auf dem Tischchen steht auch in den meisten Cafés auf dem Tisch. 

Gründen Sie ein Privat-Café

Mit der Hipsterwelle hat das Kaffeetrinken einen neuen Aufwind bekommen. Filterkaffee und Baristakünste mit Zeichnungen im Schaum des Cappuccinos geniesst man gerne in Coffeeshops, die Industrialcharme zeigen. Dass dies auch zu Hause geht, zeigt dieses charmante Beispiel von Ikea. Bestimmen Sie eine Ecke in Ihrer Wohnung zum Café und geben Sie ihm die passenden Möbel. Ein kleiner, hübscher Vitrinenschrank kann zur Kaffee-Hausbar werden.

Elegantes Kaffeehaus

Das Kaffeehaus ist eine Wiener Erfindung oder zumindest ein wichtiger Teil des Wiener Lebens. Stefan Zweig beschrieb die Wiener Kaffeehäuser als eine Institution, die mit keiner anderen auf der Welt vergleichbar ist. So sind auch die Wiener Stühle als Kaffeehausstühle bekannt und passen natürlich perfekt, um die gemütliche Clubstimmung zu kreieren, welche ein echtes Kaffeehaus ausstrahlt. Sehr schön ist das hier im Hotel Pulitzer in Amsterdam umgesetzt: kleines Sofa, gemütliches Täfer, eine Ahnengalerie und natürlich die gebogenen Holzrohrstühle von den Gebrüdern Thonet. Das alles passt auch in eine Wohnung!

Wie wärs mit Trompe-l’Œil ?

Wunderbar charmant ist das Restaurant des Hotel Le Montana in Paris. Es ist im Kaffeehausstil eingerichtet; aber kokett, intim und mit einer Portion Humor. Gemütliche, elegante Stühle mit grünen Samtpolstern und kleine Tischchen mit Messingfüssen sind die Protagonisten. Und damit das ja nicht zu langweilig wird, hat das Maison Darré, welches das Interiordesign des Hotels gestaltet hat, den Stühlen unterschiedliche Formen und Farbtöne gegebenen. Die Wände zeigen eine gezeichnete Bibliothek und verleihen dem Raum Gemütlichkeit.

Tipp für zu Hause: Versuchen Sie es auch mit Tapeten, die Bücherwände zeigen. Es gibt sie in verschiedenen Kollektionen:  

 

Retrocharme

Früher liegt nicht für alle gleich weit zurück. Für viele ist das Midcentury des letzten Jahrhunderts in Sachen Einrichten gute alte Zeit genug! Mit Möbeln aus dieser Zeit ist das Restaurant Fitzgerald in Rotterdam eingerichtet. Die kleinen Sessel und Tische, das hübsche Blau an den Wänden und die Bücherregale lassen es wie ein grosses Wohnzimmer aussehen. 

Tipp für zu Hause: Blaue Wände, kleine Tischchen, gepolsterte Stühle und tolle Regale aus den Fifties oder Sixties und Sie sind dabei!

Glamour im Stil der Vierzigerjahre

Ein bisschen Hollywood, ein wenig italienische Hotel-Lounge plus Trend Wüstenstil und schicke Rosa- und Terrakotta-Töne – die No197 Chiswick Fire Station in London hat das alles und wirkt damit stilvoll und wohnlich. (Bild über: Sfgirlbybay

Tipp für zu Hause: Platzieren Sie Ihre Sitzgruppe so wie in einem Café. So gehts: grosses Sofa, kleine Tischchen, Sessel vis-à-vis und alles eng zusammen stellen. 

Zuckersüss

Ganz anders, nämlich ein wenig märchenhaft und süss zeigt sich das Tickets in Barcelona. Ein bisschen wie in «Alice im Wunderland» wird hier mit der Grösse gespielt. Riesige Früchte und Blumen hängen von der Decke und die Tische sind eigentlich überdimensional grosse Spitzendeckchen. (Bilder über: We heart)

Tipps für zu Hause: Die Idee, ähnliche Stühle in unterschiedlichen Pastelltönen zu streichen und um ein weisses Tischchen zu stellen, passt sehr gut auch in eine Wohnung. 

Elegant und modisch

Armani hat einmal gesagt: «Nobody buys shirts anymore, everybody buys dinner.» Somit mischt die Modewelt in der Gastroszene mit, wobei dies Prada besonders gut gelungen ist. Das innovative, italienische Modehaus hat das traditionelle Mailänder Marchesi gekauft und eine Filiale an der Via Montenapoleone eröffnet. Es ist ein todschickes pastellfarbenes Paradies, in welchem Pralinen und Macarons schick verpackt wie Schmuck hinter beleuchteten Glasvitrinen locken. (Bild: Sweet Home)

Credits: 

Cafés, Restaurants und Hotels: Barker Teahouse in CardiffHotel Pulitzer in AmsterdamHotel Le Montana in ParisRestaurant Fitzgerald in RotterdamNo197 Chiswick Fire Station in LondonTickets in BarcelonaMarchesi 
Interiordesign: Maison Darré 
Blogs und Magazine: It’s not over yetSfgirlbybayWe heart
Shops und Kollektionen: Ikea 

Produkte: VitrinenschrankHolzrohrstühle von Gebrüder ThonetBookshelves von Deborah BownessLibrary Wallpaper von Andrew MartinVintage Bookshelf Wallpaper von MineheartTrue lies Wallpaper von Raw für Wall and Deco
Immobilienagenturen: Historiksa hem

5 Kommentare zu «Willkommen im Café «Chez moi»!»

  • Danièle Brown sagt:

    Oh ja, das „Jasmin“ in München passt gut in diese Reihe.
    Zu finden in der Augustenstrasse ( U2-Bahn Halt Theresienstrasse) von da zwei Minuten zu Fuss entfernt. Ist noch mit Originalmöbeln bestückt und wirklich aus den 50igern. ;-)

    • adam gretener sagt:

      Die Maxvorstadt ist wirklich ein gutes Quartier, um darin zu wohnen. Das Jasmin, dann das Tafel & Schwafel (bestes Frühstück) ein paar Schritte weiter und um die Ecke früher gab es die Giulia Bar/Café, da hatte ich mein Büro drin während meiner Zeit in München.

  • Flo sagt:

    Willkommen im Café «Chez moi»!»
    Ich wohne in einer Gemeinde wo, gemäss Aussagen all meiner Bekannten und mir, ein echtes, gemütliches Café fehlt. Das bestehende Angebot an Orten wo man Kaffee bekommt ist zwar gross – aber gemütlich ist es dort nicht.
    Nun haben sie mich auf eine gute Idee gebracht! Ich ziehe in einiger Zeit in ein sogennates Generationenhaus, dort hat es einen Gemeinschaftsraum mit Küche und Sitzecke, also ein geeignter Ort um dort ein gemütliches Café „Chez moi“ 1 Mal die Woche abzubieten/zu „installieren“.

  • ruf sagt:

    Ich gehe einfach nie in ein Restaurant oder Café. Einerseits bin ich misstrauisch in bezug auf die Sauberkeit und dann, die Preise sind mir zu hoch. Als ich noch berufstätig war, machte ich mir jeden Morgen ein Müsli als Mittagessen und abends gab es ein Menue. Ich koche ganz gern.

  • adam gretener sagt:

    Frau Kohler, Ihnen könnte auch das Café Jasmin in München gefallen.

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