Die 8 wichtigsten neuen Foodtrends

Diese neuen Foodtrends machen ganz schön Appetit.

In einem meiner alten Scrapbooks steckt eine ausgeschnittene Tabelle mit Foodtrends von den Fifties bis zu den Nineties. Diese habe ich in den trendbewussten 90er-Jahren in der britischen «Elle» gefunden. Damals entstanden Foodtrends so ähnlich wie Modetrends, Fernsehköche wurden Stars und London zur Metropole für die hippsten und innovativsten Restaurants. Trends in allen möglichen Bereichen interessieren immer noch, doch deren Bedeutung ist eine andere geworden, vor allem im Foodbereich. Dieser hat sich in den letzen 30 Jahren entscheidend verändert. Es geht im Jahr 2017 nicht mehr darum, ob die weisse oder rote Bohne trendy ist, sondern um Nachhaltigkeit, Gesundheit, ein wenig Fernweh und die Wiederentdeckung von vergessenen Genüssen. (Bild über: Food 52)

1 — Blumenkohl ist der neue Kale

Der Blumenkohl hat sich klammheimlich den ersten  Platz in der Hitparade der wiederentdeckten Kohlsorten geschnappt. Wer nun an das ein wenig verkochte Gericht mit der weissen Mehlsauce denkt, der meint ein ganz anderes Gemüse. Der Blumenkohl hat sich nämlich neu erfunden und wird vornehmlich geröstet. Er schmeckt so auch ganz anders, nämlich nussig. Blumenkohl hilft, Kohlenhydratbomben wie Kartoffelstock oder Reis auf eine elegante und fein schmeckende Art zu ersetzen. Solche Rezepte mögen wir gerade jetzt am Jahresanfang  gerne, da wir der Üppigkeit der Festtage mit Mässigung entgegentreten möchten. (Bild links: Burpee, Bild rechts: Root and Revel)

Versuchen Sie diese supereinfachen und neuartigen Blumenkohlrezepte: 

Gerösteter Blumenkohl: Blumenkohl in Röschen schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln und mit Meersalzflocken würzen. Etwa 15 Minuten rösten (je nach Grösse der Rösli). In der Halbzeit wenden.

Blumenkohlpüree: Schneiden Sie den Blumenkohl in Stücke und dämpfen Sie ihn weich. Geben Sie ihn mit Butter und ein wenig Salz, Pfeffer und Muskatnuss in eine Küchenmaschine und pürieren Sie ihn. Auch fein ist ein wenig Trüffelöl darüber

Blumenkohlreis: Rösten Sie den Blumenkohl wie im Rezept oben. Dann hacken Sie ihn, am besten mithilfe einer Küchenmaschine zu einer reisartigen Konsistenz und servieren ihn wie Reis, als Beilage.

 

2 — Kokosnuss ist der neue Allrounder

Die Kokosnuss verführt uns gerade in allen Formen. Kokosnusschips ersetzen die schrecklich ungesunden Kartoffelchips oder bereichern Desserts und Frühstücksmüsli. Mit Kokosnussmilch werden herrliche Desserts und Smoothies gemacht und Kokosnusswasser spendet auf natürliche Art Energie. Kokosnuss verdrängt auch immer stärker andere Öle in der Küche und schleicht sich erst noch ins Beautyregal. Es hilft nämlich gegen trockene Haut und Haare und wird gerne auch als Mundspülung benutzt. (Bild links: Infinite paradox, Bild rechts: Marin mama cooks)

Gebratene Süsskartoffeln mit Kokosnussöl

Bratkartoffeln geben immer einen guten und einfachen Znacht ab. Versuchen Sie die ein bisschen andere Variante mit Süsskartoffeln und Kokosnussöl. Süsskartoffeln schälen und halbieren. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Kokosnussöl bestreichen und mit ein wenig Meersalzflocken würzen. Im 200 Grad heissen Ofen etwa 20 Minuten rösten. 

Shoppingtipp: Kaufen Sie biologisches Kokosnussöl, und das am besten im Reformhaus. Bei uns steht ein Topf in der Küche und einer im Badezimmer. Das Öl sieht aus wie Fett und schmilzt erst mit ein bisschen Wärme.

3 — Algen sind die neuen Broccoli

Kohl bekommt Konkurrenz aus dem Meer. Algen und Seegras sind gerade gross im Kommen. Beides ist hierzulande nicht ganz einfach zu bekommen. Doch haben wir zum Beispiel den japanischen Nori, die getrockneten schwarzen Algenblätter, die man für die Zubereitung von Sushi benützt. Auch mit ihnen lassen sich herrliche Gerichte zubereiten. Algen oder Seegras sind das Gemüse des Meeres und in ihnen stecken viele gesunde Nährstoffe wie Kalzium, Eisen oder Jod. Auch enthalten Sie Proteine und wertvolle Vitamine und haben zudem wenig Kalorien und Fett. (Bild links: Purple tugboat, Bild rechts: Kitchenbowl)

Omelette mit Noriblättern

Verquirlen Sie drei Eier. Geben Sie Butter in eine Bratpfanne, lassen Sie diese schmelzen und geben Sie dann die Eiermischung bei. Ein bisschen andünsten. Wenn die Eier beginnen fest zu werden, ein Noriblatt darauflegen und die Omelette fertig kochen. Einrollen und servieren. 

Tipp: Eine echte Eieromelette wird einseitig gekocht. Die Eimasse darf in der Mitte noch ein bisschen flüssig sein. Sie können die Omelette zum Beispiel mit ein wenig Sojasauce würzen.

4 — Die Jackfruit ist das neue Fleisch

Mit der Erkenntnis, dass zu viel Fleischkonsum niemandem Heil bringt, führt die Suche nach Ersatz zu ganz erstaunlichen Resultaten. Einer davon heisst Jackfruit. Sie ist eine riesengrosse, exotische Frucht und lässt sich so ähnlich wie Fleisch zubereiten. Die Jackfrucht wird in der astiatischen Küche schon lange eingesetzt. Mit dem verstärkten Trend zu veganer Ernährung findet sie auch vermehrt Einsatz in der westlichen Küche. Auf amerikanischen Blogs werden mit der Jackfrucht gerne klassische Burgerrezepte umgesetzt, wie zum Beispiel dieser spannende Pulled-Meat-Burger von Minimalist baker (Bild links: Pinterest, Bild rechts: Minimalist baker)

5 — Amaro wird der neue Apérol

Nostalgie ist auch ein grosser Trend im Foodbereich. Nicht nur, dass wir echte Hausmannskost lieben, Grossmutters Rezepte hervorkramen und uns in alte Gemüsesorten verliebt haben, wir entdecken auch andere Retrofreuden. Dazu gehört der Amaro, der bittere italienische Digestif. Er wird vornehmlich nach dem Essen, zur Verdauung genossen. Fernet Branca oder Cynar sind die bekanntesten Sorten. Geniessen Sie diese Bittersüssen auch als Aperitif, zum Beispiel mit Eis, sprudelndem Mineralwasser und ein wenig Zitrone. (Bild links: Ask men, Bild rechts: Food and wine)

6 — Portugal ist die neue Foodmetropole

Wenn es um die schönen Dinge des Lebens geht, und dazu gehören die Trends in den Lifestylebreichen, dann ist auch die Sehnsucht nicht weit. Im Foodbereich ist das ganz klar das Fernweh. Und dieses zieht nach Portugal. Portugal macht schon länger von sich reden. Architektur, Handwerk, Lifestyle sind dort oft so, wie es sich Menschen mit Sinn für das Schöne vorstellen. Suchen Sie nach portugiesischen Leckerbissen in der Schweiz, zum Beispiel auf dem Portal Taste of Portugal. Oder in dem wunderbaren kleinen Lebensmittelgeschäft am Zürcher Neumarkt. Es wird von Mabilio Ramos geführt, der jahrelang einen Quartierladen in der Nähe meiner Wohnung hatte. Er ist Portugiese und hat mir viel von der portugiesischen Alltagsküche erzählt. Ein Besuch im charmanten Neumarkt-Geschäft lohnt sich auf jeden Fall. Dann kann ich noch das wunderschöne Kochbuch meiner Lieblingskochbuchautorin Tessa Kyros empfehlen. Es heisst «Piri Piri Starfish». Eines der klassisch portugiesischen Rezepte ist das kleine Creme-Törtchen, backen Sie das Rezept vom Blog ifoodblogger nach. (Bild links: Taste of Portugal, Bild rechts: ifoodblogger)

7 — Black is the new black

Ja, Schwarz wird auch zur Modefarbe beim Essen. Wir lieben bereits den schwarzen Reis, haben den Geschmack und die Gesundheit des schwarzen, fermentierten Knoblauchs entdeckt und kochen ab und zu schwarze, mit Tintenfischtinte gefärbte Pasta. Wir wissen, dass Spitzenköche gerne mit Asche kochen oder haben es bereits einmal ausprobiert. Neu ist aber die Kohle. Man kennt sie aus der Medizin. Dort hilft sie, als Aktivkohle Giftstoffe wie ein Schwamm aufzusaugen, zum Beispiel bei geringeren Lebensmittelvergiftungen. Neu ist Kohle aber auch eine Delikatesse. In hippen Restaurants werden Gerichte mit Kohle gewürzt, Backwaren zeigen sich dank Kohle kohlrabenschwarz, auch Pizzateige oder Macarons. (Bild links: Pinterest, Bild rechts oben: Fabulous foods, Bild rechts unten: eHow)

8 — Wassermelonenkerne sind die neuen Chiasamen

Die Kraft, die in Kernen und Samen steckt, hat die ganze Foodindustrie angesteckt. Kein Produkt machte in der letzten Zeit so viel von sich reden wie die kleinen Chiasamen, denen man den Titel Superfood verliehen hat. Nun aber kommen die Kerne. Dafür müssen wir uns aber noch ein bisschen gedulden. Wenn aber der Sommer diese herrlich süsse rote Fruchtfleischpracht bringt, dann bitte die Kerne nicht ausspucken. Sie sind gesund, enthalten viele Nährstoffe und können ruhig mitgegessen werden. Geröstet bereichern Sie zum Beispiel ein Müsli oder einen Salat. (Bild über: Always put yourself first)

Credits: 

Foodblogs: Food 52Root and RevelMarin mama cooks,  KitchenbowlMinimalist bakerFood and wine, ifoodblogger,  Fabulous foods
Shops und Kollektionen: Burpee

Blogs und Magazine: Infinite paradoxPurple tugboatAsk men,  eHow, Always put yourself first
Collagen: Sweet Home

 

 

20 Kommentare zu «Die 8 wichtigsten neuen Foodtrends»

  • SHARE & EAT sagt:

    Spannender Beitrag. Jedoch kann ich den Hype im Jahr 2017 um die Kokosnuss nicht ganz verstehen. Die war ja 2015/2016 schon Trend!

  • Bufi sagt:

    Liebe Frau Kohler
    Es heisst nicht Fernet Franca sondern Fernet Branca

  • René van Saramacca sagt:

    Jackfruit als Trend, bitte ja, grundsätzlich – aber eben besser lokal, allenfalls als Konserve. Die Frucht ist unhandlich, verdirbt rasch und das Rüsten aufwendig und eine Riesensauerei. Jackfrucht ist ein Feigenbaumgewächs (Moraceae) und voll von sehr klebriger Milch. Hände und Messer müssen eingeölt werden. Der Aufwand lohnt sich, sofern man den sehr speziellen Geruch mag, süsslich, etwas zwiebelartig. Das Fruchtfleisch kann auch getrocknet werden, mit entsprechenden Gewürzen, vergleichbar mit Trockenfleisch mit gutem Biss. Die Samen erinnern an Kichererbsen.
    Dazu eine sehr schöner Baum, das Holz ist ebenfalls sehr wertvoll, leider absolut tropisch in den Ansprüchen und eher langsam wachsend. Übrigens die grösste Frucht überhaupt, bis 50kg.

    • Marcel Du Pont sagt:

      Klingt genau wie Fleisch. Falls man bei einem komplizierten Chemieunfall die Geschmacks- Geruchs- und Spührsinne verloren hat.

      Das einzige, was ein gutes Steak ersetzen kann, sind zwei gute Steaks.

  • Zora sagt:

    Habe Jackfruit einmal gekostet, in Indien. Das erste und das letzte Mal. Weiss nicht, wie man die sehr reifen Früchte, so wie sie in Indien gegessen werden, lecker finden kann; erinnerte mich intensiv an Aasgeruch. (Frage mich allerdings, ob aufgrund der Genetik Geschmäcker nicht individuell verschieden wahrgenommen werden…)

    • René van Saramacca sagt:

      Wie ich geschrieben habe , der Geruch ist sehr speziell, ich bin Schweizer, lebe seit beinahe 10 jahren in Suriname, mit einem sehr grossen indischen Bevölkerungsanteil 30%. Man muss den Geschmack kennenlernen, wenn man will, man kann etwas kreieren damit, mit einer schönen Vinaigrette zB, wie auch immer, hier ist es ein lokales Produkt, wenn die Bäume tragen, hat man es im Überfluss, man verschenkt es an Nachbarn oder verkauft es. Als Trendfrucht ist es nicht geeignet, wenn auch sehr gesund. Ich mag die Trend’s nicht. Ich liebe Fleisch: RInd Schaf, Ziege, Geflügel – aber ich esse keine Affen, keine Gürteltiere, keine Leguane – obwohl eine Leguanenzucht mehr Fleisch per Hektare produziert, als Rinder, ohne einen Baum zu fällen. Also: mit Liebe und Verstand kochen ohne Trends – lokal.

  • Marcel Du Pont sagt:

    Was mir hier ein bisschen fehlt, sind Alternativen für Foodies mit Allergien. Ich finde es toll, dass die Jackfruit das neue Fleisch sein soll, doch für solche wie mich mit Pflanzen Intoleranz und genug Geld für echtes Fleisch, ist das natürlich kein beschreitbarer Weg. Aus diesem Grunde hier noch Ergänzend die Du Pont Gourmet Tips für den Esser mit Stil und Geschmack. Und im Gegensatz zu vielen „Tip Gebern“, die die empfohlenen Menüs noch nie auf dem Teller gehabt haben, kann ich bei meinen persönlich garantieren sie probiert zu haben.

  • Zimy sagt:

    Inspiriert durch ein Rezept von Scarlett Gaus, (deren Blog ich über diesen hier entdeckt habe, danke dafür), ist bei uns „Couscous“ aus rohem Blumenkohl ein neuer Standard geworden. (Rezept:http://forkandflower.com/index.php/2015/11/19/romanesco-couscous-with-pomegranate/). Ich nehme statt Romansco normalen Blumenkohl, manchmal auch in bunt, und statt Olivenöl eine Mischung aus Raps- und Walnussöl. Weil Nachhhaltigkeit auch ein Thema ist, das mich beschäftigt, habe ich auch schon statt der Granatapfelkerne rohe Randenwürfel zugegeben. Schmeckt auch fein und sorgt für ein hübsches Farbenspiel.

  • extraterrestre sagt:

    genau diese frage sollte man sich stellen, wenn man nachhaltig essen möchte. in diesem sinne hilft dieser link vielleicht etwas weiter: http://www.klimatarier.com

    • lieberlecker sagt:

      Mich beschleicht immer eine gewisse Skepsis, wenn sich Grosskonzerne (klimatarier = Unilever – gem. Impressum auf der Website) der Nachhaltigkeit annehmen, obwohl ihr oberstes Prinzip wahrscheinlich Profit heisst.
      Aber vielleicht bin ich da einfach zu negativ?
      Ansonsten freue ich mich, auf meinem Blog die eine oder andere Trendwelle mitzusurfen :-)
      Andy

      • Ruth Gingold sagt:

        ich bin einverstanden, dass auch die klimatarierseite nicht über alle zweifel erhaben ist. allerdings steht auch bei der fleischproduktion profit an erster stelle, mit weit schädlicheren konsequenzen für mensch, tier und umwelt. ich finde, die seite gibt interessante denkanstösse, vor allem für diejenigen, die 1.) immer noch jeden tag fleisch aus massentierhaltung essen, ohne sich dabei irgendetwas zu überlegen, und 2.) auch für diejenigen, die gedankenlos jeden super-exotic-food-trend mitmachen.

    • Hanspeter Müller sagt:

      Eine Webseite, die behauptet Margarine sei weniger Umweltschädlich als Butter und die Frechheit hat eine WWF-Studie dazu zu zitieren, die angeblich behauptet Palmöl sei gut (was sie nicht tut!) ist für mich hochgradig unseriös. Wenn man dann liest, dass sie von Unilever ist, dem weltweit grössten Verarbeiter von Palmöl (und Hintertreiber der Bemühungen für eine Zertifizierung!) kann ich nur noch den Kopf schütteln. Früher sagte man dazu „Papier ist geduldig“.

      • Ruth Gingold sagt:

        sie sollten etwas genauer lesen: 1. margarine hat einen deutlich geringeres klimaschädliches potential was die erderwärmung, die übersäuerung und die überdüngung angeht (http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11367-010-0220-3) im vergleich zu butter. 2.) es gibt margarinen ohne palmöl. und 3.) die wwf-studie berechnet genau, wieviel fläche nötig wäre, um raps u.ä. anzupflanzen, sollte die gesamte palmöl produktion durch andere öle ersetzt werden — unter anderem steht dort, dass der flächenverbrauch/ertrag bei palmöl (leider) sehr viel besser ist, daher der (berechtigte) satz auf der klimatarier-seite „gar kein palmöl ist auch keine lösung“ (und nicht „palmöl ist gut“, wie sie hier falsch zitieren).

        • Hanspeter Müller sagt:

          Liebe Frau Gingold, die Studie die Sie als Beleg zitieren ist von Unilever, Unilever House und Arla Foods gesponsert. Was meinen Sie, dass die Resultate sein müssen?
          Die Tatsache, dass die Fläche für Rapsöl lokal nicht ausreicht fusst darauf, dass in Europa über 40% des Palmöls für Treibstoff missbraucht wird. Wenn das wegfallen würde (zB durch Verwendung von Altöl), wären unsere Ackerflächen längstens genügend.

  • Maria Felder sagt:

    Was mich etwas irritiert: Inwiefern ist der (regelmässige) Konsum von Jackfruit, Wassermelonensamen und Kokosnüssen nachhaltig? Wäre es nicht sinnvoller, sich regionaler und saisonaler zu ernähren? In dieser Hinsicht gefällt mir einzig der Teil über den Blumenkohl…

    • Ruth Gingold sagt:

      als antwort auf ihre frage hilft vielleicht dieser link etwas weiter (siehe unten). auf fleisch verzichten ist auf jeden fall eine gute sache (auch wenn es nur 1x pro woche ist, man lese den entsprechenden artikel auf dem unten angegebenen link). aber sich dann vorwiegend von exotischen früchten zu ernähren bringt’s auch nicht wirklich. siehe: http://www.klimatarier.com

    • k. miller sagt:

      Das ist genau der Punkt, der mich «nervt», auch – oder vor allem bei dem Hype um die vegane Küche. Nichts gegen vegetarisch und/oder vegan, im Gegenteil. Aber es werden immer mehr «exotische» Nahrungsmittel importiert, weil sie doch ach so gesund sind. Oder angesagt. Oder beides. Auf gewisse Dinge, die es in unserer Region nicht gibt, will ich ja auch nicht verzichten (Pfeffer, Bananen, Kaffee), aber muss es immer noch mehr sein? Mit regionalen Produkten (meinetwegen kann man ruhig Europa als Region definieren) lässt sich viel feines zubereiten, da braucht es keine klimaintensiven Transporte. Insofern sind die Blumenkohlrezepte tatsächlich das Beste – auch wenn ich Blumenkohl nicht mag, auch nicht geröstet ;)

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