Die 10 besten Weihnachtsguetsli

Das kommende zweite Adventswochenende ist wie gemacht zum Guetsle. Lassen Sie die Küche duften, entspannen Sie beim Backen und geniessen Sie die Vorweihnachtszeit.
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1 — Schokoladen-Honigsterne
Diese Sterne vereinen Honig, Zimt und Schokolade. Ein wenig Puderzucker lässt sie verschneit aussehen. (Bild über: Eat little bird)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Honig

500 g Mehl

250 g Mandeln

200 g dunkle Schokolade

Zimt

Puderzucker

Mischen Sie den Honig und das Mehl, zerkleinern Sie die Mandeln und die Schokolade, am besten in einer Küchenmaschine, und mischen Sie sie dazu. Würzen Sie den Teig mit einer Prise Zimt. Den Teig ca. 8 mm dick auswallen und dann Sterne ausstechen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen.

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2 — Orangen-Mailänderli
Mit dem klassischen Mailänderliteig lassen sich viele verschiedene Varianten zubereiten. Zum Beispiel mit Orangen und Zuckerguss. (Bild: Two peas and their pod)

Zutaten:

Zubereitung:

250 g Butter, Raumtemperatur

250 g Rohzucker

1 Päckli Vanillezucker

1 Prise Salz

die abgeriebene Schale von 1 Orange

2 Eier

500 g Mehl

Zutaten für die Glasur:

100 g Puderzucker

1 EL Orangensaft

100 g Pistazienkerne, gehackt

Verrühren Sie die Butter und geben den Zucker, das Salz und die Orangenschale bei. Eier unterrühren, Mehl dazusieben und alles zu einem Teig zusammenfügen. Teig in Haushaltsfolie wickeln und im Kühlschrank 1 Stunde kühl stellen. Mehl auf eine Arbeitsoberfläche streuen und den Teig ca. 7 mm dick auswallen. Guetsli ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, nochmals 15 Minuten kühl stellen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen. Den Puderzucker mit dem Orangensaft zu einer Glasur vermischen. Die ausgekühlten Guetsli mit der Glasur bestreichen und die gehackten Pistazien darüber verteilen.

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3 — Italienische Mandelguetsli
Wir lieben die Amaretti. Sie sind die Lieblingsguetsli der Italiener, und es gibt ganz verschiedene Sorten. Hier ist eine einfache Variante, die gut in die Weihnachtszeit passt. (Bild über: Camille Styles)

Zutaten:

Zubereitung:

350 g geschälte Mandeln

130 g Zucker

2 Eiweiss, Zimmertemperatur

1 Prise Salz

1/2 KL Mandelextrakt

1/2 KL Vanilleextrakt

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Mandeln mit der Hälfte des Zuckers in einer Küchenmaschine vermischen und zerhacken. Schlagen Sie das Eiweiss mit einer Prise Salz steif. Nun geben Sie die zweite Zuckerhälfte nach und nach zum geschlagenen Eiweiss und schlagen dieses weiter, bis es steif ist und sich Spitzen formen. Dann falten Sie sorgfältig die Mandelmischung darunter, geben den Mandelextrakt und den Vanilleextrakt dazu und formen kleine Bällchen. Verteilen Sie diese Bällchen mit genügend Abstand auf einem mit Backpapier belegten Backblech. Backen Sie die Mandelguetsli ca. 25 Minuten, bis sie goldbraun sind. Bestäuben Sie sie mit Puderzucker und lassen Sie sie auskühlen.

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4 — Zitronenguetsli
Diese Guetsli sind leicht, delikat und superzitronig. (Bild: The kitchen paper)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g gemahlene Mandeln

300 g Zucker

3 Eiweiss, steif geschlagen

die abgeriebene Schale von

3 Zitronen

Zutaten für die Glasur:

2 EL Zitronensaft

150 g Puderzucker

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mischen Sie die Mandeln mit der Zitronenschale und dem Zucker. Geben Sie nun das Eiweiss portionenweise bei und formen Sie einen Teig. Rollen Sie ihn zu einer Rolle und schneiden die Rondellen aus in ca. 0,75 Zentimeter Dicke. Legen Sie die Guetsli auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backen sie ca. 10 Minuten. Lassen Sie sie auskühlen und bestreichen Sie sie dann mit der Glasur. Für die Glasur mischen Sie den Puderzucker mit dem Zitronensaft. Die Glasur gut trocknen lassen.

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5 — Ingwerguetsli
Backen Sie Ingwerguetsli in verschiedenen Formen und zieren Sie sie kunstvoll mit Zuckerguss aus dem Spritzsack. (Bild: Gimme some oven)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Mehl

1 KL Backpulver

180 g Butter

100 g Rohzucker

1 EL Ingwerpulver

1 EL Kakaopulver

1 El Zimt

½ KL Nelkenpulver

¼ KL gemahlener, schwarzer Pfeffer

1 Prise Salz

1 Ei

150 g Honig

Die Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen, mit dem Zucker schaumig rühren, das Ei dazugeben und verrühren, den Honig dazugeben und verrühren. In einer Schüssel das Mehl sieben, mit dem Backpulver, dem Ingwer, dem Kakao, dem Salz, dem Zimt, dem Pfeffer und dem Nelkenpulver vermischen. Dann die Mehlmischung und die Buttermischung vermischen. Den Teig über Nacht kühl stellen. Vor dem Ausrollen 10 Minuten bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Ausrollen, ca. 7 mm dick, und dann in den gewünschten Formen ausstechen oder ausschneiden. 10 Minuten im 180 Grad heissen Backofen backen. Mit Zuckerguss und der Hilfe eines Spritzsacks verzieren Sie die Guetsli kunstvoll.

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6 — Sablés mit Cranberry-Glasur
Sablés mit zitronigem Guss und gehackten, getrockneten Cranberries verbinden Süsses und Saures auf raffinierte Art. (Bild: Gimme some oven)

Zutaten:

Zubereitung:

250 g Butter, Zimmertemperatur

100 g Puderzucker

1 Päckli Vanillezucker

1 Prise Salz

400 g Mehl

Für den Guss: 

2 EL Zitronensaft

150 g Puderzucker

100 g getrocknete Cranberries, gehackt

Rühren Sie die Butter, bis sich Spitzchen bilden, und geben Sie dann den Puderzucker, den Vanillezucker und das Salz bei. Verrühren Sie alles gut, bis sich eine helle cremige Konsistenz ergibt. Danach sieben Sie das Mehl dazu, verrühren und zu einem Teig zusammenfügen. Rollen Sie den Teig zu einer oder mehreren gleichmässigen Rollen von etwa 4 cm Durchmesser, wickeln Sie diese in eine Folie und legen Sie diese in den Kühlschrank für 2 Stunden. Danach nehmen Sie die Rollen heraus und schneiden sie in Scheiben von 7 mm Dicke, legen Sie diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen 10 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen. Für die Glasur den Puderzucker mit dem Zitronensaft mischen. Die Guetsli damit bestreichen und die gehackten Cranberries darüber verteilen. Trocknen lassen.

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7 — Gefüllte Haselnussguetsli
Diese kleinen Makronen-artigen Guetsli haben es in sich: Sie bekommen eine Füllung mit Nutella oder der Lieblingskonfitüre. (Bild über: Running to the kitchen)

Zutaten:

Zubereitung:

3 Eiweiss

1 Prise Salz

100 g Rohzucker

1 Prise Zimt

300 g gemahlene Haselnüsse

Nutella

Schlagen Sie das Eiweiss mit einer Prise Salz steif und geben Sie während des Schlagens die Hälfte des Zuckers bei. Geben Sie die gemahlenen Haselnüsse dazu. Nun ziehen Sie den restlichen Zucker sorgfältig darunter, geben die Nüsse bei und mischen alles. Belegen Sie ein Backblech mit Backpapier. Mit einem Löffel formen Sie nun kleine runde Häufchen auf das Blech und drücken diese leicht an. Formen Sie eine Delle in die Mitte des Guetsli. Lassen Sie alles einige Stunden antrocknen. Geben Sie mit einem Teelöffel ein wenig Nutella in die Delle und lassen alles nochmals 2 Stunden stehen. In der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Backofens ca. 8 Minuten backen, auskühlen lassen.

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8 — Honigcookies mit Schokolade
Diese schwarz-weissen Guetsli sehen nicht nur fantastisch aus, sondern schmecken auch so. (Foto: Eric Schmid, Styling: Marianne Kohler Nizamuddin)

Zutaten:

Zubereitung:

350 g Mehl

150 g Honig

1 Prise Muskatnuss

50 g Butter, Zimmertemperatur

2 Eier

1 Päckli Vanillezucker

Für die Glasur:

100 g weisse Schokolade

100 g dunkle Schokolade

 

Verrühren Sie die Butter mit dem Honig, geben Sie den Vanillezucker und die Muskatnuss bei, dann die Eier. Danach sieben Sie das Mehl dazu. Formen Sie den Teig zu einer eckigen Wurst. Wickeln Sie diese in Haushaltsfolie, und stellen Sie sie 2 Stunden im Kühlschrank kühl. Danach nehmen Sie sie aus der Folie und schneiden ca. 7 mm dicke Plätzchen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, nochmals 15 Minuten kühl stellen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Glasur schmelzen Sie separat weisse und schwarze Schokolade und tauchen die Guetsli darin.

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9 — Mandelblüten 
Diese Mandelguetsli sind kleine Kunstwerke, die man auch gut verschenken kann. (Bild über: The little corner)

Zutaten:

Zubereitung:

250 g Butter, Zimmertemperatur

300 g Rohzucker

4 Eier

1 Prise Salz

250 g gemahlene Mandeln

360 g Mehl

ganze geschälte Mandeln und kandierte Kirschen für die Garnitur.

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier, Salz, das abgesiebte Mehl und die Mandeln dazugeben, einen Teig formen, kneten. Teig in Haushaltsfolie wickeln und im Kühlschrank 1 Stunde kühl stellen. Mehl auf eine Arbeitsoberfläche streuen und den Teig ca. 1 cm dick auswallen. Guetsli in Kleeblattform ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, nochmals 15 Minuten kühl stellen. Mandeln und Cocktailkirschen eindrücken. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen.

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10 — Griechische Nusssterne
Würzig, knusprig, anders und wunderschön sind diese griechischen Guetsli. (Quelle: Souvlaki for the Soul)

Zutaten:

Zubereitung:

450 g Mehl

1 KL Backpulver

1,5 dl Olivenöl

75 g Butter

100 g Zucker

1,6 dl frisch gepresster Orangensaft

1 gehäufter EL geriebene Orangenschale

2 EL Brandy

Das Mehl und das Backpulver sieben, in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde machen. Die restlichen Zutaten in einer Küchenmaschine gut durchmischen. Die Flüssigkeit in die Mehlmulde giessen und gut zu einem Teig durchmischen. Den Teig ausrollen, ca. 1 cm dick, und Sterne ausstechen. Die Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten goldbraun backen.

Zutaten für den Sirup

Zubereitung:

250 g Honig

200 g Zucker

der Saft von einer Zitrone

0,6 dl Wasser

Mischen Sie alle Zutaten zusammen in einer Pfanne und bringen Sie die Mischung zum Kochen. Kochen Sie den Sirup so lange, bis der Zucker geschmolzen ist, danach lassen Sie den Sirup ein wenig abkühlen.

Und so werden die Guetsli fertig:
Mischen Sie 100 g fein gehackte Walnüsse mit einem KL gemahlenem Zimt und einem halben KL Nelkenpulver.
Wenn Sie die Sterne aus dem Ofen genommen haben, lassen Sie sie 5 Minuten abkühlen und dann tunken Sie jeden Stern in den Sirup, sodass er ein wenig Sirup aufsaugt. Danach legen Sie die Sterne auf eine Platte und besprenkeln sie mit der Walnussmischung.

Tipp: Benützen Sie einen Spachtel, um ausgestochene Guetsli heil aufs Backblech zu bringen.

 

36 Kommentare zu «Die 10 besten Weihnachtsguetsli»

  • SHAREAT.ch sagt:

    Ingwerguetzli ahoi! Dieses Jahr neu entdeckt und sofort verliebt!

  • Fabian sagt:

    Sehr schöne Vorschläge. Die Zitronen-, Ingwer- und Cranberry-Guetsli haben wir am Wochenende bereits ausprobiert. Kann ich alle wärmstens empfehlen. Allerdings fehlt bei den Ingwerguetsli die Backanleitung. Laut verlinktem Blog sollten sie für 8-10min bei 175°C in den Ofen, bis sie aussen knusprig aber nicht dunkel sind. Übrigens Gingerbread ist nichts anderes als Lebkuchen.

  • Paul Schaub sagt:

    Was ist das mass KL.Leider unbekannt r mich?Wer kann mich aufklären.

  • Urs Müller sagt:

    Gut, dass das Rezept der Honig-Cookies schon im Jahr 2013 mal publiziert wurde. So haben wir feststellen können, das nicht 50 Gramm Mehl verlangt sind, was ein bisschen wenig wäre, sondern 350 Gramm.

    • Guetzli sagt:

      Ev. ist mir beim 1. Rezept etwas ähnliches passiert. Entweder stimmen die Mengenangaben nicht oder es sind Zutaten vergessen worden. Auf jeden Fall sind die Schoggi-Honig-Guetzli ungeniessbar.

      • Bruno Müller sagt:

        Ja, das 1. Rezept ist nicht gut. Diese Guetsli werden nicht gut.

        • Sibylle sagt:

          Die Schoko-Honig Guetzli sind nicht wirklich lecker. Geschmacklich ok, werden aber viel zu hart. Schade.

          • Aline sagt:

            Habe die Schoko-Honig Guetzli ausprobiert. Geschmacklich fein (erinnern wegen dem vielen Honig an Tirggel) doch leider werden sie steinpickelhart. Habe das zweite Blech bei 20Grad weniger gebacken und auch 2 min weniger lang drin gelassen, doch hat leider nicht geholfen. Zu einem Glas Milch oder zu Kaffee geht es aber schon…

  • Bruno Müller sagt:

    Danke für die Rezepte. Beim Ausdrucken passt jedes Rezept genau auf eine Seite, ich mag diese Liebe zum Detail. Ich lege die Rezepte morgen meinen Kindern vor. Dann wählen wir vier aus und los geht’s!

  • Janine Schneebeli sagt:

    Ich mag Ihre Lieblingskonfitüre, Frau Kohler :)

  • Dieter Neth sagt:

    Naja! Bei uns gibt es wie immer die gleichen. Die wir schon immer gemacht haben. Ich halte nichts von „Weiterentwicklungen“ und exzessiver Rumspielerei mit Dekor bei Weihnachtsgebäck.
    Es stimmt, es gibt viele Rezepte für Zimtsterne. Aber keines reisst mich jetzt vom Hocker. Ich habe heuer meine Geheimrezepte an meine erwachsenenTöchter weitergegeben. Bie meinen Zimtsternen sind die Zutaten und der Backprozess ein wenig abgeändert. Versuchen Sie es einmal mit selbst gemahlenen Pecannüssen (ja, teuer) und gemahlenen Zimtstangen (genug!!) sowie ein guter abgelagerter Kirsch, ansatt der geschmacklosen Haselnüsse, überlagertem Pulverzimt und Billigfusel, oder noch schlimmer, gar kein Kirsch. Zimtsterne sind 100% laktosefrei, und haben kein Gluten, dafür Fett und Eiweiss!

  • Hans-Joerg Dresel sagt:

    Ich dachte, die BaZ sei eine Basler Zeitung. In Basel redet niemand von „Guetsli“. In Basel heissen die „Gutzi“.

  • Pascale sagt:

    Griechische Nussguetsli: trotz mehrmaligem Lesen der Zutatenliste finde ich keine Nüsse – wo sind die denn verlorengegangen?:-)

  • Mirjam sagt:

    Ich habe geplant am Sonntag vier Sorten Weihnachtsguetzli zu backen, aber wenn ich diese Rezepte anschaue, werden es wohl noch mehr. :) Vorallem die Sable mit Cranberrys haben es mir angetan. Super Idee!

  • Caro sagt:

    Super schöne Bilder – und ansprechende Rezepte… Für die griechischen Nusssterne: irgendwie hätte ich Respekt, mein Olivenöl Extra Vergine einzusetzen.. Wegen dem Eigengeschmack. Sollte man raffiniertes Olivenöl verwenden? Oder könnte man das sogar durch Rapsöl ersetzen?

    • Nausika sagt:

      Es ist gerade der Eigengeschmack von Olivenöl, der diese Guetzli speziell macht. Sie können aber auch bis zu 1/3 Rapsöl oder Erdnussöl nehmen.
      Sie heissen übrigens Honigmakronen auf griechisch und es sind von den wenigen veganen Guetzli.
      Nausika, Griechin seit 50 Jahren in ZH

  • Ri Kauf sagt:

    Ich bin galube ich sehr komisch. Ich mag diese Weihnachtsguätzli meistens nicht. In der Regel sind sie viel zu süss und die Zuckergusse über diesem Gebäck lässt mich verzichten……Chräbli uns Brunsli könnten mich schon verführen, wenn sie denn nicht so eine schrecklichen Guss und nicht zu viel Zucker haben……

  • Sisifee sagt:

    Ich finde die neuen Ideen erfrischend! Und die Guetzli sehen allesamt wunderschön aus!
    (De facto ist es aber so: Ich kaufe möglichst schon ausgewallten Teig von Betty Bossy der klassischen Sorten und überlasse ihn meinen Kindern. Das Resultat sind gute Laune, eine klebrige Küche, eine Badewannenrunde für alle und gläserweise unperfekte, eigentwillig verzierte und kitschig glasierte Guetzli. Meine Eltern haben ganze Abende lang mit Guetzle verbracht, selbstredend ohne uns Kinder, und anschliessend wochenlang über die perfekte Füesslihöhe der Änischräbeli philosophiert. Ich verzichte bewusst auf Ästhetik und Perfektion zu Gunsten des Gemeinschaftserlebnisses. Es kommen auch wieder andere Zeiten ;-)).

    • Petra Wyss sagt:

      Schön, dass Sie Ihren Kindern dieses Erlebnis möglich machen. Ich danke meiner Mutter, dass ich auch immer „mithelfen“ durfte. Einfach unvergessliche Momente, die ich nie vergessen werde.

  • Marcus Ballmer sagt:

    Mailänderli, Chräbeli, Brunsli & Co. finden Sie tausendfach in jedem Rezeptbuch, Herr Latif. Dass hier nicht nochmals wiedergekäut wird, was so bekannt ist, dass man es als Allgemeingut bezeichnen darf, liegt ja auf der Hand. Wenn schon Rezepte für Weihnachtsguetsli, dann besondere, so wie hier.

    • Hotel Papa sagt:

      Das Problem ist, dass sie als „die 10 besten“ verkauft werden. Die Klassiker haben ihren Spitzenrang aus einem Grund.
      .
      Die Rezepte klingen spannend, der Titel ist irreführend.

  • dés sagt:

    sensationelle Rezepte, danke!

  • Ralph Geh sagt:

    Die finden Sie im nächsten Supermarkt.

  • Hassan Lahned El Latif sagt:

    Ziemlich abgehobene Guetsli, wo bleiben die klassischen wie Mailänderli, Chräbeli, Brunsli? Das sind meine Favoriten.

    • Ri Kauf sagt:

      Ich mag’s auch eher einfach.

    • k. miller sagt:

      Abgehoben? Kaum, wenn ich mir die Zutaten der Guetsli so anschaue. Sondern eher recht einfach. Aber wohltuend anders als die Klassiker. Ich persönlich finde Mailänderli „stinklangweilig“ – so sind die Geschmäcker verschieden.

      • Hotel Papa sagt:

        Wenn das Mailäderli stinklangweilig ist, hat jemand an der guten Butter oder der Zitronenschale gespart, ode sie zu stark gebacken.
        .
        (Oder der Degustant ist von den heute üblichen Zuckerschocks so verbildet, dass er einen feinen Goût nict mehr estimieren kann.)

        • k. miller sagt:

          Ich mochte Mailänderli schon vor 50 Jahren nicht besonders. Und gut gemacht mit besten Zutaten und richtig gebacken waren die schon.
          Wie gesagt – Geschmäcker sind verschieden. :)

Kommentar

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