So clever wohnen die Schweizer

Die Homestorys von Sweet Home sind im ganzen Land bekannt und beliebt. Kein Wunder, bieten sie doch einen Einblick in die ganz unterschiedlichsten Zuhause der Schweizerinnen und Schweizer. Dabei entdecken wir auch viele clevere Wohnideen.
Sweet Home bei Daniel Hauri + Ana Simunoivic ; Copyright Rita Palanikumar

Designerregal von Daniel Hauri 

Das tolle Regal, das sich im Arbeitszimmer von Daniel Hauri genau über die Länge der Wand hinzieht, besteht aus Ikea-Regalelementen. Diese hat Daniel aneinandergereiht und mit selbst gezimmerten farbigen Holzboxen in ein elegantes, persönliches und raffiniertes Stück verwandelt. Es ist, wie auch vieles andere in dieser frischen und sympathischen Wohnung, ein Beweis, dass Wohnen mit Ideen und Kreativität persönlich ist und auf jeden Fall viel Freude macht.

Endecken Sie die romantische Wohngeschichte von Daniel Hauri und Ana Simunovic

Sweet Home bei RaphaelaPicheler; Copyright Rita Palanikumar

Elegantes Atelier von Raphaela Pichler

Eines ihrer drei Zimmer benutzt die Fotografin Raphaela Pichler als Arbeitsraum. Einen grossen und praktischen Arbeitstisch hat sie ganz raffiniert, günstig und praktisch selbst zusammengestellt: mit Schubladenmöbeln und einer grossen Küchenablage von Ikea als Tischplatte. «Eigentlich habe ich den Tisch über die ganze Zimmerlänge geplant, aber dann fehlte es gerade an Zeit, Budget oder DIY-Elan», so die Fotografin. «Die typischen Hindernisse für Wohnprojekte!» Der grosse helle Tisch sieht aber auch so sehr elegant aus, finden wir. Zudem ist so auch noch Platz da für den grossen Drucker. Da Raphaelas Fotografenatelier ein Homeoffice ist, möchte sie es natürlich auch hübsch haben. So tarnt sie den Bildschirm mit einigen edlen Wohnaccessoires und zwei grossen Fotos, eines ist aufgehängt, das andere steht auf dem Tisch.

Entdecken Sie die ganze Wohnung von Raphaela Pichler

Sweet Home Homestory Andrea Limberger

Stauraum und Raumtrenner von Andrea Limberger

Die Stylistin Andrea Limberger hat in ihrer Wohnung viele grosse Ideen für kleinen Raum umgesetzt, so auch im Schlafzimmer. Anstelle eines Schranks, der viel zu schwer und dominant wirken würde, hat sie einfach ein grosses, offenes Industrieregal ans Fussende gestellt; das trennt den Raum, gibt Privatsphäre und wirkt viel luftiger als ein Schrank. Die restlichen Kleider hängen an einer Stange.

Entdecken Sie die ganze Wohnung von Andrea Limberger

sh_feuz_0615-8505web

Gut genutzter Balkon von Caroline Feuz

Die typische Altbauwohnung in Basel verfügt über einen grossen gedeckten Balkon. Aus dem hat Caroline Feuz alles herausgeholt und natürlich eine Wohninsel geschaffen. Im Sommer ist der Balkon eine natürliche Verlängerung des Wohnzimmers. Auf dem Balkon sind Teppiche, kleine Beistelltische, auf denen Rosmarin in Töpfen und kleine Windlichter stehen, Minisofa aus Matratze und Holzunterbau und eine Hängematte. Von der Decke baumeln ganz viele Laternen, und an der Brüstung wachsen Waldreben empor. Ein Spiegel an der Wand wirkt wie ein kleines Fenster, und am Geländer hängt eine todschicke Minibar mit integriertem Kräuterkistchen.

Entdecken Sie noch viel raffinierte und inspirierende Wohnideen in Caroline Feuz‘ Wohnung

Sweet Home bei Stefanie Aebischer/Schönstaub

Gemütliche Wohninsel von Stephanie Aebischer

Die Wohnung, in der die Interiorspezialistin Stephanie Aebischer wohnt, entstand aus einer Fleischverarbeitungsfirma, war also auch, wie viele loftartigen Wohnungen, einst Gewerberaum. «Loft», das englische Wort, das «Dachgeschoss» bedeutet, wird seit der Umnutzung von Industriegebäuden oft als Stilbezeichnung eingesetzt für Wohnungen, die einen offenen Raumplan haben und die aus einst gewerblich und industriell genutzten Räumen entstanden sind. Damit diese auch gemütlich und wohnlich sind und den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden, hat Stephanie Wohninseln geschaffen. Die Wohnecke ist mit zwei Sofas eingerahmt und bekam mit einem klassischen Schonstaub-Teppich eine Bühne. Der Blick wird aber auf das tolle Sideboard gelenkt. Der Fernseher steht diskret und ein wenig versteckt hinter einer grossen Zimmerpflanze auf einem Lackbord in der Ecke.

Endecken Sie die ganze Wohnung von Stephanie Aebischer und Beat Brechbühl

Sweet Home bei Barbara Gehri, ©Rita Palanikumar

Eleganz, inszeniert von Barbara Gehri

Mit Kontrasten kommt alles noch schöner zur Geltung. Dies hat Barbara Gehri auf eine sanfte Art im Wohnzimmer umgesetzt. Sie hat eine Wand in einem warmen Milchkaffeeton gestrichen. Die Farbe reicht aber nicht bis zur Decke. Damit hat sie für noch mehr optische Höhe und Eleganz gesorgt. Vor der braunen Wand steht ein schlichtes, weisses Lackregal, welches mit Büchern und Zeitschriften bestückt ist. Die Sitzecke hat Barbara mit einem grossen, hellen Sofa, einem antiken Sessel und einer mit orangem Samt bezogenen Bank gemütlich und einladend eingerichtet. Links und rechts vom Sofa stehen kleine Beistelltischchen. Coole Tischleuchten aus den Sixties sorgen für atmosphärisches Licht. Ein Fell hält die Sitzgruppe optisch zusammen. Alles ist in warmen, neutralen Farbtönen gehalten – mit Orange als Akzentfarbe. So wirkt der Raum trotz Stilmix ruhig und harmonisch. Ein schönes Detail ist auch die Art, wie die Vorhänge montiert wurden: Barbara hat die Vorhangschienen an die Decke montiert, und zwar halb rund, sodass die Vorhänge rund um die Fenster gezogen werden können. Das wirkt superelegant und verleiht einen dezenten Hauch von Theatralik.

Entdecken Sie die ganze Wohnung von Barbara Gehri

Sweet Home bei Simone Weibel, Zuckerwerk Maison, ©Rita Palanikumar

Die Liebe zum Detail von Simone Weibel 

Ganz nach dem Motto «Schön und praktisch» hat Simone Weibel Früchte und Blumenvase in einem Silbertablett arrangiert. So stehen nicht verschiedene Dinge auf dem Tisch, sondern alles in einem. Das sieht nicht nur toll aus, sondern kann auch einfach umplatziert werden.

Entdecken Sie das raffiniert eingerichtete Haus von Simone Weibel

 

2 Kommentare zu «So clever wohnen die Schweizer»

  • nicenice sagt:

    Fell auf dem Boden? Für mich kein Problem. Ich verstehe nur nicht, wieso das tote Tier einmal bad taste (Retro ist nicht immer chic) und hier in diesem Artikel prima ist. Offensichtlich weiden da noch einige Kühe und Rentiere in unseren Wohnungen.

  • Sabine Schmid sagt:

    Frau Gehri zeigt, wie man auch einen vorgegebenen Normheizkörper elegant integrieren kann. In der Schweiz ist das schon ein Kunststück. Und dann eben die Mlichkaffee-Wandfarbe nicht bis zur Deckenkante applizieren.

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.