Die neue Gemütlichkeit

Ja, mit der Gemütlichkeit tun wir uns in der Schweiz sehr schwer, dabei ist sie doch gerade so richtig neu im Kommen!
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Echt cosy

Von wegen coolem Designersofa, nackten Wänden und leeren Fensterfronten! Wer es gemütlich will, braucht eine weiche Couch und schicke Vorhänge. Wie toll das – auch in einem kleinen Raum – aussehen kann, zeigt dieses Bild, entdeckt auf dem Blog Looks like white.

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Gemütlich geht auch mit kleinem Budget

Weisses Sofa, ein Vintagesessel dazugestellt und ein grosser Ikea-Teppich darunter. Zwei Baumstämme dienen als Couchtisch, und die Wand zeigt sich im Sperrholzkleid. Die kleine Wohnung von einem jungen Paar, entdeckt auf dem Blog Krisp interior, ist gemütlich und bleibt dennoch frisch und modern. Gegen Teppiche wehren sich ganz viele. Dabei machen gerade sie den grossen Unterschied. Ich habe mal meinem Bruder geholfen, ein bisschen einzurichten. Dabei habe ich ihm einfach einen Teppich reinplatziert, obschon er mir ausdrücklich gesagt hat, Teppiche kämen für ihn und seine Freundin nicht infrage. Nachdem die beiden einen Abend mit dem Teppich gewohnt haben, waren sie begeistert! Auch ich habe Teppiche angeschafft, vor allem wegen unserem Hündchen Miss C., damit sie besser herumrennen kann! Sie belegen patchworkartig den grossen Wohnzimmerboden und machen den Raum supergemütlich.

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Ziemlich entspannt

In nordisch und designorientierten Interieurs herrschen nicht die Textilien vor, sondern praktische und formschöne Möbel. Und doch tun gerade Textilien gut, das zeigt dieses improvisiert wirkende Tagesbett auf dem Bild vom Blog Decordots. Mit einem stahlblauen Kleid und hübschen Kissen beladen lädt es zum Ausruhen ein und bringt Farbe und Weichheit in den Raum.

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Kuschelzone

Nochmal ein Tagesbett, das einfach Lust macht zu kuscheln, dabei improvisiert und zugleich begehrenswert wirkt und erst noch cool aussieht. Lauter Fellkissen und Tücher in Weiss, Beige und Caramel geben ihm den gewünschten Stil. Auch toll ist, wie das grosse, auf Leinwand gemalte Bild einfach so an die Wand genagelt wurde und somit eine Mischung von Kunst, Tapete und Vorhang zugleich ist. Beide Ideen, entdeckt auf dem Blog Inspirationsdeck, inspirieren zum Nachmachen.

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Gemütlichkeit im Alltag

Wir stehen meist jeden Tag in der Küche, und diese ist oft ein Teil des Wohnbereichs. So tut ihr ein bisschen mehr Gemütlichkeit, schnell geschaffen mit Styling, sehr gut. Hier auf diesem Bild vom Blog The every girl wurden ein paar hübsche, inspirative Bilder untergemischt. Auch schön ist das Zusammenfassen von Gegenständen auf einem Tablett. 

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Der Mix machts

In diesem Esszimmer hat man sich gegen coole Designerstühle entschieden und dafür Korbstühle mit Fellen bedeckt, und um den runden Tisch gestellt. Auch sind da eine antike Kommode und grosse Papierhängeleuchten, alles ganz unterschiedliche Dinge, die dabei helfen, einen Wohnstil persönlich und gemütlicher zu machen. (Bild über: Interiorbreak)

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Kunst und Nebel

Fehlt ein bisschen Farbe oder ist die Wand zu leer? Mit dieser hübschen Idee, entdeckt auf dem Blog Miss wallflower, kann man schnell und einfach eine Wand wecken und damit eine langweilige Wand gemütlicher und persönlicher gestalten. Hier wirkt das Bett mit den Zeichnungen wie eine grosse, weiche silbergraue Nebelwolke.

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Dachbodencharme

Viele hübsche und gemütliche Wohnideen brauchen keinen fetten Geldbeutel. Suchen Sie zum Beispiel auf dem Dachboden nach geeigneten Dingen, mit denen Sie hübscher und gemütlicher einrichten können. Hier auf dem Blog Looks like white ist eine Korbtruhe, die als Nachttisch ein neues Leben lebt. Eine Zimmerpflanze, ein weicher Teppich, gestapelte Bücher und Bilder an der Wand machen diese Schlafecke sehr persönlich. So kann auch die erste eigene Einzimmerwohnung und ein Studenten- oder WG-Zimmer mit viel Liebe und wenig Aufwand eingerichtet werden.

14 Kommentare zu «Die neue Gemütlichkeit»

  • Ellynelly sagt:

    Frau Kohler schreibt’s ja: Die Schweizer tun sich eben schwer mit der Gemütlichkeit.
    Mir gefallen die etwas chaotischen und improvisierten Räume, das wirkt warm und lebendig! Mit teuren Designermöbeln einrichten, das kann eh jeder…

  • Maya sagt:

    Mir gefällt es sehr gut. Beim ersten die beiden Sofaverlängerungen raus so dass es mehr Luft gibt. Die anderen Bilder, da würde ich sofort einziehen. Richtig gemütlich.

  • Sonnenfokus sagt:

    Da kann ich nur zustimmen, bufi

  • trudi Frey sagt:

    Das soll gemütlich sein, aber es ist so etwas von Grau wie der Nebel im Winter nein danke so nicht.

  • Ri Kauf sagt:

    Liebe Frau Kohler, ich LIEBE Ihren Blog aber dies mal….ich weiss nicht so recht. Grad mal die Dachkammer-Atmosphäre finde ich gemütlich aber der Rest? Halb herabhängende Papiere in Grau? Zu grosse Lampen über dem Tisch die sich dann noch im Spiegel vervielfachen? Fellkissen die eher schmudelig wirken? Ich mag Grau. Aber dieses grau-in-grau Wohnzimmer, gemütlich?

  • Robin H. sagt:

    Autsch – selten hab ich was weniger gemütliches gesehen als diese Fotos :-D
    Wär vielleicht nicht schlecht, sich mit dem Fotografen oder Bildbearbeitungsmenschen über „gemütliche Farbtöne“ abzusprechen und ein paar Dinge mit warmen Farbtönen in die Bilder zu stellen?
    Denn der Text zeigt sehr genau die Kuscheligkeit, und auf Fotos mit den kuscheligen Fellkissen etc. – aber das Ganze müsste auch enstprechend dargestellt werden.

  • M. Mueller sagt:

    Ausser dem Hund im Kuschelbett hat es für mich hier wenig Kuscheliges. Die Skizzen an der Wand sind nicht mein Ding. Das erste Bild wirkt ungemütlich, da überladen und eintönig grau. Zumindest die Vorhänge und dazu passende Kissen müssten sich farblich abheben.

  • Bufi sagt:

    Liebe Frau Kohler
    Ich bin ein grosser Fan von Ihrem Blog und habe mich darauf gefreut ihn heute morgen zu lesen. Die Freude währte aber leider nicht lange. Was bitte schön soll an Bild 1 gemütlich sein? Grau in Grau ohne einen Farbtupfer, dazu noch so voll gestellt, dass man whs. über die vielen Sofas klettern muss um in den nächsten Raum zu kommen? Nein, liebe Frau Kohler: „go dark“ im Einrichtungsbereich geht anders. Um es kurz zu machen : Das Küchenbild lasse ich noch so einigermassen als gemütlich durchgehen, aber der Rest ist einfach nur unordentlich, schlampig oder unfertig. Das können Sie viel besser liebe Frau Kohler!

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