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Wundertöpfe: Da ist ein ganzes Menu drin!

Marianne Kohler am Donnerstag den 4. Oktober 2012

So macht kochen Spass: Alles kommt in einenTopf, darin köchelt dann das Abendessen ganz alleine vor sich hin, verströmt einen feinen Duft im Haus und wenn die Portion gross genug ist, kann man sich erst noch ein, zwei Tage lang davon köstlich ernähren. Hier finden Sie drei Rezepte für solche Wundertöpfe, genau das Richtige für einen gemütlichen Herbstabend.

tastefoodblog.com

IRISH STEW MIT RINDFLEISCH
Fleisch und Wurzelgemüse wird hier mit Guiness zusammengekocht und schmeckt fantastisch. Quelle: Taste Food

Zutaten:

  • 3 Esslöffel (EL) Olivenöl
  • 1,5 kg Rindsvoressen
  • Salz und Pfeffer
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 kleine Dose Tomatenmark
  • 4 dl Fleischbouillon
  • 3 dl Guiness-Bier
  • 3 grosse Rüebli, geschält und in Stücke geschnitten
  • 1 grosse Zwiebel in Stücke geschnitten
  • 1 Steckrübe (Räbeliechtli-Rübe) geschält und in Stücke geschnitten
  • 1 grosse oder 2 kleiner Pastinaken, geschält und in Stücke geschnitten
  • 2 Kaffeelöffel (KL) getrockneter Thymian
  • 2 getrocknete Lorbeerblätter

Zubereitung:

Wärmen Sie den Backofen auf 180 Grad auf. Erhitzen Sie in einer Gusseisenpfanne 2 EL Olivenöl und braten Sie das Fleisch portionenweise an. Geben Sie am Schluss alles Fleisch und den Knoblauch in die Pfanne,  mit Salz und Pfeffer würzen, 3 Minuten durchbraten, das Tomatenmark beigeben, gut durchmischen und  weiter braten und dann das Guiness und die Bouillon dazugiessen, aufkochen. Die Flüssigkeit sollte das Fleisch knapp bedecken. Dann den Thymian und den Lorbeer dazugeben. Decken Sie die Pfanne zu und schieben Sie sie in den Backofen, da kocht das Fleisch ca. 1,5 Stunden, bis es zart ist. In der Zwischenzeit braten Sie das Gemüse mit 1 EL Olivenöl kurz an und stellen es zur Seite. Wenn das Fleisch gekocht ist, geben Sie das Gemüse bei, nehmen den Deckel von der Pfanne und kochen alles nochmals 10- 5 Minuten, bis das Gemüse gekocht ist und die Sauce ein wenig reduziert.

mostly savory 19

KALBSVORESSEN MIT KARTOFFELN ÜBERBACKEN
Da sind gleich zwei Ideen aus einem Gericht. Kochen Sie an einem Tag viel Kalbsvoressen und wärmen Sie es am nächsten auf, mit Kartoffelscheiben drauf. Bild: Mostly Savory

Zutaten für zweimal Znacht:

  • 1,5 kg Kalbsvoressen
  • 700 g Rüebli
  • 2 Tomaten, in Stücke geschnitten
  • 2 Zwiebeln, grob gehackt
  • 1 Zwiebel mit 1 Lorbeerblatt und einer Nelke bestecken
  • ein wenig Mehl
  • 4 dl trockener Weisswein
  • ca. 20 Blätter Salbei
  • 3 dl Bouillon
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Rüebli schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Das Fleisch portionenweise im Olivenöl anbraten, zur Seite stellen. Die Zwiebeln anbraten, das Fleisch dazugeben und ein wenig Mehl daruntermischen. Die Rüebli, die Salbeiblätter und die Tomatenstücke dazugeben, mit Weisswein ablöschen, würzen. Bouillon dazugiessen und zugedeckt auf kleinem Feuer 1 Stunde köcheln lassen bis das Fleisch weichgekocht ist. Am nächsten Tag schneiden Sie Kartoffeln in feine Scheiben, geben das Voressen in eine Gratinform und legen die Kartoffelscheiben darüber. Mit Olivenöl bestreichen, salzen und in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Ca. 30 -40 Minuten backen, bis die Kartoffeln goldgelb sind.

the galleygourmet

REISTOPF MIT POULET UND WURST
Ein bisschen kreolisch anmutend ist dieser einfache und köstliche Reistopf mit Poulet und Wurst, in dem das Fleisch und der Reis zusammen gekocht wird. Quelle: The Galley Gourmet

Zutaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Poulet in Stücke geschnitten,
  • 500 g Chorizowurst
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 Selleriestangen, gehackt
  • 1 grüne Peperoni, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 rote Peperoni, in kleine Würfel geschniten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 KL Cayennepfeffer
  • 1 KL getrockneter Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • 400 g Reis
  • 3 Lorbeerblätter
  • 6 dl Hühnerbouillon

Zubereitung:

Trocknen Sie die Pouletstücke mit Küchenpapier. Erhitzen Sie Olivenöl in einer Gusseisenpfanne und braten Sie die Pouletstücke portionenweise an, bis sie rundum schön braun sind. Salzen, pfeffern und zur Seite stellen. Nun braten Sie die in Stücke geschnittene Chorizowurst kurz an und stellen sie zur Seite. Reduzieren Sie das Bratfett auf ca. 3 EL, den Rest giessen sie weg. In diesen 3 EL Bratfett dünsten Sie die Zwiebeln, den Sellerie und die Peperoni ca. 7 Minuten an, dann geben Sie den Knoblauch bei und dünsten alles nochmals 3 Minuten an, so dass der Knoblauch keine Farbe annimmt. Geben Sie den Thymian und den Cayennepfeffer bei, rühren Sie den Reis ein und rühren alles gut durch. Nach ca. 5 Minuten die Bouillon darübergiessen und die Lorbeerblätter beigeben und aufkochen. Die Pouletstücke und die Wurst beigeben und zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis und das Poulet gekocht sind. Mit gehackter Petersilie und gehacktem Frühlingszwiebelgrün servieren.

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27 Kommentare zu „Wundertöpfe: Da ist ein ganzes Menu drin!“

  1. Adam Gretener sagt:

    Ich esse selbst ja kein Fleisch, trotzdem finde ich das alles sehr appetitlich. Eintöpfe liebe ich einfach. Am Rande: Kichererbsen und Wurzelgemüse passen perfekt.

  2. Cyrill Hausammann sagt:

    Esse ebenfalls seit meiner Jugend kein Fleisch. Bin daher ein wenig entäuscht von der Rezeptauswahl.
    Ansonsten ist der sweethome Blog jedoch immer einen Abstecher wert :-)

  3. Philipp Rittermann sagt:

    auch ich liebe eintöpfe – auch mit gemüse! und am liebsten und überall schön mit käse überbacken; meine gattin macht die ausgezeichnet. hier eine grosse auswahl – da dürfte auch einiges für den herrn gretener dabei sein. en guete!
    http://www.rezeptsuche.info/rezept/Eintopf/0/10/_/_/

  4. Simon Stalder sagt:

    Wow, zwei meiner Lieblingsrezepte: Irish Stew und… ein “Reiseintopf”, der es verdient hätte, beim richtigen Namen genannt zu werden: Jambalaya. Wer nicht wegen der Musik nach New Orleans fährt, sollte es wegen der Jambalaya tun :).
    Freu mich schon auf den Winter, dann ist wieder EIntopf-Zeit.

  5. Paul Stucki sagt:

    Was jetzt, in dieser Jahreszeit auch noch dazu passen würde: eine feine, hausgemachte Bündner Gerstensuppe. Lässt sich ideal über 2-3 Tag essen und schmeckt einfach wunderbar. Das Rezept verrate ich natürlich nicht :)

  6. Irma sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen Rezepte. Den Reistopf mit Poulet, ohne Wurst, habe ich heute zum Zmittag gemacht und meinen Kindern hat er sehr geschmeckt. Haben noch eine halbe Pfanne voll und freuen uns schon auf den Znacht ;-)

  7. peter sagt:

    es geht nichts über einen guten eintopf bei regenwetter! ich bin aber offenbar nicht ganz allein als vegi hier :-) macht mir aber grad lust auf bohnen/kartoffel-eintopf, mit blätterteigdecke! alles vegan und super-deftig.

  8. Pippi Langstrumpf sagt:

    Danke für die appetitlichen Rezepte! Beim Irish Stew packte mich gleich die Nostalgie, meine Mama machte den immer so fein. Ich mag Eintöpfe sehr, in allen Variationen, einzig die Wurst würde ich beim Reisentopf weglassen, überhaupt mit dem Fleisch zurückhaltender sein und dafür mehr Gemüse beigeben.

  9. wann kapiert der tagi eigentlich, dass mit olivenöl nicht angebraten werden darf, weil gefährliche transfettsäuren entstehen ? olivenöl darf lediglich bis 140, in ausnahmefällen kurz auf 160 grad erhitzt werden, beim anbraten entstehen temperaturen von 200 bis 230 grad sofort !!! ( p.s. in den usa wäre eine solche veröffentlichung klagewürdig )

  10. Hanspeter Niederer sagt:

    Eintöpfe sind einfach genial und genial einfach zum machen, aber ich und die Tiere warten sehnsüchtig auf den Tag, an dem Fleisch die Ausnahme sein wird in Kochrezepten und nicht umgekehrt.

  11. Aline sagt:

    Ich mag die Rezepte bei Sweet Home immer sehr gern. Sie sind abwechslungsreich und bringen mich immer auf neue Ideen. Das Beste sind jedoch die Links zu den ursprünglichen Koch-Blogs! Meine Favoritenliste reicht schon fast über den ganzen Bildschirm :). Auf jeden Fall herzlichen Dank, dass hier einem das Kochen (wieder) “gluschtig” gemacht wird.

  12. Königstörtchen I sagt:

    Mmmmhhhhhhh! Herrliche Rezepte! Und diese Gerstensuppe hier schmeckt auch fein: http://www.swissmilk.ch/de/rezepte/LM199901_24_CAS901B024A/buendner-gerstensuppe.html?qe=1457&qd=1&nr=5
    Was der Herr Stucki kann, können wir auch! :-)

  13. Wilde Henne sagt:

    Ich liebe Eintöpfe und Suppen. Ob mit oder ohne Fleisch – ich mag sie alle. Unsere grauslich-kalten Winter hierzulande überlebe ich nur dank wohlig wärmenden Eintöpfen und Suppen. ;-)

  14. Hermann sagt:

    Diskriminierung pur! Wenigstens ein veganes Gericht hätte doch sein können!

    Das Beste ist immer noch eine gute, selbstgemachte, vegane Erbsensuppe. Die mach ich immer im 10 Liter Topf, den Überschuß friere ich portionsweise ein u. erspare mir so Arbeit für künftige Essen. Wär ja auch langweilig eine Woche davon zu essen.

    • Wilde Henne sagt:

      @Hermann

      Wie bitte? Diskriminierung pur? Sie haben keine Ahnung, was Diskriminierung ist!

      Abgesehen davon, der Beitrag ist getagt mit «Fleischgerichte»!!! Können Sie nicht lesen? Der war gar nicht für Sie bestimmt, sondern für LeserInnen wie mich!

      Wenn ich die Kommentare von manchen Veganern hier anschaue, dann muss ich sagen, wenn Veganismus einen dermassen verbiestert werden lässt, dann hau ich lieber zwischendurch meine Zähne in ein Schnitzel. Denn so intolerant möchte ich nie werden!

      • franz sagt:

        “das war nur für Fleischesser bestimmt”….genau das meinte er: Diskriminierung!

        Man merkt daß Fleischesser besonders empfindlich sind, aber vielleicht sollten diese sich mal in die Lage der Tiere versetzen die von Geburt an gequält werden u. am Ende, also noch vor dem erwachsenwerden, oft lebendig ermordet werden. Aber vermutlich waren Sklavenhalter Ihrer Ansicht nach früher auch sehr tolerant u. die Gegner nur intolerant.
        Wie auch immer: Über eines sollten Sie sich klar sein mit Ihren Schnitzeln, auf den Bäumen wachsen die nicht!

    • Wilde Henne sagt:

      und nochmals @Hermann

      Hier, extra für Sie ein veganer Eintopf, damit die arme Seele Ruhe hat:
      http://wildespoulet.blogspot.ch/2012/02/marokkanischer-kichererbseneintopf-mit.html

    • Hanspeter Niederer sagt:

      @Henne 23:22: Sagt der Mörder zum Staatsanwalt: “bringen Sie doch auch mal jemanden um, danach sind Sie nicht mehr so intolerant Mördern gegenüber”. Oder so: Fleischfresser sind extrem intolerant gegenüber dem Bedürfnis von Tieren auf ein unversehrtes Leben. Ich hoffe, das verquere Toleranz-Gefasel der Fleischsüchtigen wird bald ein Ende nehmen.

      • Gabriela sagt:

        @Franz: Also wenn ich mich nicht täusche, werden bei einem Mord alle (egal ob Mensch oder Tier) bei lebendigem Leib umgebracht, sonst wäre der Mord doch ziemlich obsolet. Wenn schon Polemik, dann bitte korrekt…

  15. Lemuria sagt:

    Sehr vielversprechend – leider ist die Fleischlastigkeit dieser Rezeptideen jeweils sehr schade…

  16. Brige sagt:

    gibts hier eigentlich nur noch meckerer?!?
    würde mich nicht wundern wenn diese blogs bald mal eingestellt werden, scheint ja gar niemandem zu passen was hier geschrieben wird… unmöglich, dieses ewige rumgejammere und gemotze.
    sie merken aber schon, dass sie hier gratis lesen, ja? ich bin auch vegetarier, trotzdem finde ich diese rezepte mehr als gelungen, und ersetze halt das poulet dann durch tofu.
    überdenken sie doch bitte alle mal wieder ihre erwartungshaltung!

    • Chicken sagt:

      @Brige Stimmt! Es ist einfach lächerlich, dass man sich über Rezepte in einem Blog streitet! Jeder der hier reinliest weiss doch genau, dass die Fleischrezepte meistens übervertreten sind. Und jetzt? Macht doch selber einen Vegi-Veganer Blog? Oder mailt dem Tagi euer Vegi-Rezept, statt immer bei jedem Fleischrezepte-Blog sich darüber aufzuregen das es wieder mal nur Fleischrezepte sind.
      Der Sweet Home Blog ist ist wirklich gut gemacht- für mich und für dich!

  17. HomeImprovementQueen sagt:

    Das Irish Stew ist der Hammer ! Habe es gleich in doppelter Menge für meinen GeburtsTag-der-Offenen-Tür zubereitet, dachte mir noch, was auftischen, das du noch nie probegekocht hast, uiii, wenn das nur gut geht. Aber es ging – weg nähmlich, wie warme Semmeln! Habe allerdings das Voressen durch mageres Siedfleisch ersetzt und dafür noch 4 Markknochen dazugegeben.
    Notabene gab es für die Vegis und Vegas unter meinen Freunden auch noch Kürbissuppe mit Edelkastanien und Königskümmel. Zum Essen setzten sich alle an den selben Tisch. Ja, auch das geht!

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