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Porsche ist auch Architektur

Marianne Kohler am Freitag den 12. Oktober 2012

Einen Porsche zu fahren ist wohl der Traum vieler Männer. Da ich nicht Auto fahren kann und auch kein Mann bin, kann ich  darüber leider nicht viel sagen – aber das Design des klassischen Porsche ist genial. Es gibt mittlerweile Porsche-Brillen, Porsche-Kugelschreiber und natürlich viele verschiedene Porsche-Autos. Vor allem die grossen, vor denen mein Hündchen und ich immer fliehen, fahren in Zürich oft herum. Porsche als Architektur ist ein starkes Statement. Der Porsche Pavillon von Henn Architektur nimmt die Formensprache des porschetypischen Industriedesign gekonnt auf.

Architektur: Henn Architektur

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Setzt ein Statement: Der Porsche Pavillon wurde diesen Juni in der Autostadt Wolfsburg eröffnet. Die Autostadt ist eine Art Erlebnispark der Volkswagen AG.

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Der Pavillon symbolisiert die Nähe von Volkswagen und Porsche. Die geschwungenen Formen sind typisch für beide Autoklassiker.

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Die gewölbte, matt schimmernde Dachkonstruktion erinnert an die Silhouette eines Porsche ebenso wie an eine Muschel. Der Pavillon ist eingebettet in die Park- und Lagunenlandschaft der Autostadt.

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Das Wasser reflektiert mit dem Sonnenlicht auf dem Pavillondach. Eine elegante Verbindung von Architektur und Natur.

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Architektur und Design in engster Vewandtschaft. Die geschwungene Formensprache ist typisch für den klassischen Porsche-Sportwagen.

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Wie ein Blick unter die Motorhaube inszeniert diese Zeichnung das Innenleben des Pavillons.

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Porsche ist auch Haute Couture. Auf meinem Ferienschnappschuss sieht man den Autoklassiker im roten Mäntelchen – ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass Autos auch Kleider tragen.

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8 Kommentare zu „Porsche ist auch Architektur“

  1. Daniel Wigger sagt:

    Der Pavillon gefällt mir (auch wenn er scheinbar am falschen Ort steht: Wolfsburg ist VW, Porsche kommt aus Süddeutschland), wie viele andere Produkte von Porsche-Design. Wir erinnern uns an die kühle Sachlichkeit der Porsche-Uhren von IWC.

    Was ich noch nie verstehen konnte wie man ein Porsche-Auto schön finden kann. OK, als Oldtimer. Aber das Design ist ja immer noch der Urporsche, also eigentlich ein flachgedrückter VW Käfer. Kein anderes Sportauto hat runde abgesetzte Kotflügel oder dieses Käferheck.OK, als Retrodesign durchaus akzeptabel. Dass man dieses Design als modern empfindet, ist eines der grössten Design-Missverständnisse unserer Zeit.

  2. Philipp Rittermann sagt:

    cool! – vor allem bleibt sich porsche rundum treu – dies ist auch grund für den nachhaltigen erfolg. porsche zu fahren ist wirklich etwas besonderes. mein erstes auto war ein porsche – und – ich habe mir geschworen, mein letztes wird auch nochmals einer sein.

  3. Derek Richter sagt:

    Von all den mehr oder weniger misslungenen ‘Stararchiketur-Konstruktionen ist diese von Porsche noch am erträglichsten. Schuhschachteldesign, welches sich in intakten Naturlandschaften “wohlwollend abhebt” (sic…) sollte bestraft werden. Bei Porsche hingegen bleibt die Kirche im Dorf, ein Bezug zu Technik und Natur ohne rechteckige Winkel und Kanten stossen nicht bereits auf den ersten Blick ab, auf den zweiten auch nicht.

    • sepp z. sagt:

      naja. die fabriken, wo porsche produziert wird, stehen auch quer in der landschaft. riesenkisten mit fliessbändern drin. fabriken wie andere auch…

  4. Toni sagt:

    Sieht ziemlich cool aus. Bis jetzt konnte ich noch nie über das Design von Porsche meckern außer der eine Fehltritt mit den Cheyenne.

  5. Hans Tanner sagt:

    Ferdinand Porsche’s Konstruktionsbüro hat den Käfer entwickelt und die Nazis haben dafür bei Wolfsburg die Produktionsstätte für den späteren Volkswagen errichtet: VW = Porsche = VW.

  6. Andreas Gehrig sagt:

    Oh je, selbst das Gebäude im 911er Design, jämmerlich dass Porsche immer den gleichen Müll produziert.

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