In vielen Haushalten gehört ein feiner Braten einfach zum Sonntag, in traditionellen Restaurants steht er allwöchentlich auf der Speisekarte, und bei Einladungen ist er beliebt, weil er sich fast von allein kocht. Ein Braten ist ein Wohlfühlgericht und schmeckt nicht nur an kalten Tagen. Auch im Frühling und Sommer kann das gebratene oder geschmorte Stück Fleisch serviert werden. Wählen Sie Zutaten wie Frühlingsgemüse, exotische Gewürze oder Kräuter, und servieren Sie den Sonntagsbraten mit leichteren Beilagen. Hier finden Sie vier köstliche Rezepte, alle reichen für 4 bis 6 Personen.

1 SCHWEINSBRATEN MIT ROSMARIN UND KNOBLAUCH
Der mediterrane Duft von Knoblauch und Rosmarin lässt bei diesem einfachen Schweinsbraten Feriengefühle aufkommen. Servieren Sie dazu kleine, gebratene Kartoffelwürfel und Gemüse wie Rüebli und frische Erbsen. Bild über: Jo Cooks.
Zutaten:
- Ein Schweinskotelettbraten, ca. 2 kg
- Frischer Rosmarin, Olivenöl und einige Knoblauchzehen
- Meersalz und schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor. Zerstossen Sie den Knoblauch und die Rosmarinnadeln mit Meersalz in einem Mörser. Geben Sie Olivenöl dazu. Nun stechen Sie einige Löcher in den Braten und stopfen Knoblauch und Rosmarin rein. Reiben Sie den Braten mit dem Rest der Marinade gut und reichlich ein. Würzen Sie mit etwas frischem schwarzem Pfeffer, und legen Sie den Braten in eine Bratform. Nun bedecken Sie die Form mit Alufolie. Danach schieben Sie den Braten in den heissen Ofen und braten ihn 1 Stunde und 30 Minuten. Nehmen Sie die Folie weg und braten ihn nochmals 1 Stunde und 30 Minuten. Anschliessend wird der Braten herausgenommen und wieder mit Alufolie bedeckt. Lassen Sie ihn so circa 10 Minuten ruhen, danach können Sie ihn servieren.
2 LAMMBRATEN MIT ZITRONEN UND OLIVEN
Lamm ist ein fester Bestandteil in der mediterranen Küche. Versuchen Sie diesen sommerlichen Lammbraten auf die griechische Art. Dazu passen zum Beispiel ein griechischer Salat und Bratkartoffeln. Quelle: Nourished Kitchen.
Zutaten:
- 1,5 bis 2 kg Lammbraten
- 2 Esslöffel Olivenöl
- 1 frischer Knoblauch, die Zehen geschält
- 1 eingelegte Zitrone (erhältlich in griechischen Geschäften oder in der Delikatessabteilung von Globus)
- 1 Bund frischer, griechischer Oregano
- 1 dl Weisswein
- 1 dl Bouillon
- Salz und Pfeffer
Heizen Sie den Backofen auf 150 Grad vor. Stechen Sie einige Löcher in den Lammbraten, und stecken Sie die Hälfte der Knoblauchzehen rein. Braten Sie den Braten rundum im Olivenöl an. Würzen Sie ihn danach mit Salz und Pfeffer. Giessen Sie den Wein und die Bouillon dazu, vierteln Sie die Zitrone, und geben Sie sie in die Pfanne oder Form. Fügen Sie die restlichen Knoblauchzehen und die Hälfte des Oregano bei, und braten Sie alles im heissen Backofen 2 bis 3 Stunden. Streuen Sie die restlichen Oreganoblätter darüber und servieren Sie den Braten.

3 POULET MIT ZITRONEN UND ESTRAGON
Ein feines Poulet zaubert Festtagsstimmung auf den Tisch, ist schnell gemacht, unkompliziert in der Vorbereitung und gelingt auch Kochanfängern. Servieren Sie ein Poulet zum Beispiel frühlingshaft frisch mit Salaten, Frühlingsgemüse und einem guten Brot. Aber auch Kartoffeln, die im Ofen mitgebacken werden, schmecken fantastisch. Legen Sie einfach einige geschälte, in gleichmässige Stücke geschnittene Kartoffeln auf ein Blech, beträufeln Sie diese mit Olivenöl, würzen mit Salz und streuen ein wenig Rosmarin darüber. Bild über: What’s Cooking in Chicago.
Zutaten:
- 1 Bio-Poulet
- Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Handvoll Estragon
- Abgeriebene Schale von einer Zitrone
- 1 Zitrone geviertelt
- 1 Bund Petersilie
Zubereitung:
Waschen Sie das Poulet und tupfen es mit Küchenpapier ab. Zerstossen Sie die Knoblauchzehen mit ein wenig Meersalz in einem Mörser, geben Sie Olivenöl bei, den gehackten Estragon und die abgeriebene Zitronenschale. Nun reiben Sie das Poulet mit dieser Mischung ein, geben Sie auch was davon unter die Haut. Würzen Sie mit schwarzem Pfeffer. Stossen Sie die geviertelte Zitrone und den Bund Petersilie ins Poulet, und schieben Sie es in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Das Poulet wird nun während 1 Stunde goldbraun gebacken. Stecken Sie einen Spiess ins Poulet. Wenn der Saft klar herauskommt, ist das Poulet fertig.
4 BRASATO MIT BAROLO
Der typisch italienische Braten schmeckt auch gut als Frühlingsrezept. Servieren Sie ihn mit einer schnell zubereiteten Polenta und viel frischem Frühlingsgemüse.
Zutaten:
- 2 kg Rindsbraten
- 1 Flasche Barolo
- 2 dl Fleischbouillon
- 6 kleine Frühlingsrüebli
- 2 Stangen Sellerie
- 2 Zwiebeln
- 6 Knoblauchzehen, ganz
- Rosmarin, Thymian und Salbei
- Salz und Pfeffer
- Olivenöl
- Butter
- Ein wenig Mehl
Nehmen Sie den Braten aus dem Kühlschrank. Wenn er Zimmertemperatur hat, würzen Sie ihn mit Salz und Pfeffer, und bestäuben Sie ihn mit Mehl. Braten Sie ihn in einer Gusseisenpfanne rundum an, und nehmen Sie ihn heraus. Schneiden Sie das Gemüse in grosse Stücke (die kleinen Rüebli können Sie ganz lassen). Nun geben Sie 1 Esslöffel Olivenöl in die Pfanne, worin Sie das Gemüse anbraten. Geben Sie die Kräuter bei. Wenn das Gemüse Farbe und Geschmack angenommen hat, wird es herausgenommen und der Braten wieder in die Pfanne gegeben. Anschliessend verteilen Sie das Gemüse rund um den Braten. Nun giessen Sie langsam den Wein und die Bouillon darüber. Lassen Sie alles aufkochen, und reduzieren Sie dann die Hitze. Geben Sie den Deckel auf die Pfanne, und lassen Sie den Braten sanft köcheln, etwa 2 bis 3 Stunden. Wenden Sie das Fleisch ab und zu. Wenn der Braten fertig ist, nehmen Sie ihn heraus und stellen ihn warm. Entfernen Sie das Gemüse sorgfältig, und kochen Sie die Sauce auf. Wenn die Sauce zu dünn ist, geben Sie etwas Mehl mit Butter vermischt bei. Nun servieren Sie den Braten mit dem Gemüse und reichlich Sauce.
Schlagworte: Fleischgerichte
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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich. 































































Brasato al Barolo, dazu eine feine Polenta oder auch ein Risotto, ein, zwei Glas Barolo dazu, ein gutes Gespräch – für mich der Inbegriff eines guten Essen auf italienische Art¨Die Italiener wissen einfach was gut ist, wie man es zubereitet und vor allen wie man es geniesst. Es lebe die Italianita
Ein feines Hirsotto würde auch passen.
am beste auch nicht Barolo wein (is teurer) und die Fleisch etwas 12 stunden in Rote Wein mariniert mit Knoblauch und Zwiebel. Mit Polenta ist besser. Von Italien und Gut Appetit
Immer von Mirella: Die Rote WEin muss sein kraeftig aber nicht schwer, mit Junge Holz Aroma. Vergessen die wein in tetrapack von di Supermarket is ueber alles
cara mirella: was um Himmelswillen ist Wein im Tetrapack?? Asl ItalienerIn sollte so etwas nicht in deinen Sprachschatz existieren! che vergona!
lieber 08/15, es kommt doch nicht auf die verpackung an, sondern auf den inhalt und da muss man mirella recht geben: weine ausm supermarkt in italien im tetrapak sind teilweise enorm grossartig.
in sehr vielen weinproduzierenden Ländern gibt es erstklassige Produkte im Mittelpreissegment im Beutel mit kleinem Hahn. Nur ein 08/15 Schweizer rümpft darüber noch die Nase.
Jeder Italiener/in der etwas von guter Küche hält, würde nie im Leben Wein aus dem Tetrapack benutzen. Der Geschmack, den Charakter und die Qualität des Weines werden dem Fleisch übertragen, deshalb benutzt man eben einen Barolo für das Rezept…
Liebe Grüsse aus Rom
Dani
Bratenrezepte : Unsachgemäss und falsch : OLIVENÖL DARF NICHT ÜBER 140 GRAD ERHIZT WERDEN ( KEINESFALLS ÜBER 160 GRAD ) SONST BILDEN SICH FÜR DIE GESUNDHEIT GEFÄHRLICHE TRANSFETTSÄUREN WELCHE DIREKT KREBS VERURSACHEN !!! Ich staune immer wieder, wie unsachgemäss in Presse und Radio mit Kochrezepten vorgegangen wird. Recherchieren Sie doch einmal über die Bildung und Wirkung von Transfettsäuren. Solche Rezepte sind einfach falsch und für die Gesundheit hoch gefährlich ! Nur Bratbutter und Kokosfett eignen sich zum Anbraten oder hoch erhitzen. Wird das Bratgut anschliessend an das Anbraten hoch erhitzt, gehört auch kein Olivenöl auf die Oberfläche. Allenfalls lässt sich Olivenöl inijzieren mit einer Spritze, da im Innern des Bratgutes nierige Temperaturen herrschen ( zur Aromagestaltung ). Ich wage es, das aktuelle fachliche Wissen des/der verfassers/Verfasserin dieser Rezepturen in Zweifel zu ziehen. Bardo, Tessiner Klanghaus, 6661 Loco
ja, sicher, es verursacht direkt krebs… ein löffel olivenöl, das über 160 grad erhitzt wurde und BANG, man hat böseböse zellmutationen… ich staune auch immer wieder, aber über andere dinge, herr jäger
Bardo, Texte, die im Internet oder Mailverkehr in Versal geschrieben sind, sind Schreitexte. Wir hören/lesen gut, sie können also aufhören, zu schreien!
Ich weiss nicht wie heiss Oele erhitz werden dürfen. Daher guggle ich. Hier ein Ergebnis:
Olivenöl erhitzen:
Häufig herrscht noch die Meinung vor, dass Olivenöl eigentlich nur zum Kaltverzehr, aber zum Erhitzen nicht so gut geeignet sei. Tatsächlich verhält es sich ganz anders. Im Vergleich zu vielen anderen Fetten ist Olivenöl sogar sehr gut zum Braten, Dünsten und sogar Frittieren geeignet. Dafür gibt es eine lebensmitteltechnische Erklärung. Ungesättigte Fettsäuren zersetzen sich, wenn sie Sauerstoff, Licht und Wärme ausgesetzt werden. Durch Erhitzen wird dieser Prozess beschleunigt. Je höher der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, desto schneller werden sie zersetzt. Olivenöl besitzt einen sehr hohen Anteil von fast 80% an einfach ungesättigten Fettsäuren. Daher ist es wesentlich weniger anfällig für Zersetzungsprozesse als Öle mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Ausserdem enthält es viele stabilisierende Substanzen wie Tocopherole und Flavonoide, die das Olivenöl zusätzlich vor Oxidationsprozessen schützen und auch für eine lange Haltbarkeit sorgen. Extra Vergine Olivenöl lässt sich also bedenkenlos bis 180°/190°C erhitzen und somit zum Braten, Dünsten und Frittieren verwenden. Grundsätzlich sollte Öl niemals so heiss werden, dass es beginnt zu rauchen, denn dann können sich gesundheitsschädigende Stoffe bilden und die Speisen erhalten einen bitteren Geschmack.
Gefunden auf http://www.pietrabruna.ch/ueberoel.htm
Der Schweinsbraten mit Rosmarin und Knofi ist ähnlich wie der Arista alla fiorentina. Rezept finden Sie hier:
http://wildespoulet.blogspot.com/2012/02/arista-alla-fiorentina.html
Komplett falsch, Bardo Jäger: Natives, kalt gepresstes Olivenöl verträgt ohne weiteres Temperaturen bis 180 Grad. Heisser sollte die Pfanne beim Braten ohnehin nicht werden. Die einfach ungesättigten Fettsäuren bleiben dabei ziemlich stabil, allenfalls leicht flüchtige Aromastoffe verfliegen durch die Hitze.
Noch höher kann man raffiniertes Olivenöl erhitzen. Das hat schon beim Raffinationsprozess ein extremes Hitzebad hinter sich, und es hält Temperaturen bis 210 Grad aus – damit ist es hitzebeständiger als Soja- und Maiskeimöl und durchaus für die Fritteuse geeignet, wenn man denn das typische Olivenaroma im Frittiergut schätzt.
Jedes Pflanzenöl entwickelt über 130 Grad Transfettsäuren. Dass diese megagefährlich sein sollen und direkt Krebs verursachen, ist Quatsch. Ein hoher Konsum von Transfettsäuren verursacht einen zu hohen LDL-Spiegel (schlechtes Cholesterin) im Blut, was zu Arteriosklerose führen kann. Man muss aber schon täglich von morgens bis abends heisses Olivenöl in sich hineinschütten, damit die Transfettsäuren schädlich werden. Ihre Versalschreibe ist also reine Panikmachen und völlig unbegründet.
Darum: mit Olivenöl kann man bestens braten, es ist sogar dasjenige Pflanzenöl, das am meisten Hitze verträgt.
Ganz tolle Rezepte, werde was davon ausprobieren und freue mich schon drauf.
Super, auch mal wieder alte Klassiker dürfen es sein. Noch eine Ergänzung: ich mache den italienischen Braten ähnlich, nehme allerdings einen Chianti (es darf ruhig ein günstiger mit genug Säure sein). Alternativ kann man das ganze auch in der Folie im Ofen machen, das konzentriert den Geschmack von Gemüse und Kräutern extrem.
Es leidet mir dass ich kann nicht sehr guet Schweizerduetsche schreiben, entschuldigeng bitte.
Meine besser Braten habe ich essen in Schweiz by meine Liebe Freundine Irma in Niedermuhren Kt FR.
Etwas Wunderbar, der maximum von Himmel. und meine schade ist nicht zweite Portion Essen und nicht Fragen so wie und wenn und wann kochen ein so guet Braten. Ich klaube ist wichtig ein stuck Fleisch sehr echt mit Liebe und Geduld.
Tschuss