Sweet Home hat ein paar coole Stücke entdeckt, die mehr Farbe, mehr Freude und definitiv mehr Stil in die Wohnung bringen oder ganz einfach den Alltag verschönern. Da gibt es Stühle, die in trendigen Neonfarben leuchten, Türmatten, die stilvoll willkommen heissen, Kuscheldecken in zarten Farben, Buchstützen, die kleine Häuschen sind, interessantes, neues Möbeldesign oder wirklich starke Grafiken, mit denen Sie Ihre Wände zu neuem Leben erwecken können. Teil 2 der Serie «Top Ten».

Ja, Fluorfarben haben es tatsächlich in den Heimbereich geschafft. Kein Wunder, sie peppen die Einrichtung frech auf und setzen gewagte Akzente. Den Jake Chair, vom australischen Designstudio Koskela entworfen, gibt es sowohl in starken Neonfarben wie auch in Schwarz und Weiss. Der Holzsitz kann entweder in Limewash oder Schwarz gewählt werden. Mehr Info bekommen Sie über die Webseite von Koskela.

Da wir unserer Wohnungs- oder Haustür nicht einfach eine freche Farbe verpassen können, sind Türmatten zum Zeichen der Individualität geworden. Weit weg vom «Hotel-Mama-Stil» hat die Modedesignerin Maya Burgdorfer eigene Fotos in stilvolle Matten verwandelt. Die textilen Matten eignen sich übrigens auch gut fürs Auto und geben ein tolles Geschenk ab. Die Fussmatten können entweder über Maya Burgdorfers Webseite bestellt werden oder über den Couture Shop. Erhältlich zu 120 Franken.

Hübsche, weiche Decken kann man nie genug haben. Diese edlen Mohairdecken sind zweifarbig gewoben und haben zwei verschiedene Muster (auf jeder Seite je ein anderes). Sie heissen Wash House und kommen aus dem coolen niederländischen Designstudio Makkink&Bey. Sie kosten 1000 Euro und sind in signierter, limitierter Edition über Helmrinderknecht erhältlich.

Papeteriewaren sind im Zeitalter der digitalen Kommunikation zu kleinen Luxusartikeln geworden. Grafiker und Designer bieten edle Designs auf Webshops an. Diese kleinen, perforierten Kärtchen von Tokketok können Geschenken und Briefen beigelegt werden. Sie kosten 8 $ das Set und sind in Gold erhältlich.

5 KLEINE HÄUSER FÜR BÜCHER
Auch im Buchbereich hat uns das digitale Zeitalter eine neue Art des Lesens gebracht. Wir lesen sowohl schnell auf Kindle wie auch wunderschöne, gebundene Bücher, denen wir auch gerne ein schickes Zuhause bieten. Diese Buchstützen sind kleine Häuschen, in die Bücher gestellt werden können. Sie sind von Valéria Windeck. Erhältlich über Found4you zu 70 Euro.


Diese kleinen Schmuckstücke peppen zwar nicht Ihr Interior auf, machen aber bestimmt den Alltag schöner und geben ein hübsches Geschenk ab. Zarte Ketten für den Arm oder Hals zeigen Anhänger wie Federn, Herzen, Schlüssel, Frösche, Eulen, Igel oder Anker, um nur einige zu nennen. Alle haben bunte, kleine Quasten. Die Schmuckdesignerin und Illustratorin Lenneke Kooijman aus Holland bietet sie auf ihrem Webshop Little Hamster an. Preise ab 35 Euro.

7 EIN COUCHTISCH MIT STAURAUM
Couchtische sind die Möbel, die uns auf dem Sofa bedienen. Auf ihnen hat es Platz für schöne Bücher, Zeitungen, einen Drink, die Fernbedienung oder hübsche Wohnaccessoires. Dieser Tisch heisst Circle ist von Daphna Laurens und bietet sehr schönen Stauraum.


Elsa Strozyk hat in Zusammenarbeit mit dem Künstler Sebastian Neeb diesen feingliedrigen, textil wirkenden Holzschrank Accordion auf hohen Beinen kreiert. Die Türen, in zarten hölzernen Plisséefalten gearbeitet, lassen sich akkordeonartig öffnen.

Die englische Designerin Emma Bridgewater kreiert Teetassen, Teller, Krüge und Accessoires mit einem typisch englischen Approach. Sie mischt ganz unbekümmert und stilsicher Tradition mit Modernem. Ein hübsches Stück ist diese Keksdose aus Blech, zu 13 £ über ihren Webshop erhältlich.

Nicht alle können sich Kunst in teuren Gallerien kaufen, aber schöne Drucke aus den Webshops junger Grafiker sind eine gute Alternative. Diese edlen farbigen Drucke erinnern an die Sixties und sind bei Inalux zu je 33 $ erhältlich.
Schlagworte: Shopping, Top Ten
Haben Sie diese Beiträge schon gelesen?
Schöne Accessoires für Handys und Computer
Keine Angst, Sie müssen Ihr neues iPhone nicht mit «Hello Kitty»- Handyschmuck beschenken, aber verwandeln Sie es in … Mehr
Mittwoch, 7. April 2010
Wieso nicht sich in eine Zeitschrift verlieben?
Die coolsten Modezeitschriften heissen «The Gentlewoman» und «Fantastic Man». Sie beweisen, dass es trotz schwierigen Zeiten auf dem … Mehr
Mittwoch, 26. Januar 2011
Ahoi für maritime Wohnideen
Im Sommer haben Boote eine magische Anziehungskraft. Sie wecken Fernweh und die Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer. Lassen … Mehr










Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich. 
































































zu was soll ein tisch dienen, dessen fläche – so wie es auf den fotos zumindest aussieht – gewölbt ist?
eine Diva sollte das verstehen mit dem gewölbten Tisch ……
lustige Staubfänger!
Die Bücher-Häuser sind witzig, gefallen mir sehr gut.
Uh, bei dem Shop, bzw. der Website für die Türmatten hat sich auch mal wieder ein Designer mit Null Sinn für Usability ausgetobt. Die haben mich eigentlich interessiert, aber ist ja schrecklich darauf zu surfen.
Ich finde die Matten richtig geil. Noch besser wäre es, wenn man eigene Bilder verwenden könnte. Aber ich weiss, das mögen Künstler nicht. Aber 120 für einen Fussabstreifer finde ich dann doch – räusper – etwas übertrieben. Na ja.
Liebe Frau Kohler,
aus aktuellem Anlass hätte ich doch erwartet, dass Sie uns Ideen präsentieren, die dem Schweizer Gewerbe ein wenig auf die Sprünge helfen: Melkstuhl aus unbehandelter Buche (Heimatwerk), Teelichthalter aus Tessiner Granit … auch im Internet einkaufen bedeutet doch Einkaufstourismus (Ironie aus).
LOL – …mehr Freude und definitiv mehr Stil… Möchte echt keines dieser Dinger je in meinem Heim sehen. Böse Zungen würden behaupten, da hätten sich einige Geschmacksverstauchung getroffen – aber es darf sich ja zum Glück jeder nach seinem subjektiven Geschmack einrichten.
alles einfach cr@p! ich würde nie eine dieser Sachen kaufen. Stil? das ist in the eye of the beholder….
Ja Sepp, sie haben offensichtlich keinen.