Ein Haus, das eigentlich gar nicht wie ein Haus aussieht: Diese kleine, weisse Villa am Luganersee hat fast ausschliesslich Glaswände und scheint eher ein Showroom zu sein oder ein futuristischer, amerikanischer Diner als ein Wohnhaus. Gebaut hat das ausserordentliche Gebäude Jacobo Mascheroni.
Der obere Hauptteil des Hauses ist ein Glaspavillon, der Wohn-Esszimmer und Küche beherbergt. Darunter, halb unterirdisch, ist der zweite Hausteil in dem sich Schlafzimmer, Badezimmer und Garage befinden.
Der grosse Raum im Pavillonteil ist mit Wänden unterteilt, bietet aber offene, durchgehende Räume ohne Türen.
Ringförmig um das Haus ist ein Garten mit ründlichen Elementen gestaltet worden, der einerseits zur Aussenmauer führt und auf der anderen Seite zum See. Mit weissem Kiesel und den runden Formen ist ein Bezug zur Architektur geschaffen worden. Dadurch fliessen Aussen- und Innenbereich optisch ineinander.
Vom Wohnzimmer aus bietet sich eine schöne Panoramasicht auf den Luganersee.
Das frische Weiss in der Architektur, im Interiordesign und im Garten geben diesem Haus eine moderne Leichtigkeit und lassen es fast schweben.
Das Haus steht in Madrid und heisst «Hemeroscopium». Das Wort kommt aus dem Griechischen und bezeichnet den Ort, … Mehr
Freitag, 14. Januar 2011
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35 Kommentare zu „Ein kleiner Glaspalast am Luganersee“
Süss, schön. Endlich mal nicht so eine Riesen Hütte. Wer Geld hat, lässt sich normalerweise einfach ein Haus bauen, das das Bauland optimal ausnutzt mit möglichst viel WOhnfläche, die kein Mensch braucht und alles so unheimelig und protzig wirken lassen. Hier ist das Geld in die Architektur, und EBENSO wichtig, in die tolle Gartengestaltung investiert, das Haus ist schön handlich, alles was man braucht, durchaus geräumig, aber eben nciht so ekelhaft protzig wie die Beispiele hier oft sind, zB die spanische Villa kürzlich. I MIEI COMPLIMENTI!
Das ist nur der Pavillon. Der grosses Rest ist im Untergeschoss. Nichts von klein. Aber sicher spassig, drin mal ein paar Tage zu wohnen oder einen James-Bond abzudrehen.
Ich selber kämer mir wohl zu schmutzig vor, drin zu leben. Muss ja auch essen, rülpsen, auf’s Klo usw. Alles unstylisch in dieser Umgebung. Aber vielleicht geht man ja in den Keller dazu.
Über die kühle Architektur kann man streiten. Aber das “künstlich verschneite” Anwesen fügt sich etwa so gut in die Umgebung ein, wie das umgekehrt ein Kuhstall auf der Zürcher Bahnhostrasse tun würde!
An Ina Müller… Haben Sie eigentlich daran gedacht, wieviel Energie dieses Haus im Sommer benötigt um bei einer solchen Glasfront gekühlt zu werden? Ich würde an Ihrer Stelle nicht so übereifrig “Complimenti” verteilen.
Wer will hier wem etwas vorleben? Das verstehe ich jetzt wirklich nicht. Nur weil das Haus aus Glas ist und nicht typisch schweizerisch mit weissen Gardinen der Einblick verweigert wird?
Können Sie sich vorstellen, dass unverhüllter Einblick auch Weitsicht demonstriert? Manchmal muss man nur einfach andersrum denken – aber dafür brauchts Weiblick… ;-)
Einfach schön und faszinierend! Kombiniert mit einem Touch japanischer Gartenarchitektur und der Aussenmauer hat es nichts mit Exhibitionismus zu tun. Wäre interessant mehr über die Technik des Hauses und die unteren Räume zu wissen.
Also bitte, wer sieht denn da rein?? Die haben ja ne riesige Mauer drumherum gezogen und leben völlig abgeschottet von neugierigen Blicken… Man muss nur genug Geld haben, .
Dieses Haus ist ein wertvoller Beitrag gegen das Gezwitscher und Getschilpe von sogenannten “Singvögeln”. An dieser ultimativen Vogelfalle schlagen sich unsere gefiederten Quälgeister sehr effizient ihre kleinen Schädel ein. Da ist schnell einmal fertig mit dem lästigen Ablegen von Kothäufchen, dem nervigen Herumgeflatter, der Beschädigung unserer Pflanzen und dem Lärmen in den Bäumen.
Ein weiterer Vorteil der Behausung: Im Sommer kann eine Unmenge von minderwertiger Sommerenergie zur Kühlung dieses Treibhäuschens entsorgt werden.
Wohnen im Tramwartehäuschen hat wirklich seine unbestreitbaren Vorteile.
Und zum Schluss noch der einizige nicht ironisch gemeinte Absatz:
An alle, die sich über überflüssige oder fehlende Vorhänge Gedanken gemacht haben: Die deutlich sichtbare weisse Wand lässt weniger Blicke von Passanten durch als ein noch so dicker Vorhang.
Warum so viel Glas, wenn zwei Meter dahinter eine Mauer gebaut wird? Anscheinend wollen die Besitzer doch nicht, dass man/frau reinsieht. Und auf diese Distanz (2m), kommt dann auch gar nicht viel Licht rein. Futuristisch und voll unpraktisch, von der Oekologie ganz zu schweigen, und das Schlafzimmer halb unterirdisch… wie im Hobbyraum für Gäste. Für mich zu steril, ich will z. H. vor allem eins: Leben ;-))
Sieht schön aus, aber ob ich mich wohlfühlen würde, das wage ich zu bezweifeln? Ich hätte bei jedem Schritt das Gefühl beobachtet zu werden. Nonchalentes Umherfläzen in der Unterwäsche wird so zum exhibitionistischen Akt…
Futuristisch? Bereits Philip Johnson hat 1949 ein ebensolches Haus ‘Glass House’ in Connecticut gebaut. Mir ist unverständlich, dass dieser Bezug hier im Artikel nicht erwähnt wird. Auch das Haus Tugendhat von Mies van der Rohe von 1929 in Brünn hat im riesigen Wohnzimmer gartenseitig ebenso viel Glas.
Und an die Kritiker, die nur die Glaswände sehen: das Haus steht an einem Waldrand. Zudem kaum Nachbarn die einsehen könnten. Die Schlafzimmer sind im unteren Erdgeschoss, also komplett nicht einsehbar. Die Fotos und Pläne sind auf der Webseite des Architekten und erklären mehr als hier gezeigt wird.
Leicht und schwebend, ja. Aber so was von steril! Weniger das Haus als die Umgebung. Kann sich jemand hier spielende Kinder vorstellen? In weniger als einer Viertelstunde wäre der ganze “Garten” dahin! Ideales Haus für DINKs, denn es braucht wohl recht viele (bezahlte!) Hände, um die riesigen Fensterscheiben und die Umgebung immer in Schuss zu halten. Unnd eben keine lebenden Menschen, die alles in Unordnung bringen könnten.
Auch wenn ich mich in diesem Glaspalast nicht wohlfühlen würde, bin ich doch froh, dass kein Kinderzwang herrscht und jeder sein Leben so gestalten kann, wie er will.
Sehr schönes Design!
Sehr Problematisch jedoch die klaren grossen Fensterfronten was den Vogelschutz anbelangt. An den grossen Fensterfronten werden bestimmt täglich mehrere Vögel verenden, da wohl eine optische Entschärfung dieser Vogelfalle aus designgründen nicht in Frage kommt..
FFF- “form follow function” Interessante Idee- ich möchte es nicht beurteilen bevor ich eine ausreichende Zeit Gelegenheit hatte es zu “bewohnen”. Nur vom Foto her bewerten ist geradezu abenteuerlich!
Einfach nur toll. Ein Kompliment an den Auftraggeber und den Architekten. Hat nur ein Fehler – es gehört nicht mir. Eine Besichtigungseinladung würde ich sofort annehmen.
Super Haus, eine Abwechslung zur typischen “Swiss-Square-Box”! Ich vermute, dass die vielen negativen Kommentare von Leuten kommen, die nie im Leben die Möglichket haben, ein solches Haus zu bauen.
Es freut uns zu lesen wie vielen Menschen moderne Architektur & Design gefällt. Sicherlich sorgt modernes Design auch immer für Kontroversen, welche hier sehr gut zu beobachten sind.
Gern möchten wir ein paar Kommentare die hier geschrieben wurden beantworten.
Umweltverträglichkeit: das Gebäude wurde unter umweltverträglichen Aspekten entworfen. Die hier angesprochene Verglasung ist natürlich keine normale sondern eine mit einem sehr guten K-Wert, um den Energieverlust so gering wie möglich zu halten. Andere Standards wurden ebenso berücksichtigt.
Privatsphäre: Der Wohnbereich innerhalb dieses Glaspavillon s verfügt selbstverständlich über ein integriertes Vorhangsystem, um bei Bedarf für die komplette Privatsphäre zu sorgen. Die in den Kommentaren angesprochene Mauer dahinter wurde nicht gebaut, um den neugierigen Blicken der Nachbarn entgegen zu wirken sondern aus topografischen Gründen da die Villa in Hanglage erbaut wurde und somit der obere Teil des Grundstücks abgestützt wurde.
Schlaf und Badezimmer befinden sich in dem unteren Geschoss und bieten die notwendige Privatsphäre also besteht keine Gefahr, dass Nachbarn Ihnen bei der Körperhygiene Gesellschaft leisten, visuell.
Die Verglasung des oberen Wohnbereichs basiert auf dem Wunsch nach offenem Wohnen und gibt einen fantastischen Blick auf den Luganersee frei. Auch spielende Kinder sind kein Problem. Zurzeit gibt es im Untergeschoss ein grosszügiges Spieleparadies für die Kinder der jetzigen Eigentümer also kann man sagen das Haus ist “kids proofed”.
Gern teilen wir Ihnen mehr Informationen über diese wohl einzigartige Villa mit und bei gefallen können Sie diese auch bald Ihr Eigen nennen, denn wir dürfen das Objekt gerade verkaufen. http://www.wetag.ch
mir persönlich gefällt dieses haus nicht, ich brauche rundherum blumen, vögel, katzen und gemüsegarten, um mich wohl zu fühlen. gartenarbeit scheint kein hobby der bewohner zu sein. ich empfinde die ganze anlage als unterkühlt und steril. da ich auch nachts gerne mond und sterne sehe und nicht ausgesprochen gerne in den keller gehe, … dann das ganze auch noch zum schlafen, nein danke :)
Mir gefällt es sehr. Passend zum Ort. Der obere Teil erinnert mich an das Tramhäuschen Paradeplatz. Frisch und mit Logik gebaut. Absolut wichtig: die Webpage des Architekten zeigt einiges mehr, v.A. auch vom UG, welches ja gegen den See offen ist. Nein, farblos, seelenlos und steril ist das nicht. Solche Kommentare zeugen von eigener Fantasielosigkeit was mit einem Wohnobjekt dieser Art alles bewirkt werden kann. Aber ein Fan von HolzWulleBastChaletholzEnge kann damit sicher nichts anfangen. Dieses Haus ist klar aufgegleist, offen, modern und lädt ein wunderschöne neue und antike Möbel darin zu kombinieren. Für mich wie ein perfektes italienischen Grosssofa. Die Eigentümer/Bewohner sind sicher offene, wache, moderne, interessierte Menschen, evtl. nicht eine Familie mit (lebendigen) Kinder., oder doch? Wie lange der weisse Kiesel weiss bleibt? Aber das sind Details die ich, wenn das Haus mir gehören würde, gerne während dem Wohnen mit meinen Kinderschar noch rausfinden würde. Den Gratulation den ausführenden Handwerkern und den Architekten!
ist schade, dass Menschen, die leben in der Schweiz, haben einen Geist so eng, ich lebe in Südamerika und ich möchte ein Haus haben, so
Der Neid ist dumm geschrieben von
Auf den ersten Blick ein wunderschönes,weil ungewöhnliches Haus.Danach,wenn sich die erste Begeisterung gelegt hat,kommen aber Fragen auf.Beispielsweise die,ob es jedermanns Sache ist,quasi in einem Schaufenster zu leben.Vorhänge können meines Erachtens diesen Vitrineneffekt nur leicht reduzieren.Desweiteren macht man es in so einer Villa,nahezu vollständig aus Glas,potentiellen Einbrechern leicht,sehr leicht sogar.Bei Abwesenheit Lampen per Schaltuhr ein- und auszustellen,verbietet sich hier,denn auch der dümmste Einbrecher wird irgendwann bemerken,dass da nur Lichter ein- und ausgehen,aber keine Menschen.Das Haus,so gefällig es auch ist, sollte besser ein Traum bleiben.
Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.
Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich.
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Süss, schön. Endlich mal nicht so eine Riesen Hütte. Wer Geld hat, lässt sich normalerweise einfach ein Haus bauen, das das Bauland optimal ausnutzt mit möglichst viel WOhnfläche, die kein Mensch braucht und alles so unheimelig und protzig wirken lassen. Hier ist das Geld in die Architektur, und EBENSO wichtig, in die tolle Gartengestaltung investiert, das Haus ist schön handlich, alles was man braucht, durchaus geräumig, aber eben nciht so ekelhaft protzig wie die Beispiele hier oft sind, zB die spanische Villa kürzlich. I MIEI COMPLIMENTI!
Das ist nur der Pavillon. Der grosses Rest ist im Untergeschoss. Nichts von klein. Aber sicher spassig, drin mal ein paar Tage zu wohnen oder einen James-Bond abzudrehen.
Ich selber kämer mir wohl zu schmutzig vor, drin zu leben. Muss ja auch essen, rülpsen, auf’s Klo usw. Alles unstylisch in dieser Umgebung. Aber vielleicht geht man ja in den Keller dazu.
Genau, alle menschlichen Bedürfnisse scheinen in diesem Haus pervers zu sein … Ausser man liebt das Gefühl, ständig zu provozieren.
Über die kühle Architektur kann man streiten. Aber das “künstlich verschneite” Anwesen fügt sich etwa so gut in die Umgebung ein, wie das umgekehrt ein Kuhstall auf der Zürcher Bahnhostrasse tun würde!
Ich wohne auch ohne Vorhängen, damit ich sehen kann, wo wir leben.
An Ina Müller… Haben Sie eigentlich daran gedacht, wieviel Energie dieses Haus im Sommer benötigt um bei einer solchen Glasfront gekühlt zu werden? Ich würde an Ihrer Stelle nicht so übereifrig “Complimenti” verteilen.
Aussergewöhnlich.Offensichtlich gibt es Leute, die den andern “vorleben” wollen, wi e sie selbst leben.Auch eine Art von Exhibitionismus?
Wer will hier wem etwas vorleben? Das verstehe ich jetzt wirklich nicht. Nur weil das Haus aus Glas ist und nicht typisch schweizerisch mit weissen Gardinen der Einblick verweigert wird?
Können Sie sich vorstellen, dass unverhüllter Einblick auch Weitsicht demonstriert? Manchmal muss man nur einfach andersrum denken – aber dafür brauchts Weiblick… ;-)
Die weissen Mauern ums Haus verhindern ja eh genug Einsichten, da braucht es wirklich keine Vorhänge;-)
Einfach schön und faszinierend! Kombiniert mit einem Touch japanischer Gartenarchitektur und der Aussenmauer hat es nichts mit Exhibitionismus zu tun. Wäre interessant mehr über die Technik des Hauses und die unteren Räume zu wissen.
Finde ich super, so zu wohnen – ist mal was Anderes! Leider fehlt uns das nötige “Kleingeld” um ähnliches zu erstellen!
Ich finde die Bezeichnung “Art Fiiction” Haus treffender. Und übrhaupt, ich möchte in keine fiction sondern in reality leben.
Also bitte, wer sieht denn da rein?? Die haben ja ne riesige Mauer drumherum gezogen und leben völlig abgeschottet von neugierigen Blicken… Man muss nur genug Geld haben, .
Wer so ein Glashaus hat, braucht keine Katze mehr
Dieses Haus ist ein wertvoller Beitrag gegen das Gezwitscher und Getschilpe von sogenannten “Singvögeln”. An dieser ultimativen Vogelfalle schlagen sich unsere gefiederten Quälgeister sehr effizient ihre kleinen Schädel ein. Da ist schnell einmal fertig mit dem lästigen Ablegen von Kothäufchen, dem nervigen Herumgeflatter, der Beschädigung unserer Pflanzen und dem Lärmen in den Bäumen.
Ein weiterer Vorteil der Behausung: Im Sommer kann eine Unmenge von minderwertiger Sommerenergie zur Kühlung dieses Treibhäuschens entsorgt werden.
Wohnen im Tramwartehäuschen hat wirklich seine unbestreitbaren Vorteile.
Und zum Schluss noch der einizige nicht ironisch gemeinte Absatz:
An alle, die sich über überflüssige oder fehlende Vorhänge Gedanken gemacht haben: Die deutlich sichtbare weisse Wand lässt weniger Blicke von Passanten durch als ein noch so dicker Vorhang.
Warum so viel Glas, wenn zwei Meter dahinter eine Mauer gebaut wird? Anscheinend wollen die Besitzer doch nicht, dass man/frau reinsieht. Und auf diese Distanz (2m), kommt dann auch gar nicht viel Licht rein. Futuristisch und voll unpraktisch, von der Oekologie ganz zu schweigen, und das Schlafzimmer halb unterirdisch… wie im Hobbyraum für Gäste. Für mich zu steril, ich will z. H. vor allem eins: Leben ;-))
Sieht schön aus, aber ob ich mich wohlfühlen würde, das wage ich zu bezweifeln? Ich hätte bei jedem Schritt das Gefühl beobachtet zu werden. Nonchalentes Umherfläzen in der Unterwäsche wird so zum exhibitionistischen Akt…
Futuristisch? Bereits Philip Johnson hat 1949 ein ebensolches Haus ‘Glass House’ in Connecticut gebaut. Mir ist unverständlich, dass dieser Bezug hier im Artikel nicht erwähnt wird. Auch das Haus Tugendhat von Mies van der Rohe von 1929 in Brünn hat im riesigen Wohnzimmer gartenseitig ebenso viel Glas.
Und an die Kritiker, die nur die Glaswände sehen: das Haus steht an einem Waldrand. Zudem kaum Nachbarn die einsehen könnten. Die Schlafzimmer sind im unteren Erdgeschoss, also komplett nicht einsehbar. Die Fotos und Pläne sind auf der Webseite des Architekten und erklären mehr als hier gezeigt wird.
Leicht und schwebend, ja. Aber so was von steril! Weniger das Haus als die Umgebung. Kann sich jemand hier spielende Kinder vorstellen? In weniger als einer Viertelstunde wäre der ganze “Garten” dahin! Ideales Haus für DINKs, denn es braucht wohl recht viele (bezahlte!) Hände, um die riesigen Fensterscheiben und die Umgebung immer in Schuss zu halten. Unnd eben keine lebenden Menschen, die alles in Unordnung bringen könnten.
Auch wenn ich mich in diesem Glaspalast nicht wohlfühlen würde, bin ich doch froh, dass kein Kinderzwang herrscht und jeder sein Leben so gestalten kann, wie er will.
Sehr schönes Design!
Sehr Problematisch jedoch die klaren grossen Fensterfronten was den Vogelschutz anbelangt. An den grossen Fensterfronten werden bestimmt täglich mehrere Vögel verenden, da wohl eine optische Entschärfung dieser Vogelfalle aus designgründen nicht in Frage kommt..
Tst dieses Kühlhaus auch Frost Free?
sieht aus wie für eine apple werbung gebaut
FFF- “form follow function” Interessante Idee- ich möchte es nicht beurteilen bevor ich eine ausreichende Zeit Gelegenheit hatte es zu “bewohnen”. Nur vom Foto her bewerten ist geradezu abenteuerlich!
Ich finde das isch e schoens Huus, en Traum, Da würd ich gern Romantischi stunde verbringe.
Be , ich bin sehr zufrieden das da sind ¿ noch ? anderen pläzen zum leben
cool , ja cool ist INN
gemütlich wie im operations saal
Einfach nur toll. Ein Kompliment an den Auftraggeber und den Architekten. Hat nur ein Fehler – es gehört nicht mir. Eine Besichtigungseinladung würde ich sofort annehmen.
Super Haus, eine Abwechslung zur typischen “Swiss-Square-Box”! Ich vermute, dass die vielen negativen Kommentare von Leuten kommen, die nie im Leben die Möglichket haben, ein solches Haus zu bauen.
Es freut uns zu lesen wie vielen Menschen moderne Architektur & Design gefällt. Sicherlich sorgt modernes Design auch immer für Kontroversen, welche hier sehr gut zu beobachten sind.
Gern möchten wir ein paar Kommentare die hier geschrieben wurden beantworten.
Umweltverträglichkeit: das Gebäude wurde unter umweltverträglichen Aspekten entworfen. Die hier angesprochene Verglasung ist natürlich keine normale sondern eine mit einem sehr guten K-Wert, um den Energieverlust so gering wie möglich zu halten. Andere Standards wurden ebenso berücksichtigt.
Privatsphäre: Der Wohnbereich innerhalb dieses Glaspavillon s verfügt selbstverständlich über ein integriertes Vorhangsystem, um bei Bedarf für die komplette Privatsphäre zu sorgen. Die in den Kommentaren angesprochene Mauer dahinter wurde nicht gebaut, um den neugierigen Blicken der Nachbarn entgegen zu wirken sondern aus topografischen Gründen da die Villa in Hanglage erbaut wurde und somit der obere Teil des Grundstücks abgestützt wurde.
Schlaf und Badezimmer befinden sich in dem unteren Geschoss und bieten die notwendige Privatsphäre also besteht keine Gefahr, dass Nachbarn Ihnen bei der Körperhygiene Gesellschaft leisten, visuell.
Die Verglasung des oberen Wohnbereichs basiert auf dem Wunsch nach offenem Wohnen und gibt einen fantastischen Blick auf den Luganersee frei. Auch spielende Kinder sind kein Problem. Zurzeit gibt es im Untergeschoss ein grosszügiges Spieleparadies für die Kinder der jetzigen Eigentümer also kann man sagen das Haus ist “kids proofed”.
Gern teilen wir Ihnen mehr Informationen über diese wohl einzigartige Villa mit und bei gefallen können Sie diese auch bald Ihr Eigen nennen, denn wir dürfen das Objekt gerade verkaufen. http://www.wetag.ch
mir persönlich gefällt dieses haus nicht, ich brauche rundherum blumen, vögel, katzen und gemüsegarten, um mich wohl zu fühlen. gartenarbeit scheint kein hobby der bewohner zu sein. ich empfinde die ganze anlage als unterkühlt und steril. da ich auch nachts gerne mond und sterne sehe und nicht ausgesprochen gerne in den keller gehe, … dann das ganze auch noch zum schlafen, nein danke :)
ich finde dieses Haus toll. Ist doch schön wenn man sich nachts unter der Erde verkriechen kann.
Farblos, seelenlos, steril.
Bleibt dir dass übrig wenn du viel zu viel Geld hast und nur noch für Prestigeobjekte leben kannst?
Mir gefällt es sehr. Passend zum Ort. Der obere Teil erinnert mich an das Tramhäuschen Paradeplatz. Frisch und mit Logik gebaut. Absolut wichtig: die Webpage des Architekten zeigt einiges mehr, v.A. auch vom UG, welches ja gegen den See offen ist. Nein, farblos, seelenlos und steril ist das nicht. Solche Kommentare zeugen von eigener Fantasielosigkeit was mit einem Wohnobjekt dieser Art alles bewirkt werden kann. Aber ein Fan von HolzWulleBastChaletholzEnge kann damit sicher nichts anfangen. Dieses Haus ist klar aufgegleist, offen, modern und lädt ein wunderschöne neue und antike Möbel darin zu kombinieren. Für mich wie ein perfektes italienischen Grosssofa. Die Eigentümer/Bewohner sind sicher offene, wache, moderne, interessierte Menschen, evtl. nicht eine Familie mit (lebendigen) Kinder., oder doch? Wie lange der weisse Kiesel weiss bleibt? Aber das sind Details die ich, wenn das Haus mir gehören würde, gerne während dem Wohnen mit meinen Kinderschar noch rausfinden würde. Den Gratulation den ausführenden Handwerkern und den Architekten!
ist schade, dass Menschen, die leben in der Schweiz, haben einen Geist so eng, ich lebe in Südamerika und ich möchte ein Haus haben, so
Der Neid ist dumm geschrieben von
Auf den ersten Blick ein wunderschönes,weil ungewöhnliches Haus.Danach,wenn sich die erste Begeisterung gelegt hat,kommen aber Fragen auf.Beispielsweise die,ob es jedermanns Sache ist,quasi in einem Schaufenster zu leben.Vorhänge können meines Erachtens diesen Vitrineneffekt nur leicht reduzieren.Desweiteren macht man es in so einer Villa,nahezu vollständig aus Glas,potentiellen Einbrechern leicht,sehr leicht sogar.Bei Abwesenheit Lampen per Schaltuhr ein- und auszustellen,verbietet sich hier,denn auch der dümmste Einbrecher wird irgendwann bemerken,dass da nur Lichter ein- und ausgehen,aber keine Menschen.Das Haus,so gefällig es auch ist, sollte besser ein Traum bleiben.