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Die Abseitsregel gehört abgesetzt!

Steilpass-Redaktion am Mittwoch den 10. April 2013

Dortmund schafft dank einem Offsidetreffer zum 3:2 den Einzug in die Halbfinals der Champions League. Das ist falsch, aber trotzdem fair. Denn auch das 2:1 von Malaga war ein Tor im Abseits. Die Regel hat ausgedient, findet Newsnet-Sportredaktor Sebastian Rieder.

Wut? Verzweiflung? Oder einfach nur Ohnmacht? Die Gefühle der Malaguenõs nach dem Aus gegen den BVB im Viertelfinalrückspiel sind nur schwer in Worte zu fassen. Einfach zu beschreiben, sind die wohl verrücktesten 69 Sekunden der Fussballgeschichte. Wie Manchester United beim 2:1-Sieg von 1999 im Champions-League-Final gegen Bayern München gelingt Dortmund in der Nachspielzeit gegen Malaga die Sensation: Marco Reus besorgte den Ausgleich, ehe Santana im Offside die Spanier ins Elend stürzte. Malaga-Scheich Nasser al-Thani wittert eine Verschwörung: «Ich hoffe, es kommt zu Untersuchungen durch die Uefa, nachdem der spanische Club auf diese Art und Weise ausgeschieden ist. Das schadet dem Geist des Sports. Das hat mit Fussball nichts zu tun, das ist Rassismus – eindeutig.»


Das Wort Rassismus ist eine verbale Eruption der Emotionen, völlig deplatziert. Die Kritik ist aber angebracht, auch wenn sich der Clubbesitzer nicht beschweren darf. Denn Eliseu stand beim 2:1 von Malaga genau so klar im Abseits wie Santana beim Siegestreffer. Dass der Schiedsrichter und seine Assistenten gleich zweimal eine Offsideposition übersehen, ist eine Schande für den Fussball. Immer wieder proklamiert die Uefa und die Fifa das Fairplay, bei der Umsetzung des Reglements scheitern die Schiedsrichter aber jede Woche – in allen Ligen – von der Königsklasse bis zur Alternativliga.

Offensichtlich ist das menschliche Auge damit überfordert, Passabgabe und Position der Spieler auf Höhe des Abwehrriegels gleichzeitig zu erfassen. Entsprechend verärgert äusserte sich Malaga-Verteidiger Martin Demichelis: «Es ist unglaublich, dass fünf Schiedsrichter das nicht sehen. Was für ein Diebstahl!» Auch wenn er den illegalen Führungstreffer zum 2:1 verschweigt, hat er recht. Die Fehlentscheide wie beim BVB-Sieg verfälschten das Spiel massiv. Die englische Fussball-Legende Gary Lineker hat das Skandalspiel auch gesehen, und kann sich einen bissigen Kommentar nicht verkneifen. «In Dortmund haben sie mit der Keine-Abseitsregel experimentiert.»

Die zynische Analyse müsste die Fifa zum Umdenken bewegen: Die Abseitsregel gehört abgesetzt! Verfechter der Regel argumentieren damit, dass weniger spielstarke Teams nach der Aufhebung dann nur noch mit hohe Bällen operieren. Gut möglich, aber wird das Spiel dadurch unattraktiv? Wohl kaum. Für die sturen Offsidebefürworter dürfte vielleicht dieser Vorschlag deutlich mehr Anklang finden: Die Absetzung der Abseitsregel innerhalb des Strafraums. Wer den entscheidenden Pass innerhalb der Strafraumgrenze schlägt, ist von der Abseitsregel befreit. Wäre diese Idee bereits im Reglement verankert, hätte zumindest das erste Offsidetor in Dortmund gezählt.

Sebastian Rieder ist Sportredaktor und Videojournalist bei Newsnet.

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88 Kommentare zu „Die Abseitsregel gehört abgesetzt!“

  1. Hans sagt:

    Was ist denn das für ein Argument? Die meisten Pässe werden VOR dem Strafraum gespielt. Von daher würde sich nur wenige ändern. Das Lächerlichste ist aber, dass ausgerechnet Martin Demichelis am lautesten bellt. Hätte er mit seinem katastrophalen Fehler nicht den Ausgleich verursacht, dann wäre es gar nie soweit gekommen…

  2. Mario Monaro sagt:

    Interessante Forderung. Ich dachte immer die Offside-Regel wurde erfunden, damit die Mannschaften nicht einfach aus der Tiefe einen Torjäger anspielen können und sich alles nur noch in den Strafräumen abspielt. Wenn dem so ist, würde aber Ihrem abgeänderten Vorschlag – kein Offside innerhalb des Strafraums – nichts entgegen stehen. Was meinen andere?

    • Mikki sagt:

      Genau. Aber beim Fussballspiel sind halt alle Experten – auch die Journalisten beim Tagi. Wir würden “Kick-and-Rush” auf höchstem Niveau erleben, die Mannschaften völlig auseinandergerissen (ähnlich wie beim Handball, aber bei einem dreimal so langen Spielfeld). Viel Spass. Dieser Vorschlag ist in etwa so dumm, wie es das Argument wäre, dass ein Goalie überall auf dem Spielfeld den Ball halten darf, weil mal ein Schiedsrichter ein Goalie-Handspiel (ausserhalb des Strafraums) übersehen hat.

      • Jean Muller sagt:

        Der Videobeweis muss endlich eingesetzt werden, das wäre die bessere Lösung. Kein Offside im Strafraum ist doch eher eine halbbazige Lösung…warum dann nicht auch 3 Corner = 1 Penalty… ;-)

      • Kurt sagt:

        Genau umgekehrt muss es sein. Nur noch Offside im Strafraum, damit nicht einfach einer dumm den Goalie behindert, aber gar kein Tor erzielen will. Wenn AUSSERHALB des Strafraumes das Offside abgeschafft würde, dann gäbe es endlich wieder Platz auf dem Feld. Finde, dass Fussball dank der Athlethik und der Raumdeckung – mit Hilfe der Off-side Regel – komplett kaputtgeht. Wie will man gegen 10 Leute, die als Gruppe immer verschieben überhaupt noch vors Tor kommen? Wenn aber z.B., ein Flügelflitzer hinter der 5-er Kette (!) agieren kann, dann müssen die Verteidiger auch wieder nach hinten rennen!

      • Manfred Humbel sagt:

        Die Offside Regel ist nur noch ein Ärgernis. Früher standen die Spieler nur rum, da konnte man einfach erkennen, ob ein Spieler im Offside stand. Heute bewegen sich alle so schnell (Verteidiger und Angreiffer stehen immer auf einer unsichtbaren Linie), und das ist für die Schiedsrichter Assistenten kaum mehr zu bewältigen. Man sollte eine Linie ziehen 30 Meter vor dem Tor und alle die sich darin aufhalten, sind nicht mehr im Offside. Klar würde es mehr Tore geben und mehr Pässe, aber sind wir mal ehrlich, 90 Minuten und 1:0 am Schluss, das ist langweilig. Sollen Sie halt 6 Spieler einwechseln dürfen, dann würden die vermehrten Laufwege kompensiert werden. Aber mit so vielene Fehlentscheiden kann es nicht weiter gehen. Leider werden die Fussball Regeln von ein paar 80 jährigen Engländern bestimmt, die haben von modernem Fussball gar keine Ahnung!!!

      • Raymond Maurer sagt:

        @ Mikki: Sehr gut gebrüllt, Mikki. Das Abschaffen der Offside-Regel wäre katastrophal für den Fussball. Ich selber habe über fünfzehn Jahre aktiv Fussball gespielt. Wir Verteidiger liebten die Offside-Regel. Dank ihr konnten wir «intelligent» Fussball spielen, die gegnerische Mannschaft in die Offside-Fall locken, rasch aufrücken und so das Spiel schnell machen.

  3. karl sagt:

    Amen, ich habe in letzter Zeit mehrere Offsidetore auf höchtem Niveau gesehen, inklusive Messi gegen Milan. Wenn man eine Regel nicht durchsetzen kann, sollte man sie abschaffen. Sonst wird es reine Willkür.

  4. KayaDee sagt:

    Habe das Spiel auch gesehen und klar es war ein eindeutiges Offside bzw 2 Offside in einer Szene.
    Das ist im nachinein natürlich sehr hart für Malaga, insbesondere weil es noch in der Nachspielzeit passierte.
    Dennoch finde ich es eine ausgeglichene Gerechtigkeit, denn das 2:1 von Malaga war auch klares Offside.
    Wenn man also die 2 Fehlentscheide ausblendet, steht es 2:1 für Dortmund und wenn man noch das Hinspiel dazu nimmt, ist das Weiterkommen vom BVB am Ende verdient.
    Ich finde es aber unglaublich, dass soviele Schiedsrichteraugen 2x solche Fehlentscheide fällen. Da fragt man sich schon für was es Torraum Schiedsrichter braucht, wobei die Perspektive hinter dem Tor nicht die Beste ist um ein Offside zu erkennen.

    • Levin sagt:

      Ich kann mich dem nur anschliessen. Danke! Ich habe mich heute den ganzen Tag genervt, dass nur vom 3:2 Offsidetor gesprochen wurde und die Zeitungen das 2:1 für Malaga völlig aussen vor liessen. Aber die Offsideregelung abzuschaffen wäre nicht der richtige Schritt. Dann können die Stürmer ja eigentlich nur noch vorne warten bis ein Ball kommt. Dies ist an Grümpelturnieren immer schön zu beobachten (Klar nicht annähernd dieses Niveau aber trotzdem einen Vergleich wert) Ich finde die Regelung so, wie sie ist völlig in Ordnung. Die Fehlentscheide sind sicher ein Ärgernis, aber über was soll man sonst nach dem Fussball diskutieren? Die Fouls werden ja auch nicht immer nach jedermanns Gusto geahndet. Manchmal zu hart (ManU) und manchmal auch gar nicht. Ich finde das macht doch den Sport Fussball auch ein wenig aus, man kann sich mal wieder so schön aufregen :)
      Die Torraum Schiedsrichter sind sowieso ein Witz. Das einzige Mal habe ich einen sochen Schiedsrichter in Aktion gesehen, als er für den Schiedsrichter hinstehen musste, damit dieser sich die Schuhe binden und sich dabei abstützen konnte.
      Naja aber auch hier spalten sich die Geister.

    • samy sagt:

      ich finde das nicht ausgleichende gerechtigkeit, denn es waren 2 vs. 1 offside! dazu kommt noch, dass der malaga stürmer sehr, sehr knapp im offside stand, dass es für den linienrichter schwierig zu sehen war. die beiden offsides von dortmund waren jedoch offensichtlich, das hat jeder am fernsehen gleich instinktiv gemerkt, dass das offside sein musste. ich war eigentlich auch für dortmund, aber ich finde es so einfach schade für den sport.

  5. Niggi sagt:

    Wäre es gestern nicht um den Champions League-Halbfinaleinzug gegangen, könnte man die Fehler unter dem Strich als ausgeleichende Gerechtigkeit akzeptieren. Mit der “Handsregel” ist die Offsideregel, die am schwierigstern durchzusetzende Regel für das Schiedsrichtergespann. Ich finde es aber falsch, wenn man sie abschaffen würde.
    Generell bin ich für eine Challenge, wie im Eishockey, American Football oder Tennis (Hawk-Eye).
    Ich denke, dies würde schon viele Diskussionen beenden.

  6. Marcel sagt:

    Nur Fussballmörder fordern die Absetzung der Abseitsregel.
    Die ganzen Emotionen über Abseitsregel, die Diskussionen über Fehlentscheide würden wegfallen. Und ansonsten würden einfach ein paar superschnelle Stürmer vorne warten auf lange Bälle und diese Versenken – Fussball würde zu einem Kick-and-Rush-Spiel verkommen und irgendwann sehr langweilig werden. All diese Bewegungsgeplänkel zw. Stürmer und Verteidiger würden wegfallen.
    .
    Es stimmt zwar, dass die Gehirne der Schiri- und Linienrichter mit der gleichzeitigen Beobachtung von bis zu fünf sich gleichzeitig bewegenden Objekten (Spieler und Ball) an der absoluten Limite des menschlichen Vorstellungsvermögens gehen müssen und diese vielfach auch überschritten wird – aber die Spieler müssen ja auch ans Limit und darüber gehen!

    Umstrittene Entscheidungen gehören nun mal zum Fussball und machen ihn lebendig – was würden Männer noch miteinander reden, wenn es Fussball und insbesondere die Abseitsregel nicht gäbe – sicher 20-30% weniger!

    Ausserdem kann man mit der Abseitsregel auch einen Hauch von Intellekt in den Fussball bringen – die Abseitsregel in einfachen Worten zu erklären ist etwas sehr anspruchsvolles – da ist schon manch ein Ehemann beim Versuch dies seiner Frau zu erklären gescheitert.

    Allenfalls eine abseitsfreie Zone von je 1/6 des Spielfeldes von der Mittellinie aus könnte eine Lösung sein – aber das Offside darf nicht sterben!!

    • Mäse sagt:

      Männer würden dann eben wieder über Fussball reden und nicht über hätte, wäre, wenn und vor allem immer dem Schiedsrichter die Schuld zu schieben. Die Spieler müssen übrigens nicht mal 30% ans Limit gehen wie ein Schiedsrichter. Der Spieler muss nur seine Linie im Blick haben, mehr nicht. Der Schiri muss neben Bewegung, Ball, Linie auch noch auf Fouls, Hinterhältigkeiten, Simulanten und vieles mehr achten. Vielleicht ein wenig provokativ, aber der durchschnittliche Fussballprofi wäre als Schiedsrichter schlicht überfordert.

  7. Michael Basler sagt:

    ..ausgleichende Gerechtigkeit!!! Wie wäre es mit der “Ausnahme-Regel”?? Immer wenn es Diskussionen gibt, ist es halt eine Ausnahme-Regel, welche der Schiedsrichter frei erfinden und entscheiden kann. Sicherlich nicht schlechter als die Strafraum Idee ;-)

  8. Werner sagt:

    Weiss eigentlich jemand, ob es seriöse “Experimente” gibt, das heisst Testspiele ohne Offside-Regel. Es gibt doch unterdessen Tausende von Sportwissenschaftlern, und der Fussball ist ja auch durch und durch verwissenschaftlicht. Da muss es doch mal solche Spiele gegeben haben, damit man sehen kann, zu was für einer Art Taktik die Mannschaften dann tendieren. Ohne solche Ergebnisse wird ja immer im luftleeren Raum über den Sinn der Offside-Regel diskutiert.
    Historisch gesehen ist die Offside-Regel jedenfalls verständlich, sie entstand aus der Regel, mit dem Ball nach vorne zu dribbeln, aber nicht nach vorne zu spielen (ist ja heute noch beim Rugby der Fall), später wurde diese Regel aufgeweicht, Pässe nach vorne sind nun im Fussball erlaubt (aber eben mit der Einschränkung der Offside-Rege)l. Würde sie aufgehoben, würden wohl immer zwei Spieler direkt vor dem gegnerischen Goalie stehen und ihm die Sicht nehmen.
    Ich würde eher umgekehrt wieder argumentieren: Aufhebung von aktiv und passiv. Das gibt zwar mehr Unterbrüche, weil jeder Spieler im Offside abgepfiffen wird, aber die Diskussionen um die “neue Spielsituation” würden wenigstens aufhören.
    PS: gerade das über Google entdeckt: http://www.zeit.de/sport/2012-05/abseits-fussball-regel-taktik

  9. teo sagt:

    So ein Blödsinn! Die Offside-Regel ist die wichtigste Regel im Fussball. Ohne sie wäre das Spiel nicht mehr wiederzuerkennen. Würde man sie abschaffen, hätte man eine Spielertraube, die von einem Strafraum zum anderen hin- und herpendelt. Wer das sehen will, soll auf den Kinderspielplatz.

    • Max J. sagt:

      teo, Du siehst das vollkommen richtig. Fussball ohne Offside ist kein Fussball meh, sondern nur noch ein Hordenkick. Man kann sich nur wundern, dass da ein Sportjournalist nicht soviel Vorstellungsvermögen hat um sich vorzustellen, dass da das ganze Spiel sich völlig verändert. Vor allem müsste man neben jedes Goal noch einen Kiosk stellen. Damit die Knipser, welche dort in der Nähe Wache schieben und auf weite, hohe Bälle warten, sich bei nasskaltem Wetter ihre Zigaretten und von Zeit zu Zeit einen heissen Punsch besorgen können.

  10. Tom Lips sagt:

    Ich bin seit jeher für die Abschaffung der Offside-Regel. Wenn eine Mannschaft so blöd, risikofreudig oder unaufmerksam ist, dass ein Gegner hinter die Verteidigung schlüpfen kann, dann gehört sie auch mit einem Tor bestraft.

  11. Kurt sagt:

    Die Abseitsregel gerade im Strafraum muss erhalten bleiben. Denn sonst hast du immer einen Spieler, der 5 cm vor dem Goalie rumturnt und nur das Ziel hat ihn zu behindern. Richtig wäre. Offside nur bei Pässen aus der eigenen Hälfte. Ist man mal in der andern Hälfte gibt es kein Offside mehr – ausser im Strafraum!
    Eher noch abschaffen müsste man die Raumdeckung, die macht das Spiel kaputt. Im Basketball darfst du nur noch Manndeckung, sonst gäbe es überhaupt kein Spiel mehr. Wenn 8 Leute, wie bei Dortmund, immer in der Nähe des Balls sind, gibt es kein Spiel mehr. Jeder Angreifer hat gleich 4-5Leute um sich. DAS macht das Spiel kaputt.

  12. Gerechtigkeit für wen ? sagt:

    @KayaDee
    “Dennoch finde ich es eine ausgeglichene Gerechtigkeit, denn das 2:1 von Malaga war auch klares Offside.”

    nur seltsamerweise vergessen hier viele die eindeutige Tätigkeit vom Masken-Mann Schmelzer in der 62. Minute an Gamez ???
    2 Minuten vorher bekam “die Maske” bereits die gelbe Karte. Und nach diesem übelsten Body-Check gegen Gamez, entschied sich der kompetente Unparteische auf Theatralik von Gamez und somit kassierte dieser die gelbe Karte.
    Also, an alle Schlaumaier in der Runde: Welchen Ausgang hätte wohl das Spiel gehabt, wenn die Dortmunder gerechterweise mit nur 9 Feldspieler hinter dem Ball gehüpft wären ?

    hier wurde Malaga katastrophal benachteiligt. Punkt.

  13. messanger sagt:

    Wenn die Regel abgeschafft werden soll, würde sich das Spiel komplett ändern. Jede Mannschaft würde einfach mit 6 Verteidigern im eigenen und 4 Stürmern im gegnerischen Strafraum präsent sein. Pressing gäbe es nicht mehr. Den Spielmacher könnte man Abschaffen, stattdessen würde der Libero wieder eingeführt.

    Stattdessen sollte man darüber nachdenken, das Spielgeschehen elektronisch zu erfassen damit Abseits automatisch erkannt wird. Das menschliche Auge ist zu ungenau um diese Abläufe mit dieser Geschwindigkeit präzise zu erfassen.

  14. Dass es 2x Offside (beim 2:1 noch klarer als beim 3:2) ist eindeutig nach mind. 2 Wiederholungen!

    Offsideregel abschaffen!??? Wann haben Sie zuletzt Fussball gespielt (mit den Füssen nicht den Daumen). Vorschlag: Ball nehemn und ab auf den Platz und ohne Offsideregel spielen!

  15. Stefan Gisler sagt:

    Nun – Fehlentscheide von Schiedsrichtern und vor allem Stellungs-, Abspiel- und sonstige Fehler von Fussballern wird es immer geben. Damit oder davon lebt der Fussball. Doch die Abseitsregel abzuschaffen – wer dies fordert, dem fehlt jeglicher fussballersicher Sachverstand. Hat man sich schon vorgestellt, wie sich das Spiel dann entwickelt? Es lungern 1, 2 Torjäger ständig im Torraum/Straufraum rum, die Verteidigung staffelt mit 3,4 Mann zurück, ein Riesenvakuum im Mittelfeld, das mit langen Bällen überwunden wird. Defensiv- und Sicherheitsfussball wird sich durchsetzen, kein Aufrücken einer Verteidigung mehr. Ob das dann besser ist? Und ob dann der Schiri beim Nachhecheln hinter den hin- und hergeschlagenen langen Bälle dann die besseren Entscheide bei Fouls trifft?

  16. Max Bader sagt:

    Ich bin ein Befürworter der Offside-Regel. Natürlich gibt es immer wieder unglückliche Entscheide. Das gehört zum Fussball. Der Skandal war vielmehr gestern beim 3-2, dass zwei sehr offensichtliche Abseitspositionen nicht gesehen wurden. Das ist ein Fehler, der nicht passieren darf. Zudem hätte der Torrichter das Offside des Schützen zum 3-2 auch sehen müssen. Ich weiss nicht, was die dort machen, wenn sie trotzdem alles übersehen.

    • Mäsi sagt:

      Eben genau in einer solchen Situation muss der Torrichter auf die Torlinie schauen und nicht auf abseits. DAS ist seine Hauptaufgabe. Gerade in solchen Situationen kann es durchaus sein, dass der Ball nur minim über die Torlinie rollt oder diese noch leicht berührt.

  17. D. Tschudy sagt:

    Ich möchte einfach gerne mal ein Spiel zweier Spitzenmannschaften sehen, ohne jegliche Offside-Regeln. Ganz einfach … ein komplettes Match frei von Offsice und offen für Angriffsspiele jeglicher Art.
    Im heutigen schnellen Fussball, so könnte ich mir wenigistens vorstellen, würde sich wahrscheinlich … gar nicht viel ändern. Ausser, dass diese leidigen Offside-Diskussionen wegfallen.

    • L. Hügli sagt:

      Oh doch, das Spiel würde nur noch vor den beiden Toren stattfinden, denn für die Stürmer gäbe es keinen Grund mehr zurückzulaufen und die Verteidiger könnten sich auch nicht nach vorne wagen. Wenn eine Offsideänderung dann analog zum Eishockey mit Linienoffseide.

  18. Dustin Peters sagt:

    Abgeschafft gehört die Regel nicht, aber ganz einfach wieder vereinfacht. Schafft das passive Abseits wieder ab, dann habens die Assistenten wieder etwas einfach und es gibt weniger Diskussionen. Wenn ein Spieler im Abseits steht, soll abgepfiffen werden basta.

  19. Markus sagt:

    Also, so eindeutig finde ich die Szene dann doch nicht und die meisten haben eh keine Ahnung wann es Abseits ist. Beim 3:2 markiert der hinterste Körperteil von Torhüter Willy die Abseitslinie, also seine Hand und ob Santana diese Linie bei der Passabgabe überschritten hat, kann weder der Linien- noch der Torrichter genau sehen, da Santana eben dies verdeckt. Und aus dem Kamarwinkel heraus lässt sich die Sitautaion ebenfalls nicht eindeutig feststellen.

    • Pedro sagt:

      Falsch, die Hand wird nicht berücksichtigt beim Offside. Kopf, Rumpf oder Füsse, nur die Arme nicht. Regel 11.1.3.

    • FCZ-Andy sagt:

      Das “erste” Abseits war bereits bei dem Flankenball von Links in den Strafraum rein. In dieser Situation standen mind. 3 bis 4 Dortmunder im Abseits und da hätte man schon abpfeifen müssen. Das war am TV ohne Wiederholung und Zeitlupe ganz klar zu erkennen. Ob man Abseitsregeln ganz abschaffen sollte oder nicht, weiss ich wirklich auch nicht. Eines was ich aber wirklich weiss und schon lange fordere, ist einen Videobeweis. Wäre ähnlich wie im Tennis. Der Captain (oder anderer vorbestimmte Person) kann das 2 x pro Halbzeit fordern. Da es so wenige Male wäre, würde man kaum bei jedem kleinen Entscheid den Videobeweis anrufen. Aber bei Situationen, die zu einem umstrittenen Tor führen oder sogar zum Matchentscheid, wäre der Videobeweis einfach sehr hilfreich und fair. Ich ziehe bei sehr vielen Abseits nicht über die Schiris und Linienrichter her, ist bei diesem schnellen Tempofussball das menschliche Auge doch zu oft überfordert.

  20. David sagt:

    Auch mit der neuen Regel von Sebastian Rieder hätte das zweite Tor von Dortmund nicht gelten dürfen. Den die Flanke von Lewandowski kam ja von ausser halb des Strafraums. Beim Abseitstor von Malaga kann ich noch verstehen, dass dies nicht so gut erkannt werden kann, weil es wirklich knapp war. Aber bei den vier Dortmundern die im Abseits standen, fehlt mir dann schon etwas das Verständnis. (beim Tor von Santana selbst, könnte man noch sagen, dass der Goalie den Ball Santana vor die Füsse gespielt hat.)

    Die Abseitsregel hat schon seine Gültigkeit, nur ist sie sehr schwer zu pfeiffen. Viele Sportarten kennen so etwas: beim Eishockey gibt es so etwas und beim Handball gibt es denn Kreis, welcher nicht betretten darf. Gut beides ist einfacher zu pfeiffen (und zu erklären ;-). Durch den Wegfall dieser Regel würde es ein ganz anderes Spiel geben. Das Spiel würde extrem in die Länge gezogen werden, denn ohne diese steht der Stürmer beim gegnerischen Strafraum und wartet auf Bälle. Gut, dass wäre mal etwas anderes und die Spielweise der Teams würde sich ändern und sich mehr dem Pausenfussball angleichen.

    Aber vielleicht sollte man wie im Eishockey agieren und ein Redline-Offside ab der Strafraumgrenze einführen. Oder man führt das Abseits erst ab dem Strafraum ein, dann müsste der Linienrichter (tschuldigung der Assistent) nicht so viel rennen und könnte sich mehr konzentrieren.

    Wieso hacken viele auf dem Schiri rum? Der Assistent hatte die Fahne ja nicht gehoben und genau für diese Aufgabe ist er ja da.

    • FCZ-Andy sagt:

      Sehe ich ganz genau so wie Du im ersten Abschnitt beschreibst, David. Habe auch vier Dortmunder im Abseits wahrgenommen und zwar bevor die Wiederholung im TV mit Zeitlupe gekommen ist. Genau dafür wäre der Linienrichter verantwortlich gewesen. Der Schiri konnte das wohl kaum gesehen haben und ohne Fahne oben, eben selten ein Pfiff.

  21. Daniel Ernst sagt:

    Grundsätzlich wäre die Aufhebung des Abseits innerhalb des Strafraums eine sehr interessante Alternative. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Fehlentscheide dann weniger würden, denn mit dem seitlichen Eintritt in die Strafraumgrenze entstünden zwei weitere potenzielle Fehlerquellen…

  22. David Stoop sagt:

    Habe schon vor langer Zeit den vernünftigen Vorschlag gehört, das Offside nur solange anzuwenden, wie der Ball micht die Mittellinie überquert hat. Man kann natürlcih auch kleinere Räume, wie den Strafraum definieren, der ist aber sehr klein. Persönlich würde ich sagen: keine Offsides im letzten Drittel, dann gibt es da auch wieder mehr Angriffsvarianten.

  23. Thomas Allmendinger sagt:

    Zwei Faktoren sprechen gegen die bisherige Abseitsregel:

    Erstens ist nicht genau definiert, was als “Höhe des Spielers” gilt. Ist der vorderste bzw. hinterste Körperteil massgebend, und wenn es nur ein Finger ist? Spielt beim Passgeber der Moment eine Rolle, wo der Ball vom Fuss abspringt, also wo er einen Millimeter vom Fuss entfernt ist? Kommt hinzu, dass der Angreifer infolge der Vorwärtsbewegung mit dem Vorderkörper normalerweise eher nach vorne geneigt ist, während der Verteidiger tendenziell eher aufrecht steht.

    Zweitens ist es für einen Linienrichter prinzipiell unmöglich, zugleich den Passgeber wie auch den Passempfänger zu beobachten, ausser alle drei sind exakt auf gleicher Höhe. Kommt hinzu, dass mitunter noch weitere Spieler zu beachten ist und dass sich mitunter viele Spieler auf kleinstem Raume tummeln. Ausserdem geht das Ganze in der Regel sehr schnell, und der Linienrichter hat ja keine Zeitlupe zur Verfügung.

    Da es somit für den Linienrichter ein Ding der Unmöglichkeit ist, die Situation exakt zu beurteilen, muss entweder die Abseitsregel entsprechend revidiert oder aber – wie hier vorgeschlagen – abgeschafft werden.

    • Kurt sagt:

      Mit jedem Körperteil, mit dem man ein Tor erzielen kann, kann man im Offside stehen. So ist die Regel. Hände z.B. darf man ins “Offside” halten, das Knie, den Kopf oder A… hingegen nicht. Das ist die Offside Regel. Hast du wieder was gelernt, gell.

  24. Serge Jacquet sagt:

    Dass Linien-/Schiedsrichter einen um ein paar Zentimeter abseits stehenden Spieler übersehen, ist “part of the game”, sprich irren ist menschlich. Wenn es aber um Meter geht oder um die Tatsache dass die Spielleiter nicht alle Regeln kennen, wird eine zusätzliche (Abseits)Regeländerung kaum was ändern. Malaga hat es selber vermasselt, die Borussia hat wohl jetzt ihr Glückspotenzial für die diesjährige Champions-League ausgebraucht und Steilpass konnte wieder mal einen möchte-gern-provozierenden Artikel schreiben. C’est la vie!

  25. H. Lüthi sagt:

    Ich habe schon immer gesagt, man muss die Abseitsregel abschaffen. Diese Regel kann gar nicht funktionieren. Es ist unmöglich für den Schiedsrichter, GLEICHZEITIG an 2 Orte zu schauen (Position des Stürmers UND Position des Passgebers). Das ist schlicht und einfach unmöglich und die Regel damit schlicht und einfach grotesker Unsinn.

    • Marcel sagt:

      Lüthi: Das Minimum sind drei sich bewegende Objekte – Stürmer, Verteidiger und den BALL, resp. den Zeitpunkt des Ballabspiels – meist sind es dann aber 4 oder 5 oder sogar nochmehr sich bewegende Objekt (2 Stürmer und/oder 2 Verteidiger und den Ball) – dazu muss der Linienrichter noch jeweils auf der richtigen Höhe sein um das Abseits richtig zu erkennen.

      Aus der Gehirnforschung weiss man, dass das menschliche Gehirn spätestens mit 5 sich gleichzeitigen bewegenden Objekten überfordert ist, um eine klare richtige Entscheidung wie in diesem Fall Offside zu fällen.

      Aber trotzdem bin ich für die Beibehaltung des Offsides – weil es das Spiel einfach spannender macht. Und Fehlentscheide gehören dazu – sei es bei Offside, bei Fouls, roten und gelben Karten, Handspiel und daraus resultierend oft Penalties, Corner oder gefährliche Freistösse

      Die menschliche Unzulänglichkeit gehört nun mal zum Fussball!

    • Peter Tschudin sagt:

      Dafür gibt es ja Linienrichter. Ja sogar Torrichter. In der Theorie zuumindest.

  26. Jean Muller sagt:

    Seit Jahren ist es doch immer das gleiche Trauerspiel. Schiedsrichter sind noch nie in der Lage gewesen Offsidepositionen zuverlässig zu erkennen und zu anden. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
    So lange Blatter und Platini das Sagen haben auf alle Fälle nicht. Fussball ist mehr und mehr zum Glücksspiel verkommen. Aber das stört Blatter und Konsorten nicht. Fairplay steht zwar auf Transparenten in den Stadien – nur Fairplay auf dem Spielfeld gibt es nicht!
    Geradezu abenteuerlich muten ja die Argumente an, welche eine elektronische Ueberwachung samt Eigriffsmöglichkeiten der allenfalls benachteiligten Mannschaft erlauben, verhindern wollen. Wie etwa, dass am Stammtisch ja über etwas diskutiert werden muss usw.
    Glaubt eigentlich noch jemand, dass die FIFA/UEFA fairen Sport wirklich durchsetzen will…
    Wenn ja, hätten die schon lange reagiert! Im Tennis dauerts auch keine Minute um festzustellen, ob der Ball im Feld war oder nicht. Das Gleiche könnte man mit der Offsideposition bei Ballabgabe oder bei Tor/nicht Tor machen. Jede Mannschaft hat zum Beispiel 3 Challenges pro Match zu gute – über den genauen Ablauf kann ja noch diskutiert werden…
    Ein solches System wäre auf jeden Fall 100 mal gerechter als die heutige Lotterie!

    • L. Hügli sagt:

      Immer wieder der unmögliche Vergleich mit dem Tennis.
      1. Bein Tennis ist das Spiel vor einer Challange immer unterbrochen.
      2. Ein Spieler muss die Challange sofort anfordern. Das würde beim Fussball bedeuten, dass bei einem vermuteten Offside sofort alle verteidigenden Spieler, inklusive Torhüter, nur noch zuschauen dürften und die Angreifer das Tor ohne Widerstand
      erzielen könnten. Was wenn es nun kein Offside war?
      3. Beim Tennis geht ein Match so lange bis ein Spieler die geforderte Anzahl Sätze gewonnen hat, analog müsste man beim Fussball die Regel einführen, gewonnen hat die Mannschaft, die zuerst eine Bestimmte Anzahl Tore erzielt hat.

      • Mäsi sagt:

        Ein bisschen Menschenverstand darf man bei der Anpassung im Fussball durchaus walten lassen:
        1. Problem wo? Im Eishockey wird die streitbare Szene auch erst beim nächsten Unterbruch beurteilt.
        2. Wieder analog zum Eishockey. Szene laufen lassen, danach beurteilen. Um einen Mittelweg zu finden, können die Assistenten angewiesen werden, glasklare Offsides zu pfeifen. Im Zweifelsfall wird weitergespielt.
        3. Was ist denn das für ein komischer Vergleich? Die Zeit kann bei der Videoprüfung gestoppt werden. (Noch lieber wäre mir effektive Spielzeit wie im Eishockey, dann würde sich dieses Problem von selbst lösen – ist aber eine andere Diskussion.)

  27. Toni Müller sagt:

    Weiss gar nicht über was diskutiert wird.
    Offside ist wenn der Schiri pfeift, pasta!

  28. NIco Nanu sagt:

    Ich verstehe das nicht ganz: beim 3:2 war doch im Moment der Ballabgabe des 2. letzten Dortmunders in Richtung Santana ein Spieler von Malaga im Tor und hielt sein eines Bein über die Torlinie ins Spielfeld. Damit war technisch gesehen noch ein Spieler zwischen Santana und der Torlinie und Santana hat den Ball völlig korrekt entgegen genommen und ins Tor geschossen. Das Tor war korrekt. – Allerdings hätte man nach der Flanke von Reus abpfeifen müssen, da standen beide Spieler, die dann eingriffen, im Abseits.

    • Gast sagt:

      @nanu: Santana stand in jedemfall im Offside. A: der letzte Verteidigrer war hinter der Linie, bei nur noch einem Gegner (Goalie) ist der Ball träger derOoffsidelinie, Santana war bei Ballabgabe vor dem Ball, also stand er im offside. B: Der Verteidiger war nicht hinter der Linie und nimmt am Spiel teil. Dann bilden die zwei hintersten Gegner die Zone in der Offside gepfiffen wird. Und auch da war bei der Ballabgabe Santana hinter dem zweithintersten (Goalie), also stand er Offside.

  29. Thomas Aebi sagt:

    Es geht doch in dieser Diskussion nicht um das Spiel Dortmund gegen Malaga. Es ist eine Grundsatzdiskussion. Woche für Woche werden entscheidende Fehlentscheidungen produziert. Nicht weil die Schiedsrichter blind sind, sondern weil das Spiel einfach moderner und viel schneller wurde. Folgende Punkte spielen ganz nüchtern betrachtet für einen Videobeweis:

    1. Ein Regel, die zumindest auf höchster Stufe nicht korrekt durchgesetzt werden kann, gehört nicht zum Regelwerk.
    2. Fairness: Die eine Hälfte wird sich immer zurecht betrogen fühlen. Insbesondere dann, wenn wie die Uefa oder Fifa nicht gewillt ist, dies zu ändern. Stelle man sich vor, eine WM-Final würde mit einem solchen Fehlentscheid wie im gestrigen entschieden werden. Dann wären wahrscheinlich die Hälfte aller Fans (3.5 Milliarden Menschen) die Betrogenen
    3. Die Vergangenheit zeigte, dass Videobeweise eher zur Spannung des Spiels beitragen
    4. Die Umsetzung mit der Technik wäre sehr einfach.
    5. Werden die Schiedsrichter endlich aus dem Schussfeld genommen. Seit dem Wettinger Skandalpfiff wissen wir, dass es selbst in der Schweiz für den Ref nicht mehr sicher ist.
    6. Der Schuldige wird immer die Mannschaft sein. Keine Ausflüchte mehr.
    7. Trägt eine solche Veränderung eher zu einem attraktiveren Spiel bei. Der Ref könnte viel mehr laufen lassen

    Ergebnis. Einen korrekten Sieger am Schluss jedes Spieles.

    PS: Erklären sie einem Kind, wie eine Mannschaft obwohl sie offensichtlich gegen die Regeln verstossen hat, ein Spiel gewinnen durfte.

  30. Jenson sagt:

    Interessant, dass allle nach Offside schreien. Beim 3:2 war die Flanke klar Offside, beim Torschuss von Santana ist jedoch niemand Abseits. Der Spieler hinter der Grundlinie gehört auch zum Spiel.

    Aber was mich mehr irritiert oder interessiert ist das Tor zu 2:1 für Malage. Gemäss Regel bildet IMMER der zweitletzte Spieler die Abseitslinie. Das heisst, wenn z.B wie im Spiel zwei Spieler alleine auf den Torwart zugehen, gibt es kein Offside mehr. So habe ich das auch mal vor jahren in einem Fussballbesserwisserbuch gelesen.

    Hier die Regelerklärung.

    1.3. Die Abseitslinie befindet sich beim zweitletzten verteidigenden Spieler auf der seinem Tor zugewandten Körperseite

    Aber wie gesagt, dies ist meine interpretation und gemäss den Medienberichten bin ich der einzige mit dieser Auffassung :-) Umso interessante die Wahrheit heraus zu finden.?

    Ja nu, freuen wir uns auf weitere Spele Heute!!

    • Kurt sagt:

      Du kennst die Abseitsregel nicht. Richtig? Santana steht nur noch vor einem Spieler beim Tor, es ist egal, ob das der Goalie oder irgendein anderer Feldspieler ist. Klares Offside der Nummer 27, der sowieso nicht mehr ins Spiel hätte eingreifen dürfen, da er schon bei der Flanke im Offside stand!

    • Gast sagt:

      @Jenson: Auch Dir sei erklärt, wenn es keine Gegner oder nicht mehr genügend Gegner gibt wird der Ball Träger der Offsidelinie. Ist dann ein Angreifer vor dem Ball, d.h. näher der Grundlinie alsder Ball bei Ballabgabe, dann steht er Offside!!!

      • jenson sagt:

        Meine Lieben, klar kenne ich die Offsideregel, aber genau diese ist ja das Thema. Grundsätzlich gebe ich euch recht, jedoch wollte ich wissen, was die Wahrheit ist… Dass der Ball die Linie bildet steht so nicht in der Regel… Seht mein Auszug aus dem Reglement.
        @Kurt, dass die Dortmunder bei der Flanke im Abseits standen habe ich ja geschrieben :-)

        Es geht hier um eine alte Regel, die immer und immer wieder diskutiert wird. Und gemäss Reglement gibt es hinter dem zweitletzten Spieler kein Offsete. Und mich interessiert, ob das stimmt, denn bis ich das Reglement gelesen habe, war ich auch eurer Meinung. (jetzt auch noch ein bisschen) Janu egal, schön dass Offside immer wieder zu reden gibt und alle meinen sie wissen wie es geht… beste grüsse

        • Pedro sagt:

          Hey Jenson, das ist falsch. Natürlich gibt es noch Offside hinter dem 2. letzten Mann. Wie schon geschrieben bildet der Ball dann die imaginäre Offsidelinie.
          Siehe 11.1.1

  31. Danny Kindasport sagt:

    Ich glaube das in Finalspielen überhaupt Schiedsrichter nur noch ganz rudimentär Dinge pfeifen. Dies weil sie wohl fürchten durch einen einzigen Pfiff ein ganzen Spiel zu entscheiden. Das sah man auch bei der Eishockey -Playoffs in diesem Jahr. EHC Biel gegen Fribourg. In den letzten Minuten des des alles entscheidenden Spiels wurde überhaupt nichts mehr gepfiffen obwohl am Laufmeter gefoult wurde.

  32. Marcel Lange sagt:

    Man muss nicht die Offsideregel abschaffen, sondern Instant-Videobeweis einführen.

    Es kann doch nicht angehen, dass Millionen Zuschauer Sekunden nach einem Schiedsrichterpfiff von einem Fehlentscheid erfahren, jedoch die Schiedsrichter wie Idioten dastehen. Das ist unfair gegenüber den Männern in Schwarz/Schwarz-bunt und höchst unprofessionell dazu.

    Milliardensummen werden für Spielertransfers und Gehälter verschoben, die Ticketpreise und TV-Gebühren sind oft astronomisch hoch, aber die Spiele werden noch geleitet wie zu Grossvaters Zeiten. Das muss aufhören.

  33. Simon Schnauz sagt:

    Die Abseitsregel entspricht einfach nicht den anatomischen Eigenschaften eines Linienrichters. Oder anders gesagt: Der Linienrichter ist auch nur ein Mensch! Der Linienrichter muss gleichzeitig den exakten Moment der Ballabgabe und die Offsideposition der Spieler beurteilen. Schaut er auf die Offsideposition, kann er den exakten Moment der Ballabgabe gar nicht bestimmen. Und auch wenn er es könnte bleibt die Beurteilung schwierig, weil die Spieler sich oft praktisch auf gleicher Höhe befinden. Diese Problematik wird durch den Videobeweis durch das Fernsehen verschärft. Daher gibt es nur eine einzige adäquate Massnahme: Auch die Offisideregel ist mittels Videobeweis durchzusetzen. Sollte wohl mittelfristig technisch machbar sein. Die “analoge” Beurteilung durch den Linienrichter wird dann in ein paar Jahren kein Mensch mehr vermissen, schon gar nicht die Diskussionen um knappe (Fehl)entschiede.

  34. Jean Muller sagt:

    zu Sebastian Rieder:
    soweit ich das am TV gesehen habe, waren bereits 3 oder sogar 4 Dortmunder Spieler beim Pass in den Strafraum offside – es hätte also überhaupt nicht zu der Situation im Strafraum kommen dürfen, wenn die Schieds- und Linienrichter korrekt entschieden hätten!
    Ein absoluter Witz sind die Torlinien-Schiedsrichter. Einer war beim dritten Dortmunder Tor etwa 10 m vom Tatort entfernt mit freier Sicht auf das Geschehen…warum hat der die Offsideposition nicht erkannt?
    Blatter hat es bis heute nicht begriffen: es spielt absolut keine Rolle, ob es 3, 4, 6 oder noch mehr Schiedsrichter sind… Die können nicht an 2-3 Orte gleichzeitig hinschauen und wenn es noch schnell geht, sind die sowieso oft überfordert.
    Ein Linienrichter hat auch mehrere Fehlentscheide bei Bällen ins Seitenaus gefällt. Das ist ja noch nicht Match entscheidend, zeigt jedoch deutlich die Ueberforderung der Spielleiter an!
    Ich verstehe überhaupt nicht, weshalb sich insbesondere die Schiedsrichter gegen den Einsatz von Elektronik wehren. Wenn einer sich als SR zur Verfügung stellt, gehe ich mal davon aus, dass er sich für fairen Sport einsetzen will…oder etwa nicht?

  35. Peter W. sagt:

    Es ist unmöglich für den Linienrichter sich auf die Ballabgabe zu konzentrieren und gleichzeitig ob einer im Abseits steht. Da vergeht immer ein oft entscheidener Moment. Wenn es dumm läuft wird ihm von einem Spieler auch noch die Sicht verdeckt und er sieht es noch später. Von dem her ist die Regel einfach nicht richtig umsetzbar und gehört daher abgeschaft.

  36. Karli sagt:

    Offside ist nötig, weil der Fussball ansonsten viel von seiner Attraktivität verlieren würde. Es gäbe ein Kick’n Rush alter englischer Schule. Die Stürmer würden vor dem gegnerischen Goalie auflauern, und den Ball irgendwie abstauben / reinspitzeln, ohne Spielfolge, das wäre nicht mehr viel anders wie Rugby.
    Das 3:2 gestern für Dortmund hatte sogar 2 Offside-Positionen nacheinander. Zuerst bei der Flanke von links, und danach beim Gestocher vor dem Tor. Dass beide nicht gesehen wurden (auch nicht vom neuen Torrichter), ist doch schon sehr jämmerlich für die Qualität der Unparteiischen.

  37. Armando sagt:

    Interessanter Vorschlag. Jedoch war beim Tor von Santa, bereits ein Offside beim Zuspiel in den Strafraum vorausgegangen, wo drei bis vier Spieler im Offside standen. Fehler würden dadurch also nicht wirklich vermieden.

    Die Abseitsregel würde ich nicht abschaffen, da es rückblickend zu einem schnelleren und attraktiveren Fussball geführt hat. Wenn ich mir die alten Spiele vor Augen halte, muss ich sagen dass heute ein deutlich attraktiverer und taktischerer Fussball praktiziert wird.

    Fehlentscheide gehören zum Spiel. Daran habe ich mich gewöhn. Manchmal verliert man und manchmal gewinnt man. Wenn und Aber helfen nicht. In in ein paar Wochen ist es auch wieder egal.

  38. Dieter Schmid sagt:

    Dass Linien- und Schiedsrichter am Laufmeter falsche Offside-Entscheide treffen, ist ein grosses Ärgernis. Der Vorschlag, die Regel innnerhalb des Strafraums ausser Kraft zu setzen, verbessert die Sache nicht und ist untauglich. Moderne Technik muss eingesetzt werden, um den Risikofaktor Mensch zu reduzieren. Übrigens: Es gibt keine neutralen Schieds- und Linienrichter, jeder hat bewusst oder unbewusst eine Vorliebe für die eine oder andere Mannschaft.

  39. Chris Chelios sagt:

    Was schreiben denn für Banausen hier? Die Abseitsregel gehört abgeschafft, so ein Blödsinn. Wie soll das denn gehen? Das würde ja den Fussball völlig verändern. Was es hingegen braucht ist endlich den Videobeweis. Wie im Hockey. Der Videobeweis könnte von den Teams immer nach umstrittenen Torszenen einverlangt werden, einfach wie im Hockey. Hat sich doch bestens bewährt und es reicht aus, dies im Profibereich anzuwenden. Die TV Stationen könnten so sogar noch mehr Werbung senden.

  40. Kurt sagt:

    Es gäbe etwas Wichtigeres. Aehnlich dem Tennis sollte jedes Team pro Halbzeit eine Challenge haben. Die würde extrem spärlich eingesetzt, aber z.B. der Captain könnte bei umstrittenen Toren eine Challenge ziehen. Der Schiri schaut sich das auf dem TV an -und entscheidet richtig. Geht bei Tennis gut, geht im Eishockey gut. Bei nur 1 Challenge pro Team (die erhalten bleibt, wenn der Schiri seinen Entscheid zurücknimmt), sind die Unterbrüche absolut limitiert. Sowieso. Während zwei Minuten Torjubel könnte der Schiri locker schnell die Wiederholung anschauen…..

  41. Tom sagt:

    Ja nicht abschaffen! Fussball braucht Fehlentscheide, sonst machts ja nur halb so viel Spass. Es muss manchmal unfaire Entscheide geben, dann können wir uns so richtig aufregen, herumschreien, tagelang diskutieren … Abschaffen können wir höchstens den 4 und 5 Schiri.

  42. Marcel sagt:

    Bei einer offsidefreie Zone je 15m von der Mittellinie entfernt, könnte ich mir noch vorstellen, dass der Fussball mehr an Attraktivität gewinnt, denn verliert – dann könnte es tolle Laufduelle geben – bei einem Spielfeld von 90 m Länge wäre dann ein Mittelband von total 30m offsidefrei – das würde das Spiel nicht vollkommen auseinanderreissen, aber doch für schnelle Stürmer (wie z.B. Salah) ein tolles Potential geben (wenn er dann auch noch das Tor treffen würde :-),das kommt schon noch ist ja noch jung)) und so Laufduelle sind doch attraktiv!

    Aber in den Dritteln vor den beiden Toren muss das Offside beibehalten werden!

  43. Thomas P. sagt:

    Seit Jahren bin ich der Überzeugung, dass der Fussball durch zwei markante Änderungen wieder viel an Attraktivität gewinnen würde:
    1. Auflösen der Abseits-Regel. Dadurch würde ein grosser Teil der Fehlentscheidungen wegfallen. Das Spiel würde nicht plumper, sondern attraktiver und könnte ebenso strategische Feinheiten beinhalten.
    2. Wie beim Eishockey soll die effektive Spielzeit berücksichtigt werden. Die Uhr soll nur dann laufen, wenn der Ball im Spiel ist. Dadurch würden sich, wie beinahe durch ein Wunder, viel weniger „Verletzte“ am Boden wälzen und Zeit schinden.

  44. Matthias Meier sagt:

    Mich machen die ständigen Fehlentscheide schon lange sauer, erst recht, wenn sie dann noch matchentscheidend sind. Kein Vorwurf an die Schiedsrichter, für die ist es extrem schwer, aber es muss einfach ein anderes System her, eventuell mit einem Schiedsrichter auf der Tribüne der die Wiederholungen bei strittigen Szenen konsultieren kann oder so. Gibt es halt zwischendurch mal eine kurze Unterbrechung, kann ich damit leben, und es ist auch spannend, dann auf den Entscheid zu warten.

    • FCZ-Andy sagt:

      Die kurze Unterbrechungen wären überhaupt kein Problem. Gibt es ja bei Abstoss, Einwurf, Eckball, Foul, Spielerwechsel usw. auch. Lieber kurze Unterbrechungen und dafür ein fairer(er) Sieger, als immer dieses Gemauschel. Eh erst Recht bei all den Wettskandalen, die wir im Fussball schon hatten. Wegen all den Betrügereien und Dopingmissbrauch, gucke ich schon längst keine Radrennen mehr.

  45. frank müller sagt:

    Ich bin für eine vereinfachung der abseitsregel: abseits wird erstmals bei der mittelline angewendet (wie die blaue linie beim hockey) und nach deren regelkonformen überschreitung erst wieder bei der sechzehner-linie, sobald der ball im sechzehner ist, gibt es kein abseits mehr. Beim Eckball wird keine abseitsregel angewendet.

  46. Sven Böhringer sagt:

    Die Abschaffung der Abseitsregel würde lediglich dazu führen, dass die Mannschaften wieder mit einem Libero (letzter Mann) spielen würden – das kann nun wirklich niemand wollen – oder doch?

  47. David Canela sagt:

    Ob die Regel gut ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Sie mit Ausnahmen zu verkomplizieren löst das Problem aber kaum. Persönlich bin ich eher für Challenges, Video-Beweis etc. Eishockey verträgt es, Tennis auch, warum sollte ausgerechnet der Fussball dadurch kaputt gehen, sofern man es auf ein gesundes Mass einschränkt.

    Aber noch viel trauriger find ich die Theorie, Fussball brauche Fehlentscheide, um interessant und emotional zu sein. Nein! Was wäre das denn für ein mieser Sport, wenn er tatsächlich von zufälligen Regelfehlern und Unfairness leben würde und sowas brauchen würde? Das ist, wie wenn man Schirennen nur wegen der spektakulären Unfälle schaut. Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, das durch einen Fehlentscheid besser wurde, aber so manches, dass dadurch kaputt ging. Den Unsinn hat schon Günther Netzer verzapft, als es um Hintertorkameras ging, aber hier stimmt’s genau so wenig.

  48. Peter Spelt sagt:

    Jeder TV Zuschauer hat schneller und besser einen überblick der Situation als die Schiris auf dem Platz. Das System stammt aus dem 19. Jahrhundert und gehört der heutigen Zeit angepasst d.h. ein zusätzlicher Schiri gehört in den Kontrollraum und steht per Funk in Verbindung mit den anderen. Auch Videobeweis wie beim Tennis würde helfen, da gibt es keine Polemik sondern Tatsachen. (Ich schaue übrigens kein Fussball, muss mir aber jeweils die Kommentare meiner Frau (Brasilianerin) anhören nach dem Spiel und dann noch ihre, je nach Spielausgang und Schiedsrichter, Launen ertragen. Bitte, bitte macht was! ;-)

  49. DerExperte sagt:

    Richtig bitte gleich in allen Liga und bei allen unter Fifa laufenden Ligen bis Amateuer Ligen die Abseitsregel abschaffen!

    – Wer von euch hat schon mal richtig Fussball gespielt mit Lizenz egal wenn es 5.Liga ist? –
    Das mühsamste ist das weiss doch jeder der mal Fussball gespielt hat wenn man immer zurück laufen muss, die meisten sind wir doch ehrlich sind auch zu faul um zurück zu laufen. Was die Kritik betrifft das Spiel würde dann nicht spannender, es wird dann viel spannender mehr Tore mehr Action. Und den Torwart behindern ist doch lustig, dem ist sowieso immer zu Langweillig.

  50. DAM sagt:

    Fussball ohne Offside-Regel ist kein Fussball mehr.

    Mehr gibt es zu diesem Thema eigentlich nicht zu sagen.

  51. Wishaw Thomas sagt:

    Herr Rieder, dass Abseits im Strafraum aufheben ist wirklich nicht geschickt. Dann verlagert sich die Diskussion um den Pass- gebenden, Ball auf Linie -innerhalb/ausserhalb des 16ers usw. dazu würde der Goalie vermehrt attakiert werden – Foul oder nicht Foul usw. Damit ist hat man NICHTS erreicht! Im übrigen hätte das 3:2, der Pass in den 16er, nichts mit ihrer neuen Regel zu tun.
    Klar beim Pass in den 16er standen die Dort. abseits danach war alles Korrekt! (mm-Entscheidung)
    Die FA-, der SFA, der FAW, IFA und die FIFA haben sich schon ihre Gedanken gemacht!
    FIFA Abseitsregel: Ein Spieler befindet sich in einer Abseitsstellung, wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball UND der vorletzte Gegenspieler.
    Die Fehlerquote der Schiedrichter/Linienrichter ist nicht höher als eure! Ich behaupte sogar sie ist kleiner!
    Schule, Arbeitsplatz, Hobbys usw. lassen grüssen. Der Mensch, das ist nun wirklich banal und abgedroschen, macht Fehler!
    ICH, DU, ER, SIE (ES) einfach alle und überall (-kapiert das eigentlich niemand)!
    Motto von heute: Von andern verlangt man Perfektion, bei sich selber aber nicht.
    Herr Rieder, sie verlangen eine Änderung der Regeln und denken nicht an die Konsequenzen – wahrlich auch ein FEHLER!
    Freundlicher Gruss

  52. Wal Santi sagt:

    Unnötige Regeln abschaffen. Keine Unterbrechung, keine Diskussionen. Macht das Spiel dynamischer!

  53. Georgios sagt:

    Das Problem ist nicht die Abseitsregel – die ist klar definiert und niedergeschrieben. Die Herausforderung ist die ERKENNUNG des Abseits, was die vielen Fehlentscheidungen wohl belegen. Also geben wir doch denen, die das Abseits erkennen sollen, das VORHANDENEN Hilfsmittel an die Hand: Den Videobeweis. Der Schiedsrichter kann ja nur wenn er sich unsicher ist, die Aufzeichnung konsultieren oder wenn ihm ein Assistent signalisiert, dass er falsch liegt. Vielleicht gewährt man jeder Mannschaft einmal pro Spiel oder einmal pro Halbzeit das Recht, auf die Prüfung des Videobeweises zu bestehen. Ich bin mir sicher, dass auf diese Weise die Anzahl an Fehlentscheidungen drastisch fällt.

  54. Martin sagt:

    Die Absatzregeln abschaffen ? Dann hätten wir ja nichts mehr zu diskutieren.

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