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Artikel-Schlagworte: „Kredit“

Gefällt Ihnen dieser Kredit? Warum sich Bankkunden alles andere als rational verhalten

Gerhard Fehr am, Donnerstag 12. April 2012

Fakt: Wenn Ihnen eine hübsche Frau einen Kredit anbietet, werden Zinsen nebensächlich.

Angenommen, eine Bank möchte Ihnen einen Kredit schmackhaft machen: Was gibt den Ausschlag, wenn Sie das Angebot annehmen? Wären Sie ein rationaler Homo oeconomicus, würden Sie wohl primär nach den Zinsen gehen, oder?

Wie ein Feldexperiment von Verhaltensökonomen in Südafrika zeigte, kommen vielen Menschen bei solchen Entscheidungen auch andere, völlig irrationale Faktoren in die Quere: Ein Finanzdienstleister und führender Anbieter von Krediten für Einkommensschwache hatte dazu rund 50’000 Briefe an Kunden verschickt, die schon einmal einen Kredit in Anspruch genommen hatten, und bot ihnen darin ein neues Darlehen an. Der monatliche Zinssatz dieser Angebote war zufällig gewählt und schwankte zwischen 3,25 und 11,75 Prozent.

Zusätzlich setzten die Wissenschaftler in den Briefen unterschiedliche Marketing-Botschaften ein, um ihre Wirkung überprüfen zu können. Mal war in der Werbung eine Frau abgebildet, mal ein Mann. Mal wurde ein klares Angebote formuliert, mal wurden vier Optionen mit unterschiedlichen Zinssätzen und Laufzeiten präsentiert.

Dank der daraus gewonnen Daten konnten die Forscher die Wirkung der Marketinginstrumente in Zinsäquivalenten ausdrücken. So liess sich bestimmen, wie der Zins steigen oder sinken muss, um im Entscheidungsverhalten den gleichen Effekt wie eine Marketingmassnahme zu erzielen.

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Fakt: Wenn Ihnen eine hübsche Frau einen Kredit anbietet, werden Zinsen nebensächlich.

Angenommen, eine Bank möchte Ihnen einen Kredit schmackhaft machen: Was gibt den Ausschlag, wenn Sie das Angebot annehmen? Wären Sie ein rationaler Homo oeconomicus, würden Sie wohl primär nach den Zinsen gehen, oder?

Wie ein Feldexperiment von Verhaltensökonomen in Südafrika zeigte, kommen vielen Menschen bei solchen Entscheidungen auch andere, völlig irrationale Faktoren in die Quere: Ein Finanzdienstleister und führender Anbieter von Krediten für Einkommensschwache hatte dazu rund 50’000 Briefe an Kunden verschickt, die schon einmal einen Kredit in Anspruch genommen hatten, und bot ihnen darin ein neues Darlehen an. Der monatliche Zinssatz dieser Angebote war zufällig gewählt und schwankte zwischen 3,25 und 11,75 Prozent.

Zusätzlich setzten die Wissenschaftler in den Briefen unterschiedliche Marketing-Botschaften ein, um ihre Wirkung überprüfen zu können. Mal war in der Werbung eine Frau abgebildet, mal ein Mann. Mal wurde ein klares Angebote formuliert, mal wurden vier Optionen mit unterschiedlichen Zinssätzen und Laufzeiten präsentiert.

Dank der daraus gewonnen Daten konnten die Forscher die Wirkung der Marketinginstrumente in Zinsäquivalenten ausdrücken. So liess sich bestimmen, wie der Zins steigen oder sinken muss, um im Entscheidungsverhalten den gleichen Effekt wie eine Marketingmassnahme zu erzielen.

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Die grosse Frage bei Krediten: Wo liegt mein Risiko?

Gerhard Fehr am, Sonntag 1. April 2012

In wirtschaftliche turbulenten Zeiten handeln Menschen zusehends verunsichert. Und sie verlieren oft auch das Vertrauen in das Wirtschafts- und Finanzsystem, weil plötzlich viele Fragen offen bleiben: Wie ist es um die persönliche finanzielle Zukunft bestellt? Und wird es vielleicht doch nichts mit dem Haus, weil niemand garantieren kann, ob sich die Zinslast für den Kredit auch in ein paar Jahren noch tragen lässt?

All diese existenziellen Probleme fallen in eine Zeit, in der die Eigenverantwortung stets zunimmt, egal ob bei der Altersvorsorge oder bei der Vorsorge für die Kinder. Ist dann auch noch eine Finanzierung nötig, wird es noch komplexer. Denn welcher Kredit am besten zu einem passt, lässt sich nicht pauschal beantworten, auch wenn es viele Angebote von Vermittlern da draussen im Netz vorgeben.

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In wirtschaftliche turbulenten Zeiten handeln Menschen zusehends verunsichert. Und sie verlieren oft auch das Vertrauen in das Wirtschafts- und Finanzsystem, weil plötzlich viele Fragen offen bleiben: Wie ist es um die persönliche finanzielle Zukunft bestellt? Und wird es vielleicht doch nichts mit dem Haus, weil niemand garantieren kann, ob sich die Zinslast für den Kredit auch in ein paar Jahren noch tragen lässt?

All diese existenziellen Probleme fallen in eine Zeit, in der die Eigenverantwortung stets zunimmt, egal ob bei der Altersvorsorge oder bei der Vorsorge für die Kinder. Ist dann auch noch eine Finanzierung nötig, wird es noch komplexer. Denn welcher Kredit am besten zu einem passt, lässt sich nicht pauschal beantworten, auch wenn es viele Angebote von Vermittlern da draussen im Netz vorgeben.

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