Gastbloggerin Anette Michel* über die wichtigsten Mitnimmsel beim Gümmelen
Er kommt immer ungelegen, der Platten. So auch der – immerhin! – einzige, der mich diesen Sommer heimsuchte: Wir waren zu siebt in Norwegen unterwegs und mussten, um die Tagesetappe wie geplant fahren zu können, die Fähre über den Sognefjord erwischen. Natürlich waren wir schon ohne Panne eher knapp dran – und dann das. Ein Platten und keine Zeit. Zum Glück ist das Flicken eine rasche Sache, wenn man die Nerven behält und keinen Fehler macht. Die siebenfach vorhandene Ausrüstung tat das übrige. Nach der Reparatur veranstalteten wir kurzerhand ein knapp 40-minütiges Mannschaftszeitfahren – und mussten im Hafen auf die Fähre warten.
So glimpflich kommt man nicht immer davon. Ohne Ausrüstung droht dem Platten-Pechvogel eine mühsame Warterei auf Helfer oder Transport. Oder ein Marsch zur nächsten, unter Umständen weit entfernten ÖV-Haltestelle. Darum gilt: Für eine Velotour stets die nötigen Utensilien einpacken. Es braucht lediglich Pneuheber, Ersatzschlauch, Schlauch-Flickset (wer auch für den Wiederholungsfall gerüstet sein will) und eine Pumpe. Vorsicht bei neuen Hochflansch-Felgen: Beim Ersatzschlauch sparen lohnt sich nicht – der muss mit einem genug langen Ventil versehen sein.
Ich selber fuhr lange Zeit nur mit Pneuheber und Ersatzschlauch durch die Gegend. Meine Pumpe war gerade etwas zu gross für die Trikottasche, und ich blieb lange Zeit plattenfrei. Anders als in der Stadt, wo ich als Velokurierin nur noch Pneus mit starkem Pannenschutz verwendete, erscheint mir das Risiko für einen Platten auf der Landstrasse noch immer unvergleichlich kleiner. Sollte mich je ein Platten heimsuchen, so dachte ich, würde mir sicher ein freundlicher Gümmeler gerne mit seiner Pumpe aushelfen. Der nächste Plattfuss kam dann natürlich doch, und zwar an einem grauen Herbsttag, an dem ich offenbar praktisch als einzige am Pfannenstil unterwegs war. Nach geraumer Zeit tauchte dann doch noch ein Mountainbiker auf, dessen Pumpe auch auf Rennveloventile passte. Kurz darauf kaufte ich mir eine Handpumpe (von Blackburn), die so klein ist, dass ich sie auch wirklich einpacke.
Auf eine andere, elegante Oldschool-Lösung setzt ein Freund: Er klemmt eine lange Handpumpe zwischen Steuer- und Sattelrohr. Nichts halte ich hingegen von CO2-Patronen: Gemäss eigener Erfahrung ist die Wahrscheinlichkeit für einen Platten nie so gross wie kurz nach dem Flicken des letzten. Mit den meisten Patronen lässt sich jedoch genau ein Schlauch füllen, danach ist buchstäblich die Luft raus.
Eine gute Strategie ist auch, die Chance zu vergrössern, dass man gar keine Panne hat. Dazu wurden mir in meiner Laufbahn als Velofahrerin zwei Tipps mit auf die Strasse gegeben:
- Pneu rechtzeitig wechseln. Diese Lektion lernte ich während meiner ersten Ausfahrt mit einer grösseren Gruppe an der Säntis Classic. Dass beim Pneu meines Hinterrades bereits die Textilschicht zum Vorschein kam, war mir nicht entgangen. Doch ich dachte, das würde schon reichen; der Schlauch schaute schliesslich noch nicht raus. Falsch gedacht. Bereits nach 5 Kilometern musste die ganze Gruppe auf mich warten. Peinlich! Immerhin hatte ich die Ehre, dass mein erster Rennvelo-Platten von Beat Breu persönlich geflickt wurde. Er war Begleiter meiner Gruppe und machte mein Velo wieder fahrtüchtig.
- Bremsen richtig einstellen. Lektion 2 wurde mir letztes Jahr bei der Abfahrt von der Cime de la Bonette mit einem Knall erteilt. Einer meiner Bremsschuhe war etwas zu hoch eingestellt und bremste auf dem Pneu – bis durch das Loch der Schlauch rausdrückte. Zum Glück hatte ich die Abfahrt wegen Steinen auf der Strasse vorsichtig begonnen und noch kein hohes Tempo drauf, als es knallte. (Warum meine Bremsschuhe nach wie vor plötzlich auf der Höhe des Reifens sind, ist mir allerdings immer noch ein Rätsel.)
Einen Geheimtipp habe ich parat für die Velofahrer, die weder Ersatzschlauch noch Flickzeug mitnehmen mögen. Es geht nämlich auch ohne. Man braucht lediglich Pneuheber, eine Pumpe und zwei hilfsbereite Menschen. Das hatte ich alles dabei, als ich vor einem Jahr auf einer Herbstausfahrt den zweiten Platten in Serie hatte. Ich war nicht die einzige Unglückliche der Gruppe gewesen, darum waren alle Ersatzschläuche aufgebraucht und die Flicksets bereits davongefahren. Das einzige was blieb, war: ein Knoten. Und es funktioniert! Nachdem wir das Loch mit einem Knoten vom Rest des Schlauches isoliert hatten, konnte ich so 20 Kilometer nach Hause radeln, wobei ich nur einmal etwas nachpumpen musste. Die Krux ist einfach, den verkürzten Rennveloschlauch auf die Felge zu kriegen. Dafür brauchte es bei uns den Einsatz aller sechs Hände.
Was ist Ihre Strategie um Platten zu vermeiden und zu flicken? Kennen Sie weitere Geheimtipps?
*Anette Michel ist Umweltnaturwissenschaftlerin und im Bereich Energieeffizienz tätig. Daneben hat sie mehrere Jahre als Velokurierin gearbeitet und dabei ihre Leidenschaft fürs Fahrrad entdeckt. Sie fährt seit fünf Jahren in ihrer Freizeit Rennvelo.










Natascha Knecht ist Journalistin und Outdoor-Sportlerin. Aufgewachsen im östlichen Berner Oberland, dem Mekka für Kletterer und Alpinisten, lebt sie seit über zehn Jahren in Zürich. Im Outdoor-Blog betreut sie die Ressorts
Thomas Widmer ist studierter Islamwissenschaftler und Arabist. Nach einem Intermezzo als IKRK-Kriegsdolmetscher wurde er Journalist. Widmer hat mehrere Bücher zum Thema Wandern verfasst. Im Outdoorblog lesen Sie Thomas Widmer im Ressort
Pia Wertheimer ist Journalistin und Marathonläuferin. Letztes Jahr hat sie über ihre Vorbereitungen für den
Jürg Buschor sitzt seit 1986 im Mountainbikesattel. Er hat für das «Schweizer Bike Magazin» geschrieben und später die beiden Fahrrad-Titel «Move» und «Move News» mitverantwortet. Er ist heute Verleger der Zeitschrift
Anette Michel ist Umweltnaturwissenschaftlerin und im Bereich Energieeffizienz tätig. Daneben hat sie mehrere Jahre als Velokurierin gearbeitet und dabei ihre Leidenschaft fürs Fahrrad entdeckt. Sie fährt seit fünf Jahren in ihrer Freizeit Rennvelo. Sie schreibt im Ressort 























































Typisch Frau, das Opfer, verlässt sich wieder auf andere (Männer). Ich hab jeweils 4 Patronen dabei, im Pannenfall bin ich in 4min wieder fahrbereit für die Gruppe. Finde das etwas nachlässig, Ihr Verhalten. Reifen werden gewechselt, wenn diese “eckig” sind, Schläuche nur ab 70g, keine Supersonic. Auch bei der Reifenwahl kann man extrem(!) viel beeinflussen, es gibt Tests, die das belegen (tour Zeitschrift usw).
Ich setze ein paar Continental 4000 Reifen darauf, dass Martin Brennwald ein Mountainbiker oder ein E-Biker ist.
4 Patronen dabeihaben, hahahah. Damit kannst du ja auf die Jagd gehen!
Bin seit Jahren Gümmeler, der auch Rennen fährt. Und 4 Patronen haben Platz in meiner Satteltasche, die nicht gross ist. Manchmal sinds auch nur 3.
“in meiner Satteltasche”… finde den Fehler…
Pannenvorsorge
Gemäss meiner Erfahrung trifft es in der Regel das Hinterrad, sowohl beim Rennvelo als auch beim MTB, weil das Hinterrad auch mehr Gewicht trägt, werden Scherben usw. auch stärker reingedrückt.
Ich habe also beim Hinterrad einen alten Schlauch (Ventil rausgeschnitten) in den Pneu gelegt und das ganze so montiert. Den Schlauch nicht aufschneiden. Die Montage ist ein wenig umständlich, dafür wird der Schlauch dann vom Pneu und 2 Lagen Gummi geschützt. 2 Lagen, weil der in den Pneu gelegte Schlauch ja zusammendgedrückt ist.
Platten Ade und Glasspliiter von am Strassenrand oder auf dem Veloweg zersplitterten Bierflaschen bleiben im Pneu stecken ohne Platten zu verursachen.
Pumpe und Ersatzschlauch habe ich trotzdem dabei. Bei mir ist die Pumpe mit einem kleinen Adapter am Rahmen befestigt. Und der Adapter wird zusammen mit dem Bidon am Unterrohr verschraubt. Der Ersatzschlauch und die Pneuheber in einer kleinen Tasche unter dem Sattel. Beim MTB ist die Tasche ein wenig grösser.
Ich bin zufrieden damit. Wer lieber leichte Velos hat, als er damit fährt, wird die Idee nicht so gut finden.
Ist Bullshit, rollt überhaupt nicht mehr. Lieber einen guten Reifen nehmen, das reicht 1000x.
Ist Bullshit! Rollt immer noch gut. Der Unterschied ist mit empfindlichen Instrumenten bestimmt messbar – Beim Fahren aber sicher nicht.
Ein anderer Reifen mit Kevlar-Einlage ist die teuerere Alternative.
Ich hatte noch nie einen Platten mit 25mm Pneus mit Pannenschutz. Wenn die Karkasse auf der Lauffläche zum Vorschein kommt, ist es bereits um 500km zu spät. Wer beim Pneu spart, riskiert seine Gesundheit und evtl. diejenige von anderen.
That’s it!
Sehr gut, so ist es. Die Frau oben hat wirklich keine Ahnung.
und noch was: Wir haben früher mindestens jeden Samstag das Rennvelo geputzt. Wenn dann die Pneus schön sauber sind, kann man diese auch gleich auf Schnitte überprüfen. Heutzutage mache ich das vor jeder Ausfahrt. Das Velofahren in der Schweiz ist an gewissen Orten auch ohne mangelhaftes Material riskant genug.
Ein guter Pneu (Conti 4Season) kostet im Internet ca. CHF 40.00. Der hält mindestens 2’000 km (Hinterrad). Wenn ich dann mal auf weniger als 4% Körpferfett komme
werde ich leichtere Pneus oder Collees montieren und mir eine Freundin zutun, die die Ersatzräder im Auto mitführt.
Ich bin – im Gegensatz zur Autorin – ein grosser Fan von CO2-Patronen. Es gibt richtig gute Aufsätze im Miniaturformat, zudem dauert das “pumpen” wesentlich kürzer. Für längere Ausfahrten habe ich zudem immer eine zweite Patrone dabei. In Summe immer noch besser zu verstauen als eine Minipumpe (da 3 x ein kleines Teil, statt 1 grosses).
Hingegen halte ich von Reifenhebern gar nichts. Wer diese unnötigen Dinger zu Hause lässt, hat ebenfalls locker Platz für eine zweite Patrone. Mit der richtigen Technik bekommt man praktisch jeden Rennradreifen von der Felge. Um den Reifen zu entfernen mögen sie ja noch praktisch sein, wenn man dann den Reifen aber damit wieder montiert, ist die Chance nicht schlecht, dass man den Schlauch beschädigt. Für Schlauchreifen (Collé, also die geklebten OHNE Schlauch) empfehle ich einen abgesägten Schraubenzieher und/oder eine Rasierklinge. Allerdings empfehle ich Schlauchreifen nicht der grossen Masse. Eigentlich weiss ich überhaupt nicht, warum Hobby-Radler solche Dinger nutzen… (oder doch: Nostalgie, falsche Informationen,…).
Wichtig nach der Montage ist, dass man auf beiden Seiten der Felge kontrolliert, dass der Schlauch nirgends eingeklemmt ist (vor der Montage den neuen Schlauch ganz leicht mit Luft füllen). Zudem sollte man natürlich den defekten Schlauch so entfernen, dass man das Loch suchen und die entsprechende Stelle am Reifen/der Felge suchen kann um evtl. die Ursache zu beseitigen (= den Schlauch nicht drehen, dann hat man das Ventil als Referenzpunkt).
Ach ja: für diejenigen mit zu wenig Platz empfehle ich von Conti die Supersonic-Schläuche. Die sind halb so gross wie normale, dafür aber auch doppelt so teuer. Und ganz wichtig: immer einen guten Reifen mit Pannenschutz kaufen! Wer superleichte Race-Reifen kauft, ist selber schuld…
Ich pumpe den Schlauch kurz an vor der Montage, damit er nicht einklemmt. Funktioniert prima!
wurde alles schon in wenigen sätzen gesagt.
Das mit der Wahrscheinlichkeit, das kurz nach dem Flicken gleich der nächste Platten kommt, kann ich bestätigen. Hatte dies in den letzten zwei Wochen am Bike und am Rennvelo. Bestätigen kann ich auch: Nicht sparen beim Reservematerial. Immer neues nehmen!!! Murphy schlägt gnadenlos zu! Daher immer alles mitnehmen – dann hat man auch keinen Platten!
Das mit dem Knoten habe ich noch nicht gekannt – den muss ich noch probieren. Vielleicht schon heute abend?!
Danke für den Artikel…
Wenn gleich 2 mal hintereinander ein Platten vorkommt, wurde vermutlich die Innenseite des Pneus nicht gut geputzt bzw. die Scherbe usw. steckt noch im Pneu oder bei der Montage wurde der Schlauch verschmutzt. Ein kleines Steinchen genügt schon. Mit klein ist 0,5 mm gemeint.
wer das mit dem knoten passiert gefährdet andere verkehrsteilnehmer. nicht ausprobieren.
Wieso so viel negatives über CO2-Patronen? Klar, die Luft schiesst richtiggehend in den Schlauch, daher vorher immer kontrollieren, dass nichts eingeklemmt ist. Wirds richtig angewendet finde ich das die beste Variante, unterwegs einen Plattfuss zu flicken.
Viele haben auch noch das Gefühl, sie sollen sich die teuersten Pneus kaufen, nur sind die teuersten in der Regel durch ihre Gummimischung nicht sehr langlebig, sind also schon nach “wenigen” Kilometer runter gefahren. Zudem haben die Wettkampfpneus oftmals keinen Pannenschutz. Mein Tipp ohne Werbung zu machnen wollen, die Schwalbe Durano Serie fürs Rennrad.
stimmt’s. Durano = sehr empfehlenswert
also am wichtigsten bei velo-pannen sind die begleitfahrzeuge!
oder der Biergarten in der Nähe!
Ich muss zuhause schon mit meinem Körpergewicht auf die 50cm-Standpumpe liegen um auf 8,5 bar zu kommen. Ich frage mich, wie man (oder eben Frau) das mit einer 15cm Teleskop-Pumpe unterwegs schaffen will. Pumpt man nur 4bar rein und fährt dann mit durchschlagender Felge die restlichen 80km nach hause oder sind meine Arme einfach dermassen untrainiert? Ich schwöre jedenfalls auf CO2, und dafür habe ich in meiner uncoolen Satteltasche auch genügend Platz.
Es geht. Allerdings genügen Spinnen-Arme nicht – Und man muss Pause machen beim pumpen.
Hallo,
@Hans
Eventuell die falsche Pumpe? Rennrad Standluftpumpen sind im Durchmesser geringer damit
höhere Drücke erreicht werden können. Drahtreifen haben bis 9 bar, Schlauchreifen tw. bis
12 bar. Auf der Bahn werden bis zu 16 bar gefahren.
@An die Autorin:
Vermutlich saß das Vr. nicht richtig in der Gabel. Nicht die Bremsbeläge hatten sich verstellt,
das Vr. war es. Nehme ich an.
Für normale Trainingstouren braucht man keine extra leichten und damit weniger geschützten
Reifen.
Was gehört in die Satteltasche? Ersatzschlauch, Reifenheber, Flickzeug, (mind) 2 x Co² Patronen wenn man keine Luftpumpe mitnehmen möchte, Kettenschloß, Ventil Adapter damit an einer Tankstelle Luft aufgepumpt werden kann, Einweghandschuhe, Geld, kl. Lappen.
Das ist die Grundausstattung.
Mobile ins Trikot, ich nehme meinen Speichenschlüssel mit wenn mein Laufradsatz neu ist.
Längere Touren: Ausweis als Kopie, Verbandszeug/Pflaster, 2. Schlauch, Windbreaker o. ä.
Wenn die Möglichkeit besteht das man in die Dämmerung / Dunkelheit kommt muss mindestens
ein Rücklicht mit.
Unfallfreie Fahrt für euch Alle!
Gruezi
Schlauchreifen mit “Milch”. Echte Rennradfahrer fahren eh mitCollé…
Warum fahren “echte Rennradfahrer” mit Schlauchreifen/Collé? Hierfür würde ich gerne nachvollziehbare Gründe hören!
Wenn Sie unter “echte Rennradfahrer” Profis/ambitionierte Amateure mit Mannschaftswagen verstehen, stimme ich Ihnen zu, sonst eher nicht.
TRADITIONSPFLEGE!
- Auch, aber nicht nur…
Aus Ihrer Frage schliesse ich, dass Sie selber noch nie mit Schlauchreifen unterwegs waren…?!? Ein Manschaftswagen ist immer super – auch für ein Schinkenbrötli – braucht’s dazu aber nicht. Mit einem vorbereiteten Ersatzschlauchreifen – welcher unter dem Sattel problemlos mitgeführt werden kann – ist auch im Worstcase ein Wechsel des Reifens mindestens so schnell erledigt wie mit Drahtreifen.
Hier nur die wichtigsten Vorteile:
+ Laufruhe und Rollverhalten ist unübertroffen (macht sogar süchtig…
)
+ Höherer Reifendruck
+ Deutlich bessere Kontrolle des Rades
+ Ganz Wichtig! Im Pannenfall bleibt der Reifen auf der Felge (v.a. beim Vorderrad ein super Vorteil)
+ Kleinere Pannenanfälligkeit, keine Snakes (kann mit Pannenmilch optimiert)
+ SR Können mit Pannenflickspray problemlos geflickt werden (ersetzt gleichzeitig auch noch die Pumpe)
+ …
–> Viele “fürchten” das Kleben mit Leim. Ist aber alles halb so schlimm und überhaupt keine Problem. Und wer nicht leimen mag, kann TUFO-Klebeband nehmen. Das hält bombenfest und kinderleicht in der Anwendung.
Mein Tipp: Try it…!!
Sorry, aber das ist ziemlicher Käse…
Ich bin während 3 Jahren Schlauchreifen auf Zipp gefahren… (selbst im Trainingslager auf Mallorca). Mein Favorit war eindeutig der Conti Competition, da sehr robust, ich habe ihn ebenfalls mit Tufo-Band geklebt.
Ihr wissen scheint ebenfalls äusserst nostalgisch zu sein. Wenn Sie aktuelle Berichte (auch der HERSTELLER) lesen, dann sehen Sie sofort, dass moderne Faltreifen ein besseres Rollverhalten haben als Schlauchreifen. Ebenfalls stimmt das mit der Laufruhe nicht. Gerade im Ventilbereich neigen viele Schlauchreifen zu einem Höhenschlag!
Der höhere Reifendruck mag zwar stimmen, ist aber irrelevant resp. unnütz. Kein Profi pumpt den Reifen immer bis zum Anschlag. Den richtigen Reifendruck wählt man je nach Asphalt. Umso holpriger/grober, desto weniger Druck. Mit 12 Bar haben Sie kaum noch Bodenkontakt sondern springen von Loch zu Loch… dieses Argument ist ein Ammenmärchen, resp. stammt aus längst vergangenen Tagen.
Die deutlich bessere Kontrolle des Rades liegt im Auge des Betrachters. Ich bin anderer Meinung, viele Tester ebenfalls. Aber hierüber kann man sich endlos streiten.
Pannenmilch kann man auch mit Schlauch verwenden. Zudem halte ich einen guten Faltreifen insgesamt für weniger anfällig.
Der Pannenflickspray brachte bei mir in 4 von 5 Fällen gar nix, ausser eine Sauerei.
Beim Schlauchreifen führt man bei einer längeren Ausfahrt fast zwangsläufig folgendes mit:
- Ersatzreifen (sehr gross)
- Pannenspray (gross)
- CO2-Patrone mit Aufsatz, resp. Pumpe
- Rasierklinge oder abgesägter Schraubenzieher, resp. Reifenheber
Beim Drahtreifen benötige ich:
- Schlauch (klein)
- CO2-Patrone mit Aufsatz, resp. Pumpe
- Flickzeug (sehr klein)
Der einzige Vorteil des SR ist tatsächlich, dass er auf der Felge bleibt (eher). Nur ist das in den meisten Fällen ebenfalls irrelevant. Jeder der kein Profi ist, muss sowieso SOFORT anhalten, da er sonst die Felge beschädigt. Einem Profi ist das egal und er kann mit plattem Reifen so lange weiterfahren, bis der Mannschaftswagen kommt.
Schlauchreifen sind zudem im Vergleich zum Faltreifen schwierig zu montieren. Ich mit meinen Buchhalter-Händen hab das NIE geschafft, trotz Profi-Unterstützung. Faltreifen wechsle ich OHNE Werkezug.
Ausserdem kostet ein Plattfuss bei einem guten Schlauchreifen gleich > CHF 100.-. Beim Faltreifen bezahle ich CHF 10.-.
Bei längeren Ausfahrten packe ich oft zwei Schläuche ein (sind ja klein) und kann somit zwei Pannen beheben. Bei einer Schlauchreifenfahrt hatte ich einmal innerhalb von 120km 2 Plattfüsse (vorne und hinten). Trotz Pannenspray und Ersatzreifen durfte ich 3km zum Zug laufen…
Ein Tipp an Sie: an der Eurobike in Friedrichshafen können Sie mit namhaften Herstellern von Felgen und Reifen über dieses Thema sprechen. Sie werden mit Ihrer Meinung ziemlich alleine sein…
Alles ist Geschmacksache sprach der Bauer und biss in die Seife…
Hätte auf jedes Gegenargument von Ihnen wieder ein neues Gegenargument. Aber darauf gehe ich nicht ein und bringt schlussendlich nix. Einzige Erkenntnis: Die Endlosdskussion i.S. Schlauchreifen vs. Drahtreifen ist einmal mehr in kürzester Zeit entbrannt.
Wünsche Ihnen viele genussvolle, pannenfreie und unfallfreie (Drahtreifen)-Rennradkilometer!
P.S.: Ein Tipp zurück. Passen Sie auf: Ihre zitierten EUROBIKE-Experten in Friedrichshafen sind hauptsächlich marketinggetrieben. Kenne die Szene und das Radgeschäft bestens. “Neuigkeiten” und heraufbeschworene Systemwechsel (SR zu DR etc.) beleben das Geschäft… Fragen Sie 10 Experten/Tester und Sie erhalten 11 Empfehlungen. Wetten, in 5 Jahren sieht’s wieder genau umgekehrt aus??
Nicht einmal die Profis fahren mit Collées. Oder irre ich mich tatsächlich?
Profis: Rennen i.d.R. Schlauchreifen; Training oft Drahtreifen. Da ich jedoch kein Radprofi bin, gönne ich mir auf jeder Fahrt Schlauchreifen. 10’000 – 12’000 km/Jahr – pannenfrei.
Bereits aus Ihrer eigenen Antwort sehen Sie ja, dass Ihre Argumente nicht viel Wert sind. Wären die Dinger tatsächlich so toll wie Sie meinen, würden die Profis auch immer damit fahren und nicht nur im Rennen (siehe den Grund hierfür in meinem Post weiter oben). Die bekommen die teuren Dinger ja sogar gratis.
Zudem macht Ihr Statement (“Da ich jedoch kein Radprofi bin, gönne ich mir auf jeder Fahrt Schlauchreifen”) sachlogisch gar keinen Sinn.
Profis sind an Rennen zu 99,9 % mit Collés unterwegs. Das ist nun mal Tatsache und schleckt keine Kuh weg. Und wieso?? Genau deswegen. Bestimmt haben Sie auch hier die passende Antwort… Bin gespannt.
An den Rennen Collées?
Gut geklebte Collés halten auch bei einem Platten bombenfest auf der Felge. Das ist sowohl Vorteil (verhindert Sturz) wie auch Nachteil (ohne Werkzeug fast nicht runterzukriegen). Deshalb für Rennen von Vorteil, für Training ein Nachteil. Sie können auch härter als Pneus gepumpt werden, was aber heute kein Vorteil mehr ist. Mit den breiteren Reifen, die aktuell gefahren werden, reichen 7 Bar auch für einen 80kg schweren Fahrer.
Ich fahre mit Parix-Roubaix Material auf unseren Strassen. Komfort und garantiert keine Platten.
@Hans:
Kaufe eine Pumpe von guter Qualität und der Kraft-/Körpereinsatz hält sich in Grenzen. Meine günstige BBB-Pumpe benötigt wesentlich mehr Druck von oben als meine teure Lezyne (Achtung: bei Lezyne unbedingt eine mit “Druck-Ablassventil” kaufen (“Flip-Thread Chuck”)). Auch bei kleinen Pumpen gibt es massive Qualitätsunterschiede. Allerdings pumpt man sich dumm und dämlich mit den kleinen Dingern. Deshalb bin ich ein Fan von CO2-Patronen. Auf Flugreisen ist dafür die BBB wieder unschlagbar, da sie sehr leicht ist…
@Dave:
Diese Aussage halte ich so nicht für korrekt. Meine Erfahrung sagt: ein langlebiger und pannensicherer Reifen kostet Geld. Allerdings heisst teuer nicht gleich langlebig und robust. Denn auch sehr leichte und schnelle Reifen sind teuer. Wichtig ist vor allem ein guter Pannenschutz. Ich favorisiere ganz klar den Conit GP4000S. Dieser schneidet auch in Tests immer wieder als einer der besten ab. Er vereint sehr gut Geschwindigkeit, Komfort, Langlebigkeit und Pannensicherheit. Auch kommt er mit unterschiedlichen Witterungsverhältnissen gut zurecht (Sicherheit!). Bei mir hält er zudem üblicherweise länger als 4000km (Hinterrad!), das relativiert den Preis zusätzlich.
GP4000S – und sonst gar nichts!!!
Genau – ich fahre seit Jahren nur noch den Conti 4000s. Für knapp 45.– (zB. bei Bike-city.ch) gibts nichts besseres; zudem hält der ca. 7500 km.
conti 4000s, bis es was besseres gibt kommt mir jedes jahr neu nur der drauf, nach 4000km!
Das Wichtigste ist immer ncoch Platte zu vermeiden. Also schauen, dass man nicht durch kleine Steinchen fährt, weg vom Radweg etc. Sollte es doch mal unvermeidlich sein, streiche ich im Fahren mit der Hand über den rotierenden Reifen (vorne und hinten), so dass kleine Steinchen die im Gummi stecken rausspringen. Das ist sehr wirkungsvoll.
Ich fahre Schlauchreifen und habe maximal bei längeren Ausfahrten einen Ersatzreifen dabei (habe eine Trinkflasche aufgeschnitten und reingesteckt). Sollte auf einer kleinen Runde mal ein Plattfuss vorkommen (schon seit Jahren nicht mehr), dann fahre ich die paar KM halt platt heim (geht mit SR). Werkzeug oder Pumpe spare ich mir immer. Den Reifen kriegt man im Notfall auch so runter gerissen und ne Pumpe besorgt man sich irgendwo am Wegrand (ausser in Norwegen vielleicht
).
Tipp für Drahtreifenfahrer: Sollte mal kein Ersatzmaterial greifbar sein, haben wir auch schon einfach Unmengen and Gras vom Wegrand unter den Reifen gestopft.
Jeder Rennfahrer (Amateur oder Profi) fährt im Rennen SR, da sicherer und man kann eben weiter fahren. Mit DR währe Olano 1995 in Kolumien kein Weltmeister geworden, da hat er nämlich kurz vor dem Ziel hinten platt gefahren (sieht man auch auf denZiel- Fotos) und konnte so fertig fahren.
Auch fürs Training gibt es billige SR aus der Presse für 25CHF.
@Flash72:
1. Habe ich keine Eurobike-Experten zitiert. Zitate sehen anders aus.
2. Dass dies marketinggetrieben sein soll, macht gar keinen Sinn. Die Hersteller mit denen ich gesprochen habe, stellen beides her. Am ehesten würden noch die Felgenhersteller von Systemwechseln profitieren, doch lustigerweise haben mir genau die Leute von Zipp geraten bei Drahtreifen zu BLEIBEN. Aber klaro, wenn man keine Argumente hat, ist es immer der böse Markt.
3. Bemühen Sie Google und Sie werden UNMENGEN an Tests finden, die Ihre Behauptungen widerlegen.
4. Sie machen sich noch nicht einmal die Mühe GRÜNDE zu nennen, sondern werfen einfach Behauptungen in die Runde.
5. Die Resultate der Tests stimmen auch mit meiner eigenen (langjährigen) Erfahrung überein.
6. Dass die Profis in Rennen Schlauchreifen fahren, habe ich NIE bestritten. Allerdings habe ich erklärt warum sie das logischerweise tun. Nur können Sie von PROFIS und WETTKAMPFORIENTIERTEN AMATEUREN nicht auf den Hobby-Rennradler schliessen. Das sind zwei unterschiedliche Anforderungsprofile. An einem Radrennen mit Materialwagen würde ich sofort auch Schlauchreifen empfehlen (ausser man hat Carbon-Felgen und muss sie selber bezahlen…, dann ist das Risiko für eine Fahrt ohne Luft zu gross).
7. Dass Drahtreifen heute in den meisten Disziplinen besser sind als Schlauchreifen liegt am Fortschritt in der Fertigungstechnik und neuen/besseren Materialien. Das ist kein Zeitgeist der in 5 Jahren einfach so wieder dreht. Dafür müsste es bei Schlauchreifen neue bahnbrechende Entwicklungen geben. Nur sind diese nicht zu erwarten. Zudem haben Schlauchreifen schlicht Nachteile, welche sich gar nicht beseitigen lassen (aufwändige Montage, Platzbedarf als Ersatz, Preis,…).
Aber klar, Sie sind gescheiter als die vielen Experten und die Hersteller selbst. Ihre überlegene Meinung begründen Sie mit Ihren paar Tausend Kilometern im Jahr. Sehr glaubhaft!
Mit Garantie haben Sie keine griffigen Gegenargumente, sonst würden Sie diese von sich geben nur um mich zu bodigen… da ich Ihre Argumente so schön ordentlich widerlegt habe, ist es für Sie ja eigentlich ganz einfach und mit wenig Aufwand verbunden. Also los, trauen Sie sich
Ihr Problem ist, dass Sie nicht verstehen, dass es unterschiedliche Einsatzzwecke gibt. Was für den Profi gut ist, muss es nicht auch für den Hobby-Radler sein.
@Andy: Da gibt’s nichts anzufügen. 100% Übereinstimmung
Ich mag diese giftige Stimmung nicht in der Diskussion. Hier gehts um Sport und SR und DR haben jeweils Vor- und Nachteile. DR sind aus meienr Sicht durchaus leichter in der Handhabung und haben einen gewissen Kostenvorteil wenn man sehr viel fährt. Glaube auch, dass gute Faltreifen einen gewissen Komfort bieten. Jedoch ist für mich der Komfort von SR höher, da ich im Training in der Regel zwischen 6-7 Bar fahre. Ein DR der unter 7 gefahren wird schwimmt eher, wohingegen SR mir stabiler erscheinen.
Vielleicht noch ein paar Worte zu Thomas: Ich kann das Marketingargument verstehen (ohne es mit Zahlen belegen zu können), aber die Herstellung von SR scheint mir wesentlich kostspieliger zu sein als die von DR (vor allem Faltreifen), daher kann ich mir vorstellen, dass die Margen bei DR grösser sind und auch das Interesse, diese zu verkaufen. Und schliesslich kommt es auch immer auf die Erfahrung des Verkäufers an. Wenn er nicht selber SR kennt wird er diese auch nicht empfehlen können. Mein Eindruck ist, dass Leute die keine Rennen gefahren sind mit SR auch nicht in Kontakt kommen, so dass es also ein Beschränkter Nutzerkreis ist der wirklich Auskunft geben kann.
SR Felgen sind oft etwas leichter als DR Felgen.
Vielleicht kann man sich darauf einigen:
SR sind für: Rennfahrer, Nostalgiker, Gewichtsfanatiker
DR sind für: Vielfahrer, Leim-Muffel, Pragmatiker
Und bitte Leute: Versucht das nächste Mal dem entgegenkommenden Rennradfaher freundlich zum Gruss die Hand zu heben. Es gibt sogar Leute die einen grusslos überholen. Man meint oft, dass man es nur mit stoischen Egoisten zu tun hat auf den Strassen. Das muss doch nicht sein, Radfahren ist ein wunderbarer Mannschafts/Gruppensport.
Mit meinem SKS Rennkompressor (ca. 20 jahre alt) pumpe ich meine Drahtreifen auf 10 bar. Ich Hochsommer ca. 8 bis 9 bar. So schlimm schüttelt es auch nicht.
Grundregel für Pneus mit einer Breite von 21-23 mm: 10 % (in Bar) des Körpergewichtes (in Kg), mindestens 6 Bar, maximal 8 bis 9 Bar. Ich verstehe nicht, wie jemand auf die Idee kommt, einen Strassenreifen auf 10 oder noch mehr Bar zu pumpen.
Damit es schöner rollt.
Die Ratschläge dieser Möchtegernprofis wie Andy, haben wir gerne! Da baut der Kanton feudale Radwege und was machen die Hobbygümmeler? Sie benutzen die parallel zum Radweg verlaufende Kantonsstrasse (Tösstal)!
Wie waere es vieleicht mit 3-4 CO2 Patronen, die Dinger wiegen ja kaum etwas und passen ohne Probleme in eine kleine Sattletasche.
Zur guten alten Collé Zeit (vor ca. 25J) bin ich Strassenrennen gefahren, und konnte mir nicht die besten Collés leisten. Die waren schnell runter gefahren und Kevlar etc. gabs noch nicht ….zahlbar.
Was aber damals sehr half, war voraus zu schauen und ganz einfach dem sichtbaren Strassendreck und natürlich den Scherben ausweichen. Wenns dann trotzdem passierte hatte man einfach während der Fahrt mit dem Radhandschuh die Lauffläche geputzt.
Noch ein Tipp, ich lass (auch heute noch) nach jeder Trainingsfahrt den Druck ab und habe das Gefühl, dass der Reifen länger hält.
Peter Post war ein Guter…
Pneuheber braucht es nicht. Man muss nur den Mantel rundrum ins Tiefbett drücken, um ihn an einer Stelle ohne Werkzeug von der Felge gehoben zu bringen. Das reduziert auch die Gefahr, den Schlauch zu beschädigen, vor allem beim wieder aufziehen. Ansonsten ist dem Bericht nichts hinzuzufügen.
Mann habe ich Glück! Seit 15 Jahren fahre ich Rennvelo und hatte noch nie einen Platten! Eine zusammenlegbare Pumpe hab ich und einen Silikonspray von dem ich gar nicht wüsste, wie anwenden, Schande über mich. Würde bei einer Panne wohl jemandem anrufen, um mich mit dem Auto holen zu lassen.
In diesem Winter werde ich einen Flickkurs absolvieren! Garantiert!
Auch wichtig: vor einer Tour den Luftdruck prüfen.
Ich brauche ab und zu einen Platten, damit ich nicht aus der Übung komme.
Seit vielen Jahren bin ich Rennfahrer aus Leidenschaft und nehme hauptsächlich an natonalen Zeitfahren teil. Im Rennen verwende ich ausschliesslich Faltreifen mit geringem Rollwiderstand. Selbst die besten Schaluchreifen für das Zeitfahren benötigen bereits ab Tempo 35km/h >10 Watt mehr Leistung, als die Faltreifen mit optimiertem Rollwiderstand. Mittlerweile gibt es aerodynamische Carbonfelgen auch für Faltreifen (von ZIPP bald auch ein Scheibenrad, Super9). Früher, als Vollcarbonfelgen nur als Schlauchreifenversion erhältlich waren, nutzte ich diese natürlich auch. Aber die Nachteile überwiegen die Vorteile von SR bei weitem. Ich bin echt froh, dass ich – wie z.B. Tony Martin und seine Kollegen an der TT WM bzw Olympiade – Faltreifen verwenden kann, ohne auf die aerodynamischen Vorteile verzichten zu müssen. Im Training nutze ich den Conti 4000s. Der Beste! Reifenpannen habe ich damit sehr selten. Als Ersatzmaterial führe ich einen Schlauch, zwei CO2-Patronen mit entsprechendem Aufsatz, Ventil-Adapter (damit ich den Reifen auch an einer Tankstelle pumpen kann) und einige selbstklebende Sticks, in meiner Satteltasche mitt.
Hier sind viele erfahrene Gümmeler unterwegs, da liest vielleicht jemand meine Fragestellung:
Weil ich aus ökologischen Gründen keine CO2-Patronen verwenden wiill, suche ich eine gute Minipumpe. Kennt jemand das Modell von SKS Injex? http://www.luftpumpe-test.de/fahrradpumpe/
Ich freue mich über gute Tipps zu Luftpumpen.