Hier wird wieder mit Holz geheizt

Ihr Bijou ist 200 Jahre alt und liegt im Berner Gürbetal: In der losen Serie «Zweiraumwohnung» bloggen die Heimwerker Simone Moser und Thomas Jäggi über Frust und Freude ihres Umbaus.

  • Thomas Jäggi und Simone Moser haben sich den Traum vom Bauernhaus erfüllt. Fotos: Alexandra Jäggi

  • In dieses 200-jährige Bauernhaus im Gürbetal haben sich die beiden verliebt.

  • So wird das junge Holz für die neue Heizung geliefert. Es muss draussen noch trocknen und älter werden, verbrannt wird nur zweijähriges oder älteres Holz.

  • Das Holz wird in 50 cm lange Stücke gesägt und im ehemaligen Stall gelagert.

  • Die Zweiraumwohnung ist nach wie vor eine Baustelle. Hinten ist die bereits eingebaute Duschwanne zu sehen.

  • Das Solarpanel auf dem neu gemachten Hausdach.

Holz transportieren, Holz sägen, Holz aufstapeln: Wir haben zurzeit viel mit Holz zu tun. Dabei werden wir Glückspilze von Familie und Freunden unterstützt, das schätzen wir ungemein.

Der Grund für die Beschäftigung mit dem Material liegt in unserer neuen Heizung, mit der wir sehr zufrieden sind – auch wenn sie mit viel Arbeit verbunden ist.

Bei der Überschreibung unseres Hauses vor gut zwei Jahren war dieses energieeffizienzmässig unterste Schublade: Kategorie E. Dies wahrscheinlich, weil es keine tiefere Klasse gibt. Die Isolation war gleich null, und geheizt wurde damals mit Elektrospeicherheizung – also ein Stromfresserchen pro Zimmer. Die Heizkörper erwiesen sich beim Ausbau zum Glück als asbestfrei.

Hier brennt lokales Holz

Natürlich wollten wir ein umweltfreundliches Heizsystem. Nach gründlicher Recherche und einigen Gesprächen mit Fachmenschen entschieden wir uns für eine Holzheizung. Gegen Wärmepumpen und Ähnliches sprach der hohe Strombedarf. Auch eine Holzheizung benötigt ein bisschen Strom – spätestens beim Stromausfall diesen Januar wurde uns dies bewusst. Jedoch viel weniger als andere umweltfreundliche Systeme.

Doch auch bei Holzheizungen gibt es eine Auswahl. Pellets wollten wir keine. Wir möchten wissen, was in den Ofen gelegt wird und bestehen auf regionalem Holz; dieses bringt ein Nachbauer mit dem Traktor vorbei. Inzwischen haben wir also eine Stückholzheizung, einen neuen Kamin und auch ein Solarpanel auf dem Dach zur Aufbereitung des warmen Wassers. Solange vom Marder keine Kabel durchgekaut werden, funktioniert dieses einwandfrei.

Das Revival der Schlafmütze

Alles wurde von hilfsbereiten Handwerkern aus dem Dorf eingebaut. Die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben bewährt sich unseres Erachtens sehr – alle wissen, dass wir so viel wie möglich selber machen wollen, und unterstützen uns mit dem Ausleihen und Verkauf von Material oder Geräten. Oder sie kommen sogar unkompliziert vorbei und beraten vor Ort. Gold wert!

Übrigens: Der Heizraum ist schon lange fertig. Alles andere nicht. Deshalb hiess es die letzten zwei Winter immer mal wieder: warm anziehen, auch und gerade drinnen. Wir besitzen inzwischen deutlich mehr Kaschmirjäckchen und Bettflaschen als noch zu Mietzeiten. Desgleichen bewährt sich das Schaffell im 120 Zentimeter breiten Nachtquartier. Und auch mit Mütze wurde schon geschlafen. Dafür aber gut!

Inzwischen ist nur noch die Zweiraumwohnung radiatorenfrei. Sämtlicher weiterer Wohnraum ist beheizt. Oh ist das schön.

Lesen Sie auch den bisher erschienenen Beitrag der Serie «Zweiraumwohnung»: Teil 1: Sie leben den Traum vom Bauernhaus

40 Kommentare zu «Hier wird wieder mit Holz geheizt»

  • Markus sagt:

    Es wäre tatsächlich sinnvoll, wenn in diesem Blog etwas mehr in die Tiefe gegangen würde. Konkret, was heisst in diesem Fall „Nach gründlicher Recherche und einigen Gesprächen mit Fachmenschen“? Welche Systeme wurden angeschaut? Welche Faktoren wurden berücksichtigt? Installationskosten, Betriebskosten, CO2-Bilanz, Feinstaub, Aufwand, Herkunft des Holzes?

    Wenn in jedem Beitrag ein Thema behandelt würde – von Heizung über Dämmung zu Wasser, Strom, Fenster, Umgang mit Denkmalpflege usw. – wäre dies hilfreich für Leute mit ähnlichen Projekten. Zwischendurch dann auch gerne ab und zu ein Beitrag zum Frust und den Freuden, zum persönlichen Erleben des Projektes. In der aktuellen Form ist von allem ein bisschen, aber nichts richtig.

  • peter sagt:

    holz ist co2 neutral, also wo lieg hier das problem? dazu kommt, dass es ein Rohstoff ist der nachwächst. Und ein kachelofen oder trittofen geben eine viel angenehmere wärme ab. aus meiner sicht gibt es nur vorteile mit einer holzfeuerung, denn es ist eine der sinnvollsten arbeiten die mann,frau tätigen kann, denn sie gibt warm. ich war heute den ganzen tag im holz und war glücklich dabeim, wass will ich mehr?

    • Tobias Ernst sagt:

      Na ja, inzwischen ist bekannt, dass Feuerheizungen massiv zur Feinstaubbelastung beitragen. Es sei denn, es ist ein Partikelfilter vorhanden. Tiefenwärme ist definitiv besser.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Also, beim letzten Mal war nur von einer Zweiraumwohnung die Rede und jetzt, dass alles ausser die Zweiraumwohnung beheizt ist. Was denn nun? 2 Wohnungen?

  • Luisa Haltner sagt:

    Liebe Simone und Thomas,
    kann Euch nachfühlen: Ich lebe (nicht:wohne) im Elternhaus meines Vaters. 150 Jahre alt – mit Tiba-Heizung (übrigens eine WUNDER-Schweizer-Sache!) und Solarstrom. Also heize ich mit Stückholz und über Nacht mit Kohle. D.h.: Scheiter beigen, Scheiter holen, Anfeuerholz sammeln, feines, Steckli, Prügeli…
    Beziehen tue ich das Holz von einem Bauern im Berg, der mir auch Bruchholz liefert, welches meist besonders toll ist zum Heizen. Dickes, knorriges, verbogenes und auch unförmiges Holz. Genau das lässt es zu, dass man punktgenau feuern kann.
    Einen Teil säge und hacke ich selbst. Das erspart das Krafttraining, der Umschwung das Fitness-Center.
    Euch viel Glüch und Erfolg beim Umbau!

  • Stephan sagt:

    Liebe Bloggers, ich weiss nicht genau, warum euer Blog im Mamablog erscheint, dafür weiss ich aber genau, dass es Dämmung und nicht Isolation heisst.
    Kabel sind isoliert, wären sie gedämmt, würde man einfach einen schwächeren Stromschlag bekommen, wenn man sie anfasst.
    Wären Häuser isoliert, würde man einen Hitzeschlag bekommen, auch wenn man die Heizung nicht in Betrieb nehmen würde.
    Macht ihr das Wasser mit Solarstrom heiss? Warum nicht mit Solarthermie? Finde ich irgendwie seltsam, oder habe ich das mit dem Kabel falsch verstanden?

    • Marcus Ballmer sagt:

      So eindeutig ist das nicht, Stephan: Wärmedämmung oder Wärmeisolierung sind zwar im Baubereich die am häufigsten verwendeten Begriffe, Isolation ist aber auch nicht falsch. Sowohl Lexika wie Fachwörterbücher lassen beides zu.

      • Stephan sagt:

        Ist trotzdem gleich korrekt, wie Riechen mit der Zunge.
        Hier ist für einmal das englische Wort weniger präzise als das deutsche.
        Diese Unterscheidung war sogar im Lehrplan einer Schule, an der ich früher Studenten die Grundlagen der Bauphysik vermitteln musste.
        Wenn alle Architekten diesen Unterschied kapieren würden, gäbe es viel weniger Schimmelprobleme.

  • Benedetto sagt:

    Ohje, die wussten wohl nicht, dass es heutzutage bodenebene Duschen gibt mit Rinnen, die einen Wärmetauscher besitzen.

  • Peter Aletsch sagt:

    Zuerst muss man die Waermedaemmung zu verbessern versuchen. Dann kann man entsprechend der neu bekannten Heizleistung eine moeglichst optimale Art der Heizung bestimmen. In diesem Fall haette ich die Elektroheizung behalten. Abhaengig vom Strompreis, gibt es keine billigere, sauberere, ungefaehrlichere, platzsparende, bequemere, unterhaltsfreiere Heizung. Ich habe in meinem alten Haus auch noch eine Holzheizung, aktiviere die aber nur, wenn Aussentemperatur unter -5, und Besuch angesagt. Denn 15 Grad auszuhalten ist einfacher als sich mit Holz herumzuschlagen. Ja, Elektroheizungen fressen Strom (die Frage ist, woher kommt er?), aber Holzheizungen fressen Holz. Fuer jeden waechst nur 1 m3 im Jahr nach in der Schweiz.

    • hausmannus sagt:

      Wenn umfassend umgebaut wird, ist die E-Heizung nicht mehr zulässig, d.h. das wird nicht bewilligt. Wenn Subventionen abgeholt werden (Dämmung, Solar) sowieso nicht.

  • k. miller sagt:

    Liebe Mamablogredaktion. Dass der „Sexblog“ in ein anderes Forum gezügelt wurde, fand ich richtig – wobei er wenigstens noch halbwegs einen Bezug zum „Mama sein“ hatte. Aber diese Umbaugeschichte? Interessant zum Lesen ist es ja schon. Nur mir fehlt der thematische Bezug zum Mamablog. Könnt ihr den mir bitte mal erklären? Gehen euch die Themen aus und sucht ihr deshalb Füllmaterial? Ist es das? Mir erschliesst sich das nicht so ganz, vielleicht stehe ich auch auf dem Schlauch 🙂

  • Martin sagt:

    langweilig wird es denen auch noch in einigen Jahren nicht. Würde aber schon mal etwas für die Kids einbauen, bsp versenkbares Trampolin, Schwimmbecken

  • Werner Heiss sagt:

    Konsequent würde heissen, dass nur die Stube und Küche beheizt werden, wie ich es als Kind auch noch erleben durfte ;). Das wäre ökologisch und das Soziale würde auch gefördert, da sich alle im Winter in der warmen Stube versammeln. Und das Recycling würde auch gefördert da jeder Chrisiestein zu einem wilkommenen Wärmespeicher würde :).

  • Habig Regula sagt:

    Die neu in Mode gekommenen Holzheizungen haben den Ausschlag gegeben (es gab noch andere Gründe), dass wir vom Land wieder in die Stadt gezogen sind. Alle Häuser rundum hatten nach und nach wieder Kachelöfen etc. in Betrieb, und von Ende September bis Mitte Mai stank es einfach durchgehend penetrant nach Rauch, egal aus welcher Richtung der Wind wehte. Bis Weihnachten hustete ich bereits dauernd, weil sauberes Lüften kaum mehr möglich war. Jetzt wohnen wir in einer kleinen Stadt an einem Park, fast ohne Verkehr, und die Luft ist unvergleichlich viel frischer als im Dorf, wo mit Holz (und wohl auch Küchenabfällen & Co.) geheizt wurde.

    • Bruno Menzi sagt:

      Schade, dass heute „viele“ Leute mit Holz heizen, welche das gar nicht verstehen und deshalb falsch machen, d.h. überflüssige Stickoxide und Russanteile produzieren. Mit Holz heizen heisst nicht, einfach irgendetwas brennbares in einen Ofen stecken und dann anzünden, bis es nur noch möglichst lange zum Kamin hinaus stinkt (habe leider auch solche Nachbarn). Davor kommt es auf die richtige Vorbereitung und vor allem Lagerung des Brennholzes an. Und das lernt man als „Neu-Hippie“ nicht innert zwei Wochen, sondern nur mit jahrelanger Erfahrung und Praxis (bei mir waren es die Eltern und auch andere Landwirte, bei welchen ich das abschaute/lernte). Wenn man dies nicht kann oder will, gibt es heutzutage genügend fachkundige Anbieter, bei denen man so etwas gebrauchsfertig kaufen kann.

    • hausmannus sagt:

      Wir haben jahrelang mit Holz geheizt. Wenn man das richtig macht, entsteht kein Rauch. Aus dem Kamin kam lediglich etwa während 5 Minuten beim Anfeuern dunkler Rauch, danach war, wenn überhaupt, nur eine weisse Dampffahne zu sehen. Wenn ein Partikelfilter eingebaut wird (war bei uns leider nicht möglich), dann fallen auch diese als Schadstoffe weg.

      Das Verbrennen von etwas anderem als naturbelassenem Holz ist verboten. Ja, auch Karton, Paletten, etc., Möbelholz und Abfall sowieso. Leider sind die Kaminfeger nicht gewillt, die Leute anzuzeigen. Ich habe mehrfach mit welchen darüber diskutiert: Sie wissen genau, was da verbrannt wird und wären verpflichtet, das zu melden. Tun sie aber nicht. Schade.

  • Martin Cesna sagt:

    Jetzt ist nur noch der Kachelofen fällig: Er speichert die Wärme über Nacht und man kann seinen Allerwertesten darauf wärmen.
    Der Einbau eines Holzherdes spart Kochstrom und wenn man ihn mit dem Kachelofen koppelt, wärmt es auch gleich die Stube.
    …und Holz kostet etwa die Hälfte von Öl, oder manchmal sogar noch weniger.
    Der Ofen brennt übrigens auch noch, wenn wegen Stromausfall sämtliche Ölheizungen auf „kalt“ gestellt haben.
    Das Holz herein holen und in den Ofen stapeln ist übrgens auch Morgenfitness vom feinsten.

    • Marcus Ballmer sagt:

      @Martina Cesna: das ist falsch. Ein gut gedämmtes EFH benötigt ca. 11 – 13 Ster Brennholz für Heizung und Warmwasser im Jahr. Beim aktuellen Preis von 150 Franken pro Ster sind das rund 1600 bis 2000 Franken. Der Heizölbedarf eines EFH liegt bei 1500 bis 2000 Liter jährlich für dieselbe Wärmeleistung, was beim jetzigen Ölpreis 1300 bis 1600 Franken bedeutet. Holzheizungen sind beim momentanen Ölpreis erheblich teurer. Die Hälfte hat eine Holzheizung auch beim höchsten Ölpreis nie gekostet. Billiger wird es allenfalls, wenn man das Holz im Wald selbst schlägt, nach Hause transportiert und spaltet. Benötigt aber entsprechendes Gerät, das auch nicht gratis ist.

      • hausmannus sagt:

        Wenn man beim Holzheizen die eigene Arbeitszeit einrechnet, wird es teurer als Öl. Man kann umgekehrt aber auch das Fitness-Abo abziehen und gesparte Gesundheitskosten geltend machen. Dann wird’s wieder günstiger… 🙂

  • tststs sagt:

    Vllt habe ich heute meinen misanthropischen Tag, aber:
    Keine Pelletes? Lieber ganze Holzscheite? Wow… und in China fällt ein Reissack um…

    In diesem Sinne: Ihnen allen ein erholsames und unaufgeregtes Wochenende 😉

    • Bruno Menzi sagt:

      Keine Ahnung von der Materie und kein Interesse? Warum nicht einfach „d’Schnurre zuehebä“ ?!?

    • hausmannus sagt:

      Zwischen Pellets und Stückgut befinden sich Welten. Sowohl was die Ökologie und Regionalität anbelangt wie auch die Handhabung im Haus. Stückgut ist Handarbeit, die Wertschöpfung ist vor Ort. Pellets wird eingefüllt wie Öl, die Heizung läuft praktisch ohne Zutun.

  • Muttis Liebling sagt:

    Holzheizungen haben einen essentiellen Anteil an der Feinstaubbelastung, fast soviel, wie der Strassenverkehr. Holzheizungen sind so umweltfreundlich, wie ein VW- Diesel. Aber vorsorglich hat man den Grenzwert für Feinstaub hierzulande gegenüber dem der WHO verdoppelt.

    • Werner Heiss sagt:

      Es gibt von einer schweizer Firma effiziente Feinstaubfilter für EFH. Als Puls wieder runterfahren und entspannen ;).

      • Martin sagt:

        Was ist mit der Asche? kompostieren?

      • Werner Heiss sagt:

        @Martin.Wenn Sie es nicht Wissen, googlen Sie doch einfach mal. Da wird Ihnen geholfen ;).

      • Bruno Menzi sagt:

        „Was ist mit der Asche? kompostieren?“ Kann man z.B. im Garten zum Düngen brauchen, Knoblauch soll z.B. gut darauf reagieren. Ich verteile sie jeweils auch auf frisch umgepflügten Äckern, nach Absprache mit dem Landwirt, welcher das zum Haus gehörende Land bewirtschaftet. Ökologisch unbedenklich, wenn man nur unbehandeltes Holz verbrennt, alles andere ist übrigens auch sonst schädlich für einen Kachelofen.

    • Vaters Liebling sagt:

      Hallo ML, Ihre Aussage stimmt nur sehr bedingt. Im vorliegenden Fall stimmt sie sehr wahrscheinlich nicht: Bei einer modernen, handbeschickten Holzfeuerungsanlage wird sehr oft ein Elektroabscheider eingebaut der bei korrekter Feuerungstechnik und vollständiger Verbrennung, sowie Vermeidung von Verbrennen von Altholz (oder Abfällen) – was hier der Fall zu sein scheint – nur noch ziemlich wenig Feinstaub produziert. Fragen Sie Ihren Kaminfeger wenn Sie’s genauer wissen wollen.
      p.s. was hat eigentlich dieser Blogeintrag im Mamablog mit Elternschaft zu tun? Ich kann mir kaum ein solches Projekt mit (Klein-)Kindern vorstellen… Sollte vielleicht eher bei „Sweet Home“ eingestellt warden…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Vaters Liebling

        vor einziger Zeit gabs hier ein Aufruf an Familien, welche sich in einem derartigen Projekt befinden, sich doch zu melden zwecks „Doku“-
        dass ein offenbar kinderloses Paar zur Präsentation gewählt wurde kann ich auch nicht nachvollziehen, möglicherweise haben sich keine Familien gemeldet? Aber auch verständlich, ob man in so einer anstrengenden Phase diesen Zusatz noch braucht?
        Nur für Umbaudoku würde sich Sweet Home in der Tat bessser eignen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        PS vielleicht gibts ja dann doch noch eine Zügelaktion dorthin, wie schon einem anderen Themengebiet geschehen, die „lebendigen Diskussionen über Umbau“ halten sich bis jetzt jedenfalls eher bedeckt…

      • Hans Huber sagt:

        Ein Famile macht sowas nicht. Da ist die Scheidung vorprogrammiert. Kenne einige Fälle aus meinem Umfeld. Irgendwann hält es die Frau mit den (kleinen) Kindern in der Dauerbaustelle einfach nicht mehr aus, wenn der Mann dauernd am Anschlag ist. Und sparen tut man auch nicht viel, weil der Ausbau nicht fachmännisch gemacht wurde. Bauschäden sind vorprogrammiert. Garantiearbeiten? Ich weiss wovon ich rede, habe auch ein 200jähriges Objekt in der Landwirschaftszone + Erhaltenswert abgebrochen und wieder aufgebaut. Nun habe ich ein Massivhaus. Habe auch eigenen Wald, mich aber bewusst für eine Wärmepumpe entschieden. Stückholzheizung ist von vorgestern. Mit Holz heize ich nur den „Schwedenofen“ für die Gemütlichkeit 🙂 Wie sich die beiden einen auf „Öko“ geben, ist schon fast peinlich.

      • Bruno Menzi sagt:

        @Hans Huber: Sie wären wohl eher der Typ für ein „Füdlibürger-Einfamilienhaus-Neubauquartier“ und haben dies zu spät erkannt. Vermutlich schade um das alte Haus, welches sie leider nun schon zerstört haben…

    • Brunhild Steiner sagt:

      😀
      … Abfall-sperr-holz aus dem eigenen Garten darf seit neustem ja auch wieder intern verfeuert werden…

      • Muttis Liebling sagt:

        Wie man aus gut informierten Kreisen hört, ist die Lebenserwartung in der Schweiz 2015 erstmals wieder rückläufig.

        Feinstaub rund um Höhenlagen ist ein physikalisch lösbares, politisch anscheinend aber unlösbares Problem. Einige Gegenden der Innerschweiz haben heute, am 31.03., wie in jedem der letzten Jahre den Ganzjahresgrenzwert überschritten. Eigentlich müssten nun Strassenverkehrsbeschränkungen und Benutzungsverbote von filterlosen Heizungen einsetzen.

        Geht aber politisch nicht, sagt der Umweltdezernent. Mit solchen Massenahmen wird man nie wieder gewählt. Statt dessen findet es lobende Erwähnung, wenn noch so eine Dreckschleuder eigerichtet wird.

      • Franz Vontobel sagt:

        Fake News beginnen meist so: „Wie man aus gut informierten Kreisen hört, …“

      • Muttis Liebling sagt:

        @Vontobel, dass sind schon diejenigen, welche zu gegebener Zeit auch die offiziellen Zahlen veröffentlichen. Bis jetzt haben die Statistiker aber nur Schätzungen. Der Umstand erschien aber so wichtig, dass man die Information schon durchsickern liess.

      • Hans Huber sagt:

        @Muttisliebling: gut für die AHV und die Pensionskassen, oder? Irgendwann ist eben Schluss gegen oben. 80+ reicht mehr als genug für ein lebenswertes Leben. Es muss ja nicht immer künstlich verlängert werden.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Hans Huber

        So brutal muss man es nicht ausdrücken. Aber erst einmal sollte man über Alterssicherung, dann über Lebensverlängerung reden. So wie jetzt, Hurra, die Schweizer leben länger und Oh Gott, wir können es nicht finanzieren, ist es ein Widerspruch in sich.

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