Mamma «Mia» – Warum heissen alle Kinder gleich?

Grosi kann Tscheremi nicht aussprechen: Auch deshalb bleibt die Namens-Hitliste alljährlich gleich. (iStock)

Das Bundesamt für Statistik wird uns im August wieder mit seinem Flagship-Produkt beglücken: der Babynamen-Hitliste 2016. «Nicht schon wieder Babynamen», werden Sie jetzt sagen, und ich kann Ihren Ärger verstehen. Aber Babynamen sind das iPhone des Mamablogs. Man kann gar nicht oft genug darüber berichten, weil Sie ja immer wieder draufklicken, liebe Leserinnen und Leser.

Die Babynamen-Statistik hat sogar noch mehr mit dem iPhone gemein: Es erwarten uns bei der Präsentation selten beeindruckende Neuerungen, und wir wissen schon im Voraus, was kommt. Die Website leonie.io, in Insiderkreisen auch «Babyleaks» genannt, wertet die Geburten von 25 Schweizer Spitälern aus und gibt uns schon heute einen Vorgeschmack auf die amtliche Namensliste 2016. Welch Überraschung, die Mädchen heissen wieder Mia, Emma und Emilia, die Jungs Noah, Leon und Ben.

Wie kommt das, und ist es schlimm?

Niemand will seinem Kind einen einfallslosen Namen geben. Keiner freut sich auf diesen Moment, wenn das Kind nach dem ersten Schultag sagt: «Die Lehrerin nennt mich Emma_3.»

Aber seinem Kind einen individuellen und trotzdem vertretbaren Namen zu suchen, ist längst nicht so leicht, wie Laien sich das vorstellen. Natürlich versuchen wir es zuerst mit etwas ganz Besonderem: Giselmund könnte das Baby heissen oder Ildefons. Und wenn es ein Mädchen wird: Zagortunia oder Rummsgundel.

Doch dann spricht so viel dagegen: Sie erkennen, dass nicht alle Ihren Humor teilen, fürchten die Reaktion der Verwandtschaft oder möchten Ihrem kleinen Atomjochen die berufliche Zukunft nicht versauen.

Viele Eltern weichen nun auf fremdsprachige Namen aus. Aber die passen meist nicht zu unseren traditionell biederen Deutschschweizer Nachnamen. Shakira Hösli, Maximilian-Jason Stückelberger und Eloise-Antoinette Aeschlimann. Na ja, man hofft dann halt auf eine rasche Heirat. Nordische Namen passen schon eher, aber die sind seit mindestens zehn Jahren auch nicht mehr einfallsreich.

Alles wegstreichen, bis Luca übrig bleibt

Ich dachte ja, ich hätte das Problem gelöst: mit seltenen oder selbst erfundenen Namen, die einen relativ gängigen Klang haben. Solange sie wie ein Name klingen, gehen sogar Alltagsbegriffe. So wollte ich meine nächsten Kinder Buolf, Azimut und Nische nennen. Die würden auch gut zum erstgeborenen Brecht passen, doch meine Frau lief Sturm.

Die Partnerin oder der Partner ist in der Regel die letzte und bitterste Guillotine. Da hätten Sie den perfekten Namen gefunden, aber dummerweise hatte Ihre Frau einen Kunobert in der Klasse, der war dumm, hässlich und aufdringlich.

Fast alle werdenden Eltern kämpfen sich nach dem Ausschlussprinzip durch die Babynamen. Und sie sind zu Recht kritisch. Immerhin muss sich das Kind ein Leben lang als «Struppi» vorstellen. Wenn eines Tages der grössere Bruder Tim nicht mehr daneben steht, ist der Witz verflogen. So dezimiert man ein Buch mit «Zehntausend tollen Babynamen» schnell auf eine übersichtliche Liste von fünf Namen, die einigermassen okay sind. Nur merkt man dann, dass Muttis und Vatis Liste null Schnittmenge aufweisen. Zurück zum Start.

In der Not hat der Teufel Mut zum Durchschnitt

Am Ende wählt man halt einen klassischen Trendnamen. So schlecht sind die nämlich nicht, im Gegenteil: Das sind abgehangene, konsensfähige Namen, die einige Vorteile mit sich bringen. Jeder kann sie aussprechen, und es gibt Laura, Luca und Jan als Autoaufkleber ab Stange. Für Bernfried, Weiderös und Hieronymus hingegen muss man sie teuer anfertigen lassen.

Wir Michaels, Barbaras und Markusse haben unter unseren Namen doch auch nicht gelitten. Wir mussten halt einfach anders beweisen, dass wir speziell sind.

Deshalb, liebe Neueltern, bedient euch ruhig gleich von Anfang an in der Babystatistik. Ihr könnt euch ja von Position 11 der Liste nach unten arbeiten. Lenas hat es später nämlich vier in der Klasse, Livias nur zwei. Ich kannte ein Pärchen, da hiessen beide Sarah. Witzig, aber die öffnen sich natürlich immer gegenseitig die Post.

Übrigens: Der Brecht – entgegen den Befürchtungen schockierter Kommentarschreiber – hat einen eher gängigen Namen im Pass stehen. Gut möglich, dass sein nächstes Geschwisterchen auch einen unspektakulären Namen trägt. Oder wir nehmen unseren ganzen Mut zusammen und nennen es Jackie Tschannen.

Wie haben Sie die Namen Ihrer Kinder gefunden? Und wie stehen Sie zu ausgefallenen und zu ganz gewöhnlichen Namen?

175 Kommentare zu «Mamma «Mia» – Warum heissen alle Kinder gleich?»

  • Ursina sagt:

    Ich hatte als Kind und jetzt nie Probleme mit meinem Namen

  • Roger sagt:

    Wir haben unserem Sohn einen Namen gegeben der damals schweizweit irgendwo zwischen Platz 30 und 40 lag.
    Nun, innerhalb eines halben Jahres haben in unserer Gemeinde zwei weitere Pärchen ihrem Sohn diesen Namen gegeben und vom Geburtsdatum her könnten alle gleichzeitig eingeschult werden.
    Also auch mit Platz 30 oder 40 kann es passieren, dass die Lehrerin durchnummerieren muss! 🙂

  • YYY sagt:

    Wiedermal sehr witzig geschrieben, merci:).
    In Bali ist das ganz einfach, dort gibts einfach 4 Namen +/- (Erstgeborener Wayan, etc.) finde das sehr symphatisch. Sie geben sich aber oft Zweitnamen.
    Für uns war der Anfangsbuchstabe klar (da wir beide Yhaben) und so haben wir den Namen gesucht.
    Aber wie heisst den jetzt der Brecht in echt?

  • Cybot sagt:

    Wie Herr Tschannen darauf kommt, von „klassischen Trendnamen“ zu schreiben, erstaunt mich schon etwas. Ok, Anna, Emma und Laura sind durchaus klassisch, aber der Rest? Die sind doch allesamt nur Kurzformen oder ausländische Varianten von klassischen Namen (oder beides). Da vergebe ich lieber die wirklichen Klassiker, für die gibt es mindestens ein halbes Dutzend gebräuchlicher Kurzformen, unter denen das Kind dann selbst wählen kann, wie es sich nennen will.

  • Karl von Bruck sagt:

    Vor allem sollte auch bei der Namensgebung das Kindes- statt das Muetter- oder gar ausnahmsweise auch das Vaeterwohl bestimmend sein. Wie die Adligen sollten auch andere Kinder mindestens 3 Vornamen haben. Da von der vierten Gewalt auch kleine Konsumenten ohne politische Ambitionen ins nicht gesuchte Rampenlicht gezerrt und damit zum Freiwild fuer Katoliban und die Politterrorjuxtiz werden, wenn sie ihre Unterhosen verkehrt herum anziehen. Doppelnamen separat geschrieben und ohne Bindestrich. Der erste Name (der heute von den Buerokratien erfasst wird) sollte eher in den Top Ten figurieren. Ein Polykarp ist schnell identifiziertes Freiwild….

  • tststs sagt:

    Und auch heute wieder mein Mantra:
    Top-3 (oder Top-5) auswählen, Baby auf die Welt kommen lassen, anschauen (nach was es aussieht), Namen geben.

  • Martin sagt:

    Ich habe mir auch einiges anhören dürfen wegen meinem Namen. Aber eigentlich bin ich ganz zufrieden damit. Wenn die Leute die Bedeutung kennen würden, würden sie mir alle aus dem Weg gehen…. Was Trendnamen angeht, finde ich sie schrecklich. Eltern, die verzweifelt versuchen cool und hipp zu sein. Am Schluss leiden die Kinder darunter. Bei einem Namen sollte man auch darauf achten, dass es auch für einen Mann bzw. Frau passt. Kinder sind ja herzig, wenn sie klein sind, aber sie werden den Namen ihr Leben lang haben. Da sollte schon was richtiges her.

  • Katharina sagt:

    Ich verstehe diese Politisierung des Namens nicht.

    Mir gefällt mein Name und dessen Bedeutung. Auch der meines mittleren Namens, den ich nach unserer Familientradition von meiner geliebten Mama erbte: Roshan. Persisch, für Lichtträgerin.

    Namen sind auch eine Projektion über die Generationen hinweg darüber, woher und von wem wir herstammen:

    Katharina Roshan ist mein Name,
    Tochter von Roshan Esmeralda, die mir das Geschenk des Lebens am 8. Nisan 5727 gab.
    Sie war die Tochter von Esmeralda Ileana, die ihr das Geschenk des Lebens am 27. Kislev 5700 gab.

    Dieser Stein möge des Sternenstaubes Ruheplatz sein. Weil der Stern, woher Du uns besuchtest, derselbe Staub ist, aus dem Ich entstanden bin.

    Der 12. Av 5772 war, als Ich Euch zweien das Geschenk des Lebens gab.

    • Leo Stern sagt:

      Hallo Katharina, ob einem der eigene Vorname gefällt oder nicht hat nichts mit dem Namen zu tun, sondern mit der Zufriedenheit mit einem selber. Je zufriedener man mit sich selber ist, umso mehr gefällt einem sein eigener Name.

      Ich liebe meinen Vornamen und würde nie anders heissen wollen, aber ich hätte nie eines meiner Kinder so benannt, das würde ich keinem von ihnen zumuten. Wer will schon so heissen. 😉

    • Franka Ebi sagt:

      Schöne Tradition, Katharina!

  • Adriano sagt:

    Was für ein Lesevergnügen!
    Herr Tschannen, das liest sich wie sich ein süffiger Wein sauft.

  • stefu sagt:

    da müssen werdende eltern durch, geht wohl nicht anders.

    es geht den tipps wohl ähnlich wie der namenssuche selbst: hat man sich festgelegt, kommt immer einem was in den sinn, das alles wieder infrage stellt…

    bin etwas überrascht, dass gian und giachen nicht deutlich mehr plätze gut gemacht haben. so für ein dezember- oder januar-bübchen doch sehr passend (für zwillinge perfekt)! 😉

    gefällt der name? hätte ich ihn selbst als kind und erwachsene(r) mit stolz und freude getragen? wenn ja, dann ja!
    alles andere ist doch egal!

  • Leo Stern sagt:

    Die Namenswahl für unsere vier Kinder war simpel: einfach die längsten genommen. 9 bis 11 Buchstaben.

    • Cybot sagt:

      Gute Entscheidung, damit wirst du auf jeden Fall nicht in den Top 10 landen. Wir sind nicht zuletzt deswegen auch bei 9 Buchstaben gelandet. Abkürzen kann man Namen ja immer, verlängern hingegen nicht.

  • Batuffola sagt:

    Vielleicht könnte man ja einfach sein Kind „Tochter“ oder „Sohn“ nennen, bis es alt genug ist, um selber über seinen Namen zu entscheiden. Allenfalls müsste man durchnummerieren….

    • Muttis Liebling sagt:

      Das war in Rom bei Mädchen so üblich. Die Erstgeborene bekam einen richtigen Namen, dann ging es mit Secunda, Tertia, … weiter.

  • Jacques sagt:

    Na ja, es gab einen Schweizer namens Hans Ziegler, so vom Thunersee herum. In Genf/ Paris angekommen nannte er sich einfach ‚Jean Ziegler‘. Mein Papa selig, nannte diese Hanslis aus der Romandie immer ‚Schanglis‘. Warum? Da müsste ich wohl Maman fragen. Sie mochte diese Romandie. Nomen est omen.

  • Rhabarberabarbarenbar sagt:

    Ich stellte mir vor, wie meine Kinder am Telefon ihre Namen buchstabieren müssen… Da schieden 99.975% der originellen Namen schnell aus.

  • freddy sagt:

    Mir gefällt Bo oder einfach A.

  • mamivo4 sagt:

    ich wollte auf gar keinen fall namen, wie meinen. jede zweite in meinem alter heisst so, schrecklich. dennoch sollten die namen nicht exotisch oder hyperausgefallen sein. ich habe in alten schweizer namensnüchlein gekramt und bin fündig geworden. so haben meine kinder, wie ich finde, wohlklingende und nicht alltägliche allerschweizernamen.

    …sie bekommen übrigens immer komplimente für ihre namen und fühlen sich sehr wohl damit. ;0)

  • Nadine Rohner sagt:

    Wir, mein Mann und ich haben drauf geschaut, dass die Namen für unsere Kinder nebst eher selten auch abgekürzt nicht daneben klingen. Kaspar 1976 und Samuel 1981 wurden sehr bald zu Käspi und Sämi. Sie sind bis heute sehr zufrieden mit ihren Namen, es gab auch nie einen zweiten in der Klasse.
    Ich 1944, war damals bei der Einschulung die erste Nadine, weil mein aus Frankreich stammendes Gotti so hiess. Was der Schulhausvorsther mit den Worten verkündete, wir haben in Basel einen neuen Mädchennamen. Aber, WAS hätte ich dafür gegeben, eine der Ursis, Silvias oder Heidis zu sein. Ab dem Teenialter dann war ich und bin es nach wie vor, eine glückliche Nadine. Ich arbeite viel mit jungen Leuten, wobei Mädchen/Frau dann jeweils herrlich amüsiert ist, den Namen mit einer 73-jährigen zu teilen.

  • chistian anliker sagt:

    Das Murksen fand beim Zivilstandesamt den Anfang.
    Vornamen müssen mit dem Nachnamen phonetisch stimmen.
    1995 habe ich eine nette Dame in Basel als Künstler überzeugt.
    Der Name wurde mit zweit Namen bewilligt, aber bitte sorgen
    sie dafür, dass die Geburtsbescheinigung auf meinem Schreibtisch
    landet, die Hebamme flippte fast aus, diese Formular müsse sie
    Ausfüllen…
    Jetzt haben wir 2 Kinder- in der Statistik der Vornamen einmalig.

  • Marc sagt:

    Fast wie in einem James Bond Film….. apropos James ist doch ein toller Name

  • Marlon Brändli sagt:

    Schaut her, wie findig meine Eltern gewesen sind!

    • Lichtblau sagt:

      Also Marlon Brändli, das hat doch was. Der Vorname muss sich Ihren Eltern geradezu aufgedrängt haben 😉

      • Jacques sagt:

        Buongiorno Celentano Azzurro. Dolce Vita?
        Pardon, war etwas italienisch inspiriert. Man hat ja so seine Schwächen. Und so als Giacomo ist es auch nicht immer leicht … (das Vorbild immer streng im Nacken).

  • Stefan Gisler sagt:

    Ein Quell unorthodoxer Namen ist Rwanda. Dort lerne ich kennen …
    Immaculé, Polycarpe, Monotone, Télésphore, Théoneste, Innocent, Prudence (lustig, weil die einzige Kondommarke so hiess), Imprévu (eingänger Beweis, dass nicht alle das Kondom Prudence benutzten), Courageux, Bartholomé, Aimable, Dieudonné, Pacific, Annualité (was ein Hinweis auf die Häufigkeit des Kindersegens sein könnte), Charity, Fulgènce, Sylvestre, Moss, Royal, Fike (was die Grundvoraussetzung ist).

  • Urseen sagt:

    Jackie Tschannen…. musste soeben laut auflachen!! =D Made my day!!

  • Benno Hauser sagt:

    Haben Sie die Bundes-Statistik mal genauer angeschaut? 2015 gab es unter den 41’910 geborenen Mädchen rund 465 mit dem Namen Mia. Also gut ein Prozent. Heissen jetzt alle Kinder gleich?

    • Christian sagt:

      1% ist sehr viel.
      Bei einem Namen den 1% der Mädchen haben in einer Schulklasse mit 25 Kindern (13 Mädchen) die Chance auf eine doppelte Mia schon 55% ist.
      Sogar dreifach-Mias sind dann nicht mehr so selten.

    • Christoph Bögli sagt:

      Es geht eher um das „Risiko“, dass im sozialen Umfeld ein oder mehrere Kinder den gleichen Namen tragen. Und die Wahrscheinlichkeit dafür unterschätzen Sie wohl stark weil ~1% sich nicht nach viel anhört. Ist es aber durchaus. Wenn wir der Einfachheit halber annehmen, dass in einem Jahrgang 100 Vornamen mit jeweils 1% gibt, dann steigt ab 12 Kindern die Wahrscheinlichkeit über 50%, dass zwei den gleichen Namen tragen. Bei jeweils 0.5% immer noch ab 17 Kindern.

      Das vereinfacht die Frage zwar, aber reicht als Annäherung durchaus. Einen dieser gängigen Namen zu wählen führt also zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit, dass das Kind Namensvettern in der Schulklasse, dem Fussballverein, etc. haben wird. Das ist natürlich nicht tragisch, aber sollte einem schon bewusst sein..

    • Marieli sagt:

      In den Sechzigerjahren, als ich eingeschult wurde, hatten wir ausser Hansen, Fritzen, Waltern und Kurten auch einen Exoten; der hiess Urs und gerade deshalb automatisch der Klassenklügste und -hübscheste . Die ultimative Sensation leferte allerdings ich mit meinem Vornamen (der nichts anderes bedeutet als „Marieli“ auf polnisch), der haute damals, 1960 nämlich jeden aus den Socken, der ihn hörte. Daneben war ich (keine Polin) die einzige Ausländerin in meiner Klasse und auch deshalb „etwas ganz Besonderes“, da ich zweisprachig war. Ich glaube schon, dass solche Dinge früher einen gewissen Eindruck auf andere machten, was heute natürlich bei all den exotischen Namen und den veilen Menschen aus aller Herren Länder kein Thema mehr ist…. es sei denn – man heisst Brecht….

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Meine Kinder haben keine üblichen Vornamen. Der vom Grossen kommt aus dem irisch-gälischen, der vom Kleinen aus den Niederlanden, beide nur einsilbig.

    Warum Kinder namens Chantalle und Jaqueline als asozial gelten sollen kann ich nicht verstehen. Französische Namen sind seit jeher auvh in der Deutschschweiz üblich.

    Mein Favorit für ein Mödchen ist übrigens Himalaya-Schanaya ☺

  • peter huber sagt:

    Jemand, der sein Kind Brecht tauft, sollte vielleicht nicht so grosse Töne gegen profane Kindernamen spucken..

  • Susanne Reich sagt:

    Manchmal sieht man auch, dass nur ein Buchstabe eines sonst üblichen resp. bekannten Namens abgewandelt wird, ist auch ok, doch ziemlich einfallslos. Man sollte einfach daran denken, dass das Kind sein Leben lang mit diesem Namen zurechtkommen muss und wir wissen, dass es Hänseleien gibt und die Numerologie. 😉

    • Dann das Kind doch lieber von Anfang an Hänsel nennen.

      • Verena guran- fierz sagt:

        In meiner klasse, jahrgang 1943 gab es 2 vreneli, drei margritli,2 jürg, 2 peter, 1-2 ernst, mindestens 2 hans,dazu werner und walter etc.das muss nicht sein, aber ava, domino und tiago? Ah ja, christine,ruth, marianne und silvia waren auch „in“.In england heisst der vornamen christian name, bei uns ursprünglich taufname, im gegensatz zum vorherigen heidnischen.also doch die evangelisten , propheten und die tapferen frauen wie anna,magdalena,saras, judith etc.viele heilige wie der abgesetzte georg , der immer noch heilige benedikt oder königsnamen wie philipp ,louis , alexander.

  • Jacques sagt:

    Ich bin eher für ‚gewöhnliche Namen‘, die beiden Elternteilen gefallen. Vielleicht bekommt das Kind dann später noch einen tollen Übernamen geschenkt. Wer wollte sein Kind schon ‚Autopneu‘ nennen, nur weil er Fan von Pirelli ist? In der Schule wurde ich ‚Hucky‘ genannt. Ev. wegen diesem ‚Huckleberry Finn‘ von Mark Twain. Hatte nichts dagegen. Auf Deutsch hiesse ich Jakob oder Köbi. Bleibe bei Jacques.

    • guk sagt:

      Ich verstehe nicht, wieso jemand, der Fan von Pirelli ist, ein Kind Autopneu nennen sollte. Was gibt es denn gegen Pirella oder Pirello einzuwenden? 😉

      Und so nebenbei: Ich selbst wurde mit einem Namen „gesegnet“, der mir heute noch, mehr als 50 Jahre später, ab und an Stirnrunzeln beschert – Guida. Als Italienerin ist das besonders originell. In der Schule nannte man mich dann Quietschi, das war immerhin liebevoll gemeint und find ich immer noch niedlich irgendwie.

      • Jacques sagt:

        Eine Guida würde ich auch noch nehmen. Die Guido’s kenne ich bereits. Gute Copains. Sicher eine „Una bella Ragazza“, wie meine Milva la Rossa. Aber keine „Autopneuin“. Das ist wie ein schwarzer Ferrari, oder ein roter Lamborghini. Ich „guk“ dann mal so rum. Oder frage den „Drupi“ per ‚una piccola e fragile“. Wie timido Giacomo …

  • Jacques Kade sagt:

    Charly Gian Tschannen!

  • Eleonore Grossmann sagt:

    Ich habe unter meinem Fünf-silbigen Vornamen immer gelitten, und mich als Kind sehr dafür geschämt.
    Manche Namen funktionieren halt erst, wenn man erwachsen ist…
    …aber Kindheit kommt vorher…

    • Sama Moreno sagt:

      Aber erwachsen ist man länger – besser ein Name, in den man hineinwächst, als ein Name, der immer kindlich und niedlich ist.
      Ich hatte eine Schulkollegin – Elli. Eleonore haben nur ihre Eltern sie genannt.

  • Peter sagt:

    Ich habe dieses Buhei um die Namen nie verstanden. Okay, die ostzonalen Kevins, Jaccelines und Schantalles waren gleich aussen vor, aber meine Frau und ich haben zugesehen, das die Vornamen zum Nachnamen passt und keine elterliche Selbstverwirklichung sein sollte. Und Satz waren sowieso 2 Namen, – einer von mir und einer von meiner Frau – um soetwas wie bei Regula etwas abzufedern. Bei der ersten Tochter ist es dann Johanna Helena geworden, bei der zweiten zuerst nur Ronja Ragnhild und dann kam, weil wir in Stimmung waren noch Finja Kristina als 3. und 4. Vorname dazu. Mittlerweilen ist ein Vierteljahrhundert vergangen und alle sind nach wie vor zufrieden mit der Auswahl.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Die Auswahl eines wahnsinnig originellen Vornamens für sein Kind ist ein sicheres Indiz für die zu grosse narzisstische Besetzung des Kindes durch seine Eltern.

  • Ursina sagt:

    Kind 2 heisst Jeremias und dachten, wie der Gotthelf, das müsste in der CH einfach und klar sein. Aber anscheinend fehlt der Exotenduktus, denn : Tscheremi, Tscheremaia, Tscheremias und oft: Wie sprecht ihr es aus? Und am Schluss für uns ganz oft: Jerry (und wir mögens so).

  • beat graf sagt:

    Ich, Jahrgang l954 wurde auf Beat getauft. Beat gibt es wie Sand am Meer.
    In der Sek waren wir zu dritt. Eigentlich bin ich mit meinem Vornamen zufrieden. Scheisse war es bei meinem Aufenthalt in England, da wünschte ich mir einen anderen Vornamen. „Peter“ war dann recht angenehm für die weiteren Monate da drüben.

  • 13 sagt:

    Ich frage mich eher, warum es unbedingt immer so individuell sein muss. Ich kenne sogar eine Frau, die es zu vermeiden versucht, in grösseren Gruppen, auf Spielplätzen etc. ihren Sohn zu rufen, aus Angst, dass dann viele den Namen hören und er populär wird….

    Wir handhabten dies gerade umgekehrt. Unsere Kriterien waren:
    – wenn möglich, soll der Namenstamm in der Familie bereits vorkommen
    – der Name sollte in beiden Kulturen, in denen wir leben, bekannt und gleich auszusprechen sein
    – er sollte zeitlos sein
    – vollständiger Name und keine Abkürzung (also bitte kein Ben, Nico, Mia etc.)
    – mind. 5 Buchstaben

    Das Nicht-Verhunzen-Können war kein Kriterium. Wir Berner schaffen das ja bekanntlich mit jedem Namen….

    • Martin Frey sagt:

      @13: Grundsätzlich einverstanden, jedoch mit folgenden Abstrichen/Ergänzungen:
      Das Kriterium „– wenn möglich, soll der Namenstamm in der Familie bereits vorkommen“
      … ist whs. ihrer soziokulturellen Prägung geschuldet. Ich persönlich finde das ein Unding, dass Kindern zb. den Namen des Grossvaters aus Traditionsgründen tragen müssen, mag der noch so anachronistisch sein (der Namen, wie auch manchmal der Grossvater) Dies führt dazu, dass zb. 2/3 der Süditaliener alle dieselben 2-3 Vornamen tragen, und zwar mit Namen die unter normalen Umständen aussterben sollten.
      Was uns noch wichtig war: Der Name soll in keiner uns relevanten Sprache eine zweifelhafte Bedeutung oder nur schon Konnotation haben.

      • 13 sagt:

        Natürlich ist das sozikulturell geprägt, aber mir gefällt die Tradition halt sehr gut. Wir haben das selbst so gewählt, keiner in unserer Familie hätte ein Problem gehabt, wenn wir andere gewählt hätten. Und ich habe auch absichtlich „Namensstamm“ und nicht „Name“ geschrieben. So haben wir beim zweiten und dritten Kind den Namen angepasst, etwas modernisiert. So haben sie trotzdem ihren eigenen Namen. Nennen Sie mich ruhig sentimental, aber ich finde es ganz schön, das Gefühl zu haben, dass diese geliebten Menschen in meinen Kindern auch irgendwie weiterleben und meine Kinder erzählen gerne davon, wie sie zum Namen kamen. Aber wieder ganz nüchtern: Hätten uns die Namen nicht gefallen, hätten wir sie trotz aller Liebe nicht gewählt. Es war einfach noch so ein zusätzliches Zückerchen.

      • Martin Frey sagt:

        Man kann das auch genau umgekehrt betrachten, 13.
        Denn diese Menschen leben in uns und in meinen Kindern sowieso weiter, und erinnern sollten sich die Enkel auch ohne aufoktroyierte Namen die sie zumeist selber nie wählen würden. Sondern weil diese Menschen ihnen etwas bedeuten, und man Sie als wertvolle Menschen, als Individuen in Erinnerung behalten will.
        So verkommt der Namensempfänger in meinen Augen immer etwas zu einem Annex, einem Abbild, einer Kopie des Grossvaters, den er ja vielleicht gar nicht mag. Und eben nicht zu einem eigenständigen, unverwechselbaren Individuum.
        Finde es übrigens bemerkenswert, dass ausgerechnet Sie es nicht zu stören scheint, dass diese Traditionen sich ja typischerweise auf die Namen der männlichen Vorfahren beschränken.. 😉

      • 13 sagt:

        @ MF
        Ich habe nie gesagt, dass es keine Argumente dagegen gibt. Mir gefällt es aber einfach, soll nicht universell gelten. Meine Kinder haben auch keine Erinnerungen an diese Menschen, da sie vor ihrer Geburt gestorben sind, daher auch keine Sympathie oder Abneigung. Es sind einfach Namen, die man damals wie heute kennt, gebräuchlich sind und uns gefallen (vergleichbar mit Anna, Alexander oder Oliver). Dass es sich nur auf Jungs bezieht, trifft erstens in unserem kulturellen Umfeld nicht zu, mein Vater wurde z. Bsp. nach seiner Mutter, meine Mutter nach ihrem Vater benannt, und zweitens habe ich zwei Mädchen und einen Sohn und alle drei haben Namen aus der Familie, eines der Mädchen auch die weibliche Form meines Grossvaters. Und eigenständige Individuen sind sie eh 😉

      • Peter sagt:

        Da bin ich ja froh, dass die Tradition durchbrochen wurde.
        Sonst hätte ich als zweiten Vornamen den Jakob bekommen…wie alle männlichen Nachkommen. Mein Vater setzte den Thomas durch. (Wobei ich den Namen hasse).

      • 13 sagt:

        @ Peter
        Dabei wird Jakob wieder schick. Ich kenne 3, die in den letzten 3 Jahren geboren sind.

      • Lichtblau sagt:

        @13: Meine Grosseltern hiessen Jeanne und Alice, Orest und Henri. Hm. Da hätte man schon was draus machen können.

      • Peter sagt:

        @13
        Habe ich mitbekommen.
        Wir haben unseren Sohn Joschka getauft…ja, eine gewisse Inspiration stammt schon von einem bekannteren Namensvetter…aber nicht unbedingt wegen einer politischen Überzeugung her.
        Die Tochter heisst Olivia….

    • Susi sagt:

      @13: „Ich frage mich eher, warum es unbedingt immer so individuell sein muss.“

      In den letzten Ferien lernten wir eine deutsche Familie kennen, deren Tochter „Namora“ heisst. Anscheinend war sie die erste, die auf diesen Namen getauft wurde, der musste zuerst registiert werden und es kostete darum einen kleinen Betrag. (15.- Euro oder sowas.) Der Vater ist immer noch stolz auf den Namen, den er einem Buch entnommen hatte. Fand die Geschichte sehr toll!

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Naja, Namora ist immerhin besser als Bierstübl, Winnetou, Pumuckl oder Unerwünscht….

      • 13 sagt:

        Wenn dem Vater der Name nachwievor gefällt, ist das doch super. Ich muss es ja nicht verstehen… 😉

      • Martin Frey sagt:

        „Wenn dem Vater der Name nachwievor gefällt, ist das doch super.“
        Sehe ich eben nicht so, 13. Denn es ist das Kind, das mit dem Namen ein Leben lang geschlagen ist, nicht der Vater. Darum sollte man m. E. verschiedene Aspekte einbeziehen, nicht nur den momentanen Geschmack des Vaters.
        Kenne übrigens auch so eine Familie, Susi, deren ganzer Stolz darin lag, einen Namen gefunden zu haben den es bis dato in der Schweiz noch nie gab.

      • Susi sagt:

        @13: Ich finde es einen wunderbaren Namen und zudem toll, dass er einzigartig ist.
        Während des Studiums habe ich mich intensiv mit dem Thema „Namensgebung“ auseinandergesetzt, auch mit dessen Geschichte (wie wurde es im Mittalalter gehandhabt, welche Bedeutung/Wechselwirkung wurde und wird dem Namen zugesprochen etc.) und da bin ich halt etwas befremdet, wenn jemand das Streben nach Individualität nicht nachvollziehen kann.
        (Wir selbst strebten auch nicht danach, der Name unserer Tochter war im entsprechenden Jahr um Platz 15 rum. Aber verstehen kann ich die Wahl seltener Namen sehr gut!)

      • 13 sagt:

        @ Susi
        Ob es auch an der eigenen Geschichte liegt? Ich habe so einen kurzen, „hippen“ und damals wie heute eher seltenen Namen und meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Ständiges fragen, wie es denn nun genau heisst, woher er kommt etc. Und als dann in der Schule die üblichen „Verhunzungen“ wie Nicä, Karä etc. losgingen, war ich die einzige, die leer ausging. Genau das war die Absicht meiner Eltern, einen kurzen Namen, der nicht noch abgekürzt wird, sondern immer ganz ausgesprochen, ich wollte einfach nur so sein, wie alle anderen. Wirklich damit abgefunden habe ich mich mit 26, als ich heiratete, den längeren Nachnamen meines Mannes annahm und somit der kurze Name dazu passte. Das Streben nach Individualität ist ja ok, das Kind soll das aber dann selber machen, wenn es denn will.

      • 13 sagt:

        Aber wie gesagt, das waren meine Kriterien. Ich bin sicher, viele finden unsere Namen langweilig oder zu lang. Ich höre ja auch immer wieder wunderschöne spezielle Namen, die mir sehr gut gefallen. Nur ich würde mein Kind eher nicht so nennen.

      • Susi sagt:

        @13: „Das Streben nach Individualität ist ja ok, das Kind soll das aber dann selber machen, wenn es denn will.“

        Ja, das stimmt auch. Aber wenn man Susi, Claudia, Nicole, Sandra heisst, wird das unter Umständen schon mal etwas schwieriger (eben: Wechselwirkung…)
        Und mir ging es halt eben genau so mit meinem 08/15-Namen, als Teenie hatte ich damit mal eine Krise. (Und nicht mal einen Mittelnamen!) Heute ist es aber ok.

      • Susi sagt:

        @M.F.: Aber das Kind muss ja mit jedem Namen leben! Wenn das Kriterium ist, dass der Name schön sei (wie Namora), dann ist doch schon mal viel gewonnen!
        (Der Vater wählte den Namen einfach, weil er ihm gefiel, dass er so selten war, erfuhr er erst bei der Anmeldung.)

  • Rhea S. sagt:

    Meine Namenswahl war immer praktisch orientiert: Elizabeth ist eine Liz, Lisa, Betty, Elise etc. Das zeigt sich dann im Charakter des Erwachsenen und ist auch für die Jobwahl noch seriös genug. Was ich gar nicht ab kann sind Fantasienamen.

  • Nick sagt:

    Ich denke, das Ausschluss-Verfahren ist schon recht gut. Keine belasteten Namen (jahrzehntelanger Spitzenreiter: Adolf), keine Namen die man jedesmal buchstabieren muss, weil sie keiner kennt/versteht und keine Allerweltsnamen, wenn schon der Nachname häufig ist (Müller, Meier, ..). Auch missverständliche Namen vermeiden: in DE wird aus Beat sofort Beate und der Italiener Andrea erfährt ungefragt eine Geschlechtsumwandlung. Auch Kopien berühmter Namen kommen nicht immer gut an, Richard Wagner oder Friedrich Schiller, braucht es echt nicht nochmal. Und wenn man sich dann vorstellen kann, dass der/die Verwaltungsratspräsident/in eines renommierten Grosskonzerns so heisst und das auch seriös klingt sollte es im wesentlichen OK sein.

  • Lichtblau sagt:

    Ich kannte mal einen Charly Tschanz. Zu Tschannen käme auch Jenny, Gypsie, Ginger, Johnny oder Jimmy gut.

  • Sportpapi sagt:

    Erstaunlicherweise tauchen die Namen, die in den Klassen meiner Kinder vorkommen, in diesen Listen auf den vorderen Plätzen gar nicht auf. Obwohl sie genauso fremdländisch tönen wie manche dieser Spitzenreiter.
    Auf der anderen Seite kommen einige traditionelle Namen wie Hans, Fritz, Urs etc. praktisch gar nicht mehr vor.

    • Linus sagt:

      Mein Grossvater *1901 hiess Leo.
      Die Nachbarin *ca. 1920 hiess Leonie.

      Scheint die L-Namen waren schon mal Trend. Zumindest gemäss meiner repräsantiven Stichprobenstatistik.

    • 13 sagt:

      @ SP
      Es gibt heute schon noch traditionelle Namen, aber ich glaube, einige der älteren Namen (gerade Männernamen!) sind für die heutige Zeit einfach zu hart. Man zieht weichere Namen vor, R kommt immer weniger vor. War es früher wichtig, dass es kraftvoll tönt, wir Fritz, soll es heute weich sein, wie Noah. Mich überrascht es nicht, dass Namen wie Hannah, Emma oder Max eher ein Revival feiern als Urs und Kurt.

      • Carolina sagt:

        13, das ist nur eine Frage der Zeit – im engeren Bekanntenkreis in Deutschland ist uns letztes Jahr ein Fritz vorgestellt worden! Da dieser arme Fritz englische Grosseltern hat, wird er wohl für immer damit leben müssen, dass sein Name bei Nicht-Deutschen einen sehr unangenehmen Nachgeschmack hervorrufen kann (!). Urs und Kurt werden auch bald wieder ‚in‘. Der erste Otto ist auch schon geboren!

      • 13 sagt:

        @ Carolina
        Natürlich. Die Mode wiederholt sich immer wieder. Ich meinte nur, dass zur Zeit eher weichere Namen vorherrschen.

  • Linus sagt:

    Ob es in Zukunft viele Donalds geben wird?

    • Muttis Liebling sagt:

      Das ist ein sehr guter Vorname für einen dominanten Mann. Die Herkunft ist keltisch, dubno = die Welt; val = herrschen.

      Auf russisch heisst Herrscher der Welt Wladimir. Ideale Kombination, Donald und Wladimir.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Nun, ein Kalb von uns heisst Fladimir Putin

      • mila sagt:

        @Tamar: Ich hab grad Tränen gelacht… Merci.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ mila

        Das isch dänn nöd zum lache, im Fall……..

        Das Kalb heisst wirklich Fladimir Putin! Mit F, da die Mutter eine F-Kuh ist.

        Leider ist Fladimir Putin ein Stierli und wird mit ca 8 Monaten gmetzget

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Und wieder wurden meine Smileys in den Orkus topediert:

        Oben ein zwinker, unten ein trauriges

      • Susi sagt:

        Ich dachte „Fladimir“ wegen „Fladen“. Kuhfladen.

      • mila sagt:

        Das war auch meine Assoziation, der Kuhfladen. Der arme Fladimir. Allzu viele davon wird er nicht produzieren…. und wenn ich so etwas höre, frage ich mich, wieso ich nicht schon lange Veggi bin.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Naja, ich selber esse kein Fleisch, auch von unseren eigenen Tieren nicht, obwohl die es wirklich schön haben. Aber ja, ein Gnadenhof wäre schöner…

  • Margrith sagt:

    Rummsgundel

  • MamiHaus sagt:

    Ohh … ergänzend möcht ich noch erwähnen, dass sich unsere Kinder nur für eine kurze Zeit im „süssen-Nuggi-grosse-Augen-Alter“ befinden.
    Die übrige Zeit sind sie schwarz angezogen, haben Pickel, leiten ein Unternehmen oder haben sonst einen Job mit Verantwortung. Also bitte keine Namen, welche man später nicht ernst nehmen kann.

    • Huusmami sagt:

      Genau das sage ich auch immer! Die kleinen werden schnell gross, dann ist es vorbei mit: Jöööö, sie isch eso süess…
      Ab 12 müssen sie dann bis ca. 80 mit diesem Namen leben und sie ärgern sich über die schlechte Namenswahl der Eltern.
      Stellt euch vor, so eine/einer schickt euch ein Bewerbungsschreiben! Dann müsst ihr zuerst 10 Minuten drüber lachen und dann sehr wahrscheinlich eine Absage schicken.
      Unmögliche Eltern! Nehmt doch bitte normal auszusprechende Namen, wir leben hier in der Schweiz!

      • k. miller sagt:

        @MamiHaus und @Huusmami
        Ich finde das nicht so dramatisch. In einer Schweiz, in der auch bei erwachsenen Männern die Namen noch kindgerecht abgekürzt werden, sogar in offizieller Kommunikation und in hohen Posistionen. Dölf, Geri, Chrigi, Stefu, Dani usw. – da passen die „neumodischen“ Namen doch bestens dazu.

      • Lichtblau sagt:

        Ich wundere mich immer, warum einige Oma-Namen wie „Emma“ en vogue sind, andere wie „Erna“ aber nicht. Letzterer ist auf jeden Fall ein Name für Erwachsene. Wie gut sich der aber in einem Bewerbungsschreiben machen würde?

    • Aber vergessen Sie nicht den Generationenwechsel. Heute heissen die CEOs in der Schweiz Susanne, Peter oder Andreas. In 40 Jahren heissen sie halt Noah, Mia und Lara.

  • Barbara sagt:

    Bei uns war wichtig, dass die Namen auf Deutsch und Englisch etwa gleich ausgesprochen werden (also kein Simon). Ausserdem wollten wir Namen, die als Schweizer Namen durchgehen. Gelandet sind wir darum bei (drei) französischen Namen.

  • tommaso sagt:

    Ich war mit drei Thomas in der Schule, in der Parallelklasse gab es vier Stefan. Dazu kamen all die Martins, Jörgs und Jürgs, Susannes, Mariannes, Kathrins, Regulas… Jede Generation hat ihre Modenamen.

    • Habig Regula sagt:

      Wann und wo kann Regula je Mode gewesen sein??? 🙂 Ich hasse meinen Vornamen seit ich denken kann; nicht nur tönt er komisch, sondern weckt auch blöde Assoziationen: was ausser dem Verkehr nach einem Unfall oder der Verdauung wird reguliert …. Was hätte ich für einen „normalen“ Vornamen gegeben!

      • 13 sagt:

        Ich, Jg. 81, aufgewachsen in Bern, hatte in meinem Umfeld mind. 5….

      • Robin sagt:

        Regula finde ich einen schönen Namen.
        Eine Regentin mit Verkleinerungsform „ula“ hat doch seinen Charme.
        Zum Artikel – super lustig und informativ! Wenn ich denke, was man nur schon an Bandnamen herumbastelt, kann man nur ahnen, wie viel schwieriger das mit Kindernamen ist! 🙂

      • Muttis Liebling sagt:

        Kann man in der Schweiz seinen Vornamen nicht ändern?

      • Carolina sagt:

        Ich kenne sicher ein halbes Dutzend ‚Regulas‘. Für mich – neben Urs – der Inbegriff eines schweizerischen Namens und deshalb völlig ok. Aber für fremde Ohren schwierig – aber die meisten Eltern der 60er Jahrgänge haben wohl kaum daran gedacht, dass ihre Kinder mal in England oder Frankreich oder wo-auch-immer auf Befremden stossen würden.

      • Hans Hintermeier sagt:

        Mir gefällt der Name Regula- war mal in eine Regula verliebt 🙂

        Ich hatte jedoch noch nie solche Assoziationen, wie „reguliert“ usw.

      • Susi sagt:

        @M.L.: „Kann man in der Schweiz seinen Vornamen nicht ändern?“

        Doch, das geht. Kostet aber etwas (glaub 2000.- oder so?) und der Name muss entweder dem gesetzlich eingetragenen Geschlecht entsprechen oder geschlechtsneutral sein.

      • Stefan sagt:

        @Hans Hintermeier: Die Assoziation wäre schon noch gekommen, wenn Sie Ihre Regula geheiratet hätten… 😉

    • Habig Regula sagt:

      Der Lateinlehrer hat meinen Vornamen in der allerersten Stunde erklärt (und meiner eh geringen Liebe dazu den Rest gegeben): wenn die alten Römer Autobahnen gehabt hätten, wären die Leitplanken wohl Regulas gewesen …. Dazu kommt noch, dass das weder in englisch noch französisch vernünftig ausgesprochen werden kann und auch nie beim ersten Anlauf verstanden wird. Und in welchem Roman oder Film würde je dieser Name verwendet! Jetzt habe ich fertig gejammert, versprochen! 🙂

      • Vierauge sagt:

        Liebe Regula, ich habe letztens gelesen, dass das lateinische Wort regula eben nicht nur „Regel“ oder „Vorschrift“ heisst, sondern auch „kleine Königin“, also etwa das gleiche wie Regina.
        Gefällt Ihnen das besser?

      • Peter sagt:

        Und warum ist das so wichtig, dass der Vorname in englisch oder französisch ausgesprochen werden kann? Die kümmerts doch auch nicht, dass kein Mensch Scheeejenne richtig betont.

      • mamivo4 sagt:

        liebe regula
        ich heisse nicole…jede zweite in meiner klasse hiess genauso. …ich hasse meinen namen, ehrlich!

      • Lichtblau sagt:

        Wir nannten unsere etwas aus der Zeit gefallene Mitschülerin Regula „Rägeli“. Das klingt doch nicht uncharmant.

      • Hermann Klöti sagt:

        Felix und Regula, die Namen der Zürcher Stadtheiligen seit Urzeiten: Was soll daran bejammernswert sein? Die Basler mussten auf Ruedi & Walther viel länger warten!

    • Tom Walther sagt:

      Wir waren in der Primarschule in den frühen 1980er-Jahren auch drei Thomasse. Nachnamenbedingt war ich einfach „Wauti“… auch bei den LehrerInnen. Hat übrigens bis heute überlebt. Daneben gabs noch zwei Christine und auch zwei Claudias (bei total etwa 13 Schüler….)

      • Habig Regula sagt:

        @Hermann Klöti: Ich bin aber in Basel zur Welt gekommen … Ich habe dann später auch festgestellt, dass der Name überall in der Schweiz mit einem kurzen betonten „e“ ausgesprochen wird, so tönt es nicht ganz so schlimm; in Baaaaaasel war das leider Reeeeeegula …

    • Habig Regula sagt:

      @Vierauge: lieben Dank für die Aufmunterung! Ich finde es halt problematisch, wenn der Vorname eine Bedeutung hat – und diese dann nicht zum Charakter des Kindes passen will (wie in meinem Fall).
      @Peter: es ist mühsam, beruflich am Telefon den Namen immer mindestens dreimal buchstabieren müssen – und dann kommt noch die ungläubige Frage, ob das wirklich ein Vorname sei, was mir schon sehr oft passiert ist …

  • MamiHaus sagt:

    Ich finde es schade, dass Eltern auf solche Trendnamen zurück greifen.
    Mein Tipp: auf Vornamen.de/ch (keine Ahnung wie die Seite heisst) einfach Mal erst bei Platz 500 anfangen – der Aufwand wird nicht grösser, als bei Platz 10 zu suchen.
    Bitte hört auf mit den Kindern die Weihnachten heissen! Oder noch schlimmer Doppelnamen mit Bindestrich! Und die ganzen „Y“ könnt ihr auch weg lassen.
    Es gibt sie, die tollen Namen – habt Mut danach zu suchen! 😉

    • Vierauge sagt:

      vielleicht ist das auch ein Zürcher Problem.
      Ich habe meinen Sohn gefragt, ob in seiner Aargauer Oberstufenklasse mehrere Kinder gleich heissen. Es gibt nur ein „Pärchen“ – 2x Patrick.

    • Carolina sagt:

      MamiHaus – wir haben es so gemacht und dachten, wie originell wir wären. Und waren bei jedem Kind wieder überrascht, dass plötzlich ganz viele dieselben Namen hatten. Das habe ich mittlerweile von vielen Eltern gehört und meine sagten immer dasselbe.
      Ist vielleicht besser so – denn die auf-Teufel-komm-raus-Originellen- tendieren dazu, dem Kind später peinlich zu sein….

      • Lichtblau sagt:

        @Carolina: Unsere Tochter heisst, passend zum Nachnamen, Maude. Davon gibt es hierzulande recht wenige. Frage an Sie als Engländerin, wo „Maud“ ja recht verbreitet ist: Hat der Name evtl. einen tantigen, gouvernantenhaften Anstrich? Eine Mitschülerin hat scheint’s sowas angedeutet … 🙂

    • Susi sagt:

      Was ist falsch mit „Y“?

  • dres sagt:

    Radamel Falcao García Coimbra Zárate Affentranger oder notfalls auch Tschannen wäre doch mal eine Option.

  • Schmidlin sagt:

    5 Schwestern alle schon Kinder und ‚doubletten‘ sollten vermieden werden.
    ich glaube wir hatten diese Aufgabe ganz gut gelöst.
    schade das meine Nichten und Neffen auf dem ‚L‘ Tripp hängen blieben.
    von 16 Urgrosskinder meiner Mutter fangen 7 mit ‚L‘ an.
    meine Tochter ist gerade auf der Suche nache einem schönen Namen mit ‚L‘
    z.B. Pink Licornia 🙂

  • Hans-Habakuk Gabathuler sagt:

    Wir haben unsere Tochter Vivienne getauft – auch ein eher ungewöhnlicher, schwierig auszusprechender, und zudem relative langer Name. Nun, knapp ein Jahr danach stelle ich mit grosser Freude fest, dass er offenbar zurzeit zu den „sehr populären Schweizer Vornamen“ gehört: http://leonie.io/chde/vornamen/Vivienne

    Das erstaunt mich nun doch ein wenig, kenne ich doch in meinem gesamten Freundes-, Bekannten-, und Verwandtenkreis keine einzige Vivienne oder Viviane…

    Es war aber auch bei uns eine Zangengeburt, bis der Name feststand. Nun sind wir aber sehr froh darüber – ich denke, gerade beim ersten Kind muss man da einfach durch. Beim zweiten hat man oft schon eine viel konkretere Vorstellung.

    • Jane Bissig sagt:

      Ich glaube, so geht es vielen Eltern, die ihren Kindern Trendnamen geben. Wir hatten auf der Mädchenliste Emilia und dachten, das wäre etwas Besonderes. Trends liegen eben manchmal einfach „in der Luft“. Bzw wir sahen eine (!) Geburtstafel an einem EFH in einem Bergferienort, machten die Assoziation zu einem revolutionären Helden gleichen Namens und „puff“ waren wir bei Platz drei der Hitliste. (Zum Glück wurde es ein Junge.) Meine Lehre: Einfach im Lauf des Suchverfahrens mal die Top Ten auschecken und streichen.

      • Nicole Sena sagt:

        Hahaha! Und ging es genau gleich. Wir wussten bereits viele Jahre vor der Geburt unserer Tochter im 2014, dass ein Mädchen – sodenn wir eines bekommen sollten – Emilia heissen soll. Da mein Mann Italiener ist, kamen für uns nur italienische Namen in Frage. Damals kannten wir noch absolut niemanden mit diesem Namen (und auch heute nur gaaanz wenige ausserhalb unseres Umfeldes). Umso erstaunter bin ich nun, dass Emilia auf der Hitliste nach oben gewandert ist. Vielleicht waren wir ja Trendsetter *ironieoff*

      • Vierauge sagt:

        das kann aber trotzdem „schiefgehen“. Wir haben unserem Ältesten einen Namen gesucht, den man in verschiedenen Sprachen aussprechen kann, der gut zu unserem Familiennamen passt und dessen Bedeutung uns auch gefällt. Vor seiner Geburt kannten wir gerade mal einen Jonathan, der weit von uns entfernt wohnt – als unser Jonathan auf der Welt kam, wimmelte es um uns rum plötzlich von Jungs gleichen Namens.

      • Das scheint irgendwie ein italienisches (resp. Tessiner) Ding zu sein: Wenn ein Elternteil italienischer Muttersprache ist, müssen alle Kinder zwingend italienische Vornamen haben.

      • Sina sagt:

        Herr Tschannen, das ist bei den Welschen auch so. Konnte meinem Mann keinen einzigen deutschen Namen schmackhaft machen. Dafür habe ich dann darauf bestanden, dass wir nur französische Namen wählen, die auf Deutsch problemlos aussprech- und schreibbar sind. Und alle unseren franko-alemannischen Freundespaare haben es genau gleich gehandhabt…

        Was mich aber irritiert: wieso taufen aktuell alle Deutschschweizer ihre Mädchen auf ……..a?

    • Daniel Metzger sagt:

      Da sind wir schon 2 mit Vivienne. Wir waren noch am werweisen, ob Viviane oder Vivienne, haben uns aber für letzteres entschieden. Ohne Tabelle, nach dem Ausschlussverfahren im Namensbuch. 🙂 Wir dindens immer noch einen suuuper Entscheid!

  • Susi sagt:

    „Mia“ kam bei uns auch in die engere Auswahl. Die meisten Trendnamen sind halt schon noch schön.

    Und ja, in meiner Gymi-Klasse gab es für eine Weile auch 3 Susis. War ganz ok.

    „Atomjochen“??! 😀

  • Seeländer sagt:

    Null ist auch eine Schnittmenge (ob es auch als Name gilt, weiss ich nicht)
    Keine Schnittmenge nennt man die „leere Menge“

  • simone sagt:

    ich wusste schon immer,
    wie ich meine erste tochter nennen will.
    meinem partner gefiel und gefällt der name auch.
    den namen der 2. tochter habe ich geträumt- er gefiel uns.
    wir hatten nie namenslisten und keine evaluationssitzungen.

  • Willy Wonka sagt:

    Auf 86’559 Geburten im 2015 kommen gerade einmal 443 Noah’s. und 465 Mia’s. ALLE ist somit anders … Der Artikel ist/wäre eigentlich schon gut und ich finde mich sogar stellenweise wieder. Nur, das Fazit ist natürlich so was von kreuzfalsch …

    • Das ist mir auch aufgefallen, als ich mich mal etwas eingehender mit den Namensstatistiken befasst habe. Die Mias und Noahs sind nicht so allgegenwärtig wie man oft denkt. Vor allem ist die Verteilung recht gleichmässig, keine Namen dominieren mit grossem Abstand. Ausserdem nimmt die Häufigkeit der beliebtesten Namen seit Jahren ab. Das spricht doch alles dafür, dass man diese Namen guten Gewissens wählen kann.

      • Ka sagt:

        @ Frank Lauer: die Statistik ist toll und scheint doch sehr ausführlich zu sein, aber den Namen meiner Tochter finde ich trotzdem nicht. Dabei ist er nicht soooo aussergewöhnlich, aber wohl doch zu selten?

    • Frank Lauer sagt:

      im Gegensatz zu früher ist die Vielfalt an Vornamen insgesamt viel grösser – deshalb gibt es den von Ihnen richtig aufgezeigten Effekt, dass die häufigsten 10 Namen immer noch relativ selten sind. Es gibt da eine ganz lustige Statistik vom BFS, die alle vorkommenden Namen seit 1902 nach Häufigkeit im Total und pro Jahr aufzeigt. Da sieht man das schön.
      .
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/vornamen-schweiz.html

      • Daniel Hofstetter sagt:

        Auch wenn es „nur“ 445 Mia’s gibt; Jeder kennt mindestens ein Kind namens Mia oder Luca. (Ich kenne sogar 3 Mia’s und 1 Luca). Aber niemand kennt einen Detlef, Kevin oder Pascal die jünger als 15 Jahre alt sind.

      • Peter sagt:

        Oh doch. Bei uns gibt es 3 -4 Kevins, die jünger als 15 Jahre sind.
        Witzig: Alles ausländische Eltern, Portugiesen und Türken, sowie eine albanische Familie.

      • Willy Wonka sagt:

        @Daniel Hofstetter: Mein Kleiner geht in den zweiten Kindergarten und dort und in seinem Umfeld gibt es keinen der 5 genannten. Die Statistik sagt nichts über die Verteilung aus. Bei ca. 2’294 Gemeinden gehen also mindestens 1’851 leer aus. Übrigens, Kevin ist mit 97 gar nicht soweit weg aber dennoch nur auf dem Platz 89. Dafür gibt es heute 1’005 unterschiedliche Namen. Im 2005 waren es noch 675! Das ist ein Artikel wert.

      • beatrice sagt:

        „meine“ Mia wird 17 Jahre alt und damals war sie die einzige Mia weit und breit 🙂

      • 13 sagt:

        @ D.H.
        Ich kenne eine Mia und ca. 5 Pascals (alle unter 15). Gerade bei Pascal staune ich sehr, dass er nicht in den Spitzenrängen vorkommt, mir scheint der Name allgegenwärtig. Luca/Luka kenne ich zugegeben auch viele. Noah hingegen kenne ich keinen einzigen. Auch keine Emma.

      • mila sagt:

        Ich kenne vier Pascals in meinem Alter, allein in meinem ‚engen‘ Kreis. Dieser Name scheint irgendwie nie aus der Mode zu kommen… fragt sich nur warum.

      • Daniel Hofstetter sagt:

        Spannend. Da gibt es wohl regional noch grössere Unterschiede. Wir werden der Namensvielfalt wohl mit der Einschulung unserer Ältesten noch etwas näher kommen. Ich werde mich dann sicher wieder an diesen Artikel erinnern. 🙂

    • Cybot sagt:

      Das Problem hier ist die Wahrscheinlichkeit, die man immer falsch einschätzt. Ein paar hundert unter Zigtausend klingt nach wenig. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere davon in der gleichen Klasse landen, ist sehr hoch. Das ist genau wie bei den Geburtstagen – bei einer Schulklasse von 23 Schülern denkt man, es gibt ja 365 Tage, wie sollen da zwei am gleichen Tag Geburtstag haben? Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit über 50%, dass genau das passiert.
      Und dann kommt noch dazu, dass die Trendnamen meist nicht nur einmal so häufig sind, sondern über Jahre. Da werden aus den 400 Noahs und Mias eben schnell Tausende. In der Schule mag das noch nicht so auffallen, später im Leben aber schon.

  • Ladybird sagt:

    Beim ersten Kind ist es auch viel schwieriger, weil man sich noch in der Arbeitswelt und noch nicht in Elternkreisen bewegt und dadurch die Vornamen in der konkreten Wohngemeinde gar nicht so mitbekommt. Da kann es dann schon vorkommen, dass man erst viel später bemerkt, dass andere Eltern die gleiche Idee hatten.
    Man sollte sich aber auch nicht so viele Gedanken machen und einfach den Vornamen wählen, den man schön findet. Denn niemals sollte die Fantasie der Gspändli ausser Acht gelassen werden, die sich dann in Kosenamen bis hin zu Verhunzungen im Laufe der Kinderzeit zeigt. Vor Augen habe ich ein tolles Mädchen der Nachbarschaft mit dem schön klingenden Namen Anna Luna, welcher kurzerhand zu Lunz umfunktioniert wurde. Zum Glück findet sie es selbst cool u. fühlt sich wohl damit.

    • Jane Bissig sagt:

      Ergänzend ist halt auch blöd, dass man das meistens ganz privat und zu zweit macht. Die ältere Feundin, die ihre Kinder schon in der Krippe hat könnte z.B. eine gute Hilfe sein.

      Aber zur Fantasie der Gspändli: Gerade in Ihrem Beispiel konnte dieser Spitzname ja nun wirklich nicht vorhergesehen werden. Klar, man sollte seinem Kind keinen Namen geben, für den es garantiert ausgelacht wird. Aber die Fantasie von Kindern hat man nicht unter Kontrolle. Darum: 1. Schönen Namen geben, 2. Ihn selber so aussprechen, wie man es schön findet 3. Hoffen, dass das Kind stark genug wird, sich gegen einen Spitznamen zu wehren, der ihm nicht gefällt. Meine kleinen Brüder (mit wunderschönen Namen) werden von ihren Freunden beim Nachnamen genannt. Schrecklich. Aber ihnen gefällt es.

  • Doris sagt:

    Ein Klassiker: Sebastian. 1990 tauften wir unseren Sohn so, nachdem wir uns sehr verliebt immer wieder „Sebastian“ von Steve Harley and the Cockney Rebels von 1974 angehört hatten. Später wurde daraus der Baschi, der Wastli, und heute der Sebi. Ich würde keine trendigen Namen haben wollen, wie wäre es daher mit Franziska, Marlene, Bernhard oder Christian. Zu oft hört man Paul, Lilli, Max und sonstige Kurznamen. Meinen eigenen Namen finde ich auch heute noch schön.

    • Linus sagt:

      Aus dem Sebastian zumindest hat das Umfeld auch einen trendigen Kurznamen gemacht: den Sebi…

      • Daniel Hofstetter sagt:

        Ich habe mal einem Freund davon abgeraten seinen Sohn Sebastian zu nennen. In meiner Schulzeit gab es da einen armen Kerl namens Sebastian. Man kannte ihn aber nur unter seinem Kurznamen: Spasti. Es war eine harte Zeit für ihn. Ich hoffe es geht ihm heute gut. Gruss an dich Jojo-Basti!

      • Peter sagt:

        und der legendäre, existierende, Kay Stutz.

      • Hermann Klöti sagt:

        Sebastian? Seit „Mein Name ist Eugen“ (übrigens auch abgetaucht, der Gen oder Geni) wissen wir definitiv, dass es auch für Sebastian einen trendigen „Kurz“namen gibt: den „Bäschteli“.

    • Lichtblau sagt:

      @Doris: „Sebastian“ – OMG! Ich meine jetzt den Song, danke für die Erinnerung. Habe ihn heute rauf und runter gehört …
      „Marlene“ heissen in meinem Umfeld gleich zwei Mädels. Nicht etwa wegen der grossartigen Dietrich, sondern aus ideologischen Gründen: der erste Teil des Namens symbolisiert Marx, der zweite Lenin. Die Marlenes machen jetzt aber nicht speziell darauf aufmerksam.

  • Rebha sagt:

    Jackie Tschannen – GROSSARTIG! Go for it!

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