Mein Papa und seine Thai-Frau

 Liebe oder Deal? Doku-Film über einen Vater und seine Thai-Frau. (Bild: Screenshot «Happy»)


Liebe oder Deal? Doku-Film über einen Vater und seine Thai-Frau. (Bild: Screenshot «Happy»)

«Sextourist» ist das Wort, das an Dieter Genreith klebt. Es ist das Wort, das seine Arbeitskollegen im Rathaus benutzen, wenn sie über ihn reden. Das Wort, das Unbekannte an der Tankstelle einander zuflüstern, wenn sie ihm und seiner thailändischen Frau Tukta begegnen. Das Wort, das vermutlich manche Leute sagen werden, wenn sie jetzt den Film von seiner Tochter Carolin sehen, der diese Woche auf dem DOK Festival in Leipzig Premiere feierte und in den kommenden Monaten ins Kino kommen wird. In «Happy» hat die 32-jährige Carolin die Geschichte von Dieter Genreith und Tukta Supaphon Pimsoda-Genreith aus Thailand verfilmt – aus ihrer Sicht. Sie wirft die Frage auf, die sich der Zuschauer auch sofort stellt: Ist das Liebe? Oder ein Deal?

Das Wort «Sextourist» ist inhaltlich natürlich Blödsinn, da sind sich Vater und Tochter ausnahmsweise einig. Zwar haben sich Dieter Genreith und Tukta in Thailand kennen gelernt, allerdings war das nichts Kurzfristiges. Nach dreieinhalb Jahren hat er sie geheiratet, aktuell lebt Tukta mit ihm in Deutschland, auf seinem Bauernhof in der Eifel. «Ich war ja nicht auf der Suche, als ich nach Thailand gefahren bin. Und ich akzeptiere auch die Verantwortung, die so entstanden ist», sagt Dieter Genreith in der Lobby des Motel One in Leipzig.

«Im Alter zwangsgetrennt»

Diether Genreith, 63 Jahre alt, gestreiftes Hemd und runder Bauch, ist mit Tukta, ein Jahr älter als seine Tochter und sehr schlank, gerade erst angekommen. Zu spät, wie Carolin anmerken wird. Aber dass ihr Vater eben auch schon immer so gewesen sei, jemand, der auch zwei Stunden zu spät zum Weihnachtsfest auftaucht. Der seinen eigenen Kopf hat. Vielleicht war das einer der Gründe, weshalb die Ehe mit Carolins Mutter vor 14 Jahren gescheitert ist.


Liebe oder Deal: «Happy»-Trailer. (Quelle: Vimeo)

Der Film «Happy» hat auch mit ihr, die heute nicht anwesend ist, zu tun. Zum einen, weil Carolins Debütfilm «Die mit dem Bauch tanzen» von der Mutter handelte und ihr Vater «da vielleicht ein bisschen nachziehen wollte» und deshalb bei einem derart persönlichen Thema eingewilligt hat. Aber eben auch, weil Dieter Genreith so auf einmal mit knapp 50 Jahren wieder alleine dastand. «Ich wurde im Alter zwangsgetrennt. Da war der Film für mich eine Chance, meine Sicht darzustellen. Zu zeigen, dass es viele Männer in Deutschland gibt, denen es genauso geht, die dann niemanden mehr in Deutschland abkriegen. Und für die Frauen aus Thailand eine Chance sind», sagt Dieter Genreith. Es klingt ernst gemeint.

Einsatz Carolin: «Das stimmt doch nicht, Papa! Es gibt auch viele Männer, die im Alter ihre Frauen verlassen!»

Dieter Genreith: «Nein, die Männer gehen mit 30 oder 40, die Ü-50 werden verlassen!»

Carolin: «Das fühlst du vielleicht so. Das heisst nicht, dass es stimmt.»

Geschenk des Himmels

Szenen wie diese gibt es auch viele im Film. Auf der einen Seite Carolin, die ihren Vater liebt, sich aber offenkundig schwertut, sein Handeln zu verstehen. Die immer wieder wissen will, warum es nicht auch eine gleichaltrige Frau aus Deutschland hätte sein können. Die sich fragt, was eine Frau wie Tukta an einem so viel älteren Mann finden kann. Und auf der anderen Seite Dieter Genreith, der sehr schonungslos sein Alter und die eigene Einsamkeit reflektiert, für den eine Frau wie Tukta ein Geschenk des Himmels ist. Seit Tukta mit Dieter Genreith zusammen ist, ist ihre Familie nur noch selten auf Reiszwangsdiät.

Und Tukta selbst? Die sitzt bei all dem meist schweigend daneben. Sie macht derzeit einen Integrationskurs in Deutschland, versteht schon viel von der Sprache, kann sie aber noch nicht so gut sprechen. Ab und zu übersetzt Dieter Genreith ihr die Fragen auf Thai, das hat er in all den Jahren, die er das Land bereist hat, ein wenig gelernt.

Dabei ist gerade ihre Perspektive eine der ganz grossen Stärken von Carolins Dokumentarfilm. Neben ihrem Vater, dessen Einsamkeit in der Eifel die Regisseurin wirklich herzzerreissend schildert, ohne ihn vorzuführen, sieht man darin nämlich auch Tuktas Leben. Vater und Tochter haben sie besucht in dem kleinen Dorf im Nordosten Thailands, zwei Stunden von der laotischen Grenze entfernt. Dort lebt sie mit ihrer Familie, ihren Eltern, Geschwistern und dem kleinen Sohn Tui aus erster Ehe mit einem Thai. Wenn das Geld aus ist, isst die Familie nur noch Reis. Die schönen Häuser in dem Dorf stehen dort hingegen wegen der «Farangs», der weissen Ausländer, die eine thailändische Frau geheiratet haben. Tukta träumt davon, dass Dieter Genreith auch so ein Haus baut oder zumindest mietet. 200 Euro schickt er jeden Monat nach Thailand, auch Tuis weiterführenden Schulbesuch wird er bezahlen. Dafür nimmt Tukta in Kauf, ihren Sohn manchmal monatelang nicht zu sehen, wenn sie in der Eifel ist.

Im Film kann sie darüber sprechen, wie schwierig das für sie ist. Weil ein Dolmetscher dabei war. Heute, in der Leipziger Hotellobby, ist das komplizierter. Wegen der Sprachbarriere, und ausserdem hat Tukta, im Gegensatz zu ihrem Mann, den Film noch nicht gesehen. Nur einmal, als Dieter Genreith erzählt, dass er vorher bereits mit mehreren thailändischen Frauen zusammen war, darunter auch mit Tuktas Schwester, sagt sie besorgt: «Wie kannst du das erzählen? Wie wirkt das denn jetzt?»

Ein Abkommen? Oder doch mehr?

Dieter Genreith lacht darüber. So haben sie sich halt kennen gelernt, über die Schwester, die er wiederum bei einem Regenschauer zufällig in einem Café angetroffen hat. Für ihn zeigt die Geschichte, dass er Tukta nicht «gekauft» hat, wie ihm manche Menschen vorwerfen. «Ich sage dann immer so was wie: Ja ja, in Thailand sind die ganz günstig, man bekommt sie im Doppelpack», sagt Dieter Genreith, aber dieses Mal lacht er nicht. Dann fragt er auf einmal, völlig unvermittelt: «Was denken Sie denn, wie das wirkt? Was denken Sie über Männer, die mit thailändischen Frauen zusammen sind?»

Die Frage ist absolut berechtigt. Weil man sie sich eben auch stellt, nachdem man Carolins Film gesehen hat. Was ist das mit Dieter Genreith und Tukta? Ein Abkommen? Einer gibt wirtschaftliche Sicherheit, der andere seine Nähe? Oder ist das doch mehr? Dieter Genreith selbst sagt, er und Tukta hätten schon eine Liebesbeziehung, auch wenn sie natürlich anders sei als die Beziehung zu seiner Ex-Frau, Carolins Mutter. Dass er sich endlich wieder wertgeschätzt fühlen würde. Carolin wiederum sagt: «Ich glaube, Tukta gibt meinem Vater Freiheit. Die Chance, sich noch mal jung zu fühlen, begehrt zu werden. Auch wenn es dabei vielleicht gar nicht so sehr um seinen Charakter und sein Aussehen, sondern eher um sein Portemonnaie geht.» Und was denkt Tukta? Im Film sagt sie, dass sie nie wieder einen Mann aus Thailand heiraten möchte. Zu viele schlechte Erfahrungen. Aber Dieter habe ein gutes Herz. Vielleicht ist das tatsächlich das Wichtigste.

Der Text erschien erstmals auf Jetzt.de, dem jungen Magazin der «Süddeutschen Zeitung».

263 Kommentare zu «Mein Papa und seine Thai-Frau»

  • gabi sagt:

    Als ob Frauen ausschliesslich auf Gleichaltrige oder etwas Ältere stünden.

    Seit ich vor über 20 Jahren in der Karibik – zu meinem naiven jugendlichen Erstaunen – das weibliche Pendant zu „schwanzgesteuerten“ Urlaubern erleben durfte, kann ich über das sittenstrenge oder angewiederte Getue über wahre oder vermeintliche Sextouristen nur noch müde grinsen.

  • Adina sagt:

    Es sieht so aus als hätten sich da zwei Menschen in relativer Not, seelische bzw. materielle, gefunden. Sie sind bereit einander zu unterstützen, wo ist das Problem?
    Diese Geschichte errinert mich an einer anderen Geschichte, wo ein gelähmter Mann im Rollstuhl und eine an (glaub ich) Diabetes erkrankte Frau einander gefunden hatten. Sie konnte arbeiten gehen, er nicht, also blieb er zuhause und kochte, im Rollstuhl sitzend, das Essen für beide. Es sah sehr nach dieser Liebe aus, die aus der Mischung Not-Mitleid-Hilfsbereitschaft-Für-einander-da-sein entsteht, und es war sehr, sehr berührend.

  • HUber sagt:

    Traurige Geschichte. Aber deswegen nicht sympathischer.

  • Kusti sagt:

    Ich bin reich, habe in jungen Jahren viel Geld verdient. Ich habe mir eine gleichaltrige Frau in der CH gesucht. Sie meinte ich sei arm, als sie mich kennenlernte. Meinte mein Oldtimer sei ein alte Schwarte. Wer sucht der findet. Nochmals eine junge Frau, nein danke. Ich war auch noch nie in Thailand. Gehe lieber nach Südfrankreich. Aber jedem das Seine. Ich verurteile niemanden. Ich muss noch anmerken, ich bin sportlich, schlank, habe keinen Bierranzen wie viele in meinem Alter. Mein bester Kolleg trifft sich wieder mit seiner Jugendliebe. Ist auch schlank und sportlich und ist nicht reich. Es gibt soviele intessante schweizer Frauen, auch über 50ig. Ich kenne viele die alleine und heisser als manche Thai sind.

    • Karl von Bruck sagt:

      Die meisten alten Frauen bleiben lieber allein, als einen neuen Ehemann, Konkubiner oder auch nur Zimmerherrn zu betreuen. Auch wenn sie mit den EL nur knapp durchkommen. Obwohl die fuer sie meistens steuerfrei sind. Derweil der Mann mit genau gleichem Ersatzeinkommen auf seinen AHV- und PK-Renten horrende Einkommenssteuern abfuehren und sich Fleisch hoechstens noch als Hundefutter und anfang Monat einen Servela leisten kann….

      • Kusti sagt:

        Aber ehrlich Herr Buck, Sie scheinen mir ein alter, verbitterter Mann zu sein. Ich bin selbst der Mann, kann gut kochen und auch den Haushalt selber erledigen. Ich will nicht betreut werden, ich bin aktiv und kann mich selber betreuen. Darum bin ich auch noch attraktiv für Frauen :-))

      • Karl von Bruck sagt:

        @Kusti – Bingo!
        Meine Mutti liess ihre Soehne nie etwas im Haushalt beruehren, und packte mir gar den Koffer in die RS. Dort musste ich meine ersten Zwangserfahrungen als Tellerwaescher und Servierboy machen, weil im Frieden nur fuer das Kader Maegde bezahlt und im Krieg requiriert werden.

        Ich bin bekennender Haushaltanalfabet und will es bis zur Grube bleiben. Auch deshalb bin ich nicht an einer Frau interessiert, die sich fuer 0 Gegenleistungen aushalten lassen will. Arme Deibel, die nach 200 Prozent Einsatz fuer den Lohnsklavenhalter auch noch das WC wienern muessen, um wieder mal zu duerfen….

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Karl von Buck

        Es ist sicher schwierig mit Ihrer Einstellung eine Partnerin zu finden.

        Was heisst hier 200% Lohnsklaverei? 80 Std Woche? Und Ihre allfällige Partnerin arbeitet denn nicht? Was für eine Gegenleistung hätte sie denn, wenn sie Ihre allfällige Partnerin Ihre Unterhosen wäscht?

        Mein Mann arbeitet 80 Std und mehr und ist sivh trotzdem nicht zu schade, mal den Tisch abzuräumen und die Toilette nach Gebrauch sauber zu hinterlassen. Neben Kindern, Hof und Teilzeitstelle auswärts mache ich such einen grossen Teil des Haushalts, aber es ist eine Wertschätzung, wenn mein Partner auch mal den GS einräumt.

        Für mich machen Sie den Eindruck, eine Mutti zu suchen, aber Frauen möchten einen Mann, kein weiteres Kind.

  • Kurt Weber sagt:

    Nach 33 Jahren Ehe war ich während 33 Tagen geschieden und bin jetzt seit 33 Monaten glücklich verheiratet mit meiner 33 jährigen Frau (ich bin jetzt 66 Jahre alt). Wenn ich mit 99 sterben sollte, hat neine Frau noch 33 sorglose Jahre in ihrer Heimat vor sich. Eine totale Win-Win-Situation, und die neidischen Blicke beim Altstadtbummel machen Spass.

    • Karl von Bruck sagt:

      Passen Sie auf, dass die horrenden Einkommenssteuern – gar auch als Quaelensteuern auf ins Ausland ueberwiesene PK-Renten – keinen Strich durch die Rechnung machen. Zudem hat der Nationalrat die Witwenrente auf Witwernivo downgegraedet (nur noch solange minderjaehrige Kinder betreut werden), statt die Witwerrente auf Witwennivo oepgegraidet….

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    @ loulou55

    Übrigens haben Sie das mit meinem Beuteschema missverstanden: es gibt einfach nur sehr, sehr wenige Männer, die mich mit ihrem Charisma vom Hocker hauen (Georg Clooney und Brad Pitt gehören definitiv NICHT dazu), welche irgend ein beziehungstechnisches Interesse in mir wecken. Nicht weil ich mich zu schön, zu klug, zu irgend etwas finden, sondern einfach ohne ersichtlichen Grund. Es liegt DEFINITIV an mir und nicht an den Mönnern.

    Warum das so ist, oder warum ich so bin, weiss ich nicht, zumal ich es mir mit meinem riesigen Rucksack gar nicht leisten könnte, so gschnäderfräsig zu tun :-/

    • Karl von Bruck sagt:

      Das ist so, weil die Frau, wenn sie nicht gerade kindergeil ist, im Gegensatz zum Mann nur sekundaer fuer Sex motiviert ist (Geld, Schmuck oder den Megascheck Eheschein). So wie man fast immer nur darum arbeiten geht, weil man auf den Lohn angwiesen ist. Seit der Entpflichtung von der auch sexuellen Betreuung des Ehemannes gibts zu teuer bezahlten „Gratis“sex fast nur noch von der Verlobung bis zur gewuenschten Kinderzahl….

  • Zufferey Marcel sagt:

    Und jetzt noch ein provokativer Gedanke: Warum haben Männer (in Asien, aber auch anderswo auf der Welt) junge Frauen? Ganz einfach: Weil sie das können! Dabei ist völlig unerheblich, was Dritte davon halten! Das Umgekehrte, nämlich eine alte Frau mit einem jungen, spritzigen Kerl gibt es natürlich auch. Nur funktioniert das i. d. R. auf Dauer nicht. Mann zu sein hat mittlerweile immer mehr Nachteile. Aber dieser eine Vorteil bleibt bestehen 😉

    In der Schweiz wird man als Mann von einer neuen Bekanntschaft meistens innert rekordversächtiger Zeit gefragt, was man denn beruflich mache. Das ist kein Zufall und auch nicht den gängigen Smalltalk-Konventionen (oder der Verlegenheit) geschuldet. Soviel zur altruistischen Liebe nach hiesiger Leseart.

    • Karl von Bruck sagt:

      Auch ich habe mich nach der Scheidung zuerst unter Schweizerinnen umgesehen. Nach dem Beruf kam -Zivilstand? -Kinder? -Bei der Ex? Und dann lief die Rechenmaschine. Und kaum eine Schweizerin hat Lust, fuer den Unterhalt der aktuellen Familie des Mannes vollzeit zu malochen, derweil der Mann – von der Scheidungsjuxtiz ruiniert – sein Einkommen der Ex abliefern muss….

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ja, in der Schweiz wird man als Mann meistens zuerst einer Art von Assessment unterzogen, bevor es weiter geht. Die Rationalität die dahinter steckt, finde ich bemerkenswert. Insofern unterscheidet sich (das vermutete) Verhalten vieler Asiatinnen kaum von demjenigen der meisten Schweizer Frauen. Nur bringen Erstere halt auch den ganzen Schmus mit, was man hierzulande beileibe nicht immer behaupten kann. Abgehandelt wird das Ganze natürlich meistens mit der An- bzw. Abwesenheit von Stärke und Selbstbewusstsein.

        Ich denke, es wird langsam Zeit, sich über den Begriff der romantischen Liebe Gedanken zu machen: Die Emotionalisierung unseres Beziehungs- und Familienlebens ist (in ihrer heutigen Ausprägung) ein historisches Novum- genau so wie die bürgerliche Kleinfamilie übrigens auch.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Karl von Buck und Zuffy

        Also, ich sehe das nicht so. Über den Beruf spricht man, weil er einen grossen Teil des Lebens einnimmt.

        Mein kinderloser Mann hat zwar jetzt meine Jungs „an der Backe“, ich dafür seinen Bauernhof. Da sind die Verhältnisse ziemlich ausgewogen, finde ich.

        Geld hat mich noch nie interessiert, solange es zum Leben reicht. Dadurch blieb mir, wenn ich hier einige Kommentare lese, Einiges erspart. Suggardaddy tönt bequem, für mich aber wäre der Preis zu hoch, meine Seele für Eigentumswohnung, Schmuck und Geld zu verkaufen.

      • Anh Toàn sagt:

        „Mein kinderloser Mann hat zwar jetzt meine Jungs „an der Backe“, ich dafür seinen Bauernhof. Da sind die Verhältnisse ziemlich ausgewogen, finde ich.“

        Da beschreiben Sie Ihren „Deal“

        Würden Sie diesen Deal auch eingehen, wenn bei Ihrem Bauern noch seine Eltern auf dem Hof lebten, denen sie Gehorsam und Respekt schulden, denen sie nicht widersprechen könnten, und wenn sie es doch tun würden, von ihrem Mann zusammengestaucht würden, weil sie seine Eltern nicht respektieren?

      • Karl von Bruck sagt:

        @vS – Einen Bauernhof „an der Backe haben“ war nicht nur zu Kriegszeiten ein Garant, zuletzt noch etwa zu Essen zu haben. Vor der Abloesung der Bauern durch die Frauen als privilegiertes Stimmvolk der Teiler und Herrscher wars zudem eine mercedestraechtige Goldgrube samt VerdingkindsklavInnen a Discretion fuer die gar bezahlt wurde, statt bezahlt werden musste….

      • Samira sagt:

        Es ist hierzulande üblich , Leute nach ihrem Beruf zu fragen – das machen beide Geschlechter und meist sehr schnell. Ich mag es nicht und mache es nicht – und da ich für mich selber sorgen kann habe ich auch bei einem Date nie gefragt. Es war immer der Mann , der davon anfing…

    • Susi sagt:

      M.Z.: „In der Schweiz wird man als Mann von einer neuen Bekanntschaft meistens innert rekordverdächtiger Zeit gefragt, was man denn beruflich mache.“

      Das hat aber wahrscheinlich andere Gründe. Ich selbst stelle diese Frage auch meistens, bei Männern wie bei Frauen, einfach aus Interesse an der Person und weil es Gesprächsstoff liefert.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ AT

        Also echt: Sie wollen mich einfach missverstehen, oder?

        Nein, ich liebe das Bauernleben, es ist mein Kindheitstraum und mein Mann mag meine
        Kinder sehr gerne. Die Schwiegereltern sind mehr als
        Gold wert, wohnen im Stöckli, 30 Meter von uns und es ist klar das Ziel, dass sie dort auch bleiben.

        Kein Deal, wenn ich mit meinen Schwiegereltern nicht gut auskommen würde, dann wäre ich nicht mehr mit meinem Mann zusammen. Und wenn mein Mann meine Kinder oder mich zusammenstauchen würde, schon gar nicht, aber da wir dieselbe Wellenlänge haben, steht das zur Debatte. Hochzeitsvorbereitungen laufen.

    • Susi sagt:

      M.Z.: „Und jetzt noch ein provokativer Gedanke: Warum haben Männer (in Asien, aber auch anderswo auf der Welt) junge Frauen? Ganz einfach: Weil sie das können!“

      Dies hat auch biologischen Sinn: Junge Frauen, die sich noch Kinder wünschen, können diese auch mit einem älteren Mann haben; umgekehrt geht das nicht.

      Mich würde interessieren: Gibt es zwischen Ihnen und Ihrer Frau denn einen grossen Altersunterschied? (Oder erwähnen Sie das bereits an anderer Stelle?)

      • Zufferey Marcel sagt:

        Meine Frau ist unwesentlich älter als ich und je älter wir beide zusammen werden, desto unwesentlicher wird dieser Unterschied natürlich 😉 Sie hatte immer wesentlich mehr Probleme mit dem Altersunterschied als ich. Mir spielte das nie eine Rolle. Und sollte ich eines Tages überraschend alleine da stehen- aufgrund eines Schicksalsschlages zum Beispiel- werde ich mich ganz sicher in keine Zwanzigjährige vergucken- ich meine, über was soll man sich denn davor oder danach noch unterhalten..?

        Was mir in der Heimat meiner Frau bisweilen sauer aufstösst, sind die Reaktionen anderer, vor allem wesentlich jüngerer Frauen, auf uns. Doch das hake ich unter typisch weiblichem Konkurrenz- und Revierdenken ab.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Aber wenn wir schon bei letzterem Aspekt in meiner voran gegangenen Antwort sind (hängt fest): Den Erfolg, den ich auf den Philippinen bei den Frauen aller Altersklassen habe, kann ich mir bis heute beim besten Willen nicht erklären. Und es sind nicht nur Frauen, sondern auch Gays, Transvestiten und Transsexuelle. Wohlgemerkt: Ich spreche hier von der Provinz und nicht von touristischen Hot-Spots!

        Offenbar geht das auch anderen Männern so, wie ich in Gesprächen heraus gefunden habe. Dabei gehen die Frauen meistens ausgesprochen unzimperlich und direkt vor- was angesichts des katholischen Hintergrundes doch ziemlich erstaunlich ist. An meinem / unserem Geldwert alleine kann das nicht liegen. Zum Vergleich: Südamerikanische Männer berichten ja Ähnliches von südamerikanischen Frauen.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Was ich sagen will: Sollten weisse Männer (aller Alterskategorien?) in südostasiatischen Ländern ähnliche Erfahrungen machen wie ich, dann ist es eigentlich alles andere als erstaunlich, dass der im Film erwähnte Papi die Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt- und Nägel mit Köpfen gemacht hat! Sie haben keine Vorstellung davon, wie aktiv und bisweilen schon fast unverschämt Frauen jeden Alters weissen Männern Avancen machen können- zumindest auf den Philippinen! Dieser meiner Ansicht nach doch ganz zentrale Aspekt dürfte im vorgestellten Film kaum Rolle zu spielen- was zweifellos ein Fehler ist.

      • Susi sagt:

        @M.Z.: „Sie haben keine Vorstellung davon, wie aktiv und bisweilen schon fast unverschämt Frauen jeden Alters weissen Männern Avancen machen können- zumindest auf den Philippinen!“

        Doch, ich habe das schon gehört. Vor etwa 15 Jahren lernte ich zufällig mehrere miteinander befreundete Schweizer kennen, die mit Thai-Frauen verheiratet waren. Die Männer (alle im Alter von etwa 30-45) erzählten, dass sie sich in Thailand kaum hatten retten können vor „Anfragen“.
        Diese Geschichten waren aber – ganz im Gegensatz zu Ihrer – schon sehr klischeemässig!
        😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        Hm, susi: Ich befürchte, diese Männer, von denen sie da schreiben, waren vor allem in einschlägigen Quartieren oder Tourist-Spots unterwegs. Da gehört Aufmerksamkeit sozusagen zum Geschäft. Ich verweile amix in der tiefsten, aber malerischen Provinz, mitten im Kreis meiner Familie. Dass Mann auch da so erfolgreich sein kann, hätte ich nie gedacht. Wenn ich das quantifizieren wollte, dann müsste ich das schon fast in Metern tun, ungelogen 😉 Es tut aber gut, so umschwärmt zu sein, das muss ich ganz ehrlich zugeben! Wohl nicht zuletzt auch deshalb, weil ich nicht das geringste Interesse an einer Affäre (oder mehr) habe.

      • Anh Toàn sagt:

        @Zufferey: Wenn eine vietnamesische Frau einen vietnamesischen Mann heiratet, zieht sie in das Haus ihrer Schwiegereltern und wird zur Dienerin ihrer Schwiegermutter, in Vietnam vor allem, wenn er das jüngste Kind ist. Sie darf ihrer Schweigermutter nicht widersprechen, muss all ihr Geld und Schmuck bei ihr abliefern, die bewahrt es ja nur sorgfältig auf für sie und sie kann doch nicht ihrer Schwiegermutter unterstellen, dies nicht ordnungsgemäss für sie zu tun. Eigentum wird auf seine Eltern registriert (Sie bekommen es ja ohnehin, wenn die tot sind), wenn sie Kinder hat, „gehören“ die der Familie ihres Mannes, will sie den verlassen, muss sie die Kinder zurücklassen. Das ist fast überall so, wo die patriarchale Familie noch derart dominant ist in der Gesellschaft.

      • Anh Toàn sagt:

        Das ist schon mal ein Grund, lieber einen Mann aus dem Westen zu heiraten. Machtgeiler (gemäss TvS) als eine asiatische Schwiegermutter, die ja ein Leben lang unten durch musste und sich eine höhere Stellung hart verdiente mit Geburt und zumindest soweit erfolgreicher Erziehung eines Sohnes, dass der eine Frau fand, sind nur wenige westliche Männer. Und ein asiatischer Mann, der seine Pflichten gegenüber seinen Eltern nicht einhält, wird wahrscheinlich seine Frau auch entsprechend unverbindlich behandeln.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Anh Toàn: Mein Gott, so etwas kennt man auf den Philippinen nicht einmal ansatzweise! Was ich hingegen weiter unten noch interessant fand, waren Ihre Ausführungen zum Gefühlsleben der Asiaten (auf die entsprechende Differenzierung verzichte ich jetzt) und dass sie aufgrund ihrer beengten Lebensverhältnisse eigentlich in der Lage sind, gegenüber Dritten jederzeit ein beliebiges Gefühl zu ’simulieren‘. Sind das Ihre eigenen Erfahrungen? So habe ich das noch nie gesehen- aber es klingt irgend wie einleuchtend! Für uns Europäer sind die wahren Gefühle und Gedanken von Asiaten manchmal wie ein Buch mit sieben Siegeln.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Anh Toàn: Eine Antwort wartet…

      • loulou55 sagt:

        @Zufferey
        Ihre 3 Posts hier von gestern abend sind für mich schon etwas verwirrend.
        1. Eine wohlerzogene Filipina vom Land baggert ganz sicher nie direkt einen Mann an! Ist ihnen das selber schon passiert? Ein strahlendes Lachen zähle ich da nicht dazu.
        2. In der tiefsten Provinz sind sie logisch eine Attraktion, da sich wohl selten eine Langnase dorthin verirrt. Da will das ganze Dorf mal einen Blick erheischen.
        3. Dass für Pinoys generell jeder Ausländer als reich gilt, müssten sie eigentlich auch längst wissen.
        4. „sind die Reaktionen anderer, vor allem wesentlich jüngerer Frauen, auf uns“. Auch das kann ich absolut nicht nachvollziehen, vor allem da sie ja sagen, sie seien im gleichen Alter, also noch nicht mal der SugarDaddy-Effekt vorhanden ist.

      • Anh Toàn sagt:

        @Zufferey Marcel

        Ich war noch nie auf den Philippinen, ich denke der Einfluss des Katholizismus dort hat den Ahnenkult und damit den Respekt und Gehorsam gegenüber den Eltern gemildert, immerhin steht Gott über den Eltern (die ersten Gebote betreffend Gott, erst danach kommen Vater und Mutter zu ehren)

        Und klar hält das westliche aufklärerische Denken mit dem Schwerpunkt des Wertes des Individuums statt der Familie da immer mehr Einfluss, aber auf dem Land zumindest ist es noch weitgehend so wie beschrieben.

        Betreffend Emotionen simulieren: Ja, nicht nur aber auch meine persönliche Erfahrung, die meisten Vietnamesinnen weinen, wenn sie es wollen, die brauchen keinen Schauspielunterricht dazu, den hatten sie als Teil der Erziehung.

      • loulou55 sagt:

        @Zufferey2
        Wenn man das weibliche Schönheitsideal der Pinays anschaut, weisse Haut im Speziellen und westliches Aussehen generell, verwundert es auch nicht, dass viele von so einem Mann träumen.
        Und jetzt kommt das Entscheidende. Dass sich auch eine jüngere Filipina nicht vor einem gereifteren Herrn ekelt, wie das hier gewisse Damen im Forum tun, dürfte im Wesentlichen folgende Gründe haben.
        – Alt ist in Asien nicht Synonym für hässlich, alt, nutzlos, sondern für Lebenserfahrung, Weisheit, Sicherheit und Stabilität.
        – Das Aussehen spielt für sehr viele Frauen hier ein unwichtige Rolle.
        – Etwas Naivität und Statusdenken sind allerdings auch oft im Spiel.
        Filipinos leben im Hier und Heute, was in einer Woche/Monat/Jahr ist, darüber denken die Wenigsten nach.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @loulu: „1. Eine wohlerzogene Filipina vom Land baggert ganz sicher nie direkt einen Mann an! Ist ihnen das selber schon passiert?“
        Antwort: Ja, definitiv, x-fach sogar.

        „Dass für Pinoys generell jeder Ausländer als reich gilt, müssten sie eigentlich auch längst wissen.“
        Antwort: s. oben. Alleine am Geldwert kann es nicht liegen. Aber das ist whs. Ansichtssache. Und eine Frage der Wahrnehmung.

        „„sind die Reaktionen anderer, vor allem wesentlich jüngerer Frauen, auf uns“.“
        Uns ergeht es regelmässig so, da ich auch Tagalog teilweise verstehe. Und wenn nicht, wird mir das übersetzt.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @loulou: „Wenn man das weibliche Schönheitsideal der Pinays anschaut, weisse Haut im Speziellen und westliches Aussehen generell, verwundert es auch nicht, dass viele von so einem Mann träumen.“
        Antwort: Sehe ich genau so.

        „– Alt ist in Asien nicht Synonym für hässlich, alt, nutzlos, sondern für Lebenserfahrung, Weisheit, Sicherheit und Stabilität.“
        Antwort: Sehe ich genau so.

        „– Das Aussehen spielt für sehr viele Frauen hier ein unwichtige Rolle.“
        Antwort: Kann ich so nicht bestätigen.

        „– Etwas Naivität und Statusdenken sind allerdings auch oft im Spiel.“
        Antwort: Stimmt, ist in der Schweiz nicht anders.

        Sorry für die kurzen, zackigen Antworten, aber ich muss arbeiten 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        Noch ergänzend, loulou: Wie die Frauen auf (weisse) Männer reagieren, ist wahrscheinlich auch eine Frage der Region. Von Mindanao an über den Sulu Archipel abwärts dürften sie sich ziemlich sicher ganz anders verhalten.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Anh Toàn: Ja, der Katholizismus auf den Philippinen. Ich könnte jetzt auch… einfach wütend werden. Als Ausländer käme es mir jedoch nie in den Sinn, am Katholizismus, der auf den Philippinen bisweilen äusserst extrem gelebt wird (öffentliche Selbstgeisselungen in Pampanga zum Beispiel), etwas aus zu setzen. Aber ja, der Herrgott steht natürlich über allem, auch über der Familie, ganz Patriarchats-like. Über die Sitten und Gebräuche im Zusammenhang mit der gegenseitigen Anziehung der Geschlechter unter dem Banner des Kreuzes könnte ich jetzt auch noch viel schreiben. Dazu nur soviel: Der Katholizismus ist nur ein dünner Film, eine Art Show… Nicht immer zwar, aber ziemlich oft 😉

  • loulou55 sagt:

    Eine Frage hätte ich noch, an die Filmemacherin und Tochter Carolin:
    Würden sie es genau so schätzen, wenn sie ihre eigene Beziehung zu einem Mann in der gleichen Art vor ihrem Vater rechtfertigen müssten?
    Wenn sie von ihrem Vater wie von einem Staatsanwalt zum Tatbestand Liebe vernommen würden? Wenn er den Typ der sie angeblich liebt, auf unlautere Motive durchchecken würde? Würden sie das schätzen? Ich hab so meine Zweifel.
    Und noch was:
    Ihr Vater ist NICHT alt, er ist in Ehren ergraut, darum wird ihm in Asien sehr viel Respekt entgegen gebracht.
    Ich könnte hier eine 22-jährige Studentin anquatschen und die würde mir mit einem Lächeln freundlich antworten.
    Eine Deutsche oder Schweizerin würde sagen: Was willste, du alter Bock?

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Und was hält Sie davon ab, eine gleichaltrige Frau anzuquatschen? Der Anspruch, ein Recht auf eine junge Frau zu haben, anstatt einer alten verschrumpelten Frau? Tja, die 22 jährige Schweizerin stellt genauso den Anspruch suf einen knackigen Jüngling, anstatt einem altem Bock? Während die 22 jährige aber entsprechend ihrem eigenem Marktwert sucht, sind die Ansprüche des alten Bocks deutlich über seinem eigenem Marktwert, ausser er nimmt dann halt eine Frau, die entweder aus Verzweiflung oder Berechnung ein solches Arangement eingehen will, eingehen muss, oder glaubt eingehen zu müssen.

      Und wieder bestätigen Sie, dass mein Brett vor dem Kopf halt nicht Cliche sind, sondern durchaus meist den Tatsachen entspricht.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Sie vergessen, dass ein nicht näher quantifizierbarer Teil der jungen Frauen hierzulande einen Sugardaddy suchen. Hier handelt es sich um einen klassischen, ökonomischen Tauschandel: Sex und Jugend gegen Lebenserfahrung, Status und Geld. In Asien gibt es sowohl ältere und alte, wohlhabende Frauen, als auch Männer im selben Alter und derselben Liquidität, die einen oder eine Geliebte haben. Was hierzulande über Internet-Platformen läuft, findet z. B. auf den Philippinen im realen Leben statt.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Zuffy: und wieder wird übergangen, dass mit zweierlei Maass gemessen wird. Herr Loulou erhebt Anspruch auf eine junge Frau? Ey super, Applaus und Schulterklopf. Kann er bei einer 40 Jahre jüngeren Schweizerin nicht landen? Nein aber auch, so ein freches, respektloses Ding! Respekt vor meinem nicht mehr vorhandenen Vater und Grossvätern in Ehren, aber sexeln will ich mit denen NICHT!

        Warum nimmt Herr Loulou keine gleichaltrige oder ältere Frau? Wääh gruusig, ich vögle doch keine alte, verschrumpelte Oma!!!!! Aber wenn eine 22 Jährige nicht mit ihrem Opa schnackseln wil, ist das frech und respektlos, hallo? Ein Blick in den Spiegel wäre vielleicht angebracht, um zu sehen, dass er mit 61 Lenzen such nicht mehr der Knusprigste und Schönster ist.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Sexualtechnisch macht diese Konstellation auch keinen Sinn: beim Mann nimmt das sexuelle Verlangen bei zunehmendem Alter ab, bei der Frau zu. Wie löst Mann das? Findet sich Msnn damit ab, dass Frau unter dem Hag durch frisst, oder erhebt ER den Anspruch, dass Frau gefälligst mit ihm zusammen im Ochsenstall schläft?

        Fragen über Fragen…..

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Um auf Ihren Einwand des Sugardaddys zu kommen: für einige Frauen offenbar normal, für mich nichts anderes als Prostitution. Aus meiner Sicht aus Überlebensgründen verständlich, aus Faulheit und Berechnung nicht nachvollziehbar. Meine moralische Be/Verurteilung dieser Frauen gegenüber zwiespältig, aber eher unverständlich. Mein Bedauern mit Suggardaddy, falls er gottslausig suf die Fresse fällt sehr eingeschränkt bis nicht vorhanden, sind es doch gerade jene Männer, die sich über alternde Frauen sehr abfällig und verachtend äussern.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Wir Männer können das einfach, punkt!Ob es Sinn macht oder nicht, ob es zweckmässig erscheint oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle: Es ist einfach möglich, mehr gibt es dazu buchstäblich nicht zu sagen! Mein Ding wäre das nicht- aber aus einer Drittperspektive freut es mich natürlich für jeden Mann, der dabei noch einigermassen bei Verstand ist. Vor allem Letzteres ist allerdings eine zwingende Voraussetzung für so eine Konstellation.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    @ loulou55

    Sorry, mir ist Ihr Kommentar weiter unten untergegangen, bei dem Sie auf mein Brett vor dem Kopf Bezug nehmen, wobei Sie aber meine Gedanken ja eigentlich bestätigen

    Frau nimmt einen „alten“ Ehemann in Kauf, weil sie sich mit dessen Reife und finanziellem Vorsprung sich und ihre Familie versorgt haben möchte. Ob aus Not oder Bequemlichkeit sei mal dahingestellt, aber mit romantischen Gefühlen hat es ja auch aus Ihrer Sicht NICHTS zu tun.

    Ich selber stelle mir auch aus emotionalen Gründen die Frage, wie toll es diese Frauen finden, zu wissen, dass sie die letzten 30 Jahre ihres Lebens partnerlos sein werden?

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Und, wird um den viel älteren Lebenspartner getrauert? Oder sieht Frau das pragmatisch, dass ER den wirtschftlichen Aspekt erfüllt hat und man eigentlich ganz froh ist, den ungeliebten Ehemann los zu sein?

      Was den Respekt angeht: ich ehre ältere Menschen generell, viele davon sind auch sehr interresant, aber eine partnerschaftliche/sexuelle Beziehung zu einem Mann, der 20 oder 30 Jahre älter ist, wäre für mich undenkbar, egal wie vermögend er ist. Schon 10 Jahre älter wären für mich persönlich grenzwertig.

      • Karl von Bruck sagt:

        Solange das Bundesgericht einer Schweizer Greisin den „Import“ eines gar minderjaehrigen arabischen Ehemannes durchwinkt, sollten sich aeltere Maenner wegen eines dagegen laeppischen Altersunterschiedes keine geistigen Verdauungsstoerungen einfloessen lassen. Dafuer sorgt schon die Apartheidgeheimbuerokratie der Konsulate und Zivilstandsaemter gegen farbige Ehefrauen oder gar „nur“ Verlobte….

      • Anh Toàn sagt:

        @TvS: Und, wird um den viel älteren Lebenspartner getrauert?

        Meine Frau wird, davon bin ich überzeugt, und obwohl sie es gar nicht gut findet, dass ich gerne lustige Zigaretten rauche, mir gelegentlich so einen schön gerollten Johnny auf den Haustempel legen. Wenn ich dann als Geist bis zur Wiedergeburt umherirre, kann ich mir den holen. Und auch wenn ich nicht an Geister glaube, finde ich den Gedanken tröstlich.

      • loulou55 sagt:

        @TvS
        Sie machen einen simplen Denkfehler. Das Leben, Lieben, Empfinden einer Frau in Thailand, Philippinen oder sonstwo können sie nicht mit der rationell-westeuropäischen Denkweise analysieren. Der Wertekatalog ist genau so verschieden, wie die Lebenweise.
        Sie stellen in all ihren Kommentaren einfach mal generell in Abrede, dass eine Frau einen 20 Jahre älteren Mann lieben kann, nur weil das für sie selber ausgeschlossen ist.
        Sie suggerieren, entweder will so eine Frau aus der Prostitution, Armut oder sonst einer ausweglosen Situation herauskommen.
        Diese Frauen sind aber sehr wohl in der Lage, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Es handelt sich hier immerhin um 2 erwachsene Menschen, die ihr Handeln selber bestimmen dürfen.

      • lui casutt sagt:

        @ tvs
        es kann durchaus sein, dass ihnen ihre gefühle mal einen strich durch ihr einfaches milchbüechli machen;)
        egal, gehen sie einfach (lieber heute als morgen) mal davon aus, dass der mensch (egal wo auf dieser welt) von grund auf egoistisch ist.

      • Karl von Bruck sagt:

        @Loulou

        Die Auswahl ist fuer diese Frauen zwar viel Groesser als fuer eine Frau im „goldenen“ Westen, die eine Arbeitsstelle oder eine Wohnung sucht, uns solche immer mehr nur gegen sexuelle Gefaelligkeiten bekommen oder behalten kann. Aber schliesslich hat sie auch nur die Wahl, ein paar Stunden pro Woche sexuell zu betreuen, oder mit einer 100-h-Reisfeldsklavinnenwoche kaum auch ihr Baby durchbringen zu koennen….

    • Muttis Liebling sagt:

      Die Ehe ist ein Vertrag zwischen zwei Menschen. Den Hintergrund der Liebe oder gar Romantik darf man sich gern reindenken, ist aber nicht Vertragsbestandteil.

      Liebe geht ohne Ehe und Ehe geht ohne Liebe. Ich denke mal 98% aller Ehen der Menschheitsgeschichte wurden ohne Liebe geschlossen und daran wird sich auch nicht viel ändern. Es gibt ja nicht nur Mitteleuropa. Aber selbst hier wurde die romantische Liebe erst gegen 1870 salonfähig.

      Eine krasse Minderheit der Menschen in einer krass kurzen Zeit phantasiert sich ein Modell, welches plötzlich, ohne jeden Sinn und Verstand universell gelten soll. Ziemlich unwahrscheinlich.

      Die Regel dürfte sein, das Ehe, Familie, Liebe und Sexualität auf getrennten Gleisen laufen. Zumindest ist es fast überall in der Welt so und war es immer so.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        loulou: doch, da ich selber eine Freundin mit älterem Mann liiert habe, weiss ich sehr wohl, dass dies offenbar möglich ist.

        Was mich stört, ist Ihre abfällige Haltung gegen ältere Frauen im Besonderem und gegen alke Frauen im Allgemeinen. Alter Mann findet such als „zu gut“ für gleichaltrige Frau, weil zu schrumplig. Gleichzeitig wird angekreidet, dass sich eine 40 Jahre jüngere Schweizerin für „zu gut“ empfindet, um mit einem alten Mann zu sexeln.

        Zugegeben: es gibt einige ü60 oder ü70 Männer, welche ich durchaus als gut erhalten und attraktiv ansehe, aber im Grossen und Ganzen werdet Ihr-genauso wie wir Frauen- aufs Alter weder schöner noch appetitlicher.

      • Anh Toàn sagt:

        @TvS: Männer wollen schöne Mädchen, Mädchen wollen aber keine schönen Jungs, sondern starke Männer. (siehe Katharina: „Weil er Macht hat“).

        Warum liess sich Heidi Klum von Flavio Briatore schwängern, Altersunterschied 23 Jahre, und nicht von einem dieser knackigen F1 Fahrer? Die hätte doch wirklich aussuchen können und Geld hatte sie da auch. Aber die F1 Fahrer sind halt nur die besten Chauffeure des wirklich starken Mannes.

    • Karl von Bruck sagt:

      Schade, machen sich die Frauen nicht gleiche Gedanken ueber eine Lohnsklaverei, in der wegen der EU-PFZ der Lohnsklave dem Dienstherrn fast wehrlos ausgeliefert ist. Und sogar der Staat von – schon eh und je mehr oder auch weniger – korrekten Wahlen mit Freizuegigkeit bei der Besetzung von Aemtern zu willkuerlichen Rekrutierungen, Anstellungen und Zwangsversetzungen von den Politikern gewechselt wurde….

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ok, wo ist diese Greisin mit minderjährigem Importehemann?

        Wo ist der Unterschied zu pädophilen Ehen zwischen altem Sack und 10 jährigen Mädchen, welche im arabischen Raum durchaus nicht selten sind?

        Ich erkenne keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen, welche deutlich jüngere Ehepartner/innen importieren, ausser vielleicht in der Häufigkeit.

        Was die Lohnsklaverei angeht: sind die Frauen ihren Arbeitgebern nicht ebenso ausgeliefert, wie die Männer? Also ehrlich: man kann von der Emsnzen-Bewegung halten was man will, aber noch mehr zu erfinden ist weder notwendig, noch hilfreich für die Sache.

      • Karl von Bruck sagt:

        Die Greisin und ihr Kindehemann war – zwar nur kurz und knapp – aber doch in einigen Zeitungen. Wenn Sie Lust haben koennen Sie auch noch in den BGE wuehlen. Haette sich das ein Greis mit einer Kindehefrau gewagt, waere er des langen und breiten so kampagniert worden, dass er unvergesslich bleibt.

      • Karl von Bruck sagt:

        Was die Lohnsklaverei angeht habe ich nie bestritten, dass es den Frauen gleich schlecht, oder wegen der vermehrten heterosexuellen Ansprueche gar noch schlechter geht. Heute gibt es kaum noch ehegeschaedigte Frauen, aber die Arztpraxen ueberquellen vor ueberforderten LohnsklavInnen und die KK-Praemien explodieren nicht nur wegen der gratisbehandelten Fuechtlinge und Schwarzarbeiter. Es waere mE Zeit, dass sich Frau und Mann gemeinsam gegen die wirklichen Kaputtmacher wehren, anstatt sich weiter nach dem Motto „Teile und Herrsche“ gegeneinander aufhetzen zu lassen….

    • Anh Toàn sagt:

      @TvS: „…wie toll es diese Frauen finden, zu wissen, dass sie die letzten 30 Jahre ihres Lebens partnerlos sein werden?“

      Können Sie sich vorstellen, dass wenn Sie sich heute um die Zukunft ihrer Kinder sorgen, weil Sie kein Geld für deren Schule oder Medikamenten hätten, und sich nicht einfach Rechnungen Mahnungen und von mir Betreibungen und Verlustscheine stapeln, aber die Kinder dennoch in die Schule und zum Arzt gehen, sondern die keine Medikamente oder Bildung bekommen, sich keine Gedanken darüber machen, wie das Leben mal in dreissig Jahren sein wird?

      Sie berechnen sich ein Haltbarkeitsdatum für ihren Mann. Falls der früher stirbt oder wegläuft, wo fordern Sie die Garantieleistungen ein?

      • Anh Toàn sagt:

        Meine Frau übrigens wollte Kinder, um im Alter nicht allein zu sein. Und nicht naiv, wie manche vermuten würden, sie sagte nämlich: Sie sehe ja, dass sich die meisten Kinder nicht, oder nur ein wenig, um ihre alte Eltern kümmern, warum sollte dies bei ihren Kindern mal anders sein. Aber ohne die Hoffnung darauf, könne sie nicht alt werden.

        Sie gehen ja nicht in „solche Länder“, malen sich aus, wie es da sei, das hindert Sie aber nicht daran, das Verhalten dort zu kritisieren. Keine Ahnung zu haben ist noch lange kein Grund, keine Meinung zu haben.

      • Anh Toàn sagt:

        Sie haben mal geschrieben, Sie hätten bei Ihren Eltern um Geld für Essen für Ihre Kinder betteln müssen, weil der Ex die Alimente nicht zahlte und die Bevorschussungstelle irgendwie nicht wollte:

        Nun, Tukta wird von ihrer Mutter um Geld angebettelt für Essen, können Sie den Unterschied erkennen?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        AT

        Das mt dem Haltbarkeitsdatum sollte witzig gemeint sein.

        Dass Tukta in gegenwärtiger Not sich keine Gedanken über ihr eigenes, zukpnftiges einsames Altern macht, ist mir klar. Nur, wenn darauf hingewiesen wird, dass es für einen Mann kein Zuckerschlecken ist, einsam zu altern, warum wird dann aber davon ausgegangen, dass es für die Frau dereinst ein Zuckerschlecken sein wird, oder ist das dann einfach egal? Was sind das für Partner, die sich um ihre Frauen keine Gedanken machen?

        Sehen Sie: eine Kollegin meiner Mutter tut alles, um ihren Sohn eine Beziehung zu verunmöglichen, da sie im Alter bon ihm gepflegt werden möchte, bis zum Tode. Auf die Frage, was denn aus ihrem Sohn werden sollte, wenn sie einmal nicht mehr ist, antwortet diese ganz lapidar: das ist mir doch egal.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        2. Teil

        Ist es das? Ist es allen älteren Männern egal, wie es der Frau geht, wenn sie einmal nivht mehr ist? Ist das das, was Mann unter Liebe und Fürsorge versteht, oder meint er halt einfach nur sich selber?

        Vielleicht bin ich ja wirklich hoffnungslos naiv-romantisch, aber ja: ich möchte mit meinem Mann zusammen sein, bis einer von uns zu Grabe getragen wird. Ist denn das so falsch von mir?

        Ich verurteile ja auch diese Frauen nicht und weiss, dass ich deren Schicksal nicht mit dem Meinen vergleichen kann. Trotzdem bin ich froh, in der komfortablen Lage zu sein, die WAHL zu haben zwischen, dereinst am Grab meines Liebsten zu sein und ihm für die schönste Zeit meines Lebens zu danken, oder halt:

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        3. Teil

        Und tschüss, du grässlicher Bock, endlich bin ich dich los, hättest dir auch weniger Zeit zum abserbeln nehmen können.

        Sehen Sie: Ihr Beitrag weiter unten, indem Sie gestern beschrieben haben, wie Sie Ihre Frau kennen gelernt haben, hat mich sehr berührt. Auch möchte ich daraus schliessen, dass Ihre Frau bei Ihnen in guten Händen ist, aber wenn ich so Beiträge wie von Sven Örenson oder Loulou lese, da sehe ich so viel Überheblichkeit und Abwertung der Frau gegenüber, dass ich daraus schliesse, dass das Machtgefühl und Besitzerstolz sehr wohl der Antrieb für eine solche Beziehung sind und nicht der Wunsch von Beziehung in Augenhöhe, mit Schutz, oder Fürsorglichkeit. Ich sehe nur grenzenlose Machtgeilheit und Egoismus und schlussendlich Minderwertigkeitskomplexe.

      • Anh Toàn sagt:

        „Was sind das für Partner, die sich um ihre Frauen keine Gedanken machen?“

        Meine Frau bekäme Witwenrente von der AHV (wenn wir nicht in die Schweiz gezogen wären, weil sie hier arbeiten wollte, und mehr sparen kann, aus ihrem Einkommen und nach Unterstützung ihrer Geschwister und Eltern und Grossmütter in Vietnam und ihrem Anteil an unseren Lebenshaltungskosten mehr sparen kann, als ein Arzt oder ein Anwalt in Vietnam verdient.)

        Übrigens ist meine Frau kein Kind, um dessen Zukunft ich mich sorgen müsste: Sie hat seit sie 13 war, in erster Linie für drei kleinere Geschwister gesorgt, die aufgezogen und ernährt, zusammen mit einer Grossmutter aber ohne Eltern, die kann schon für sich selbst sorgen, da habe ich keine Bedenken.

      • Anh Toàn sagt:

        Meine Frau ist eine charakter- und willensstarke Persönlichkeit, wenn auch mit geringer Bildung so doch mit einer hohen intuitiven oder sozialen Intelligenz ausgestattet (Ihr Arbeitgeber freut sich sehr, sie gefunden zu haben): Sie sehen arme verschupfte unmündige der Fürsorge bedürftige Huschelis, die sich einem macht- und überhaupt -geilen Mann opfern müssen.

      • Anh Toàn sagt:

        Übrigens habe ich meiner Frau, bevor wir verheiratet waren, ja nicht einmal zusammen lebten, sondern uns nur täglich sahen, Geld gegeben, in Cash und ohne Quittung, damit sie in Sai Gon auf ihren Namen ein Haus kaufe, in dem ich, hoffentlich bald mit ihr, leben kann.

        Da wurde ich ausgelacht, wie dumm ich sei, ich habe gesagt, ich bin vielleicht verrückt, aber nicht dumm, ich weiss genau, was ich mache, ich spiele ein riskantes Spiel: Aber verlieren bringt mich nicht um, gewinnen kann ich viel. Asiaten lernen mangels räumlicher Privatsphäre von klein auf Emotionen nicht zu zeigen, also eine andere Emotion vorzuspielen. Die können so gut falsch weinen wie lächeln, keine Angst. Ich werde sehen, ob ich nach der Geldübergabe überhaupt irgendwo einziehe.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        AT: und wieder haben Sie mich falsch verstanden. Ich rede nicht von finanzieller Versorgung, sondern von emotionaler Verzweiflung. Ich selber kann mir nicht mehr vorstellen, ohne meinen Mann zu leben, einfach, weil ich nicht ohne ihn sein will. Einsames Altern war das Thema, nicht finanzielle Versorgung. Geld interessiert mich nicht.

        Habe nie etwas behauptet, dass Ihre Frau ein dummes, bedürftiges Huscheli ist. Meine Frsge ist, ob sich ältere Männer darüber Gedanken machen, was sie ihren jungen Frauen antun, wenn sie ihnen zumuten einsam alt zu werden, während sie für sich selber in Anspruch nehmen, dies nicht tun zu müssen.

        Ich spreche den emotionalen Egoismus an, nicht den Vorwurf, der ungenügenden finanziellen Vorsorge.

      • Susi sagt:

        @Tamar: „Ich sehe nur grenzenlose Machtgeilheit und Egoismus und schlussendlich Minderwertigkeitskomplexe.“

        Diese Dynamik besteht wahrscheinlich häufig in Beziehungen, wo der eine Partner dem anderen (aus welchen Gründen auch immer) stark unterlegen ist.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Susi

        Das ist zweifelsohne so, habe ich selber so erlebt mit meinem Ex (CH). Vielleicht regt mich dieser Beitrag ja deshalb so auf, weil ich eigentlich der Meinung bin, dass fast slle Männer besser sind als mein Ex, ich aber eines Besseren belehrt werde, wenn ich sehrn muss, dass es offensichtlich noch für sehr, sehr, sehr viele sndere Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, das Unvermögen und fehlende Selbstvertrauen von anderen Menschen zu seinen eigenen Gunsten zu nutzen, bis dass der Andere ausgepresst ist und selbst dann nicht damit aufhört, wenn der Andere längst leer ist.

      • Anh Toàn sagt:

        @Susi: So eine asiatische Frau ist „natürlich“ einem europäischen Mann unterlegen? Wenn Sie ein Paar sehen, wissen sie gleich, wer unterlegen ist? Und wenn ich irgendwo ein Paar sehe, wo einer unterlegen ist, sehe ich im Unterlegenen immer noch einen vernünftigen erwachsenen Menschen, der sich einen ihm überlegenen Partner gewünscht hat, sonst hätte er ihn sich nicht ausgesucht. Dann wollte er jemanden, der entscheidet, lenkt und führt.

        @TvS: Wer sich einen älteren aussucht, oder einen der Risikosportarten macht, hat sich den auch ausgesucht. Sie legen sich auf das Alter auf das einzig relevante Kriterium bei der Partnerwahl fest, das dürfen Sie, aber andere haben andere Prioritäten. Hätte meine Frau einen jüngeren gewollt, hätte sie ja nein sagen können zu mir.

      • Susi sagt:

        @A.T.: Was soll dieses Gekeife und die Unterstellungen? Ich gehe im allgemeinen Sinn auf Tamars Aussage ein und schreibe ausdrücklich von Beziehungsdynamiken generell.
        Wissen Sie, nicht alles, was hier gesagt wird, bezieht sich auf Sie. Hören Sie auf, ständig zu projizieren und Dinge zu verdrehen. Danke.

      • Anh Toàn sagt:

        Ich beziehe, was hier gesagt wird, nicht auf mich, aber ich denke, es ist berechtigt, es auf das aktuelle Thema zu beziehen. Wenn Sie unter einen Beitrag über „alter Mann und junge Thai“ aus einem Kommentar von TvS zitieren, „nur grenzenlose Machtgeilheit und Egoismus und Minderwertigkeitskompklexe daraus“ und darunter schreiben: „Diese Dynamik besteht wahrscheinlich häufig in Beziehungen, wo der eine Partner dem anderen (aus welchen Gründen auch immer) stark unterlegen ist“, so verstehe ich zumindest das genauso, wie ich es kritisiert habe. Ob Sie das sagen wollten, weiss ich nicht, darum die Frageformen in meinem Kommentar.

  • Ulrich Konrad Schweizer sagt:

    In Thailand und noch viel mehr auf den Philipinen sind die Frauen so erzogen, dass es das wichtigste ist, den Mann glücklich zu machen und gut für ihn zu sorgen. In Brasilien ist es das Gegenteil. Da sind die Kinder für die Frau wichtiger, als der Mann.
    Es ist ein Deal, wenn ein Mann seine Frau finanziell absichert und diese dafür gut zu ihm schaut. Der Rest, ob Liebe oder nicht ist reine Privatsache und da wird es alle möglichen Fälle geben.

    • Karl von Bruck sagt:

      Das ist der Unterschied zwischen der saekular-budistischen und der femokratisch-bibeltheokratischen Praegung. Allerdings wird in SO-Asien mit unseren Steuergeldern so fleissig Zwangsmissionierung und soziale Subversion bis hin zu Zwangsarbeitsheusern fuer lieber ein paar Stunden pro Woche freiberuflich statt als 100 Stunden-Reisfeldsklavinnen taetige junge Muetter betrieben, die je laenger je mehr dem Nachwuchs zum Schaden von Mann, Buerger, Volk und Vaterland das brasilianische „Vorbild“ ins Hirn waescht….

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Je länger ich die Kommentare hier lese, desto länger hinterfrage ich die Beweggründe, die eine hübsche, junge Frau dazu veranlassen, ein Arrangement mit einem viel älteren Mann einzugehen und damit meine ich nicht nur Ausländerinnen.

    Ausser dem Grund der Verzweiflung, gibt es wohl noch den der Berechnung, nur, wie kommt Frau dazu? Mir hat das Leben übel mitgespielt. Viele Jahre war es kein Leben, sondern ein Überleben mit Beziehungs und Scheidungskrieg, Vergangenheitsbewältigung, Unfall meines Kleinen, Existenzängste, Zukunftsängste….

    Und trotz all dem, war ich nie verzweifelt oder berechnend genug, um mich auf so einen Handel einzulassen.

    Entweder bin ich hoffnungslos romantisch, oder es ging mir, gemessen an den Umständen, unter der andere Leute leben, immer noch gut.

    • Benni Aschwanden sagt:

      Sie sind hoffnungslos romantisch. Oder zu wenig gerissen 😉 Und es ist mit Sicherheit in den allermeisten Fällen Berechnung. Vielleicht können Nöte und Verzweiflung daraus entstehen, v.a. wenn die Rechnung nicht so aufgeht, wie von diesen Frauen erhofft. Aber am Anfang steht immer die Frage: Wie komme ich möglichst rasch und bequem zu einem geilen Leben in Wohlstand? Offiziell wird das dann aber natürlich so formuliert: Wann kommt endlich der edle Prinz (=Banker) auf seinem edlen Pferd (=Porsche) und nimmt mich schöne Prinzessin (=soll mich gefälligst so behandeln) mit in sein Schloss (=Villa an der Goldküste mit Seeblick, Garten und Hundeli)??

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ich bin genügsam: mir reichen Bauernhof inkl Misthaufen und Güllenparfum, aber ohne Hundeli gehts tatsächlich nicht. Gold brauche ich nicht. Mein Mann ist das grossherzigste Goldstück das ich kenne.

        Seufz, ich bin tatsächlich romantisch, ohne Hoffnung auf Heilung

  • Karl von Bruck sagt:

    Zensurautomatiktest. Ich scheine zurzeit von der Totalsperre ausgenommen, aber – selektiv – der Vorzensur unterworfen….

  • Stefan W. sagt:

    Die Beziehung dieser Leute geht mich/uns ja nichts an. Was mir auf den ersten Blick ins Auge fällt, und mich auch ein wenig stört ist, dass er als einziger einen Helm trägt.

    • Karl von Bruck sagt:

      Freiwillig wuerde in Thailand kaum jemand einen Helm tragen. Bei Mitfahrern dreuckt die Polizei ein Auge zu. Bei Fahrern nicht, sogar auch bei Einheimischen bis hin zu Motorradtaxifahrern, geschweige denn bei bussen- oder bakschischtraechtigen Farangs….

    • Gina sagt:

      Gute Beobachtung!
      Das stört mich jetzt auch gerade…..
      Klar, es könnte viele, auch harmlose Gründe wie zB reine Gedankenlosigkeit dafür geben. Trotzdem: Dieses Bild spricht nicht gerade für die stets so hochgelobte Fürsorglichkeit gegenüber seiner viel jüngeren Frau.

      • Karl von Bruck sagt:

        Noe. Es ist eben nicht ein Mangel an Ritterlichkeit (die in Europa mit dem selektiven Privilegierungswahn nach dem Motto „Alle Rechte sofort, aber ja nie gleiche Pflchtien!“ uebrigens fuer immer mehr Maenner ein Auslaufmodell ist), sondern reine Bussen- bzw. Bakschischabwehr….

      • Gina sagt:

        Die Lösung wäre doch eigentlich simpel 🙂
        Wie wäre es denn mit einem weiteren Helm?
        Denn: Es geht doch nicht um Ritterlichkeit in dem Sinne, dass er für sie auf den Helm verzichten soll! Sondern um die fehlende Füsorglichkeit.

    • Muttis Liebling sagt:

      Das ist ein Screenshot aus dem Film, also ein künstlerisch gestellte Szene ausserhalb des Gültigkeitsrahmens der Strassenverkehrsordnung.

      Das Bild soll vielleicht ausdrücken, dass 3 Menschen mit ungleichen Voraussetzungen, der eine mit mehr, die anderen beiden mit weniger Selbstschutz, einen gemeinsamen Weg angetreten sind, welcher ganz wesentlich auch fremd getrieben ist. Das Mofa signalisiert neben dem Fremdantrieb, dass alles zu schnell geht und der fehlende Helm weist auf die, welche beim Scheitern des Experimentes mehr leiden werden.

      Es ist ein Film, eine inszenierte Geschichte, von einer Drehbuchautorin nach Vorlagen aus dem Leben geschrieben!

      • Muttis Liebling sagt:

        Es ist kein Foto aus dem Leben der Beteiligten.

      • Karl von Bruck sagt:

        ….so wie es eben in tendenzioesen Propagandafilme nicht nur ueblich, sondern die Regel ist….

      • Susi sagt:

        @ML: „Das Bild soll vielleicht ausdrücken, dass 3 Menschen mit ungleichen Voraussetzungen, der eine mit mehr, die anderen beiden mit weniger Selbstschutz, einen gemeinsamen Weg angetreten sind, welcher ganz wesentlich auch fremd getrieben ist. Das Mofa signalisiert neben dem Fremdantrieb, dass alles zu schnell geht und der fehlende Helm weist auf die, welche beim Scheitern des Experimentes mehr leiden werden.“

        Herrliche Standbildanalyse! Hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut, in letzter Zeit überraschen Sie mich immer mal wieder mit intuitiv-analytischen Beiträgen! (Vgl. Ihr Kommentar mit der Räbenliechtli-Metapher, sehr cool.)

  • lui casutt sagt:

    also ganz generell finde ich: die ehe ist immer ein deal.
    zwei menschen kommen zusammen, unterschreiben einen bund für’s leben, nicht einfach aus spass, sondern weil jeder partner für sich persönlich einen vorteil sieht. egal wie und was genau.
    es ist immer ein geben u. nehmen, egal auf welcher ebene.

    wenn ich in vielen kommentaren lese, dass männer von asiatinnen nur ausgenommen werden… wie ist das bei uns in der schweiz, bei einer scheidung…?
    viele langjährig verheiratete in der schweiz können es sich finanziell nicht mehr leisten, sich zu trennen. das ist fakt!

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      In der CH kann es sich jeder leisten, sich zu scheiden. Die Frage ist einfach, was einem das Wert ist. Ich kenne Einige, die aus finanziellen Gründen zusammenbleiben, obwohl die Partnerschaft angeblich dir Hölle ist. Das EFH, das Zweitauto, Schoppingtouren und/oder das bequeme Hausfrauendasein tröstet offensichtlich über Vieles hinweg.

      Wer bleibt, leidet nicht genug….

      So einfach ist das!

    • Muttis Liebling sagt:

      ‚zwei menschen kommen zusammen, unterschreiben einen bund für’s leben, nicht einfach aus spass, sondern weil jeder partner für sich persönlich einen vorteil sieht.‘

      Unter der Voraussetzung wäre jede Ehe gescheitert. Entweder man findet einen gemeinsamen Vorteil, der grösser als die Summe der Einzelvorteile ist, oder man scheitert.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        ML: pragmatisch wie immer, aber im Kontex richtig. Geld oder Leben: die Entscheidung muss jeder für sich selber treffen. Ich habe mich für das Leben entschieden, wobei ja nichts da war, wofür es sich zu bleiben gelohnt hätte.

  • Karl von Bruck sagt:

    zensurautomatik wieder ein?

  • Karl von Bruck sagt:

    Einige (echte) Fakten: Von den Ehen CH-CH werden rund die Haelfte geschieden. Von den Ehen Schweizer-Thailaenderinnen kein Viertel. Die Ehe war schon immer ein Deal; in dem die Frauen oder (in Bibeltheokratien) die Maenner ueber den Tisch gezogen werden. Entscheidend ist (frei nach Kennedy:) fuer Frauen und Maenner: „Frage nicht, was Du in und von der Ehe abzocken kannst, sondern frage, was Du zu ihrem Erfolg beitragen kannst!“ Und daran halten sich nun mal mehr Thailaenderinnen als Schweizerinnen….

    • Benni Aschwanden sagt:

      Aus welcher statistischen Quelle haben Sie die Aussage, dass von den Ehen CH-Thai weniger als 1/4 geschieden werden??

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ok, dann kenne ich wohl nur die wenigen Thai CH Ehen, die geschieden sind. Das sind etea 19 von 20, Einige davon schon mit der 2. 3. oder 4. Thai.

      • Karl von Bruck sagt:

        @vS – Asiatinnen, die nach dem Muster der frueheren VerdingkindsklavInnen auf Grossgrundbesitz als Arbeits- und Sexstklavinnen missbraucht werden, und dann daraus fliehen koennen, duerften wohl kaum repraesentativ fuer auf Haenden getragene Arbeitersfrauen sein….

      • Karl von Bruck sagt:

        @Aschwanden

        Meine Antwort an Sie wurde leider – wahrscheinlich – automatisch vor- und dann individuell wegzensuriert….

  • Karl von Bruck sagt:

    zensurautomatiktest

  • tina sagt:

    ähm susi ….? 🙂 du hast kürzlich lesefutter-tipps-austausch angesprochen. ich habe viele miese bücher gelesen leider. hast du mir tipps?
    gerade eben las ich „vorbereitung für ein nächstes leben“. war sehr sehr heftig und sitzt mir bestimmt noch eine weile in den knochen. musst mal googlen ob das etwas ist für dich. von den vielen büchern vorher kann ich wohl nur jene von sunil mann empfehlen, die ich extrem gerne las. zürikrimi :). zu schade dass ich schon alle durch habe. und mein „buch des jahres“ ist eine total phantastische geschichte, die ich von der ersten halben seite an wirklich heiss liebte und die ungeahnte wendungen nimmt.. darum würde ich empfehlen nicht darüer zu lesen, sondern gleich das buch lesen. „die sonderbare buchhandlung des mr. penumbra“

    • tina sagt:

      bitte entschuldigt den themenfremden kommentar

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Born to run, Bruce Springsteen

      • Susi sagt:

        tina: „bitte entschuldigt den themenfremden kommentar“
        Ich entschuldige mich auch!
        tina, wenn du dich noch an meinen Namen erinnerst, findest du mich auf Facebook, falls du willst – da können wir dort Büchertipps austauschen anstatt hier 😉

    • Susi sagt:

      Hoi tina, genau! Mir ist kürzlich ein Buch in die Hände gefallen, bei dem ich an dich denken musste, das würde dir sicher gefallen, da du gerne Thriller/Krimis magst. Das Buch heisst „Todesmärchen“ (Andreas Gruber), und nachdem ich es fertig gelesen hatte, erfuhr ich, dass es der dritte Teil einer Trilogie mit dem gleichen Ermittlerteam ist: Todesfrist, Todesurteil, Todesmärchen. (Tönt voll brutal und ist es auch!!)
      Momentan lese ich „Todesfrist“, vom Aufbau her ist es ähnlich interessant wie Todesmärchen, es sind jeweils mehrere Erzählstränge und Zeitebenen miteinander verknüpft. Bin begeistert, habe vom selben Autor gleich auch noch andere Werke bestellt und jetzt habe ich wieder mal eine Asi-Phase.
      „Die sonderbare Buchhandlung…“ habe ich soeben bestellt, danke für den Tipp!

      • tina sagt:

        oh cool, danke! im moment hätte ich zwar lieber schöne geschichten :). könnte bitte alex capus noch eins schreiben? „léon und louise“ war mein erstes von ihm, das gefällt mir auch am besten. neben „der fälscher, die spionin und der bombenbauer“.
        hoffentlich gefällt dir die sonderbare buchhandlung :). den ersten absatz könnte ich täglich lesen und müsste bei der fledermaus jedesmal lachen. die geschichte hat etwas terry gilliam artiges, auf eine harmlose art.

        danke tamar! der schreibt auch bücher? ich mochte springsteen irgendwie nie, aber bin neugierig was er so schreibt 🙂

      • tina sagt:

        oh, es gibt ja ein buch von capus, das ich noch nicht las, und lustigerweise heisst es „etwas sehr, sehr schönes“ :). büchershoppingtag ahoi

      • tina sagt:

        achja, ich kann mich nicht an deinen namen erinnern, aber wenn du lust hast (oder auch sonst wer) können wir gerne via mail büchertipps austauschen. würde mich freuen! waslesen ät wolke7 net
        ….so um den mamablog zu entlasten

      • Susi sagt:

        Hey, Tina, habe dir grad gemailt, mal schauen, ob es klappt! Übrigens hat Capus grad ein ganz neues Buch rausgegeben: „Das Leben ist gut!“
        Tönt wie eine schöne Geschichte, oder? (Ich habe es noch nicht gelesen…)

  • Benni Aschwanden sagt:

    Man könnte zurecht überspitzt festhalten, dass sehr viele Beziehungen im weitesten Sinne nach dem Prinzip der Prostitution laufen, auch in unserer Gesellschaft. Gibst du mir so gebe ich dir heisst die Devise. Das zu leugnen ist Heuchelei. Und je hübscher die Frau und je reicher der Mann desto häufiger trifft das zu. Die Frau bekommt den Wohlstand und das schöne Nest, von dem jede in irgendeiner Form träumt, und der Mann bekommt Hormonelles und kann sein männliches Ego pflegen. Und beide profitieren bezüglich Sozialprestige. So ist das gang und gäbe, auch wenn es niemand so recht zugeben möchte (warum eigentlich nicht?).

    • Rolf Eigel sagt:

      Jede Ehe oder Partnerschaft ist ein Deal. Gehe es um soziale Privilegien, persönliche Vorteile oder nur um um sich selbst besser zu fühlen. All das ist akzeptiert. Nur wenn irgend einer der Zweien einen finanziellen Vorteil aus dem Deal bekommt wird das ganze in die Schmudelecke der Prostitution verbannt. Warum? Wenn es aufgeht für beide Seiten ist das OK.
      Frage: Wieviele ch-ch Ehen bleiben erhalten nur weil die Frau das Geschiedenheits-Makel nicht will oder der Mann eine Scheidung finanziell nicht verkraften kann. Ist das Ehrlicher?

      • Benni Aschwanden sagt:

        Völlig berechtigte Frage. Es dürfte wohl die Mehrzahl der Ehen sein.
        So lange der Deal für beide Seiten aufgeht ist es sicher o.k. Dass es sich um einen Deal handelt ist halt bei solchen binationalen Partnerschaften und bei grossem Alters- und Attraktivitätsunterschied offensichtlicher, was nicht heisst, dass bei ch-ch Verbindungen keine Profit-Gedanken im Spiel sind. Im Gegenteil. Mich stört dabei der Gedanke, dass es bei der Partnersuche oft darum geht, mit Hilfe des Anderen (zuerst freiwillig, später allenfalls unter Zwang) seine eigenen Wohlstandsfantasien umzusetzen. Dieses schmarotzerhafte Profitdenken ist mir im Zusammenhang mit der Liebe ein Graus. Aber offenbar ist Business ein Teil der Liebe, war es vielleicht schon immer.

  • Trudy Müller sagt:

    Zu den Kommentaren – Bravo Dani, Danke.

    Zu der Aussage, dass die Frau ihren Sohn manchmal monatelang nicht sieht:
    Ich arbeite immer wieder auf Kreuzfahrtschiffen. Unter den Mitarbeitern, besonders den Zimmermädchen und Mitarbeitern in den Selbstbedienungsrestaurants, hat es immer viele Frauen aus Asien, Peru und auch aus Mauritius. Die Verträge dauern ca. 6 bis 8 Monate. In der Zeit werden die Kinder Zuhause von der Grossmutter oder einer Schwester der Mutter betreut. Diese Frauen sind sehr diszipliniert und wissen genau, wofür sie arbeiten und das Geld ausgeben. Für eine gute Ausbildung der Kinder, für ein Haus oder eine Wohnung, für die Eltern und Familie und generell für einen besseren Lebensstil.

  • Anh Toàn sagt:

    „Ich denke, eine Ehe zwischen zwei so unterschiedlichen Kulturen ist nie einfach und völlig problemlos…“ hat hier jemand geschrieben und viele weisen auf unterschiedliche Kulturen hin. Als ich vom Migrationsamt dazu befragt wurde, habe ich geantwortet, ich sehe in meiner asiatischen Reisbäuerin die kleinbäuerliche Herkunft meines Vaters und in ihrer Arbeits- und Sparsamkeitsethik den Protestantismus meiner Mutter. Am Anfang sieht man in Fremden nahezu die Unterschiede, eben das Fremde, es ist dann nicht mehr fremd, wenn man erkannt hat, wie viel Gemeinsamkeiten letztlich dahinter stecken. Menschen sind Menschen, überall gleich und jeder anders.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Anh Toàn und ich dürften hier die Einzigen sein, die a) wirklich etwas von Asien verstehen und b) mit einer Asiatin zusammen sind. So, jetzt habe ich mal den Kompetenzrahmen abgesteckt 😉

    In den letzten 30 Jahren habe ich viele gemischte Paare gesehen in Südostasien. Die Altersdifferenz zwischen den Partnern war bisweilen so gross, dass man sich amix schon fragen musste, ob das auch wirklich gut ist für beide. Die ehrliche Antwort: Sehr häufig nicht, aus verschiedensten Gründen: Sexuell waren die Herren in heaven, und die jungen Frauen hatten materiell plötzlich alles- was häufig auch ihren Familien nicht verborgen blieb. Das Resultat: Schneller Bankrott der Mannen und schneller Reichtum bei der Familie der Frau. Die Männer mussten öppe die völlig mittellos zurück in die Schweiz.

    • Sportpapi sagt:

      „Anh Toàn und ich dürften hier die Einzigen sein, die a) wirklich etwas von Asien verstehen und b) mit einer Asiatin zusammen sind.“
      Ich bin nicht sicher, ob wir diese Erfahrung brauchen wenn wir uns wundern, warum so viele Schweizer Männer eine asiatische Frau haben. Die tatsächlich meist um Jahrzehnte jünger ist – und besser aussieht.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ob Sie sie brauchen oder nicht, sportpapi, ist nicht von Belang, sorry. Das Thema hat die Redaktion gesetzt 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        Beruflich habe ich übrigens lange mit der umgekehrten Konstellation zu tun gehabt: Reife bis stark gealterte, weisse Massai mit sehr jungem Afrikaner…

      • Sportpapi sagt:

        @Zufferey: Ich zweifle einfach, ob es diese „Kompetenz“ braucht, um hier mitzureden.
        Dass es aber auch binational ganz gut klappen kann, daran zweifle ich eigentlich nicht. Wenn die Erwartungen gegenseitig klar sind.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Waren Sie denn schon in Asien, sportpapi? Hier geht es explizit um das Klischee des alten Mannes mit der jungen Thailänderin. Wie die Kultur der Thai aussieht, wie die Gesellschaft strukturiert ist, welche sozialen Normen gelten, was den asiatischen Menschenschlag auszeichnet, was sein Handeln, Denken und Empfinden bestimmt, etc., all das findet kaum Beachtung. Was man diskutieren will, ist

        alter Mann + junge Thailänderin = . . . . . . . ?!

        Diese Formel ist definitiv zu kurz gegriffen, vor allem auch deshalb, weil zu vermuten ist, dass es lediglich darum geht, Vorurteile zu bewirtschaften.

        Bi-kulturelle Ehen sind hierzulande halt immer noch etwas gaaanz Spezielles- aber natürlich nur, weil Schweizer so weltoffen, aufgeschlossen und modern sind…

      • Sportpapi sagt:

        @Zufferey: Ich war schon in Asien, aber ohne deswegen nun Bescheid zu wissen. Aber ich habe ein paar Jahre neben Schule und Studium an der Migros-Kasse gearbeitet, mit ganz vielen Thailänderinnen.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Und dann gibt’s da noch gemischte Paare- mit und ohne grossem Altersunterschied übrigens- die schon (ein Leben) lange zusammen sind.

      In Asien sind sehr viele Träumer aller Couleur unterwegs, das ist vielleicht noch wichtig zu wissen, item:

      Wer in Südostasien den zahlreichen Versuchungen wiederstehen kann (meistens Alkohol, Prostitution, Sonne, Meer und Palmen sowie ein gewisses Übermass an Sorglosigkeit), geerdet ist, über eine gefestigte Persönlichkeit- und gesunden Menschenverstand verfügt, der landet häufig auch bei der Partnerwahl einen Treffer. Von diesen Männern kenne ich viele: In meinem Umfeld sind alle gemischten Paare seit weit über 10 Jahren zusammen- und werden das auch bleiben, bis das der Tod sie scheidet 😉

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Das ist schön, Marcel Zufferey. Ich kenne zwar fast keine bikontinentalen Ehen, welche die 5 Jahresmarke überdauern, aber meine Beobachtungen müssen ja nicht represäntativ sein, zumal ich ja such keinen Freundeskreis in diesen Konstellationen habe.

        All meine Anmerkungen waren ja auch nicht als Kritik oder Abwertung gemeint, sondern als Bedenken. Schön, wenn Sie sls „Profi“ diese selber auch anmerken.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ich habe noch nicht alle Kommentare gelesen, aber in meinem Umfeld sind sich altersmässig alle Paare sehr nahe. Das ist vielleicht auch ein Teil des Erfolgsrezeptes. Habe ich noch vergessen zu erwähnen. Bei den Einen ist sogar die Frau älter- but who cares? Hauptsache es passt!

      • Anh Toàn sagt:

        Da stimme ich Ihnen voll zu: Gerade die Männer, welche in ihrem westlich kulturellen Überlegensheitsgefühl glauben, sich eine junge Asiatin billig kaufen zu können, werden meistens gnadenlos abgezockt. Die Asiatinnen von denen sie gefunden werden, kennen das Spiel bereits aus Erfahrung, die Westler spielen das Spiel zum ersten mal, erst noch auswärts und glauben, es sei einfach.

        Sex kann man kaufen, auch guten zumindest gelegentlich, eine Haushälterin oder eine Krankenpflege auch. Loyalität, Respekt, Vertrauen oder Gemeinsamkeit muss man sich verdienen, DIENEN ist wichtig in dem Wort. überall und auch wenn man noch so reich ist.

      • Karl von Bruck sagt:

        @v.S. Das kommt ganz darauf an ob Sie Ehen von Schweizern mit Auslaenderinnen, oder von Auslaendern mit Schweizerinnen beobachten. Bei Ehen von Schweizern mit Auslaenderinnen ist die Scheidungsrate wenige als ein Vierte, bei den Ehen von Schweizerinnen mit Auslaendern aber ueber drei Viertel. Immer mehr Auslaender halten nicht mal mehr die 5 Jahre bis zur Bepassung mit einer Schweizerin durch und fliehen zurueck in ihre Heimat….

    • Katharina sagt:

      Der eine ist mit einer Vietnamesin liiert, der andere mit einer Thailänderin, der dritte mit einer Phillipina. Das ist zusammengenommen nicht ‚Asien‘ und im weiteren drei sehr unterschiedliche Kulturen.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Natürlich, da wir so unendlich kultiviert und gebildet sind, muss man innerhalb von lediglich 600 Zeichen immer auch noch explizit betonen, dass es ‚den Asiaten‘ nicht gibt. ‚Den Weissen‘ gibt es ja auch nicht- ausser in einem ganz bestimmten, politischen Kontext, wie man gerade in den USA sehr gut beobachten kann (Angry White Men)…

        Jede Rasse, jede Ethnie, so heterogen sie auch immer sein mag, zeichnet sich durch ganz bestimmte Merkmale aus, i.d.R. unabhängig von Nationalität, Religion und Ethnie. In ganz Asien steht z. B. immer ein Kollektiv im Vordergrund (Familie, Staat, Firma, usw.)- und nicht das einzelne Individuum, wie hier im Westen. Selbst in der Diaspora setzt sich diese Mentalität fort.

      • Katharina sagt:

        MZ: Siehst Du, dies würde ich nicht sagen: ‚In ganz Asien steht z. B. immer ein Kollektiv im Vordergrund (Familie, Staat, Firma, usw.)- und nicht das einzelne Individuum, wie hier im Westen‘. Warum? Weil ich nie irgendwo in Asien war und Asiaten nur so kenne wie sie hier leben. Und da sehe ich grosse Unterschiede zwischen den Ethnien. Es gibt solche, wo die Familie und Gruppen sehr stark zusammenhalten, andere die in etwa userer etwas egoistischeren Lebensweise folgen.

        Aber eigentlich sagte ich das wenige, was ich hier sagte, weil mich die ganze Themensetzung störte. White Privilege als Stichwort. Und Dritte Welt Frauen seien immer abhängig. Du und andere haben aber ein differenzierteres Bild gezeichnet. Eben aus eigener Erfahrung. Da sind wir wohl derselben Meinung.

      • Katharina sagt:

        MZ: Zu den ‚Angry White Men‘: Das Wahlergebnis sagt da etwas anderes als was Medien berichten. Es war eher die obere Mittelschicht die pro T. stimmten. Und weiter ist es so, dass die Wahlbeteiligung bei der jüngeren Generation wesentlich tiefer war als bei den älteren.

        Du kannst die vorläufigen Zahlen hier nachschauen:

        http://www.electproject.org/home/voter-turnout/demographics

        Interessant ist doch, dass die Wahlbeteilung bei den Jüngeren auch in Europa wesentlicher tiefer ist und ich frage mich, warum dem so ist.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ja, diese unselige Wahl. Ich weiss überhaupt nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Die Wahl Trumps ist ein vielschichtiges Phänomen, dass die westlichen Gesellschaften noch tief verändern wird. Vor allem wird es langfristig zu drastischen Verschiebungen innerhalb der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Machtstrukturen kommen- vor allem deshalb, weil sie überkommen sind und noch weitgehend aus dem 19. und 20. Jhrd. stammen.

        Den weissen Mann per se als Vollpfosten hinzustellen, war wahrscheinlich nicht sehr geschickt, item. Hier eine bemerkenswerte Aufstellung der Amerikanischen Gesellschaft. Die Asiaten (ASEAN-Raum) und ihr unbedingter Leistungswille als Merkmal stechen wieder einmal ganz besonders positiv hervor:

        goo.gl/6JjgMt

    • Sven Örensohn sagt:

      Ach und sie glauben das ist nur in Asien so??? In Afrika und Südamerika ist es doch gleich.

    • loulou55 sagt:

      Leider falsch Marcel Zufferey…!
      Schöne Grüsse aus den Philippinen.

  • Viktor sagt:

    Tatsache ist, dass heute die meisten Ehen durch die Frau getrennt werden! Milchbüchlirechnung: Für mich und Kinder bekomme ich so viel und halben Tag arbeiten so viel.
    Das für Rassisten und Feriengänger über die Kantonsgrenze natürlich Unverständliche, ist: Dass bei anderen Kulturen noch andere Werte gibt, wie Verbundenheit, Loyalität und Achtung=Respekt.
    Wie ich mal von einer Brasilianerin und Mexikanerin, verheiratet mit einem Schweizer, mal zu hören bekam: Manche Hausfreuen in der Schweiz wissen nicht was sie an ihrem Mann haben und sollten mal die Sorgen in Ehen in unseren Länder erleben. Beide übrigens PHD Absolventinnen im höheren Alter an der Uni St. Gallen, wie nicht interessiert am CH-Pass!!!

  • P.Wyss sagt:

    Wo ist das Problem? Läuft doch im westen genau genau.
    Je grösser das Portemonnaie, desto jünger und hübscher die Frau.
    Von Trump über Ch. Blocher bis zu Heffner.
    Werde ich im Alter genau so machen.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Im Fall Blocher dürte die Mitgift der Frau eine entscheidende Rolle gespielt haben, denke ich.

    • Sven Örensohn sagt:

      Nun wenn die Männer Jung sind, dann können die Frauen wählen. Aber wenn die Männer alt sind können die Männer wählen und nicht mehr die Frauen. Nun mit 50 Jahren hat man ein besseres Einkommen und welcher Mann will dann eine alte Schachtel? Warum einen alten VW fahren, wenn man einen Ferrari fahren kann?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Nun, reiche Leute werden immer ein Dummchrn finden, dass schöner ist als sie und welches sie wie ein Statussymbol präsentieren können, während richtige Menschen auf richtige Menschen stehen.

        So reich kann ein kann man gar nicht sein, dass ein Mensch mit Charakter sich nur des Geldes wegen auf einen einlässt.

  • Friedrich Meier sagt:

    Eine Partnerschaft basiert immer auf darauf, einen Benefit zu erzielen. Das Hauptziel ist doch immer zusammen etwas aufzubauen. Für die einen mag das Familie sein, für die anderen emotionale Nähe, für andere wiederum sich spirituell zu ergänzen oder eben einfach wirtschaftlich voran zu kommen. Andere benötigen einfach repräsentative Partner um Ziele zu erfüllen. Es gibt so viele Gründe eine Partnerschaft einzugehen. Der Begriff Liebe ist einfach ein Oberbegriff für all das und wird gerne als Ersatz für all diese unterschiedlichen Gründe genommen. Am Ende kann es dem Beobachter doch vollkommen egal sein, warum ein Mensch mit einem anderen zusammen ist, so lange das Abkommen für beide Seiten Ok ist. Wenn Liebe glücklich macht, dann ist das Mittel zum erfüllen dieser Ziele die Liebe.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Wo bleibt eigentlich unsere Thailand Expertin: Widerspenstige?
    Sie hat uns doch immer aus ihrer Erfahrung heraus berichtet, wie viel besser diese Gesellschaft und deren familiäre Beziehungen sind, als die unseren.
    Sie könnte uns doch als Frau noch besser erklären, warum die Frauen dort, oft zufrieden sind mit einem Arrangement, wie das oben erwähnte. Aber jetzt wo man sie mal braucht, ist sie nicht da.

    • Brunhild Steiner sagt:

      😉
      ich hätt dazu am liebsten die Aussage „nie mehr ein Thai-Mann, zuviele schlechte Erfahrungen“ schon frühmorgens aufgegriffen, und ebenfalls nach der Aussagebeurteilung der Erwähnten gefragt-, könnte mir allerdings vorstellen dass mit „und wieviele Schweizerinnen sagen wohl „nie mehr ein Schweizer!“ gekontert worden wäre.

      Interessieren würde mich allerdings schon, nach den verschiedenen Aussagen zum „nicht-über-tieferes/emotionales austauschen-können“, ob sie selbst das tatsächlich nirgendwo so gesehen/erlebt hat.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Sie haben ja gehört, dass man das auch positiv interpretieren kann: „nicht so verkopft“
        Was dem einen als Makel erscheint, ist dem anderen ein Vorzug. So sind wir halt verschieden.

  • David Kamer sagt:

    Eine solche Beziehung ist eine Illusion – aus westlicher Sicht. Liebe, Vertrauen, Fürsorge werden im anderen Weltbild nicht so reflektiert, wie es ein Westler zu verstehen meint. Die Süd-Ost-Asiatische-Frau behandelt ihrem Mann (den Westlichen & den Asiatischen) nach dem Prinzip der Gesichtswahrung: Sie erhöht ihren Mann, indem sie seine Erwartungen bestätigt. Darin findet sich jedoch nicht diejenige Wahrhaftigkeit, die ein Westler dahinter vermutet & braucht. Das ist die Illusion. Der Mann lebt mit einem Spiegel, nicht mit einer Partnerin. Die SOA-Frau hat ein ganz anderes Weltbild, zu dem wir keinen Zugang haben, das weder mit unserer Logik noch mit unseren Wertmassstäben beurteilt werden darf & kann. Wenn diese Illusion platzt, ist der Mann gefährdet, seinen Lebensmut zu verlieren.

    • H. Meier sagt:

      Asiaten sind auch Menschen, dur Rassist!

      • David Kamer sagt:

        Ich bitte die Redaktion, den Kommentar von H. Meier zu entfernen. Die persönliche und massive Beschimpfung gehört nicht in ein Forum. Im Gegensatz zu anderen Foristen gebe ich nicht vor, die Beweggründe der asiatischen Frau zu kennen (was ich übrigens respektlos und voller Vorurteile finde). Weshalb ich deshalb ein Rassist sein sollte, sehe ich nicht ein. Tatsache ist, dass diese beiden Kulturen nicht weiter auseinander liegen könnten, auch wenn (ganz wenige) SOA-interkulturelle Paare jahrelang ‚zusammen‘ sind. Damit ist nicht angedeutet, die Frau spiele dem Mann etwas vor oder die Frau können nicht lieben, dennoch versteht der Mann diese Frau anders, als sie es meint. Das ist die Illusion. Viele landen deshalb in der Psychiatrie.

    • Gina sagt:

      Wollen Sie damit andeuten, dass eine solche Frau dem Mann nur etwas „vorspielt“ bzw. „vorgaukelt“?

      • Dani sagt:

        Herr Kamer, ich kann ihnen versichern, dass die Menschen in diesen Ländern, genauso innig und ehrlich lieben können, wie wir hier auch. Das Weltbild stimmt nur nicht, weil die Frauen aus dem Land, hier keine Wurzeln haben, und ebenso wenig kann man die Liebe erzwingen. Wobei ich bei diesem Bericht oben mir nicht sicher bin, weil die sich bereits 3 Jahre kennen. Es kann sein, dass es nicht die grosse Liebe ist für beide, aber zumindest sind sie vielleicht gute Freunde. Wie viele Menschen schliessen wohl in der Schweiz die Ehe, weil sie Sympathie und Freundschaft nicht von der Liebe unterscheiden können?

      • David Kamer sagt:

        @ Gina: Ich deute gar nichts an. Erlauben Sie mir den Hinweis, dass (zit.) ‚ Tukta in Kauf (nimmt), ihren Sohn manchmal monatelang nicht zu sehen‘. Das ist nur ein einziger Hinweis auf ganz andere Wertmassstäbe, als wir sie erwarten würden. Das Verlassen der eigenen Kinder ist im SOA Raum ein ziemlich übliches Verhalten.

    • Matthias sagt:

      Herrjeh, seit wann gibt es denn „die Süd-Ost-Asiatische-Frau“?? Sind das keine Individuen mit jeweils eigenem Charakter und Ideen? Ich habe mich in meine thailändische Frau verliebt, gerade weil sie – charakterlich – nicht unbedingt die klischee-typische asiatische Frau ist, sondern ein Studium abgeschlossen und eigene Ideen hat, welche sie – auch mir gegenüber – ziemlich offen und direkt äussert. Sie hat zwei Schwestern. Eine ist eine patente Frau, die zuhause gank klar die Hosen an hat und meinem Schwager jeweils deutlich sagt, wo’s lang geht, aber mit Intellektuellem gar nix anfangen kann. Die andere ist eher vom Typ „unterwürfige Ehefrau“, wie Sie ihn beschreiben. Tja, drei Schwestern, jede wieder anders. „Die asiatische Frau“ gibt’s so wenig wie „die europäische Frau“.

    • Lichtblau sagt:

      Interessante Einblicke, David Kamer, danke.

      H. Meiers schlichte Zeile mit der hier völlig unpassenden R-Keule würde ich auch zur Löschung empfehlen. Eigentlich ist genau diese Replik rassistisch. Hat hier jemand den Asiaten das „Menschsein“ abgesprochen? Auf so etwas Abstruses muss man erstmal kommen.

    • lui casutt sagt:

      herr kamer, ich gebe ihnen in vielen punkten recht. nur, das mit dem ‚vormachen‘ sehe ich eher so:
      der partner (ob mann oder frau) sieht sein gegenüber so, wie er/sie ihn/sie sehen will! egal in welchem land.
      eines tages kann daher ein ‚erwachen‘ kommen, das nicht in dessen ‚illusionen‘ passt.
      ‚eines tages‘ kann auch deshalb sein, weil sich menschen im laufe der jahre verändern können;)

      wer mit einer thaifrau glücklich sein will, muss erst mal ihre kultur, bildung, erziehung u ihre religion versuchen zu verstehen. je mehr man(n) davon weiss, je mehr sinkt die hoffnung, dass dies mit der schweizer mentalität jemals aufgeht.
      deshalb empfehle ich persönlich: wer eine thaifrau will, soll sich erst in thailand niederlassen und sich dort mit deren kultur versuchen anzufreunden.

      • David Kamer sagt:

        Ja, das ist so & besser beschrieben als mein Post, hätte so wohl weniger Anfeindung erhalten… Nur das ‚vormachen‘ ist nicht von mir. Ich würde sowieso nicht Absicht unterstellen, es geht auf die Dauer einfach nicht, weil die Illusion das Grundsätzliche betrifft: Gesichtswahrung, Ahnenkult, strenge Hierarchie, nie nein sagen, Identifikation i.d. Gruppe nicht als Individuum, Aberglaube, Fakten & Vernunft sind untergeordnet. Sobald allerdings christlich/westliche Erziehung od. ein Uni-Abschluss vorhanden ist, verhalten sich dieses Menschen für uns verständlicher. Evtl. regt sich @loulou55 deswegen über meine Post auf, weil ich die Philippinen (85% kath.) als SOA nicht berücksichtigte, das sind andere Menschen als Thai/VN/Camb (übrigens treffender Post betr. Tochter!)

      • Gina sagt:

        @David Kramer: Danke. Jetzt ist es nachvollziehbar, was Sie mit dem Stichwort „Illusion“ meinten. Und wenn man es so liest, trifft es zu. Vor allem das nicht Neinsagen, der Aberglaube, das Gesichtwahren und das Verneinen von Fakten erlebe und beobachte ich ebenso.

      • David Kamer sagt:

        @ Gina: Danke. Habe mich bewusst der Beurteilung dieser Frauen enthalten, weil ich es nicht kann & es respektlos wäre. Ich weiss aber, dass diese Frauen ein grosses Opfer bringen, psychisch nicht gesund bleiben können, denn der Loyalitätskonflikt zw. Ost & West ist zu gross. Ruft der Clanchef, muss die Frau den Westmann enttäuschen & sich versündigen, denn der Clan steht zuoberst, die Bindung an die SOA Familie ist Identität, nicht wie bei uns, viel stärker. Am Schluss steht der WMann alleine da, fühlt sich betrogen, alleine mit den gemeinsamen Kindern, evtl. finanziell ruiniert & die Frau hat sich aus Sicht beider Kulturen ehrlos verkauft – eine Tragödie, während sich der Clan streitet, wer mehr Geld heimbrachte & die Ahnen besser ehrte, keine Liebe für die Tochter, sehr traurig.

      • David Kamer sagt:

        @ Gina: Danke. Habe mich bewusst der Beurteilung dieser Frauen enthalten, weil ich es nicht kann & es respektlos wäre. Ich weiss aber, dass diese Frauen ein grosses Opfer bringen, psychisch nicht gesund bleiben können, denn der Loyalitätskonflikt zw. Ost & West ist zu gross. Ruft der Clanchef, muss die Frau den Westmann enttäuschen & sich versündigen, denn der Clan steht zuoberst, die Bindung an die SOA Familie ist Identität, nicht wie bei uns, viel stärker. Am Schluss steht der WMann alleine da, fühlt sich betrogen, alleine mit den gemeinsamen Kindern, evtl. finanziell ruiniert & die Frau hat sich aus Sicht beider Kulturen ehrlos verkauft – eine Tragödie, während sich der Clan streitet, wer mehr Geld heimbrachte & die Ahnen besser ehrte, keine Liebe für die Tochter, sehr traurig.

    • loulou55 sagt:

      @David Kamer
      sind das jetzt ihre persönlich gemachten Erfahrungen, oder ist das einfach ihre ganz persönliche Meinung zum Thema ohne jegliche Kompetenz?
      Vielleicht ist das, was sie „Westliche Sicht“ nennen einfach nur ein grosses Brett vor dem eigenen Kopf.
      Ich will ihnen nur soviel verraten: Etwas vom Wichtigsten das ich bei meinem Umzug auf die Philippinen vor 3 Jahren zurückgelassen habe, ist die „westliche Sicht“!

    • loulou55 sagt:

      @David Kamer
      sind das jetzt ihre persönlich gemachten Erfahrungen, oder ist das einfach ihre ganz persönliche Meinung zum Thema ohne jegliche Kompetenz?
      Vielleicht ist das, was sie „Westliche Sicht“ nennen einfach nur ein grosses Brett vor dem eigenen Kopf.
      Ich will ihnen nur soviel verraten: Etwas vom Wichtigsten das ich bei meinem Umzug auf die Philippinen vor 3 Jahren zurückgelassen habe, ist die „westliche Sicht“!
      NB. Ihre westliche Sicht würde sowieso eher als westliche Arroganz klassifizieren…

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Für mich löst dieses Thema einrn Zwiespalt aus: Fakt ist, dass der Mann auf eine Frau Anspruch erhebt, die viel jünger ist, als er selber, quasi über seinem eigenem „Marktwert“. Vielfach sind es Prostituirte, die sich dann halt auf einen „alten“ Mann einlassen, damit sie nur noch mit einem „Freier“ Sex haben müssen, anstatt mit 100. Zudem erhoffen sie sich Schutz, dem sie bedürfen, da sie Gewalt ausgesetzt sind. Schutz und Fürsorge, den die sie ja auch vielfach bekommen.

    Trotz allem basiert die Beziehung auf Macht des Mannes und Abhängigkeit der Frau. Bei aller Fürsorge, Liebe und Schutz; würde fie Frau wählen können, hätte sie wahrscheinlich lieber einen Mann in ihrem Alter und keinen „alten Sack“.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Wobei sich die Bezeichnung „alter Sack“ nicht despektierlich sein soll, sondern einfach auf den Altersunterschied bezogen ist: 18 jährige mit 35 jährigem, 30 jährige mit 50 jährigem, 60 jährige mit 85 jährigem.

      • loulou55 sagt:

        @TvS
        Sie sind so verkrustet in ihrem vermeintlich überlegenen 1.-Welt/Westdenken, dass sie nie begreifen werden, dass es in anderen Kulturen eine ganz andere Sicht auf Partnerschaft/Ehe gibt.
        Ein 60-jähriger Mann ist Asien nicht ein „alter Sack“ sondern ein lebensgereifter und erfahrener Mensch, dem man mit grossem Respekt begegnet, das dürfen sich hierzulande viele hinter die Ohren schreiben.
        Folgerichtig gibt es sehr viele Frauen, die sich nach einem solchen Mann sehnen, egal ob da 20-30 Jahre Altersunterschied bestehen. Dass wirtschaftliche Sicherheit für die Familie eine wichtige Rolle spielt ist unbestritten (ist das im Westen anders?).
        Sie bedienen sich so ziemlich der simpelsten Clichés die es gibt zu diesem Thema, aber scheitern am eigenen Brett vor dem Kopf.

    • Sportpapi sagt:

      Würde der Mann wählen können, hätte er vermutlich auch eine junge, liebe, hübsche, herzliche Frau aus unserem Kulturkreis. Aber wie es da steht – das kann er nicht.
      Und wenn es dann ein Deal ist, so doch vermutlich ein fairer, nichts von über eigenem Marktwert.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Eben doch! Sie sagen es ja selber: jung, hübsch, lieb, herzlich muss SIE sein. Was hat ER denn von all diesen Atributen, die er als Bedingungen stellt? Jung und hübsch/atraktiv ist er schon einmal nicht. Ist er lieb und herzlich? Eventuell, obwohl ER mir hier keinen symphathischen Eindruck hinterlässt. Vielleicht ist er einfach nur UND. So oder so, seine Ansprüche sind klar über seinem Marktwert?

        Wollen Sie eine viel ältere Frau? Wenn nein, warum sollte eine Frau einen viel älteren Mann wollen, wenn sie wählen könnte?

      • Sportpapi sagt:

        Tamar, wenn wir uns einig sind, dass Partnerschaften häufig, und hier sicher, ein Deal sind, dann trifft man sich eben meist dem Marktwert entsprechend.
        Nun ist sie vielleicht jung und hübsch. Aber sie kann kein deutsch, versteht die Kultur nicht, findet keine Arbeit, usw.

      • Anh Toàn sagt:

        @TvS „warum sollte eine Frau einen viel älteren Mann wollen, wenn sie wählen könnte“

        Warum sollte eine Frau einen mit kleinem Ding wählen, auch wenn er noch so jung ist?

      • Katharina sagt:

        AT: Vielleicht weil der Macht hat? Lustig, wenn die zukünftige First Lady dann bei einem Staatsdinner mit den Saudies anwesend sein wird.

    • Sven Örensohn sagt:

      „Fakt ist, dass der Mann auf eine Frau Anspruch erhebt, die viel jünger ist, als er selber, quasi über seinem eigenem „Marktwert“. “
      Den Marktwert bestimmen ja nicht sie, ich denke für die Frau hat er den Marktwert. Europäische Männer ohne Slawen und Lateiner sind einfach begehrt auf der Welt, weil sie die Frauen am besten behandeln und arbeitssam sind. Die Frau konnte ja wählen, hätte sicherlich auch einen Thai haben können.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Hatte sie diese Wahl? Wenn sie in bittere Armut lebte, oder Prostituirte war, hatte sie die Wahl zwischen in ihrem Elend verbleiben, oder sich auf einen alten Mann einzulassen. Wenn Sie das als Wahl bezeichnen, dann heissen Sie Hase und sehen und hören nur das, was in Ihre schöne zurechtgespachtelte Welt passt. Realität ist anderst!

      • Sportpapi sagt:

        Klar ist das eine Wahl.

      • Jane Bissig sagt:

        Wieso sollte sie eine „bittere Not leidende Prostituierte“ gewesen sein? Zumindest von Letzterem steht nichts im Text.

      • Anh Toàn sagt:

        „…hatte sie die Wahl zwischen in ihrem Elend verbleiben, oder sich auf einen alten Mann einzulassen“

        Sie hatte noch ganz andere Möglichkeiten: Junge und gesunde Menschen kommen fast überall zurecht, solange sie keine Unterstützungspflichten für Eltern oder kleinere Geschwister haben.

        Tukta hatte ja einen Mann in ihrem Alter, anscheinend liess der sie mit dem Kind sitzen (tausendmal gehört diese Geschichte), vielleicht hat sie einfach keinen Bock auf einen anderen Thai Mann in ihrem Alter, der sie wieder sitzen lässt. Vielleicht sagt sie sich, dass sie genug junge Männer weglaufen hat sehen, vielleicht laufen alte Männer nicht so leicht weg. Vielleicht ist der alte Mann mindestens so abhängig von ihr, z.B. einfach weil einsam, wie sie von ihm.

      • Sven Örensohn sagt:

        Tamar von Siebenthal
        11. November 2016 um 13:04
        Sie ist arm oder eine Hure, sie suchen doch nur nach ausreden um ihr rassistisches Weltbild aufrecht zu erhalten. Ich gehöre zur letzten Generation die ohne Heizung aufwuchs in der Schweiz, aber eines hatte ich immer die Wahl und ich rannte lieber Türen ein als zu kneiffen, wie sie an meinen Kommentaren merken nerven sich die Gutmenschen darüber. Armut bedeutet nicht das man keine Wahl hat und ich traf Prostituierte in der 3. Welt die wussten nicht mal warum sie anschaffen gingen, das ganze Haus voll mit Konsumschrott. Das dies nicht in ihr Weltbild passt verstehe ich, es hat ihnen kein Lehrer die Realität erklärt. Nun die Frau hat gewählt, ein besseres Leben mit einem älteren Partner ist für sie so aktzeptabel.

    • Ruedi sagt:

      Sie scheinen noch davon gehört zu haben, dass es auf dieser Welt Länder mit Frauenüberschuss und entsprechend Männermangel gibt. Fragen Sie doch mal eine Thai oder Südamerikanerin, ob sie einen Landsmann heiraten möchte?

    • 13 sagt:

      @ Tamar
      Entschuldigen Sie, aber Sie stellen das schon etwas sehr einseitig dar. Erstens sind nicht alle Thai-Frauen aus unteren Schichten Prostituierten, das nehmen Sie ja einfach mal an. Dazu kommt, dass wenn er wählen könnte, er vielleicht auch lieber eine reifere Frau hätte, die die Sprachkenntnisse hat, mit ihm gute Gespräche führen kann und finanziell auf eigenen Beinen steht, wo nicht er noch für die ganze Familie sorgen muss. Vielleicht wäre das wichtiger als jung, hübsch und lieb. Diese findet er aber leider nicht. Das alles bringt ja er mit und zählt das nichts? Ist „ihr“ Marktwert wirklich über seinem? Oder anders, warum stellen ihr Motiv „finanzielle Sicherheit für die ganze Familie“ derart über sein „nicht mehr einsam zu sein“?

    • Hans Müller sagt:

      Im Grunde genommen stört es Sie ja vermutlich nur, dass die hiesigen Frauen durch solche ausländische Frauen, die sich „unter Marktwert“ verkaufen, konkurrenziert werden und somit der „Marktdruck“ auf Sie selbst steigt. Im Übrigen definiert sich „Marktwert“ auch bei uns nicht nur über die „Schönheit“. Zum Glück.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Nein 13, ich nehme nicht an, dass alle Thais oder Philippininnen, welche einen Westmann heiraten Prostituirte sind und selbst wenn, werte ich keine Prostituirte ab. Mein Statement bezieht sich auf ATs Beitrag unten und auf einige bekannte Männer, von denen ich weiss, dass sie ihre (Ex-) Ehefrauen aus der Prostitution befreit haben. Darum auch meine Bemerkung über meinen Zwiespalt. In eben diesen Situationen ist die Wahl in etwa so eine Wahl, wie wenn man jemandem die Wahl gibt zu essen oder zu verhungern, oder die Wahl zu atmen oder zu ersticken und das ist eben keine Wahl.

        Dass es auch gebildete Asiaten gibt, weiss sogar ich.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Hans Müller

        Nein, asiatische Frauen sind für mich keine Konkurrenz, weil jene Männer mit asiatischen Frauen, die ich bisher kenne, nicht in mein Beuteschema passen (und ich vielleicht such nicht in deren). Nicht weil sie hässlich oder Unmenschen sind, sondern einfach weil mein Beuteschema sehr hmm eingeschränkt ist. Auch war ich bisher in der komfortablen Lage, nein sagen zu können.

        @ Anh Toàn

        Nun, der kleine Bibatz wird bei zunehmendem Alter nicht grösser (nur das Gemächt höngt tiefer) und zudem wählt kaum ein normaler Mensch seine Ehepartner nach Grösse des Dödels oder der Brüste. Aber wenn Frau in einer komfortablen Situation ist, kann sie die Auswahl noch beliebig ausweiten nach Haarfarbe, Nasenform und Zahnstellung.

      • loulou55 sagt:

        @TvS
        Besser kann man es gar nicht auf den Punkt bringen, Zitat:
        Nein, asiatische Frauen sind für mich keine Konkurrenz, weil jene Männer mit asiatischen Frauen, die ich bisher kenne, nicht in mein Beuteschema passen (und ich vielleicht such nicht in deren). Nicht weil sie hässlich oder Unmenschen sind, sondern einfach weil mein Beuteschema sehr hmm eingeschränkt ist.
        Ich hoffe sie erlauben dann grosszügigerweise den von ihnen und anderen Westfrauen verschmähten Männern, sich da umzuschauen, wo sie die Beuteschema-Ansprüche erfüllen können.
        TvS, ohne dass sie es erkennen, sind sie Teil des Problems, das Männer manchmal nach Asien treibt… 😉
        Aber ich schlage einen Deal vor:
        Ich bin ihnen nicht böse, wenn sie uns Asienreisenden auch nicht böse sind. Deal or no Deal?

    • Matthias sagt:

      @Tamar: Ich denke, das ist eine sehr einseitige Sicht. Tatsächlich werden in Thailand viele Prostituierte schrecklich ausgenutzt und missbraucht. Jene, die in der Position sind, eine längere Beziehung mit einem Ausländer einzugehen, gehören aber meistens zu den „Privilegierten“. Die haben typischerweise keinen Zuhälter und können jederzeit frei entscheiden, ob sie mit jemandem mitgehen wollen – abgesehen halt von wirtschaftlichen Zwängen, wie sie jeder Freelancer kennt. Ich kenne (nicht nur, aber auch) zahlreiche Fälle, wo solche Frauen die Westler ziemlich kaltblütig abgezockt haben. Da hat schon mancher Expat seine ganzen Ersparnisse verloren, indem er der Angebeteten Haus und Auto kaufte und dann abgeschrieben war, sobald die Unterschrift auf den Verträgen trocken war.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Matthias

        Mir geht es auch nicht darum, solche Beziehungen abzuwerten, ich mache mir nur Gedanken um die Machtverteilung, welche zumal auch sehr schnell umverteilt werden kann, sobald die Aufenthaltsbewilligung durch ist. Nicht, weil diese Frauen Monster sind, sondern weil sie erkennen, dass sie jetzt eine Wahl haben.

        Es gibt auch Schweizerinnen, die ihre Männer ausbluten, nur dass ich da weniger Verständnis dafür habe. Jemanden auszunehmen, weil er zu faul zum Arbeiten ist, hat eine andere Präferenz, als wenn man damit seine Familie ernährt, oder aber halt aus „Rache“ für Ausbeutung, selbst wenn diese Ausbeutung nicht vom Ehemann gekommen ist.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sven Örenson

        Ja klar, die Prostituirten auf der ganzen Welt prostituiren sich, weil die Spass daran haben, dass jeder hergelaufene Bock drüber kann. Das ist Ihre Weltanschauung. Sicher, denn nur so können Sie diese Dienste in Anspruch nehmen, ohne dass Sie sich selber vor Ihnen ekeln müssen. Dass gerade auch viele Männer Frauen zur Prostitution zwingen, damit sie Konsumschrott kaufen können ohne arbeiten zu müssen, ist auch das Denken von Gutmenschen, ja?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Dass ausgerechnet Sie mir Rassismus vorwerfen ist blanker Hohn. Solange Sie herausposaunen, dass Sie sich alleine vom Anblickvon tätowierten, homosexuellen, transsexuellen in Ihrer Freiheit gestört fühlen und dass Sie, wenn es möglich wäre, diese aus Ihrem Gesichtsfeld tilgen würden, tun Sie gut daran, denn Ball flach zu halten. Ihte Prüderie und die Bereitschaft gür Sex mit jungen Mädchen passt ebenfalls nicht zusammen. Genauso wenig Ihre Beschreibung von Ihrer Intellektualität inkl 2 jährigem Wunderkind, welches schon 10 sprachig das ganze Alphabet aufsagt. Für eine akademische Ausbildung ist Ihre Ausdrucksweise einfach zu simpel. Ich bin nur Verkäuferin, aber sogar ich merke, dass der Fisch bei Ihnen ganz gewaltig stinkt.

      • Sven Örensohn sagt:

        Tamar von Siebenthal
        11. November 2016 um 21:02
        Akademisch, habe nie gesagt ich sei Akademiker, aber ich kann ihnen sagen ich verdiene das doppelte als sie und ja mein Kind ist zweisprachig und ich fördere meine Kinder. Was den Rassismus anbelangt, bei ihnen und nicht bei mir kommen die negativen Gefühle hervor und schon bei anderen Artikeln habe ich gelesen wie sie negativ über Osteuropäische Frauen schrieben. Ich merke auch das sie mit ihrem Leben nicht ganz zu frieden sind. Es hätte besser sein können und bessere Männer geben können.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sven Örenson

        Es ist eher wahrscheinlich, dass Sie das 10 Fache verdienen als ich, denn ich bin wirklich sehr, sehr arm.

        Und was mein Leben angeht: es ist nicht die Gegenwart, oder meine Zukunftsaussichten mit denen ich unzufrieden bin, im Gegenteil: ich bin sehr glücklich, einen besseren, lieberen, grossherzigeren Mann als jenen den ich jetzt habe gibt es nicht.

        Es ist die Vergangenheit, mit der ich hadere, die mich nicht loslässt, die mich nicht schlafen lässt, welche nicht zulässt, dass ich ohne Depressionen bin.

  • Alpöhi sagt:

    In der Tierwelt sagt man dem „Deal“ nicht Deal, sondern Symbiose. Trifft den Kern recht gut, wie ich finde.

    • Markus Schneider sagt:

      Symbiose ist der Begriff, wenn sich zwei völlig unterschiedliche Arten mit gegenseitigem Nutzen zusammentun, z. B. die Wiederkäuer und die in ihnen lebenden Darmbakterien.

      Ihre Aussage finde ich deshalb reichlich unpassend – weder sind Mann und Frau derart unterschieldich, noch sind es Deutsche und Thais. Zumindest wird doch immer behauptet, woir seien alle Menschen.

      Den Begriff Handel („Deal“) finde ich deshalb deutlich passender, denn das sitwas Menschen miteinander abschliessen und was die meisten Ehepaare vor vielleicht 1800 miteinander eingegangen sind (so liest man). Liebe ist etwas völlig anderes und meiner Meinung nach völlig überbewertet. Man denke nur einfach auch mal an all die Schandtaten, die schon im Namen der Liebe begangen worden sind und dauernd begangen werden.

    • Anh Toàn sagt:

      „Symbiose bezeichnet in Europa die Vergesellschaftung von Individuen zweier unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist.“ (sagt Tante Wiki)

      Verzichtet man auf das Kriterium der unterschiedlichen Art, ist jede gute Gemeinschaft eine Symbiose. Wäre eine Beziehung nicht für beide Partner vorteilhaft (in welcher Ausgestaltung auch immer), wäre es ja keine gute Gesellschaft.

      • Markus Schneider sagt:

        Ja, verzichten wir doch ganz einfach auf ein entscheidendes Kriterium, dann klappt alles und mit dem Rechthaben ist es erst noch einfacher. Warum nicht auch gleich noch auf die Vorteilhaftigkeit für beide Partner verzichten, muss die denn wirklich sein? Ich möchte in der Öffentlichkeit dann doch lieber Sarkasmus als mangelnde Bildung demonstrieren.

      • Katharina sagt:

        Symbiose ist ein biologischer Begriff. Wie kommt Wiki auf die Idee einer Formulierung wie ‚bezeichnet in Europa‘? die verpolitisierung der Wissenschaft in einigen Universitäten dort? Oder ist es der Tatsache geschuldet, dass die deutschsprachige Wiki ein Propagandainstrument ist?

  • Améle Müller sagt:

    Grundsätzlich spricht nichts gegen eine solche Beziehung, solange beide anständige Menschen sind. Das Problem ist das Abhängigkeitsverhältnis, das dieser Beziehung zugrunde liegt. Ist die Beziehung problematisch (z. Bsp. wenn Gewalt, Missbrauch o. ä. vorkommen), kann sich die Frau kaum dagegen wehren.

  • Hans Müller sagt:

    Wieder mal ein Artikel, in dem sich Frauen über die Männer austoben dürfen. Es klingt ernst gemeint, der Artikel.

    • Dani sagt:

      Ach, die Frauen müssen hier deutlich vor der eigenen Tür kehren. Immer mehr Frauen haben einen Boytoy oder sind mit Männern aus anderen Ländern zusammen. Da gibt es keine Unterschiede mehr, nur ist das weniger thematisiert, als wenn sich Männer die Frauen aus einem anderen Land zu sich holen. Dabei darf man nie vergessen: Es ist keine Zwangsehe, sondern die Frauen aus Russland, Thailand, Afrika usw. sie sichen ja genau DAS, weil sie in ihrem Land sonst eben kein normales Leben führen können, oder keine Perspektiven sehen. Es geschieht aus freiem Willen. Dass Sie sich nach einigen Jahren vom Mann trennen und dann ihre Familie nachholen, dass ist ein anderes Thema. Es ist und bleibt (unter Umständen) der Handel mit dem Unbekannten, und man muss mit den Konsequenzen leben.

    • tststs sagt:

      Und auch heute könnte man den Artikel so lesen, dass die Frauen schlecht dastehen (finazielle Interessen gehen über Liebe)…
      Aber ja…man sieht/liest, was man sehen/lesen will…

      • 13 sagt:

        Genau, tststs….Ich bin wirklich fasziniert, wie hier einige Exponenten es schaffen alles immer in diese Richtung zu lesen und zu verstehen, gestern fabian, heute Hans Müller….

      • Hans Müller sagt:

        Naja, könnte man schon. Fakt ist aber, dass eine Journalistin über eine Filmemacherin schreibt, die wiederum über einen Mann schreibt. Die männliche Sichtweise kommt nur über seine Rechtfertigungsversuche zu Wort. Er muss sich offenbar für etwas rechtfertigen, was eigentlich keine der Damen etwas angeht – höchstens die steuerzahlende Gesellschaft, wenn sich die beiden trennen und der Staat für sie aufkommen muss, weil er nicht genügend Finanzmittel hat. Wie der Artikel zu verstehen ist, lässt sich sehr gut an diesem Satz der Journalistin ableiten:
        „Es klingt ernst gemeint.“

      • tststs sagt:

        Stimmt, Herr Müller, rechtfertigen DARF sich die Frau hier nicht, es ist eh klar, dass sie das Ganze nur wegen des Geldes macht…
        (Sie sehen, dem Mann gibt man wenigstens die Plattform seine Sicht der Dinge darzulegen; bei ihr scheint dies nicht nötig…)
        Und es ist nicht irgendeine Filmemacher und irgendein Mann; es sind Vater und Tochter. Aber ja, ich sehe schon Ihre nächsten Worte: Die Tochter wollte den armen Papi in die Pfanne hauen und zeigen, was für ein Frauenausnutzer er ist…

      • 13 sagt:

        Die Journalistin schreibt eine Filmkritik. Das ist keine „weibliche Sichtweise“ oder sonstetwas, sondern ihre höchstpersönliche Meinung zum Film. Die Filmemacherin ist die Tochter des Mannes. Natürlich könnte man argumentieren, dass es sie nichts angeht, aber ich denke, dass sich jeder glücklich schätzen kann, der eine Familie hat, die sich auch in Sachen einmischt, die sie objektiv nichts angehen. Das nennt man Fürsorge und sie versucht ja durch die Auseinandersetzung mit den beiden, zu verstehen, warum er sich so entschieden hat. Der Mann rechtfertigt sich auch nicht, sondern erklärt seiner Tochter die Situation. Er hat ja auch in den Film eingewilligt.

  • Anh Toàn sagt:

    Ich wollte nicht irgendeine Junge, ich wollte diese eine, was nicht heisst, dass es nicht irgendwann eine andere gegeben hätte. Habe zu ihr gesagt, dass ich versuchen werde, sie zu verzaubern, mit allem was ich habe, meine Erfahrung, meine Bildung, meine Intelligenz, mein Selbstvertrauen und auch mein Geld, denn meine Bauchmuskeln sind nicht mehr, waren es eigentlich noch nie, konkurrenzfähig.

    • Anh Toàn sagt:

      Und klar ist von aussen nicht zu unterscheiden, ob gekauft wird, ein Deal bei welchem Leistung und Gegenleistung sich gegenseitig bedingen, oder ob eine Gesellschaft (Konkubinat ist rechtlich eine Gesellschaft) gegründet wird, bei welcher jeder das einbringt, was er hat und für die Gemeinschaft tut, was er kann. Es ist nicht mal von innen einfach zu unterscheiden. Andererseits kann ein Reicher aber dann nie eine Beziehung mit einer Armen haben, ohne zu riskieren, zu kaufen: Er kann zwar sagen, tut mir leid, dass Du finanzielle Probleme hast, aber helfen kann ich Dir dabei nicht, weil sonst würde ich Dich ja kaufen. Aber dann bekommt er sie nicht, weil sich die Arme um ihre finanziellen Probleme kümmern muss, keine Zeit hat für eine so edle und schöne „echte Liebe“.

      • Anh Toàn sagt:

        Ich habe meine Frau als Prosituierte kennen gelernt, und zu ihr gesagt, ich wisse, dass sie Geld braucht, sonst würde sie nicht diese Arbeit machen. Ich gebe ihr Geld, damit sie Zeit hat, mich kennen zu lernen, und ich sie. Ich wolle sie nicht auf Dauer abhängig halten, wünsche mir und werde sie dabei nach Kräften unterstützen, dass sie irgendwann mit etwas anderem ihr Geld verdienen kann, aber wenn ich ihr bis dahin kein Geld gebe, wird nichts aus „uns“.

      • Markus Schneider sagt:

        Der gute Mensch aus Anh Toàn also. Lassen Sie doch Ihre wertvollen Lebenserfahrungen auch dann mal etwas einfliessen, wenn Sie Ihre sonstigen Kommentare abgeben. Ich werde Sie gegebenenfalls dann mal dran erinnern, wenn Sie über Reiche und Arme in der Schweiz schreiben.

      • Anh Toàn sagt:

        In der Schweiz bin ich ein Armer.

      • Markus Schneider sagt:

        Das war mir schon immer klar. Aber kein Armer zu gering um nicht anderswo als Reicher aufzutreten. Da Sie ja offensichtlich sowohl Armer wie auch Reicher sind (wenn letzteres auch bloss in Thailand und nicht in der Schweiz) – muss ich dann annehmen, dass Ihre Kommentare in thailändischen Foren genauso rechts sind wie diejenigen in diesem Forum links? Das würde ich mir doch immerhin loben und zeugte von einem gesunden Selbstverständnis.

      • Anh Toàn sagt:

        @Markus Schneider: „Aber kein Armer zu gering um nicht anderswo als Reicher aufzutreten.“

        Nein, kein Armer der Schweiz zu arm, um nicht fast überall sonst als Reicher aufzutreten. Arme Vietnamesen treten nirgendwo als Reiche auf.

        In der Schweiz weiss man nicht mehr. was arm ist. Da bin ich so reich, dass ichg sagen kann, ich sei reich wegen was ich nicht brauche, die Armen haben nicht oder kaum, was sie wirkl9ich brauchen.

        Arm in der Schweiz sind allenfalls „sans-papier“, illegale Einwanderer, sind Sie Herr Schneider deren Verteidiger? Sind Sie ein Beschützer der wirklich Armen in der Schweiz?

    • Markus Schneider sagt:

      Sie sagen „In der Schweiz bin ich ein Armer.“ Und kurze Zeit später : „In der Schweiz weiss man nicht mehr. was arm ist. […] Arm in der Schweiz sind allenfalls „sans-papier“, illegale Einwanderer.“ Soll ich daraus schliessen, dass Sie ein illegaler Einwanderer sind, oder dass Sie nicht wissen wovon Sie eigentlich reden?

      Nein, ich bin sicher kein Beschützer der Armen. Beschützen muss sich jeder selber. Arm und reich sind relative Begriffe und es ist eine linke Fehleinschätzung, arm und reich nur in Bezug auf vorhandenes Geld zu definieren. Hinter diesen Begriffen steckt auch Geschichte, Leistungswille, Leistungsvermögen, Risikobereitschaft und noch einiges mehr, was immer gerne ausgeklammert wird. Die Letzten werden niemals die Ersten sein. Nie und nirgends.

  • 13 sagt:

    Zu sagen, dass diese Beziehung auf reiner Liebe basiert, wäre wohl nicht ganz richtig. Aber spielt das eine Rolle? Muss es immer Liebe sein und dann, reicht Liebe zum glücklich werden? Beide haben Wünsche und Bedürfnisse und diese werden mit Hilfe des anderen erfüllt. Dazu kommt wohl eine Zuneigung oder auch Dankbarkeit. Manchmal reicht das doch einfach. Zu viele Menschen streben in jeder Hinsicht nach Perfektion und bleiben unglücklich, weil sie sie doch nicht finden.

    • Anh Toàn sagt:

      Was ist Liebe? Ein grosses Wort, dass wie alle grossen Worte (Freiheit z.b) eine Worthülse bleibt, solange es nicht durch kleinere Worte (Vertrauen, Respekt, Nähe, Verständnis, gegenseitige Fürsorge und Loyalität) konkretisiert wird. Jeder verwendet aber, wenn auch ähnliche, so doch nicht die gleichen Worte und vor allem nicht mit den gleichen Prioritäten zur Konkretisierung des grossen Wortes. „Ich liebe Dich“ sagen alle, aber es bedeutet bei jedem etwas anderes, basierend auf seiner Persönlichkeit, seinen Interessen, seinen Realitäten.

      • 13 sagt:

        Eine wichtige Frage, aber ich sehe es eigentlich einfach als Gefühl: Sich wohl fühlen in der Anwesenheit des anderen, sich aufeinander freuen und sich nicht vorstellen können, mit einem anderen zusammen zu sein. Nichts rationales, sondern reines Bauchgefühl. Trieb kann dazu kommen, ist aber nicht unbedingt mit der Liebe verbunden.

      • Veronica sagt:

        @ Anh Toàn: Einer meiner Lehrer sagte einmal: Liebe ist erkennen und ich meine dass es umfasst was sie da schreiben. Vielleicht soll es präzisiert werden als „ins Gute erkennen“, denn es ist eine gute Art von daheim sein, dass manin zweisamkeit das Leben teilen kann und will.
        Wer ein Alkoliker als Partner hat, erkennt ja auch tagtäglich Singale, aber dass sind negatieve Signalen sowie die Beziehung recht negativ wirkt.

    • tststs sagt:

      Basiert denn überhaupt irgendeine „Liebesbeziehung“ auf Liebe?
      Oder sind es doch die Triebe? (Fortpflanzung, Schutz etc.)

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Die Frage ist doch einfach, ob Frau eine Wahl hat, bzw wie diese Wahl aussieht. Wenn die Frau, wie AT oben geschrieben hat, eine Prostituirte ist/war, oder auch einfach in bitterer Armut lebt, hat sie die Wahl zwischen weiter ihrer gefährlichen Arbeit nachzugehen, oder sich auf einen wesentlich älteren Mann einzulassen, der ihr Schutz, Respekt, Fürsorge/Liebe? bietet. Alle Frauen in einer solchen Situation werden wohl das kleinere „Übel“ wählen. Hätten sie eine echte Wahl, würden sie wohl lieber einen gleichaltrigen Mann wählen.

      • 13 sagt:

        Auch hier: Welche Wahl hat er denn? Und hätte er wirklich eine, glauben Sie wirklich, er hätte sie gewählt? Einsam zu altern ist auch kein Zuckerschlecken. Und wenn dann die Alternative eine Frau ist, mit der man zwar nur eingeschränkt kommunizieren und die man finanzieren muss (und nicht nur sie!), aber die eben da ist, dann wählt man doch auch das „kleinere Übel“. Ist das eine echte Wahl?

      • tststs sagt:

        „Hätten sie eine echte Wahl, würden sie wohl lieber einen gleichaltrigen Mann wählen.“
        Sie meinen wohl in Utopia?

        Aber wir leben in der Realität und dies sind jetzt halt die Wahlmöglichkeiten für eine Frau in Thailand. Ist nicht schön, ist aber so.

        Man/frau kann sich also überlegen, wie gut die Situation sein könnte; oder man macht das beste aus der Situation, in der man sich wirklich befindet.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Sie sprechen gerade ein Thema an, dass mir ebenfalls auf dem Magen liegt: wenn es kein Zuckerschlecken ist, einsam zu altern, wie kommen dann die alten Männer darauf, ihren viel jüngeren Frauen zuzumuten, dass diese nach ihrem Ableben 25 oder mehr Jahre einsam sein werden? Seien eir ehrlich: nicht nur Schweizerinnen, sondern auch Asiatinnen werden im Alter nicht schöner und die Partnersuche aussichtsloser. Ist es denn nicht egoistisch, seinem Partner die Einsamkeit zuzumuten, nur weil man selber nicht einsam altern möchte? Gilt nicht nur bei bi-kontinentalen Ehen.

        Mein Mann ist 5 Jahre jünger, da ist sein Haltbarkeitsdatum nicht viel kürzer als meins. Selber könnte ich mich nur schwer für einen viel älteren Mann begeistern, unabhängig von seinem Status oder Vermögen/Einkommen.

  • Dani sagt:

    Vor ein paar Jahren habe ich die Männer verurteilt (oder auch die Frauen), die sich aus anderen Ländern ihre Partner „anlachen“. Nachdem ich aber schon ganz oft in den Medien gelesen habe, dass sich auch Paare in der Schweiz einfach zum Kinderkriegen (ohne Liebe) zusammen schliessen, habe ich daran nichts mehr auseinander zu setzen. Es ist alles ein Deal in einer gewissen Weise, aber es ist der Deal, der den Paaren Glück bringen soll. Ich werde den Teufel tun, und von einem Menschen seinen Wunsch nach Glück zu kritisieren. Von daher an alle die sich nur wegen einem Kind oder eben wegen der Liebe irgend jemanden „anschaffen“: Ich wünsche euch alles gute für euer Leben. Mögt ihr euer Glück so finden, wenn ihr es auf andere Weise nicht finden und erleben könnt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Dani

      solange ich nur „mir selbst wegen“ einen Partner von x-wo „anlache“ kann ich mit Ihnen einig gehen-
      aber eines Kindes wegen?

      Da geht es nicht nur um mein privates Glück, sondern auch um das Leben eines neuen Menschen, dem ich geplant schon mal eher ungünstige Vorraussetzungen vor die Nase setze und sein Glück nicht genauso wertachte wie mein eigenes-
      wie soll ich unter solchen Voraussetzungen zu einer respektvollen Elternschaft fähig sein wenn schon mein erster Schritt dazu alles andere als respektvoll ist?

      • Dani sagt:

        Sie dürfen das ruhig kritisieren Frau Steiner, ich tue es nicht. Ja es mag egoistisch sein, unter solchen Umständen ein Kind zu zeugen. Aber wenn man so sexy wie ein Bauarbeiter als Frau, oder so männlich wie Helge Schneider als Mann ist, dann muss man sich was einfallen lassen, vor allem dann wenn man eben im Kind sein Glück sieht. Glück hat ja viele Formen, und selten stellen wir uns die Frage, ob denn unser Glück, auch für die anderen stimmig ist und ihnen auch Glück bringt. Dennoch will ich diese Menschen nicht kritisieren sondern ihnen für ihr Glück alles Gute wünschen.

      • Samira Maurer sagt:

        Da stellt sich die Frage, welche Ehen besser halten – diejenigen, in denen Liebe der Kitt ist oder diejenigen, bei denen man sich bei klarem Verstand für eine gemeinsame Zukunft entschieden hat.

  • Jay Les sagt:

    Die „Thai Frau“. Schon ein wenig rassistisch. Lasst Menschen das tun was sie wollen um gluecklich zu sein, und schaut dass ihr selber auch gluecklich werdet.

  • Papperlapapi sagt:

    Natürlich ist das ein Deal. Wie jede Beziehung. Wer eine(n) potentielle(n) Partner/in kennen lernt, überlegt sich immer, was der/die einem Geben könnte. Die Antworten können sehr unterschiedlich sein: Ein warmes Bett, das einem das Heimfahren erspart, Sex, Kinder, Geld, Geborgenheit, Zweisamkeit, Gespräche, Unterstützung, die Verwirklichung eines Lebenstraums (Reise, Mount Everest Besteigung). Immer aber gibts Gründe, weswegen man sich eine Beziehung einlässt. Sei es für eine Nacht oder 60 Jahre. Erwarten beide für sich einen Nutzen in der Beziehung, so kommt sie zustande.

    • Anh Toàn sagt:

      Wenn ich teile, was ich hab (Erfahrung, Bildung, relativ Vermögen) und sie teilt was sie hat (Schönheit, Jugend) ist das kein Deal, kein Geschäft sondern teilen.

      • Hotel Papa sagt:

        Teilen kann auch einseitig sein. Eine Beziehung, die auf einseitigem Teilen aufgebaut ist, würden wir als krank bezeichnen.
        Ich bin einig mit PP. Liebesbeziehungen sind eigentlich immer ein Deal; oft ein Kuhhandel.

      • loulou55 sagt:

        Anh Toàn ihre Version gefällt mir am besten, jede/r bringt ein was er/sie hat und teilt.
        Wenn alle Seiten zufrieden sind, kann das ja nicht falsch sein.

    • Susi sagt:

      Wenn die Partner zu Statisten der eigenen Bedürfnisbefriedigung verkommen, hat das einfach wenig mit Liebe zu tun.
      Ich für meinen Teil habe in meinem Leben zwei Männer (einer davon ist mein Mann) geliebt, und zwar für das, was sie sind, für ihr Wesen, nicht für das, was sie mir bieten.

      • Anh Toàn sagt:

        @Susi

        Und Sie denken, ich könne meine junge vietnamesische Frau nicht lieben, für das was sie ist, und sie mich nicht, für das was ich bin, sondern wir uns jeweils nur lieben, für das, was uns geboten wird? Warum teile ich, was ich habe mit ihr, und nicht mit einer anderen und sie teilt mit mir, und nicht mit einem anderen?

      • Leo Schmidli sagt:

        Ich doch das Gleiche, nur romantisiert umschrieben. Was war denn das Wesen der Männer? Eine Beziehung ist ja immer beidseitig, irgendetwas haben Ihnen die Männer gegeben. Wenn es nicht so wäre, dann hätten Sie sie nicht geliebt.

      • Susi sagt:

        @A.T.: Sie verdrehen meine Aussage. Ich schreibe nicht, dass ein gegenseitiges Befriedigen der Bedürfnisse Liebe ausschliesst, natürlich ist das Teil einer erfüllenden Partnerschaft.
        Wenn mein Mann aber nur mit mir zusammen wäre, weil ich nicht schlecht verdiene, gut kochen kann, ein Betthäsli bin und tageslichttauglich, würde ich das tatsächlich nicht als Liebe bezeichnen. Das geht dann unter „guter Fang“.

      • Susi sagt:

        @Leo Schmidli: „Was war denn das Wesen der Männer?“
        Es ist der Zugang zum wahren, inneren Kern, mit allen Stärken und Schwächen. Der Charakter, das Denken dieser Männer, das mir zusagt, die Art der Begegnung und der gegenseitigen geistigen und seelischen Nähe, der Kompatibilität. Das sind für mich nicht Dinge, die der andere mir gibt, sondern eine Ebene, die man zusammen erreicht.
        Für mich geschieht das in erster Linie über das Gespräch, Kommunikation ist das A und O.

        Vor meinem Mann hatte ich so einige Beziehung mit tollen Männern und war teilweise auch sehr verliebt, aber das Gefühl von Liebe, das Gefühl, „angekommen“ zu sein, hatte ich bei denen nie.

      • Leo Schmidli sagt:

        Sie schreiben es doch, die Männer gaben Ihnen Nähe, Gespräche, Kommunikation. Das sind Ihre Bedürfnisse, die wurden gestillt. Und gleichzeitig haben Sie auch etwas zurückgegeben. Das ist Teil der Beziehung. Anderen sind andere Bedürfnisse wichtig (Kinder, Sicherheit, Aussehen, Stellung etc.), aber dennoch bleibt es ein Deal. Solange Sie das bekommen, was Sie erwarten bzw. brauchen (und umgekehrt), sind Sie zufrieden.

      • Susi sagt:

        @Leo Schmidli:
        Nochmal, es ging nicht darum, was sie mir geben. Gespräche, Nähe, Kommunikation bekam ich von allen Partnern. Es geht darum, über diese Nähe den andern zu erkennen. Und damit meine ich, wirklich zu erkennen und selbst erkannt zu werden.
        Das ist kein quid pro quo.

      • Roxy sagt:

        Ich glaube wir müssten in dieser Diskussion die maslowsche Pyramide einbringen.

      • Susi sagt:

        In einem weiteren Schritt geht es darum, das, was man erkennt, eben zu lieben, das Wesen, wie ich es oben nenne. Das, was den anderen ausmacht, mit allen Konsequenzen.
        Müsste ich jetzt ihre Frage von oben beantworten, was es denn ist, was diese Männer ausmacht, würde mir weder fie Zeit noch der Platz reichen.
        Grundsätzlich rede ich aber von seelischer Kompatibilität.

      • Sportpapi sagt:

        @Susi: Ich bleibe beim quid pro quo, das andere ist mir irgendwie zu esoterisch 🙂

      • Jane Bissig sagt:

        @Susi: „Der wahre innere Kern“? Das ist eine sehr romantische Vorstellung. Ich denke, jeder Mensch hat verschiedene davon, auch widersprüchliche. Ausserdem verändern sie sich.

      • Susi sagt:

        @J.B.: Ja, aber Liebe IST romantisch und nicht ein Deal oder Kuhhandel.
        Ich sage nicht, dass ein Deal“ falsch ist, wenn das für die Betroffenen so passt, sondern ich sage, dass nicht jede Beziehung ein Deal ist, wie Papperlapappi es darstellt.

      • Katharina sagt:

        ‚Wenn die Partner zu Statisten der eigenen Bedürfnisbefriedigung verkommen, hat das einfach wenig mit Liebe zu tun.‘ ist eine Aburteilung anhand äusserer hier geschilderter Randparameter, die stark auf einer ethnischen Zugehörigkeit fussen.

        Hierzulande nennt sich so etwas Argumentation aus dem weissen Privileg (white privilege) heraus.

      • Susi sagt:

        Kat, offensichtlich hast du meinen Kommentar hier gar nicht verstanden. Ich gehe einzig auf Papperlapapis aus meiner Sicht völlig falsche Verallgemeinerung ein, ohne auch nur den geringsten Bezug zu irgendwelchen ethnischen Gruppen zu nehmen.
        Lesen ohne Röhrenblick hilft, sowie versuchen, Aussagen im Kontext zu verstehen.

      • Katharina sagt:

        Susi, mein Kontext war die Themensetzung an sich, die mich in der Art und Weise stört (siehe Antwort an MZ weiter oben)Und ich setzte Deinen Satz dazu in bezug. Wir wissen ja ausser den Rahmenparametern nichts über jene Beziehung, nur die Filmkritik, und der Film beleuchtet mMn das ganze …. europäisch. Und in dem Kontext reibe ich mich am ‚Statisten der eigenen Bedürfnisbefriedigung‘. Ueberhaupt nicht Tunnelblick. Du solltest mich besser kennen. Bin ich doch diejenige, die meist zu sehr vom Overview Effekt Blickpunkt schreibt.

      • Susi sagt:

        Kat, du liest meinen Satz als Aburteilung der interkulturellen Beziehungen, womit du ihn tatsächlich aus dem Kontext reisst, denn ich nehme Bezug auf die genannte Haltung in Beziehungen generell! Ich habe mich beim Lesen deiner Worte tatsächlich gefragt, ob du einfach die Kommentare überflogen hast, bei meinem einfach nur diesen Satz isoliert gelesen hast. Und ja, eigentlich kenne ich dich besser, darum habe ich mich auch gewundert.

      • Katharina sagt:

        Susi, bei uns läuft gerade eine riesenkatastrophe zurück in die 50er jahre ab. Misogynismus, rassismus usw mit so vielen zustimmenden. und täglich gibt es nun follower von dem typen, die meinen, was er in seiner kampagne sagte, in taten umsetzen zu dürfen. und hier dann eben diese themensetzung, die… etwas in die gleiche richtung von vorurteilen ging. ja ich überflog vieles.been there heard that mässig. ist ja beim geänderten format (neuestes zuoberst) auch schwieriger betr Kontext und Verlauf.

      • Susi sagt:

        @Kat: Ja, ich verstehe das! Und glaub mir, ich bin nicht auf dieser Schiene, was bei euch abläuft, macht mich extrem betroffen, zumal ich auch Verwandte und sehr viele Freunde drüben habe.

  • loulou55 sagt:

    Wer sich da eine Beurteilung erlauben will, sollte sich mal eingehend mit asiatischen Kulturen auseinander setzen.
    Dabei könnte man herausfinden, dass ältere Menschen in Aisen einen sehr hohen gesellschaftlichen Stellenwert besitzen. Alter bedeutet Lebensweisheit & -erfahrung und kaum jemand käme auf die Idee, ältere Leute herablassend zu behandeln.
    Tatsächlich ist in Asien eine Partnerschaft auch eine Art Deal. Die Frauen sind hier noch klar in der Rolle der Hausfrau & Mutter. Der Kinderwunsch der meisten asiatischen Frauen ist begleitet vom Wunsch nach einem Partner der auch fin. Sicherheit bieten kann. Das schliesst aber Liebe nicht aus. Das Aussehen spielt aber oft ein unwichtige Rolle.
    Noch vor ein paar Jahrzehnten war das übrigens in Europa auch nicht anders.

    • Martin Frey sagt:

      „Noch vor ein paar Jahrzehnten war das übrigens in Europa auch nicht anders.“
      In den letzten Jahrtausenden war das wohl überall die Norm, in Europa wie auch auf anderen Kontinenten. Es wäre wahrscheinlich Augenwischerei, den Nachhall dieser traditionellen Konstellation auch in unserer Gesellschaft zu negieren.
      Mit dem Stellenwert des Alters haben derartige Konstellationen aber m. E. weniger zu tun. Denn ohne monatlichen Scheck in die Heimat würde viele dieser Beziehungen wohl kaum in diesem Setting länger existieren.
      Eine soziokulturell echt neue Entwicklung dürfte lediglich der Deal unter umgekehrten Vorzeichen sein: Die gestandene Frau mit dem Nigerianer, dem halb so alten Senegalesen, dem feurigen Kubaner, dem glutäugigen Maghrebiner.
      Aber der Deal ist immer noch derselbe.

    • loulou55 sagt:

      Während sich in unserem Kulturkreis ältere vermögende und/oder mächtige Herren selbstverständlich mit jungen Frauen umgeben dürfen (siehe aktuell Trump oder früher Berlusconi um 2 der bekanntesten zu nennen), wird der Ottonormalo zum Sextourist abgestempelt.
      Ich gehörte genaugenommen schon in jungen Jahren zu den Sextouristen. Was seit Jahrzehnten auf Mallorca, Ibiza, in Rimini etc. abgeht ist doch nichts anderes. Nur sind es da die Jüngeren, die den Ferienflirt suchen. Ich war damals in den 80er Jahren genauso dabei.
      Ich habe vor 6 Jahren bewusst eine Partnerin auf den Philippinen gesucht, da mir vorschwebte später mal auszuwandern (inzwischen vollzogen).
      Bin ich deshalb Sextourist…? Who cares… the older i get the less i care what other people think about me!

    • Koi sagt:

      Einen Partnerschaft ist immer ein Deal egal in welche Land / kultur / Zeitalter. Jeder will was von den Anderen. So ist es. Auch wenn es „nur“ Liebe ist.

  • Ladybird sagt:

    Genau das kann ich als Schwester so bestätigen. Eine totale, aber gewollte und auch als Selbstverständlichkeit angesehene Abhängigkeit von ihr zu ihm in allen Geldfragen, währenddem er im Gegenzug nicht alleine ist. Was er nicht könnte und schon gar nicht will! Ich würde nicht einmal soweit gehen, dass es sich um eine rein sexuelle Beziehung handelt. Die Beziehung dauert dafür schon zu lange. Aber es ist aufreibend. Für ihn bzw. eigentlich für alle, wegen sprachlichen u. kulturellen Problemen. Viele Missverständnisse ergeben sich deswegen. Zwar klappt die Verständigung nun besser, aber ein Gespräch geht NIE in die Tiefe. Mit niemandem. Er braucht das ganz offensichtlich nicht. Mein Fazit: Für Gespräche oder Probleme (Arbeitsstelle, Trost bei Todesfällen) hat er andere bzw. mich 😉

    • Matthias sagt:

      Ist das mit den „tiefgehenden Gesprächen“ nicht eher eine kulturelle Frage? Ich sehe auch bei voll thailändischen Ehepaaren, ebenso wie bei mir und meiner thailändischen Frau (6 Jahre jünger als ich) kaum so „tiefgehende“ Gespräche, wie es sich die Westeuropäer in einer Beziehung vorstellen. In Thailand zeigt man halt seine wahren Gefühle selten, auch nicht den nächsten Angehörigen gegenüber. Wenn man über die eigenen Gefühle offen und ausführlich spricht, dann wirkt das für Thais eher peinlich, und sie müssen sich dabei „fremdschämen“. Von meiner Frau habe ich – unter anderem – gelernt, dass es, in Beziehungen wie auch anderswo, gar nicht immer die beste Lösung ist, alles zu „zerreden“ und intellektuell analysieren zu wollen. Oft ist es besser, einfach in der Gegenwart da zu sein.

      • Papperlapapi sagt:

        Wie viele westeuropäische Paare führen regelmässig „tiefgehende Gespräche“?

      • Matthias sagt:

        @Papperlapapi: Guter Einwand. 😉 … Ich weiss es nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass diese Gespräche auch in rein westlichen Beziehungen gar nicht so häufig sind. Wenn ich so zurückdenke, dann hat das bei meinen Eltern eigentlich auch nie eine grosse Rolle gespielt, wobei die natürlich noch einer anderen (aber immerhin stark durch die 68er geprägten) Generation amgehören.

      • Ladybird sagt:

        Sie haben recht: Emotionale Themen sind „tabu“. Das habe ich schon bemerkt. Und das ist ganz bestimmt eine kulturelle Frage und auch völlig in Ordnung. Danke, dass Sie das hier so klar schrieben. Das hilft mir! Was ich meinte und beobachte, ist aber, dass er Themen, die ihn interessieren oder gar beschäftigen, nicht mit ihr austauscht. Vielleicht war mein Hinweis mit der „Tiefe“ falsch. Sondern es müsste eher heissen, was ihn umtreibt. Und ich könnte mir eben für mich, keine Partnerschaft vorstellen ohne diesen Austausch, egal wie tief, der geht.

      • The Love sagt:

        Genau, gut geschrieben. In unseren Breitengraden sind wir doch sehr kopflastig, alles muss sich irgendwie rechnen lassen. Die Liebe hat bekanntlich viele Gesichter und wie definiert man sie ?
        Zum Glück sind wir alle verschieden.
        Gratulation zum Film, der Trailer ist sehr ansprechend.

      • Matthias sagt:

        @Ladybird: Das kenne ich gut aus meiner eigenen Ehe, auch wenn’s um ganz praktische, unemotionale Themen geht. Dabei müssen Sie bedenken, dass die Thailänderin hier in einer ihr ziemlich unbekannten Welt lebt. Ich habe da den Vorteil, diese Perspektive zu kennen, da wir die ersten Jahre in Thailand lebten und die Rollen dort umgekehrt waren. So konnte z.B. meine Frau die sehr wichtige Frage, wie gross die angemessene Spende an die anstehende Tempelrenovation wäre, natürlich kaum mit mir besprechen, da ich noch nicht einmal wusste, dass eine solche Spende von uns erwartet wurde. 😉

      • Matthias sagt:

        … Ich denke, eine Ehe zwischen zwei so unterschiedlichen Kulturen ist nie einfach und völlig problemlos (aber welche Beziehung ist das schon 😉 ) und sicher nicht für jede(n) das Richtige. Ich kenne aus Thailand bei Thai-Frauen mit West-Männern etliche Fälle, die in einer finanzielle und emotionalen Katastrophe endeten (meist für den West-Mann 😉 ) und viele andere, wo sich – oft nach anfänglichen Schwierigkeiten – eine sehr stabile, für beide Seiten erfüllende Beziehung ergab.

      • Ladybird sagt:

        @Matthias:
        Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit und für Ihre guten Erklärungen, die ich zu schätzen weiss! Alles Gute für Sie und Ihre Frau.

    • Anh Toàn sagt:

      „Die Thai Frau“ halte ich für rassistisch. Stört man sich daran, dass sie Thai ist, oder dass sie jung ist?

      Wie ist das mit der Frau des US President elect?

      • Katharina sagt:

        Ist das Thema wegen des Titels eines über White Privilege oder wegen der Randparameter eines über Male Privilege?

      • Katharina sagt:

        Im Verlauf der Beiträge und Aburteilungen dazu, ohne die konkrete Beziehung zu kennen, wohl beides.

    • 13 sagt:

      @ Ladybird
      Auch wenn mein Mann und ich aus dem gleichen westlichen Kulturkreis kommen, handhaben wir es so. Bei uns liegt es vermutlich am Bildungsgefälle oder Charakter oder ich weiss nicht. Ich hatte lange daran zu kauen, dass ich viele Themen, die mich beschäftigen, nicht mit meinem Partner besprechen kann, weil alle Gespräche nie die Dimension erreichten, die ich brauchte. Weil er sich schlicht nicht so dafür interessiert oder es durchkauen will wie ich und Dinge vielfach einfach hinnimmt. Inzwischen gibt es viele Situationen, wo ich ihn darum beneide. Da ich jedoch anders bin, habe ich diese Diskussionen ausgelagert und seitdem ich das akzeptiere, geht es uns beiden besser, weil keine unerfüllbaren Erwartungen da sind. Auf beiden Seiten. Der Beziehung schadet das kein bisschen.

      • Ladybird sagt:

        @13:
        Ja, das tönt einleuchtend 😉 Bei meinem Bruder scheint genau das der Fall zu sein, wie Sie es für Ihre Beziehung beschreiben. Er „lagert“ die emotionalen Themen sowie auch andere Diskussionen einfach aus (oft hin zu mir). Und das ist ja eigentlich völlig in Ordnung so. Hauptsache das Ganze – und vor allem seine Beziehung – stimmt für ihn.

      • 13 sagt:

        Genau, obwohl es bei uns eher intellektuelle als emotionale Themen sind (Politik, Weltgeschehen, Abstimmungen, Bücher etc.), die emotionalen kann ich gut mit ihm besprechen. Ich finde die Vorstellung, dass ein Mensch das „Gesamtpaket“ erfüllt auch etwas naiv und habe viele Beziehungen daran scheitern gesehen. Klar gibt es diese Beziehungen, aber ich halte sie für Ausnahmen.

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