Woran denken Mann und Frau beim Sex?

Andere Menschen, aber auch Alltagssorgen und andere Gedanken schleichen sich beim Sex ein. Bild: Raisa Durandi

Andere Menschen, aber auch Alltagssorgen schleichen sich beim Sex in die Gedanken ein. Bild: Raisa Durandi

Ist es schlimm, wenn man beim Sex an die beste Kollegin denkt? Ich lebe mit meiner Freundin zusammen, wir haben viel und guten Sex, und alles ist gut. Nur zum richtig Scharfwerden brauche ich Gedanken an andere Frauen.

Beim Sex ist es wie mit anderen Dingen – man ist nicht immer gleichermassen bei der Sache und muss halt manchmal ein wenig in die Trickkiste greifen, um bei Laune zu bleiben. So ehrbar der Gedanke auch sein mag, dass wir während des Beischlafs jeweils nur an unseren Liebsten denken, so bestätigen jüngste Umfragen die dunkle Vorahnung, dass dem wohl nicht so ist.

«Ich glaub, ich muss furzen!»

Je nachdem, welchen Ergebnissen man dabei Glaube schenken soll, denken zwischen 42 Prozent und 71 Prozent der Männer beim Sex an eine andere Frau – und zwar scheint oftmals die Ex-Freundin das Objekt der Begierde (90 Prozent) zu sein, dicht gefolgt von der hübschen Nachbarin oder Arbeitskollegin. Beruflicher Stress, vollkommene Hirnleere, Sport und Urlaub stehen bei Männer weiter auf der gedanklichen Sex-Hitliste. Dass wir Frauen beim Sex gedanklich treu sind, stellt sich ebenfalls als Mythos heraus, und so drehen sich auch bei rund 47 Prozent der Frauen die Gedanken nicht ausschliesslich um unseren Liebsten. Ähnlich wie die Männer denken auch wir gern an unsere Ex-Partner oder an die erste grosse Liebe zurück und lassen uns von diesen Erinnerungen während des Akts inspirieren. Eine andere falsche Vorstellung ist es, dass sich unser Gedankenkarussell um Einkaufslisten oder die Bekämpfung des Haarsplisses dreht. Denn nur jede sechste Frau nimmt die Alltagssorgen mit ins Bett. Üblicher scheinen situationsbezogene Gedanken: «Was genau macht er da?», «Ich glaub, ich muss furzen!», oder: «Ich hätte mir heute früh doch die Beine rasieren sollen!»

Wann es zum Problem wird

Gedanken und Fantasien während des Akts zu haben, ist also gängig und kann in gewissen Situationen durchaus auch von Vorteil sein. Einige Männer benutzen zum Beispiel gedankliche Ablenkung, um den Orgasmus hinauszuzögern oder eben, um sich richtig in Fahrt zu bringen. Problematischer scheinen sogenannte nicht erotische Kognitionen, welche sich häufig um die Performance («Mach ich alles richtig?») und das körperliche Erscheinungsbild drehen – wobei Letzteres bei Frauen stärker ins Gewicht fällt und die Männer sich eher durch Gedanken an ihre Leistung als Liebhaber vom Liebesspiel ablenken lassen.

Dass dies dem Genuss nicht gerade förderlich ist und zu sexuellen Problemen führen kann, ist nicht verwunderlich. Solche Gedankenmuster können unter anderem durch Achtsamkeitsübungen durchbrochen werden. Dabei lenkt man die Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment und die gegenwärtige Erfahrung. Achtsamkeitsbasierte Interventionen finden in der Psychotherapie derzeit eine schnelle Verbreitung; sie werden in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt (zum Beispiel in der Schmerztherapie) und haben sich auch in der Sexualität bewährt. Während des Sex manchmal an etwas oder jemanden anderen zu denken, ist also landläufig und kann auch als Reizverstärker dienen. Es sollte auf keinen Fall mit sexuellem Betrug gleichgesetzt werden.

Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri beantwortet einmal wöchentlich eine Leserfrage zum Thema Sexualität und Liebe. Diese wird vertraulich behandelt und ohne Namensnennung publiziert. Schreiben Sie uns auf sexologisch@tages-anzeiger.ch.

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100 Kommentare zu «Woran denken Mann und Frau beim Sex?»

  • Oliver Brunner sagt:

    Ich denke immer an Fussball. Und wenn ich komme, habe ich den Penalty im WM -Finale versenkt. Um dies Herauszuzögern denke ich jeweils an den FCZ. Was mich manchmal irritiert ist, dass es zu viel Bälle auf dem Spielfeld hat. Je nach Partnerin bin ich Ronaldo, Messi oder Ibra.

  • Braendle Claudia sagt:

    Claudia B.
    „Die Gedanken sind frei“, das scheint mir ein gutes Motto beim Sex. Es ist okay, den eigenen Phantasien freien Lauf zu lassen… und gut, diese eher für sich zu behalten.
    Ich habe gestern beim Lesen des Zeitungsartikels Tränen gelacht: wie wahr!
    Übrigens ist – so oder so – eine gute Portion Humor immer gut, auch beim Sex. Sich selbst nicht so ernst nehmen, den Partner und seine Bedürfnisse aber sehr wohl.

  • irene feldmann sagt:

    Man denkt nicht sondern fliesst….wer denkt waere mit geschirr spuelen besser bedient::“)))

  • Marc Heusser sagt:

    Denken ist beim Sex eher hinderlich, mind blowing ist besser – richtig gut ist er, wenn man nicht mehr weiss was oben und unten ist, wie lange es schon gedauert hat, und wo man ist – und es einfach nur gut ist – und man ganz da ist, bei sich und beim anderen, rundum wohl, nur noch im Hier und Jetzt, ganz frei, wild, animalisch. Tagelang glücklich 😉

  • Jean-Jacques sagt:

    Denken? Sex ist animalisch. Dabei komme ich nicht zum Denken. Da bin ich irgendwie – weg. Nachher vielleicht: Wie „post coitum omne triste“. Wie der Rückfall in die Realität …

  • Katharina sagt:

    Auf dem moralischen Podest erzeugt Hirnleere ein hämmerndes Echo der Stopuhr.

    Welches durch die Blogosphäre dröhnt wie ein Lowrider in the Streets of Schwamendingen.

    https://www.youtube.com/watch?v=-xTGrfs5TXM

    • Jean-Jacques sagt:

      Danke für den Clip. ‚The War is over‘, sangen hingegen the Doors. Ergänzen sich also besten – mit War und Eric Burdon. Wie ‚the doors are open …‘.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Lowrider in the streets of Schwammendingen: Schön wär’s! Hydraulische Federungssysteme dieser Art in einen 1964er Impala einzubauen, ist in der Schweiz leider streng verboten! Zudem fehlt uns hierzulande die dafür notwendige, hispanische Subkultur, item: Hier gehen zwei Mexikanische Lowrider aufeinander los:

      https://www.youtube.com/watch?v=9bZ-x2HWLx0

  • Lia sagt:

    beim Sex an jemand anderen zu denken, kommt vor. Aber an eine andere Frau zu denken, damit man überhaupt scharf wird, ist eine Beleidigung der Partnerin.

  • Demian sagt:

    Ich denke Ehrlichkeit ist am geilsten. Sei ehrlich , sag was dir gefällt und was nicht, egal wie ausgefallen dass es sein mag. Mit Ehrlichkeit hast du immer den viel besseren sex, egal an was du dabei denkst. Aber du must eben ehrlich zu dir selbst sein: Kenne dich selbst. Dann weisst du ws bei dir geht und was nicht.

  • trudi Frey sagt:

    Ja das war wohl mehr als Glück wir waren total verrückt aufeinander und wir sagten uns das vor und während und nach dem Sex. Es waren 5 verrückte Jahre, egal wo wir waren es wurde Sex gemacht im Wald im Garten in einer Seitenstrasse oder in meinem Bett oder am Boden ja das war irre. Gedacht habe ich nur an ihn und sagte ihm das mit Kosenamen aller Art, er sagte mir so verrückt hat es mich noch nie erwischt u.sagte mir auch Kosenamen aller Art während dem sich zu lieben. Es war nicht nur Sex es war Liebe ganz verrückt.

    • Lichtblau sagt:

      @trudy Frey: Das ist natürlich der Idealzustand. Liest sich schön. Und das Kopfkino zeigt mir nostalgische Bilder in schwarzweiss.

  • Jane Bissig sagt:

    Was hoffentlich für alle klar ist: Wenn Kopfkino mit nicht Anwesenden DarstellerInnen, dann ganz, ganz sicher nicht mit der anwesenden Person teilen! Ich denke manchmal an meine Lieblings-Masturbationsfantasie, wenn ich den Eindruck habe, mein Partner ist schneller zum O. unterwegs als ich. Das behalte ich aber ebenso für mich, wie er mir nicht mitteilt, an welche Super-Bibe er gerade denkt.

  • Georg sagt:

    Bei mir muss es im Zimmer dunkel sein, damit ich nicht abgelenkt werde beim etwas an Anderes zu denken. Es geht doch darum, dass optisch etwas nicht stimmt, wenn ich an etwas anderes denken muss?

  • Bettina Fries sagt:

    Hmm, also ich denke eigentlich an nichts ausser dem Moment gerade und die Person vor/über/unter/hinter/neben/etc. mir. Wenn mich gerade andere Dinge geistig dermassen in Beschlag nehmen, dass ich sie nicht ausblenden kann, dann will ich meist auch keinen Sex. Aber das ist höchst selten der Fall, für mich ist es nämlich recht wesentlich, dass Sex eben Sex ist und nicht mit dem ganzen anderen Kram vermischt wird (ausser natürlich Liebe, wenn man in der entsprechenden Situation ist). Was mein Gegenüber dann denkt ist mir fast egal, sofern es nicht „was mache ich eigentlich hier“ oder „hmm, also meine Ex hatte die schöneren Brüste“ ist. An jemand anders denken weil es einen aufgeilt – ok; aber wenn man es tut, weil man den aktuellen Partner nicht sexy genug findet – voll daneben.

  • Anh Toàn sagt:

    Als ich noch jung war, habe ich beim Sex an das Bein eines ziemlich schwer Verletzten gedacht, dem ich nach einem Verkehrsunfall erste Hilfe leistete: Das Bild dieses bös zerfetzten Beines in meinem Gehirn war sehr hilfreich dabei, nicht zu früh zu kommen.

    • Christoph Bögli sagt:

      Da wäre ich aber vorsichtig mit so etwas, wenn sich daraus eine kognitive Verknüpfung bildet ergibt das einen sehr unschönen Fetisch..;)

    • Muttis Liebling sagt:

      Und ein paar Tage später besteht das einzige Problem darin, überhaupt noch mal ‚zu kommen‘. Egal mit wem und warum.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Wer was dabei denkt? Ist doch völlig egal! Ich muss doch nicht immer alles analysieren können- sonst bin ich mit dem Kopf ja gar nicht bei der Sache! Zuviel Denke schadet dem Sex. Wenn’s länger als 5 Minuten gehen soll, denke ich an einen 1,1 Liter Vergasermotor aus einem VW Golf I. Das ist ein Albtraum von einem Motor. Dann geht’s 6 Minuten lang, bisweilen sogar 7. Das mache ich schon seit Jahrzehnten so. Hat sich bewährt.

    • Susi sagt:

      7 Minuten sind super, damit sind Sie gemäss einer umfangreichen Studie schon klar über dem Schnitt:

      http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/so-lange-dauert-sex-im-durchschnitt-wirklich/story/25366810

      🙂

    • Tom Walther sagt:

      Für die längere Fahrt: Alfa 6 mit Arese-V6 und sechs Dell’Orto-Einzelvergaser. Ein Traummotor, das korrekte Einstellen braucht viel Fingerspitzengefühl, etwas Erfahrung und auch ein bisschen Geduld – es lohnt aber die Mühe, eine Fahrt ist unvergesslich.
      Kurzstrecke: Gulia Sprint GTA mit kurzer Achse – aber Vorsicht, es besteht die Gefahr, zu schnell anzukommen. Wir möchten ja nicht geblitzt werden.

      • Renzo sagt:

        Bin froh spricht einer den Arese-V6 an, hab meine Frau Ende achtziger Jahre in einem GTV6 entjungfert, das höchste aller Glücksgefühle.

    • Zufferey Marcel sagt:

      @Susi: Anders als in der verlinkten Studie dauert bei mir aber der ganze Sex maximal 7 Minuten, also vom Entkleiden übers Vorspiel, dem Akt selber bis zur Zigi danach. Das habe ich vielleicht noch vergessen zu erwähnen 😉

      @Walther: Alfa Romeo, sind das nicht die Autos, die schon im Katalog rosten..?

      • Susi sagt:

        Wow, voll effizient! (Und das Verarbeiten des Erlebten mittels eines Gesprächs ist da auch drin, oder kombinieren Sie das mit der Zigi!)

      • Reincarnation of XY sagt:

        Diese Studie ist schon seltsam. Was genau gehört dazu? Das Kochen/gemeinsame Abendessen, der Drink in der Bar? Der Sextalk davor?
        Oder sind hier gemeint: 44min lang Rammelstärke im roten Bereich?

      • Susi sagt:

        Steht doch:
        „So haben die Forscher 500 Paare aus Grossbritannien, Spanien, den Niederlanden, den USA und der Türkei rekrutiert. Und diese vier Wochen lang jeden Geschlechtsakt messen lassen – vom Eindringen in die Scheide bis zum Samenerguss. Per Stoppuhr. Auf die Sekunde genau.“

      • Reincarnation of XY sagt:

        vom eindringen bis zum Erguss – OMG
        da kann man doch endlos varieren – je nach position Rhytmus, Geschwindigkeit etc. … da können doch Welten dazwischen liegen? Oder ist das etwa bei allen (befragten) so mechanisch wie bei einem Duracell-Häschen?
        Zudem, dass es vom ersten Eindringen gleich bis zum Erguss gehen soll? Einmal rein, durchziehen, fertig? F….n alle so mechanisch? Nein, also diese Studie ist echt nur für phantasielose Leute.

      • Sportpapi sagt:

        „Nein, also diese Studie ist echt nur für phantasielose Leute.“
        Vermutlich sind die meisten Leute in dem Fall fantasielos.
        Und vermutlich werden die meisten Leute mehr Zeit in fantasievolle Vorspiele investieren, wenn es länger dauern soll. Auch dafür würde die kurze Zeit des eigentlichen GV ja sprechen…

      • tina sagt:

        mir scheint eher dass du, xy, zu wenig fantasie hast, wenn du solche schlüsse ziehst. wieso ist für dich nicht eher selbstverständlich dass die leute (wie du) zwischen eindringen und orgasmus eine menge verschiedene sachen machen können, und mit grösster wahrscheinlichkeit auch vor- und nachher? jedenfalls ab und zu, denn ehrlicherweise haben die leute noch andere hobbies neben den pflichten, und man braucht ja nicht seine gesamte freizeit in sex zu investieren, um ein gutes sexleben zu haben 🙂

      • Tom Walther sagt:

        @Zufferey: Ja, da gab es ein paar üble Roster, aber der Spengler muss ja auch Leben, nicht nur der Mech.
        @Roxy: Zu Ihrer Beruhigung: Ich kann mich nach dem Sex selten daran erinnern, was ich gerade dabei so gedacht habe. Sollte ich aber wirklich mal an Motoren denken, werde ich mich vertrauensvoll an Sie wenden. Sie können mir diese Flausen sicher austreiben und auf den rechten Weg führen. Allerdings: Für Feinarbeiten am von Renzo ebenso verehrten Arese-V6 sind Leidenschaft, Freude, feines Gespür und wache Sinne durchaus hilfreich. Mir scheint, es gäbe da Parallelen zum Diskussionsthema.

      • Reincarnation of XY sagt:

        SP – ja vielleicht. Aber für mich hört sich das doch nach Duracell-Häschen Sex an. Es geht ja nicht darum, jedesmal 4 verschiedene Stellungen durchzupauken, aber Länge sagt nichts, wenn man nicht Tempo und Rhytmus berücksichtigt.

      • Reincarnation of XY sagt:

        @tina – ich weiss nicht ob ich mich täusche, aber in deinen Antworten höre ich immer so einen aggressiven Unterton. So hört sich jemand an, der sich auf den Schlips getreten fühlt.
        Ich finde, wenn man schon darüber spricht, darf doch jeder ehrlich sagen, was er denkt. Wenn man nur noch Meinungen zulässt, die in den Rahmen passen, dann bleiben am Schluss, die ewig gleichen oberflächlichen Sprüche. Willst du das?
        Ich habe mich an anderer Stelle positioniert, dass ich NICHT zu den Leuten gehöre, die täglichen Sex reizvoll finden. „Ist nichts für mich.“ Und das interessiert mich dann nicht, wenn ich deswegen für nicht so potent gehalten werde.
        Bei mir ist weniger mehr, nach dem Motto: „wenn schon, denn schon…“
        In dem Sinne: ganz mit dir einverstanden. Es gibt auch noch anderes.

      • Reincarnation of XY sagt:

        @Walther
        ich bin ganz beruhigt, sie müssen sich in besagtem Fall auch nicht an mich wenden
        Es ging mir ja explizit um die Art Sex, wo der Mann absichtliche Ablenkungsmanöver starten muss, um einen vorzeitigen Erguss zu verhindern.
        Ich fand nur, dass das Schade ist und dass man sein Sexualleben auch auf ein besseres Niveau bringen kann. – Dafür braucht es aber zwei (wie das Herr Z. mit seinem Tangovergleich immer wieder schön sagt.)
        Mich wundert eigentlich nur, dass solche in meinen Augen völlig berechtigte Bemerkungen, immer soviel Widerspruch auslösen und nie Zuspruch. Das kann ich nicht verstehen, selbst wenn ich mich bisweilen evt. ungeschickt ausdrücke.

      • Sportpapi sagt:

        @RoXY: Bei Ihnen habe ich immer das Gefühl, Sie hätten den Stein der Weisen gefunden, erzählen das auch gerne, aber möchten uns an diesen Erkenntnissen nur begrenzt teilhaben lassen.
        Einerseits gratuliere ich natürlich. Andererseits ist es auch etwas nervig. Denn die meisten Menschen sind einfach damit beschäftigt, zwei unterschiedliche Bedürfnisse und Rhythmen in Einklang zu bringen, die zudem noch von Tag zu Tag wechseln. Und da ist es eben manchmal so, dass man kurzfristig auch man Gas geben oder Bremsen können sollte – und nicht mal das gelingt immer.
        Und: was war das für ein Kurs? Wo kann ich mich anmelden?

      • tina sagt:

        xy, bitte halt dir vor augen, dass das hier text ist. tonfall ist interpretation.
        habe extra noch ein smiley hingemalt 🙂
        aber hast du dir meinen einwurf überlegt? ich habe ja auf deinen einwurf bezug genommen. ich fragte dich, woher du denn die idee nimmst, dass die leute fantasielos seien.

      • Tom Walther sagt:

        @Roxy: „Leidenschaft“ war der Gedanke hinter meinem ersten Post. Leidenschaft und Sex gehören für mich zusammen, damit es stimmt. Dann spielen Begriffe wie „zu früh“, „herauszögern“ oder „Ablenkung“ keine entscheidende Rolle mehr. Ich „meche“ aber ebenso mit Leidenschaft an alten Italienern rum. Es ist mein Beruf und mein Geschäft. Und mir entfährt schon mal ein „wow“, wenn eine Giulia, oder Fulvia vorfährt. Déformation professionnelle halt. Angetörnt werde ich aber von einer ganz anderen Signorina.

      • Reincarnation of XY sagt:

        SP – hi,hi als Hobby-Alchemist hat der Stein der Weisen für mich schon eine nicht ganz unwichtige Bedeutung.
        Aber ich kann verstehen, was sie nervig empfinden. Aber ich sage wirklich ehrlich, was ich empfinde, erlebe und erlebt habe. Mich stören einfach diese 0815 Konzepte, die offenbar nie hinterfragt werden. Ich bin auch mit diesen Konzepten aufgewachsen und habe sie als unbefriedigend erlebt. Wenigstens bei mir/uns ist es so, dass es auch besser geht.
        Begrenzte Teilhabe: jein. Ich sage sehr viel dazu. Aber ich glaube nicht, dass Einzelheiten einen Nutzen haben, weil jedes Paar seinen eigenen Weg finden muss. Beispiel: Obwohl Zuffy in einem ganz anderen Film lebt, verstand ich seine Aussagen immer, dass er die gleiche Erfahrung gemacht hat, wie ich.

      • Reincarnation of XY sagt:

        …. das mit dem Kurs war ein Witz. Ein Komiker (Name ist mir gerade entfallen) ganz verrückter Kerl, der immer so halbironisch-ernst sich als Sexgott inszeniert, prahlt in seinen Auftritten immer, dass er der always Second coming ist. Eine sexuelle Anspielung mit religiöser Note (The second coming of Christ).
        War als ein halbernst ironischer Spass. Dennoch empfehle allen Männern diesen Kurs abzuschliessen.

      • Reincarnation of XY sagt:

        tina – natürlich habe ich auf deinen Einwurf Stellung genommen (hast du nicht zu Ende gelesen?)
        Dein berechtigter Einwurf dass es ja auch noch andere Dinge im Leben gibt, habe ich bejaht. Und eben gesagt, dass ich schon früher darauf hingewiesen habe, dass ich deshalb eher – nicht so oft Sex habe (täglich o.ä.). Mein weniger ist mehr, wenn schon denn schon-Prinzip.
        Ach ja, und „mein“ kann man durchaus auch als „unser“ lesen. Ich glaube nämlich, dass jedes Paar einen gemeinsamen Weg finden muss.
        Wäre meine Liebste eine andere, hätte sich meine Sexualität bestimmt um eine Spur anders entwickelt.

        SP – ihre Frage nach dem Kurs habe ich beantwortet, muss aber noch freigeschaltet werden.

      • tina sagt:

        xy, darauf hast du aber nicht geantwortet:
        “ ich fragte dich, woher du denn die idee nimmst, dass die leute fantasielos seien.“

      • Reincarnation of XY sagt:

        ist jetzt nicht dein Ernst tina. In meinen posts beschreibe ich sehr deutlich, warum ich auf diese Idee komme. Ich könnte jetzt also nur wiederholen, was ich bereits gesagt habe.

        Aber wenn du damit besser leben kannst: ok, ich kann es natürlich nicht abschliessend wissen. (So wie sich Zuffereys Automotoren für mich erst relativ fad anhörten und er mich dann eines besseren belehrt hat, als er erläuterte wieso, weshalb, warum. )

        Aber ich sagte es früher schon einmal und wiederhole es gerne nochmals: solange ein Paar glücklich, erfüllt und zufrieden ist, ist alles ok.
        Viele sind es nicht (nicht wirklich). Denen hilft es vielleicht mal etwas anderes zu hören.
        Wer zufrieden ist, wird sich denken: OMG, das wär ja echt nichts für mich, da ist mir mein way of sex lieber.

      • Muttis Liebling sagt:

        ’solange ein Paar glücklich, erfüllt und zufrieden ist, ist alles ok.‘

        Ist es nicht. Sexualität spielt nicht auf dem Feld der Liebe.

        Es gibt da ja auch richtige ernsthafte Forschung, obwohl ich davon nichts halte. Aber die zeigt auch, Sexualität und Liebe sind disjunkt. Das Zusammenfügen der beiden Ebenen hat allein soziale Ursachen, um die Kindererziehung zu optimieren.

        25 Jahre im Leben sollte man monogam sein. Aber danach und davor nicht. Denn das hat keinen Sinn.

      • tina sagt:

        obwohl ich natürlich auch ohne deine antwort auf meine frage gut leben kann: dankeschön dass du es doch endlich noch beantwortet hast. geht ja! vielleicht konnte ich deine antwort auch schlicht nicht zwischen den zeilen rauslesen. jedenfalls: genau, du kannst es schlicht nicht wissen. trugschluss deinerseits.

  • Michael sagt:

    Kommt immer drauf an mit wem Mann oder Frau Sex hat ! Ist es zuhause, ist es mit der oder dem Geliebten, oder bei gekauftem Sex.
    Und die Themen reichen von megatoll bis jetzt bloss schnell fertig werden.

  • Sensual sagt:

    Also bei mir setzt da wirklich alles aus und ich denke weder an irgendwelche anderen Leute noch an sonst was.
    Es ist einfach ein Zustand wo mich nur noch Empfindungen tragen.

    • rodolpho sagt:

      Danke, geht mir auch so, hirnleere wäre übertrieben, da das Hirn auch seine sinnlichen Seiten hat.
      Empfindungen, alle Sinne erleben, gehen lassen
      auf das andere eingehen und selber erleben wie das andere auf mich eingeht

  • Sportpapi sagt:

    Mir ist es eigentlich egal, woran meine Frau beim Sex mit mir denkt – Hauptsache, ich komm (auf meine Kosten).

    • Eva sagt:

      Sportpapi, man ist ja von Ihnen einiges an Banalitäten gewohnt, aber mit diesem Kommentar unterbieten Sie selbst Ihr tiefes Durchschnittsniveau. Irgendwie bedaure ich Ihre Frau.

    • Frank sagt:

      Ganz mein Gedanke.

    • Sportpapi sagt:

      Lustigerweise erlaubt sich hier ein anderer Sportpapi einen Scherz auf meine Kosten. Und ganz sicher nicht einer, der meinen Stellungnahmen aufmerksam folgt.
      Und das hätte auch Eva und Frank auffallen können.

  • Susi sagt:

    Ja, das mit dem während des Sex‘ an andere Personen denken ist so eine Sache. Seit einem Monat sind mein Mann und ich irgendwie gehemmt, zueinander „Gib’s mir Brad!“-„Ja, Angelina, du bist so geil!!“ zu sagen.

    • Roberto sagt:

      Eigentlich ist der Sex dazu da sich gehen lassen zu dürfen und zu spielen, sich gegenseitig die sexuellen Wünsche zu erfüllen und einfach eine gute und freudvolle Zeit während dem Sex zu geniessen. Probleme in dieser Zeit auf die Seite zu legen, weil sonst funktioniert die schönste Sache der Welt doch gar nicht. Verstehe dass nach 20 Ehejahren alles etwas eintönig wird. Daher seit kreativ und es macht jedes mal Spass.

  • Frenkel sagt:

    Komische Frage: Mann konzentriert sich auf das aktuelle Fernsehprogramm, in der Regel also Fussball.

  • Franziska Meier sagt:

    Hab ich die Pille wirklich genommen?

  • Reincarnation of XY sagt:

    Das Kopfkino in allen Ehren, und ja, für manche ist es unabdingbar.
    Dennoch … irgendwie schade, wenn wir den Moment nicht in der Realität ausleben können und mit dem Kopf stets woanders sind.
    Das sollte uns animieren experimentierfreudiger zu werden. Es sollte nicht sein, dass uns das was wir tatsächlich tun und haben nicht antörnt.

    • tina sagt:

      sollte. ja, man sollte immer bei der sache sein, egal was man tut. aber wer denkt beim essen nur ans essen. ist doch völlig egal, hauptsache man geniessts häufiger als nicht

      • tina sagt:

        habe mich auch schon ertappt beim sex einen einkaufszettel zu schreiben gedanklich. ja, nett ist das nicht. aber man kann auch darüber lachen, kein drama veranstalten und locker bleiben. verkrampfter perfektionismus ist garantiert auch nicht erotisierend

      • Reincarnation of XY sagt:

        aber ihnen ist schon klar, dass ich von ganz etwas anderem geredet habe?
        Rülpsen, Furzen und Einkaufszettel läuft für mich nicht unter der Kategorie „Kopfkino“ –

        sie thematisieren Ablenkungen
        ich thematisierte Kopfkino als Stimulanz

      • tina sagt:

        ich ging auf dein „mit dem kopf stets woanders“ ein. sorry wenns als unpassend empfunden wurde

      • tina sagt:

        ich habe mich doch nicht extra mit dem einkaufszettel abgelenkt! der fiese kerl hat sich einfach vorgedrängt!

      • tina sagt:

        ich finde, man braucht nun einen armen unschuldigen einkaufszettel auch nicht auf eine stufe mit rülpsen und furzen zu stellen. wie kommst du jetzt überhaupt auf rülpsen?

      • Reinkarnationen of XY sagt:

        Wenn ich viel Prosecco trinke muss ich manchmal rülpsen

      • tina sagt:

        und das stimuliert dich?

      • Reinkarnationen of XY sagt:

        Nein das fällt unter den Bereich Ablenkungen.
        Für die Stimulation sorgt meine Frau.
        (Brauche kein Kopfkino)

      • Reincarnation of XY sagt:

        Aber schau, was ich sagen wollte wird aus den Kommentaren deutlich. Leute denken an Automotoren und Schwerverletzte oder irgendeinen Traumlover (bloss nicht den verkrampften Typen, der sich mit Motoren abqäult). Wenn das regelmässig für „erfolgreichen“ Sex dazugehört, dann sollte man dringend über Veränderungen nachdenken. Denn es geht auch besser. Viel besser.
        Männern empfehle ich da den Kurs: „I’m always the second coming“, dann werden solche Übungen bald obsolet (hilft auch gegen Einkaufszettel. Echt jetzt. Ohne Schmäh).

      • tina sagt:

        ich brauche aber meine einkaufszettel 🙂
        nein ist gut, ich habs verstanden. du hoffentlich auch

      • Susi sagt:

        @RoXY: Die denken an Automotoren und Schwerverletzte, weil sie ab dem tollen Gegenüber so aufgegeilt sind und sonst schneller abspritzen würden. Spricht also eher für als gegen guten Sex, oder? (Wo steht etwas von einem Traumlover?)

      • Reincarnation of XY sagt:

        natürlich – Ablenkungen gehören manchmal hinzu. Da braucht es unverkrampften Humor und Gelassenheit. Völlig einer Meinung.

      • Reincarnation of XY sagt:

        susi -nein, nein,nein. Ich kenne diese leidigen Sex und bin froh, dass er der Vergangenheit angehört.
        Und nein, das spricht nicht unbedingt dafür, dass die Partnerin so gut ist. In einem solchen Fall braucht es dringend Veränderung. Wirklich. Es geht viel besser und viel heisser. OMG!

      • Susi sagt:

        @RoXY:
        Woher wissen Sie, wie gut/heiss es bei anderen zu und her geht?

      • Susi sagt:

        Und wenn wir schon konkret von den Posts über Motoren und Schwerverletzte reden:
        A.T. schreibt „Als ich noch jung war…“ und MZs Kommentar ist ironisch.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Danke, Susi: Sie hauen mich mal wieder raus. Ja, es ist so: Wenn mich mein Gegenüber dermassen geil macht, dann brauche ich einen Kontrast, sonst komme ich zu schnell. Was genau ich nach wie langer Zeit unter ‚zu schnell‘ verstehe, habe ich allerdings absichtlich nicht näher definiert.

        Weil das gewisse Leute hier sofort persönlich nehmen würden und ich das ewige Rumgeprotze langsam leid bin *räusper*

        It always takes two to Tango, always!

      • Reincarnation of XY sagt:

        Susi -sagte ich doch. Ich kenne das von früher. Und kenne es jetzt besser und heisser. Und das ist meine Meinung. Ich kenne beides und sage: nein danke, nie wieder zurück.

        Wenn ihnen das Spass macht – ok. Wenn ich es höre, denke ich, es gibt weitaus besseres (aufgrund meiner persönlichen Erfahrung).

      • Zufferey Marcel sagt:

        @RoXY: Was soll ein altmodischer Mann nach durchschnittlich gut dreiviertel Stunden Koitus mit und ohne Unterbrechungen, Pausen, Stellungwechseln, beidseitigen Teil- und Vollorgasmen, Einsatz von Sextoys, usw. machen, wenn er nicht schon kommen will? Ihrer Meinung nach muss es sich hier ja um katastrophalen Sex handeln, der stark verbesserungwürdig ist.

        Wieviel Ironie in dieser Antwort steckt, verrate ich nicht 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        Test

      • Zufferey Marcel sagt:

        Eine Antwort an RoXY blieb leider hängen. Vielleicht kommt sie noch, vielleicht aber auch nicht.

      • Zufferey Marcel sagt:

        RoXY 1: @RoXY: Was soll ein altmodischer Mann nach durchschnittlich gut dreiviertel Stunden Koitus

        ./.

      • Zufferey Marcel sagt:

        mit und ohne Unterbrechungen, Pausen, Stellungswechseln, beidseitigen Teil- und Vollorgasmen,

        ./.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @RoXY: Was soll ein altmodischer Mann nach durchschnittlich gut dreiviertel Stunden Koitus mit und ohne Unterbrechungen, Pausen, Stellungwechseln, beidseitigen Teil- und Vollorgasmen, Einsatz von Spielsachen, usw. machen, wenn er nicht schon kommen will? Ihrer Meinung nach muss es sich hier ja um katastrophalen Sex handeln, der stark verbesserungwürdig ist.

        Wieviel Ironie in dieser Antwort steckt, verrate ich nicht

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ha, das Wort, dass im Filter hängen blieb, war S..spielzeuge auf Englisch- und das ausgerechnet bei diesem Thema!

        Für Ihre Antwort bin ich Ihnen trotzdem ehrlich dankbar, RoXY 😉

      • Reincarnation of XY sagt:

        Zufferey danke für die Antwort. Ich habe mir bereits Sorgen gemacht und meiner Frau gesagt, ist doch komisch, der der wirklich etwas von der Sache versteht… jetzt so. Aber nun haben sie mir das erklärt, in welchem Kontext ihre Motoren stehen.
        Nun, so hört es sich eher nach einem Spiel an.
        Ich kann das zwar nicht nachvollziehen, das ist aber überhaupt nicht nötig. Sie haben mein Vertrauen in Sie, dass Sie auf dem rechten Weg sind vollkommen wiederhergestellt.
        Ihr Satz „Es braucht immer zwei für einen Tango“ sagt sowieso bereits alles.
        Kann ich voll unterschreiben.
        (Aber sie müssen doch zugeben, dass sich das mit den Motoren auch missverständlich anhören könnte: so im Sinne, der Mann der alles opfert, nur um mit ihr noch mithalten zu können… brrr)

      • Zufferey Marcel sagt:

        @RoXY: Letztendlich geht es darum, partout, ums Verrecken NICHT! kommen zu wollen, weil es sowieso und immer zu früh ist, egal, wie lange es gerade gedauert hat. Andererseits ist einem leider bewusst, dass dieser Zustand vollständiger Ekstase ja nicht ewig dauern kann, also muss man dann halt, nur schon aus rein körperlichen Gründen…

        Henusode 😉

        Solcher Sex ist allerdings nur möglich, wenn zwei sich dermassen ähnlich sind, dass kaum mehr Unterschiede im Bereich der sexuellen Präferenzen auszumachen sind: Da müssen zwei vollkommen kongruent sein. So eine Frau habe ich genau ein einziges Mal in meinem Leben gefunden.

      • Reincarnation of XY sagt:

        ich verstehe was sie meinen
        So sind wir halt verschieden. Für mich (oder sagen wir besser für uns – da es ja immer zwei sind, welche die Form bestimmen) wäre das nichts.
        Mir gefällt es, zu einem Abschluss zu kommen.
        Weil das gemeinsame „verdauen“ danach, ist für mich auch ein Highlight. Und manchmal – wenn auch nur ausnahmsweise – kocht sich das ganze zu einem Nachbeben hoch.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Hm, RoXY: Ein Kollege von mir macht’s zum Beispiel vier, fünf, manchmal vielleicht sogar sex Mal die Nacht zu je 10 Minuten, inkl. Vorspiel. Sagt er. Andere mögen’s nur zwei Mal. Was das zeitlich bedeutet, kann man durchaus ironisch auffassen (mehr s. mein obiger Kommentar mit der Sperrvokabel). Solange alle Beteiligten dabei glücklich, zufrieden und befriedigt sind, stimmt’s doch, egal wie.

        Was uns verbindet, dürfte der Umstand sein, dass wir beide ganz genau wissen, dass Sexualität viel mehr beinhalten kann, als gemeinhin angenommen wird. Es ist schon so, wie Susi einmal angemerkt hat: Sex ist eine Form von Kommunikation zwischen zwei Körpern. Wie universal die dann letztendlich ausfällt- nun, it always takes two…

      • Reincarnation of XY sagt:

        „Was uns verbindet, dürfte der Umstand sein, dass wir beide ganz genau wissen, dass Sexualität viel mehr beinhalten kann, als gemeinhin angenommen wird.“
        „Es ist schon so, wie Susi einmal angemerkt hat: Sex ist eine Form von Kommunikation zwischen zwei Körpern. “
        Ganz genau.
        100% Übereinstimmung.
        Irgendwann sagten Sie mal 2-3 Sätze, die mir zeigten, dass wir in dieser Sache vom selben reden.
        Das ist für mich schöne an einem solchen Blog, dass man dann und wann eine Stimme hört, die zeigt, dass es da draussen Menschen gibt, welche dieselbe Erfahrung gemacht haben und deshalb verstehen, was viele andere nicht verstehen.

  • Kopflastig sagt:

    Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird.

    In der Schweiz ist Sex eine Obsession, im Rest der Welt ist es ein Faktum.

    Sex hab ich genug – das Leben fickt mich jeden Tag!

  • lara sagt:

    ha ha vollkommene hirnleere! kann ich das auch lernen? Ich würde mich gerne ab und zu in diesen hirnleeren Zustand versezten

  • Flo sagt:

    Da heute Sex nicht mehr „Liebe machen“ ist, sondern eher als Fitness oder Leistungssport und zum Lifestyl gehört, wundert es mich nicht das der Kopf nicht mehr dort ist wo der Körper ist.
    Nennt man das nicht auch Multitasking? Und Frauen sollen darin, gemäss allgemeiner Ansicht, besser sein.
    Ich denke viele finden meine Ansicht (ein wenig) antik, aber ich finde manchmal und in gewissen Dingen ist antik sein etwas besser als Hipp und In – dazu stehe ich gerne.
    In’s Wespennest gestochen?

    • Adina sagt:

      Flo, Frau Burri hat Achtsamkeit erwähnt, und dazu geschrieben: „Dabei lenkt man die Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment und die gegenwärtige Erfahrung“. Das bedeutet für mich sich auf sein Partner zu konzentrieren und somit Liebe machen.
      Und dass Sex ohne Liebe die Mühe nicht Wert ist, das, denke ich, wissen wohl beide die „Antiken“ und die „Hippen“, oder?…

      • Flo sagt:

        Adina: muss man denn zuerst die Aufmerksamkeit auf den aktuellen und die gegenwärtige Erfahrung lenken! Ist die/das nicht die Vorausetzung und der Grund weshalb man sich in dieser Situation befindet?
        Ich, für mich denke schon!

      • Adina sagt:

        Welche Situation meinen Sie? Den Kopf anderswo haben? Den Kopf erstmal frei bekommen können?
        So wie ich Frau B. verstanden habe, schliesst das eine das andere nicht aus: man kann auch mal kurz im Kopf anderswo sein („Oh, ich glaub ich höre sie, schläft sie wirklich? Kommt sie jetzt zu uns ins Zimmer?!…“) und sich trotzdem auf den Partner konzentrieren, diese Zustände wechseln sich wahrscheinlich ab…
        Das mit „Hipp“ und Lifestyle habe ich, glaub ich, nicht gut verstanden.

    • Christoph Bögli sagt:

      Also in den guten alten Zeiten, als Sex noch reine Fortpflanzungsaufgabe war, dürfte das gedankliche Abschweifen wesentlich verbreiteter gewesen sein, sei es weil die leidige Pflicht so unerfreulich war oder allzu frivole Gedanken hinterher abgebeichtet werden mussten.

      Da dürfte die gegenseitige Aufmerksamkeit und positiver Umgang mit Sex heute eher intensiver und häufiger sein, selbst wenns natürlich wie immer alle möglichen Auswüchse gibt..

      • Oliver Brunner sagt:

        Sie haben ja in den guten alten Zeiten gelebt. Ich denke mir mal, die hatten viel mehr Spass als wir in unserer durchreglementierten Gesellschaft. Und ich als Katholik muss sagen, Beichten ist eine Tolle Erfindung. Sex mit der Cousine, einem Transvestiten, der Schwägerin? Ein Gang zum Beichtstuhl und vergeben ist’s.

  • Nico sagt:

    Woran man bei welchem Sex denkt ist wohl eher die Frage. Wenn der Sex immer nur gleich ist, dann denkt ein richtiger Mann an: Gruppensex mit mehreren Frauen, BDSM, Fetish usw.

    • Flo sagt:

      Frage: Nico,weshalb machen sie denn Sex und nicht Gruppensex/BDSM/Fetish/usw?
      Frage: Was ist ein richtiger Mann?

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