Ist der weibliche Orgasmus bei der Selbstbefriedigung intensiver?

Mamablog

Männer und Frauen fühlen sich häufig zum Orgasmus verpflichtet. Bild: Raisa Durandi

Stimmt es, dass Frauen einen Orgasmus durch Selbstbefriedigung intensiver erleben als beim Sex? Falls ja, wieso hat die Natur das so eingerichtet?

Es gibt so viele Mythen und Kontroversen in der Sexualität, aber ich wage zu behaupten, dass eines der kontroversesten Themen das Phänomen des weiblichen Orgasmus darstellt. Das betrifft vor allem dessen Zweck, aber auch andere Aspekte wie eben Intensität und bevorzugte Art und Weise. Eine Jahrhunderte währende Unterdrückung der Sexualität hat in unseren kulturellen Kreisen dazu geführt, dass der Orgasmus häufig als höchstes Ziel des sexuellen Aktes betrachtet wird, welches es unter allen Umständen zu erreichen gilt. Männer und Frauen fühlen sich daher häufig zum Orgasmus verpflichtet.

Diese leistungsorientierte Haltung ist dem Erleben eines Orgasmus abträglich und stört die natürliche Neugier und Kreativität des Liebesspiels. Die Enttäuschung, beim Sex mit dem Partner keinen Orgasmus zu erreichen, scheint laut Umfragen bei Frauen jedoch geringer zu sein als bei Männern, was die Vermutung nahelegt, dass Frauen stärker als Männer zwischen Orgasmus und sexueller Befriedigung unterscheiden. Wie Sie richtig erwähnen, bestätigen zahlreiche Umfragen, dass viele Frauen die häufigsten und intensivsten Orgasmen bei der Masturbation erleben. Dennoch geben sie an, mit dem Sexualleben in ihrer Partnerschaft zufrieden zu sein.

Die Frau weiss am besten, wie es ihr gefällt

Es gilt heute als gesichert, dass der Fähigkeit, einen Orgasmus zu kriegen, eine biologische Basis zugrunde liegt. Dabei scheinen biologische Faktoren beim Orgasmus durch Masturbation stärker ins Gewicht zu fallen als beim Geschlechtsverkehr. Das ist sinnvoll, da es weniger «störende» Faktoren gibt, wie zum Beispiel suboptimale Fähigkeiten des Liebhabers. Dies mag auch einer der Gründe sein, wieso der Orgasmus durch Masturbation oft intensiver ausfällt. Denn die Frau weiss idealerweise selbst am besten, was und wie es ihr gefällt und kann die Selbststimulation entsprechend gezielt auf den konkreten Punkt lenken. Denn Frauen unterscheiden sich einerseits in der Häufigkeit, mit der sie Orgasmen haben können, und andererseits in der Intensität der Stimulation, welche nötig ist, um einen Orgasmus auszulösen.

Es ist nicht immer einfach, dem Partner zu vermitteln, wie man es genau mag. Es bedarf offener Kommunikation und Akzeptanz von beiden. Hinzu kommt der Umstand, dass nur ein Bruchteil der Frauen überhaupt einen sogenannten vaginalen Orgasmus erleben können. So zeigen aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen, dass rund 80 Prozent der Frauen ausschliesslich durch direkte Stimulation der Klitoris einen Orgasmus erleben, was während der blossen Penetration nicht gegeben ist. Manchmal aber gibt die Frau dem Mann auch gar nicht die Chance, «es zu lernen» und spielt ihm aus Angst, möglicherweise als unvollkommen gelten zu können, einen Orgasmus vor. Deswegen mein Tipp: Offen kommunizieren, was und wie Sie es mögen und dem Partner so die Chance geben, Ihnen einen mindestens genauso intensiven Orgasmus zu schenken.

Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri beantwortet freitags eine Leserfrage zum Thema Sexualität und Liebe. Diese wird vertraulich behandelt und ohne Namensnennung publiziert. Schreiben Sie uns auf sexologisch@tages-anzeiger.ch.

238 Kommentare zu «Ist der weibliche Orgasmus bei der Selbstbefriedigung intensiver?»

  • Sissi sagt:

    Den besten, befriedigsten, längsten, variantenreichsten, blumigsten, farben-
    frohsten, lieblingsmusikuntermaltesten, beruhigsten, aufputschendsten, antörnendsten und nirvanamässigsten Orgasmus, begleitet mit einer voluminösen dreiviertelstündigen Eruption einer gigantischen Ejakulation, erhandelt Mann sich immer noch neben seiner wegen Migräne passenden Liebsten liegend beim erlösenden Wixen. Diese für beide Seiten elegante Lösung setzt keine akademische Bildung voraus, funktioniert garantiert immer und kann glücklicherweise auch jederzeit geübt werden, weil das die Natur so eingerichtet hat.
    F.G. S.

    • Urs M. sagt:

      angemerkt muss noch werden, dass es für diesen tollen orgasmus des mannes die migräne-tante nebenan gar nicht braucht. es sei denn, die ‚dreiviertelstündige eruption‘ soll auf ihr landen, ganz im sinne amerikanischer pornos.

  • Patrick Bieri sagt:

    Oh Mann, ist das hier egal…total egal. Hauptsache sie kriegen einen.

  • AC sagt:

    Also mein Fazit nach über 20 Jahren sexueller Aktivität: Orgasmus bei der Selbstbefriedigung ist 10% von dem Orgasmus, was ich mit meinem Mann erleben kann, weil er mich bestens kennt und neue Sachen immer wieder probieren! Und mit ihm wird es immer besser.

  • Enrico sagt:

    Und wer erzeugt die Reibung für den Orgasmus ? Meine Erfahrung : Meistens ( als Brett) auf den Rücken liegen und warten bis der Mann das macht, was in Fantasie erdacht. Warum darf der Mann nicht einfach auf dem Rücken liegen, nichts bewegen und sie übernimmt die Bewegung und die Verantwortung für Rythmus, Takt, Tiefe,Stärke, Pause, Orgasmus ( und denkt dabei noch an den Mann, den wir haben ja ein Recht auf guten Sex).

    • Alpöhi sagt:

      Probieren Sie es doch einfach aus…

      • Enrico sagt:

        @annalena
        Lustig, mir kommt da doch die Forderung einer Frau im Burri Blog in den Sinn.
        Manchmal will ich einfach nur so richtig ficken.
        Können Sie dieser Frau helfen ?

    • Annalena sagt:

      Da die Vagina keine Rezeptoren für Reibung aufweist, nur Rezeptoren für Dehnung, sind Ihre Bemühungen rein vergeblich. Deshalb ist mein Finger so viel effizienter als ihr Penis. Also, warum sollte die Frau mitrammeln, wenn es ihr nichts bringt. Aber die Idee der Reiterstellung ist ein guter Anfang, sie bietet die Möglichkeit, die Klit zu stimulieren.

      • Sportpapi sagt:

        Nun ja, wer Penis UND Finger hat, ist natürlich im Vorteil. Aber das nur nebenbei.

      • Tobias 2 sagt:

        @Annalena: etwas vom Heissesten, das ich je erlebt hatte, war Missionarsstellung und sie hatte sich mit ihren Fingern die Klitoris gerubbelt. Wir sind sogar zusammen zum Höhepunkt gelangt.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Annalena: Deshalb ist mein Finger so viel effizienter als ihr Penis.

        Ich finde, ein Penis aus Fleisch und Blut, ein oder mehrere Sextoys sowie ein oder mehrere Finger gleichzeitig sind kaum mehr zu toppen…

        Wenn wir schon am Rumprotzen sind.

      • Susi sagt:

        @Tobias 2: Schade, dass Sie das nicht regelmässig erleben!

        MZ stimme ich vollumfänglich zu, haha!

      • Urs M. sagt:

        @Annalena „Deshalb ist mein Finger so viel effizienter als ihr Penis. Also, warum sollte die Frau mitrammeln, wenn es ihr nichts bringt.“

        Sowas kann ja nur aus dem Mund einer Frau kommen, die entweder keinen Sex mit Männern hat oder total unbefriedigenden. Das Gute ist: Es zwingt sie niemand Sex zu haben. Und noch besser: Sie können guten Sex nicht via feministischer Parole einfordern, den kriegen Sie nur von tollen Männern geschenkt.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @susi: Wir beide wissen eben ganz genau, was schön ist 😉 Nicht das Rumprotzen natürlich, sondern das Machen 😉

      • Susi sagt:

        Ja, aber das Rumprotzen macht manchmal auch Spass! ;-D

      • tina sagt:

        jaaaaaaaaaaa, das gibt mindestens eine million punkte zuffrey! poleposition sozusagen! und das ist ja die hauptsache. ich gratuliere nochmals!

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Susi: Stimmt, rumprotzen ist manchmal auch ganz geil, wie man an tina’s Reaktion sieht 😉

        So, und nun muss ich meinen guten Eindruck leider wieder zunichte machen, tut mir leid, susi. Aber mir brennt da was unter den Fingernägeln, was den tina & Annalena-Frauentypus anbelangt. Solche Weiber gehen mir nämlich langsam gehörig auf den Sack! Immer diese gross gekotzt wirkende Ankündigungsrethorik bei gleichzeitig erheblichem Mangel an kritischer Selbstreflexion: Dieses Verhalten ist so voraussehbar, so, wie soll ich sagen? Bemitleidenswert, trifft es das? Was ist mit einem Teil von Euch Ü45/50 Frauen eigentlich los?!

      • Zufferey Marcel sagt:

        Noch zwei Artikel, extra für Euch, Annalena und Tina- zu Eurem ganz persönlichen Vergnügen, sozusagen:

        „(…) Ich habe nun gelernt, dass man ein gutes sexuelles Erlebnis, einen krassen Orgasmus einfach mit sich selbst haben kann, dass man dafür keinen Penis braucht.“

        Toll, was? Die ganze Welt hat doch nur darauf gewartet, das endlich erfahren zu dürfen! Und das erst noch aus dem überaus berufenem Munde von Stefanie Lohaus (Missy Magazine):

        http://www.zeit.de/kultur/2016-09/sexualitaet-sloterdijk-frauen-pruederie-feminismus-10nach8

      • Zufferey Marcel sagt:

        „(…) In der Sexualität tat sich die Goldgrube der weiblichen Emanzipation auf. Die Frauen verbargen ihre Unbefriedigtheit zunehmend weniger und lernten: Indem man seine sexuelle Leistung anzweifelt, kann man den Mann abholen. Und wie man ihn abholen kann. Ein enttäuschter Blick nach dem Erreichen des Gipfels, wo er allein einen Wimpel steckte, und man brach sein Kreuz. Nicht nur im Bett. Einmal angeknackst, schien er eine einzige Knickfläche zu werden (…) Es war sehr erfreulich, das zu beobachten. Man brauchte nur «Macho» oder «Chauvi» zu sagen, und sie ergingen sich in Erklärungen.“

        Weltwoche, was denn sonst? Hier, Ladies:

        http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005_2/artikel/kein-salz-auf-unserer-haut-die-weltwoche-ausgabe-22005.html

      • Zufferey Marcel sagt:

        Widerspenstige kann sich gerne auch ein Stück vom Kuchen abschneiden, wenn sie will. Die gehört ja in die selbe Kategorie.

      • tina sagt:

        xy, ob ich nun bei zuffreys ausbruch auch zuviel negatives reininterpretiere?
        ich habe nirgends an männern herumgenörgelt, sondern ich habe dafür plädiert, kein drama draus zu machen, wenn eine frau bei masturbation den intensiveren orgasmus hat. denn den sex mit ihrem partner kann sie trotzdem besser finden.
        aber gäll zuffrey, das musste nun endlich mal raus offensichtlich. da liest sich auch einiges zwischen den zeilen 🙂

      • tina sagt:

        ich hoffe, es trifft dich nicht, wenn ich die links nicht öffne

      • tina sagt:

        ich fand ja einiges sehr bedenklich und aufschlussreich, was hier die einen von sich gaben, aber ich werde mich bestimmt nicht dazu herablassen, äusserungen über das offenbar mangelhafte sexleben zu machen.
        ich hielt meine bemerkung mit den 100punkten für nicht so deplatziert, nachdem öffentlich statements für protzen gemacht wurde.
        die ganze diskussion driftete aber leider immer wieder auf punkte, auf leistung, „die decke erreichen“, das maximum herausholen. das halte ich nicht für förderlich beim sex. da lasse ichs lieber fliessen und habe meinen spass, ohne ein maximum anzupeilen. dann ists auch kein problem, wenns mal nicht so funktionierte.

      • tina sagt:

        ich fasse es immer noch nicht, wie tief das niveau sinken kann in einem erwachsenen blog. beleidigungsversuche auf sexualität bezogen.

        hey zuffrey, du unterstellst unter anderem mir, dass ich männer fertigmachen will indem ich ihre sexuelle leistung runtermache?? also männer, mit denen ich sex hatte. hallo typ, schliiffts? gehts noch weiter runter mit niveau?? alles was ich hier bemängelt habe waren angebereien, hier im thema. viel weiter runter kann man wirklich nicht zuffrey…. jämmerlich

      • tina sagt:

        nun fehlt nur noch dass zuffrey sich als vorbild hinstellt im neuen thema. so viel dazu

      • Zufferey Marcel sagt:

        Wie gesagt, tina: Mit der kritischen Selbstreflexion habt Ihr’s nicht so- ist ja auch klar: Ihr seid ja der Nabel der Welt, das Zentrum des Universums! Ihr Ü45/50 Frauen, zumindest der von mir bezeichnete Teil von Euch (nicht alle) seid total unfähig, Ursache und Wirkung auseinander zu halten: Ganz (weit) oben gings differenziert los- und wer begann wieder als aller erstes, Gift zu verspritzen? Natürlich nicht Ihr, nein: Das sind ja immer, immer, immer die Anderen bei Euch! Nur nicht selbstkritisch über die Bücher gehen- nein, sonst könnte man (Mann) ja noch dahinter kommen, dass Ihr gar am Ende gar nicht so unfehlbar seid, wie Ihr selber glaubt..!

      • Zufferey Marcel sagt:

        Kurz: Dass Ihr mit den falschen Männern zusammen gelebt- oder mit den falschen Männern Sex gehabt habt, die falschen geheiratet- und die falschen als Väter für Eure Kinder ausgewählt habt, dafür kann niemand etwas; dafür sind nicht irgend welche ominöse, gesellschaftliche Zwänge, strukturelle Benachteiligungen, das Patriarchat, die Arbeitgeber, ‚die Männer‘, das Weltklima, das Universum, die Schöpfung, die Mondphasen oder die Bäckerei ums Eck schuld,

        sondern Ihr ganz alleine,

        auch wenn’s hart klingt!

      • tina sagt:

        wer „ihr“?
        ich schreibe hier für mich und nicht in einer gruppe.
        was du hier gegen mich einsetzt wirkt echt geisteskrank, es hat nämlich überhaupt nichts mit dem zutun, was ich hier schrieb. nichtmal anderswo. mit leuten wie dir will ich nichts zutun haben, nichtmal in einem blog

      • Susi sagt:

        Ich muss mal kurz Tina in Schutz nehmen: Ich finde echt nicht, dass sie Dinge schreibt in Schwanz-ab-Feminismus-Manier. Sie wird glaub oft anders verstanden als beabsichtigt, sie hat doch nichts Männerfeindliches, oder habe ich etwas verpasst??

      • Zufferey Marcel sagt:

        @susi / tina:

        jaaaaaaaaaaa, das gibt mindestens eine million punkte zuffrey! poleposition sozusagen! und das ist ja die hauptsache. ich gratuliere nochmals!

        Weiter oben schon einmal Ähnliches- und zwar in absolut seriösem Zusammenhang. Sorry, aber wie soll man auf solchen Schwachsinn reagieren? Mit (typisch männlichem) Grossmut vielleicht? Oder Demut, so in der Art von: Sorry, ich bin halt ein sexuell und auch sonst zufriedener Mann? Tschuldigung, dass ich nicht jede Beleidigung einfach wortlos wegstecke? Bitte vielmals zu entschuldigen, dass ich ein Mann bin…?!

        Gehen wir uns doch in Zukunft einfach aus dem Weg, schlage ich vor, tina. Dem ohnehin schon zerstörten Frieden zuliebe. Und Begriffe wie geisteskrank verbitte ich mir in aller Form!!!

      • Zufferey Marcel sagt:

        @susi: Ich bin offline eigentlich ein ganz friedliebender Mann, auch wenn man das jetzt vielleicht nicht gerade merkt. Aber die in unserer Gesellschaft latent vorhandene- oder ganz unverblümt zur Schau getragene Männerverachtung bin ich langsam endgültig leid- egal, von wem sie auch immer kommen mag, ob von einzelnen Individuen, politischen Parteien oder sog. progressiven ‚Wissenschaften‘ und Medien. Tina wird häufig missverstanden, sagen Sie? Ja, warum drückt sie sich denn nicht einfach klarer aus? Das ist doch eine interessante Frage- schliesslich verweist sie ja immer wieder darauf, wie stark, unabhängig und emanzipiert sie doch ist..! Nein, mit einer- leider, leider- missverständlichen Ausdrucksart hat das nichts zu tun- sondern mit einer klaren Geisteshaltung!

      • Susi sagt:

        Klar sind diese Äusserungen bissig, ja. Ich empfinde sie einfach nicht als männerberachtend per se, sondern mehr situativ (zumal dieses Blogthema es einem ja sowieso schwer macht, nicht in die Geschlechterkerbe zu hauen), das ist das, was ich meinte 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Susi: Ich mag Ihre Kommentare sehr und lese sie auch gerne, ohne sie zu kommentieren. Sie zeugen von einer reifen, lebenserfahrenen Wärme- und von sehr viel Zufriedenheit. Im realen Leben orientiere ich mich an Frauen wie Ihnen. Die von mir Bezeichneten habe ich offline zum Glück nur wenige Male getroffen- und natürlich sofort absorbiert.

        Zu Vinterberg’s ‚Jagten‘ gäbe es übrigens noch Einiges zu sagen, wenn wir schon beim Thema sind 😉 Auf jeden Fall wurde das eigentliche Kernthema von der Kritik bemerkenswerterweise immer galant unter den Tisch gewischt. Das ist schon auffällig: Da lobt das Feuilleton einen Film- und geht nirgendwo richtig auf das Thema ein..! Das ist für mich absolut symptomatisch, item: Mögen Sie die Dogma-Filme?

      • Susi sagt:

        Jagten hat einige ziemlich grossen Schwächen im Drehbuch, aber ich finde, dass das Thema insgesamt gut bearbeitet wird, der Film geht einem wirklich unter die Haut, nicht zuletzt wegen der guten Darsteller.

        Ja, ich mag die Dogma-Filme, finde die Regeln grundsätzlich interessant, gleichzeitig aber teilweise etwas bemüht und „anstrengend“ (und ich ziehe die stärker nachbearbeiteten/aufbereiteten Filme in der Regel vor) – und Sie?

      • Zufferey Marcel sagt:

        Also die Dogma 95-Filme fand ich auch eher anstrengend damals. Aber ‚das Fest‘ war eine Wucht, in jeder Beziehung: Wie der Protagonist gegen Schluss draussen im Dunkeln an einen Baum gefesselt wird, nur damit er nicht die Wahrheit sagen kann, das ist schon sehr, sehr beeindruckend! Dieses Bild einer Familie, die wie ein riesengrosser Organismus funktioniert und Fremdkörper förmlich abstösst, wie krankes Gewebe… Das ist einfach atemberaubend und schon fast Bergman-Niveau!

        Jagten habe ich nie gesehen. Ist der trotz aller Kritik empfehlenswert?

      • Katharina sagt:

        ‚Dieses Bild einer Familie, die wie ein riesengrosser Organismus funktioniert und Fremdkörper förmlich abstösst, wie krankes Gewebe‘

        Diese Faszination ist kongruent mit dem typischen Drumph Dumbette. Vor allem jemand, der sich dann noch in gespielter Ironie als Ex-Nazi bezeichnet.

        Aber eben. In Fairness betreffend der verbalen Wutentgleisung: Fühlt Er sich betupft, weil Poleposition etwas mit den Kindergärtnern im Formul 1 Zirkus, an der Poleposition, zu tun hat, und dass selbstredend die ‚pralle Männlichkeit in Fleisch und Blut‘, …, angegriffen wurde? Das soll ein ‚Richtiger Mann‘ mit erfüllter Libido sein? Der sich von einem assoziativen Spin zu Protzen dermassen zu Ad Hominem Ausfälligkeiten der primitivsten pauschalisierendsten Art hinreissen lässt? How uncool.

      • Katharina sagt:

        Des weiteren: Um dem opportunistisch selektiven Zitieren von Zuffi zuzudienen….: Aus dem von ihm geposteten Link zu Zeit.de über Sloterdijk:

        ‚Ich bin ganz 68erin, wenn ich sage, dass eine Entmystifizierung und Enttabuisierung sexueller Bedürfnisse sowie eine Normalisierung und Entdiabolisierung von allem, was nicht der hetero- und cissexuellen Matrix entspricht, die Welt ein Stück besser macht . Damit diese Normen- und Werteverschiebung jedoch nicht wie in der Vergangenheit nur wenigen nützt und zu Lasten anderer geht, ist es immens wichtig, dabei Machtverhältnisse – etwa zwischen Erwachsenen und Kindern oder auch Frauen und Männern – im Auge zu behalten.‘

      • Zufferey Marcel sagt:

        I don’t give a fuck, Katharina, sorry 😉

      • Susi sagt:

        @MZ: „Jagten“ ist von Vinterberg ja als Gegenstück zu „Festen“ gedacht, weil es das gleiche Thema mit ungekehrten Ansätzen behandelt. Er kommt nicht an „Festen“ ran, aber ich finde ihn schon empfehlenswert, weil gerade die Dynamik des Rufmordes, die lebhafte Fantasie der Kinder, die bleibende Stigmatisierung extrem eindrücklich aufgezeigt werden. (Zudem mag ich halt Mads Mikkelsen sehr gern 🙂 )

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ja, der Mikkelsen sieht zweifellos interessant aus, fast ein bisschen wie Brian Ferry (Roxy Music).

        Soso, Jagten war also als Gegenstück zu Festen gedacht. Das wusste ich gar nicht. Ich fürchte mich ein Wenig davor, Jagten zu schauen. Weil ich (wieder) enttäuscht werden könnte. So wie bei Melancholia von Lars von Trier, wenn wir schon bei Dogma und deren Begründern sind. In der Pause habe ich mir seinerzeit im Kino noch überlegt, ob ich einfach wieder hinaus spazieren soll. So viel Kulturpessimismus ist einfach strafbar, sorry! Gut, Melancholia ist ja sozusagen eine Zelluloid gewordene, schwere Depression, wie Lars von Trier damals ja selbst gesagt hat.

        P.S. Falls Sie cinéphil sind, kann ich Ihnen Netflix nur allerwärmstens empfehlen! Unglaublich, was heute alles möglich ist 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Katharina: Als ehemals pansexuellem Mann musst du mir jetzt nicht auch noch Homophobie unterstellen, wirklich nicht! Das hast du doch hoffentlich nicht nötig, oder? Wie mein Verhältnis zur Homosexualität aussieht, weisst du ja hoffentlich noch.

        Ausser du willst dich nicht mehr daran erinnern.

      • Susi sagt:

        Jagten ist von Melancholia meilenweit entfernt, Melancholia ist ja extrem stilisiert und bei Jagten ist man sehr nahe bei den Figuren. Mir gefiel Melancholia ganz gut, der eignet sich so schön für verschiedene Interpretationsansätze! (Übrigens, der krasseste Film von Lars van Trier ist „Antichrist“ – mein Mann und ich mussten den auch als eingefleischte Horror-Fans in der Mitte für einen Tag unterbrechen…)

      • Susi sagt:

        Ich bin sehr cinéphil, habe ja das Fach zusätzlich studiert und unterrichte auch Medienkunde/Filmanalyse. Bin grad mitten in einer Kurswoche zum Thema „Psychoanalytische Filminterpretation“, immer wieder spannend. Ich LIEBE Netflix (und schaue jeden Müll), und was schauen Sie?

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Susi: Gut, der Antichrist war mir einfach schon vom Trailer her zu hardcore. Also habe ich freiwillig auf den Konsum dieses Filmes verzichtet: Ich will ja schliesslich danach noch ruhig schlafen können 😉 Ich mag übrigens Studiofilme und Independent Movies sehr. Kennen Sie z. B. den Film White Lighnin‘ von Dominic Murphy? Total abgefahren!

        Netflix? Orphan Black habe ich gerade beendet. Sehr aktuelle Thematik und eine brillante Schauspielerin. Auch wenn man es mit ihren unzähligen Rollen vielleicht etwas übertreibt. Gut, andererseits: Sir Alec Guinness hat das ja vor Jahrzehnten auch einmal gemacht (Adel verpflichtet). Was mir an Netflix gefällt: Da werden Sachen produziert, die in Hollywood nie möglich wären! Und das bei z. T. höchstem, künstlerischem Anspruch!

      • Zufferey Marcel sagt:

        White Lightnin‘ natürlich, sorry.

      • Susi sagt:

        Orphan Black ist auf meiner Netflix-Liste, einfach noch nicht dazu gekommen, und White Lightnin habe ich jetzt notiert, danke für den Tipp! 🙂

  • Tobias 2 sagt:

    Ich als Mann, behaupte, das ist alleine eine Frage der Liebe, der Hingabe und des Vertrauens gegenüber PartnerIn, und sonst der Hingabe, wenn sie alleine ist.

  • Fabia sagt:

    Mit der Stimulation der der Klitoris geht doch alles ziemlich rasch und einfach. Deshalb ist man/frau vor allem auf die Klitoris fixiert und verpasst die Möglichkeiten von gutem Sex. Wo ist ein Mann, der beim Sex die Klitoris mal in Ruhe lässt und sich nur auf andere Bereich konzentriert?

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      …alpöhi, vontobel…. wo seid ihr??? 🙂

    • Annalena sagt:

      Das bedeutet Buffet anstatt Tellerservice. Ich zweifle, ob Männer das beherrschen (wollen).

      • Sportpapi sagt:

        @Annalena: Selbstbedienung? Ich bin doch kein Objekt! 🙂

      • Annalena sagt:

        Kommt auf die Ansicht an, ich würde das eher als Geschenk bezeichnen, weil unbezahlbar. In gewissem Sinne also doch ein Objekt, schau an…;-)

      • Sportpapi sagt:

        Ein Geschenk bekommt man, das nimmt man sich nicht einfach. Und vielfach bekommt man erst noch das Falsche…
        Ich glaube einfach, ihr Sinnbild passt nicht so ganz. Und die Pauschalisierung „Männer“ schon gar nicht, wo Sie doch vermutlich gerade mit einem unzufrieden waren (und kein Wort darüber verlieren, wie es Ihm denn erging).

      • Urs M. sagt:

        @Annalena, wie Sie weiter unten schreiben, sehen sie den Sinn von Sex mit Männern eh nicht. Dann kann Ihnen eigentlich egal sein, was von den Männern serviert wird. Und den Sex jenen überlassen, die ihn geniessen und erwiedern können.

      • Annalena sagt:

        SP, ihm ging es gut, nehme ich mindestens an. Er verstand nicht, warum ich nach 19 Jahren Ehe und einigen Versuchen mit Therapie die Scheidung einreichte. Wir hatten es lange Zeit schön, es war auch mein Wunsch, den „Urzustand“ wieder herzustellen. Klappte nicht. Sein Fazit am Tag der Scheidung; Ich habe dich halt nicht ernst genommen.
        Der Grund für meine Unzufriedenheit war nebenbei nicht schlechter Sex. Wie anders und erfüllend Sex sein kann, auch emotional und spirituell beglückend, wusste ich damals noch nicht. Wenn ich das nicht erfahren hätte, ich hätte nichts vermisst, da ich so was schlicht nicht erwartete. Man lernt zum Glück nie aus.
        Übrigens, mit Masturbation kann ich nichts anfangen, das langweilt mich. Sex braucht meiner Empfindung nach ein Gegenüber.

      • Annalena sagt:

        Erstaunlich, Urs M, wie gehässig Männer reagieren, wenn eine Frau merkt, dass das Leben ohne sie (Männer) in jeder Beziehung sehr gut funktioniert. Anders als Männer, diese können noch so enttäuscht und frustriert sein, es zieht sie immer noch zum Weib.
        „Überlassen Sie den Sex……“
        Wie kommen Sie dazu, den Genuss sexueller Aktivitäten heterosexuellen Paaren vorbehalten zu wollen? Ein bisschen homophob oder was? Und ehrlich, welchen Sinn hat Sex ausser Genuss? Plädieren Sie für die strenge Auslegung im Sinne der Heiligen Schrift: Ihr Kinderlein kommet?

      • Sportpapi sagt:

        @Annalena: „Wie kommen Sie dazu, den Genuss sexueller Aktivitäten heterosexuellen Paaren vorbehalten zu wollen?“
        Lustigerweise hat er doch nur in Ton und Art auf Ihre pauschale Aussage reagiert, dass Sex mit Männern viel schlechter klappt als mit Frauen, weil Männer irgendetwas nicht wollen, können oder können wollen (was das sein soll, haben Sie aber immer noch nicht erklärt).
        Geniessen Sie doch Ihre neuen Erfahrungen, ohne damit gleich missionieren zu wollen.

      • Sportpapi sagt:

        Und wie es scheint ging es ja sowieso mehr um eine Person (und nicht mal seine Fähigkeiten) und eine Beziehung, und nicht um ein Geschlecht.

  • Beatrice sagt:

    „Denn die Frau weiss idealerweise selbst am besten, was und wie es ihr gefällt …“

    das ist ja nicht nur bei der Frau so sondern auch der Mann wird selber am besten wissen was und wie es ihm gefällt!

  • Sarah sagt:

    Jaaaaaaaaa. Noch Fragen?

    Ich denke Frau ist selbst verantwortlich für ihre Orgasmen. Zusammen machts nur mehr Spass.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Einhundert Punkte, Sarah :o)

      • Sarah sagt:

        Es ist wichtig als Frau die Verantwortung zu übernehmen. Das gibt auch viel Selbstvertrauen, dem Mann etwas geben zu können. So haben beide was davon 🙂

        Morgen ist Wochenende Leute, na los ran an den Mann oder die Frau.

  • Sparter sagt:

    Der weibliche Orgasmus ist nicht nur das wohl kontroverseste Thema in Bereich Sexualität, er scheint auch der heilige Gral zu sein. Das, worum sich immer und ständig alles dreht Ich frage mich da immer, was da Schwule machen sollen, die ja eigentlich immer nur Sexualität 2ter Klasse ausleben? Vermutlich haben die einfach Spass und diskutieren weniger darüber.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      der „weibliche orgasmus“ wird überschätzt. es ist aber lustig, dass vornehmlich die feministinnen sich hier richtig reinsteigern können und eine ganz normale körperfunktion zum weiblichen paradigma hochstilisieren. ich sag ja immer „wänn’s stimmt, dänn chunnt’s!“ 🙂

    • Susi sagt:

      Äh, Sparter, nein, es ist nicht der weibliche Orgasmus, sondern das männliche Sperma, wodurch die Erde sich erst dreht!

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        frau susi. ihr statement sollte sich jede „normale“ frau auf die schenkel tätowieren lassen – bravo! wanna cookie?! 😉 🙂

      • Susi sagt:

        Oder auf den Hintern.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        …one more cookie für sie!!! 🙂 dann kann man(n)s gut sehen, und erst noch das bierglas auf dem rücken abstellen.

      • Susi sagt:

        Hey, heute ist’s echt lustig hier!!

        🙂 😀

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        …aber nur dank ihnen und mir. cookies for both of us!

      • Susi sagt:

        Ja, ich finde es auch sonst zum Teil lustig, was die Leute so schreiben, echt jetzt, obwohl das Thema oben so Bravo-mässig ernst daherkommt!

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        was mir doch positiv auffällt gegenüber den zeiten mit frau binswanger. ich finde, es hat im hausfrauen-blog hier nun mehr damen, welche nicht ganz so männerverachtend sind. muss hier aber noch anmerken. nichts gegen m. binswanger. sie ist hoch intelligent aber halt – wie soll ich das sagen – nicht ganz einfach…

      • Carolina sagt:

        Ja, stimmt schon, Rittermann. Irgendwie haben sich – bis auf ein paar Ausnahmen – alle weiterentwickelt! Nur Sie nicht…….. Denselben Stammtisch-Schrott, den Sie seit Jahren loslassen…..
        Zuviel Cookies? Zuckerschub? ;-((

  • Gundel sagt:

    Widerspenstige – ihre Schwatzen ist eine Beleidigung für sämtliche Frauen.
    Es ist selbstherrlich und egomanisch.
    Ich bin froh, machen sich Männer Gedanken. Davon profitiere ich.
    Wenn ihre Partner nicht den Bruchteil ihres Höhepunktes erleben, dann spricht das Bände über ihre Qualitäten.

    • Widerspenstige sagt:

      Gundel, übernehmen Sie, ich sollte echt andere Dinge tun heute noch. o_o

      • Annalena sagt:

        Doch, SP, eigentlich schon. Ich habe mir jedenfalls immer einen Kopf gemacht, ob ich als Partnerin tauge und mein Herr und Gebieter zufrieden ist mit meiner Dienstleistung. Aber vielleicht ist da eine Entwicklung der Gepflogenheiten an mir vorbei gegangen.

    • Sportpapi sagt:

      „Wenn ihre Partner nicht den Bruchteil ihres Höhepunktes erleben, dann spricht das Bände über ihre Qualitäten.“ Gundel, das ist der männliche Orgasmus, das geht doch eine Frau gar nichts an…

  • Malena sagt:

    21 Kommentare, und 3 Frauen haben schon geschrieben wie toll Sex ihr Sex. Ein Muster?

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, das ist ein gutes Beispiel und kann durchaus als Richtschnur herhalten. Männer ereifern sich gerne hier sofort und wollen ‚dabei sein‘. Ich finde es inzwischen belustigend, wie sie sich um das Lustobjekt ‚Sexhandlung‘ scharren, als gäbe es tatsächlich dazu etwas Brauchbares zu sagen. Es geht um den weiblichen Orgasmus und da kann Mann nicht im Entferntesten mithalten – geschweige denn mitreden.

      • Alpöhi sagt:

        Aber um es den Frauen zu besorgen, sind die Männer dann gut genug?

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        alpöhi. im falle von frau „widerspenstig“ bestimmt nicht. da müssen einfach immer genug reserve-batterien lagernd sein. allen vorurteilen zum trotz – auch mancher mann hat eine gewisse selbstachtung und „steigt nicht über alles.“

      • Widerspenstige sagt:

        Mit Männern, die sinnliche Intelligenz mitbringen diskutiere ich sehr gerne. Mit Männern, die nur Markieren wollen hier ständig im MB verzichte ich ebenso gerne. Besorgen Sie es sich selber, Almöhi.

      • Alpöhi sagt:

        WS, mich deucht, Herr Rittermann hat die bessere Antwort gegeben.
        Ich geh jetzt zu meiner Geschlechtspartnerin.

      • Annalena sagt:

        Nein, Alpöhi. Das können Frauen viel besser.
        Sex mit einem Mann ist Tellerservice, wer Glück hat, bekommt vielleicht einen Salat voraus. Dessert ist nicht.
        Sex mit einer Frau ist Buffet: Antipasti, primi piatti, secondi, dolci, alles da. Sie bedient sich wo sie will, wie sie will, ganz nach belieben. Bis sie satt ist.

      • Sportpapi sagt:

        Annalena, ich habe vollstes Verständnis. Ich finde Sex mit einer Frau ja auch viel prickelnder. Andererseits: Was haben Sie einer Frau zu bieten, was ein Mann nicht kann?

      • Sportpapi sagt:

        Hm, WS: Wenn Männer bei weiblichen Orgasmus weder mithalten (?), noch mitreden können, nehme ich an, sie sind auch auf keine Art und Weise beteiligt?
        Wenn ich dir zu zuhöre frage ich mich immer, ob eigentlich dein Partner oder deine Partner/innen eigentlich auch so zufrieden sind wie du? Oder geht es gar nicht um ihr Wohl?

      • Reincarnation of XY sagt:

        Annalena – wenn sie auf Frauen stehen, ist das ja schön für sie. Aber ist doch etwas kindisch, wie sie es hier darstellen. Das wär etwa, wie wenn ein Mann, der auf Männer steht, sagt, dass Frauen in sexueller Hinsicht es einfach nicht wirklich drauf haben.

      • lola sagt:

        @Ws
        Aha, ich verstehe: Der weibliche Orgasmus ist für den Mann quasi das, was Skandinavien für die Welt ist…..

      • Annalena sagt:

        Hui, Roxy, sind Sie eingeschnappt? Ihr Vergleich hinkt etwas, weil Frauen und Männer sexuell einfach sehr unterschiedlich ticken. Da ich eine der post 40er Lesbe bin, weiss ich, wovon ich spreche. Wie Herr Seiler sagte, ihm ist die Frau beim Akt ziemlich egal, Hauptsache, er kommt. Ich habe das in meiner Heteropartnerschaft ähnlich erlebt, ich musst selber lernen, wie und in welchen Gelegenheiten ein Orgasmus möglich wird und wann nicht. Mein Partner mochte es, wenn „es“ mir gefiel, aber das wars dann auch. Mit einer Frau ist das anders. Ich kümmere mich um ihr Wohlergehen und sie um meines. Es kommt nie das ungute Gefühl auf, einzig dem Lustgewinn des Partners zu dienen. (Das Gesetz sprach von „ehelicher Pflicht“). Und SP, Frauenvorteil, wir „können“ immer.

      • Sportpapi sagt:

        @Annalena: „Und SP, Frauenvorteil, wir „können“ immer.“ Ach ja, da höre ich aber anderes. Was könnt ihr denn immer, was ein Mann nicht auch jederzeit könnte? Und was hat das mit dem Geschlecht zu tun, ob man sich um das Wohlergeben des anderen kümmert? Aber es fällt auf, dass Sie zwar beschreiben, wie sich ihr Mann zwar für ihr Wohlergeben interessiert hat, aber offenbar zu wenig, Sie aber mit keinem Wort erwähnen, was Sie denn für ihn getan haben.
        Insgesamt scheint mir das nun eher keine Frage des Geschlechts, sondern von Menschen und Beziehungen zu sein.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Annalena – wo denken sie hin. Ich sage Männern, die so pauschal über Frauen reden wie sie über Männer, genau dasselbe.

        Für guten Sex braucht es immer zwei. Wenn er also nicht gut ist, stellt das zumindest auch Sie selbst in Frage.
        Mit SP habe ich oft darüber gestritten, und mir wurde vorgeworfen vom Mann „zu viel zu erwarten“. Aber darum ging es mir nie. Denn wenn eine Frau sich beklagt, dann sage ich ihr das gleiche: Wer besseren Sex wünscht, muss vielleicht zuerst mal selbst besser werden. Vielleicht hat er es einfach nicht geschafft, beim Partner die verborgenen Energien freizulegen.
        So sage ich das klagenden Männern (und meine Frau sagt es ihren, mit ihren Lovern unzufriedenen Freundinnen).

      • Reincarnation of XY sagt:

        Sie sollten also einfach sagen: Ich und Männer, nein, das hat nie wirklich gefunzt, ich wurde nur mit Frauen glücklich. – Das ist ok. Gibt auch genügend Männer, die dasselbe über Sex mit Frauen sagen können (und das IST genau dasselbe – auch wenn dadurch vielleicht ein Zacken aus ihrer Krone fällt).

        Das ist völlig ok. Es kann nicht jeder mit jedem. Aber wer dann arrogant einfach ein ganzes Geschlecht abwertet und sagt: Männer können einfach nicht mit Frauen (oder umgekehrt), der liegt schon neben der Spur.
        Denken Sie einfach mal drüber nach.
        Ich gönn ihnen von Herzen, dass sie glücklich geworden sind, aber diesen verengten Horizont braucht es dazu nicht.

    • Malena sagt:

      Nein Widerborstige, mein Kommentar war kein dumpfes ‚Männer haben bei Frauenthemen nichts zu sagen‘. Ich fand es auffällig, dass anscheinend viele Kommentatorinnen das Bedürfnis haben uns mitzuteilen, dass sie ‚guten‘ sex, potente partner oder fantastische multiple Orgasmen haben. Im Vergleich zu andern, weniger attraktiven Frauen? Verstehe nicht ganz woher diese Prahlerei kommt…

      • Susi sagt:

        @Malena: Bei mir hat’s nicht mit Prahlerei zu tun (ausser ich werde dazu getrieben wie im Austausch mit Kurt), sondern eher mit einem Hinweis auf weibliche Sexualität. Schade, dass Sie hier grad auf ein Konkurrenzverhalten schliessen, das ist kein so tolles Frauenbild, das Sie haben.

      • Annalena sagt:

        Liebe Malena, ich bin zu alt um attraktiv zu sein. Aber ich werde geliebt und ich liebe. Vielleicht ist das der Boden, auf dem fantastischer Sex gedeiht.

      • Malena sagt:

        Menschenbild, nicht Frauenbild, Susi. 😉 Wenn ein männlicher Kommentator mit seinen fantastischen Gefühlen, seinen schönen Freundinnen, seinem Geld oder seinen hochbegabten Kindern angibt, wirkt das auf mich ebenfalls etwas befremdlich. Und ja, ich glaube dass Konkorrenzverhalten, resp. der Wunsch, und gegenüber andern überlegen zu fühlen oder darzustellen, eine viel wichtigere Rolle spielt als wir uns eingestehen wollen.

      • Sportpapi sagt:

        @Malena: Es wird doch sicher hier niemand schreiben, dass er/sie halt nicht so recht weiss, wie er/sie den Partner glücklich machen kann. Liegt also in der Natur der Sache, dass nur sehr „erfolgreiche“ Sexpert/innen sich zu Wort melden. Mich würde nur jeweils wunder nehmen, ob das die Partner auch so sehen.

      • Susi sagt:

        @Malena: „ich glaube dass Konkorrenzverhalten, resp. der Wunsch, und gegenüber andern überlegen zu fühlen oder darzustellen, eine viel wichtigere Rolle spielt als wir uns eingestehen wollen.“

        Ja, das stimmt natürlich. Ich lese zur Zeit grad „Die Narzissmusfalle“ von Reinhard Haller, was da steht, passt sehr gut zu dem, was Sie schreiben. Dennoch ist es ein Unterschied, ob man selbst gut dastehen will oder ob man andere abwerten möchte. Sie haben die Entwertung einfach impliziert und das finde ich dann doch etwas heikel. (Für mich beispielsweise gilt: Wie die meisten stehe ich gerne gut da, und in gewissen Bereichen tue ich das tatsächlich. Aber dazu brauche ich andere nicht abzuwerten.)

      • Susi sagt:

        @SP: Kannst ja mal meinen Mann fragen, der gibt dir schon Auskunft! 😀

      • Sportpapi sagt:

        Ich schreib ihn gleich an!
        Ehrlich gesagt, würde ich mich natürlich nie getrauen zu fragen, ich bin da nicht so offenherzig.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Sex mit einer Frau ist Buffet….

        Nur dass bei diesem Buffet die Salatgurke fehlt.

      • Malena sagt:

        Liebe Susi, wollte Dir nicht zu nahe treten, ich kenne Dich ja nicht persönlich. Fand einfach die Häufung solcher Kommentare auffallend.

        Und ‚gut dastehen‘ ist denk ich meist relativ zu andern. Wie ausgeprägt dabei die Tendenz zum Abwerten anderer ist (subtil oder grob), da gibt es grosse individuelle Unterschiede. Sieht man auch bei anderen Themen, z.B. Betreuungs-Modelle, Kindererziehung, politische Einstellung…

      • Susi sagt:

        @Malena: Kein Problem, habe es nicht persönlich genommen, wollte mich nur erklären! (Und natürlich bin ich narzisstisch, aber meistens auch nett! 😉 )
        Dir auch schönä Abig!

  • Katharina sagt:

    ‚vaginaler Orgasmus‘ Da hat Frau wohl im Anatomieunterricht geschlafen:

    https://drive.google.com/a/vice.com/file/d/0B6BBdtvBjt3xQlg5UFZtS212V0k/view

    • Widerspenstige sagt:

      Katharina, sei doch nicht so streng mit der Sexologin und drück‘ ein Auge zu. Immerhin gibt es wahrscheinlich so einige Aha-Erlebnisse für bisher Unwissende über diesen lustvollsten Bereich im Körper einer Frau. Ich vermisse aber schon im Artikel eine präzisere Beschreibung der Reichweite eines heftigen Orgasmus im gesamten Beckenbereich und noch ausstrahlend in alle Körperregionen. Und sehr lange anhaltend …. uff! Das hat uns Frau Burri wohl bewusst vorenthalten und wollte nur an der Oberfläche ein bisschen kratzen, diese wilde Katze!

      • Susi sagt:

        Haha, WS, heute sind Sie mir zur Abwechslung mal sympathisch 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Gleichweis, sagen Sie, was Sache ist, Susi 😆

      • Katharina sagt:

        WS: Der Verlauf hier war ja nicht anders als zu erwarten.

        Worauf ich eigentlich hinauswollte: Burri sollte eigentlich mehr von Anatomie verstehen, wenn sie sich schon Sexologin nennt. Vaginaler O ist in dem Sinn eine Mähr, dass es auch an jenem Ort um die Clitoris handelt. Diese ist komplexer und weitaus grösser als die kleine sichtbare Perle. Viele Frauen wissen das nicht, dank ‚Sexualkunde‘. Es stimmt also, dass Frauen für ihre sexuelle Erfüllung selbst verantwortlich sind. Das beginnt mit den Wissen und ertasten des eigenen Körpers und endet mit Kommunizieren mit dem/der PartnerIn. Kommunizieren dann selbstredend auch beim Akt selber. Denn das ist, was letzterer ist.

        Lies hier nach:

        http://www.vice.com/read/talking-to-the-woman-who-designed-a-3d-printed-clitoris-876

      • Katharina sagt:

        ‚Annalena, ich habe vollstes Verständnis. Ich finde Sex mit einer Frau ja auch viel prickelnder. Andererseits: Was haben Sie einer Frau zu bieten, was ein Mann nicht kann?‘ Wurde hier gesagt. Dokumentiert die Dämonisierung, Verminderung und Unverständnis Jemandes, der/die nicht heteronormative Libido lebt. Und dokumentiert in einem Satz Male Privilege.

        Umgekehrt ist es falsch, dann jene Libido als pauschal besser zu bewerten.

  • Danielle Heschtère sagt:

    Ist das auf dem Bild ein Orgasmus? Übrigens klimaxe ich sehr gerne und oft – mit oder ohne Partner, mit oder ohne Rödererkristall – einfach dem Orgasmus Willen. Orgasmen soll man haben und nicht drüber labbern.

  • Susi sagt:

    Warum werden Masturbation und Geschlechtsverkehr einander immer konkurrenzmässig gegenübergestellt? Warum reagieren Partner (häufiger: Parntnerinnen) sogar eifersüchtig, wenn der andere es sich selbst macht (und dieser muss es dann heimlich tun)? smh. Beides kann in konkurrenzlos parallel (oder in Kombi) verlaufen.

    • Alpöhi sagt:

      Ich denke diesen Gedanken noch etwas weiter: Wenn 80% der Frauen keinen vaginalen O. bekommen können, dann belibt diesen Frauen nur der klitorale O. „übrig“. Die Aufgabe wäre doch dann, diesen in das gemeinsame Erleben „einzubauen“. Oder nicht?

      • Susi sagt:

        Würde ich eigentlich als Standard sehen.

      • Alpöhi sagt:

        Warum gibt es denn dann das heutige Blogthema?
        Und warum laufen so viele Frauen aus den Beziehungen davon, wenn es doch „befriedigend“ (im Wortsinn) ist?

      • Kurt Seiler sagt:

        Ja Susi.
        Über dem Bett eine Liste die man Punkt für Punkt abarbeiten muss.
        Das törnt mich auch total an.

      • Susi sagt:

        @Kurt: Die Sexbegabten brauchen eben keine Checklisten…

      • Susi sagt:

        @Alpöhi: Sind Sie jetzt so einfach gestrickt, dass Sie sagen, wenn eine Frau sexuell befriedigt ist in der Beziehung, dann bleibt sie auch? Ok…

      • Kurt Seiler sagt:

        @Susi.
        Es geht nicht um die Begabung….
        ….sondern nur um den Hauptgewinn.
        Und da ist meine Trefferquote nahezu 100%.
        Und Ihre?

      • Alpöhi sagt:

        Susi, es gibt in einer Beziehung schon noch ein paar andere „Baustellen“. Aber wenn eine Frau zu Hause alles bekommt – warum sollte sie dann weglaufen?

        Umkehrschluss: Wenn sie wegläuft, bekommt sie eben zu Hause nicht das was sie bräuchte. Ist sie dann (von Anfang an) an den Falschen geraten, hat sie sich was vorgemacht, oder was ist es dann?

        Ja, man kann sich auch auseinanderleben, aber darum geht es mir jetzt grad nicht.

      • Susi sagt:

        @Alpöhi: Für mich hörte es sich grad so an, als bekäme die Frau „alles“, wenn sie guten Sex bekommt. Oder habe ich das falsch verstanden?

      • Susi sagt:

        @Kurt: Es geht nur um den Hauptgewinn (Hauptgewinn = Orgasmus)? Dazu sag ich jetzt mal nichts, da reichen die paar Zeichen nicht aus.

        Wenn Sie schon fragen, gebe ich gerne Antwort, auch wenn die übliche Reaktion dann Ungläubigkeit ist: Bei mir liegt die Erfolgsquote bei 200-1200%, wenn sie schon von Zahlen reden. Im Schnitt wohl bei 400%.

      • Susi sagt:

        (Wäre ich ein Mann, würde ich jetzt sagen: „Meiner ist grösser!“)

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Kurt Seiler

        Beim Mann ist der Hauptgewinn annähernd immer 100%, was aber nicht bedeuten muss, dass SIE ein Hauptgewinn für die Frau(en) sind. Mit der Sexbegabung ist es nicht wie beim 80 m Lauf; der Schnellste ist dann die grösste Niete.

    • Anh Toàn sagt:

      @Susi: Ganz genau, auch SEX mit einem Partner sollte eben zumindest auch „Selbstbefriedigung“ sein, Nina Hagen hat es vorgemacht am Fernsehen, war ein riesen Skandal:

      https://www.youtube.com/watch?v=4YxJ5UShIDg

  • Urs M. sagt:

    Sex ist ein super Thema zum verallgemeinern, schliesslich haben alle Menschen annähernd den gleichen Sex gleich oft und mit gleich vielen Partnern in denselben Stellungen. Und dann noch der feministisch-wissenschaftliche Stempel auf die Aussage drauf. Besser kann man dieses Thema gar nicht angehen. Hut ab.

    • die andere Tina sagt:

      @urs: „Der feministisch-wissenschaftliche Stempel“? Huch, welch pompöse Worte! Wie kann man bloss so was in den Artikel oben reinlesen? Aber abgesehen davon und zum Vergleich: Es ist nicht lange her, da wurden Frauen in unseren Breitengraden in Irrenanstalten gesperrt, wenn sie nur schon zugaben Orgasmen zu haben. Es war ja schliesslich „wissenschaftlich erwiesen“ – von Männern natürlich -, dass Frauen, die Spass an Sex haben, krank sind. Also spar dir die Phrasen von „feministisch-wissenschaftlich“, denn was auch immer „feministisch-wissenschaftlich“ sein soll, es ist harmloser als das, was männliche Wissenschaftler Frauen und Kindern im Namen der Wissenschaft angedichtet haben.

      • Sabine sagt:

        Jawoll, wir Frauen und Kinder sind Opfer! Wir sind unterdrückt vom bösen Patriarchat! Wir wurden sogar als Hexen verbrennt von bösen Männern.

      • die andere Tina sagt:

        @sabine: Ach ja, das musste ja kommen. Gerade weil Frauen hier keine Opfer mehr sind, kann ich es mir leisten, eine Aussage, die ich daneben finde, überhaupt zu kritisieren und Tatsachen nicht zu beschönigen. Seltsam kommt immer dieses sarkastische „Jawoll, armes Opfer“ immer dann, wenn jemandem überhaupt kein Argument mehr einfällt. Warum wohl? Weil es so schwierig ist, Tatachen zu widerlegen? Was Kinder angeht, so gibt es leider allzu viele Opfer. Also lass die einfach aus dem Spiel.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Sabinius – die andere Tina hat hier einfach recht.

        Wir Männer dürfen uns ja, so wie ich weiter oben, auch Gehör verschaffen und anregen, ob denn auch die Frauen sich noch verbessern könnten. Das würde dann tatsächlich weiterhelfen. Intelligente Frauen würden sich dann darüber Gedanken machen, so wie sich intelligente Männer Gedanken machen, wenn sie sich die weibliche Sicht der Dinge anhören.

      • Widerspenstige sagt:

        Wieder mal als Sabine-Troll in Frauennick unterwegs, Mann?

  • Peter Stalder sagt:

    Meiner Erfahrung nach liegt vieles was im Bett nicht funktioniert an uns Männern. Nicht, dass wir ihn nicht hochkriegen, aber nicht jeder Mann hat die Fähigkeit „sich total auf die Frau einzulassen“. Zu viele von uns haben die Unterschiedlichkeit der Frau im Sex noch nicht verstanden – oder haben einfach gar nicht die Sensibilität dazu.
    Es gibt auch Frauen, die einem während dem Sex bitten, ihnen keinen Orgasmus zu machen, weil es gerade so schön ist – sie wollen einfach so weitermachen, um es länger geniessen zu können auf der höchsten Wolke zu fliegen (nein, ich sage jetzt nicht reiten!) – ich finde das total schön und heiss.

    • Urs M. sagt:

      Peter, mit wie vielen Männern waren Sie denn Ihrer Erfahrung nach im Bett?

    • Susi sagt:

      Peter hat recht.

    • Olivia Brunner sagt:

      Peter hat nicht sehr viel verstanden. Das beste bei uns im Gegensatz zu Euch sind multiple Orgasmen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir „wenn es uns gekommen ist“ nicht auf die Seite rollen und einschlafen. Ich will dann immer nochmals, wie ein kleines Kind… bis alles wund ist.

      • Widerspenstige sagt:

        Echt jetzt, Olivia B? Bis alles wund ist? Ich reibe mir die Augen, woher Sie da noch einen Lustgewinn ausmachen. Aber das mit den multiplen Orgasmen hat was unglaublich Erhebendes und möchte ich nicht missen müssen. Nie!

      • Zufferey Marcel sagt:

        Es gibt Männer, die ebenfalls multiple Orgasmen haben können- spritzige sogar! Nur gibt das Internet über dieses Phänomen leider absolut nichts her, obwohl es sonst ja alles weiss 😉

      • Olivia Brunner sagt:

        das mit dem wund sein, ist natürlich Idealfall und Wunschvorstellung, die alle vier Jahre mal eintrifft.

      • Annalena sagt:

        Salz auf meiner Haut: es ist alles so wund, (angeschwollen, ich weiss nicht mehr so genau), dass kein Spaghetti mehr rein geht. Ist meiner Empfindung nach nicht nötig. Aber Frauen sind ja verschieden. Hingegen sind multiple Orgasmen wahrlich ein Geschenk des Himmel.

    • Kurt Seiler sagt:

      Bullshit.
      Die Frau ist selber verantwortlich für ihren Höhepunkt. Hauptsache ich komme.
      Ich übernehme nicht auch noch Verantwortung für die Frau.
      Aber eben: der Mann zieht in den Krieg und der Mann soll es der Frau richten.

      • Widerspenstige sagt:

        Tja, dann würde ich es lassen und besser Masturbieren, Kurt S. Vielleicht hilft mehr Einsicht, wenn weniger Pornos geschaut werden? Der Mann sollte weniger in den Krieg ziehen und mehr Liebe machen. Dann wären wir schon viel weiter.

      • Kurt Seiler sagt:

        @Widerspenstige
        Meine Worte.
        Viel Sex mit viel Partnerinnen, Onanie. Alles OK. Aber Pornos können auch inspirierend sein.
        …weniger Krieg sowieso.

      • Widerspenstige sagt:

        Kurt S, hier wäre weniger mehr sprich mit wenigen Frauen ein intensives gegenseitiges Lustvermögen aufbauen. Nacheinander nicht nebeneinader gelebte Verhältnisse. Dann baut sich Vertrauen auf – und zwar gegenseitig. Je mehr ich mich als Frau verstanden fühle während dem Liebesspiel, desto eher gehe ich auf Stellungen ein, die ich bei einem eher flüchtigen Kick nicht machen würde. Das Ganze ist etwas komplexer als es so runter zu brechen auf ‚möglichst viele, damit ich selber sicher auf meine Kosten komme‘. Die Leere danach ist grenzenlos und muss mit immer neuen Kicks/härteren Pornos aufgeladen werden. Und ich sage bewusst ‚Liebe machen‘ wie es so schön heisst ‚faire l’amour‘ oder ‚make Love‘ – das ist mehr als Sexhandlung durchziehen.

      • Kurt Seiler sagt:

        @Widerspenstige.
        „Die Leere danach ist grenzenlos…“, „neuen Kicks/härteren Pornos…“.
        Sie wollen mir ein schlechtes Gewissen einreden.
        Ein grobes Foul!
        Sex ist Fun.
        Ein paar Minuten Spass.
        Nicht mehr und nicht weniger.

      • Annalena sagt:

        Ich behaupte Herr Seiler, Sie vertreten eine sehr gängige männliche Anschauung. Männer brauchen Frauen, um ihren Hormonstau abzureagieren. Ob die Rammelei den Frauen gefällt oder nicht, ist nicht ihre Sache. Und nach Jahren des Frustes stellen die Frauen die unbefriedigende Egoshow ab, sie beschäftigen sich mit wichtigeren Dingen, die das Leben so bietet. Von diesem Zeitpunkt an gelten sie dann als frigide. Sie hingegen fragen sich dann, warum die Frau keinen Sex mehr will…..

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Naja, mit der Einstellung von Herr Seiler kommt Mann automatisch auf viele Sexpartnerinnen; nach dem 1. Mal befindet Frau einfach, dass es kein 2. Mal geben wird…… The next one please…

      • Sportpapi sagt:

        Name mich ja wunder, was das für Sexstellungen sind, die die WS nur in ganz seltenen Momenten auspackt. Ich dachte ja, eine Stellung gefällt, oder nicht.

      • Reincarnation of XY sagt:

        SP – ich glaube was Punica Granata im Detail so treibt, wollen wir gar nicht wirklich wissen.
        Aber es ist schon nicht für alle so, wie Sie das offenbar kennen. Dass nämlich einfach abgeschlossen klar ist: dies gefällt oder dies gefällt nicht.
        Es kann durchaus sein, dass man über sich hinauswächst und plötzlich Dinge tut, von denen man gedacht hat, man stehe nicht auf sie. Das kann durchaus auch einmalig sein.
        (Mit „man“ meine ich natürlich Mann und Frau, so wie das Wort ursprünglich auch jedermann verstanden hat.)

      • Sportpapi sagt:

        @RoXY:Vollständig einverstanden. Man entwickelt sich weiter und macht vielleicht neue Entdeckungen. Den einen gelingt dies besser in der vertrauten Partnerschaft, andere würden dafür vielleicht eher einen Impuls von aussen brauchen.
        Aber bei der WS tönt es so nach Geschenk, nach Entgegenkommen. Und genau darum habe ich nachgefragt, einigermassen ernsthaft.
        Persönlich wüsste ich gerade nichts, was ich in vertrauter Partnerschaft tun würde, was ich bei einem ONS nicht würde. Eben, gefällt oder nicht. Eher noch im Gegenteil.

      • Reincarnation of XY sagt:

        dazu kann ich wenig sagen, SP, da ich seit Ewigkeiten keine ONS habe, wüsste ich nicht, wie es wäre, wie ich mich verhalten würde
        aber ich kann – wenigstens hier – dem Wortlaut unserer Matriarchin schon etwas abgewinnen. Bzw. reflektiert er auch mein Erleben. In einer vertrauten Beziehung können – in Folge des Vertrauens – schon plötzlich Grenzen weichen, wo ich mir jetzt nicht vorstellen kann, dass das bei einem ONS auch passieren würde. (Aber wie gesagt, damit kenn ich mich zuwenig aus. Vielleicht ist das bei anderen Menschentypen wieder ganz anders. Ich kann ja nur für mich sprechen.)

      • Sportpapi sagt:

        Vielleich tue ich der Widerspenstigen ja unrecht. Aber bei ihr ging es doch auch immer darum, als Frau etwas zurückzuhalten, geheimnisvoll zu bleiben. Und dann kommt eben Geschenk oder ich würde gar sagen Belohnung.
        Ansonsten: Ja, es gibt wohl verschiedene Typen. Auch solche, die zu Hause bei der geliebten Partnerin vielleicht nicht alles einbringen würden, was bei einer anderen Person, bei der man nichts zu verlieren hat, besser geht. Zumal die ja vielleicht auch etwas Neues einzubringen hat.
        Aber ganz banal: Ich weiss zwar einiges, was ich noch nicht probiert habe, und vielleicht weiss ich nicht einmal, was ich nicht weiss. Aber ich kenne gerade keine Stellung, die ich nur im ganz vertrauten, einmaligen Umfeld machen würde. Warum auch. Die Frage war also auch real.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Punica Granata wird uns allen ein Mysterium bleiben, SP. Mich amüsiert sie weit mehr, als sie mich ärgert. Wer weiss, was es noch alles für Stellungen gibt… darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. – Ich bezog mich nur auf die Sache an sich, punkto „in sinnlicher Vertrautheit ungeplant Grenzen überschreiten“

      • Sportpapi sagt:

        „Ich bezog mich nur auf die Sache an sich, punkto „in sinnlicher Vertrautheit ungeplant Grenzen überschreiten.“ Eben. Nur scheint mir die Wahrscheinlichkeit grösser zu sein, dass man mit Impulsen von aussen Neues erprobt, als mit dem langjährigen Partner. Aber ich habe ja nicht immer recht. 🙂

      • Reincarnation of XY sagt:

        verständlich SP – hatte ich lange auch so gedacht und wird ja tendenziell auch so propagiert

        Dass es auch anders geht, hat mich selbst überrascht.

  • Marie-Claire sagt:

    Etwas Champagner zur Entspannung wirkt bei mir Wunder. Roederer Cristal wirkt besser, als profaner Prosecco. ist irgenwie prickelnder. Masturbation mache ich selten. Ich habe genug sexuelle Erfüllung.

  • Leo Schmidli sagt:

    „Denn die Frau weiss idealerweise selbst am besten, was und wie es ihr gefällt und kann die Selbststimulation entsprechend gezielt auf den konkreten Punkt lenken.“
    Und der Mann kann und weiss das nicht? Leider wissen ebenfalls viele Frauen nicht, was Männer wollen!

    • Peter Stalder sagt:

      Es geht im Artikel nunmal vor allem um den weiblichen Orgasmus und nicht darum, dass Sie nicht in der Lage sind einer Frau zu vermitteln, was Sie gern haben, Herr Schmidli.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Es hat ja nicht allein mit „vermitteln was gefällt“ zu tun.
        Es geht da durchaus auch um Fertigkeiten.

        Dass man als Mann in den beinah-Wahnsinn getrieben wird, erfordert dann eben auch von der Frau einige Fertigkeit/Sensibilität bzw. Erfahrung.

        Dem Mann ist das vielleicht selbst nicht bewusst, weil er einen O. in diesem Ausmass nie erlebt hat. Deshalb redet man ständig vom O. der Frau. Weil beim Mann – solange es spritzt – hat man das Gefühl: er kommt ja eh von alleine. Dass es aber auch bei ihm x-Abstufungen gibt…
        Ja wenn wir dann mal soweit wären, auch darüber zu diskutieren… aber, dann erübrigen sich wahrscheinlich solche Diskussionen.

      • Alpöhi sagt:

        Zustimm!

        Ich behaupte, viele Männer verwechseln die Ejakulation mit einem Orgasmus.

      • Reincarnation of XY sagt:

        scheint ein Tabu zu sein – niemand will drüber reden

      • Reincarnation of XY sagt:

        wow – noch immer kein Kommentar
        scheint ja tatsächlich keine (n) zu interessieren

        interessant, interessant …

      • Sportpapi sagt:

        @RoXY: Ich weiss nicht, worüber wir diskutieren sollten. Über die Fertigkeiten unserer Ehefrauen?

      • tina sagt:

        vielleicht erübrigt sich die diskussion, weil das allgemein doch bewusster ist, als du denkst, xy

      • Zufferey Marcel sagt:

        @RoXY: Der männliche Orgasmus ist (für die meisten) Männer insofern nicht von Belang, weil sie sich beim Sex hauptsächlich auf den Weiblichen konzentrieren, wie zahlreiche Studien einstimmig aufzeigen. Dass der männliche Orgasmus verschiedene Abstufungen- bis hin zum multiplen, aber (leider) trockenen Kommen- kennt, dürfte selbst vielen Männern neu sein. Diese Antwort mag jetzt zwar bierernst klingen, wurde aber in durchaus heiterer Stimmung verfasst 😉

        Weil ich ganz genau weiss, wie gross die Variationsbreite männlicher Orgasmen sein kann- vorausgesetzt (…) too much to list, sorry 😉

      • Reincarnation of XY sagt:

        Tina – wohl kaum…
        alpöhi sagte es bereits, und Zuffy @ danke Zuffy! @ führt es aus
        dem männliche O. wird kaum Beachtung geschenkt, weil die meisten Männer sich vor allem auf den weiblichen fokussieren, und vielleicht gar nie merken, dass es auch für sie noch eine world beyond geben würde. Geschweige denn die Frauen, die offensichtlich auch vor allem auf ihren eigenen O fokussiert sind.
        Siehe heutige Diskussion und auch sonst – diese Diskussion wird immer in dieser Einbahnstrasse geführt.

      • tina sagt:

        ich weiss jetzt nicht, ob 3 du wirklich davon ausgehst dass ihr 3 repräsentativ seid.
        wenns so wäre, ja, dann sollten männer wirklich etwas mehr an sich denken, sagen was sie möchten, und eure frauen sind sicher happy

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ich denke nicht, dass wir drei (?) repräsentativ für ‚die Männer‘ sind, tina. Unter anderem deshalb, wir uns in unserer (sexuellen) Entwicklung etwas mehr Gedanken gemacht haben, als die meisten Männer.

        Und dabei erheblich mehr gefunden haben, als wir uns je zu träumen gewagt haben- zum Vorteil aller Beteiligten, wenn man dem so sagen darf 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        Den Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen.

      • Reincarnation of XY sagt:

        tina – zuffy bringt es genau auf den Punkt.
        Wir wussten es selber nicht.
        Aber wenn du erlebst, dass du findest, was du nicht gesucht hast, dass es mehr gibt, als du gewusst hast und dass es gut ist, wie zuffy sagt „für alle Beteiligten“
        ja, dann willst du das ab und zu wenigstens sagen dürfen.
        Ich wundere mich immer wieder, wie abgeschlossen für die Meisten das Thema ist. Ich für meinen Teil möchte nicht sagen: hier ist die Decke erreicht. Ich möchte nie ausschliessen, dass es noch besser werden kann. Nach oben gibt es immer noch Luft.
        Und ja im Sinne einer umfassenderen Emanzipation, wäre es sicher hilfreich, würde man sich auch mal etwas mehr Gedanken machen, über den O des Mannes – das würde beiden Seiten gut tun.

      • Sportpapi sagt:

        Also RoXY, statt uns geheimnisvoll den Speck durch den Mund ziehen: Was sind den nun diese neuen Welten, die wir anderen möglicherweise noch zu erkunden haben? In welche Richtung geht es?

      • Reincarnation of XY sagt:

        SP – das möchte ich jetzt hier nicht im Detail beschreiben. Das wäre dann doch etwas zu persönlich fürs Netz und auch schwer in kurze Worte zu fassen. Es geht mir einfach wie dem Zuffy, obwohl ich keine Ahnung habe, was der so für Geschichten treibt (und ich das auch gar nicht unbedingt wissen möchte). Aber weil er genau die Worte benutzt, die das ausdrücken, was ich erlebt habe, nehme ich ihm das auch ab.
        Mehr kann ich im Moment dazu nicht sagen, ausser dass man nie aufgeben sollte, solange man noch das Gefühl hat, dass es noch mehr gibt, das man will.

      • tina sagt:

        es machte eher den eindruck dass du behauptest, dass andere die decke nicht erreicht haben, du aber schon. als ob es zwingend wäre, die decke zu erreichen. das maximale rausholen oder sonst unglücklich sein müssen, etwas verpassen. und sich nichtmal für den orgasmus des mannes interessieren, denn der ist ja – wie wir alle wissen – total unwichtig, es dreht sich ja alles nur um den orgasmus der frau 🙂
        ich finds schön, dass ihr so von eurem sex schwärmt, aber es kam halt grausam überheblich und besserwisserisch rüber

      • tina sagt:

        und dabei wollte ich ja eher darauf hinweisen, dass es ncht unbedingt das wichtigste ist, beim gv den intensiveren orgasmus zu erreichen als beim gv.
        das heisst doch nicht, dass man irgendwie resigniert ist, sondern im gegenteil. du interpretierst haufenweise negatives rein. plötzlich soll deswegen unwichtig sein, wie es der mann so findet. ich verstehs halt nicht ganz, aber egal eigentlich 🙂

      • tina sagt:

        natürlich sollte es heissen:
        und dabei wollte ich ja eher darauf hinweisen, dass es ncht unbedingt das wichtigste ist, beim gv den intensiveren orgasmus zu erreichen als bei der masturbation.
        mich stört dabei dieses zielorientierte punkteverteilhafte. aus meiner perspektive sind masturbation und sex schon fast 2 dinge, kann man nicht so direkt punktemässig vergleichen

      • Sportpapi sagt:

        „Das möchte ich jetzt hier nicht im Detail beschreiben. Das wäre dann doch etwas zu persönlich fürs Netz.“
        Dann wird sich meine Fantasie also weiterhin um irgendwelche Tantramassagen und Kamasutra-Stellungen drehen, die das Sexualleben in ungeahnte Höhen katapultieren. Wobei – das geht nicht gut, da ich davon wenig Ahnung habe…
        Ehrlich, die Ausführungen tönen immer irgendwie so esoterisch. Aber gut, geht mich ja nichts an. Aber warum dann immer wieder so penetrant davon anfangen?

      • Sportpapi sagt:

        @Tina: Es ist vermutlich schon vielfach so, dass man viel mehr über den weiblichen Orgasmus spricht, ihn anstrebt, sich darum kümmert, als um den männlichen. Hat auch mit dem zu tun, was wir zuletzt unter passiv/aktiv diskutiert haben – zumindest in meinem Verständnis. Denn wenn im Bett vor allem der Mann aktiv ist, dann ist er nun mal für den eigenen wie auch für den weiblichen Orgasmus in erster Linie zuständig. Und die Bemerkungen vieler Frauen, die man so hört, gehen doch genau in diese Richtung. Männer, die keine Ahnung haben von den Bedürfnissen der Frau. Aber wie ist es denn umgekehrt? Und: reicht es, dies oder das mitzumachen (ha – diese Stellung würde ich sonst nie…), oder ist nicht eine aktive Rolle beider der Weg zum Glück?

      • Alpöhi sagt:

        SP, ich mach mal einen Versuch:

        Wenn ich mich auf den O. meiner Partnerin konzentriere, dann „vergesse“ ich, mich auch auf mich und meinen O. zu konzentrieren. Darunter leidet die Intensität meines O. Eigentlich eine Binsenweisheit – aber ich musste das zuerst merken. Und ja: Wenn sich Mann „hauptsächlich“ auf den O. der Frau konzentriert, geht es anderen auch so wie mir.

        Wir verabschiedeten uns also von dem Mythos, dass es beide gleichzeitig haben sollen. Vielmehr ist das eine ganz für das andere da und verschenkt sich ans andere, und nachher (oder vorher) umgekehrt.

      • Alpöhi sagt:

        /2
        Ein weiterer Aspekt ist: Die Sache in die Länge ziehen. Nicht gleich drauflos rammeln. Pause machen. Geniessen. Das ergibt einen Ort, wo man lustvoll auch etwas auspobieren kann. Ja, auch Kamasutra-Stellungen. (Es gibt auch solche, wo keine Akrobatik gefragt ist 😉 )

        Noch ein weiterer Aspekt (und eine Binsenweisheit) ist: Wenn Mann es zuwenig tut, ist bald abgespritzt, schon bevor es recht „losgeht“ und viel zu früh. Da läge noch bedeutend mehr an lustvollem Erleben drin. Das meine ich mit dem Satz: „Viele Männer verwechseln die Ejakulation mit dem Orgasmus.“

        (Die Ausführungen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

      • tina sagt:

        „oder ist nicht eine aktive Rolle beider der Weg zum Glück?“
        meine güte. ja natürlich ist es das.
        nach einer zeit, als es so war dass man eher diskutierte dass männer sich nur um sich kümmern, kam eine phase des erforschens der weiblichen sexualität (wir sprechen hier von jahrzehnten und tendenzieller entwicklung, so gesamtgesellschaftlich) und danach kam wieder die sprache auf den mann und seine sexualität (eben diese themen, von denen hier behauptet wurde, sie seien tabu. ich hatte eher den eindruck das wurde landauflandab breitgetreten. gut so, aber halt nicht tabu oder neu).
        und hier war jetzt eben einfach das blogthema der weibliche orgasmus, ohne dass das nun zu bedeuten hat, dass männer uninteressant sind

      • Zufferey Marcel sagt:

        Hm, tina: Es ging überhaupt nicht darum, meine eigene sexuelle Entwicklung über diejenige anderer Menschen zu stellen, zumindest mir nicht. Schliesslich entwickelt sich jeder Mensch ganz individuell. Weiter unten schreibt susi von sexuell begabteren (und weniger begabten) Menschen. Ich würde das anders formulieren: Es gibt gwundrigere, mutigere Menschen, die gerne Grenzen ausloten und herum experimentieren. Zu diesen Männern zähle ich mich. Aber es ist mir natürlich klar, dass nicht alle Menschen so sein können. Es haben schliesslich nicht nur die Menschen den besten Ssex, die ihn ausgiebig zelebrieren- und alle möglichen Varianten ausprobieren können. Blümchensex tut’s auch- und das meine ich jetzt nicht abwertend.

      • Sportpapi sagt:

        @Alpöhi: Ja, das mit Vorspiel und in die Länge ziehen ist so eine Sache. Hoffentlich nicht so lange, bis die Lust verflogen ist. Und wenn es nicht beide gleichzeitig haben sollen, dann ist das Spiel mit dem männlichen Orgasmus ja auch nicht beendet (ausserdem gibt es noch eine Zugabe, wenn es gerade so gut läuft).
        Allerdings kann auch schneller Rammel-Sex durchaus für beide sehr passend sein. Nach meiner Erfahrung. Und das Ausprobieren, Umsetzen von irgendwelchen Ideen wird meistens zum Fiasko, weil man immer irgendwelche Bremsen im Kopf hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Tina: Mich interessiert weniger der historische Abriss, den ich so auch nicht ganz nachvollziehen kann. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass Frauen beim Sex eher in einer passiven Rolle sind. Und viele gefallen sich auch darin. Und nein, ich glaube nicht, dass z.B. Sexratgeber genauso viele Tipps geben, wie der Orgasmus des Mannes verbessert werden kann (insbesondere von der Frau) wie umgekehrt. Ich bleibe dabei – für guten Sex ist grundsätzlich der Mann zuständig, während von der Frau bestenfalls erwartet wird, engagiert mitzumachen. Aber du kannst mich natürlich überzeugen, dass das gar nicht stimmt…

      • Susi sagt:

        @MZ: Ich möchte mich noch kurz zu meinem Ausdruck „Sexbegabung“ äussern. Ich meine damit nicht das Beherrschen irgendwelcher Akrobatik oder Kamasutra/Tantra u.ä. (Gott bewahre), sondern etwas viel Simpleres. Natürlich helfen Anatomiekenntnisse, aber sehr wichtig ist doch in erster Linie die Fähigkeit, die andere Person zu verstehen, zu erkennen, was in welchem Moment gut ankommt, die Fähigkeit, sich gehen zu lassen und sich gleichzeitig auf den anderen einzulassen. Letztlich ist Sex ja vor allem eine Form von Kommunikation. Und auch bei der Kommunikation gibt es solche, die nur von sich reden, die nicht auf den anderen eingehen oder die langweilig und/oder verklemmt sind und nichts zu sagen haben. Und dann gibt es eben auch Kommunikationsgenies, die aus simplen Themen viel rausholen.

      • Sportpapi sagt:

        Hihi, Kommunikationsgenie. Nur nicht den Mund zu voll nehmen… 🙂

      • Reincarnation of XY sagt:

        @tina – ich denke du interpretierst meine Worte stets in der denkbar nicht wohlwollenden Art. Ich rede davon, dass es mein Eindruck ist, dass es für viele eine Decke gibt und dass ich nach Jahrzehnten die Erfahrung gemacht habe, dass man diese Decke durchbrechen kann, bzw. dass es nach oben offen ist und du drehst mir daraus einen Strick, von wegen Überheblich/Abwertend und so.
        Aber was kann ich dafür, dass ich es so erlebt habe? Und dass für viele Menschen das Sexleben eher Flop als Top ist stimmt auch. Ich kenne das auch. Warum sich nicht freuen, wenn jemand sagt: wow, he, ich hätte echt nicht gedacht, dass es mal so toll werden kann… (gerade weil es nicht immer so toll war). Warum muss man das negativ sehen?

      • Reincarnation of XY sagt:

        SP – nein, also mit Kamasutra hat das nichts zu tun. Vielleicht bekomm ich mal Lust das auszuprobieren, who knows. Aber nein, das ist unser ganz eigenes Ding, so als hätten wir einfach unsere Art gefunden, unseren Kanal, diese Energie auszuleben und wir sind immer wieder überrascht …
        wieder treffen Zuffys Worte genau ins Schwarze um es zu beschreiben, obwohl der das vielleicht in einem ganz anderen Film erlebt, als ich das tue… und auch Susi würde ich unumschränkt zustimmen, wenn sie sagt, es geht vor allem um Kommunikation (nicht in dem Sinne dass man alles ausdiskutiert – sondern mehr, neben der totalen Offenheit im Austausch, dass es während des Spiels zu einem intuitiven Verständnis kommt).

      • Alpöhi sagt:

        Ja, Sex ist (auch) Kommunikation.
        Tönt esoterisch 😉 und ist es auch 😀

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Vielleicht ist es halt so, dass einige Frauen den Orgasmus wenn sie es sich selber machen als intensiver empfinden, weil sie sich dann ja nur darauf konzentrieren (müssen), während sie/man beim Paarsex „abgelenkt“ wird, durch die Innigkeit mit dem Partner?

      • Leo Schmidli sagt:

        Es geht IMMER um den weiblichen Orgasmus! Der Mann läuft nebenher. Und genau das ist das Problem in den meisten Beziehungen!

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Susi: sehr wichtig ist doch in erster Linie die Fähigkeit, die andere Person zu verstehen, zu erkennen, was in welchem Moment gut ankommt, die Fähigkeit, sich gehen zu lassen und sich gleichzeitig auf den anderen einzulassen.

        Absolut richtig, vor allem der letzte Nebensatz. Und dann kommen noch der Gwunder und der Mut hinzu. Ich bin ja kein Experte auf dem Gebiet, aber richtig guter Sex beginnt eigentlich ganz woanders, denke ich: In der Wahl des / der richtigen PartnerIn nämlich. Ich sage nur: Sender-Empfänger-Modell. Spitz sind ja noch viele. Aber sobald ich mir meiner Selbst (und meiner sexuellen Präferenzen) bewusst bin, strahle ich das auch (unbewusst) aus und ziehe nur noch einen ganz bestimmten Typus Frau an. Funktioniert natürlich in beide Richtungen.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Susi 2: Ich halte Sie übrigens für die einzige Kommentatorin hier, die völlig zufrieden ist mit ihrem Sexleben und auch weiss, was richtig guter Sex alles beinhaltet, denn er ist letztendlich tatsächlich eine Art von Kommunikation zwischen zwei erregten Körpern…

      • Susi sagt:

        @MZ: „Einzige“ ist gar gewagt, aber ich fühle mich gebauchpinselt 😀

        Und ja, natürlich ist die richtige Wahl das Wichtigste dabei, erst dann kann es überhaupt harmonieren!

        P.S. Sie machen auch grad einen guten Eindruck hier! 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        Dank susi: Auch ich mache manchmal einen guten Eindruck

      • Zufferey Marcel sagt:

        Dacht‘ ich’s mir doch: Das Emoticon hat nicht funktioniert. Hier ises noch:

        😉

  • Reincarnation of XY sagt:

    … scheint laut Umfragen
    Darauf würde ich jetzt nicht allzu viel geben, was Leute bei Sexumfragen angeben. Man kreuzt „zufrieden“ solange man mit der Partnerschaft im allgemeinen zufrieden ist. Sobald sie aber in die Brüche geht, tönt es dann anders.

    Ich finde, der Sex sollte so gut sein, dass Masturbation daneben etwas fade erscheint.

    • Leo Klaus sagt:

      Sobald aber die Beziehung in die Brüche geht, tönt dann alles anders. Dann wird’s heissen, dass man (Frau, pardon!) mit nix, aber gar nix zufrieden war, und zwar die ganze Zeit, und es war ja alles nur so schlimm 😉

      Also die post-Beziehungs Aussagen sind wahrscheinlich noch sinnloser als Umfragen.

      • Reincarnation of XY sagt:

        also lassen wir die Umfragen doch weg und stellen fest:
        Wer die tollsten Orgasmen bei der Masturbation hat, dessen partnerschaftlicher Sex ist nicht wirklich befriedigend.
        Oder hat zumindest definitiv „noch Luft nach oben“ wie man es heute so schön umschreibt.

      • Urs M. sagt:

        Wenn Frau tolle Orgasmen erlebt, ist das weil sie weiss was sie will und es einfordert. Wenn Frau keinen Orgasmus erlebt, ist der Mann schuld, weil ers nicht kann. Diese Art von Argumentation aus der feministischen Mottenkiste kennen wir doch längst…

      • Susi sagt:

        „Wer die tollsten Orgasmen bei der Masturbation hat, dessen partnerschaftlicher Sex ist nicht wirklich befriedigend.“

        Ja, genau über solche Haltungen spreche ich unten.

        P.S. Auf mich trifft das nicht zu (wichtigste Partner = sehr sexbegabt und/oder sehr lernfähig), dennoch tönen für mich solche Vergleiche ziemlich pubertär.

      • Susi sagt:

        Urs M.: „Wenn Frau tolle Orgasmen erlebt, ist das weil sie weiss was sie will und es einfordert. Wenn Frau keinen Orgasmus erlebt, ist der Mann schuld, weil ers nicht kann.“

        Da haben Sie natürlich recht!

        (Hahahaaa)

      • Reincarnation of XY sagt:

        sie mögen pubertär klingen – aber stimmen trotzdem
        Fazit: tönt nicht schön – aber es ist so

        sage ich nach langjähriger Erfahrung

        Sie widerlegen es ja auch nicht. Sondern bestätigen die Aussage.

      • Susi sagt:

        Wo bestätige ich die Aussage?

      • Reincarnation of XY sagt:

        „auf mich trifft das nicht zu“ und dann sagen sie, dass ihr Partner eben sexbegabt oder lernfähig ist

        das heisst ja im Umkehrschluss, würde es auf sie zutreffen, wäre ihr Partner nicht begabt oder nicht lernfähig …

        Und, sorry aber DANN wäre doch der partnerschaftliche Sex nicht wirklich befriedigend (es sei denn, man ist sehr schnell zufrieden und hat sich noch nie überlegt, dass es auch besser sein könnte)

      • Susi sagt:

        Was ich sage, hat aber nichts mit Orgasmen bei der Selbstbefriedigung zu tun, sondern einfach damit, dass mir guter Sex in der Partnerschaft wichtig ist. Was nicht aufmich zutrifft, ist, dass Orgasmen in der einen Situation besser sind als in der anderen, das ist völlig unterschiedlich und auch hormonell bedingt. ( Eisprungzeit gleich beste Zeit für vaginale und/oder klitorale, multiple Orgasmen).
        Intensität und Anzahl Orgasmen sind nicht unbedingt ein Barometer für guten Sex oder gute Selbstbefriedigung.

      • Alpöhi sagt:

        „Geil war’s zwar nicht, aber die Gemeinschaft war schön“
        ?

      • Susi sagt:

        Die Liebe. Ich kenne tatsächlich einige Paare, die lieben einander innigst und führen eine harmonische Beziehung, ohne sexuell gross aktiv sein zu müssen. Wie gesagt, mein Ding wäre das nicht, aber bin bemüht, mich nicht als Mass aller Dinge zu sehen.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Susi – wir sind ja alle verschieden, ich weiss.
        Aber für mich (und auch für meine Frau) ist es wirklich so, dass es sehr schal wäre, wenn bei der Selbstbefriedigung der wahnsinnigere Orgasmus rauskäme. Wir reden hier davon, dass es grundsätzlich so ist: denn das war ja die Fragestellung. Wenn es Grundsätzlich so ist.
        Sowohl für mich, wie auch für meine Frau ist es sogar so, dass die M- Kadenz ziemlich abgenommen hat, weil es im Vergleich zum Sex einfach nicht the real thing ist.
        Deshalb bleibe ich bei meiner lapidaren Aussage und bin überzeugt, dass sie, bis auf wenige Ausnahmen (vielleicht Sie?) allgemein gültig ist.

      • Susi sagt:

        Ja, darum geht es heute, und das kritisiere ich ja grad. Da kriegen die Leute noch ein schlechtes Gewissen wegen der Masturbation! Kürzlich hat hier einer geschrieben, er mache das jeweils heimlich in der Dusche. Das hat mir echt zu denken gegeben. Es werden Wertungen durcheinander gebracht auf diese Weise.

      • Reincarnation of XY sagt:

        habe ich jetzt gar nicht so verstanden, Susi.
        Sondern als Frage einer Frau, die offenbar besser in Fahrt kommt, wenn sie es alleine macht und sich fragt, ob das normal ist oder ob es vielleicht nicht doch noch mehr gibt.
        Frau B. gibt mal so die Basics durch, ohne sich allzu weit auf die Äste zu lassen. Darum auch das wichtigste zum Schluss: Kommunikation.
        Ich glaube jedes Paar wünscht sich, dass der gemeinsame Sex, sich von dem Auto-Sex abhebt.
        Oder bin ich jetzt naiv, oder zu idealistisch?

      • Susi sagt:

        ja, vielleicht habe ich die Fragestellung zu einseitig gelesen.
        Aber ich finde halt einfach, dass da Äpfel mit Birnen verglichen werden. Ja, Äpfel heben sich in gewissen Bereichen von Birnen ab. Aber Birnen in anderen Bereichen auch von Äpfeln.

      • Susi sagt:

        Es ist wie beim Essen:
        Ein gemeinsames Dinner ist wunderbar. Aber in gewissen Momenten bevorzugt man es, allein vor dem TV zu essen.

      • tina sagt:

        aber xy, beim sex zu zweit repräsentiert der mann ja ein bisschen mehr als nur sozusagen das pendant zum finger bei der masturbation. ist das so schwierig zu verstehen?

      • Reincarnation of XY sagt:

        klar doch Susi – darin sind wir uns völlig einig

      • Reincarnation of XY sagt:

        sag ich doch Tina – wenn der ganze Mann GRUNDSäTZLICH weniger hergibt als ein Finger….
        dann hat das schon einen schalen Geschmack

      • tina sagt:

        xy. ja es klingt wirklich etwas pubertär. du hast dir da etwas zurecht gelegt und nun willst du recht behalten. tja dann. viel spass weiterhin.
        wenn man nun sex immer nur aufgrund der qualität des orgasmus bewerten will und sonst nichts zählt, dann hast du recht. dann zählt der mensch, mit dem man sex hat genausoviel wie ein dildo, also null in deiner rechnung

      • Reincarnation of XY sagt:

        nein Tina – davon rede ich überhaupt nicht, nicht im allergeringsten

        aber das Thema ist nun mal der O.
        und diese tiefere zwischenmenschliche Ebene, diese Begegnung zweier Indiviuuen, das wird sich eben auch auf den O. auswirken und wenn es funzt, dann wird er die selfmade Os (auch bei Frauen) in den Schatten stellen.

        Das sage ich nach langjähriger Erfahrung. In der es in erster Linie um eine Beziehung ging und geht und immer gehen wird.

        Offenbar teilt ihr diese Erfahrung nicht, aber deswegen nicht gleich als pubertär abtun.

      • tina sagt:

        wir alle haben hier wohl langjährige erfahrung. deine allgemeinen aussagen sind vielleicht halt einfach doch nicht so allgemein. darum kam das etwas pubertär rüber, sorry. man kann ja orgasmen nicht ganz von sex abkoppeln. beim selbermachen fehlt halt der mann, und darum kann der sex trotzdem besser sein, auch wenn der selber gemachte orgasmus intensiver ist.

      • Reincarnation of XY sagt:

        natürlich haben wir alle langjährige sexuelle Erfahrungen Tina – aber ich meinte es eben ganz spezifisch, auf die obige Fragestellung.
        Erfahrung, dass die Frau beim do-it-yourself es intensiver erlebt und gemeint hat, das sei alles, so sei es halt. Und dann die Erfahrung, dass dem bei weitem nicht so ist. Dass – wenn es wirklich funzt – es sehr wohl beim Sex nicht nur in anderen Ebenen schöner ist, sondern der O. selbst auch weit intensiver sein kann. So, dass der selfmade O geradezu fade wird.

        Erfahrungen hört man aus Worten heraus. Mit Zuffy habe ich mich letzthin arg gestritten, aber bei diesem Thema, merke ich dass er gewisse Erfahrungen teilt. Andere lehnen einfach alles ab, was sie selbst nicht kennen. Ganz nach dem Motto: was ich nicht kenn, kann es nicht geben.

      • tina sagt:

        was heisst denn da „das sei alles“? wenn der sex gut ist, dann tönt das zu abwertend. man könnte meinen, bei dir ist es jedesmal gleich bombastisch. gratuliere falls das so ist, ernsthaft. aber trotzdem kannst du nicht nur von dir und deiner frau und deiner langjährigen erfahrung ausgehen.
        ja, vielleicht haben manche leute nicht so hohe ansprüche, und das ist gar nicht so übel. was ist so grässlich, wenn man selbergemachte intensivere orgasmen hat, den sex mit dem partner aber trotzdem besser findet? es geht ja nicht nur um den orgasmus

      • tina sagt:

        ja, auch ich kann zwischen den zeilen lesen. du kannst raten was

      • Reincarnation of XY sagt:

        Danke Tina, ich stimme voll mit dem überein, was sie sagen. Wir alle sind verschieden und können uns unser Temperament und die Energien, die uns antreiben nicht aussuchen. Jeder soll so leben, wie es für ihn stimmt. Es tut mir leid, wenn ich abwertend geklungen habe. Das wollte ich nicht. Ich schrieb nur, was ich/wir punkto dieser Frage erlebt haben. Und ich schreibe, weil ich denke, dass über Sex zu wenig offen und ehrlich gesprochen wird. Ich denke, es kann uns helfen, wenn wir von verschiedenen Leuten ihre ehrlichen Erfahrungen hören. Etwas inspiriert uns, anderes können wir nur Schulterzuckend mit „definitiv nicht meins/wie sind Menschen doch verschieden“ abtun. Aber auch davon kann man lernen.

      • tina sagt:

        ich habe nicht den eindruck, dass zu wenig über sex gesprochen wird, im gegenteil. da werden eher total überhöhte erwartungen geschürt. genau zum beispiel eben mit solchen theorien. sex könne nicht befriedigend sein, falls eine frau den orgasmus bei masturbation intensiver erlebt, verpackt als eine allgemeingültige aussage.
        wenn du nun im nachhinein betonst, dass da alle verschieden sind, dann ist ja gut.

      • tina sagt:

        ich meine, wenn hier offen und ehrlich über genau diesen aspekt gesprochen wird, und du das gleich mit note2 bewertest, dann ist das nicht gerade förderlich für offen und ehrlich 🙂

    • tina sagt:

      und um für mich hier das thema abzuschliessen, möchte ich noch anmerken, dass ich auch nicht der ansicht bin, dass es eine frage der techniken ist, die man sich aneignet (ja, auch) und auch nicht eine frage des ausdrückens was man mag (ja, auch), sondern manchmal passts einfach so. die einen männer werden von den einen frauen als unfähige liebhaber empfunden, aber von anderen als supertolle. und das ist nicht nur von der höhe der erwartung abhängig sondern hat etwas mit ähnlich ticken zutun. vielleicht. oder so.
      ich habe meine liebe mühe mit männern, die den supertollsten sex anpeilen (nein, nicht wieder negativ interpretieren xy). aber ich hatte auch schon phasen, wo ich anderen auf den nerv ging mit meinem sakral anmutenden geschwärme 🙂

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