«Brad News für die Kinder»

Gestern beim kleinen Feierabendumtrunk mit Kollegen. Die Meldung von der Scheidung des Traumpaars Jolie/Pitt macht die Runde – und so ziemlich alle machen grosse Augen. Herrje, nun sogar diese beiden, das vermeintliche Traumpaar schlechthin! «Was geschieht mit den sechs Kindern?», wundern sich die Eltern unter uns als Erstes und rätseln, ob die Frage ums Sorgerecht und Besuchsrecht bei so viel Nachwuchs und enorm viel Geld einfacher vonstattengehe als üblich – oder, im Gegenteil, viel komplizierter. Währenddessen outen sich Arbeitskollegen als vermeintliche Society- und Trennungsexperten («Der Krebs und ihre Operationen sind die Gründe») und wissen Hintergründiges zu berichten («Da war doch was mit Pitt und der Cotillard. Also. Zumindest … äh, stand das so in irgend so einem Magazin»).

Sohn Maddox auf Brad Pitts Schultern, Angelina Jolie trägt Zahara. Mumbai 2006. Foto: Prashanth Vishwanathan (Reuters)

Sohn Maddox auf Brad Pitts Schultern, Angelina Jolie trägt Zahara. Mumbai 2006. Foto: Prashanth Vishwanathan (Reuters)

Das Scheitern der Beziehung der beiden attraktiven Hollywood-Stars lässt kaum jemanden kalt. Deren Familie schien von einer anderen Welt zu sein, surreal. So viele Kinder, drei adoptierte aus verschiedenen Ländern der Welt und drei eigene – auch Zwillinge darunter. Mehr Patchwork und Multikulti ging kaum.

Sie sollten es schaffen

Klar, die Eltern hatten und haben etliche Leute, die ihnen im Alltag mit den Kindern helfen, anders geht es gar nicht bei diesem Jetset-Leben, das sie führen. Und dennoch glaubte man daran, dass diese Familie funktionierte. Oder man wünschte es sich zumindest. Wer, wenn nicht sie, sollten so was schaffen?

Die Reaktionen unserer Mama- und Papablogger auf die Trennung von Brangelina:

  • «Erst Grossbritannien und die EU, jetzt Brad Pitt und Angelina Jolie. Kann ja wohl nicht angehen, dass die Liebste und ich plötzlich das letzte coole Pärchen sind. Alles muss man allein machen.» Nils Pickert, der vier leibliche Kinder hat und noch keine adoptierten
  • «Brad News! Vor allem für die Kinder. Freu mich aber schon auf das Braniston-Revival.» Rinaldo Dieziger
  • «Waaas? Jennifer Aniston und Brad Pitt haben sich getrennt? Ich wusste, ich hätte die ‹Glückspost› nicht abbestellen dürfen.» Markus Tschannen, wie immer top informiert
  • «Manchmal ist eine Scheidung die beste Option, auch wenn man ewig zusammen war und sechs Kinder hat. Mich hat es ehrlich gesagt mehr beschäftigt, als sich Angelina Jolie von ihren Brüsten und Eierstöcken getrennt hat.» Nadia Meier
  • «Siehst du, da waren sie offenbar zehn Jahre glücklich zusammen – sonst hätten sie ja nicht geheiratet – und nach zwei Jahren Ehe ists aus.» Der Lebenspartner per Mail. Selber ist man zwölf Jahre zusammen, wohlweislich unverheiratet

Und Sie so?

124 Kommentare zu ««Brad News für die Kinder»»

  • Julia sagt:

    Echt jetzt? Eine Riesendiskussion um Brangelina? Eigentlich geht uns ja nur ihre schauspielerische Leistung tatsächlich etwas an – alles andere ist Privatsache – und wenn Pitt und Jolie sich scheiden lassen, ist das nun wirklich nicht so weltbewegend…. So what?

  • marsel sagt:

    Ich glaube nicht, dass irgendjemand hier genug weiss über deren Beziehung, um darüber reden zu können, von beurteilen ganz zu schweigen. Die meisten merken ja nicht mal, wenn ihre eigene Beziehung den Bach runtergeht.

  • Malena sagt:

    In der Regeln ist weder der eine noch der andere Elternteil perfekt, aber für das Kind ist die Beziehung zu beiden Eltern wichtig. Natürlich gibt es Fälle, in welchen die Beziehung zum einen Elternteil (oder auch zu beiden) dem Kindswohl abträglich ist. In diesen Fällen soll der andere Elternteil eine alleinige Obhut beantragen dürfen. Wenn ein Elternteil aber bei der Trennung die Beziehung der Kinder zum andern Elternteil ohne Not, also obwohl dieser ein fähiger Vater / eine fähige Mutter wäre, einschränken will, wirft dies ein eher schlechtes Licht auf ihn. Wer aus Rache, Dominanzanspruch oder Unfähigkeit zum Kompromiss die Kinder für sich allein beansprucht, ist offensichtlich nicht primär am Kindswohl interessiert, und soll dafür eher sanktioniert als belohnt werden.

    • tina sagt:

      was heisst jetzt konkret (nimm ein beispiel): kontakt einschränken oder unfähigkeit zum kompromiss?
      bei einer scheidung ist der kontakt fast automatisch eingeschränkt, bei beiden elternteilen übrigens.
      alleinige obhut: du findest alternierende obhut müsste pflicht sein?

      • Malena sagt:

        Beim alleinigen Sorgerecht mit minimalem Besuchsrecht ist der die Beziehung des Kindes zum Elternteil ohne Obhu aber sehr viel stärker eingeschränkt, oder?

        Und ja, ich finde die alternierende Obhut müsste der Standard sein, wenn beide Eltern fähig und willig sind, die Betreuung zu übernehmen. Unter anderem schafft dies auch Anreize, dass sich beide Eltern bereits während der Paarbeziehung in der Betreuung engagieren.

        Kompromissbereitschaft: Es gab doch mal diesen Fall, wo ein Genfer Gericht glaub ich eine Busse von mehreren Tausend Franken ausgesprochen hat, als sich die Eltern nicht an die Obhutsabmachung hielten. So denk ich wär bei vielen Ex-Paaren schnell Schluss mit Streiten…

      • Sportpapi sagt:

        Alternierende Obhut halte ich in vielen Fällen für nicht praktikabel – zu teuer und zu umständlich.
        Aber die Kinder sollten in der Nähe beider Elternteile leben (deshalb auch das Umzugsverbot) und jederzeit zum anderen Elternteil dürfen, auch wenn nicht gerade angeordnete Besuchszeit ist.

      • Malena sagt:

        @SP: wieso teurer und umständlicher als flexible Besuchslösungen (jederzeit zum andern Elternteil dürfen)?
        Alternierende Obhut kann auch z.B. 70/30, muss nicht zwingend 50/50 sein.
        Die Aussicht, die Obhut bei der Trennung ganz zu verlieren, ist ein extrem negativer Anreiz für Väter, ihr Pensum schon während der Beziehung für mehr Kinderbetreuung zu reduzieren. Sonst steht er nach der Trennung mit einer Teilzeitstelle, ungenutzten Betreuungskapazitäten und mit Alimentenpflichten da. Aussicht auf alternierende Obhut schafft dagegen positive Anreize.

      • Sportpapi sagt:

        @Malena: Weil es dann eine zweite grössere Wohnung braucht.
        Zudem glaube ich auch, dass die Kinder irgendwo zu Hause sein möchten.
        Die Argumentation unten verstehe ich. Allerdings wird meist genau anders herum diskutiert. Wenn Männer nicht den Job reduzieren und betreuen, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie die Obhut/Sorgerecht dann nicht bekommen – eine natürlich unredliche Argumentation, zumindest wenn es zum Streit kommt, denn das ändert an der Zuteilung gerade gar nichts.
        Aber richtig: Es kann doch nicht sein, dass die Betreuungskapazität eines Elternteils – meist des Vaters – brach liegt, und dafür Fremdbetreuung eingekauft wird (oder die Mutter reduziert ihr Arbeitspensum zusätzlich).

      • Malena sagt:

        @SP: ja es braucht an beiden Orten ein Kinderzimmer, auch für das ‚Zuhause-Gefühl‘. Ist aber auch bei der Option ‚jederzeitige Besuche möglich‘ dringend zu empfehlen. In meinem Umfeld (städtisch) funtioniert alternierende Obhut gut (wird deutlich häufiger gewählt als alleinige Obhut, auch weil beide Eltern arbeiten wollen und müssen). Die Kinder können in meiner Wahrnehmung gut mit 2 ‚Zuhause‘ umgehen. Daa Pendeln ist etwas aufwändig, aber das ist beim minimalen Besuchsrecht auch ähnlich.

      • Sportpapi sagt:

        Gut, dann können die Eltern sich das leisten. Das ist aber nicht die Norm.
        Und schwierig wird es ja vor allem dann, wenn die Kinder nicht mehr so elternfixiert sind, sondern ihren eigenen Freundeskreis haben. Dann ist es zumindest wichtig, dass die beiden Elternwohnungen in der Nähe sind.

  • Carolina sagt:

    MZ: Ich glaube kaum, dass die beiden in irgendeiner Weise symptomatisch für eine ganze Generation sind. Diese Art von Promi-News hat es wohl immer schon gegeben, siehe Taylor/Burton, Grace Kelly/der Dingens aus Monaco und viele, viele andere. Auch typisch für diese doch für unseren Alltag eigentlich völlig unwichtigen Paare ist, dass alles, aber auch wirklich alles an die Oeffentlichkeit gezerrt wird (ob immer gewollt oder nicht), dass man innerlich aufstöhnt, wenn das 12. Kind adoptiert wird (unter grossem TamTam) und man mit einer (ich will das gar nicht schönreden) gewissen Sensationslust eben meistens schon auf den Rosenkrieg, der unweigerlich folgt, wartet. Mich fasziniert das, gebe ich zu, aber wie Generationen vor mir hat es null Relevanz für mein Leben.

    • Carolina sagt:

      Was mich allerdings immer noch erstaunt: niemand liest die Schundblättchen (ausser mir und ich stehe dazu), niemand kennt die Leute oder interessiert sich für sie, aber die meisten hier wissen doch relativ gut Bescheid, oder? Das geht von genauen klinischen Diagnosen (die hat nicht mal ‚meine‘ Bunte gewusst) bis zu alleinigen Schuldzuweisungen an ihn oder sie – je nach Gusto.
      Aber es interessiert ja niemanden…….. 🙂

      • Susi sagt:

        Also, ICH habe nie sowas behauptet! Im Gegenteil, heute habe ich gedacht: „Endlich wieder mal ein Thema, das mich wirklich interessiert!! JUHUIIIII!!“
        Ich lese eigentlich keine Klatschheftli, aber man wird ja überall mit diesen Themen konfrontiert!

      • k. miller sagt:

        Also ich weiss zwar, wer die beiden sind und dass sie ein Paar sind/waren und irgendwie jede Menge Kinder aus mehreren Ländern haben. Solche Infos kriegt man tatsächlich mit, auch ohne irgendwelche Schundblättchen zu lesen. Meine (Akademiker-)Kollegen lesen zwar auch keine Schundblättchen, schauen sich dafür jede Bachelorsendung an, wahlweise auch Bauer sucht Frau. Irgendwie brauchen wir wohl alle unser „Trash-Thema“. Der Dingens aus Monaco hiess übrigens Rainier III. (Monarchien wären dann meine Baustelle) 😉

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Nun, auch wenn man nicht ständig diese Hefte liest, schnappt man dies und das auf. Das mit dem Trash Thema stimmt such, sonst würde hier ja niemand mitposten.

        Dass wir hier über das Kindershopping-Paar lästern tut niemandem weh, ich nehme kaum an, dass die Beiden hier mitlesen.

        Was mich noch Wunder nehmen würde: wieso rastet die Gute so aus, wenn Bradi in fremden Revier jagd und Wild flach (er)legt? Sie war ja auch nicht so zimperlich, als es darum ging, mit einem Mann anzubandeln, der nicht für die gedacht war. Ich sage da nur: Karma…

      • Zufferey Marcel sagt:

        Sie lesen BUNTE, Carolina..?!

        *schnappatmung*

        Gut. Ich lese ‚Chrom & Flammen‘ *schäm*. Manchmal zumindest. Obwohl ich schon lange keinen Verbrennungsmotor mehr in der Garasche stehen habe.

        Wenn Sie unsere Generation besser verstehen wollen, empfehle ich Ihnen dieses Buch:

        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Generation_Golf

        Momol, so wie ich die Beiden bislang wahr genommen habe, vor allem ihr z. T. entrückt wirkendes Gebaren (1001 Kinder adoptiert, Drogen, Alkohol, BDSM, wunderglitzerschön, aufwändiger Lebensstil, wahnsinnig angaschiert, psychische Auffälligkeiten, etc.), dann passen die schon noch gut zu uns Mittelalten.

      • Carolina sagt:

        Ja, lese ich und ich stehe dazu! Viel besser noch ist die ‚Hello‘, die aber leider hier so schweineteuer ist, dass ich warte, bis ich sie von meiner Familie aus England runtergereicht bekomme – bis dahin sind Brangelina wahrscheinlich längstens erledigt (also das Thema!).
        Die ‚Bunte‘ liegt in unserem Wartezimmer aus – jeden Donnerstag gibt es ein Gerenne und manchmal klaut sie auch jemand! Nach ein paar Tagen ist sie ziemlich zerfleddert – während ‚Beobachter‘, ‚Focus‘, ‚Spiegel‘ etc ziemlich unversehrt aussehen……

      • Carolina sagt:

        Susi: ich weiss – Sie waren nicht gemeint! 🙂

      • Carolina sagt:

        MZ: Habe es mir gerade nochmal angeschaut – gehöre definitiv nicht zur GG! Nicht in Deutschland aufgewachsen, habe noch nie ein Kind adoptiert (nur Hunde und Katzen), mein Lebenswandel ist eher unauffällig, BDSM bäh, wunderglitzerschön bin ich auch nicht – die psychischen Auffälligkeiten: hmmm, wer weiss.

      • Susi sagt:

        @ k.miller: Ich habe mich jetzt grad sowas von weggeschmissen am der Trump/Clinton-Story, hahahaaa, GENIAL!!!
        Danke!! (Muss ich grad auf FB posten…)

        „Dollary“!!!!!

  • Zufferey Marcel sagt:

    Welcher Generation gehören die Beiden wieder an..?

    Aha: Sagt eigentlich alles! Die Zahl Durchgeknallter scheint bei ‚Generation Golf‘ ausserordentlich hoch zu sein: Total meschugge, Mann!

    P.S. Mich hat’s auch immer wieder erstaunt, dass es die Brangelinas so lange miteinander ausgehalten haben.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Tja, es ist wie bei mir; späte Hochzeit = absehbare Trennung

      War vorhersehbar, wie Susi weiter oben schon erwähnte.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Hm, späte Heirat: Aus Sicht der voran gegangenen Beziehungsdauer, nehme ich an. Aber stimmt schon: Wer spät heiratet, geht auch schnell wieder auseinander. Scheint eine Gesetzmässigkeit zu sein.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        In etwa so: wie Susi beschrieben hat, ein letztes Aufbäumen…….

        Als ich unterschreiben sollte, hat alles in mir geschrien, “ lauf weg, so schnell und weit Du kannst!“; aber was macht Tamar? Sie unterschreibt……

        Tja, das naive, brave Mädchen muss halt noch mehr Lehrgeld bezahlen, bis sie es schnallt

  • Franz Vontobel sagt:

    Die wichtigste Frage ist jedoch: Ist es ein Braxit oder eine Angeleava?

    (© the Daily Show)

  • Papperlapapi sagt:

    Ich nominiere den heutigen Mammablog für die Auszeichung: „irrelevantestes Thema aller Zeiten“. Niveau der Glückspost ist erreicht, tiefer gehts wohl nicht mehr.

  • Sportpapi sagt:

    Und natürlich erfolgt die Trennung nur zum Wohle der Kinder. Denen am besten gedient ist, wenn Jolie auch gleich das alleinige Sorgerecht erhält. Und während die eine Seite nun zu recht darauf hinweist, dass man das nun privat regeln möchte – auch im Interesse der Kinder- entstehen auf der anderen Seite stündlich neue Geschichten, die Brad Pitt in einem schlechten Licht darstellen lassen – gemäss irgendwelchen Quellen…
    Ehrlich gesagt interessiert mich die Familie nicht wirklich. Aber ich hoffe sehr, dass auch er das Sorgerecht und die Obhut beantragt, und ernsthaft geprüft wird, bei wem die Kinder wohl besser aufgehoben sind.

    • Susi sagt:

      Das waren auch meine Gedanken…

    • 13 sagt:

      Da wir hier in den USA sind und nicht in der Schweiz, hat er sehr gute Chancen, nicht nur das gemeinsame Sorgerecht als Papiertiger zu erhalten, sondern auch sich weiterhin um die Kinder zu kümmern. Bei uns wird es immer nur versprochen, die Realität ist eine andere. Ich bin ja gespannt, ob es der Gesetzgeber beim zweiten Anlauf hinkriegt, die Gerichte dazu zu bringen, das genauer zu prüfen und nicht einfach die Mutter als das Beste, den Vater als ein nice to have zu betrachten.

      • Sportpapi sagt:

        Danke, 13. Das ist wirklich ein Ärgernis, wie die Gerichte sich weigern, den Auftrag des Gesetzgebers umzusetzen. So ist es nicht Gewaltentrennung, sondern fast schon so, dass die Gerichte mit ihrer Rechtssprechung die Gesetze machen.
        Aber wenn schon kein gemeinsames Sorgerecht, dann wäre in diesem Fall wohl auch zu prüfen, ob der Vater nicht besser geeignet wäre.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13 und SP

        Geteiltes Sorgerecht kann nur wirklich funktionieren, wenn beide Elternteile auch die BertreuungsPFLICHTEN wahrnemen, ansonsten macht es keinen Sinn.

        Für alle Kinder wünsche ich mir jedenfalls, dass sich beide Eltern ihrer Pflichten bewusst sind.

      • tina sagt:

        im ernst: das kann doch niemand und auch keine institution: einschätzen wo die kinder besser aufgehoben sein werden. bei dem, der eloquenter ist? vermutlich, oder? oder wie soll das objektiv bewertet werden und ist objektivität überhaupt relevant? ich meine, elternqualitäten sind eher subjektiv als objektiv bewertbar. und ausserdem muss man nicht besser sein als elternteil.
        was nützt den kindern? ihnen streitereien vom leibe zu halten ganz bestimmt jedenfalls. und das lässt sich schon eher abschätzen: welche entscheidung des gerichts führt zu mehr streitereien, respektive mehr ruhe für die kinder. natürlich ist das nicht der einzige faktor der wichtig ist, aber meiner ansicht nach einer der wenigen, die eingeschätzt werden können und wo eine erzwungene handhabung sinn macht

      • Sportpapi sagt:

        @Tamar von Siebenthal: Ich erwarte von erwachsenen Menschen, dass sie ihren Kindern zu liebe ihre Streitereien einigermassen zügeln können. Und natürlich erwarte ich, dass auch die Pflichten gleichermassen wahrgenommen werden – in der Regel ist es ja auch so, es kann sich keine/r einfach verabschieden.
        Aber aktuell ist es so, dass unter Umständen die Person, die streitet, mit dem alleinigen Sorgerecht „belohnt“ wird. Das geht gar nicht.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Im Fall Pitt/Jolie oder allgemein? Bei den beiden habe ich keine Ahnung, ich verfolge die Boulevardpresse nicht. Allgemein wäre es wünschenswert.

        @ TvS
        Richtig, darum geht es. Dies war auch der Wunsch und das ziel der Anpassung des Sorgerechts, nur wurde es zu ungenau formuliert und die Gerichte haben schlicht beschlossen, das zu ignorieren. Darum sage ich auch „Papiertiger gemeinsames Sorgerecht“. Nun nimmt der Gesetzgeber ab dem 1.1.2017 einen neuen Anlauf und die Hoffnung besteht, dass es noch kommt.

        @ Tina
        Je nach Alter und Situation: Abklärungsberichte, Kinderbefragungen, Gutachten. In den meisten Fällen besteht ja Einigung zwischen den Eltern, da ist es gar keine grosse Frage, aber bei den anderen gibt es schon Mittel. Wenn der Wille da ist.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Eigentlich sehr allgemein. Aber entsprechend auch in diesem Fall. Zumal es hier Geschichten von schweren Persönlichkeitsstörungen gibt, die zu prüfen sind.

      • tina sagt:

        wessen wille 13?
        gutachten, abklärungen, kinderbefragungen.
        gutachten und abklärungen: also listen zum abhaken. eine freundin hat mir erzählt, bei einer abklärung stand nachher im protokoll, dass blumen auf dem tisch standen. wow, das gibt punkte ;-).
        kinderbefragung: also unauffälllig die kinder benutzen um strichlisten zu erstellen und punkte zu verteilen….

      • tina sagt:

        ah. da haben wir ihn ja, den subjektiven eindruck oder eher die idee, dass jemand eine – wie war das – schwere persönlichkeitsstörung haben könnte. verdächtigt wird zu haben.
        ok da ist dieser subjektive eindruck. sagen wir, den hätte der scheidungsrichter. der einer der anwälte?
        man stellt sich dann als laie vor, das würde dann eine fachperson entscheiden, ob da eine störung vorliegt. also ein psychiater vielleicht? nun, der spricht also mit einem der elternteile, sagen wir mit dem so wahnsinnig eloquenten. vielleicht hatte der auch noch blumen auf dem tisch. da kann man sich ja leicht ausrechnen, wer die 100punkte bekommt

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ja, im Allgemeinen fände ich genau dieses Vorgehen gut:
        1. Prüfen, ob gemeinsame Sorge und Obhut möglich wären.
        2. Falls nein, ob nur gemeinsame Sorge möglich ist.
        3a. Falls ja, dann prüfen, bei wem die Obhut besser wäre (wobei das Aufrechterhalten des Kontaktes zum anderen ein wichtiges Kriterium sein muss)
        3b. Fall nein, prüfen, wer die Sorge und Obhut besser leisten kann.
        KEIN natürliches Vorrecht der Mutter.
        Welche Persönlichkeitsstörungen? Und wirken sich denn diese auf die Kindererziehung/-Betreuung aus?

        @ Tina
        Der Wille des Gerichte. Nein, keine Strichlisten, sondern Ermittlung des Kindeswillens und des Kindeswohls. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Blumen ausschlaggebend waren. Was wäre denn Ihre Alternative? Einfach zur Mutter?

      • tina sagt:

        13: das mit den blumen ist einfach ein hinweis darauf, was denn bewertet wird. oder wie. ich nehme an, diese berichte müssen objektiv sein, darum solche einwürfe. wärs nicht traurig, wärs zum krummlachen. ob andere objektive beobachtungen sinnvoller sind als bewertungsgrundlage? ich zweifle stark.
        ich habe auch keine lösung. ich glaube es gibt schlicht keine gute. zu hoffen bleibt, dass die meisten eltern es vernünftig ohne gericht schaffen und sich einigen, und so ist das im echten leben zum glück.
        sobald von aussen bestimmt wird ist es einfach weder gerecht noch objektiv. es ist willkür. man könnte genausogut losen, es wäre vermutlich nur weniger verletzend

      • Sportpapi sagt:

        @13: Gut! Zu den Persönlichkeitsstörungen, wie Susi oben anführte: „über Jolie ist weit mehr Grenzwertiges bekannt: Magersucht, Selbstverletzung, Drogen (Kokain und Heroin), Depressionen; das ist ein ganz anderes Kaliber als Pitt.“ Aber wir wissen das natürlich nur aus der Presse…

      • 13 sagt:

        @ Tina
        Natürlich gibt es objektive Kriterien, aber wie gesagt gehören da Blumen sicher nicht dazu. Eher der Umgang mit dem Kind, die Beziehung zum Kind, die Ressourcen etc. Ich finde schon, dass Sie nun hier die teilweise sehr gute Arbeit der Kinderpsychologen/-Psychiater und teilweise Sozialarbeiter zu Unrecht mit Füssen treten. Diese Arbeit ist bei Entscheidungen, wo es um Familien geht, sehr wichtig. Eine exakte Wissenschaft ist es natürlich nicht. Sollte es auch nicht sein.

      • tina sagt:

        ich halte viel von sozialarbeitern und psychologen usw solange die hilfe von ihnen freiwillig beigezogen wird

      • Katharina sagt:

        13: Jene Familie hat eine ganze Belegschaft, die sich um die Kinder kümmert. Und dies bei mehreren Wohnorten. Ich vermute daher, dass die Kinderbetreuung und das Kindswohl sich trotz dieses Vorfalles nicht ändern wird.

        Wahrscheinlich wird der ganze Tabloid spin finanziell ausgeschlachtet.

        Die Frage betr Paternity Rights wird sich um die Wutausbrüche und Substanzmissbrauch, dies beiderseitig, drehen.

        Brad fing eine Affäre mit einer Angestellten der Kinderbetreuungsbelegschaft an. Das wird als Minus in den Verhandlungen betrachtet werden.

        Weiter ist deren gemeinsame Tochter transgender und Brad verschliessts sich dem, um es neutral zu sagen.

        Umgekehrt wird Angelina’s Heroinkonsum und Anzeichen von Depression etc. betrachtet werden müssen.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Danke. Wie geschrieben hatte ich keine Ahnung, da ich ansonsten sehr viel (und nicht nur hochstehendes 😉 ), aber solche Berichte gar nicht lese.

        @ Katharina
        Da mögen Sie recht haben, genaueres weiss man aber nie. Ich persönlich weiss über die Pitt/Jolie-Familie gar nichts. Nur das Thema Sorgerecht im Allgemeinen interessierte mich, weshalb ich überhaupt geantwortet habe.

        @ Tina
        Für eine forensische Aufgabe braucht es keine Zustimmung der Betroffenen. Und wie geschrieben sind selbst Erfahrungen mit angeordneten Beratungen/Vermittlung überraschend oft positiv. Ich hätte das auch nie erwartet, scheint aber der Fall zu sein.

      • Katharina sagt:

        13, 2: Weiter ist es so, dass Leute, die wirklich persönlichen Kontakt zu der Familie haben, sie z.Z abschirmen. Will heissen, es wird NICHTS weitergeplappert. Was wir so lesen, sind inferred assumptions aus einer ganzen Reihe von Tabloid Stories (Radaronline publiziert oft solche Inferenzen, aus eigenen früheren Stories). Die derzeitige Berichterstattung…. bezieht sich vor allem auf solches.

      • Katharina sagt:

        13: Da unser Haus, bevor wir es zu unserem permanenten Wohnsitz machten, oft an Filmschaffende vermietet wurde, ergeben sich durch die vermietung diverse Kontakte.

        Ich denke, was die Sorgerechtsdebatte betrifft, können wir getrost den Fall aussen vor lassen. der ist sowohl im CH als auch US Kontext ausnahme, schon weil die Lebensumstände so unrepresentativ sind.

        Die US Praxis ist so, dass der imperativ der gemeinsamen Umsorgung der Kinder aufrecht erhalten wird, so weit es geht. Bevor nur einem Elternteil die Rechte alleine richterlich gesprochen werden, wird der weg über mediatoren, supervision etc gewählt. Aeltere Kinder haben dann eigenen Vertretungen.

      • 13 sagt:

        @ Katharina
        „Die US Praxis ist so, dass der imperativ der gemeinsamen Umsorgung der Kinder aufrecht erhalten wird, so weit es geht. Bevor nur einem Elternteil die Rechte alleine richterlich gesprochen werden, wird der weg über mediatoren, supervision etc gewählt. Aeltere Kinder haben dann eigenen Vertretungen.“

        Ganz genau. Das war auch meine Aussage und der Weg, den die Schweiz mit ihrem wie immer gemütlichen Tempo auch eingeschlagen hat und ich nun hoffe, dass sie auch mal dahinkommt.

        Dass Pitt/Jolie nicht das repräsentative Paar sind und es bei ihnen wohl anders läuft, ist ganz klar. Wobei die Idee wäre ja Lösungen zu finden, die auf den Einzelfall geschneidert sind und nicht pauschalisierte Ideen (wie das Besuchsrecht am Wochenende). Ich bin gespannt.

      • tina sagt:

        13: wieso jetzt forensisch? wir sprechen doch von paaren, denen bis jetzt nichts angekreidet wurde, die aber bei der trennung nicht einig sind was obhut und/oder sorgerecht betrifft.

        angenommen du wärst in der lage, dass dir so eine abklärung aufgezwungen wird, dann wärst du vielleicht auch jemand, der sagt „oh das hat mir jetzt wirklcih geholfen“ :). weil man in so einer lage lieber kooperiert. weil sonst mehr zwangsmassnahme. und es mag ja auch tatsächlich sein, dass es erfahrung selbst bei zwangsmassnahmen erstaunlich positiv sind, aber bestimmt nicht immer. wie hoch darf der prozentsatz denn sein, bei dem es nicht gut kommt, und muss dieser „verschnitt“ dann trotzdem happy sein, weil im grossen ganzen erstaunlich positiv lief? erstaunlich positiv reicht einfach nicht

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: „Weiter ist deren gemeinsame Tochter transgender und Brad verschliessts sich dem, um es neutral zu sagen.“
        Ich nehme an, für diese Aussage hat du die selber verlangte Evidenz auch, oder? Wenn er nicht begeistert ist, wenn die Tochter sich in der Öffentlichkeit in Männerkleidern (nicht Jungenkleidern) präsentiert, so halte ich das zunächst einmal für normal. Und wenn er sich wirklich gestäubt hat, dann zeigt das doch nur eins: Dass Jolie sich in Erziehungsfragen durchsetzt.

    • tina sagt:

      darf ich einen schlenker so richtung richtiges leben? ich frage mich regelmässig, wie die leute, die das vorschlagen, sich vorstellen, dass man überprüfen soll, bei wem die kinder besser aufgehoben sein werden.
      man kommt unweigerlich auf einen katalog mit optionen zum ankreuzen oder zum bewerten (1-6). von wegen standardisiertes verfahren. wenn es einen gott gibt, möge er das bitte verhindern

      über den blogtext habe ich mich krummgelacht 🙂

      • Sportpapi sagt:

        tina, wenn man das nicht beantworten kann, und wenn man die Kinder bis zu einem gewissen Alter zu recht nicht entscheiden lassen will, dann hilft wohl im Streitfall nur losen, oder?

      • 13 sagt:

        Ups, Antwort ist oben.

      • tina sagt:

        ah 🙂 ja das finde ich eine ehrliche antwort sportpapi, damit hätte ich nun echt nicht gerechnet. dann hat sich das also erledigt, mit der idee, den besser geeigneten elternteil bestimmen wollen zu können. gut so

      • Sportpapi sagt:

        Nein, tina, damit hat sich das nicht erledigt. Ein Versuch ist es immer wert, und manchmal gibt es auch ein Ergebnis für eine solche Abklärung.

      • tina sagt:

        abklärung: also der mit den blumen auf dem tisch ;-). ich weiss wirklich nicht, wer das sein soll, der bewerten darf, wie gut ein eltern teil ist verglichen mit dem anderen.
        abklärungen taugen bestimmt eher, wenn man abklären muss (! weil es leider mehr als nur den eindruck erweckt aus objekten gründen) ob ein kind gefährdet ist

      • 13 sagt:

        Warum sollte jemand, der geeignet ist, abzuklären, ob die Eltern gut sind für das Kind nicht geeignet sein abzuklären, welches Elternteil für das Kind besser ist? Übrigens hatten auch einige Länder z. Bsp. mit angeordneten Mediationen gute Erfahrungen gemacht. Hier stecken wir jedoch zur Zeit im Zustand: Wenn es zusammen funktioniert, dann ist es super, wenn nicht, dann lassen wir den Vater lieber weg. Das ist meiner Meinung nach keine Lösung.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sportpapi

        Natürlich müssen sich die Erwachsenen zusammenreissen, um für die Kinder eine gute Lösung finden, aber was, wenn nur der Eine sich bemüht und der Andere nicht?

        Mein nahes und weites Umfeld ist nicht represäntativ, aber ich kenne 2 Eltern, wo die gemeinsame Betreuung funktioniert und beim Rest hat entweder der eine Elterteil sehr selten Lust auf seine Kinder, oder der sorgeberechtigte Elternteil boykottiert die Bemühungen des anderen Elternteil.

        Meine Kinder sind, wenns hochkommt, max 5-6 Mal jährlich bei ihrem Vater, eher weniger oft, was bitte soll mein Ex denn da mitzubestimmen haben? Er hat mir ja schon Auskünfte bez Arbeitgrber AHV NR verweigert, die ich dringend benötigte für Anmeldung von IV und Kinderzulagen.

      • Sportpapi sagt:

        @Tamar von Siebenthal: Gemeinsames Sorgerecht sollte die Regel sein. Aber natürlich gibt es Gründe, um davon abzukehren. Aber Streit der Eltern darf nicht genug sein, sonst wird es zur Farce. Bzw. dann sollte man schon auch schauen, von wem dieser Streit eigentlich ausgeht.

      • 13 sagt:

        @ TvS
        „beim Rest hat entweder der eine Elterteil sehr selten Lust auf seine Kinder, oder der sorgeberechtigte Elternteil boykottiert die Bemühungen des anderen Elternteil.“

        Ich behaupte mal, dass es bei den meisten Fällen eher eine Kombination der beiden Fälle ist. Der eine bekommt nicht wirkliche eine Möglichkeit, sich an der Erziehung zu beteiligen, der andere interpretiert das als Desinteresse etc. Die soziologisch wichtige Frage hier wäre: Was wenn man das so gar nicht könnte, sondern sich mit dem anderen auseinandersetzen müsste? Die Fachpersonen gehen davon aus, dass es bei ca. 20% nicht klappen würde, bei 80%, aber ein sanfter Zwang helfen würde. Wer sich dann gar nicht kümmert, sollte auch das Sorgerecht nicht haben, einverstanden. Steht aber auch so im Gesetz.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Das wird zur Zeit, und ich finde das nicht so falsch, etwas anders gemacht: Gibt es einen Konflikt, wird nicht geschaut, von wem er ausgeht, sondern ob die Kinder unter diesem Konflikt leiden und wenn ja, ob dieser überhaupt durch das alleinige Sorgerecht beigelegt werden kann. Weil sich zwei im Scheidungsverfahren wegen der Finanzen die Köpfe einschlagen, ist das kein Grund für die Verweigerung des gemeinsamen Sorgerechts. Streiten sie sich über das Besuchsrecht auch nicht, denn dieses müssen sie lösen, auch wenn nur einer das Sorgerecht hat. Aber ich gehe mit ihnen einig, dass bei Fällen, wo das gemeinsame wirklich nicht geht und geprüft werden muss, wer das alleinige bekommt, das ein Kriterium sein sollte.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Mir geht es um die Fälle, da eine Seite bewusst Streit sucht – zum Beispiel mit Verweigerung des Besuchsrechts, mit immer neuen Vorwürfen, mit unnötigem Streit vor den Kindern – im Wissen, dass es im Zweifelsfall dann die Kinder in alleiniger Sorge behalten kann. Wenn die zwei streiten, weil sie einfach beide nicht anders können, dann liegt die Sache natürlich anders.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ja, das habe ich verstanden. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es gemäss der bisherigen Rechtsprechung überhaupt nicht der Fall ist, dass sie so bewirkt, die alleinige elterliche Sorge zu erhalten, da der Konflikt an sich nicht ausreicht. Und auch beim Thema Besuchsrecht merke ich, dass es immer strenger wird, Anzeigen gegen Frauen, die es verweigern häufen sich. Man verliert damit, dass man Streit sucht, das Sorgerecht nicht, aber kann es auch dem anderen nicht mehr so einfach entziehen, weder das Sorgerecht noch den Kontakt zum Kind. Gegen Manipulationen am Kind selber ist das System jedoch zur Zeit leider noch machtlos. Da wünsche ich mir, dass früher eine Obhutsumteilung geprüft wird.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13 SP

        Ich habe alles, wirklich alles versucht, um den Kindern einen regelmässigen Umgang mit ihrem Erzeuger zu ermöglichen. Vereinbahrte Besuchszeiten wurden kurzftistig verschoben, abgesagt usw.

        Nachdem ich immer wieder die Behörden um Rat gefragt habe, wurde mir eine Besuchsbeistandschaft vorgeschlagen (da man der Ansicht war, dass Behördlichem Druck Folge geleistet würde), der ich sehr wiederstrebend (dem Kindeswoh zuliebe) zugestimmt habe. Wofür denn? Es änderte gar nichts. Amtlich beglaubigte und persönlich unterschriebene unterschriebene Abmachungen wurden nie eingehalten. Infolge Personalfluktation häufiger Beistandswechsel, wo jeder meinte, etwas ändern zu können. Ausser viel Zeitverschwendung meinerseits und Steuergeldern verbraten war die ganze Übung für ds Gülleloch!

      • 13 sagt:

        @ TvS
        Das glaube ich Ihnen sofort. Ich schrieb ja „die meisten Fälle“, gilt nicht für alle. Und für solche, sollte die Alleinsorge gelten. Das Nicht-Kümmern ist ja bereits seit längerem ein Grund für den Entzug der elterliche Sorge. Es sollte in solchen Fällen dann auch angewandt werden.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Worauf ich hinaus wollte ist, dass ich Ihrer Aussage, dass bei 80% der Paare „sanfter Zwang“ helfen würde, mit Skeptik begegne.

        Man kann niemanden zwingen, Interesse an seinen Kindern zu haben, Zeit mit ihnen zu verbringen oder an Elternabenden teilzunehmen. Seit selbst während des langen Krankenhausaufenthaltes meines Sohnes, sämtlichen Besprechungen mit Ärzten und Therapeuten unentschuldigt ferngeblieben wurde, bin ich ziemlich desillusiiniert.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        In meinem Fall wurde sehr viel amtlicher Zwang eingesetzt, völlig erfolglos.

      • tina sagt:

        13, darauf habe ich ja gar nicht geantwortet, sorry:
        du hast geschrieben “ 13
        „Warum sollte jemand, der geeignet ist, abzuklären, ob die Eltern gut sind für das Kind nicht geeignet sein abzuklären, welches Elternteil für das Kind besser ist?“
        ich bin eben nicht der ansicht, dass man das kann und vorallem soll man das auch nicht.
        dass die kinder automatisch den müttern zugeteilt werden im streitfall ist auch keine lösung, da bin ich mit dir einig

      • tina sagt:

        ich meine normale eltern, an denen es nichts zu gemängeln gab bis zur trennung.

  • Widerspenstige sagt:

    So what? Eine Promischeidung mehr und die Gründe wurden jetzt klarer kommuniziert: Brad hat sich verirrt und sollte endlich über seine Beziehungstauglichkeitsbücher. Viel mehr ist da nicht übrig geblieben und zum Ablästern finde ich den MB das falsche Forum. Sorry, I am not amused about.

    • Martin Frey sagt:

      Die geneigte Leserschaft möchte das doch noch genauer wissen, und daher auch die Frage an Sie, WS: Haben Sie vertrauliche Hintergrundinformationen über die Beziehungstauglichkeit von Brad?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Widerspenstige

      warum so offensichtlich nur der gute Brad, der da über gewisse Bücher sollte?
      Und was das „ablästern“ betrifft, da müsste man glaub gleich die Hälfte dieser Veranstaltung zumachen 😉

    • Sportpapi sagt:

      „Brad hat sich verirrt und sollte endlich über seine Beziehungstauglichkeitsbücher.“
      Ach ja? Und das stellt man dann nach 12 Beziehungsjahren fest, nachdem man erst vor zwei Jahren noch geheiratet hat? Woher weisst du das nur alles?
      Streit um den Erziehungsstil wäre ja auch noch eine Option – und da ist es halt einfacherm mit den Kindern einfach zu gehen, als sich zu einigen.

    • Susi sagt:

      Genau, es liegt nur an Brad und seiner Beziehungsunfähigkeit: Er hätte sich seiner bedauernswerten Borderliner-Frau, die versucht, ihre innere Leere mit Kinderanhäufen zu füllen, halt besser anpassen sollen und einer Adoption des 7. und 8. Kindes zustimmen. Für ihn war es wohl einfacher, in alte Muster zu verfallen. Blöder Depp.

      • Katharina sagt:

        Und aus welcher ‚zuverlässigen‘ Quelle stammt Borderline, Susi?

      • Susi sagt:

        Kat, die Frage ist ernst gemeint, oder? (Von ihrer Borderline-Störung war überall zu lesen. Aber wenn dir das entgangen ist, hier zum Beispiel:
        http://www.nzz.ch/zuerich/wenn-schmerz-der-einzige-ausweg-ist-1.18495423

      • Susi sagt:

        Oder Symptome selbst nachlesen (und zwei und zwei zusammenzählen):

        http://behavenet.com/node/21651

      • Katharina sagt:

        zum nzz link:

        ‚Mediale Aufmerksamkeit erhielt die Persönlichkeitsstörung vor allem, weil Hollywood-Star Angelina Jolie oder die verstorbene Sängerin Amy Winehouse daran gelitten haben SOLLEN‘.

        Ohne klinische Akteneinsicht würde ich so etwas nicht sagen. Immerhin schreibt NZZ sollen. der Rest bezieht sich auf eine anonymisierte Person, die mit NZZ über ihr Schicksal und ihren weg redete. Also keine Evidenz.

        Zudem: ist Borderline ein Argument gegen den Charakter einer Person? Abgesehen davon, dass Borderline klinisch betrachtet eine Gummi Diagnose ist.

      • Katharina sagt:

        zum medhealth link:

        ‚Borderline personality disorder is a mental health condition that impacts 32% of the population. This mental health dysfunction impacts one’s mental capacity and stability in lieu of their emotional, psychological, behavioral, and overall mental health. Some of the many symptoms of this disorder can range from low self-esteem, fear of abandonment, short-lived relationships, impulsive behavior, distorted self-worth, mood swings, anger, depression, and more.‘

        32% der Weltbevölkerung haben also Stimmungsschwankungen, Episoden mangelnder Selbstachtung und Angst vor Verlassenwerden (jedes Kind durchläuft so etwas), sind impulsiv und bumsen etwas herum.

        Fazit: 32% ist die falsche Zahl (höher). Wissenschaftlich. … (und alles nur frauen gelistet).

      • Katharina sagt:

        Zum behavenet link:

        Diagnostic criteria for 301.83 Borderline Personality Disorder
        THESE CRITERIA ARE OBSOLETE.

        Du redest hier mit einer, die quasi als Expertin antwortet. Selbst betroffen….

        Ich gab ein Vermögen aus für eine Psychologin, die mit fälschlicherweise als PTSD behandelte. Ein gängiger Diagnosefehler (PSTD oft als ‚Borderline‘ diagnostiziert u.U). Es stellte sich heraus dass ich eine bipolare Störung habe, wie ich hier vor langer Zeit mal erwähnte. So, I know the diagnostic ‚game‘ in and out. capish?

        Jedenfalls von der ferne aus tabloid stories sage ich nicht jemand sei so oder so. und wie gesagt, selbst wenn: ist das ein Charakter Problem wie Du es darstellst: Nein. good night.

      • Susi sagt:

        Kat: „ist Borderline ein Argument gegen den Charakter einer Person?“

        Es ist eine Persönlichkeitsstörung, die für Betroffene (und ihr Umfeld) in der Regel sehr problematisch ist.
        Aber so, wie du dich da grad ereiferst, klinke ich mich lieber aus. Bin grad zu wenig narzisstisch drauf für ein der üblichen aggressiv angehauchten Mamablog-Rechthaberei-Austausch…

      • Susi sagt:

        *einen

      • Widerspenstige sagt:

        Katharina, danke für Deine Einschätzung aus nächster Nähe sozusagen. Was mich noch interessieren würde ist der Umstand, dass AJ drei Kinder adoptieren konnte. Sind die Auflagen in CA erleichtert oder wie darf ich das verstehen? Natürlich wird der Promistatus mit eingeflossen sein, aber dennoch frage nicht nur ich mich, wie diese Abklärungen der Vorgeschichte der Adoptivmutter, wie Du geschildert hast ua mit Heroinerfahrung, in Übereinklang gehen können. Wenn diese Vergangenheit ein wichtiges Kriterium gewesen wäre bei einer Adoption, dann wäre ihr diese verwehrt worden. Zudem wurde ihr ein Mandat als UNO-Botschafterin übertragen. Sie hat einen Leistungsnachweis mit 41 Jahren vorzuweisen, den ein BP nicht vorzuweisen imstande ist mit seinen 52 Jahren. Sie dürfte siegen.

      • Widerspenstige sagt:

        Susi, Sie können das nicht gewusst haben und sollten Katharina nicht auf diese Art angehen. Katharina hat sich hier mehr als nur ‚geoutet‘ und das rechne ich ihr bis heute hoch an. Ich hätte es nicht getan, denn wie Sie richtig bemerken, ist der MB nichts für zartbesaitete Narzissten. Hier bloggen erfahrene Persönlichkeiten mit einer Elefantenhaut (wer sich ein wenig über Elefantenbiographien auskennt, weiss, wie ich es meine ….hihi) und stählernen Nerven. Ich kann hier meinen inneren ‚Dampfkochtopf‘ ablassen und benütze den MB als Psychohygiene. Mehr (glaube ich) ist nicht zu holen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige

        fragt sich ob es überhaupt eine Rolle spielt wie das US-Adoptionsrecht aufgeleist ist- diese Kinder sind ja in Drittstaaten adoptiert worden und der eigene Heimatstaat vor vollendete Tatsachen gestellt-
        so wie das hierzulande von gewissen Menschen ähnlich gehandhabt wird, und mir noch kein Fall zu Ohren gekommen wäre wo man diese Elternschaft dann komplett annulliert/Kind entzogen hätte.

      • Susi sagt:

        @WS: Ich sollte Katharina nicht so angehen, aber gleichzeitig muss man hier eine Elefantenhaut haben? Also, echt jetzt, als wäre ich Katharina irgendwie angegangen, ich habe sehr milde reagiert auf ihre Replik. (DSM=obsolet?! Ok…) Zumal sie ja zudem null Ahnung hat, ob/inwiefern ich in meinem Leben/Umfeld mit BPS/NPS zu tun habe/hatte.

        Wie jeder darf ich meine Meinung hier frei äussern zu einem Thema wie heute und auf Dinge hinweisen, die Jahrelang durch die Medien gingen, auch wenn dann Leute mitlesen, die unter ähnlichen Persönlichkeitsstörungen leiden; sind ja nicht gerade wenige.

        Für mich ist die Kommentarspalte ein interessanter und unterhaltsamer Meinungsaustausch. Und ich bin (i.d.R.) recht bemüht, die Gratwanderung zwischen Polemik und Fairness zum meistern.
        😉

      • Susi sagt:

        *jahrelang :-0

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Das war ja die Antwort auf die von WS behauptete Beziehungsunfähigkeit Pitts, wobei sie gezielt verbreitete Gerüchte offenbar für bare Münze nimmt – von wegen Evidenz. Daneben ist das, was man von Jolie aus der Presse weiss, doch ein ganz anderes Kaliber. Aber ja, letztlich entscheiden zum Glück nicht wir aus der Ferne.

      • Sportpapi sagt:

        Und zum „Charakter“: Werden wir jetzt spitzfindig? Letztlich geht es um die Eignung als Eltern, und da können Krankheiten ein Problem sein, müssen aber nicht. Aber man wundert sich in gewissen Fällen schon, warum das bei der Sorgerechts- bzw. Obhutszuteilung offenbar kaum berücksichtigt wird.
        Dass du in diesem Gebiet Expertin bist hilft bei der Diskussion wie weiter? Berichte doch mal über die möglichen Auswirkungen von psychischen Erkrankungen auf die Beziehung zum Partner/zur Partnerin und zu den Kindern, auf das Familienleben.

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Du schiebst dich hier immer mehr ins Abseits, merkst du das?
        Katharina hat hier keine Einschätzung aus nächster Nähe geliefert, sondern vor allem eine Verteidigungsrede in eigener Sache. Und „Sie hat einen Leistungsnachweis mit 41 Jahren vorzuweisen, den ein BP nicht vorzuweisen imstande ist mit seinen 52 Jahren. Sie dürfte siegen.“ Das ist jetzt einfach lächerlich. Wie wenn ein Manager die Kinder für sich beanspruchen würde, weil er schliesslich erfolgreich eine Firma aufgebaut hat…

    • Widerspenstige sagt:

      Was bisher veröffentlicht wurde, lässt diese Vermutung zu, denn es wird von Drogen, Alkohol und Wutausbrüchen geschrieben. Aus diesen Gründen ist es nachvollziehbar, dass ihm das gemeinsame Sorgerecht nicht unbedingt zusteht. Das wäre nicht gut für die Kinder. Was die Beziehungstauglichkeit eines Mannes wie Brad Pitt anbelangt: er hat sich Hals über Kopf in Angelina Jolie während den Dreharbeiten zu ‚Mr. and Mrs. Smith‘ verliebt und ist deswegen aus der Ehe mit Jennifer Aniston ausgestiegen. Da wollte er keine Kinder haben und fühlte sich nicht in der Lage dazu etc. Dieses ambivalente Bindungsmuster läuft wie ein roter Faden durch zahlreiche Lebensbiographien – vorwiegend männliche. Eine Frau kann sehr viel bewirken bei einem Mann. Das ist es, was ich damit sagen möchte. Relax!

      • Sportpapi sagt:

        WS, in erster Linie wurde in der Vergangenheit viel von der Psychopathin Jolie geschrieben, von Borderline etc. Und wie sie an der Seite von Pitt zur Ruhe gekommen ist. Und auch ihre Drogenvergangenheit ist glaube ich mehr als nur ein Gerücht. Im Gegensatz zu den Vorwürfen, die nun gegen Pitt auftauchen, aus „gut unterrichteten Quellen“. Von wem wohl gut unterrichtet?

      • Sportpapi sagt:

        Aber im Grundsatz hoffe ich einfach, dass die Menschen, die letztlich beurteilen, was für die Kinder das beste ist, das nicht aufgrund der Klatschpresse tun, sondern durch reale Abklärungen.

      • Susi sagt:

        @WS: Das Wort „Drogen“ in Bezug auf Pitt ist angesichts der Berichterstattungen ziemlich polemisch; die Rede ist von Marihuana.
        Wie SP sagt, über Jolie ist weit mehr Grenzwertiges bekannt: Magersucht, Selbstverletzung, Drogen (Kokain und Heroin), Depressionen; das ist ein ganz anderes Kaliber als Pitt. Man kann hier den Spiess auch umdrehen: Der hat sich von der bildschönen Frau einlullen und manipulieren lassen und erst zu spät gemerkt, was für ein Psycho sie ist. Geht ja vielen Männern so, kenne auch einige. Um eine solche Partnerin aushalten zu können, musste Pitt sich halt konstant die Birne zukiffen.

      • tina sagt:

        ich weigere mich klatschheftchen zu lesen und wenn ich das 20minuten lese, vergesse ich es sofort wieder. aus guten gründen.
        angenommen eine frau mit borderline problematik und ein mann, der wutausbrüche hat, alkohol trinkt und drogen nimmt, haben zusammen kinder. das ist nicht verboten. das können prima eltern sein meiner ansicht nach. vielleicht weil sie sich auch ergänzen und helfen. egal. bis hier hin hatte jedenfalls keine behörde den eindruck, man müsse die kinder fremdplatzieren. nun kommt es zur trennung. und nun plötzlich müssen aussenstehende bewerten „wer der bessere elternteil ist“. das geht einfach nicht und das ist nonsense. fragt mich nicht nach einer guten lösung, die habe ich auch nicht

    • Martin Frey sagt:

      „…es wird von Drogen, Alkohol und Wutausbrüchen geschrieben.“
      Ach so. Dann ist ja alles klar und bewiesen. Wir wissen demzufolge die Wahrheit.
      Andererseits:
      „Eine Frau kann sehr viel bewirken bei einem Mann. Das ist es, was ich damit sagen möchte.“
      Wenn sogar Sie da einen Zusammenhang sehen, WS.. 🙂

    • Katharina sagt:

      Auch wenn solche Stories meist nach dem bekannten Muster ‚blame the woman‘ ablaufen, ist Dein Spin zu Beziehungstauglichkeitsbücher, male edition, sexistisch und entspricht nicht dem, was bekannt ist.

      Fakten:

      Die zwei lebten 10 Jahre vor Heirat als Paar zusammen.

      BEIDE haben eine Kette von Affären.

      Es gibt anzeichen, dass Angelina’s frühere Heroinabhängigkeit wieder aufflammte.

      Deren sehr teurer Lebensstil muss finanziert werden. Und dies mit den hohen Gagen, die beide kassieren können. 2 Filmprojekte wurden nicht realisiert, das eine, weil Angelina es ausschlug, weil sie sich auf ihre karitativen Projekte konzentrieren wolle, das andere, weil Brad sein Projekt abbrach. Wie er selber sagte, weil ihn seine schauspielerische Leistung als ungenügend erschien.

      • Susi sagt:

        Mir scheint, dass hier beide Teile gleich Schuld tragen am Scheitern dieser Beziehung.
        Oder wie gesagt, eigentlich verblüffend, dass das überhaupt so lange gedauert hat.

  • k. miller sagt:

    Mehrere Artikel im Tagesanzeiger, einer sogar an erster Stelle unter „Meistgelesen“. Und dann heute noch ein zusätzlicher Mamablog-Artikel. Das müssen ja schon extrem wichtige Leute sein. Kann es nicht erwarten, mehr darüber zu lesen. #Weltereignis 😉

    • Susi sagt:

      Ja, es sind schon wichtige Leute.
      Was wäre unsere Welt ärmer ohne den genialen Streifen „Fight Club“!

      • Martin Frey sagt:

        „Fight Club“ wird in den nächsten Wochen und Monate noch eine ganz andere Bedeutung bekommen, Susi. Wie bereits heute unschwer zu erkennen ist.
        Für Society Expertinnen natürlich eine Periode wie Weihnachten und Neujahr gleichzeitig… 😉

  • Peter sagt:

    Bei Lugners hängt auch der Haussegen schief….

    Der Tweet von @Arminwolf passt perfekt:
    Brangelina & Lugners vor der Scheidung.
    OH MY GOD.
    Und ich kann mich nicht entscheiden, was mich weniger
    interessiert.
    #Dilemma
    🙂

  • Sofie sagt:

    Traurig das einem die brust op mehr beschäftigt als eine scheidung! Wie lange sie wohl verheiratet bleibt?

    • Carolina sagt:

      Wie meinen?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Sofie

      im Gegensatz zu einer Beziehungstrennung ist die OP nicht reversibel, da sind auch jegliche Versöhnungsmöglichkeiten ausgeschlossen, von sonstigen Interventionen/Selbsteinsatz zu einer Statusverbesserung ganz zu schweigen.
      Die Auseinandersetzung mit derart hohen Risiken, und das Abwägen ob man solch radikale Präventivmassnahmen ins Auge fassen soll oder nicht; sich dann dafür entscheidet- das würde mich, wiese meine Familie oder die Familien von Freundinnen eine ähnliche Biographie auf, ebenfalls mehr beschäftigen als eine weitere Promi-Trennungs-Nachricht.

  • Susi sagt:

    „Und dennoch glaubte man daran, dass diese Familie funktionierte.“

    Ähm, nein, mich hat es eher überrascht, dass das so lange gedauert hat bei dieser Kombi. Spätestens, als ich das Hochzeitkleid sah, erwartete ich die baldigen Trennungs-News. Und genau, die Leidtragenden sind natürlich wieder mal die einundzwanzig Kinder.

    P.S.: Gestern so gedacht:

    https://media.giphy.com/media/DuIhqmZ3rfECk/giphy.gif

    • Martin Frey sagt:

      Haha, danke für den Lacher, Susi! 😀
      Eine Frage hätte ich noch, so von Mann zu Frau: Wie haben Sie das am Hochzeitskleid erkennen können?
      Nicht dass mir das irgendwie präsent wäre, aber trotzdem… ich lerne gerne dazu. 🙂

      • Susi sagt:

        Das Hochzeitskleid war doch so bemalt von den Kindern und bekam so viel Aufmerksamkeit wie kaum ein Hochzeitskleid zuvor (Lady Di mal ausgenommen). Für mich bedeutete das zwei Dine:
        1. Dass die beiden einfach mal wieder eine grosse Show aus allem machen müssen, so wie sie das immer getan haben, wenn sie zusammen auftraten (gute Schauspieler, halt). Beide bezogen/beziehen ihr narzisstisches Futter aus den Reaktionen des Publikums, sie brauchen für alles einen Spiegel und sind im Grunde völlig beziehungslos.
        2. Gleichzeitig hatten sie es offenbar nötig, dass der Fokus auf dem Kleid lag, damit die Welt nicht merkte, wie sehr das Traumpaar-Image bereits am Bröckeln war.

      • Susi sagt:

        Zudem, unabhängig vom Kleid: Wenn Promis in aller Öffentlichkeit ein Eheversprechen auffrischen oder nach ein paar Jahren ihre Verliebtheit demonstrativ zelebrieren, z.B. mit einer „Traumhochzeit“ wie bei Brangelina, kommt häufig bald die Trennung. Das ist dann meist ein letztes Aufbäumen, ein letzter Versuch, das Bild des „glücklichen Paars“ aufrecht zu erhalten.

      • Carolina sagt:

        Haha, Susi, ich sehe schon, Sie eignen sich hervorragend als ‚Society Expertin‘ (!) für mein Lieblingsblatt ‚Bunte’…… Vielleicht könnten Sie die Astro-Seiten auch gleich noch übernehmen 🙂

      • Martin Frey sagt:

        Sie tun Susi unrecht, Carolina, ich für meinen Teil bin tief beeindruckt. Das hat schon fast Profilerqualitäten, und schlägt sicher jede „Society Expertin“ um Längen aus dem Feld! 🙂

      • Susi sagt:

        @Carolina: Irgendwie habe ich das auch grad gedacht beim Schreiben, wahrscheinlich habe ich den Beruf verfehlt…
        „Frag Susi“
        😀

      • Susi sagt:

        Profilerqualitäten!!! Hahaha, danke, Martin!

      • Carolina sagt:

        Aber hallo, Martin, das ist keinesfalls abwertend gemeint! Diese ‚Profiler‘-Qualitäten sind sehr wichtig für diesen, öhm, Beruf! Und ich habe mir schon so manches Mal gedacht, dass so ein Leben als Madame Susi Etoile ganz nett sein muss…… 😉

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Am Kleid erkannt….. ☺

        Lustiger Kommentar. Da ich selten solche Heftli lese und eine Abneigung gegen Brangelina habe, konnte ich mich nicht einmal mehr daran erinner, ein Bild dieser Hichzeit gesehen zu haben. Jetzt wo Sie mich darauf stossen, erinnere ich mich wieder, dass ich das Kleid hässlich fand, ohne noch zu wissen, wie es ausgesehen hat. Danke für den Lacher Susi ☺

    • Widerspenstige sagt:

      Genau, das Kleid war ein Indiz mehr o_o

  • Angie sagt:

    Zum Wohle der Kinder hoffentlich keine Schlammschlacht.

  • Kurt Seiler sagt:

    Man heirate nie eine Frau mit Mutter Theresa-Syndrom.
    Da weiss man nie ob es Liebe oder Mitleid ist.

    • Brunhild Steiner sagt:

      … oder einem in medizinisch schlechteren Zeiten wichtige Medikamente vorenthalten werden…, nebst sonstigen Unanehmlichkeiten welche man zwecks erfolgreicherer Selbstläuterung auferlegt bekommt.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Nun ja, hinsichtlich der Tatsache, dass gute Taten nur dann gut sind, wenn sie ohne Eigeninteresse gemacht werden und das weder bei Teresa, noch bei Angelina der Fall ist, trifft Ihre Aussage ins Schwarze.

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