Zwei Frauen und ihr Baby, Teil 4: Wie ein Baby die Liebe verändert

Carte Blanche: Teil 4 der Serie «Zwei Frauen und ihr Baby» von Franziska Kohler*.

Mama2

Während einer Schwangerschaft verschieben sich die Rollen innerhalb einer Beziehung: Tanja und Sarah am Tag ihrer Hochzeit.

Als Tanja im letzten Frühling eine Fehlgeburt erlitt, trauerten auch die Familie und Freunde mit ihr um das verlorene Kind. Die ganze Aufmerksamkeit und Anteilnahme richteten sich damals, nach der missglückten künstlichen Befruchtung, auf sie  – obwohl auch Sarah, mit der Tanja gemeinsam eine Familie gründen wird, einen herben Schlag verkraften musste. Darunter habe sie damals gelitten, sagt Sarah, «ich hatte doch auch ein Baby verloren». Als beim dritten Befruchtungsversuch dann alles gut ging und Tanja wieder schwanger wurde, hatte Sarah zunächst Angst: Davor, dass sie sich während der Schwangerschaft ausgeschlossen fühlen könnte. Und davor, dass es ihr nicht gelingen würde, Muttergefühle für das Baby zu entwickeln, ohne selber schwanger zu sein.

Diese Befürchtungen haben sich bisher  nicht bestätigt. Sie fühle sich Tanja gerade jetzt, wenige Wochen vor der Geburt des Babys, sehr nahe, erzählt Sarah. Sie sitzt mit ihr gemeinsam auf der Couch in der Ferienwohnung von Tanjas Eltern in Davos. Vom Streit, den sie erst vor wenigen Tagen ausgetragen haben, ist längst nichts mehr zu spüren. Es ging ums Kofferpacken – wie so oft, wenn Tanja und Sarah streiten. Dass diesmal Tränen flossen (Tanja) und Türen knallten (Sarah), ist jedoch eher ungewöhnlich. Überrascht habe es sie aber nicht, sagt Sarah, denn: «Seit Tanja schwanger ist, fängt sie viel schneller an zu weinen.» Sarah versucht dann, verständnisvoll zu sein, sich nicht zu sehr aufzuregen, «was zwar meistens, aber nicht immer klappt».

Vor der Schwangerschaft waren die Rollen in der Beziehung relativ klar verteilt: Tanja, die Vernünftige, die mehr Geld verdient, die organisiert, delegiert und für Ordnung sorgt. Sarah, die chaotischere von beiden, die sich anpasst und bei Konflikten meistens nachgibt, weil sie alles etwas lockerer nimmt. Seit das Baby unterwegs ist, haben sich die Muster verwischt. Tanja sei ruhiger geworden, emotionaler, weicher auch, findet Sarah. Dafür müsse sie selber jetzt öfters die Rolle der Vernünftigen einnehmen.

Wie damals, vor einigen Wochen, als Tanja sie mitten in der Nacht aufweckte: «Das Baby bewegt sich nicht mehr, irgend etwas stimmt nicht.» Sarah nahm Tanja in die Arme, versprach ihr, dass bestimmt alles in Ordnung sei, dass sie aber am Morgen, falls sie das Baby dann immer noch nicht spüre, sofort zum Arzt fahren würden. Das war dann zum Glück gar nicht nötig.

Auch im Haushalt übernimmt Sarah jetzt mehr Verantwortung, sagt Tanja: Sie kaufe öfters ein, koche, putze und trage den Müll runter. Und sie sei fürsorglicher geworden: «Gerade eben hat sie mir ein Bad eingelassen und mich massiert.» Für Sarah ist es wichtig, Tanja auf diese Art zu unterstützen, um sich ihr nahe zu fühlen und Anteil an der Schwangerschaft zu nehmen. Dass Tanja das Kind austrägt und nicht sie selbst, obwohl auch sie dazu körperlich in der Lage gewesen wäre, fühle sich nach wie vor richtig an. Eifersucht empfindet sie keine.

Die Angst vor einer weiteren Fehlgeburt hat mittlerweile bei beiden nachgelassen, jetzt, wo das Baby schon 32 Zentimeter gross und 1200 Gramm schwer ist. Die Schwangerschaft verläuft gut, Tanja hat kaum Beschwerden. «Beim Aufstehen und Hinsetzen ächzt sie immer lauter und beim Spazieren müssen wir alle paar Minuten Pinkelpausen einlegen – alles normal also», so Sarah.

Auch im Bett sei alles «in bester Ordnung». Das war vor allem in den ersten Monaten der Schwangerschaft anders, «ich war damals viel zu angespannt und besorgt, um überhaupt an Sex zu denken», sagt Tanja. Nun aber sei es faszinierend, zu spüren, dass der eigene Körper plötzlich andere Bedürfnisse habe, anders auf Berührungen reagiere. Gerade in den letzten Wochen habe sich eine neue, sanftere Art der Intimität zwischen ihnen entwickelt, sagt auch Sarah. Überhaupt sei sie noch nie so verliebt gewesen wie gerade jetzt: Ihre Gefühle, sowohl für Tanja als auch für das Baby, seien «überwältigend» und würden mit jeder Woche, die vergehe, noch grösser.

mbBioSarah (27, l.) und Tanja (29) leben in Zürich, sind seit fünf Jahren ein Paar und seit September 2012 verheiratet. Im März erwarten sie ihr erstes Kind. Der Mamablog begleitet sie während der Schwangerschaft und berichtet in regelmässigen Abständen über ihr Leben, ihre Liebe und ihren Alltag.


Franziska100x100*Franziska Kohler ist Nachrichten-Reporterin bei Tagesanzeiger.ch.

320 Kommentare zu «Zwei Frauen und ihr Baby, Teil 4: Wie ein Baby die Liebe verändert»

  • Samya sagt:

    Das ist so süß! Ich bin auch gerade schwanger und in der Beziehung mit meinem Mann hat sich einiges verändert. Ich habe das Gefühl, ebenfalls viel verantwortungsbewusster geworden zu sein ;). Es ist schon wirklich interessant, was sich alles verändert… Gerade bei einem lesbischen Pärchen hätte ich auch gedacht, dass die nicht Schwangere sich ein bisschen ausgeschlossen fühlt, aber die beiden scheinen das ganz gut hinzubekommen. Das ist schön zu lesen!

    • Hermann sagt:

      Gut gesagt. Als nichtschwangerer Partner fuehlt mans ich eben einfach nebensaechlich und fast nutzlos, egal ob Frau oder Mann.

  • Carolina sagt:

    Valeria, Sie hauen gerade nochmal drauf, sehen Sie das nicht? Wenn ich nicht Ihrer Meinung bin (hoffe, dass ich das richtig verstehe: völlige Freigabe, S- und L-Adoption und Recht auf Kind), dann bin ich einer dieser unsäglichen ‚Homos sind…………….‘ (Ihr Post 13:49) Verfechter? Nein, bin ich nicht. Wenn Sie nachlesen, werden Sie das sehen. Aber ich bin der Meinung, dass es erlaubt sein muss, darüber zu diskutieren – und das wird hier, durch ständige Wiederholung und Verunglimpfung auch von Besonnenen, die eine andere Meinung vertreten hier, oft mit Füssen getreten.

    • gabi sagt:

      Im Übrigen schliesst sich Valieria keinesfalls der Meinung von WS an.

      Denn vertritt ja ebendiese Meinung: “Hmos sind ja schon ok, aber sie sollen doch bitte keine Kinder bekommen…”

      Mann muss einfach nur “Hmos” durch “Schvvule” ersetzen.

      (Ich versteh den Sinn solcher “Diskussionsversuche” von Statementposauner einfach nicht, wenn die sich noch vor jedem Gegenargument erst mal im eigenen Argumentationsgespinnst verstricken)

    • Valeria sagt:

      Ich bin anderer Meinung. So what. Lassen Sie es doch einfach. Ich möchte einfach, dass Tanja und Sarah sehen, dass es Leute gibt, die Sie unterstützen und gut finden, was sie tun. Wenn Sie denn überhaupt noch mitlesen, ich würde es Ihnen jedenfalls nicht verübeln, wenn Sie’s nicht mehr täten.

      • Valeria sagt:

        So, und noch einmal mit korrekter Gross- und Kleinschreibung:

        Ich bin anderer Meinung. So what. Lassen Sie es doch einfach. Ich möchte einfach, dass Tanja und Sarah sehen, dass es Leute gibt, die sie unterstützen und gut finden, was sie tun. Wenn sie denn überhaupt noch mitlesen, ich würde es ihnen jedenfalls nicht verübeln, wenn sie’s nicht mehr täten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Valeria:
        „Lassen Sie es doch einfach“
        blendet die Dimension des Ganzen aus, es geht da längst nicht nur um eine private Geschichte an der wir teilhaben dürfen/sollen oder nicht, sondern um Bodenvorbereitung für zu kommende Forderungen nach Gesetzesänderungen.

        Und jede/jeder welcher entweder für oder gegen diese Änderungen ist, wird das nicht „einfach so lassen“,
        ungeachtet um die x wievielte Wiederholung es sich handelt.

      • Sportpapi sagt:

        Und wenn nicht Gesetzesänderung: Es wird der Eindruck erweckt, dass es völlig legitim ist, unsere Gesetze zu umgehen. Ist doch herzig, weshalb sollte man da etwas dagegen haben…

      • Katharina sagt:

        BS, und ich finde nun Deine Haltung bedenklich, indem Du mir und anderen einen Maulkorb aufbrummen möchtest, und dass wir eben Forderungen an Gesetzesänderungen stellen, genauso wie es die katholisch-konservative Seite tut, als unberechtigt hinstellst.

        Und SP, in einem anderen Land den Eingriff zu machen ist nicht Umgehung schweizerischen Rechtes, da dieses ausserhalb des Territoriums der Schweiz nicht anwendbar ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina:
        wo binde ich einen Maulkorb um?
        Ich verwehre mich einfach gegen die Darstellung hier ginge es bloss um eine ganz private Angelegenheit und daher sei vorallem zu beglückwünschen oder den Mund zu halten.
        Jede Seite soll und darf ihre pros und contras äussern!
        Allerdings zu schliessen wir seien mit diesem Gesetz schon mal grundsätzlich auf einer rechtswidrigen Seite, das finde ich dann ein bisschen fragwürdig.

      • gabi sagt:

        Jep; find ich auch.

        Bedenklich wird´s einfach, wenn die Seiten, die Pro´s und Contra´s äussern, sich selber ständig verstricken.

        WS fährt hier ja wieder mal zu ihrer bekannten Höchstform im Undurchdachten auf.

        Hmos gut – Lsben besser – Shcvvule schlecht (ausser es sind Promis: Sogar noch ne Abstrusheitssteigerung – wow!)

        Alles im Namen von Gerechtigkeit und Gleichheit.

        Määääh… Määäh…

      • Carolina sagt:

        Valeria, ich habe mit Ihrer Meinung keine Probleme – und diese Serie wird ja nicht müde, uns zu erklären, wieviel Support die zwei von ihren Familien und auch sonst haben. Nochmal: ich würde nie im Leben eine bereits existierende ‚Familie‘ in irgendeiner Weise schlechtreden oder nicht anständig behandeln. Nie im Leben. Aber es muss erlaubt sein (siehe Frankreich gestern), weitergehende, sich auf unser gesellschaftliches Leben auswirkende Fragen zu stellen – und da sich die zwei Frauen hier zur Diskussion stellen, müssen sie damit umgehen können.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Umgehung kannst du sogar wörtlich nehmen. Kein Problem, wenn sie dann mit ihrem Kind im Ausland bleiben. Aber das möchten sie ja dann doch nicht, oder? Wie ist es denn, wenn ich nun eine minderjährige, vielleicht schon von mir schwangere 12jährige in die Schweiz zurückbringe? Oder noch eine zweite, dritte, vierte Frau, die ich ganz legal geheiratet habe? Müssen wir uns dann auch den geschaffenen Fakten einfach beugen?

      • Katharina sagt:

        BS: “wo binde ich einen Maulkorb um?“
        „es geht da längst nicht nur um eine private Geschichte an der wir teilhaben dürfen/sollen oder nicht, sondern um Bodenvorbereitung für zu kommende Forderungen nach Gesetzesänderungen.“

        dass es nur eine Privatsache sein soll, da sage ich auch nein, denn sie stellen ihre Geschichte hier in einen öffentlichen Raum. da haut das Argument von WS nicht hin. aber auch Du machst mir den Eindruck, dass du nur schon ‚künftige Forderungen‘ blocken möchtest. diese sind schon längst auf dem Tisch, inklusive klagen vor dem europäischen Gerichtshof.

      • Carolina sagt:

        Katharina, es heisst also ‚Maulkorb umbinden wollen‘, wenn man vom Privaten ins Oeffentliche geht? Wenn man über den Tellerrand hinausschaut und sich überlegt, welche Folgen (u.U. auch erwünschte) eine von einer Minderheit propagierte Haltung (der Ehe für HS mit Adoptionsrecht) für die Gesellschaft und vor allem für die Kinder hat? Wenn das nicht mehr erlaubt ist, Katharina, dann sind Sie es, die hier Maulkörbe verteilt. Aeussern Sie sich, statt in ellenlangen, z.T. sehr einseitigen Links, doch mal über das, was in Frankreich geschieht.

      • gabi sagt:

        Selbst, wenn er das wollte, Katharina, dann wäre das ja wohl ein legitimes demokratisches Ansinnen, für das er hier den Diskurs sucht, oder etwa nicht?!

        (dass WS sich mittlerweile immer mehr in befremdlichen Argumentationsvorstellungen verstrickt, fällt mir – wohlgescholten – schon länger auf)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina:
        klar wär mir am liebsten die Forderungen würden gar nicht erst gestellt.
        Weil sie aber in näherer oder weiterer Zukunft gestellt werden,
        will ich das Bodenvorbereiten auch als solches deklariert haben.
        Besonders dann wenn mit dem Argument „jetzt lasst mal gut sein mit Euern Argumenten,
        es geht hier bloss um eine Privatangelegenheit“ aufgewartet wird.
        Nach wie vor bin ich nicht der Meinung dass sich aufgrund von Verfassungen oder allgemeinen Menschenrechten ein Recht auf Kinder ableiten lässt, und demzufolge einklagbar wäre.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        was Klagen vor dem europäischen Gerichtshof betrifft…, plus die Grundlagen/nterpretationen wie man eine formulierte Verfassung versteht, wie man Begriffe definiert u deshalb was genau für wen genau als Recht einfordert bis zum Einklagen- das wird wohl noch für sehr viel Debatten sorgen.
        Unter allgemeinen Rechten ist für mich lebensnotwendiges absolut legitim einklagbar, das Recht auf Wasser, Nahrung, Wohnen, Arbeit- aus diesen Menschenrechten aber giesskannenmässig Rechte für Bereiche die nicht Existenzsicherung zu tun haben einfordern, nein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        3/
        mag sein dass ich zu wenig offen bin für die Gegenargumente und Begründungen.
        Aber fairerweise müsste eingestanden werden dass „wir Gegner“ von der aktiven Pro-Seite ja ebenfalls schon längst etikettiert worden sind. Wir sind diejenigen welche sich gegen Rechtsgleichheit stellen, und darum gibts eigentlich ja gar nichts mehr zu diskutieren, sondern nur noch zu fordern und einzuklagen.

    • Valeria sagt:

      Sorry, Carolina. Mein Kommentar hängt immer noch in der Warteschlaufe…

    • Carolina sagt:

      Nicht Ihre Schuld. Und, wenn mich nicht alles täuscht, werden wir in Teil 5 und 6 nochmals die Gelegenheit haben, das alles durchzukauen;-)

      • gabi sagt:

        Na, da freu ich mich jetzt schon drauf.

        Wenn WS dann wieder die nächste Ehrenrunde in die Sackgasse der nicht durchdachten Argumente dreht:

        „Hmos sind ja schon ok, aber sie sollen doch bitte keine Kinder bekommen…“

        vs.

        „Wenn es sich um ein männliches HmoPaar handeln würde mit normalem Umfeld wäre dies für mich kene gute Ausgangslage für ein Kind. Hier fehlt komplett der mütterliche Bezug, welcher willentlich vorenthalten würde.“

        Die Anderen. Immer diese Anderen!

  • marcus sagt:

    p.m. aktueller stand zum thema “samenspende zur zeugung von kindern homosexueller”

    pro
    . wunsch zweier menschen erfüllt
    . vollendete tatsachen: das kind ist da

    kontra
    . industrielle statt biologische produktion, aus wille und nicht aus liebe
    . moralisch grenzwertige samenbeschaffung im ausland, weil in ch verboten
    . “produkthaftpflicht”: ungeklärte, rechtliche situation bei anonymer vater- (samenspende)
    . väterliche elternqualität fehlt in der erziehung
    . kind kennt biologischen vater nicht (mögliche identitätskrise)
    . aussenseitertum (hänseleien, rechtfertigungsdruck etc.)

    • Valeria sagt:

      Das ist nicht „aktueller Stand“, das ist „persönliche Meinung“…

      • mila sagt:

        Ach so, jedes Kind, das auf natürlichem Weg gezeugt wird, entsteht aus ‚Liebe’… Und die Umgehung gesetzlicher Bestimmungen ist ‚moralisch‘, nicht juristisch grenzwertig… Und für das ‚Aussenseitertum‘ sind natürlich die selbstsüchtigen Eltern, nicht das intolerante Umfeld verantwortlich…

        Wie gut, dass Sie es nicht mit einer sachlichen Bilanz versucht haben, marcus.

      • Carolina sagt:

        Sehen Sie, Valeria, das ist genau das, was mich so nervt. Mal ganz abgesehen von marcus, der die Dinge einfach nur beim Namen nennt, ohne Wertung: Sie springen sofort darauf an (wie übrigens auch am Anfang dieses Blogteils), als ob es nicht (mehr) erlaubt sein darf, eine persönliche Meinung zu diesem Thema zu haben, die sich nicht mit der Ihren deckt. Ich bin kein S- und L-Hasser, mir ist das völlig egal, was Leute in ihrem Schlafzimmer tun, aber ich beobachte sehr genau, wessen Wohl, übrigens in jeder Konstellation, über das eigene gestellt wird – und wenn ich sehe, wie hier in der Diskussion

      • Carolina sagt:

        /2 ‚elegant‘ darüber hinweggegangen wird, dass dieses Kind in die Welt gesetzt wird, weil sich zwei Erwachsene dringendst ein Kind wünschen, mit dem ausdrücklichen Proviso, dass es seinen biologischen Vater erst mal nicht kennenlernen wird bzw. er keine Rolle in seinem Leben spielen soll, dann erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, dass hier sicher nicht das Kindswohl im Vordergrund steht. Ich weiss, sehr unbequem und unerwünscht, denn daraus folgern Fragen, die wir uns alle nicht gern stellen. Aber die aus pc/mainstream/was-weiss-ich-Denken einfach auszuklammern, das geht mir zu weit.

      • Carolina sagt:

        /3 Ich bezweifle keinen Moment, dass diese beiden Frauen liebevoll ihr Kind aufziehen werden. Aber es stellen sich weitergehende Fragen, die über private Wunscherfüllung hinausgehen und die müssen auch angesprochen werden – der Verweis auf ‚Privatsache‘ gilt nicht.

      • gabi sagt:

        Übrigens haben sich auch die Eltern in Argentinien, welche die Kinder von ermordeten Oppositionellen adoptierten, bestimmt sehnlichst Kinder gewünscht und wollten diesen bestimmt alle Liebe der Welt und nur das Beste bieten.

        Wenn alleine dies schon in irgend einer Art und Weise zum moralischen Masststab taugte, kämen wir in mehr als bloss ein Dillemma.

      • gabi sagt:

        Ach so:

        Um die Konfusion wieder mal explizit komplett zu machen, sei zudem gesagt, dass ich gar nicht prinzipiell gegen Schwulen- oder Lesbenadoption bin.

        Wogegen ich allerdings ausdrücklich bin, ist das Überhöhen einer solchen Beziehung und dem folgerichtigen abschätzigen Behandeln – oder eben gar vorenthalten – der „normalen“ Konstellation.

      • Carolina sagt:

        Hart, aber wahr. ich wiederhole sicherheitshalber nochmal, dass für meine Begriffe das Thema L & H völlig nebensächlich ist – mir geht es einzig und allein darum, dass es kein Recht auf Kind geben kann, ebenso wie ein Recht auf Glück, auf Nie-mehr-Sterben etc.

      • gabi sagt:

        Voll bei Dir.

        Wobei ich allerdings schon meine, dass letzte von Dir aufgeführte Recht gehört doch langsam eingeführt!

    • Widerspenstige sagt:

      Genau, das ist und bleibt subjektive Meinung. Was geht uns das fremde Leben an, wenn es unsere Freiheit in keinerweise tangiert? Was will man mehr erreichen, als dass ein Kind in einer glücklichen Obhut aufwachsen darf?

      Du negierst einfach eine Scheidungsrate zwischen Heteropaaren von bald mehr als 50%! Soll das besser sein und wie wachsen da Kinder auf, welche fast täglich Streitereien sich ansehen müssen, bevor es dann endlich zu einer Scheidung kommt? Darüber machst Du Dir anscheinend weniger Gedanken, marcus.

      Solange ein Elternteil SELBER das Kind gebärt, ist es gut so!

      • Carolina sagt:

        Natürlich geht es uns etwas an, WS. Erstens weil dieses Thema hier jetzt zum vierten Mal zum Thema gemacht wird und zweitens weil es noch einiges gibt, was uns über unseren eigenen Tellerrand hinausschauen lassen sollte. Vielleicht wird ja die Freiheit des Kindes tangiert, nämlich darin, dass man ihm bewusst einen biologischen (oder sogar beide) Elternteil vorenthält? Können Sie das wirklich voraussagen? Aus Ihrer Argumentation könnte man auch ziehen, dass Ehen per se abgeschafft gehörten, weil sie ja doch zur Hälfte geschieden werden – aber die andere Hälfte scheint zu halten, oder? Und der

      • Carolina sagt:

        /2 Heiratsboom geht immer weiter, scheinbar scheint das Modell Ehe doch immer noch ein Bedürfnis zu sein. Alles Verblendete? Und muss man sich wirklich in die Schämecke stellen, wenn man Kindern Vater und Mutter wünscht, nicht Rollenspiele? Und wenn es schon nicht so ist, dann wenigstens unbegrenzten Zugang zu dem Elternteil, der nicht an seinem Leben teilnimmt? Was ist denn jetzt Ihre Meinung zu Elton John und seinem zweiten Kind? Ist das ok? Wie wenden Sie denn Ihren letzten Satz darauf an?

      • Widerspenstige sagt:

        Nein, es geht uns nichts an und Sie dürfen selber über Ihren Tellerrand mal sehen, bevor Sie mich hier blöd anmachen, Carolina! Das Kind darf seinen biologischen Vater sehen und ich habe im Vorblog dazu schon gesagt, dass ich mir dies bereits ab 12 Jahren wünschte, statt erst ab 18 Jahren. Sie beantworten die Frage ja nicht, ob Streitereien innerhalb von ca. 50% der Familien dem Kind mehr oder weniger Schaden? Kein Wort habe ich zu gut oder schlecht von Heteroehen gesagt, sondern was negativ darin für das KINDSWOHL ist! Das negieren Sie jetzt einfach. Auch eine Art, sich seine Meinung zu mache

      • gabi sagt:

        Nana… WS: Wollen Sie sich´s auch noch mit der verderben, die Ihnen gegenüber noch am Geduldigsten ist?!

        „Solange ein Elternteil SELBER das Kind gebärt, ist es gut so!“

        Das haben Sie hier geschrieben und Caro hat darauf hin gewiesen, dass sich ein von Ihnen geäussertes Statement wieder mal äussert seltsam hervor tut.

        Sie hat Ihnen die Möglichkeit gegeben sich dazu zu äussern.

        Ihnen fällt – wie immer – wieder mal nur ein betupft zu tun.

        Wahrscheinlich hat das Caro nur gefrat, weil Sie ne Frau sind… Was?!

        😉

      • Carolina sagt:

        Sie fühlen sich angemacht, WS? Sie gehen also davon aus, dass in l und h Beziehungen kein Streit stattfindet? Dass da für den Rest des Lebens Harmonie herrscht? Das läuft exakt so wie in allen Beziehungen, WS. Mit dem wichtigen Unterschied, dass da ein Kind ist, dass vielleicht/nicht immer/aber wahrscheinlich anfangs vage, dann aber immer deutlicher merkt, dass etwas bzw jemand fehlt, dass es mit mindestens einem Stellvertreter aufwächst. Das kommt dann obendrauf auf den ganzen Müll, den unsere Kinder sowieso beim Erwachsenwerden erleben. Was soll dann dieses Ehe-Argument? Gehen Sie doch mal

      • Carolina sagt:

        /2 auf dieses über-den-Tellerrand-hinausschauen ein: natürlich ist es nicht nur ein privates Problem, wenn wir künstliche Befruchtung, Leihmütterschaft etc zulassen, sondern es bedeutet eine veritable und klare Veränderung von Gesellschaftsstrukturen – mit dem Potential einer Zeitbombe bei den Kindern. Nur darum geht es mir. Antworten sehe ich von Ihnen aber nicht.

      • gabi sagt:

        Aha… Ich seh schon.

        Vertraut, vertraut.

        WS kann wieder mal nicht auf die klar angesprochenen Themen eingehen.

        … Was SELBSTVERSTÄNDLICH wieder an der Gegenseite liegen muss. Wie immer halt.

        Also unterstellt man dem Gegenüber ein anderes Thema (L / S- Problematik) und schon kann man trefflich darüber fabulieren wie daneben dies (also genau das, was WS selber vorab unterstellt!) sei.

        WS: Immer dasselbe Sackgässli.

      • Widerspenstige sagt:

        Ach wie herrlich sich das wieder liest – gabriel und Carolina gemeinsam unterwegs und sich gegenseitig auf die Schultern klopfend….
        Ich habe mich dazu geäusserst in den Vorblogs – bitte nachlesen dort. Ich gehe von den möglichen Ursachen der hohen Scheidungsrate in Heterobeziehungen aus u dass eine Homobeziehung nur besser sein KANN. Wir reden hier von diesem Fall u NICHT von Leihmüttern, künstlicher Befruchtung OHNE eigenes Gebären. Darüber verliere ich mich hier nicht, es würde den Rahmen sprengen u wurde schon heiss diskutiert. Hier handelt es sich um AUSNAHMEFALL – geht uns nichts an!!

      • gabi sagt:

        Also ich hab bei Ihnen mittlerweile ein mächtiges Durcheinander, wo uns – irgend etwas – jeweils was angehen soll und wo dann angeblich wieder vollkommen klar ist, dass wir uns da gefälligst zu engagieren haben.

        Ich glaub nicht, dass Sie das selber irgendwie auf der Reihe haben.

        (öh…. Was ist denn nun mit den Nichtgebärer Elton John? – Sie wollen dazu doch nicht etwa bloss wieder mit einer sexistischen Äusserung in Erinnerung bleiben?)

      • gabi sagt:

        Apropos Durcheinander:

        Tschuldigung. Sollte natürlich heissen:

        Also ich hab bei Ihnen mittlerweile ein mächtiges Durcheinander, wo uns – irgend etwas – jeweils was angehen soll und wo wir uns gefälligst raus zu halten haben. Wo wir jeweils die Klappe halten müssen und wo dagegen wieder vollkommen klar sein muss, dass wir uns da gefälligst zu engagieren haben.

      • Valeria sagt:

        @ Carolina:
        Zu Ihrem Post von 13.12 Uhr: Klar ist es erlaubt, eine andere Meinung zu haben. Aber dann soll diese eigene Meinung auch als solche deklariert sein und nicht als pseudo-objektive Auflistung von Pros und Kontras, das ist einfach lächerlich. Im Übrigen schliesse ich mich der Meinung von Widerspenstige an, für mehr habe ich schlicht keine Zeit und es würde auch nichts bringen. Ich möchte mit meinen persönlichen (!) Kommentaren einfach klarstellen, dass nicht alle dieser „Homos sind ja schon ok, aber sie sollen doch bitte keine Kinder bekommen…“-Meinung sind.

      • gabi sagt:

        Ich find´s übrigens dem Bemühen zuwider laufend, eine Homopartnerschaft als etwas vollkommen Normales hin zu stellen, von dem doch bitte alle Welt einsehen muss, dass die nicht besser und nicht schlechter als wir „Normalos“ (naja… mehr oder minder) seien… Und im nächsten Augenblick hin zu schreiben

        „Ich gehe von den möglichen Ursachen der hohen Scheidungsrate in Heterobeziehungen aus u dass eine Homobeziehung nur besser sein KANN. “

        Ja was denn nun?

        Alle Tiere sind gleich. Manche sind gleicher?

        😀

      • Widerspenstige sagt:

        Was Elton John anbelangt sehe ich wenig Grund, dies in Frage zu stellen. Er hat genügend Möglicheiten, sich eine Nanny als Dauerbezugsperson zu leisten. Das ist kein guter Vergleich, denn in der Promiwelt geschehen Dinge, die dem Normalo unverständlich bleiben. Wenn es sich um ein männliches HomoPaar handeln würde mit normalem Umfeld wäre dies für mich kene gute Ausgangslage für ein Kind. Hier fehlt komplett der mütterliche Bezug, welcher willentlich vorenthalten würde. Da sehe ich eher Probleme auftauchen, als bei einem Kind, welches eine leibliche Mutter wie im vorliegenden Fall hat.

      • gabi sagt:

        Aha.

        Aha!

      • gabi sagt:

        Wie würd ich mich kringeln, wenn Ihnen dann in der entsprechenden Diskussion darum, wieso Schwule keine Kinder haben sollten, Homophopie vorgeworfen wird!

        (wo´s ja eigentlich nur Ihr üblicher Sexismus ist)

      • gabi sagt:

        Wie würd ich mich kringeln, wenn Ihnen dann in der entsprechenden Diskussion darum, wieso Schvvule keine Kinder haben sollten, Hmofobii vorgeworfen wird!

        (wo´s ja eigentlich nur Ihr üblicher Sexismus ist)

      • Carolina sagt:

        WS, haben Sie überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe? (NB: wenn Sie fair wären, müssten Sie zugeben, dass ich mich aus diesem Gabi-WS-Karussel seit Monaten heraushalte). Jetzt setzen Sie noch einen drauf und behaupten gar, es sei für ein Kind besser, in einer h Beziehung aufzuwachsen als in einer hetros? Ehe ich jetzt in ein ’sie sagte, ich sagte‘-Spiel mit Ihnen eingehe, lasse ich Sie doch nochmals lesen.
        Warum ist es ok, dass ein Kind aufwächst, ohne seinen biologischen Vater zu kennen aber nicht ohne die Mutter?

      • Widerspenstige sagt:

        Carolina, lesen Sie meine Sätze so, wie ich sie geschrieben habe? Wo steht hier, dass ich es ohne Wenn und Aber besser finde? ‚Ich gehe von den möglichen Ursachen der hohen Scheidungsrate in Heterobeziehungen aus u dass eine Homobeziehung nur besser sein KANN‘ Es steht in Grossbuchstaben KANN u eben nicht ‚..dasss eine H-Beziehung besser IST..‘ Erkennen Sie den Unterschied jetzt? Es könnte besser sein, weil es in Heterobeziehungen ua zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt gemäss Polizeiberichten, Medien, etc. Nennen Sie mir Beispiele, wo dasselbe von HomoPaaren geschrieben steht! Eben.

      • Widerspenstige sagt:

        ‚Warum ist es ok, dass ein Kind aufwächst, ohne seinen biologischen Vater zu kennen aber nicht ohne die Mutter?‘ Die leibliche Mutter hat einen innigen Bezug zu ihrem eigenen Fleisch und Blut. Es gibt Ausnahmen – keine Frage. Aber eben, es geht hier um HomoPaare, welche sich sehr intensiv mit dem Kinderwunsch auseinander gesetzt haben u SELBER ein Elternteil bio. Mutter ist. Das ist mE höher zu gewichten, als das Grossziehen von ‚fremden‘ Kindern, wie dies bei einem männlichen HomoPaar der Fall wäre. Ausser, der bio. Vater nimmt sein Kind aus einer früheren HeteroBez. mit. Streng genommen ok.

      • Katharina sagt:

        wo Du richtig liegst, WS, ist, dass gleichgeschlechtliche immer ein Wunschkind auf die Welt setzen. wo Du falsch liegst, ist betreffend der Dauerhaftigkeit dieser Beziehungen. Beziehungen die zehn Jahre und länger bestehen sind eher selten.

        Gewalt ist übrigens in L Beziehungen ein Thema und die LGBT Gemeinde in LA hat dazu auch eine Hilfeorganisation. Zur Praevalenz:

        http://www.musc.edu/vawprevention/lesbianrx/factsheet.shtml

      • Katharina sagt:

        Interessant dann noch zu DV ein Vergleich zwischen heti, m-m und w-w paaren:

        http://www.vawnet.org/Assoc_Files_VAWnet/NRC_LGBTDVStatistics.pdf

      • The Damned sagt:

        Hm, Katharina: Schön, dass sie auf die brüchige Dauerhaftigkeit von lesbischen Beziehungen hinweisen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass es in den USA wesentlich mehr eingetragene Lebensgemeinschaften von schwulen Männern gibt, als von lesbischen Frauen. Wenn man sich jetzt noch vergegenwärtigt, dass 2/3 aller Scheidungen in Heterobeziehungen von Frauen eingereicht werden, dann kann man da m. E. vielleicht etwas erkennen, was das Beziehungsverhalten von Frauen und Männern grundsätzlich charakterisiert. Sind Frauen in Wirklichkeit das polygame Geschlecht?

      • Carolina sagt:

        Danke, katharina. Sie haben mit wissen untermauert, was ich einfach mal für gesunden Menschenverstand gehalten habe: dass nämlich von den 50% Scheidungen natürlich nicht in alle Kinder betreffen und ganz sicher nicht alle in fürchterlichen Streitereien enden. Und wenn es so ist, ist das schlimm genug für die betroffenen Kinder, aber gehört nun mal zu ihrer Biografie dazu – was sie aber ganz sicher nicht brauchen, ist eine Entscheidung über ihren Kopf hinweg, dass sie ihren Vater erst ab einem bestimmten Alter kennenlernen dürfen. Wissen Sie, mir ist auch bewusst, dass heutzutage bei wirklich

      • Carolina sagt:

        /2 dringlichem Kinderwunsch jeder einfach nach, wie oben, Dänemark gehen kann und dann halt schwanger nach Hause kommt – das ist strafrechtlich dann nicht relevant und kann es auch nie und nimmer werden. Aber das Ganze so einfach durchwinken, ohne immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass das schwächste Glied in dieser Kette zu all dem Mist, den jedes Kind beim Aufwachsen erlebt, potentiell auch noch unter der Entscheidung der ‚Eltern‘ zu leiden hat, das finde ich zu einfach.

      • Katharina sagt:

        zum rechtlichen und der Fragwürdigkeit eines nicht anonymen Mandates können Sie ja weiter oben in meiner Antwort an Sie in den links von mir nachlesen. dass die Schweiz hier anders liegt, ist bedauerlich. dieses Mandat hat aus juristischer Sicht sehr wenig mit dem postulierten Kindeswohl zu tun und bricht bei genauerer Analyse in sich zusammen (HARM TO CHILDREN AND NONIDENTITY).

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        es werden NICHT 50% aller Erstehen geschieden!
        Und auch nicht alle geschiedenen Ehe haben Kinder,
        die Zahl der Familien mit Kinder in schulpflichtigem oder unterstützungspflichtigem Alter ist einiges tiefer!
        Leider liefern die zuständigen Ämter bloss die Gesamtzahlen, was der Statistik nicht unbedingt dient.
        Das 50%Argument ist luftschlagerei.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        komm da nun nicht ganz mit,
        ist es für Sie ein Unterschied ob ein Kind (unter Beanspruchung der verschiedenen Angebote)
        mit leiblicher Mutter und ihrer Partnerin oder
        mit leiblichem Vater und seinem Partner aufwächst oder nicht?
        Ist leibliche Elternliebe gleich stark, oder gewichten Sie diejenige der Mutter höher?

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        beziehe mich auf diesen Satz „Die leibliche Mutter hat einen innigen Bezug zu ihrem eigenen Fleisch und Blut.“
        und „es fehtl komplett der mütterliche Bezug welcher vorenthalten wird“-
        warum ist es dann peanuts wenn der väterliche Bezug komplett fehlt und vorenthalten wird?

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Ich finde deine hier geäusserte Haltung äusserst erschreckend. Wenn du hier deinem Mutterkult frönst, während der Vater irgendwie gar keine Bedeutung für das Kind zu haben scheint (nicht Fleisch und Blut?). Wenn es wenigstens konsequent wäre, wie das bei anderen gleich konservativen Menschen der Fall ist (=Mütter an den Herd!). Aber so kann ich dich gar nicht ernst nehmen.

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Und nein, dein grossgeschriebenes KANN ist natürlich genauso Unsinn. Es kann sehr wohl auch schlechter sein. Was wissen wir denn? Und wahrscheinlich ist es einfach vergleichbar.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Für mich ist das strafrechtlich relevant, weil man sonst unser Strafrecht gleich ganz auf den Müll kippen könnte. Was nicht heisst, dass ich weiss, wie man damit umgehen sollte. Es gibt aber durchaus Beispiele, in denen in der Schweiz geahndet wird, was im Ausland – dort völlig legal – geschehen ist.

      • Widerspenstige sagt:

        Brunhild, weil Männer erst beweisen müssen, dass sie 24/7 sich um Kinder kümmern, auch wenn diese nicht bio. Vaterbezug haben. In der Frauenrechtsgeschichte haben zuviele Männer praktisch ALLES unternommen, um sich wenig bis gar nicht um Kinder kümmern zu müssen. Erst mit Einführung des Sorgerechts, Alimenten, Aufteilung von Haus- und Erziehungsarbeiten seit Bestehen des Feminismus wurden sie fürsorglicher auch mit Taten. Jetzt so zu tun als ob männl. HomoPaare gleichberechtigt ausgerechnet bei Ausnahmebeziehungen zu stellen sind, sehe ich als Affront gegenüber dem heutigen Hetero-Seilziehen.

      • gabi sagt:

        Alle sind gleich – manche sind gleicher!

        Köstlich.

        🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Danke Kath für die Links (habe diese noch nicht lesen können, gell), welche mehr über diese Beziehungsformen preis geben. Dass es auch innerhalb HomoBeziehungen Streitereien gibt, hat wohl niemand ernsthaft in Frage gestellt. Nur dass es weniger brutal zu und her gehen würde bis es zu Scheidungen kommt, war bisher eher unbekannt.Geht aus den Statistiken hervor. ob Gewalttätigkeiten in HomoBez mit Kindern weniger vorkommen? Das wäre noch interessant zu erfahren.
        btw. Du bist echt in die Schweiz gezügelt mit Sack und Pack sozusagen? Deiner Partnerin gefällt es hier? Deine Zwillinge wohlauf? 😉

      • Carolina sagt:

        SP, natürlich sehe ich die strafrechtliche Relevanz auch – aber ich halte sie nicht für durchführbar. Wie soll das funktionieren? Jemanden, der sich im Ausland hat künstlich befruchten lassen, dann für das Kind bestrafen? Halte ich nicht für wünschenswert. Ich fürchte, wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass Fakten Rechte schaffen. Sinnvoller erschiene es mir, von den ‚Eltern‘ ein Mindestmass an Bestimmungen, Planung und Vorsorge zu verlangen und das auch einzufordern. Aber auch hier wären wir auf glitschigem Parkett.

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Das wäre ja wie wenn die Frauen erst beweisen müssten, dass sie ihre Kinder ernähren und versorgen könnten, da sie sich ja in der Vergangenheit häufig nicht um das Einkommen gekümmert haben. So ein Unsinn! (aber passt natürlich zu den aktuellen Sorgerechtsdebatten, wo sich Frauen und eigentlich sons „verfeindete“ konservative Männer plötzlich einig werden…).
        @Carolina: Wie gesagt, in anderen Bereichen geht es. Siehe Beschneidungen etc. Wahrscheinlich auch bei Se x mit Minder jährigen? Die Frage ist, wie nachweisen. Aber wenn man es schon in einem Bl og öffentlich ausplaudert…

      • Widerspenstige sagt:

        Kath, mein post an Dich hängt….nur soviel, danke für die Links und wie geht es Dir in der Schweiz?

        Sportpapi, lies doch nochmals genauer durch: ‚Aber eben, es geht hier um HomoPaare, welche sich sehr intensiv mit dem Kinderwunsch auseinander gesetzt haben u SELBER ein Elternteil bio. Mutter ist. Das ist mE höher zu gewichten, als das Grossziehen von ‘fremden’ Kindern, wie dies bei einem männlichen HomoPaar der Fall wäre. Ausser, der bio. Vater nimmt sein Kind aus einer früheren HeteroBez. mit. Streng genommen ok.‘ Die Mutter ist nun mal näher am Kind als der Vater, eben wegen dem Gebären!!

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Das Kind ist das Kind einer Mutter und – Sensation! – eines Vaters. Und mit dem „steht näher“ kann ich gerade gar nichts anfangen. 1) stimmt es wohl nicht, und schon gar nicht in jeder Lebensphase und 2) was wären wohl die Konsequenzen, wenn dies so entscheidend wäre?

      • Widerspenstige sagt:

        Sp an@WS: Das wäre ja wie wenn die Frauen erst beweisen müssten, dass sie ihre Kinder ernähren und versorgen könnten, da sie sich ja in der Vergangenheit häufig nicht um das Einkommen gekümmert haben. So ein Unsinn!‘ Ja, Du sagst es, so ein Unsinn! Es waren gerade die Mütter, welche SCHON IMMER ihre Kinder selber ernähren u versorgen konnten bis zum Zeitpunkt der Industriealisierung. Da wurden Familien vom Selbstversorgertum auseinander gerissen und die Väter arbeiteten auswärts. Solange alle unter einem Dach auf dem eigenen Betrieb ackerten, war für alle gesorgt.
        Wer hat was vernachlässigt?!

      • gabi sagt:

        Ganz unverkrampfter, offener und unverhohlener Sexismus.

        Mehr ist da nicht, WS.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige: ich meinte eigentlich Männerpaare in denen der eine über Leihmutterschaft zu seinem ersehnten eigenen Nachwuchs kommt (also der biologische Vater anwesend ist), im Ausland lässt sich das problemlos machen wenn mann über die nötigen Finanzen verfügt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        gerade das Beispiel vom gemeinsam geackert haben, zeigt doch dass es ein gewachsenens Miteinander war und gegenseitige Unterstützung herrschte?

      • Sportpapi sagt:

        @Ach, WS, schauen wir jetzt schon vor die Industriealisierung zurück? In der Frauen ihre Kinder selber versorgten, und trotzdem für alle genug da war? Gabi hat völlig recht. Sexismus, mehr ist da nicht.

      • Widerspenstige sagt:

        An diesem Punkt höre ich auf, mit Dir zu diskutieren, Sportsmann. Ich habe mich klar geäussert und das ist MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG DAZU, ok?! Es geht hier ausschliesslilch um eine werdende Mutter, welche SELBER gebärt (also bitte!!) und das EIGENE Kind in einer HomoBeziehung ernährt und versorgt. Ein bio. Vater ist hier bekannt und darf sich jederzeit erkundigen, wie es seinem Kind geht. Du siehst hier Gespenster, nichts weiter. Aber Du bist nicht alleine damit…

        Erstaunlich eigentlich nur noch, dass wir uns in der Kopftuchfrage so einig waren…

      • Widerspenstige sagt:

        gabi, entweder haben Sie etwas zum Thema zu sagen, oder Sie halten die Klappe, ok?! Was Sie hier betreiben mit meinen Statements ist nichts anderes als Sexismus pur.

        Immer diese Anderen – lesen was da steht jeweils, gabriel, scheint nach wie vor nicht Ihre Stärke zu sein. Aber wem sage ich das…!! 😡

      • Sportpapi sagt:

        Lesen was da steht: „Solange ein Elternteil SELBER das Kind gebärt, ist es gut so!“ Das Gebären ist also entscheidend. Nicht die liebevollen „Eltern“, von denen ja auch einer der leibliche Vater ist. Nein, Gebären. Und ein Kind braucht eine Mutter, denn ein Vater kann diese Rolle nicht einnehmen. Andererseits geht es uns natürlich nichts an, wenn da ein Vater durch eine zweite Frau ersetzt wird, denn das ist Privatsache…

      • gabi sagt:

        Das Zitieren sexistischer Statents ist wirklicher, echter Sexismus?

        Also nicht die zitierten sexistischen Aussagen?

        … Und Sie selber sind natürlich sowieso gegen Sexismus – wenn ich mich richtig erinnere.

        Ja… Da muss man dann halt zwangsläufig irgendwann mal es Bitzeli durcheinander kommen.

        Was Wunder, wenn´s schon nur etws unübersichtlicher wird zwischen „Geht uns gar nichts an!“ und „Schrecklich, diese Gleichgülitigkeit!“.

        (Da will man echt schwierige Fragen, wie z.B., was man heute eigentlich genau unter „Feminismus“ zu verstehen habe, erst gar nicht mehr stellen)

        🙂

        😀

      • gabi sagt:

        „Also bitte!“ find ich übrigens auch ganz köstlich.

        So eine Art Joker. Wie das gekringelt angemalte Stäbli im Mikado!

        Irgendwie das Über-Argument.

        „Also bitte!“ – erübrigt ja jedes weitere Nachdenken, weil… Also bitte!

        Cool.

        (man stellt sich Sexismus sonst ja eher irgendwie verbrämter und etwas gschammiger vor… Aber man lernt nie aus!)

        🙂

      • gabi sagt:

        Hätten Sie ruhig schon bringen dürfen bei Ihrem Vorschlag, muslimische Frauen zu ihrer Befreiung in eigene Städte zu isolieren!

        😉

      • gabi sagt:

        http://www.welt.de/newsticker/news3/article106280609/Mutter-laesst-unheilbar-kranken-Jungen-absichtlich-verhungern.html

        Nicht auszudenken, wie erst der Vater mit diesem Kind umgegangen wäre!

        … Weil: Mütter, welche die Kinder gebären sind ja prinzipiell… Also bitte!!!

    • Katharina sagt:

      nicht nur ist es nicht aktueller stand, sondern die kontra punkte sind sachlich gesehen falsch.

      so zeugen auch hetis manchmal aus wille.
      wenn es in der schweiz bedauerlicherweise verboten ist ist es noch lange nicht grenzwertig, sondern nur die naive und rechtlich sehr fragwürdige schweizer lage.
      die rechtliche situation ist inzwschen aufgrund einiger massgebender urteile nicht ungeklärt.

      die väterliche qualitaet und andere angebliche schaeden sind nicht substanziierbar.

      das aussenseitertum ist auf andere situationen anwendbar und ein problem des umfeldes, nicht des kindes.

      • R. Strasser sagt:

        Die Franzosen haben heute ebenfalls ein sehr deutliches Zeichen gesetzt! Grösste Manif seit 1984!

        Jetzt muss Hollande zurückkrebsen. Ich denke, der heutige Tag wird in die Geschichte eingehen. Das Pendel schlägt zurück.

        Ein Zwischensieg auf dem langen Weg zu Moral (as opposed to „ethischen Standards“) und Recht (as opposed to marxistisch-degenerierter Zersetzung). Vive la France!

      • gabi sagt:

        Was heisst eigentlich „nicht substanzierbar“ genau?

      • Sportpapi sagt:

        Die Schweizer Lage ist ganz einfach die Schweizer Lage. Ausdruck des „Volkswillens“. Und offenbar nicht nur in der Schweiz, wenn ich so nach F schaue. Ich halte ja eher die Lage in einigen anderen Ländern für bedauerlich, wo offenbar alles legal ist, was irgendwie technisch machbar ist. Da ist es mir lieber, man denkt sich die Folgen in allen Extremen zuerst einmal durch.

      • Katharina sagt:

        Sie ist bedauerlich. genauso bedauerlich wie andere gegen übergeordnetes Recht verstossende Äusserungen des ‚Volkswillens‘, SP. Da kann ich nur noch lachen, wenn dann aus den gleichen Kreisen das Mantra der Integration gesungen wird.

      • Sportpapi sagt:

        Wie bitte, Katharina? Welches übergeordnete Recht soll es denn da geben? Und was hat das mit Integration zu tun?

      • Theo sagt:

        Gute Frage, SP. Jetzt kommt dan wieder eine Sammlung von Links, die nicht mal sie selber genau liest. „Argumente“, halt.

        Die linken Crybabys flüchten sich immer in den schwammig-fantasievollen Bereich des „übergeordneten Rechts“ (das sie zu unserer Entlastung dann auch gleich selber umreissen, je nach Gusto des Tages und Dienlichkeit zur eigenen Meinung).

      • Katharina sagt:

        im Gegensatz zu den beitragenden, die die Gegenposition vertreten, habe ich meine links durchgelesen, samt und sonders, und habe auch hier die beitrage der Gegenposition durchgelesen. aber eben. es geht nicht darum, Leute, deren Position von Anfang an klar war, und die nur diese ad infinitum re-iterieren, zu überzeugen.

        eine bekannte taktik. wenn Material mit Fleisch dran kommt, wird auf ad hominem gemacht, statt die quellen anzuschauen, Das sollte dann auch das Argument entkräften, dass die Befürworter nicht auf Eure ‚Argumente‘ eingehen.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Ich habe nachgefragt, ganz sachlich. Und ich erwarte auch, dass du deine Punkte kurz vorträgst, und Links zur Untermauerung verwendest, statt dass wir jeweils seitenlang nachlesen müssen, was du wohl gemeint haben könntest.

      • Katharina sagt:

        die links stehen da, SP. da sie aber von Eurer Seite als ’soettige links‘ markiert wurden, erübrigt sich das weitere wohl.

        Seitenlang ist gut, ich habe hier sehr wenig mitgeschrieben und meine hinweise sind alle auf dieser Seite.

      • Katharina sagt:

        also hier sind die hinweise nochmal:

        Rethinking Sperm-Donor Anonymity:
        http://papers.ssrn.com/sol3/Delivery.cfm/SSRN_ID1981995_code358116.pdf?abstractid=1961605&mirid=1

      • Katharina sagt:

        obiger Link ist eine Antwort auf The New Kinship von Naomi Cahn:
        http://georgetownlawjournal.org/files/2012/01/Cahn1.pdf

      • Sportpapi sagt:

        Mehr vom gleichen, Katharina? Also, was steht drin? Welches deiner Argumente wird damit unterstützt? Muss ich alle 17 Seiten lesen oder reicht eine? Weshalb ist der englische Text für mich in der Schweiz relevant?

      • Theo sagt:

        Es sind Meinungsbeiträge von Aktivisten, ganz einfach. Als Gegenargument per se gegen das, was zum Beispiel Caroline heir ausgeführt und begründet hat (mit eigenen Worten!) gänzlich untauglich!
        Mit wissenschaftlicher Autorität hat das überdies nicht viel zu tun. Wenn jemand schreibt, dass es gelte „integrating changing social realities into a new legal framework“, dann ist der ideologisch-politische Hintergrund klar und man kann es zuordnen und abhäkeln. Glenn Cohen, der Autor des ersten Beitrags, ist ein kleiner Assistenzprof und LGTB-Aktivist. Das sind die Fakten.

  • Wilde Katze sagt:

    Je mehr Kommentare ich hier lese, umso bewusster wird mir, welchen Mut die beiden Frauen, um die es hier geht, beweisen. Toll! Solche Frauen braucht das Land – und nicht solche Hinterwäldler, die hier lediglich ihre Daseinsberechtigung manifestieren.

    • nicoretta sagt:

      Genau! Ich würde mich so etwas nie getrauen… Egal wie gut die beiden Mütter es machen oder meinen: Sie werden fertig gemacht! Sehr schade… Deshalb habe ich auch beim letzten Post geschrieben, dass die beiden Frauen eine Vorbildsfunktion haben… Ich finde die Beiden sehr mutig!

      Ich wünsche jedem Kind in dieser Welt Vertrauenspersonen, die es lieben und unterstützen – egal ob hetero oder homo, verwandt oder nicht verwandt, egal welchen Geschlechts!

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        So sehe ich das auch! Es spielt grundsätzlich keine Rolle, WIE Kinder aufwachsen, solange sie Liebe, Geborgenheit, Zuneigung und Zuwendung erfahren dürfen. Die beiden Frauen sind wirklich mutig – ich mag ihnen ihr Glück gönnen und wünschen ihnen und ihrem bald geborenen Baby alles Gute :)!

    • paul sagt:

      Ist es wirklich Mut, oder einfach nur Egoismus? „Hinterwäldler“ … sind jetzt plötzlich alle anderen „hinterwäldler“??

      @nicoretta: sollen neu gleichgeschlechtliche Paare Vorbildfunktion haben? Denken Sie nicht, Sie gehen mit diesem Statement etwas zu weit?
      @andrea: es spielt sehr wohl eine Rolle, wie und in welchem Umfeld Kinder aufwachsen.

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Ja klar Paul, so gesehen hast Du natürlich recht, habe mich nicht ganz klar ausgedrückt. Mit dem „wie“ meinte ich die Konstellation: für mich spielt es keine Rolle, ob ein Kind in der herkömmlichen Familie mit Vater und Mutter, mit zwei Müttern oder mit zwei Vätern aufwächst, solange es in der Familie (und deren Umfeld) viel Liebe, Wärme, Nähe und Geborgenheit erleben darf. Wie gesagt, egal ob die Eltern hetero-, bi- oder homosexuell sind, Hauptsache ist doch, dass das Kind bedingungslos und ohne Wenn und Aber geliebt wird!

  • ELLEN sagt:

    Toll so 🙂 alle sind glücklich

  • Theo sagt:

    Giebt es auch eine neutrale Reportage über heterosexuelle Paare,
    Wie ein Baby die Liebe verändert ?
    Ist einer der grössten scheidungs Gründe !!

    • Hermann sagt:

      bei heterosexuellen Paaren war es dann das Baby, bei homosexuellen Paaren waere es dann das homosexuelle Paar. Just watch…

  • alam sagt:

    Ich denke mal, Franziska Kohler wird diese Geschichte einfach so lange weitererzählen, bis auch jeder letzte Hinterwäldler gemerkt hat, dass es einfach eine ganz normale Familie ist. Und ich finde, sie hat recht.

    • DK sagt:

      Gähn.

    • Auguste sagt:

      hmm…, eine „normale“ familie ist das im landläufigen sinne natürlich nicht. aber vielleicht ist diese doch ungewöhnliche konstellation in all ihrer künstlichkeit gar nicht so weit von der heute gelebten familiären realität entfernt. das macht die geschichte doch erst interessant und lohnenswert, um einmal über die zeit beleuchtet und diskutiert zu werden.

      à propos hinterwäldler…

      youtube: dwight yoakam – guitars, cadillacs and hillbilly-music

      • Urs Hötzli sagt:

        Ach Bahnhofs-WC-Schleicher, wäre bei dir alles nur halb so schlimm, wenn du dich wenigstens in der Jazzig/Rockigen Welt bewegen würdest. Aber mit Country….? Wääk! Ami-Landler. Pfui Spinne. Mit diesem musikalischen Niveau bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als weiterhin ums Bahnhofs-Klo zu schleichen….

      • Auguste sagt:

        hmm…, hätten sie rap vorgeschlagen, hätten sie wenigstens etwas tieferes musikverständnis bewiesen. dass country der ideale soundtrack zu mamablogs ist, liegt daran, dass es, wie rap, eine buchstäbliche musikform ist. hinzu kommt die kongruenz der themen. die liedtexte sind im sinn nicht übertragen oder metaphorisch wie in der pop-/rockmusik. jazz ist weitgehend instrumental, damit als themenhintergrund unbehelflich. man muss nicht alles mögen, aber wenn man es schon in die pfanne haut, dann sollte man das wenigstens richtig begründen können. man kommt dann gleich weniger beschränkt rüber.

      • Urs Hötzli sagt:

        Danke für die Country-Erleuchtung Guschtli. Ich nehms zur Kenntnis. Es gibt ja auch noch sowas wie ein Bauchgefühl bei der Musik, das sich dann ausserhalb von Themenkongruenz und Textwahrheit bewegt. Egal ob Jazz, Rock, Rap, Klassik oder sonstwas. Ein Bauchgefühl welches sich einfach beim Hören von Musik einstellt. Augenschliessen und mitgehen. Heftig oder sanft. Etwas das sie als Sprücheroboter offensichtlich nicht kennen. Bei Country aber, fehlt mir dieses Bauchgefühl vollkommen, da es wirklich zu sehr an Ländler erinnert. Da krieg ich das mit dem Augenschliessen einfach nicht hin…

    • Carolina sagt:

      Finden Sie, alam? Ich denke, die Geschichte wird solange weiter erzählt, bis dann jeder, der einen irgendwie gearteten Einspruch hat, sofort als Hinterwäldler und H-Fobiker (Sie wissen schon, warum ich das so schreibe) dargestellt wird….

      • Katharina sagt:

        und was hier als Einspruch lesbar ist, ist nicht von H-Fobie geprägt, Carolina? (Da nehme ich ausdrücklich die Einwände von BS aus). aber die geschilderte Familie als grotesk und Kunstprodukt zu bezeichnen geht zu weit. Auch Sätze wie „Es ist als solches bereits absurd dass solche Mitbürger heiraten dürfen, noch absurder dass man Kinder haben darf. “ spiegeln ein seltsames denken… solange sich solches in einem forum wie diesem abspielt kann es ja überlesen werden.

      • Carolina sagt:

        K, Sie und ich werden mit den entgegengesetzten Polen leben müssen – auch in Kalifornien finden Sie sicher nicht allumfassendes Glück und keinerlei Hinterfragen mehr. Sie werden vor allem deshalb diese extremen Meinungen hier immer wieder lesen, weil auch besonnenes Hinterfragen kaum möglich ist bzw unter den Tisch fällt. Ich habe mehrfach in den früheren Serienteilen darauf hingewiesen, dass es mir um eine Diskussion darüber geht, dass ich ein explizites Ausklammern des biologischen Vaters (erst ab 18. Lebensjahr des Kindes soll die Möglichkeit des Kindes zum Kennenlernen erfolgen) für ein

      • Carolina sagt:

        /2 Elend halte – da brauche ich nicht auf Studien zu warten, aus der Adoptionsforschung weiss man heute ziemlich genau, wie schwierig das für die Kinder sein kann. Die Konstellationen sind mir egal, ich halte sowohl zwei Männer als auch zwei Frauen für fähig, Kinder erfolgreich aufzuziehen. Aber einem Kind a priori die biologischen Wurzeln vorzuenthalten, halte ich für falsch. Es gibt für niemanden ein Recht auf Kind – genauso wie es kein Recht darauf gibt, dass nie wieder ein geliebtes Wesen stirbt. Die Diskussion hier müsste eigentlich über Machbarkeitswahn, Egoismus und das Kindeswohl gehen

      • gabi sagt:

        Kann ich nur unterschreiben, Caro

        Und ein noch so heftiges Herumgehüpfe auf dem „Homophobie!“-Tanzboden macht diese berechtigten Einwände doch in keiner Weise unbedeutender; K!

        Selbst wenn sich durchaus einige Homophobe finden werden, welche sich diese Überlegung zu eigen machen, taugt das doch in keiner Art und Weise als Rechtfertigung, diese Überlegung vom Tisch zu wischen.

      • Katharina sagt:

        „dass ich ein explizites Ausklammern des biologischen Vaters (erst ab 18. Lebensjahr des Kindes soll die Möglichkeit des Kindes zum Kennenlernen erfolgen) für ein Elend halte”

        ob dem so ist, kann eben ernsthaft angezweifelt werden, ganz abgesehen von den sehr fragwürdigen rechtlichen Prinzipien hinter dem Mandat der nicht anonymen spenden.

        Rethinking Sperm-Donor Anonymity:
        http://papers.ssrn.com/sol3/Delivery.cfm/SSRN_ID1981995_code358116.pdf?abstractid=1961605&mirid=1

        ansonsten lasse ich Ihren Einwand in seiner Sachlichkeit so gelten, Carolina.

      • Katharina sagt:

        obiger Link ist eine Antwort auf The new Kinship von Naomi Cahn:

        http://georgetownlawjournal.org/files/2012/01/Cahn1.pdf

      • Mephisto sagt:

        @Carolina: Ihre Kommentare hier sind sehr besonnen und aufschlussreich. Sie sind meiner Meinung nach Eine der Wenigen hier die den Nagel auf den Kopf trifft. Die Pro-Seite sieht hinter jedem Hinterfragen Homophobie. Eigentlich ist es pervers einem Kind von Anfang an den Vater vorzuenthalten. Es ist schlimm genug dass in normalen Ehen/Beziehungen Kinder zu Opfern werden wegen Trennung/Scheidung. Da muss man doch nicht noch künstliche Fälle schaffen. Leider bewegt sich die Politik und die Gesellschaft immer mehr in die Richtung der Liberalisierung.

      • Katharina sagt:

        …ausser dass Carolinas Argument schon rein juristisch nicht hinhaut, Mephisto.

      • Widerspenstige sagt:

        Mephisto: ‚Da muss man nicht noch künstlich Familien schaffen..‘ Ihr Satz impliziert, dass Homo-Sein etwas mit Selber-Schuld-Sein zu tun hat und deshalb sollen diese weniger vom Leben haben als die ’normalen‘ Heteros, nicht wahr? Wie ist doch die Welt so simpel und einfach, wenn nur nicht diese verflixten Andersartigen oder Andersdenkenden wären als die eigene Meinung zulässt…

        Liberale Gesellschaft = verwerflich?
        konservative Gesellschaft = ideal?

        Dann würde ich aber einen anderen Nick wählen, Mephisto, gellen Sie… 🙄

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        warum sollen dann die männlichen Paare mit normalem Umfeld (Ihre Worte) weiter unten
        weniger vom Leben haben?

      • gabi sagt:

        WS ist ja nicht prinzipiell gegen Sexismus.

        Sie mag einfach DIESEN (also den von Ihr als solchen definierten) Sexismus nicht. Den, den man z.B. nach Rechtsprech-Regeln „demaskieren“ kann.

        Für eine andere Form des Sexismus (sie ist ja gerecht und tollerant) kann sie eben durchaus auch Verständnis aufbringen.

        Wahrscheinlich geht Ihnen diese Flexibilität, diese gewisse Beweglichkeit im Denken, einfach ab, Brunhild!

    • bernd sagt:

      @alam: eine ganz normale Familie?? Warum muss sie denn darüber schreiben? Es gibt Millionen ganz normaler Familien, da schreibt niemand drüber….

      • Herr Daimon sagt:

        Ganz einfach, bernd: Weil sehr viele diese Familie noch nicht für normal halten. Und es Zeit wird, diesen eine andere Perspektive der Dinge aufzuzeigen. Übrigens ein Statement von der schwulen Seite des Ufers: Den Vater-/Mutter-Mangel sehe ich durchaus auch als Risiko. Doch nicht alle Modelle der künstlichen Befruchtung ziehen gezwungenermassen eine Vater-Abstinenz bis 18 mit sich. Viele dieser Paare haben auch eine sehr vernünftige Einstellung dazu und wissen, dass ein Kind auch das andere Geschlecht als Bezugsperson brauchen. Der leibliche Vater muss das aber nicht zwingend sein.

      • bernd sagt:

        Korrekt, Herr Daimon. Blöd nur, dass das noch ungeborene Kind nicht selber wählen kann, es wüsste am Besten was es braucht 🙂
        Was ist „normal“? Beziehungstechnisch mag „normal“ sein was allen Beteiligten (mündigen erwachsenen Leuten) gefällt, sie können selbst entscheiden was sie als „normal“ akzeptieren. Das Kind hingegen wird in diese Konstellation hineingeboren, hat keine Entscheidungsfreiheit und kann erst beim Heranwachsen entscheiden, ob es diese Konstellation auch als „normal“ empfindet.

  • mira sagt:

    Je länger diese Serie geht, desto mehr befremdet sie mich. Ich finde es nicht gut, einem Kind bewusst den Vater vorzuenthalten. Daran ändert die beschriebene Normalität des Alltags der beiden Frauen rein gar nichts. Noch mehr befremdet mich diese Zurschaustellung der beiden Frauen. Wäre bei Ihnen wirklich alles so normal, hätten sie das nicht nötig. Oder machen sie sich selber was vor?

    • Eni sagt:

      Danke mira, das habe ich beim letzen Teil auch bemängelt, aber da in meinem Post der Begriff HoMOseXuellEN-Vereine drin war, wurde mein Beitrag nicht gepostet.

    • Diego Braun sagt:

      @Mira: Sehen Sie, das empfinde ich auch so. In Ihrem ersten Kommentar ging dies nicht so klar hervor, obwohl ich ihn inhaltlich genau so verstand, doch ich wollte nicht meine Meinung in spekulativer Art vertreten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Sie verwechseln glaub m i r a mit m i a,
        ausser diese hätte beim ersten mal das „r“ weggelassen, was ich aber nicht denke.

      • mira sagt:

        @Brunhild Steiner
        Richtig, dies war gestern mein einziger Beitrag. Es ist aber tatsächliche verwirrend hier: Mira, Mia, Mila

  • Danielle sagt:

    Was sind denn das für idiotische Kommentare???

  • The Damned sagt:

    Also ich glaube als Adoptivvater, dass dieses Kind genauso glücklich aufwächst, wie in einer Heterofamilie- auch und vor allem deshalb, weil sich homosexuelle Eltern ganz bewusst für oder gegen ein Kind entscheiden und ihr Leben auch rechtzeitig umgestalten. In Heterobeziehungen kann nicht immer dasselbe behauptet werden. Ich tendiere grundsätzlich ebenfalls zur Vater-Mutter-Kind-Konstellation. Aber Homosexuelle können Kinder genauso gut aufziehen, wie Heterosexuelle, davon bin ich überzeugt. Nun fehlt mir eigentlich nur noch ein Teil, in dem eine Kinderperspektive aufgezeigt wird.

    • Ramun sagt:

      Hier ist die Kinderperspektive: Als adoptiertes Kind (mit leiblicher Mutter und Adoptivvater aufgewachsen, wohlwollend und gut umsorgt) kann ich sagen, dass da etwas fehlt. Solange kein Kontakt zum leiblichen Vater war, das dauerte bis Mitte 30, hatte ich u.a. zu Frauen seltsam gelagerte Beziehungen. Als ich aber mich durch den Kontakt mit ihm erkennen konnte, veränderte sich mein Leben grundlegend, u.a. nahm das Selbstwertgefühl zu.
      Es gibt Situationen, wo der Vater „verloren“ geht, ok. Wenn aber bewusst eine solche Situation gesucht wird, ist das verantwortungslos.

      • mira sagt:

        Aus diesem Grund plädiere ich dafür, dass Homosexuelle Waisen-Kinder adoptieren können. Damit geben sie Vollwaisen (welche der traurigen Umstände wegen keine leiblichen Eltern mehr haben) sicherlich ein liebevolles Umfeld, eine gute Erziehung. Anstatt, dass sie in vollem Bewusstsein Halbwaisen produzieren!

      • Hermann sagt:

        Und ich habe einen Vater gehabt, der uns Kinder oft im Namen Gottes schlug und unsere Welt zur Hoelle machte. Meine groesste Krise in der Pubertaet war, als ich merkte, dass ich meinem Vater genetisch aehnlich war. Ich lernte mich selbst so zu hassen, wie ich meinen Vater hasste. Da waeren zwei lesbische Muetter im Vergleich ein Segen des Himmels gewesen….

    • The Damned sagt:

      Danke für Ihre Antwort, sie klingt einleuchtend. Ich bin für das Adoptionsrecht bei homosexuellen Paaren. Aber die Identität des biologische Vaters darf dem Kind nicht vorenthalten werden. Da gesicherte, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Befindlichkeit und die persönliche Entwicklung bei von homosexuellen Paaren adoptierten Kindern bislang nicht erhältlich sind, wäre es vielleicht ganz interessant, auf Daten aus der Welt von Adoptivkindern (aus Schwellenländern) zurück zu greifen: Da sind nämlich häufig weder die Mutter noch der Vater bekannt. Die Kinderperspektive ist eminent wichtig!

  • Rafael sagt:

    .. ich bin ja nur aus Deutschland, aber mit verlaub, stelle ich die knappe Frage:

    Müssen die Mädels da auch was arbeiten?

    oder is da nur tralala?
    ich habe da gar keine Zeit für
    lg i

  • Auguste sagt:

    hmm…, mädels, eure situation ist etwas ungewöhnlicher als sonst – es gibt keinen country-song drüber, zumindest keinen, den ich kennen würde – also keinen. trotzdem, etwas sappy zwar, aber ein kleiner vorgeschmack auf das was kommt…

    steve wariner – the hand that rocks the craddle

    hang in there.

  • marie sagt:

    Test

  • ein Mann sagt:

    Kinder haben ein Recht auf Eltern,sie haben ein Recht darauf.Ein Homopaar sind keine Eltern.

    • gabi sagt:

      An was genau machen Sie´s fest?

      Was wäre, sagen wir mal, mit einem Vater, der durch einen tragischen Unfall seiner Eier verlustig geworden ist?

      Kastriert? – Fortpflanzungfähig ist der dann auch nicht mehr?

      Ist das Hauptmerkmal, dass er auf Frauen steht?

      Nun ja… Tun die Mädels, um die´s geht ja auch!

      Hm.

      Ich mein´s echt nicht rethorisch: Ich frag mich während ich schreibe selber.

      Vielleicht geht´s wirklich nur darum, dass eine Beziehung existieren sollte, in welcher auch ein Mann geliebt und wertgeschätzt werden kann. Aber eben: Muss ja auch in einer Normalofamilie nicht sein

  • JUB sagt:

    alles kann, nichts muss, wichtig ist das aus kleinen Menschen grosse werden frei nach dem motto:
    Schütze das Kind, der Jugend verleihe Flügel. Solang er und nicht verzogen wird solang Neues genauso anerzogen wird wie Tradition, solang es Werte gibt und Ideen in einer Elternschaft ist es vollkommen piepsegal welchen geschlechts die Eltern sind. Hauptsache Sie machen es Gut.

  • Sportpapi sagt:

    Offensichtlich wird nun auch Elton John zum zweiten Mal Vater. Ich grautuliere herzlichst! 🙂

    • Theo sagt:

      Sie haben vergessen, „Vater werden“ in Anführunszeichen zu setzen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Da ist des Sportlers Welt wieder i.O., wenn auch Männer dürfen. Der Denkfehler ist schlicht der, dass die dazu eine Leihmutter brauchen. Wer findet sowas gut? Ich finde es scheisse!

      Frauen können schwanger werden, Männer nicht, die müssen sich Kinder kaufen. Ich finde es immer noch scheisse!

      Die neuesten Studien der Erziehungswissenschaftlerin Stamm zeigten einmal mehr, wie wichtig und absolut zentral die Mutter-Kind-Beziehung ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        und Frauen ohne Mann müssen sich den Samen kaufen,
        ist zwar nicht zu vergleichen mit der Leihmutter,
        aber das grundsätzliche Prinzip dahinter,
        dass man die Nicht-Fortpflanzungsfähigkeit aufgrund der Konstellation,
        und nicht aufgrund eines medizinischen Problemes,
        mit „Serviceleistungen“ aushebelt, bleibt sich gleich.
        Wirklich radikal konsequent wär dann ja schon eher Erlaubnis für beide Varianten.

      • Tomas sagt:

        Ja, nur haben sie vergessen zu erwähnen, dass die Studie, die sich mit der Beziehung zum Vater beschäftigt erst geplant sei – da bin ich eigentlich noch mehr neugierig auf das Ergebnis, weil ja heute diskussionslos immer Vater als verzichtbare Grösse angesehen wird. Im übrigen war Ergebnis der Studie so formuliert, dass die Rolle der Mutter extrem wichtig sei, sofern sie sie auch wahrnimmt. Automatisch, nur weil sie das Baby durch den Geburtskanal gepresst hat, entsteht da scheinbar gar nichts.

      • Tomas sagt:

        Leihmutter schlecht, Leihvater gut? Tja, so wird es aber nichts aus der Gleichstellung… Oh, Entschuldigung, ich habe vergessen, dass so etwas die Frauenrechtlerinnen nicht interessiert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Wirklich radikal konsequent wär dann ja schon eher Erlaubnis für beide Varianten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … und das gehört eigentlich vornedran…
        und Frauen ohne Mann müssen sich den Samen kaufen,
        ist zwar nicht zu vergleichen mit der Leihmutter,
        aber das grundsätzliche Prinzip dahinter,
        dass man die Nicht-Fortpflanzungsfähigkeit aufgrund der Konstellation,
        und nicht aufgrund eines medizinischen Problemes,
        mit “Serviceleistungen” aushebelt, bleibt sich gleich.
        Wirklich radikal konsequent wär dann ja schon eher Erlaubnis für beide Varianten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … und das gehört eigentlich vornedran…
        und Frauen ohne Mann müssen sich den S a m e n kaufen,
        ist zwar nicht zu vergleichen mit der L e i h m u t t e r,
        aber das grundsätzliche Prinzip dahinter,
        dass man die Nicht-F o r t p f l a n z u n g s f ä h i g k e i t aufgrund der K o n s t e l l a t i o n,
        und nicht aufgrund eines medizinischen Problemes,
        mit “Serviceleistungen” aushebelt, bleibt sich gleich.
        Wirklich radikal konsequent wär dann ja schon eher Erlaubnis für beide Varianten.

      • U. Knecht sagt:

        B.S. +1
        P.L. -1

      • pixel sagt:

        U.Knecht: reine Neugier: reden Sie auch so, wie Sie kontinuierlich hier schreiben?

      • Katharina sagt:

        bs, ich finde es schon einen far stretch, leihmutterschaft und spermaspende gleichzusetzten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Leihmutterschaft und Samenspende ist also vergleichbar? Echt……

        Der Samenspender befindet sich sozioökonomisch ungefähr am andern Ende der Leihmutter. Der HSG-Student, der so quasi im Vorbeigehen mal eben in einen Becher w……. soll also verglichen werden mit einer Frau, die aus ökonomischen Gründen eine Schwangerschaft auf sich nimmt und für fremde Leute ein Kind austrägt, unter Blut Schweiss und Tränen? Das ist pure Selbstausbeutung und kann nur verglichen werden mit einer Organspende oder mit Prostitution – es sind immer die am Ende der Nahrungskette, die sich da ausbeuten lassen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es ist kein Zufall, dass der Gesetzgeber die Leihmutterschaft verboten hat, genauso wie die Organspende gegen Geld, die Schwachen müssen geschützt werden. Auch die Prostitution wird verboten werden, eine reine Zeitfrage, in der EU tut sich in dieser Hinsicht mächtig was.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:

        das Prinzip ist genau dasselbe
        auch wenn die Ausführung um Dimensionen voneinander entfernt ist.

        Sie wissen dass ich Leihmutterschaft nicht unterstütze.
        Aber finde es vom Prinzip her doch ein bisschen seltsam dass der Kinderwunsch bei gleichgeschl Konstellation so unterschiedlich angegangen werden soll. Immer wieder wird aufs liberalere Ausland verwiesen, aber in diesem Punkt ist es dann doch „zu liberal“?
        Was wäre die angemessene Reaktion wenn sich zwei Männer aus CH im Ausland über diesen Weg ihren Kinderwunsch erfüllen? Uns alle vor vollendete Tatsachen stellen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        der Gesetzgeber, auf den Sie sich berufen, hat übrigens auch die Handlung der beiden Frauen „verboten“,
        wo liegt da also der Unterschied?
        In beiden Fällen überwindet man die Nicht-Fortpflanzungsfähigkeit aufgrund der Konstellation
        mit mehr oder weniger massiven Mitteln.
        Die einen bekommen Applaus, die anderen sollten weiterhin verzichten?

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        es ist auch kein Zufall dass das hier eigentlich hier verboten wäre….

      • mila sagt:

        Ja, was wäre die angemessene Reaktion, auch im vorliegenden Fall? Respektive, wer hätte (tatsächlich) etwas gewonnen, wenn man die beiden Frauen juristisch belangen würde?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        nur um nicht missverstanden zu werden, den Gesetzesbruch erwähne ich weil PL sich bezüglich der Männerkonsti aufs hier geltende Recht abstützt- was offenbar bei umgekehrten Vorzeichen keinerleist Rolle zu spielen hat.
        „Juristisch belangen“ steht für mich nicht zur Debatte
        (resp dann sollten erst mal die grossmütterlichen Muttergewordenen an der Grenze abgefangen werden, Achtung, Sarkasmus!), aber die Gesetze liberalisieren, weil ja ohnehin jeder/jede der/die über ausreichend Finanzen verfügt sonst ins Ausland geht, da bin ich dagegen.

      • Sportpapi sagt:

        Das ist einfach nur absurd, Pippi. Auch bei dir: Sei wenigstens konsequent mit deinen Argumenten. Wenn die Mutter-Kind-Beziehung so wichtig ist, dass müssen wir in unserer Gesellschaft dafür sorgen, dass die Mutter möglichst lange beim Kind bleibt (Krippen können wir dann gleich wieder vergessen).
        Und wenn wir es gutheissen, dass unsere Gesetze einfach in „liberaleren“ Ländern umgangen werden, dann müssen wir halt auch damit leben, dass dies auch in Bereichen passiert, die wir dann eben nicht mehr gutheissen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn du meine Beiträge vorurteilsfrei lesen würdest, Sportler, wäre dir schon lange aufgefallen, dass ich nicht zu den Verfechterinnen der „Krippe vom ersten Moment an“ gehöre. Das Angebot muss es geben, weil einige Frauen wirklich darauf angewiesen sind, aber viele möchten doch die erste Zeit ihr Kind in der Familie betreuen und die Krippe nur tageweise in Anspruch nehmen. Dieses Modell ist aber nur möglich, wenn Väter mitziehen.

        Ich favorisiere ganz andere Modelle, Jahres- und Lebensarbeitszeiten. Modelle, die von dir und deinesgleichen vorschnell als nicht möglich abgetan werden.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: „Ich favorisiere ganz andere Modelle, Jahres- und Lebensarbeitszeiten. Modelle, die von dir und deinesgleichen vorschnell als nicht möglich abgetan werden.“ Das weiss ich. Und nein, keineswegs unmöglich. Schwierig nur, wenn die Arbeitszeit zuerst fehlt, und später ausgeglichen werden muss. Die Lösung wäre ein Modell wie bei den Studienkrediten. Rückzahlbar innert 40 Jahren. Obs besser ist als eine Familie, in der man sich gegenseitig unterstützt, bezweifle ich aber.

  • nicoretta sagt:

    Ich finde diesen Blog so _wunderschön_ „langweilig“! Alltägliche Probleme und Sorgen – es wird Normalität (sofern es diese gibt) dargestellt…

    Das ist erst die 2. anständige Darstellung eines lesbischen Paares mit Kinderwunsch, die ich in den schweizer Medien zu sehen bekomme… Das andere war eine Doku im schweizer Fernsehen.

    Danke für die Beiträge!

    • tststs sagt:

      Was mir besonders an diesem Beitrag gefällt: „der Vater“ ist in diesem Fall ja eine Frau und ermöglicht es somit u.U. (schwangeren) Frauen sich besser in ihren Kindsvater hineinzufühlen…dass er sich eben irgendwie ausgeschlossen fühlt, wie sich Prioritäten und Aufgaben verschieben und nicht zuletzt wie sich Menschen und ihr Charakter ändern…

      • Katharina sagt:

        heteronormative rollenverstaendnisse, tsts?

      • tststs sagt:

        Bitte was?

      • Katharina sagt:

        „der Vater” ist in diesem Fall ja eine Frau“ – erinnert mich an die gaengige frage, wer bei unserer beziehung die maennliche rolle spiele.

      • tststs sagt:

        Ich sage ledliglich, dass es Frauen gibt, die anderen Frauen eher „glauben“ als Männern (so im Sinne von: Sie stehen Erlebnisschilderungen von Frau empathischer gegenüber als solchen von Männern). Und ja, dies gilt mMn natürlich auch für Männer…

      • tststs sagt:

        ok… ich kann lediglich dazu sagen, dass meine Kommunikationsabsicht hier und bei Ihnen das Ziel verfehlt hat… und auch mein Versuch, eben dieser Leseweise entgegenzuwirken, indem ich “ “ benutze. Bitte lesen Sie meinen Beitrag nochmals und ersetzten Sie „Vater“ mit „Elter1“ und „schwangere Frau“ mit „Elter2“
        😉

      • tststs sagt:

        Oder noch besser: „Vater“ ersetzen Sie mit „nicht gebärender Elternteil“ und „Mutter“ mit „gebärender Elternteil“…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Sie wollen doch Vater nicht ausschliesslich negativ definieren, oder? tststs… 🙂

      • Theo sagt:

        Dieser Dialog hier gehört in ein Absurditätenkabinett, in die Vitrine für besonders verwerflichen Defätismus und Appeasement: Zwei Hedderos lassen sich von einer Lezbe Sprache vorschreiben – und machen noch den Kotau. Iiek.

      • Katharina sagt:

        ich denke du hast mich nicht verstanden, tsts. es geht nicht um pc right speak.

      • Reto B. sagt:

        Katharina es geht wohl eher um Partner der schwanger wird und Partner der nicht schwanger wird und das ganze passiv erlebt. Bei Mann und Frau sind diese Rollen ja nicht wählbar. Es ist vielleicht besser, wenn mal eine Frau in der gleichen Situation schildert, wie es ist, der passive Teil der Schwangerschaft zu sein. Ich denke nicht, das Tststs gemeint hat, dass diese nun den normativen „Vaterpart“ übernimmt. Sie ist einfach in dieser Hinsicht in der Rolle des Mannes, der ja nicht schwanger werden kann.

      • Katharina sagt:

        „Sie ist einfach in dieser Hinsicht in der Rolle des Mannes, der ja nicht schwanger werden kann.“ eben. heteronormative Rollenverständnisse. Sollte dich klar sein, oder nicht?

      • Reto B. sagt:

        Naja, zum Teil ja schon. Aber es ist halt nun mal so, dass einer Schwanger ist und einer nicht (generischer Maskulin, hier ganz schön). Deine Antwort habe ich so gelesen, a la: Ihr Männer könnt mal wieder nicht ausserhalb der Norm denken. Das würde ich so nicht generell gelten lassen. Es ist einfach schön zu sehen, dass sie in dieser Lage eine ähnliche Gefühlslage hat, wie ein Mann dessen Frau schwanger ist.

    • Katharina sagt:

      dass das Thema inzwischen kein Quotengenerator mehr ist, ist eigentlich das wirklich positive.

      • Tomas sagt:

        Das ist eher Verdienst der Zensur, die konsequent jede Diskussion mit anderen als wohlwollenden Meinungen nicht zulässt.

      • mila sagt:

        Daran kann es eigentlich nicht liegen. Ich glaube eher, dass es bei einigen regelmässig Mitwirkenden ein grundsätzliches Zensiproblem gibt, unabhängig vom jeweiligen Thema respektive der individuellen Haltung.

      • Katharina sagt:

        Mila, ich habe Dich hier und in früheren Beiträgen schon auf die Problematik der Wortlisten hingewiesen. und bei DIESEM Thema hier ist es leider eindeutig, wie unsinnig diese ist, wenn nicht mal die Hauptwörter des Themas durchkommen. so kann nichts diskutiert werden. im Grunde sind die Voten der diversen Seiten eh bekannt und verändern sich anscheinend nicht.

        Ich versteh nun nicht, warum Du hier eine Art Stimme des Verständnisses gibst.

      • Tomas sagt:

        mila: Das trifft wohl zu, ist jedoch Produkt des von mir erwähnten Phänomens. Und ja, es zeigt die erwünschte Wirkung, weil die Diskutierenden, die eben eine Diskussion an sich interessant fänden (sprich einen Meinungsaustausch), bleiben der „auf eine Sicht“ reduzierten Parade der Langweiligkeit über kurz oder lang freiwillig fern.
         

      • mila sagt:

        Katharina, es ist kein Verständnis. Aber ich sehe, dass unterschiedlich(st)e Kommentierende von der Zensur betroffen sind, und nicht nur solche mit einer missliebigen Haltung zum Thema – darauf habe ich verwiesen.

      • Theo sagt:

        Die müssen den Eindruck von Willkür ja erwecken, damit sie im Verdeckten ganz gezielt ihre Lieblingsbösen abstrafen und an der Leine führen können. Well kiss my white ass, niguhz!

      • Pixel sagt:

        Also mich trifft die zensi überhaupt nicht. Für mich haben sich tatsächlich viele Themen – oder sagen wir eher, die Art und Weise der Diskussionen und das wiederkehrende Schlagen in ein- und dieselben Kerben – nahezu komplett erschöpft.

      • Katharina sagt:

        richtig, mila, Du scheinst das mit der Wortliste nicht begriffen zu haben – der Hauptgrund der Schlaufenkatapultierung…. das trifft diejenigen die jene Wörter im Text haben. wenn es die Hauptschlagwörter des Themas sind, dann wird die Diskussion desselben eben aus-gebremst. da die Liste anscheinend nicht gewartet wird und zudem eindeutig Fehler hat, können wir von technischem Fehler reden. dem ist nicht so, weil ganz einfach die entsprechende Ressource das Zeitbudget bewusst nicht erhält – ‚andere Prioritäten‘ wie es dann heisst. Ist es nun klarer zum Verständnis?

      • Katharina sagt:

        „– nahezu komplett erschöpft“ – eben, mir geht es ähnlich.

      • mila sagt:

        Katharina, ich habe mich lediglich gefragt, ob dann wohl auch sachliche Begriffe wie ’neutral‘ auf dem Index stehen. Weil ich gelegentlich beim besten Willen keine Reizworte in Kommentaren finde, die in der Warteschlaufe landen.

        Was die ‚Diskussionskultur‘ hier betrifft, so habe ich mich dazu in der Vergangenheit mehrfach geäussert. Mittlerweile denke ich: entweder arrangiert man sich damit, oder man lässt es bleiben. Alles andere ist vergebliches Rufen in den Wind.

      • pixel sagt:

        richtig mila, man muss selektiv für sich vorgehen. Und totzdem ärgere ich mich jedesmal, wenn irgendwo aus dem hintersten Busch noch jemand hervorkommt mit irgendeiner Bemerkung, die themenbezogen extrem bemüht ist und nur einen Zweck hat: wieder einfach nur Zoff zu machen. Das einzig wirklich spannende ist zu erkennen, wie die Gesellschaft TATSAECHLICH denkt. Und doch, entgegen einzelner Stimmen bin ich überzeugt, dass der MB sehr wohl unsere Gesellschaft widerspiegelt.

      • Katharina sagt:

        „entgegen einzelner Stimmen bin ich überzeugt, dass der MB sehr wohl unsere Gesellschaft widerspiegelt.“ wenn dem so ist, dann werde ich wohl hier wieder zusammenpacken und zurück nach Kalifornien gehen. passt ja gut in die Logik der Ausschaffungsinitiative, die so sehr die lesbare Denke symbolisiert – einer ganz offen zur schau getragenen verbalen Verachtung solchen Paaren gegenüber.

        alternativ kann es so gesehen werden, dass dies nicht der Querschnitt der hiesigen Bevölkerung ist.

      • Katharina sagt:

        auf einzelne Wörter habe ich mehrmals hingewiesen, mila, etwa auch auf die hauptschlagwoerter des Themas hier. weiter: die technische Bezeichnung dieser Plattform (bl0g) ist auch auf dem Index. so wie auch die Bezeichnung für Beitrag (Ko…) oder Urheber eines Beitrages (Aut…) usw und so fort. (e.g. die namentliche Nennung der A. ).

        die Indizien sind sehr klar. sie sind noch klarer wenn die Geschichte dieser Plattform mit betrachtet wird. da verstehe ich eigentlich nicht, worum du dich hier windest.

      • pixel sagt:

        Katharina, ich meinte das nicht nur auf dieses Thema bezogen sondern generell. Natürlich kann man sich durchaus bewusst von einer Gesellschaft umgeben oder eine solche suchen, die gleichgesinnte Gedanken und Gewohnheiten pflegt. Und auch woanders ist das Leben nicht perfekt. Ich habe ganz grosse Mühe mit der schweizer Mentalität und hätte ich damals vor wenigen Jahren meinen Partner nicht kennengelernt, hätte es mich höchstwahrscheinlich mal wieder ins Ausland gezogen. Jetzt sind wir hier und ich “arrangiere “ mich mit vielen hiesigen Gepflogenheiten und denke mir, woanders gibt’s andere Schwierigkeiten.

  • Kati sagt:

    Tolles Hochzeitsfoto von Euch: Zwei starke strahlende Frauen, die ganz offensichtlich glücklich sind miteinander, so ein Foto kriegt nicht jedes Hochzeitspaar hin. Ich wünsche Euch und Eurem Baby alles Gute! Leider scheint es so, als ob nur sture Menschen ihre Meinung öffentlich lesen wollen, muss ein bisschen frustirierend sein für Euch, deshalb: Toll wird Euer grösster Wunsch bald in Erfüllung gehen, Mut braucht es dazu jedenfalls und ich wünsche Euch weiterhin eine grosse Portion davon.

    • Theo sagt:

      Sie haben vergessen, Hochzeit in Anführungszeichen zu setzen.

    • Valeria sagt:

      Diesen Glückwünschen schliesse ich mich aus tiefstem Herzen an!

    • maia sagt:

      Mich würde interessieren wo die beiden geheiratet haben. – In der Schweiz ist dies ja nicht möglich! Hier kann man nur seine Partnerschaft eintragen lassen. Aber vermutlich ist dass das Ziel dieser Kampagne. So lange von Heirat zu reden, bis alle denken, dass sei möglich.

      • Katharina sagt:

        maia: sie können zum Beispiel m Staat New York heiraten. Bei der Meldung an das Schweizer Zivilstandsamt wird die Ehe in eine registrierte Partnerschaft konvertiert.

  • Karl Müller sagt:

    Bei Teil 2 dieser Serie hatte ich geschrieben, dass eine solche Reportage in einem Blog unbedingt auch die kritischen Seiten ausführlich beleuchten muss. Das ist bis heute nicht geschehen. Im Gegenteil beklagen sich andere Blogger über das Nicht-Veröffentlichen ihrer kritischen Beiträge. Das ist sehr schade und hinterlässt bei mir ein sehr ungutes Gefühl. Wenn ich Pro-Argumente lesen will, bestelle ich eine Broschüre bei Pink Cross. Wenn ich kontrovers diskutieren will, bin ich beim MamaBlog bisher an der richtigen Adresse. Dieses Thema ist wohl eine Ausnahme. Schade.

    • Theo sagt:

      Es handelt sich um eine Kampagne, nicht um eine Reportage.

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, die Krux ist, dass viele Bloggende den Unterschied zwischen kontrovers und beleidigend nicht unterscheiden können. Da kann ich die Redaktion nur verstehen.

      Gerade Sie dürften darin noch ein paar Nachhilfestunden nehmen, Karl Müller. Aber eben, den Balken im eigenen Auge sieht man nicht…ach ach wie ist das Leben ungerecht zu gewissen Menschen… 🙄

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige: „Gerade Sie dürften darin noch ein paar Nachhilfestunden nehmen, Karl Müller.“ Schon wieder falsch abgebogen Widerspenstige. Ich wurde meines Wissens noch nie zensuriert hier im Mama/Papa-Blog und beklage mich auch nicht über Zensur. Ich schätze ihn im Gegenteil sehr, da unterschiedliche Meinungen normalerweise zugelassen werden, was in der Online-Welt selten geworden ist. Da reicht schon ein Blick über MamaBlog hinweg zu anderen Formaten wie Gender Police. Schade ist, dass die Autorin nicht selber kritische Punkte thematisiert. Damit hat sich dieses Thema für mich erledigt.

      • Pixel sagt:

        😉

      • Karl Müller sagt:

        Wie ging das Sprichwort schon wieder….hmm. etwas mit Steinen und werfen in einem Gartenhaus, nein Glashaus glaube ich….hmmm. 🙂

      • pixel sagt:

        Vor der eigenen Haustür kehren, war das, KM.

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel: „Vor der eigenen Haustür kehren“ Da kehre ich regelmässig. Und Sie?

      • Pixel sagt:

        Nö, keine Zeit dafür. Das macht unser Hausmeister. Sauber ist es trotzdem.

  • Simone sagt:

    Vielen Dank für diesen Blog, lese ihn sehr gern und finde es schön zu lesen das auch zwei Frauen alleine eine Familie gründen können. Wünsche den Beiden alles Gute und hoffe sie lassen mich weiterhin an ihrem Leben teilhaben.

    • Theo sagt:

      Sie haben vergessen, Familie in Anführungszeichen zu setzen.

    • maia sagt:

      @Simone: „alleine“? – also ganz alleine? Habe ich da im Bio-Unterricht etws verpasst? geht das denn wirklich? Zwei Frauen alleine bekommen ein Kind? Ohne Mann (Spermien)? Ohne Medizinische Hilfe? Also in den früheren Blog-Beiträgen hat es geheissen, die Frauen seien nach Dänemark gefahren und hätten sich da helfen lassen! Sie haben also bei der Gründung der Familie mehr Hilfe bekommen als vermutlich die Mehrzahl von Familien.

  • Theo sagt:

    Herzig, die kleine LGTB-Kampagne. Und wer Widerspruch übt ist ein ganz Böser und wird mit einem Maulkorb versehen. So funktionieren Diktaturen. Einfach widerlich. Den Leuten vorschreiben, was sie gefälligst für normal halten sollen.

    Am besten einfach ignorieren.

    • mila sagt:

      Sie übertreiben hier wieder einmal masslos – oder wurde Ihnen in diesem Zusammenhang etwa ein Maulkorb verpasst? Nicht, oder.

      • Theo sagt:

        Jemand hat wohl ein schlechtes Gewissen bekommen…

        Feigenblatt-Fraischaltung. Wenn ich hier auszuholen begänne, dann wäre am Stauffacherquai wieder Panik und Ausnahmezustand. Deshalb tu ich’s woanders.

      • Katharina sagt:

        naja, es muss hier angemerkt werden, dass ein Grossteil der Wortlisten-Konfiguration aus einer Zeit stammen, in welcher ‚Theo‘ unter anderem Namen hier verbal aggressive Kampagnen gegen eine der Gründerinnen fuhr.

  • Andreas Stamm sagt:

    Es ist als solches bereits absurd dass solche Mitbürger heiraten dürfen, noch absurder dass man Kinder haben darf. Diese „anything goes“ Gesellschaft toleriert alles. Muss es denn sein dass darüber auch noch geschrieben und gebloggt wird? Für mich ist dies nicht der Normalfall, ich akzeptiere dies nicht und bin der Meinung dass man diese Lebensform nicht noch unterstützen muss indem man dieser eine Platform bietet. Familie ist Mann und Frau – that’s it. Man kann es dem Kind ja auch künstlich schwer machen.

    • mia sagt:

      Einen ähnlichen Kommentar habe ich heute schon einmal beantwortet mit dem Ergebnis, dass eben diese Antwort einmal mehr zensuriert wurde, weil sie der hochheiligen Redaktion nicht in den Kram gepasst hat, weil wieder einmal nicht wahr ist, was nicht wahr sein darf. Aber: Ja, ich teile Ihre Meinung (und im Übrigen auch diejenige von NetWarrior) in allen Punkten. Man will allen weismachen, dass es das Natürlichste der Welt ist, wenn gleichgeschlechtliche Paare heiraten und Kinder bekommen. Kann das wirklich wahr sein. Was kommt denn da als Nächstes? Darüber sollte man mal nachdenken.

    • adlerauge sagt:

      Die Einzigen, welche dem Kind das Leben schwer machen sind Leute wie Sie.

      • mia sagt:

        An Adlerauge: Da scheinen Sie etwas am Kommentar von Andreas Stamm gründlich missverstanden zu haben. Ich muss Ihnen ganz klar sagen, dass ich (und bestimmt auch der Kommentator) die Allerletzten wären, die diesem Kind „das Leben schwer machen“ könnten, denn dafür würden wir es viel zu sehr bemitleiden.

      • tststs sagt:

        Hugh, scharf beobachtet Häuptling Adlerauge
        😉

      • Reto B. sagt:

        Mia, Eigentor. Ist wie der Rassist, der sagt, ich kann ja nix dafür, dass du schwarz bist.

      • pixel sagt:

        Danke Reto! In der Tat, dasselbe habe ich mir auch gedacht. Ihr Beispiel ist perfekt!

  • Frank Baum sagt:

    Die Banalitäten des Alltages eines solchen Paares darzustellen, ist der beste Weg, um Akzeptanz zu schaffen. Man kann sich in die Leute hineinfühlen und stellt fest, dass das ja alles fast genauso ist, wie die Geschichten, mit denen man sich selbst herumschlägt. Nur, niemand hat effektiv die Motivation der gleichgeschlechtlichen Eltern je in Frage gestellt.

    Die Darstellung aus Sicht der Kinder wäre wichtiger, wenn man die Akzeptanz verbessern wollte. Diese Welt sollte besser dargestellt werden.

    • Sportpapi sagt:

      Sie sagen es richtig. Es geht darum, die Akzeptanz zu verbessern. Nur: Wessen Aufgabe ist das? Muss eine „neutrale“ Zeitung hier eine Kampagne starten? Und ist es in diesem Fall, in einem „neutralen“ Forum wirklich zulässig, relativ willkürlich Beiträge einfach zu lösc hen?

      • Urs sagt:

        Sehen sie sich die publizistischen Leitlinien des Tages Anzeigers an, und sie werden feststellen, dass es bei sogenannten „wertenden“ Beiträgen kein Anspruch auf Neutralität erhoben wird. (http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Publizistische-Leitlinien-des-TagesAnzeigers/story/31591536) Ich denke, dieser Blog kann dazu gezählt werden. Die Aufschaltung der Kommentare als Teil des Blogs zu manipulieren, ist darum auch zulässig. Das Internet scheint genug Möglichkeiten zu bieten, um sexistisch geprägte Meinungen zu verbreiten, wie man am Erfolg dieser Meinungen sieht.

      • Sportpapi sagt:

        Sexistisch geprägte Meinungen? Was meinen Sie damit?
        Und Sie halten es für zulässig, im Bereich der Kommentare zu manipulieren und damit einen falschen Eindruck zu erwecken? Ach ja, das hatten wir doch kürzlich schon. http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wie-Gegner-der-Abzockerinitiative-die-Debatte-manipulieren/story/22791059

      • Sportpapi sagt:

        „Bei den wertenden Beiträgen stehen Autor und Meinung im Vordergrund. Diese Beiträge enthalten Meinungen, kommentierende Analysen mit eigenen logischen Folgerungen, subjektive Überzeugungen. Sie haben nicht den Anspruch ausgewogen zu sein, sondern sollen eine pointierte Position des Autors wiedergeben. Der Leser muss damit nicht einverstanden sein, er soll im Gegenteil zu Widerspruch und Auseinandersetzung angeregt werden.“
        Also Meinung und Wertung finde ich hier nicht, nur Berichterstattung. Auch sonst passt der Hinweis nicht.

      • mila sagt:

        Ich wollte auf denselben Sachverhalt hinweisen, nämlich dass ein Blog per definitionem kein neutrales Gefäss/Forum ist. Was die Manipulation der Kommentare angeht, so wäre es in der Tat hilfreich zu wissen, nach welchen Kriterien einzelne Äusserungen in die Zensurschleife gelangen respektive nachträglich gelöscht werden, während z.B. eindeutig ehrverletzende Statements des Öfteren mal stehen bleiben.

        Die Intransparenz ist somit das Problem, nicht der Eingriff als solcher. Aber das wurde hier nun schon mehrfach thematisiert, ohne eine merkliche Veränderung der Praxis zu bewirken.

      • Frank Baum sagt:

        Nein, das Manilupieren der Aufschaltung der Kommentare ist nicht OK und steht auch im Widerspruch zu den publizistischen Leitlinien (soweit die überhaupt für den Blog relevant sind). Noch weniger kann es angehen, dass man bei einem Blog eine Erklärung abgibt, wieso man einen Filter setzt und diesen dann anders durchführt. Dann vermittelt man falsche Tatsachen: Man macht den Leuten glauben, dass alle Welt einer bestimmten Position zustimmt, obwohl in Wahrheit nur die Gegenstimmen herausgefiöltert werden.

      • mila sagt:

        @Sportpapi: wenn Sie sich an keiner Meinung/Wertung stören, weswegen dann die Kritik an der Berichterstattung?

      • mila sagt:

        @Herr Baum: Hier haben nun doch schon sehr unterschiedliche Kommentierende mit divergierenden Haltungen von Zensi-Problemen berichtet, mich eingeschlossen. Einfach mal von einer Filterung missliebiger Voten auszugehen, halte ich insofern für irreführend.

      • Frank Baum sagt:

        @mila: Ich habe nicht behauptet dass es passiert, sondern dass es nicht OK ist…Ich beziehe mich auf das Posting von Urs, der es rechtfertigt, dass man Kommentare filtert. Man sei ja nicht zur Neutralität verpflichtet, dann darf man auch filtern, sagt Urs. Das ist nicht so, ausser man verkündet expressis verbis, dass man filtert. Dann weiss jeder, woran er ist. Eben hängt wieder ein Beitrg in der Schleife. Ich denke nicht, dass das böse Absicht ist sondern technische Unzulänglichkeit. Der Blog schiesst sich ja sonst nur selber ins Bein.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Gerade weil es nicht als Meinung deklariert ist, habe ich ein Problem damit: „Die Banalitäten des Alltages eines solchen Paares darzustellen, ist der beste Weg, um Akzeptanz zu schaffen.“

      • mila sagt:

        Und wenn die Meinung stärker hervorgehoben werden würde, käme sogleich der laute Aufschrei, der Mamablog würde offen Partei für das Adoptionsrecht homosexueller Paare ergreifen… So oder so würde man sich echauffieren, mir ist insofern der Modus der stillen Parteiergreifung durch unaufgeregten Berichterstattungston lieber.

        Darüber hinaus, noch einmal: dies ist ein Blog, kein neutrales Gefäss.

      • mila sagt:

        @Frank Baum: Auch hier hängt ein (weiterer) Kommentar aus unerfindlichen Gründen in der Schleife… Wie gesagt, dass Problem ist in meinen Augen nicht, dass nach bestimmten Kriterien gefiltert wird – wenn Kriterien denn offen gelegt werden. Hier sind letztere jedoch in der zu beobachtenden Praxis seit längerem nicht mehr transparent.

        @Sportpapi: Vielleicht erscheint mein Kommentar an Sie noch, vielleicht auch nicht. Tant pis.

      • Katharina sagt:

        mila, die zum Thema relevanten Wörter sind in der Wortfilterliste. (e.g. lespe lespisch etc korrekt geschrieben). auch woerter betreffend Sexualität. das macht keinen Sinn, ausser, dass eindeutig die Besprechung jener Themen unerwünscht ist.

      • Katharina sagt:

        und somit eruebrigt sich leider, diese ganze Serie hier überhaupt zu diskutieren. sorry, da mache ich nicht mit.

      • Frank Baum sagt:

        @SP: Der Mamablog muss nicht neutral sein, das ist soweit klar. Der Mamablog gehört auch nicht zur Berichterstattung. Aber es ist schon richtig, dass dieser Beitrag einen reinen Bericht darstellt und absolut keine Meinung offen dargestellt wird. Das ist für das Format untypisch. Es gibt auch nichts wirklich zu diskutieren.

        Anstatt die Folgen 5, 6 und 7 zu bringen, sollte der Mamablog Berichte bringen, die eine Betrachtung aus Sicht der Kinder erlaubt.

      • tststs sagt:

        Meine Herren, ich verstehe Ihr Problem nicht. Ein Blog kann tatsächlich auch einfach eine Episode aus dem Leben BERICHTEN. IdR ist es dann so, dass anhand dieser Alltagssituation auf eine Problematik hingewiesen wird. Nun ist es halt so, dass das Thema/die Problematik nicht immer verdaufertig präsentiert wird, sondern manchmal muss man zwischen den Zeilen lesen. Und mMn nach geht es hier hauptsächlich um die Rolle des nicht gebärenden Elternteil; der Fall ist zudem spezielle, da beide Elternteile, gebärender und nicht gebärender, Frauen sind.
        Selten fand ich ein Beitrag so treffend zum eigentlichen Blogthema: MAMA-Blog

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Eine Thema mit provokanten Statements zur Diskussion stellen, das macht doch einen Blog spannend. Das beinhaltet aber auch, dass man gewisse Kritik einstecken kann.

      • mila sagt:

        @Sportpapi: Ich hatte, wie gesagt, nie den Eindruck, dass ausschliesslich Kommentierende aus einer bestimmten ‚Ecke‘ Zensiprobleme haben… Soviel zum Thema Einstecken. (Manchmal bin ich tatsächlich erstaunt, was so alles freigeschaltet wird, mit oder ohne Warteschleife-Verzögerung.)

    • Theo sagt:

      Wieso sollte man die Akzeptanz verbessern? Es handelt sich nachweislich um eine freie Lebensentscheidung. Jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Und muss sich die „Akzeptanz“ ganz einfach in der „Gesellschaft“ sowie im persönlichen Umfeld durch persönliche Arbeit, Rechtfertigung und Sympathie erkämpfen. Das Leben ist hart. Automatisch und gratis gibt es nichts.

      • Frank Baum sagt:

        Wieso sollte man die Akzeptanz verbessern? Auch wenn sich hier nicht sehr viele zu Wort melden, aber ich denke, es gibt da schon noch gewisse Reservationen. Aber es ist schon erstaunlich, wie schnell sich in dieser Frage die öffentliche Meinung gewandelt hat.

    • Frank Baum sagt:

      Wessen Aufgabe ist das? Am ehesten die der Medien. In einer pluralistischen Gesellschaft lassen wir es einfach zu, dass solche „Kampagnen“ statt finden dürfen. In der Regel werden solche Diskussionen in den Medien geführt. Der Tagi und erst recht der Mamblog sind ja nicht neutral und von demher ist es auch nicht erstaunlich, wenn diese Kampagne hier gefahren wird. Man muss dann einfach auch gelten lassen, dass andernorts die Männerrechte ungestört angesprochen werden dürfen.

      Das Löschen von Beiträgen ist nie OK und unterwandert auch den Effekt der „Kampagne“.

    • mila sagt:

      Seit wann ist ein Blog ein ’neutrales‘ Forum? Ich dachte ja, Blogs leben von den persönlichen Meinungen ihrer Autorinnen und Autoren…

      • Sportpapi sagt:

        ICH dachte ja, ein Blog lebe von den persönlichen Erfahrungen und Meinungen der zahlreichen Diskussionsteilnehmer…

      • mila sagt:

        Dies auch. 😉 Aber besagte Diskussionsteilnehmende muss man zunächst mal mit einer attraktiven Diskussionsvorlage locken…

      • Sportpapi sagt:

        Sollte man, ja. 🙂

      • gugus sagt:

        @sportpapi: „ICH dachte ja, ein Blog lebe von den persönlichen Erfahrungen und Meinungen der zahlreichen Diskussionsteilnehmer…“ > nein, was sie meinen, ist kein blog, sondern ein forum.

    • mila sagt:

      ? (Test)

  • working mum sagt:

    Meiner Meinung nach spielt es keine Rolle, ob ein Kind in einer hetero oder homosexuellen Beziehung oder eben mit einem alleinerziehenden Elternteil aufwächst. Eigentlich zählt doch nur, dass es geliebt wird und so die Bedingungen für eine unbeschwerte und fröhliche Kindheit geschaffen werden.

  • NetWarrior sagt:

    Die Probleme werden schon noch kommen, wenn der Nachwuchs wissen will, wer sich hinter dem „Köfferli-Papi“ versteckt.
    Gezeugt durch Selbstbefriedigung; ist doch so, oder?

    • Urs sagt:

      Die Damen gehen wohl kaum davon aus, dass sie mit ihrem Nachwuchs nie Probleme haben werden. Je nach Konstellation sind die Probleme halt verschieden. Und ist das Leben nicht immer eine Art Selbstbefriedigung? Ist doch so, oder?

  • Diego Braun sagt:

    Die Redaktion behält sich vor…! Das zu zensurieren was ihr nicht in den Kram passt, auch wenn, wie mein Kommentar, nichts Ehrverletzendes hat!
    Die Auslegung der Definition möglicher Ablehnungen ist so dehnbar wie die Kollisionsgefahr bei Straftätern.
    Ich behaupte, dass die Redaktion willkürlich und nach persönlichen Präferenzen Kommentare zulässt oder ausscheidet. Schon bereits ein zu Viel (nach Red.) an Bemerkung, dass etwas gegen Homosexualität geschrieben wird, genügt den Damen und Herren ihre Macht der Zensur zu zeigen. So manipuliert man Meinungen in die gewünschte Richtung. PFUI!

    • Sportpapi sagt:

      Wirklich, so erscheint mir das auch ziemlich ärgerlich.

      • Markus Eberle sagt:

        Das ist ja nichts Neues, Hr. Braun. Von meinem Kommentaren werden nicht mal die Hälfte veröffentlicht. Wenn man gegen Migration,gegen die EU, pro Israel und dem Islam gegenüber kritisch eingestellt ist, dann wird zenswuriert was das Zeugs hält. Ironie ist, dass vor allem der Tagi und 20min.ch die Zensur in China anprangern, aber im Prinzip genau das Gleiche machen. Nur steht die chinesische Regierung dazu, was man beim Tagi und 20min.ch nicht behaupten kann. In meinen Augen ist das eine äusserst bedenkliche Entwicklung, die vor allem linken Zeitungen ganz schlecht ansteht….

    • mia sagt:

      Ja, das ist sehr typisch für die Redaktion des Tagesanzeigers. Das erfahre ich immer wieder. Die mögen nur Kommentare, die von Verfassern mit Heiligenschein stammen. Schade, dass man gewisse Dinge nicht einfach beim Namen nennen darf, ohne das sie gleich als „zu provokant“ abgewiesen werden.

      • mila sagt:

        Ich lese hier heute sehr wohl einige kontroverse Aussagen. Vielleicht gibt es ja doch einen feinen Unterschied zwischen etwas beim Namen nennen und sich über die Massen ungebührlich äussern, der Ihnen entgeht?

      • alien sagt:

        Ja, wobei Du ja sehr gut weisst, dass die Zensoren hier sehr konfus sind. Manchmal lassen sie klare Beleidigungen durch, manchmal zensieren sie Sachen, die nur leicht kritisch sind.

  • Stefan Meier sagt:

    Kommentar eines Intoleranten: Eine natürliche Familie besteht aus Mann und Frau. Ein Kind sollte in einer solchen natürlichen Familie aufwachsen. Wir haben noch zu wenig Langzeiterfahrungen wie sich das Leben in einer Homo Ehe auf die Psyche des Kindes auswirkt.

    • Widerspenstige sagt:

      Zum Glück haben Sie noch das kleine, aber feine Wörtchen ’sollte‘ benützt und nicht ‚müsste‘. Das wähne ich als Fortschritt in Ihrem Denken, Stefan. Ansonsten vergessen Sie dabei gänzlich, dass wenige Kinder in solchen ’natürlichen‘ Familien aufwachsen weltweit gerechnet. Und Langzeiterfahrungen gibt es zur Genüge von diesen ’natürlichen‘ Familien: sie sind inzwischen zu 50% zum Scheitern verurteilt. Da kann es nur schöner werden mit so ‚unnatürlichen‘ Familien, nicht wahr?

    • Anne sagt:

      und wo wollen Sie die Langzeiterfahrungen sammeln? Im Labor???

    • Urs sagt:

      Lesen sie die letzten x Kommentare zu diesem Thema. Vielleicht hilft es ihnen, sich nicht nur als intolerant zu bezeichnen, sondern, aus dieser selbstreflektiven Haltung heraus, an ihrem Denken auch tatsächlich etwas zu ändern. Im Übrigen vermute ich, dass sehr viele Frauen sehr viel Langzeiterfahrung mit der Betreuung von Kindern ohne männliche Bezugsperson haben. Aber das sind „natürlich“ die Kinder, die später die Anstalten füllen, könnten sie jetzt behaupten.

    • Katharina sagt:

      „Wir haben noch zu wenig Langzeiterfahrungen“ stimmt nicht: http://www.nllfs.org/

  • Widerspenstige sagt:

    Wegen ein paar Einzelfällen wie diesen – und dazu noch einem so glücklichen Paar! – ist unsere Gesellschaft am Zerfallen?? Ich weiss nicht, woran Sie denken, aber einen glücklicheren Eindruck als diese Zwei vermitteln kann ich mir nicht vorstellen innerhalb einer Beziehung.

    Was genau soll daran degeneriert sein? Es ist wohl eher die Frage zu stellen anfangs eines neuen Jahres: was ist wichtig im Leben und ja, was geht mich das fremde Leben etwas an, solange es so verheissungsvoll geplant wurde?! 🙄

    • Sportpapi sagt:

      Wieso wird denn darüber geschrieben/berichtet, wenn es uns nichts angeht?

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, Sportpapi, das ist jetzt eine Denksportaufgabe. Viel Spass beim Hirnen. 😀

      (der post, auf den sich mein post bezieht, wurde gerade gelöscht…uff!)

      • Katharina sagt:

        „der post, auf den sich mein post bezieht, wurde gerade gelöscht…“ EBEN. Was sollen solche Spielchen? dass das Thema inzwischen kein Quotengenerator mehr ist, ist eigentlich das wirklich positive.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, man sollte eben nur die Meinung sagen dürfen, die erwünscht ist.

  • Rüdiger Kraus sagt:

    Für alles andere gibt es Visa

  • Daniel Moser sagt:

    Nein, wenn diese beiden Frauen 4.2 Kinder haben, dann überlebt unsere Gesellschaft. Das erste davon ist ja bald da, das gibt doch Anlass zum Optimismus.

  • Wilde Katze sagt:

    Schön! Ich wünsche den beiden Frauen viel Glück. Das glückliche Kind wird sich jedenfalls nie fragen müssen, ob es gewünscht oder ein „Unfall“ war.

    • Widerspenstige sagt:

      😀

    • mia sagt:

      Dafür wird es irgendwann ganz andere Fragen stellen…

      • marie sagt:

        na ja mia, es liegt an uns daraus, keinen weltuntergang zu machen und endlich familien anzuerkennen sowie zu repektieren, die ausserhalb der norm/konvention ebenfalls mit all den hochs und tiefs funktionieren.

      • alien sagt:

        Stimmt, mia, wird es. Hoffentlich auch. Ein Problem ist es aber sicher nicht, zu fragen. Ein Problem wäre es erst, zu schnell zu antworten, vielleicht sogar zuerst zu antworten noch vor dem Fragenstellen.

  • Schreibaby-Papa sagt:

    Ach herje, tönt nach ganz normalem Elternwerden. Und warum muss man diese mit Belanglosigkeiten angereicherte Geschichte, wie sie fast alle Paare die Eltern werden erleben, hier so breittreten?

    PS: An die Personen, die hier immer so viel schreiben: bitte erspart uns diesemal die Diskussion darüber, ob es für ein Kind nun zwingend einen Vater braucht oder nicht – das haben wird doch jetzt wirklich durch.

    • gugus sagt:

      offenbar ja, aber man muss es ja nicht lesen. ich finde ja, sie haben recht, es ist ganz normal. trotzdem wette ich mit ihnen, dass es genügend intolerante gibt hier, die ganz bestimmt die diskussion lostreten. aber vielleicht, wenn man ganz oft in dieselbe kerbe haut und zeigt, dass es eben ein ganz normales elternwerden ist, dann hinterlässt das hoffentlich langfristig spuren.

      • Sportpapi sagt:

        Sie meinen, wenn die Gehirnwäsche lange genug dauert, lässt uns dies endlich spuren? 🙂
        Ernsthaft jetzt: Wenn keine Diskussion stattfinden soll, muss man den Text auch nicht in einem Blog zur Diskussion stellen. Die Frage ist also schon: Was soll das? Wofür?

      • Katharina sagt:

        wenn die zum Thema relevanten Wörter im Filter sind, ist eine Diskussion schwierig.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @gugus:
        ich empfinde Hightechmedizin zur Fortpflanzung, ganz egal mit welchen Beteiligten,
        nicht „ganz normal“, Fragen zur Selektion, oder auch Reduktion bei ungewollter Mehrlingsschwangerschaft etc sind bisher nicht angesprochen worden, aber existent.

      • Valeria sagt:

        @ Brunhild Steiner:
        Es gibt Dinge, die kann man als Aussenstehender nicht nachvollziehen. So zum Beispiel das Leid eines Paares, das keine Kinder bekommen kann. Wenn Hightechmedizin (was auch immer Sie sich darunter vorstellen) hier helfen kann, ist das doch schön, auch wenn es „nicht normal“ ist. Es war früher schliesslich auch normal, dass viele Kinder vor ihrem 10. Lebensjahr gestorben sind. Und müssen wir das deswegen als „natürlich“ hinnehmen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Valeria:
        ob und wie „Aussenstehende“ das nachvollziehen können oder nicht- und was soll nun daraus für die Gesetzesebene geschlossen werden? Welche Selektionsverfahren bspw zulässig sein sollen und welche nicht? Auch hier handelt Dänemark liberaler.
        Existiert ein Recht auf Kinder? Mit allen Mitteln? Ich finde nein, und meine, wenn schon Verfahren im Spiel sind welche zur Zeit in unserem Land verboten sind, dann dürfte man wenigstens noch darüber reden. Und bei denjenigen welche hier zugelassen sind, auf das Gesamtpaket hinweisen, und nicht nur das erreichte Ziel.

      • Valeria sagt:

        @ Brunhild Steiner:
        Ja, darf man. Muss man aber nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Valeria:
        mit „darf man“ meinen Sie wohl Fortpflanzungsmedizin,
        soll nun alles was auf diesem Gebiet möglich ist angewendet werden dürfen?
        Und Ihnen ist bestimmt bekannt dass die Forschung hier aktiv am vorwärtschreiten ist.
        Sollen diesbezüglich auch nur die Betroffenen selber entscheiden dürfen?
        Und darf über die schwierigeren Aspekte dieser Medizin nicht gesprochen werden, weil es schliesslich um die Kindersehnsucht geht?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Valeria:
        mit “darf man” meinen Sie wohl F o r t p f l a n z u n g s m e d i z i n,
        soll nun alles was auf diesem Gebiet möglich ist angewendet werden dürfen?
        Und Ihnen ist bestimmt bekannt dass die Forschung hier aktiv am vorwärtschreiten ist.
        Sollen diesbezüglich auch nur die Betroffenen selber entscheiden dürfen?
        Und darf über die schwierigeren Aspekte dieser Medizin nicht gesprochen werden, weil es schliesslich um die Kindersehnsucht geht?
        Oder meinen Sie „darüber reden dürfen“? Es geht hier aber nicht nur ums reden, sondern um Gesetzesvorlagen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ vermutlich meinten Sie eher das darüber-reden-dürfen,
        nur ist das ein bisschen lufttauchen- porträtierter Fall hat hier geltendes Gesetz umschifft, und am liebsten wäre ihnen vermutlich dass es gar nicht dazu hätte kommen müssen, es geht also nicht nur um ihren Einzelfall, sondern auch um das Drumherum, unsere hier geltenden Gesetze und dass sie geändert werden sollen.
        Das unter „nicht Betroffene haben ja keine Ahnung, dürfen zwar „reden“, aber bitte nicht zuviel“ finde ich zu einfach.

      • Brunhild Steiner sagt:

        3/ zudem, wie wollen Sie zu Gesetzesvorlagen kommen wenn das darüber reden bloss Option aber nicht zwingend sein soll? Wie soll darüber entschieden werden welche Aspekte der PID zugelassen sein sollen, unter welchen Bedingungen, wenn man eigentlich gar nicht drüber reden müsste?
        Und das ist ja bloss ein Aspekt unter einigen schwierigeren Aspekten dieses Fachgebietes.

      • Katharina sagt:

        bs: eine der effektivsten Methoden ist die turkey baster Methode. hat herzlich wenig mit high tech zu tun. damit entfällt eigentlich Dein thematische spin. – auch wenn ich es richtig finde, dass dein thema diskutiert wird – ohne ausbremsung. es hat aber wenig mit der tatsache zu tun, dass frauen die frauen lieben auch kinder auf die welt bringen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina: hätten sie dafür nach Dänemark gehen müssen? Klar, solange das spezifische Verfahren nicht genannt ist sind das sowieso bloss theoretisierereien, aber ich finde es gehört zum Thema Fort pfl med dazu.
        Auch die grossen Fragen wie wir mit unerfüllten Wünschen, Sehnsüchten, „unbedingten“ Lebenszielen umgehen.

    • Daniel Moser sagt:

      Man muss darüber schreiben, dass es ganz normal ist, weil leider immer noch nicht alle kapiert haben, dass das ein ganz normales Elternwerden ist.
      Auch ist es interessant, dass Sarah bei der Fehlgeburt als „nicht-austragendes-Elternteil“ wie ein Vater behandelt wurde; nämlich tatol ignoriert wurde.

      • mia sagt:

        Was bitte soll denn an diesem „Elternwerden“ und überhaupt an dieser ganzen abstrus/grotesken Geschichte der beiden Frauen und ihrem Kunstprodukt normal sein?

    • Reto B. sagt:

      Naja, ist halt auch ein Aspekt des Mamaseins. Ich finde ihn sogar noch interessanter als bei einem Vater, der naturgegeben „seine Rolle“ beim Kindkriegen zugeteilt bekommt, wohingegen hier ja eigentlich beide hätten schwanger werden können. Papa kann sich ja nicht beklagen, dass er nicht schwanger ist und die Rolle des Nebendransitzenden und manchmal nur zweitrangig oder überhaupt nicht von Interesse seienden bekam. Hier war das jedoch ein bewusster Entscheid und eine gegensätzliche Konstellation wäre ja möglich.

    • jane sagt:

      @Schreibaby-Papa: Siehe mein Kommentar zu mia oben: Im Mamablog geht es fast immer ums ganz normale Elternwerden.

  • mia sagt:

    Wie viele Folgen hat die Story denn noch? Wir wollen nämlich weiterhin periodisch und minutiös auf dem Laufenden gehalten werden über: den Farbton des ersten Gaggis, die ersten Stillerfahrungen, den Baby-blues, die sexuelle Unlust nach der Geburt, den „after-Baby-Boddy“ (in diesem Fall zwar vermutlich nicht besoders relevant), den ersten Zahn bis hin zum erfolgreichen Masterabschluss von Estella Maria Greta oder Johannes Nepomuk Magnus. Alles, alles, alles interessiert uns!

    • Valeria sagt:

      Es zwingt Sie keiner, hier zu lesen…

    • Röbi sagt:

      Ich habe fast ein schlechtes Gewissen, ich bin hetero und niemand interessiert sich für meine Beziehung:-(

    • jane sagt:

      @mia: im Mamablog geht es öfters mal um solche „Nichtigkeiten“, wie Sie sie in Ihrem Kommentar aufzählen. Dîe können einen interessieren oder auch nicht. Aber dass die Mamas in diesem Fall lesbisch sind, macht sie sicher nicht automatisch uninteressant oder lächerlich. Oder hätten Sie denselben Kommentar auch zu einer Serie über werdende Hetero-Eltern geschrieben?

      • mia sagt:

        Wenn die Serie auch schon bei Teil 4 angelang und im Begriff wäre, zur neuen „Unendlichen Geschichte“ zu werden, ganz bestimmt. Es kommen weltweit jede Minute x-tausend Kinder zur Welt, ohne dass daraus ein solches Affentheater vollführt wird. Dass es sich hier um zwei Frauen handelt, die sich bemüssigt fühlen, partout ein Kind in die Welt zu setzen, macht das Ganze nicht wirklich spannender. Und: Ich habe die beiden Moms mit keinem einzigen Wort lächerlich gemacht. Wenn Sie das so interpetieren, ist es Ihr Problem.

      • marie sagt:

        das ist ein MAMA-blog! hier werden meistens über mutter- und vermehrt auch vatersein themen geschrieben. wenn sie über lifestyle bloggen wollen, dann sind sie falsch hier.
        über heteroeltern wid hier jeden tag gebloggt, über elternsein bei homosexuellen ist eher selten.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.