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Jeanette Kuster am Sonntag den 21. Oktober 2012

Je höher das Arbeitspensum, desto weniger Geld auf dem Konto

beruf_familie

Der Mittelstand als grosser Verlierer: Arbeitet die Mutter mehr als 40 Prozent, bleibt der Familie am Ende weniger Geld übrig als ohne Zweiteinkommen.

«Vielleicht bin ich einfach zu bequem geworden als Vollzeitmami», konstatierte meine Freundin, als sie mir von ihrem Vorhaben erzählte, ins Berufsleben zurückzukehren. Nach mehreren Jahren Job-Abwesenheit eine Arbeit zu finden, sei per se enorm schwierig. «Zudem bin ich für eine Assistentinnenstelle mit meiner Ausbildung überqualifiziert, einen Job als Projektleiterin hingegen bekomme ich nicht als Teilzeiterin.» Ein Dilemma, das sie in ihrer Jobsuche von Beginn weg demotiviert und in ihr immer wieder die Frage aufkommen lässt, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.

Die Antwort ist klar: Nein, das tut er in ihrem Fall nicht, zumindest nicht finanziell. Das zeigt die aktuelle Infras-Studie, die sich mit der Familienfreundlichkeit der Steuer- und Kinderbetreuungstarifsysteme in den Kantonen Basel und Zürich beschäftigt.

Die Studie ist Teil drei eines grösseren Benchmarking-Projekts, das im Auftrag der Kantonsregierungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf untersucht hat. Die Resultate sind vor allem für den Mittelstand ernüchternd: So belegen die verschiedenen Rechenbeispiele, dass es sich für Familien mit zwei oder mehr Kindern im Vorschulalter in den meisten Fällen nicht lohnt, wenn die Mutter mehr als ein Mini-Pensum im Büro absolviert. Konkret steht Familien mit einem auf 100 Prozent hochgerechneten Gesamteinkommen von 18′000.- Franken monatlich (wobei sie 6000.- Franken verdient, er 12′000.- Franken) am meisten Geld zur Verfügung, wenn der Mann vollzeit arbeitet, die Frau aber nur 40 Prozent. Stockt die Frau ihr Pensum auf, bleibt am Ende des Monats trotz mehr Lohn weniger Geld im Portemonnaie übrig. Grund: Die Fremdbetreuungskosten und Steuern fressen nicht nur den gesamten Lohn der Mutter auf, sondern auch einen Teil des väterlichen Salärs.

Angesichts solcher Zahlen überrascht es nicht, dass heute rund ein Drittel der Mütter mit Kindern im Vorschulalter nicht erwerbstätig ist, ein weiteres Drittel arbeitet weniger als 50 Prozent. Erst wenn die Kinder älter als 15 Jahre sind, sinkt der Anteil nicht erwerbstätiger Mütter und die Pensen werden tendenziell erhöht. Denn sobald der Nachwuchs zur Schule geht, sieht die Situation anders aus: Die Kosten für die Kita fallen weg, folglich macht sich das Arbeiten auch für Mütter wieder bezahlt.

Bloss: Wer so lange aussetzt, verpasst schnell einmal den Anschluss. Die Karriere mag vor der Geburt des ersten Kindes noch so steil aufwärts gegangen sein, liegt sie erst mal zehn Jahre zurück, entlockt sie den Personalverantwortlichen höchstens noch ein müdes Gähnen. Deshalb sollten Frauen, die ihren Job nicht für immer aufgeben wollen, auch als Mütter beruflich stets am Ball bleiben – und der Staat muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sie das können. Im eigenen Interesse, schliesslich ist heute ein Grossteil der Frauen gut ausgebildet und der Anteil weiblicher Hochschulabgänger wird in Zukunft weiter steigen. Hohe Ausbildungskosten in die Frauen zu investieren, um ihr Wissen danach brachliegen zu lassen, können wir uns schlicht nicht leisten.

Was also ist zu tun? Die Infras-Studie schlägt gleich mehrere Lösungswege vor: «Eine Anhebung der Höchstgrenze für den steuerlichen Betreuungskosten-Abzug wäre ein wichtiger Ansatzpunkt», so die Autoren. Im Kanton Zürich wird dieser 2013 auf 10′100.- Franken pro Kind und Jahr erhöht (heute 6500.- Franken), in Basel beträgt er bereits 10′000.- Franken. Noch entscheidender wäre laut Infras aber eine «genügend hohe Mitfinanzierung der Betreuungskosten durch die öffentliche Hand», was sich unmittelbar aufs Familienkonto auswirken würde. Damit besonders Familien mit mehreren Kindern profitieren, solle man klar höhere Geschwisterrabatte einführen. «Weiter könnten die Tarifsysteme so angepasst werden, dass der Maximaltarif erst bei einem deutlich höheren Einkommen erreicht wird und somit vor allem mittlere bis hohe Einkommen stärker entlastet werden».

Die Ideen sind vorhanden, jetzt müssen sie nur noch umgesetzt werden. Damit auch Mütter wieder einen echten Erwerbsanreiz bekommen. Denn heute ist die Motivation zu arbeiten für viele mittelständische Kleinkind-Mütter im besten Falle die, dass man seinen Job liebt, sich darin selbst verwirklicht und ihn als eine Art Hobby betreibt – eins, das nichts kostet, aber auch nichts einbringt. Oder aber man erledigt im Hinblick auf einen späteren, «echten» Wiedereinstieg vorübergehend eine Arbeit, die einen eigentlich unterfordert (die leitende Position bekommt der flexiblere Vollzeiter), einem folglich wenig Genugtuung verschafft und die nach Abzug der Betreuungskosten und Steuern nicht mehr Geld einbringt als das Praktikum während der Studienzeit. Dass da irgendwann die Frage auftaucht, ob man sich den ganzen Stress durch die Doppelbelastung überhaupt antun soll, ist verständlich und hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.

552 Kommentare zu „Je höher das Arbeitspensum, desto weniger Geld auf dem Konto“

  1. Roland K. Moser sagt:

    Wieso muss eine Mutter noch ausser Haus arbeiten gehen? Mutter und Frau sein ist ein 24 h/Tag Job.

    • Julia_2 sagt:

      Müssen tut sie zum Glück nicht, dürfen aber.

    • Widerspenstige sagt:

      Weil sie aus finanziellen Gründen es einfach MUSS? Und ja, Mutter-Sein ist ein 24/7-Job, nur wird er nicht entsprechend von der Gesellschaft geschätzt und entlöhnt. Es ist ein Dienst an der Gesellschaft wie der Zivil- oder Militärdienst dh Abrechnung via Erwerbsersatzordnungs-Versicherung EO. Dann wäre diese Diskussion vom Tisch und ein wenig mehr Ruhe und Zufriedenheit würde einkehren. Natürlich nicht nach dem Giesskannenprinzip ausbezahlt, sondern nach dem steuerlichen Einkommen bzw. Vermögen berechnet.So wie es fortschrittliche familienfreundliche Länder schon seit Jahrzehnten praktizieren.

      • Franz Oettli sagt:

        Dann würde die Freundin von Frau Kuster immer noch klönen, weil das Familieneinkommen nach wie vor zu hoch ist und sie trotzdem keine Stelle als Projektleiterin mit Teilzeitpensum kriegt.

      • markant sagt:

        Unglaublich, in welchen Sphären lebt ihr eigentlich? Niemand befiehlt euch ihr sollt Kinder zeugen, es ist euer Trieb, kommt selbst für eure Triebbefriedigung auf. Eins würde mich noch interessieren: Wer ist euer Chef, wenn ihr sagt Mutte-Ssein sei eine 24/7- Job?

      • Jerry sagt:

        Sie sind bestimmt keinen Fan von Ayn Rand

      • Sportpapi sagt:

        Gesellschaft? Welcher Teil der Gesellschaft schätzt die gute Mutter nicht? Andererseits ist es wirklich nicht an der Gesellschaft, das private Familienglück zu finanzieren. Denkt man Solches weiter, sind Frauen dann eigentlich verpflichtet, der Gesellschaft Kinder zu gebären? Ausser sie sind UT?

    • Selina sagt:

      Da drängt sich die Frage auf: Weshalb muss ein Vater noch ausser Haus arbeiten gehen? Elternsein ist ein 24h/Tag Job – das gilt für beide Geschlechter. Was wünschenswert wäre, ist dass Paare selbst bestimmen können, wie sie sich die Erwerbs- und Familienarbeit aufteilen möchten.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich würde mal schauen, wie das die letzten 400′000 Jahre beim Menschen so gelaufen ist, mit den Rollen. Und dann darf niemand behaupten, man könne die Natur einfach so aushebeln.
        Zudem störe ich mich echt daran, wenn eine “Mutter” noch auswärst arbeiten geht, und die Kinder in einen Hort gibt.
        Noch einer: Ich bin in extrem destruktiven Verhältnissen aufgewachsen: Mutter Alki und Medikamentensüchtig mit allen negativen Begleiterscheinungen. Ein gesundes Familienleben ist wichtig. Und auch, dass die Mutter weiss, dass sie Mutter ist und dies auch tut.
        Männer und Frauen sind ungleich – anders!

    • papa moll sagt:

      Wieso muss ein Vater noch ausser Haus arbeiten gehen? Vater und Mann sein ist ein 24 h/Tag Job.

      • Roland K. Moser sagt:

        ch würde mal schauen, wie das die letzten 400′000 Jahre beim Menschen so gelaufen ist, mit den Rollen. Und dann darf niemand behaupten, man könne die Natur einfach so aushebeln.
        Zudem störe ich mich echt daran, wenn eine “Mutter” noch auswärst arbeiten geht, und die Kinder in einen Hort gibt.
        Noch einer: Ich bin in extrem destruktiven Verhältnissen aufgewachsen: Mutter Alki und Medikamentensüchtig mit allen negativen Begleiterscheinungen. Ein gesundes Familienleben ist wichtig. Und auch, dass die Mutter weiss, dass sie Mutter ist und dies auch tut.

        Männer und Frauen sind ungleich – anders!

      • Barceloneta sagt:

        @Roland K. Moser
        Es ist einfach zu sagen: “Es stört mich, wenn Frauen ausser Haus arbeiten gehen”. In sehr vielen Fällen ist es ein absolutes Muss, dass die Frau auch arbeiten geht, aus finanziellen Gründen. Und genau da fängt doch der ganze Teufelskreis an: Kaum noch jemand kann es sich leisten, eine Familie mit zwei oder drei Kindern zu gründen, und diese mit einem Verdienst zu unterhalten. Kinder haben ist ein teures “Hobby”. Und da rede ich aus Erfahrung! Was ist die Alternative? Dass kaum noch jemand Kinder hat? Kann’s ja auch nicht sein, wir sind so schon ein überaltertes Land!

    • maia sagt:

      Ich kann dieses 24h/Tag kaum mehr hören. Ist es den wirklich so, dass die Mutter 24h./Tg. sich nur mit den Kindern abgibt? auch Nachts? auch wenn sie in der Schule, in der Pfadi, im Lager usw. sind? Und wenn der Vater die Kinder abends die Kinder übernimmt? Ist das dann für ihn Freizeit und sie ist in dieser Zeit auch als Mutter beschäftig? Wenn der Vater das Geld für die Familie verdient-tut er dann nichts für die Familie? vielleicht würde er ja lieber etwas anderes tun als zu krüppeln? Interessanterweise jammern die Väter meist nicht, dass fast ihr ganzer Verdienst für die Familie draufgeht.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich sage ja, dass es eine Rollenaufteilung braucht. Was ich schlecht finde, ist, wenn Kinder in Krippen gegeben werden, damit die “Mutter” auch noch Arbeiten kann. Das ist eine destruktive Mode, die Kinder irgendwohin zu geben, und arbeiten zu gehen, nur damit die “Mutter” nicht von Sozialistinnen gemobbt wird.

    • Roland K. Moser sagt:

      Barceloneta: Wenn das Geld eines Einkommens nicht reicht um eine Familie mit 2 Kindern zu ernähren, ist es schlichtweg destruktive Symptombekämpfung, wenn die Mutter auch noch einen unterbezahlten Job annimmt.
      Nur schnell 2 Fakten:
      1. Die Lohnschere ist viel zu gross und müsste auf max. 1:3 (Netto, 100 % Pensum) verkleinert werden.
      2. Genau diejenigen, welche die am Lautesten wegen den zu tiefen Löhnen jammern, haben ja zu den bilateralen Verträgen und dem PFA gesagt. Das PFA dient einzig und allein dazu, den Arbeitsmarkt auszuhebeln um so die Löhne unten zu behalten.

  2. Christian sagt:

    Wo ich wohne haben wir das Teilsplitting. Das 30 % Salär meiner Frau und das 100 % Salär von mir werden addiert und gelten als Gesamtenkommen. Versteuert wird aber nur auf der Durchschnittlichen Progressionsstufe, d.h. 100+30)/2=65%. Somit führt ihre Arbeit zu ener geringeren Belastung. Und führt gleichzeitig nicht zu einer Heiratsstrafe. Also eine super Sache. Aber das gibt im Kt ZH leider nicht.

  3. Benedikt sagt:

    Ist bei der Rechnung die AHV und die Pensionskasse drin?

  4. elena sagt:

    Ich finde Vater und Mann sein ist ein 24H/Job pro Tag. Mein Gott, was für Ansichten – auch, dass immer das Salär der Mutter für die Kinderbetreuung gerechnet wird ist so ein alter Zopf. Soll er doch einfach weniger arbeiten, dann sinken auch die Ausgaben für die Betreuung. Aber auf so eine Idee kommt man wohl nicht. Braucht auch viel Fantasie.

    • Barceloneta sagt:

      Wer soll einfach weniger arbeiten? Der Mann? Mal eine Frage: Hast Du Kinder? Weisst Du, was Kinder kosten? In vielen Fällen ist die Frau gezwungen, zu arbeiten. Es verdienen nur wenige 10000 pro Monat. Das ist die Ausnahme.

      • Ali Ferkous sagt:

        Wer hat denn euch gezwungen, Kinder zu haben? Weshalb soll der Staat noch mehr daran zahlen – ist eh eine Fehlinvestition für ihn, wie Prof. Reiner Eichenberger – selber Vater – ausgerechnet hat: zahlen doch die Bälge von heutzutage nie und nimmer in Steuern zurück, was alleine der Staat in sie investiert (hat) – seit neustem müssen es auch noch Musikstunden sein…, dann wollen alle auf die Uni, bspw. Medizin studieren (Fr. 1′000′000.–/Student/in) und dann nur 60 % arbeiten, wegen der Work-Life-Balance. Toller Beitrag an die Volkswirtschaft…

  5. so ist es sagt:

    Würdet ihr frauen das kind / die kinder (vorallem baby bis Kindergarten) unbeschwert drei tage die woche beim mann lassen und arbeiten gehen?

    • pixel sagt:

      Absolut! Auch gerne 5. Ich hab echt kein Problem damit.

    • Valeria sagt:

      @ so ist es:
      Ist die Frage ernst gemeint? Echt?

      Es ist eine Sache, ob man als Frau arbeiten möchte, wenn es finanziell nicht nötig ist. Um das geht’s ja in diesem Blog auch. Und diese Frage muss jedes Elternpaar für sich entscheiden.

      Aber wer sein Kind nicht unbeschwert auch regelmässig beim eigenen Mann lassen kann, hat ein ernsthaftes Problem. In partnerschaftlicher Hinsicht. Meine Meinung.

    • alien sagt:

      meine hätte das zweifellos gemacht.

    • plop sagt:

      Ja. Warum auch nicht? Ist der Mann nicht fähig?

  6. marcel sagt:

    Eine Zivilisation welche sich nur noch mit solchen Luxusproblemen beschäftigt, ist eh dem Untergang geweiht.

  7. Nico Meier sagt:

    Ich finde den Ruf nach kostenlosen Kitas und nach zusätzlichen Steurabügen für die oberen 10′000 sehr interessant.
    Nur müssen wir wissen, dass dank der Progression Besserverdienende auch % mehr Steuern bezahlen dies führt aber datu, dass jeder Steuerabzug für Gutverdienende auch eine hühere Steuerersparnis bringt als für untere Einkommen.
    Nun mal angenommen man kommt den beiden Forderungen nach wer soll dann für die entstehenden Ausfälle bei den Steuern aufkommen? Soll die MWST erhöht werden die vorallem die unteren Einkommen stark belastet oder wer soll das bezahlen?

    • pixel sagt:

      Das ist richtig und gut so: “Nur müssen wir wissen, dass dank der Progression Besserverdienende auch % mehr Steuern bezahlen”.

      Wie aber kommen Sie auf diese Schlussfolgerung? ” dies führt aber datu, dass jeder Steuerabzug für Gutverdienende auch eine hühere Steuerersparnis bringt als für untere Einkommen.”

      • Nico Meier sagt:

        steuerbares Einkommen 40′000 Steuerbetrag 3′871
        Steuerabzug 5′000 ergibt 35′000 steuerbares Einkommen Steuerbetrag 3′007
        Steuerersparniss 864 Franken

        Steurbares Einkommen 200′000 Steuerbetrag 50′203
        Steuerabzug 5′000 steuerbares Einkommen 195′000 Steuerbetrag 48′452
        Steuerersparniss 1′751

        Mit dem gleichen Abzug spart der Gutverdiener mehr als das Doppelte an Steurn ein.
        Daher ist ein Steuerbazug umso wertvoller je höher das steuerbare Einkommen ist.

      • Sportpapi sagt:

        @Nico: Ändert nichts daran, dass man nur für Einkommen Steuern zahlen sollte, das auch ein Einkommen ist. Also für Lohn abzüglich Arbeitsaufwand, wozu eben auch Kinderbetreuung zählt.

      • Nico Meier sagt:

        Spinnen wir den Gedanken weiter da ich sooo gestresst bin möchte ich am Abend nicht kochen und gehe ins Restaurant.
        Ich lagere Arbeit die ich selber tun sollte (Kochen) ins Restaurant aus kann ich die Kosten fürs Restaurant abiehen?
        Putzen mag ich auch nicht. Putzfrau stelle ich an und ziehe sie von den Steuern ab.
        Sie sehen worauf ich hinaus will SP?

      • Nico Meier sagt:

        Wer sich dafür entscheidet Kinder zu haben soll für deren Betreuung sorgen wenn er das nicht selber tun kann oder will gibt es Kita die er selber bezahlen soll. Wenn er Geringverdiener ist so sind diese Plätze verbilligt wenn er Grossverdiener ist muss er voll zahlen.
        Wer dies nicht möchte soll die Kinder selber betreuen oder eine Tagesmutter suchen oder auf Kinder verzichten.

      • pixel sagt:

        Danke Nico, für das Rechenbeispiel und die Mühe. Ich verstehe nun, was Sie meinen.
        Es ist, wenn wir diese Spirale spinnen, die Grundsatzfrage, inwieweit man sich überhaupt für einen Sozialstaat, vielmehr Wohlfahrtsstaat einsetzen will oder nicht. Wenn ein jeder also alles von sich weisen will, weil er der Ueberzeugung ist, es sowieso nie beanspruchen zu müssen, dann ist das eine Entfernung davon. Die Schweiz (i.S das Schweizer Volk) ist somit mit Sicherheit stärker davon geprägt, als Schweden. Wir reden hier somit von einer Grundsatzhaltung, die zw uns beiden jeweils ander gelagert ist.

      • pixel sagt:

        Ich kann aber SPs Ansatz stützen, dass man es zumindest von der Steuer in Abzug bringen können sollte.
        Es als Arbeit zu verstehen, wie Sie Nico anführen anhand des Beispiels von Essen, davon bin ich ziemlich weit entfernt. Auch Paare mit Kindern müssen essen und die Kinder ebenso. Das Beispiel hinkt.

      • Nico Meier sagt:

        Ich finde soziale Absicherung durchaus sinvoll nur müssen wir uns echt fragen ob Paare mit Einkommen mit denen sie zu den Bestverdienenden 10% dieses Landes gehören wirklich etnlastet werden sollen oder ob wir dieses Geld nicht viel besser investieren, wenn wir tiefere Einkommen entlasten.
        Es gibt genügend alleinerziehende Mütter in meinem Umfeld die 100% arbeiten müssen und immer ende Monat kaum wissen wie sie alle Rechnungen zahlen sollen diese tun mir halt mehr leid als eine Frau die 40% arbeitet und von ihrem Lohn fast nichts hat wobei ja der Mann soviel verdient, dass es locker reicht.

      • Sportpapi sagt:

        @Nico: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Einkommen besteuern, das nicht übrig bleibt, ist Unsinn. Unfair. Ihr Problem löst man mit der Progression.

      • Nico Meier sagt:

        “Einkommen besteuern, das nicht übrig bleibt, ist Unsinn”
        Was habt ihr das Gefühl bleibt der Kassierin die 3′400 Franken pro Monat verdient übrig am Ende des Monats wenn sie alle Rechnungen bezahlt hat für sich und ihr Kind?
        Und diese Frau bezahlt ebenso Steuern wie jeder andere.
        Da bin ich zuerst dafür diese Frau als Geringverdienerin von der Steuer zu befreien, denn sie hat es sicherlich nötiger als die Familie mit Einkommen von weit über 10′000 Franken im Monat!

      • pixel sagt:

        Nico: Sie schreiben “…ob Paare mit Einkommen mit denen sie zu den Bestverdienenden 10% dieses Landes gehören wirklich etnlastet werden sollen”. Das was die Aut.orin vorschlägt mit dem Artikel betrifft eben nicht die obersten 10% des Landes, sondern die Mittelschicht. Wir haben nun festgestellt, dass die Mittelschicht eben 60% der Bevölkerung darstellen…

      • pixel sagt:

        Ein Blogger hier hat gestern spät am Abend noch etwas knackiges, prägnantes gepostet als Antwort wiederum auf dieses “wir wollen diejenigen, die ohnehin genug verdienen, nicht auch noch unterstützen”. Er meinte sinngemäss: “Und wir, die über 18000 im Monat verdienen, wollen euch die Krippen auch nicht bezahlen”. Es ist insofern markant, als dass er feststellt, dass niemand davon spricht, dass die gutbemittelten Bürger ständig ja auch für die anderen mitzahlen. Auch das darf mal festgehalten werden. Es scheint ein Selbstverständnis zu sein, dass diejenigen, die Geld haben, es halt nunmal

      • pixel sagt:

        auch einfach so haben. Aber von irgendwoher kommt das Geld ja. Leute arbeiten dafür, machen Abstriche, machen Ueberstunden bis zum Umfallen. Es gibt Ausnahmen, ich weiss. Aber sehr sehr viele büetzen eben wirklich. Auch das soll mal platziert werden. Das Dumme dabei ist nur diese Missgunst. Der daneben, der Geld hat, der soll doch mal einfach schweigen. Ja gut. Aber ist Ebendieser denn für die Lebensführung Desjenigen, der es nicht hat denn verantwortlich?

      • pixel sagt:

        Genau dieses Rad, das wir hier spinnen, bringt uns im Sinne eines Sozialstaates nirgends hin. Ich bin auch nicht für den Raucher verantwortlich, für den Uebergewichtler, für die Familie mit 5 Kindern, etc, etc. Auch der alleinerziehenden Frau mit 3 Kindern hab nicht ich die Kinder zugeschoben und ich hab auch nicht für den Ehebruch gesorgt. Auch bin ich nicht Schuld, dass sie in der Migros an der Kasse sitzt. Das ist Nonsens. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich. Sehen, dass müssen wir genauso ausblenden, wie solche, die nunmal eben mehr Geld haben, wenn wir vom Sozialstaat reden.

      • pixel sagt:

        Es ist – sozial gesehen – auch immer einfacher, auf die einzudreschen, die Geld haben, als auf solche, die es nicht haben.
        Obwohl beide zahlen. Die mit mehr, zahlen sogar auch mehr. Das ist fair.
        Wir sollten aber auch so fair bleiben, und das weiterhin berücksichtigen, wenn wir von den “Bösen, die sowieso Geld haben” reden.
        Und noch was: Ich rede nicht von mir.

      • Nico Meier sagt:

        Es wurde hier bereits festgestellt, dass Paare mit Einkommen in dieser Höhe zu den obersten 10% gehören.
        Und diese will ich nicht entlasten auch wenn ich kein Sozialist bin.
        Entlastungen müssen in erster Linie für tiefe und mittlere Einkommen eingeführt werden.
        Und ich kann nicht alle entlasten, da jede entlastuing irgendwie finanziert werden muss.

    • Winston Smith sagt:

      @Nico: wenn es ums Kinderkriegen und die daraus entstehenden Kosten geht, ist also jeder selbst dafür verantwortlich? Kann ich nur unterstützen. Jedoch gilt das Selbstbestimmungsprinzip auch für die Berufswahl und das entsprechende Einkommen. Dieses ständige, pauschalisierende Unterstützen tiefer Einkommen ist alles andere als fair. Die Entscheidung für eine Berufstätigkeit mit besseren Einkommensaussichten oder das Tragen unternehmerischer Risiken ist ebenso eine private Entscheidung und der Nutzen sollte entsprechend zugute kommen und nicht durch zusätzliche Steuern zerstört werden!

      • Pixel sagt:

        Richtig! Sehe ich auch so.

      • Nico Meier sagt:

        Natürlich gibt es die freie Berufswahl aber was nun wenn sie schulisch schwach sind?
        Was wenn sie keine Matura machen können, da die Eltern schlicht nicht in der Lage oder willens sind ihnen den Besuch der Kantonsschule oder der Uni zu ermöglichen?
        Oder wenn sie ein Studium abbrechen müssen, da es keine Stipendien mehr gibt da der Vater neu geheiratet hat und die Stiefmutter die Unterhaltszahlungen unterbindet?

      • Nico Meier sagt:

        Wenn ich mir die Spitzensteuersätze in anderen Ländern in DE 42% oder in gewissen skandinavischen Ländern anschaue so soll jeder arme Steuerzahler in der Schweiz froh sein, dass bei uns die Steuerbelastung recht tief ist!

      • pixel sagt:

        “Wenn ich mir die Spitzensteuersätze in anderen Ländern in DE 42% oder in gewissen skandinavischen Ländern anschaue so soll jeder arme Steuerzahler in der Schweiz froh sein, dass bei uns die Steuerbelastung recht tief ist!”

        Nun ja, das ist ja eben Thema: ist man bereit im Gegenzug zu subventionierten oder teilsubventionierten Krippenplätzen, zu bezahlten Mutterschaftsurlaub von 80% für ein ganzes Jahr, etc. diesen Steuersatz in Kauf zu nehmen? Offenbar nicht. Und Sie, Nico, ja zuvorderst nicht, wenn ich Sie richtig verstehe.

      • pixel sagt:

        Oder anders formuliert: dieser Steuersatz scheint einen oder mehrere positiven Gründe zu haben für die Mehrheit der Bevölkerung.

      • Nico Meier sagt:

        Warum nicht gleich 100% Steuern auf dem Einkommen und der Staat teilt dann jedem eine kleine Wohnung zu und Essensmarken und alles was er so braucht?
        Einerseits wollen die Gutverdiener hier im Blog steuerlich erntlastet werden und gleichzeitig sollen die Krippen auch noch gratis sein?
        Hier liegt doch der Konflikt.
        In vielen skandinavischen Ländern arbeiten sehr gut ausgebildete Leute nur Teilzeit weil die Progression so starkt ansteigt ab einem gewissen Einkommen dies kann und darf auch nicht die Lösung sein.
        Ich kenne einen schwedischen Zahnarzt der arbeitet 60% mehr lohnt sich nicht.

      • Sportpapi sagt:

        “Oder anders formuliert: dieser Steuersatz scheint einen oder mehrere positiven Gründe zu haben für die Mehrheit der Bevölkerung.” Vielleicht. Wenn sie denn gefragt wurde. Und offensichtlich schein eine Mehrheit in der Schweiz, die ja dazu mitreden kann, noch anderer Meinung zu sein.

    • mograf sagt:

      @nico meier: wie gefällt ihnen das: besser verdienende frau der oberen 10% kriegt kind und möchte arbeiten. egoistischerweise möchte sie das, um geld zu verdienen. die kitakosten gehen jedoch 1:1 mit dem nettolohn der frau einher. sie bleibt daher zu hause. so gehen dem staat erhebliche steuerzahlungen der frau durch die lappen. ganz zu schweigen von ahv, iv, pensionskasse. würde die frau sich für den job entscheiden, weil sie durch steuerbegünstigungen einen monetären sinn in ihrer arbeit sieht, so käme das dem staat durchaus zu gute. ihr rechenbeispiel führt es ja selbst an.

  8. Nico Meier sagt:

    Ich frage mich gerade selbst wie man den Grenzsteuersatz so kompliziert erklären kann wie ich es gerade getan habe ;-)

    • alien sagt:

      War nicht kompliziert, aber unendlich öde. Das liegt an der Materie. Ich frage mich immer, wieso Steuerbeamte nicht reihenweise Suizid begehen aus Langeweile.

  9. Rahel sagt:

    Ist ja wieder mal toll! Und wo bleibt die Versorgung für die Mütter, die AHV, die Pensionskasse? Was machen sie, wenn der Alte sie verlässt und sie auf ihren Kindern sitzen bleiben?

    • Frank Baum sagt:

      Alimente einfordern. Das tun sie ja sowieso die ganze Zeit.

      • maia sagt:

        AHV wird gesplittet und Frauen erhalten Erziehungsgutschriften, Pensionskasse geteilt und dann evt. 50:50 Betreuung der Kinder oder die Kinder – wenn sie den so eine Last für sie sind – dem Vater geben, arbeiten und Kinderalimente bezahlen?

  10. Klarer sagt:

    In der kita in der unsere Kinder gehen, hat es einige Kinder dessen Eltern ihr Kind abliefern um “schwarz” zu arbeiten. Ich frage mich nach welchen gesichtspunkten Kitas die Kinder auswählen. Wie kann man einen Kitaplatz bekommen, um Freizeit zu haben? Baden gehen? Putzen gehen? Bei den Tagesschulen ist es nicht anders.
    Das Tarivsystem bevorzugt niedere Einkommen und setzt falsche Anreize. Arbeit wird zur Strafe. Faulheit und Schwarzarbeit wird belohnt. Wer bevorzugt- der benachteiligt. Meine Frau arbeitet fast ausschliesslich für die für Kita und Tagi
    Danke liebe berner Direktion für Bildung

  11. Regula sagt:

    ich finde es sehr schade, dass der Einstieg nach ein paar Jahren Vollzeit Familienmanagerin schwer bis unmöglich ist, aber die verpasste Zeit, bzw.das nicht da sein, wenn die Kinder einem brauchen, rechtfertigt auch diese Schwierigkeiten. Es gibt Sachen, die sind nicht mehr nachzuholen, darunter fallen die verpassten Chancen, die Kinder zu unterstützen, wenn sie es brauchen, und nicht am Abend wenn ich ausgelaugt und entnervt von der Arbeit nach Hause kommen. Es geht immer, die Frage ist nur wie….!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Also wenn ich dieses Wort lese, FAMILIENMANAGERIN, krieg’ ich die Krätze. Warum muss diese Tätigkeit mit dem Wort ‘Manager’ verknüpft werden? Wird sie dadurch aufgewertet? Nein! Ist sie besser zu ertragen? Nein! Also wozu? Soviel ich mich erinnere, waren es die Freisinnigen, welche dieses Wortungetüm kreierten, zur Beruhigung der Mütter, die zu Hause die Infrastruktur bereit stellen. Vor ca. 20 J. wählten die Freisinnigen in Burgdorf noch die ‘Hausfrau des Jahres’………

      • marie sagt:

        “Vor ca. 20 J. wählten die Freisinnigen in Burgdorf noch die ‘Hausfrau des Jahres’………” :shock:

      • marie sagt:

        …jetzt kenn ich den grund, weshalb vor 20 jahren im emmatal soviel gekifft wurde. DAS war ja nicht anders auszuhalten!!!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau, die hockten an die Emme und gingen auf die Reise…….

  12. mia sagt:

    Dass der gesunde Menschenverstand oft gerade bei den sogenannt “gut Ausgebildeten” wenig bis überhaupt nicht vorhanden ist, ist eine alte Tatsache. Dabei wäre alles überaus einfach: Kinder ja: Frau bleibt zu Hause, Kinder nein: Frau geht arbeiten. Bei einem etwas bescheideneren Lebensstil und etwas weniger Anspruchsmentalität bei Familien, in denen Die Frau nicht arbeitet, würden solche Probleme nämlich erst gar nicht entstehen. Immerhin ging’s früher auch, und dies mit teilweise 5 und mehr Kindern und verhältnismässig bedeutend geringeren Löhnen.

  13. Frank Baum sagt:

    “Die Ideen sind vorhanden, jetzt müssen sie nur noch umgesetzt werden.” Bei den Ideen fehlt der wichtigste Punkt: Wer soll das bezahlen? Deshalb werden sie auch nicht umgesetzt. Wenn wir die Familie mit CHF 18k im Monat steuerlich entlasten wollen und die Kinderbetreuung weiter subventionieren, dann steigen für den Staat die Ausgaben und es sinken die Einkommen. Was tun wir, um die Lücke zu schliessen? Wen bitten wir für diesen Spass zur Kasse?

  14. Mutter sagt:

    Arbeit, Arbeit, Arbeit. Wo bleiben da die Kinder? Weshalb Kinder in die Welt setzen wenn Frau kurz nach dem Wochenbett wieder voll ins Berufleben einsteigt? Habe studiert und nach der Geburt meiner Tochter auf 20 Prozent reduziert. Geniesse jeden Tag mit meiner Tochter und bin stolz dass ICH und nicht irgendeine Kleinkinderziehungs-Praktikantin mein Kind erzieht. Wieso ist es so schwer in den ersten Jahren voll und ganz für sein Kind da zu sein? Erfüllt euch das nicht genug?

    • Jeanette Kuster sagt:

      Es gibt einen Mittelweg zwischen voll einsteigen und 20 Prozent arbeiten – die wenigsten Mütter arbeiten direkt nach der Geburt wieder vollzeit, es sei denn sie müssen. Zudem kann man vermutlich in den wenigsten Berufen sein Pensum auf 20 Prozent reduzieren.

    • Claudia sagt:

      Nein, es erfüllt viele Mütter nicht. Ich bin überrascht, dass das Thema ‘Depression’ hier noch nicht erwähnt wurde. Grund nr. 1 warum Vollzeit Mütter depressiv sind, ist, dass sie sich von der Gesellschaft ausgeschlossen und nicht respektiert fühlten.Die Mütter, welche ich kenne, alle mit höchster Ausbildung, möchten gerne ein bisschen arbeiten. Das hat absolut nichts damit zu tun, dass sie ihre Kinder nicht so fest lieben als Vollzeit Mütter.

      • Sportpapi sagt:

        Erklären Sie: Wie ist der Zusammenhang Depression/Vollzeitmütter? Wie ist der Zusammenhang zwischen Burnout/Depression/ausser Haus-Arbeit bzw. sogar Doppel- und Mehrfachbelastung?

  15. Gernegut sagt:

    “Erfüllt euch das nicht genug?” Nein, vor allem erfüllt es mich nicht für den Rest meines Lebens. Genau das passiert nämlich häufig, dass es nach einem Ausstieg keinen Wiedereinstieg mehr gibt. Auch Mütter die 40, 50, 60% arbeiten, erziehen ihre Kinder in erster Linie selbst und geben ihren Kindern die Möglichkeit mit anderen Kindern zusammen zu sein, was gerade bei Einzelkindern sehr wichtig für die gesunde Entwicklung ist.

  16. maia sagt:

    Ich frage mich, warum alle immer nur arbeiten wollen, wenn es sich doch nichteinmal finaziell lohnt. Also mir würde es ohne Arbeit kaum langweilig. Ich wüsste extrem viel mit meiner Zeit anzufangen ohne den ständigen Stress.

  17. Roli sagt:

    Hmm… Wenn der Mann 12′000 pro Monat Heim bringt muss die Frau ja nicht arbeiten und wenn sie trotzdem möchte ist auch das Geld für die Kinderbetreuung da.

    Wieso muss immer der Staat mit Kohle einspringen?
    Eine Frau die sich für den Haushalt entscheidet bekommt ja auch kein Geld vom Staat.

    Kranke Weltvorstellung bei der nur gefordert wird.

    • daniele sagt:

      Modell Schweden: 70% Steuern und dafür ausserhäusliche Betreuung des Kindes auf Top-Niveau, wenn die Mutter berufstätig ist.
      In Frankreich gibt es Frauen in Chefetagen mit 4 Kindern. Die haben ein Vermögen ausgegeben für die Fremdbetreuung der Kinder. Da klagt niemand, dass Fremdbetreuung des Kindes zuviel kostet.
      In der Schweiz soll immer alles vom Feinsten sein, möglichst wenig kosten und vom Staat bezahlt werden. Gilt ebenso für die Krankenkassenleistungen. Ich bin aber zu wenig bewandert um zu sagen, ob das nur ein helvetisches Phänomen ist.

  18. melchior sagt:

    was??? wie bittte? mit 18′000 sind die arm dran? was sollen denn schweizer familien machen mit einem einkommen von 5′000? wir kriegen auch keine unterstützungsbeiträge, (wurde abgelehnt) nur auslänger seinen da berechtigt… vor dem kind hatte ich auch einen guten job mit 7′500 brutto einkommen, leider kriege ich nun keine anstellung mehr…

  19. «Extrabrief» Vereinbarkeit von Familie und Beruf

    Familie und Beruf in Einklang zu bringen, ist für frisch gewordene Eltern eine grosse Herausforderung. Der neue Pro Juventute «Extrabrief» bietet Unterstützung.

    Die sechs Kapitel geben fundierte Informationen und Anregungen zu den folgenden Themenbereichen: Erwerbsarbeit und Familienleben, Arbeitsrecht, Familienergänzende Betreuung, Familienorganisation und Zeitmanagement, Mutter-, Vater-Werden und -Sein sowie zum Paar-Bleiben.

  20. Marco Affolter sagt:

    Jetzt muss ich hier noch etwas an die Verfechter des Papi-geht-arbeiten-Mami-bleibt-zu-Hause-CH-Bünzli-Denkens richten: scheinbar gibts hierzulande einfach viele, die ausser den Hotelanlagen in Sharm-El-Sheik, Rimini und Mallorca das Ausland nicht kennen. Lustigerweise treffe ich auch im privaten Umfeld Italiener der 2./3. Generation deren Haltung der Fremdbetreuung gegenüber sogar der SVP zu weit ginge ;-) . In der Mittelschicht Lateinamerikas (ARG/BRA) MÜSSEN in der Regel beide Eltern arbeiten. Und die Kinder sind wohl erzogen und glücklich. Mein Gott, Ihr Bünzlis bringt mich richtig in Rage!

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