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Susanne Taverna am Sonntag den 6. Mai 2012

Die neu gewonnene Freiheit

Der Kinderwagen für hinten ans Velo – nicht ohne Tücken: Velofahrerin mit Kind in Chur. (Bild: Keystone)

Das wurde langsam auch Zeit: Der Aktionsradius unserer Familie hat sich erweitert. Und das nicht zu knapp. Dank eines Veloanhängers. Waren wir in den letzten acht Monaten auf Spazieren und Autofahren beschränkt, können wir nun endlich wieder mit dem Bike in die Natur. Ein Hochgenuss sondergleichen für Bewegungsmenschen! Und auch der Junior zeigt sich begeistert, juchzt er doch da hinten froh vor sich hin und kann sich gar nicht genug satt sehen an der Landschaft.

Für uns war schnell klar, wofür wir den Anhänger vor allem brauchen: Für den Weg in die Krippe und unsere Outdoor-Unternehmungen. Im Stadtverkehr, naja, da werden wir wohl auch weiterhin mit Tragvorrichtungen und Kinderwagen unterwegs sein. Denn auf Churs Strassen hat ein Kreiselliebhaber gewirkt. Und eben gerade dieses Rund macht das Fahrradfahren an und für sich schon nicht einfach. Mit dem Anhänger im Schlepptau wird es direkt gefährlich. Denn welcher Autofahrer achtet schon auf das Fähnchen, das wir am Anhänger angemacht hinter uns herziehen? Entnervt lässt er den langsamen Velofahrer ins Rund, um dann endlich selber reinfahren zu können. Dass da noch ein Anhänger dran ist, bemerken die meisten erst in letzter Sekunde. Für das vom Beschützerinstinkt gelenkte Mami keine schöne Sache. Da warte ich lieber noch eine Sekunde länger, und fahre dann in den leeren Kreisel ein. Oder ich benutze den Fussgängerstreifen und verärgere damit die dort laufenden, weil mir jedes Mal absteigen doch zu mühsam ist.

Und mal ganz im Ernst: Wer hat eigentlich die Breite des Velostreifens bestimmt? Klar, wenn ich alleine unterwegs bin, bewege ich mich ohne Probleme in den gelben Linien. Aber mit dem Doppelanhänger besteht dafür keine Möglichkeit. Das Aussenrad des Anhängers touchiert immer wieder den Bordstein, was den Sohn durchrüttelt und die Fahrerin ebenso. Fahre ich genau auf dem äusseren Streifen, dann geht das gerade noch gut mit dem Anhänger. Dann bin ich aber auch wieder ein Verkehrshindernis. Das BfU schreibt dazu: «Die Benützung von Fahrrädern mit Anhängern ist auf Radwegen nur gestattet, wenn der übrige Fahrradverkehr nicht behindert wird.» Also zurück auf die Strasse mit meiner wertvollen Fracht. Nicht wirklich eine gute Lösung.

Denn dort wartet die Statistik mit gar nicht ermutigenden Zahlen auf. Zwar gibt es keine Daten zu Unfällen mit Veloanhängern, aber 3218 Unfälle mit Fahrradfahrern im Jahr 2010, wovon 34 tödlich ausgingen und 830 mit schweren Verletzungen endeten, verunsichern doch etwas. Der «Tagesanzeiger» schrieb am 8. März: «So gibt es in der Schweiz bis heute fast keine Meldungen über schwere Unfälle mit Veloanhängern Eigentlich verwunderlich, finde ich.

Genau aus diesem Grund eben fahre ich hier in Chur nur wenig befahrene Strassen und freue mich, sobald ich die Stadtgrenze verlassen habe, an der neugewonnenen Freiheit.

Susanne TavernaSusanne Taverna ist Dienstchefin beim «Bündner Tagblatt» und Mutter eines neun Monate alten Sohnes. Sie lebt mit ihrer Familie in Chur.

213 Kommentare zu „Die neu gewonnene Freiheit“

  1. Anna Huber sagt:

    Kann mir jemand sagen, wie das auf dem Foto abgebildete Modell heisst?

    Und: welche Veloanhänger-Modelle sind empfehlenswert zu kaufen?

    • Teilzeitpapi sagt:

      Das dürfte ein Leggero Classico Oval sein, produziert zwischen 1996 und 2003. Fahren selbst ein Classico gerade, produziert 1993-95. Dass diese Anhänger immer noch überall zu sehen und Ersatzteile nach wie vor erhältlich sind finde ich bemerkenswert. Unkaputtbare Aluschalen.

      Empfehlenswert? Kommt darauf an, was einem wichtig ist und wieviel man ausgeben will. Beim Leggero gibt’s übrigens ab 3 Rabatt. Und nein, arbeite nicht bei denen.

      • Thomas sagt:

        Chariot – einfach top. Teuer, Occasion nicht leicht zu bekommen, aber sensationell. Blattfedern nach Kind(er)gewichten einstellbar, verschiedene gute Abdeckungen, ruckelt nicht am Velo, verursacht keine Schwingungen und ist einfach und rasch zusammenfaltbar. Kann zudem als normaler und Dreiradkinderwagen gebraucht werden, was angenehm ist, wenn das Velo abgestrellt wird und es zu Fuss weitergeht. Für langläufer gibt’s sogar Ski dazu.
        Und nein ich abreite nicht bei oder für Charriot, sondern habe mich während mehrer Jahre einfach an unserem praktischen Veloanhänger erfreut.

      • Sportpapi sagt:

        Klar Chariot. Und richtig, es gibt wenige Occasionen, bzw. die sind teuer fast wie neuwertig. Ich hoffe, dann unseren Anhänger in 2-3 Jahren auch gut verkaufen zu können… :-)

    • Josef sagt:

      Die Modelle von Chariot sind empfehlenswert. Durchdacht und stabil. Von Kindersitzen auf Fahrrad-Gepäckträgern kann ich nur abraten, da bei einem Sturz auch der Helm nicht viel nützt und das Kind gefährdet ist.
      An Fahrradanhänger muss sich Herr und Frau Autofahrer gewöhnen, daran führt kein Weg vorbei.

      • mostindianer sagt:

        haben grad letzte woche einen gekauft. leggero kam nicht in frage. croozer naja, auch bei uns ist’s schliesslich ein chariot geworden.

  2. maja sagt:

    Dauernd meckern die Städter über die Autofahrer, die nicht in der Stadt wohnen und nun sollen wir “Ländler die Städter mit diesen gefährlichen Veloanhänger für Kinder auf unseren Landstrassen erdulden. Bleibt lieber in der Stadt, die ist ja Velofreundlich.

    • Blitz Blank sagt:

      Look who’s meckering…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Als überzeugte Radfahrerin – ich hatte noch nie ein Auto – muss ich leider sagen, dass ich Anhänger für Kinder ein Unding finde. Ich hätte meine Kinder niemals in so ein Vehikel gesetzt. Es ist gefährlich und ungesund, die Köpfe der Kinder sind z.B. genau auf der Höhe der Auspuffgase. Ich verstehe nicht, dass gerade Leute, die sonst so bedacht darauf sind, nur Bio zu essen, den Kindern wollene Windelhöschen anziehen etc. dieses Problem dermassen ignorieren. Um auf Feld- und Waldwegen zu fahren, mögen diese Anhänger praktisch sein, aber nicht im Autoverkehr.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Was ist denn die Alternative, wenn du – wie wir auch – kein Auto hast, aber trotzdem einigermassen mobil sein willst, vor allem auf kurzer Strecke? Im Kinderwagen ist die Luft auch nicht gerade besser, und selbst auf dem eigenen Velo sind die Kinder nicht viel höher.

      • pixel sagt:

        @Sportpapi: Also, wenn die fehlende Alternative das einzige Argument ist um seine Kids so von A nach B zu bringen, dann find ich das schon fast fahrlässig. Wenn Sie hingegen davon überzeugt sind, dann ist das ein anderes Thema. Dann gehts aber nicht um die Alternativlösung.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Natürlich bin ich auch überzeugter Velofahrer, auch mit dem Anhänger in den Veloferien etc. Hier geht es mir aber ganz konkret darum, dass der Anhänger die Alternative zum Auto ist, auf das wir verzichten. Was daran fahrlässig sein soll, weiss ich nicht. Wie der Text zeigt: die Anzahl Unfälle kann es offenbar nicht sein.

      • tststs sagt:

        Also ich kann Pippi gut verstehen. Gerade letzte Woche sah ich in der Stadt (Züri) eine Frau mit Anhänger und Baby! (es kann nicht viel älter als 3-5 Monate gewesen sein, lag im Maxicosi)… Und auch wenn ich sonst gar kein Hosenschisser bin, also da hat ich ein mulmiges Gefühl…

      • pixel sagt:

        @sportpapi: ja, gut. Dann sind Sie ja davon überzeugt und das passt dann auch. Ich persönlich schliesse mich hier pippi an. Ich würde das – zumindest in der Stadt Zürich – niemals machen. Wie tsts sagt, ich bin auch kein Hosenschisser, aber man verlässt sich hierbei schon sehr stark auf die Aufmerksamkeit (und Kulanz in so manchen Situationen) der anderen Verkehrsteilnehmer. Und allein deswegen wäre mir das zu riskant. Aus der Perspektive des Autofahrers wird einem manchmal echt schlecht, wenn man sieht wie sich die Velofahrer durch den Verkehr manövrieren.

      • pixel sagt:

        @sportpapi: hierbei wäre oder ist mir die Quote der Anzahl Unfälle ganz schön schnurz, ehrlich gesagt. Ich als Elternteil möchte mich auf mein Gefühl verlassen und nicht auf eine statistische Auswertung. Wenn Sie für sich ein gutes Gefühl dabei haben, dann ist das Ihre Sache und in Ordnung.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Wir haben eine zum Veloanhänger zugehörige Hängematte für Säuglinge montiert. Passt perfekt.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ich fahre ja zum Glück auch nicht häufig durch die Stadt. Und mit Anhänger manövriere ich mich auch nicht gegen alle Regeln durch den Verkehr, sondern nehme bewusst und extra Platz ein, praktisch wie ein Auto. Und das ohne schlechtes Gewissen – im Stadtverkehr geht es ja sowieso nur im Schritttempo… (und wir sind zu dritt, mehr als in den meisten Autos)

      • pixel sagt:

        @sportpapi: ja schön, wie Sie das machen. Ich lasse mich nicht so schnell provozieren, aber bei anderen Verkehrsteilnehmern (vielmehr Autofahrern) würde ich mich nicht drauf verlassen wollen. So ein Verhalten ist ziemlich unreif , setzt Sie und Ihre Kids erst recht einem Risiko aus. Und abgesehen davon auch nicht legitim. Sie DÜRFEN nicht als Velofahrer die Strasse blockieren, auch wenn Sie meinen, es wird eh nur Schrittempo gefahren und das somit für sich selbst legitimieren.

      • pixel sagt:

        @sportpapi: es sei denn, Sie schaffen es, sich mit dem Velo und dem Anhänger mit 50 Kmh fortzubewegen. Dann sind Sie aber wirklich sportlich.

      • Peters sagt:

        @Pippi. Na ja, dazu gabs Untersuchungen. Die Luft auf Höhe Kinderanhänger ist eher besser als im Auto, denn die Konzentration der Schadstoffe ist gegen die Strassenmitte am höchsten (dort wo die Auspuffgase rauskommen). Und natürlich wird von den Autos auch dort die Luft angesaugt. Genauso gabs Untersuchungen zu den Unfällen mit Anhängern. Auch erstaunlich positiv, denn dank des tiefen Schwerpunkts sind die Dinger praktisch nicht umzuwerfen. Kindersitz auf dem Rad ist viel gefährlicher. Und Erfahrung aus 10 Jahren Leggero (auch Urlaubsreisen) zeigt, mit Anhänger nie eine kritische Situation…

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Unreif? Ich blockiere nicht den Verkehr, sondern nehme den Platz ein, den ich benötige. Das ist dann also etwa eine halbe Spur mit Anhänger. Und ich bin gut sichtbar und fahre nicht ins Trottoir. Sonst noch etwas? Und ja, sportlich bin ich. Aber es reicht doch nicht für mehr als etwa 20km/h mit 50kg Gewicht im Anhänger…

      • pixel sagt:

        @sportpapi: “….sondern nehme bewusst und extra Platz ein, praktisch wie ein Auto.” Das war meine Beurteilungsgrundlage. Wenn Sie auf dem Trottoir fahren, ist das was anderes, wenn der Anhänger so breit ist, ja nu, kann man nix machen. Aber ich hab Sie so verstanden, dass Sie sich absichtlich vors Auto platzieren und so den Verkehr provokativ nötigen, hinter Ihnen herzudackeln, bis sich eine Ueberholgelegenheit bietet (also nie….). Das wäre in der Tat unreif und ja, solche Leute gibts…

      • pixel sagt:

        sorry, nicht Trottoir war gemeint, sondern die Velospur oder halt ganz rechts.

      • Meta sagt:

        Bravo, Sportpapi! Unfallstatistiken zeigen, dass dort weniger Velounfälle passieren, wo viele Velos fahren, d.h. wo die Autofahrer mit ihnen rechnen und an sie denken. In diesem Sinn sollten wir ALLE mehr Rad fahren. Ich bin auch zu feig für den City-Verkehr mit Kind auf dem Sitzli, aber im Quartier sind wir vorwiegend mit dem Velo unterwegs. Es hat etwa drei in der Nachbarschaft, die das auch so machen, also sind wir Exoten, aber das ist schon OK so. Mehr werden folgen.

      • Sportpapi sagt:

        @Meta: Auf diese Statistik, die ich auch schon angeführt habe, wartet b. Steiner noch immer. Obwohl es ja auch ziemlich auf der Hand liegt. Gilt wohl auch für die Anhänger. Je häufiger sie auf den Strassen anzutreffen sind, desto mehr wird mit ihnen gerechnet, desto kleiner das Risiko.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es gibt Velositze fürs Velo, wo Kinder sicher sind – soweit man das auf einem Velo sein kann – in den Anhänger kann man die Waren tun nach Einkäufen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Das könnte man so lösen. Wenn man nur ein Kind in diesem Alter hat. Und mit dem Nachteil, dass das Kind mehr gefährdet, ungeschützter ist.

    • alam sagt:

      Und wer auf dem Land wohnt UND Velo mit Kinderanhänger fährt? Auch auf dem Land wohnen Velofahrer und Fussgänger. Auch auf dem Land haben nicht alle Leute ein Auto. Sind die Strassen auf dem Land etwa nur für Autos? Gehts noch?

      • Sportpapi sagt:

        Eben. Und ich wohne natürlich eher auf dem Land. Zumindest kommt es mir so vor :-)

  3. Katharina sagt:

    Tia….. ein GMC Yukon Denali ist wohl doch die bessere chindsschese. Und erst noch klimatisiert. hat sogar Parkhilfe. ich tuntiges tussi kann ja nicht einparken. chnoepli trucke und das teil erledigt das selber.

    Es wäre vielleicht hilfreich,wenn die Kreiselentwerfer etwas besser über Massstäbe informiert wären. ist nämlich keine Modelleisenbahn das ganze.

    • marie sagt:

      das ding ist ja riiiiiesig. aber katharina, unter uns: nicht wirklich nötig von bümpliz nach bern. aber durchaus praktisch von la nach hm…. phoenix? gute nacht. maja meckert wieder.

      • Katharina sagt:

        Frau muss doch das Eingekaufte vom Shopping verstauen können. brauch alles Platz. Vor allem bei den hier üblichen Bulk-Packungen und -Mengen. Wir kaufen die Milch und den Orangensaft ja in Gallonen Packungen, nicht diesen mickrigen 1 Liter Schläuchen.

        Phönix ist schon zu heiss jetzt im Frühsommer mit 33 Grad und nur 8 % Feuchte. der Witz: die fahrt dauert 6 Stunden. im Flieger auch mit all den Transferzeiten.

        Die Dinger sind echt praktisch, und übrigens in LA sehr verpönt. das ‘propere’ Gefährt wäre ein BMW X5 oder ein MB M-Class. Ein Infinity oder Lexus geht gerade noch.

      • Katharina sagt:

        nimms nicht so ernst. I am just poking some fun, ok?

      • Blitz Blank sagt:

        Frauen und SUVs wäre auch mal ein Thema…

        Drinnen macht man es sich gemütlich und fühlt sich “panzersicher”. Von Draussen kriegt man so gut wie nichts mit. Gut gibt es noch den einen oder anderen technischen Assistenten.

        Ich bin ja dafür, dass Lärm und Abgase von Autos zuerst durch den Innenraum geleitet werden müssen, bevor man die Umwelt damit beglückt. Diese Konstruktionsart würde sich sehr rasch zu einer anderen Art Autos führen.

      • Katharina sagt:

        BB: das finde ich nun sexistisch. “Frauen und SUV – Drinnen macht man es sich gemütlich …”was soll das? jedes Auto hat Klima und ist Automat, hat allerlei elektronische Hilfen für die Sicherheit und elektrische Sitzverstellung mit Memory usw.

        wo ist nun der Unterschied, ob die Marke VW Jetta heisst oder ein im Verbrauch vergleichbarer Crossover von GM?
        oder wo ist der Unterschied, ob der Fahrer männlich oder weiblich ist? – ausser dass anhand der Unfallstatistiken Frauen eine billigere Versicherungsprämie haben?

      • marie sagt:

        @katharina
        ich hab’s auch nicht ernst genommen – ich sehe im kreisel das velo mit anhänger und der dinali jagt ….
        öbrigens: vor kurzem war ein beaknnter von mir in californinen und arizona unterwegs (wunderschöne landschaft!!!). ein öko-fundi-purist sondergleichen. doch vor was stand er ganz stolz auf den fotos? ein SUV. ja, ja… plötzlich entdeckt man die praktische seite eines suvs. va in arizona ;-)

      • marie sagt:

        ähm apropos gallonen von o-saft: wie ist das eigentlich für einen singlehaushalt, gibt’s auch 05l schläuche? ;-) …bei deisen grössen kann man ja mit einem wochenend einkauf den welthunger stillen. und im dinali hat eine indische grossfamilie locker platz. und ich bin keine 1.60m – ich würde da knapp über das armaturenbrett hinaussehen… :-) sie sehen, ich bin dazu verdammt in arizona im veloanhänger zu reisen, mit fächer und sonnencrème lsf 50!

      • Blitz Blank sagt:

        @Katharina

        Relaxieren Sie sich.

        Betreffend Frauen und SUV: Es ist ein offenes Geheimnis, dass Frauen vor allem wegen dem Sicherheitsgefühl einen SUV kutschieren.
        Der Witz dabei: Vor noch nicht langer Zeit waren viele SUV dank fehlenden Knautschzonen in manchen Sitautionen sogar für die Insassen gefährlicher. Der Vorteil des Stärkeren (äh Schwereren) bleibt natürlich (schwer quetscht leicht).

        “Innen hui, aussen pfui” gilt natürlich für alle Autos. Innen geniesst man klassische Musik, kein Tönchen und Düftchen trübt das autistische Auto-Paradies. Sie sehen, ich bin ein Autofan.

      • Katharina sagt:

        “Von Draussen kriegt man so gut wie nichts mit”
        “kein Tönchen und Düftchen trübt das autistische Auto-Paradies”

        http://www.youtube.com/watch?v=9dEZKhzI90k&feature=related

    • adlerauge sagt:

      sorgt das teil auch dafür, dass du die goofen nicht überrolst beim rückwärtsfahren in der auffahrt?

      • Katharina sagt:

        hmmm…. rear obstacle detector. bremst automatisch das vehicule.

    • Beno sagt:

      @Katharina…und die beiden Zwillinge hebst du dann mit Hilfe eines Leiterchens (…vom Kamienfeger ) in die Kinderstühlchen…schazzig! :roll:

    • Franz Oettli sagt:

      Den Amis täte etwas mehr velofahren auch besser, dann wären sie nicht so dick.

  4. Aendu sagt:

    Nur mal so….ich fahre mit Velo, Auto, Lastwagen und mit einem grossen Pneukran auf den Strassen. Es kaeme mir NIE in den Sinn, ein Veloanhaenger mit Kindern drinn, rumzufahren. Jeder der behauptet, immer voll konzentriert zu sein, der luegt. Es geht nicht darum ob Verkehrsteilnehmer Rowdys sind sondern darum, dass eine kleine Unachtsamkeit genuegt und so ein Veloanhaenger ist Plattgefahren inkl. dem was sich im Anhaenger befindet! Und dnoch was, es ist genauso unmoeglich vom Autofahrer Toleranz gegenueber dem Velofahrer und umgekehrt zu erwarten…und jetzt freu ich mich auf die Reaktionen

    • pixel sagt:

      Ich bin ganz bei Ihnen, Aendu! Für mich persönlich auch vollkommen unbegreiflich. Ich bewege mich in der Stadt Zürich, ebenso wie Sie sagten, als Velofahrer (ohne Kind), Autofahrer, Fussgänger und mit ÖV. In jeder der genannten Situationen denke ich mir, man muss verrückt sein, ein Kind hinten im Anhänger durch die Stadt zu kurven.

    • Valeria sagt:

      Das mit der Toleranz ist halt so eine Sache. Als Fussgänger schaue ich z.B. immer nach rechts und links, bevor ich über die Strasse gehe. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass das alle tun. Seit ich öfters mit dem Auto in Zürich unterwegs bin, wurde ich eines besseren belehrt. Da latscht man beim Central auch über die Strasse, wenn die Polizei den Verkehr regelt und die Autos durchwinkt. Die Verkehrsregeln gelten für alle: im Auto, auf dem Velo oder zu Fuss. Das hat nicht einmal viel mit Toleranz zu tun, aber jeder kann mal abgelenkt sein und mir ist mein Leben mind. einen Blick wert…

      • pixel sagt:

        @valeria: korrekt! Zürich ist hier der Horror. Mit welchem Selbstverständnis sich Velofahrer durch den Verkehr manövrieren oder Fussgänger einfach mal unbedacht auf die Strasse treten, empfinde ich das aus der Perspektive des Autofahrers fast schon als Provokation (und wer ist dann immer – sorry- gearscht, wenn was passiert? der Autofahrer!) Wie oft bin ich abgesehen davon im Tram oder Bus durchgerüttelt worden aufgrund einer Vollbremsuung wegen genau solcher Idioten.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Das stimmt schon. Aber wenn man beide Seiten kennt, erlebt man natürlich immer auch das umgekehrte. Z.B. hält ein freundlicher Autofahrer beim Fussgänger und winkt einen durch. Hat man die Mitte des Fussgängerstreifens erreicht, muss man dann feststellen, dass der weniger freundliche Autofahrer auf der linken Spur (die Strasse bei Central an der Limmat am Sex-Kino vorbei) mit Vollgas weiterfährt. Hat der weniger freundliche Herr nun noch ein bedeutend kleineres Auto als der freundliche Herr, kommt er womöglich schön aus dem toten Winkel…

        Am Central erlebt man morgens und abends so einiges.

      • Sportpapi sagt:

        Eben. Und wenn man als Fussgänger am Streifen stehen bleibt, bleibt man wirklich stehen, für längere Zeit…

      • marie sagt:

        ja sehr unangenehm wenn es regnet, saukalt ist und dann auch noch eine verfl**** bissige bise weht!!! dann könnte man meinen, dass die autolenker angst haben ,dass das auto nass wird. :evil:

      • Valeria sagt:

        Gut, klar. Aber als Fussgänger gehe ich immer so, dass ich im Notfall noch auf die Seite springen könnte. Also mit Blick auf die Fahrbahn. Der weniger freundliche Herr mit dem kleinen Auto wird Sie als Fussgänger nämlich genau so wenig gesehen haben, wie Sie ihn.

        Aber generell gilt: Man hält sich an Rotlichter, Verkehrskadetten und v.a. die Augen (und Ohren) offen. Dann kommt man gut und gesund durch den Verkehr.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Valeria

        Das will ich doch schwer hoffen, dass er mich nicht überfahren wollte. ;) Aber Sie haben schon recht, als schwächerer Verkehrsteilnehmer muss man schon immer besonders gut aufpassen.

        Bringt auch nicht mehr viel, wenn man angefahren wird und kurz vor dem Ableben noch ein trotziges “Ha! Wusste ich doch, dass ich im Recht war.” über die Lippen bringt. ;)

  5. Lorenz Häfeli sagt:

    Noch gefährlicher als diese Anhänger sind diese Kindersitzli, welche man auf dem Gepäckträger montiert. Wenn man mit dem Velo stürzt, reisst man das kleine Kind mit ins Verderben. Finde ich eine grauenvolle Vorstellung….

    • Sportpapi sagt:

      Diese Bilder wieder. Ins Verderben? Natürlich ist es nicht ungefährlich. Vor allem, weil es ausser Velofahrer ja noch andere Verkehrsteilnehmer hat, die gut geschützt Risiken eingehen…

    • xyxyxy sagt:

      so ein Unsinn Häfeli – bei einem (leichten) Sturz geschieht dem Kind nichts, das ist durch den Sitz und Helm ziemlich gut geschützt.
      Wir hatten Kindersitze fürs Velo. Diese Anhänger fanden wir zu umständlich und gefährlich.
      Das Einzig doofe mit Kindersitz ist das Aufsteigen für den Fahrer, wenn er denn kein Damenrad hat.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Nichts da, kein Unsinn – und ich geb’ ihnen das Kompliment gleich zurück. Mit der Betonung auf (leichten) Sturz haben Sie sich einfach die Realität etwas zurechtgebogen. Solange nichts passiert, klar doch, muss man nicht diskutieren. Ist hier wie überall. Wenn aber eine Kollision (mit Sturz) stattfindet … na dann, nehmen Sie sich doch mal die 09:31 Minuten Zeit, um das Video von Blitz Blank zu schauen.

      • xyxyxy sagt:

        nein ich schau mir den Unfall nicht an – bezüglich Sicherheit verlass ich mich stets auf mein Gefühl…
        das mit dem Kindersitz sag ich nur, weil meine Frau schon 2-3 mal umgeflogen ist mit dem Kleinen hinten drauf. Der war dort so sicher wie in einem Formel 1 Schalensitz.
        Ich hab ihn allerdings mal vergessen anzuschnallen….! zum Glück bin ich nicht umgefallen und es hat auch sonst nicht gerumst.

        Zu meiner Zeit sass ich bei meinem grossen Bruder einfach auf den Packträger, barfuss. Hab mir an den Speichen blutige Füsse geholt.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Ach xyxyxy – kein Unfall! Ein Kassensturz-Test. Und nein, es ist keine Kasse die mit dem Velo stürzt. Sondern es ist die Sendung Kassensturz welche im Labor mit DUMMYs (also keine echten Manz/Frauz-Goggeli) zeigt, was beim Kräsch passiert. Uff, schweisstreibend. Also, habe ich diesmal alles erwähnt? Sie können’s ruhig schauen. Kein Thriller! (Die Sitzli sind im Fall brandgefährlich – nein, nicht Feuer, ach was – einfach schauen)

      • marie sagt:

        hr häfeli – das leben ist gefährlich. und wenn wir anfangen vor allen dingen furcht zu entwickeln, schränkt uns doch das am ende in unserer lebensqualität ein.
        aber es ist sicherlich ein vorteil, wenn wir alle anfangen würden gegenseitig rücksicht zu nehmen, dann könnte es doch klappen. und im kt bern haben wir ein wirklich grosses problem auf zebrastreifen, was dort alles übefahren wird, ist mir echt ein rätsel.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Nein marie, sorry. Nicht das Leben ist gefährlich, sondern gewisse Dinge im Leben. Heutzutage, wenn wir die Krankheiten mal ausblenden, sind es vorwiegend technische Sachen welche unheilbringend sind, da es keine Säbelzahntiger mehr gibt. Man kann aber die ganz blöden Sachen eben meiden. Wie z.B. Velo-Kindersitzli. Früher hat man Kinder auch einfach ins Auto gesetzt. Ohne Auto-Kindersitz. Heute weiss man es besser.

      • marie sagt:

        aber hr häfeli. ein wenig risiko gehört doch dazu, sonst müssten wir alle wie die wattebepackte michelin-mändli durchs leben gehen. (sind sie sicher dass es keine säbelzahntiger mehr gibt? mir ist so, dass mir samstag nacht einer über den weg gelaufen ist…)
        sicher, je technisch ausgeklügelter das ganze wird, umsomehr wähnen wir uns in vermeintlicher sicherheit. aber wir können uns doch einigen, dass wenn wir ein wenig mehr rücksicht aufeinander nehmen, dies doch sicherlich platz hat. solche gefährte sind va in der stadt eine gute alternative zu öv und privatfahrzeug.

      • Kathy sagt:

        Sorry, xyxyxy, deine Argumentation ist ein bisschen doof… Den Anhänger findest du zu gefährlich, den Kindersitz nicht – und das wegen dem “Gefühl”!? Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich vermuten dass du eine ungebildete Frau mit niedrigem IQ bist. Schau doch das Video an und lass dich von wissenschaftlichen Studien überzeugen!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ marie

        Naja, da halte ich es eher mit Häfeli. Natürlich kann man sich nicht vor allen Risiken schützen. Aber genauso wenig muss ich dumme Risiken eingehen. Risiken lohnen sich von mir aus einzugehen, wenn man im Gegenzug auch wirklich etwas gewinnen kann. Wenn jemand basejumpen will, soll er es tun, er hat ja auch etwas davon. Aber mich im Auto nicht anzugurten oder im Stadtverkehrt (da geht es ja darum, von A nach B zu kommen) die unsicherere Variante zu wählen, scheint mir ein dummes Risiko. Vor allem da es in letztem Beispiel ja noch um die Sicherheit eines Kleinkindes geht.

      • Widerspenstige sagt:

        Das finde ich auch immer wieder sehr fragwürdig, wie sorglos Kinder auf Velos rumgefahren werden. Hier auf dem Land sieht man diese Veloanhänger sehr oft und ich kann dem nur etwas abgewinnen, wenn Eltern damit vorwiegend direkt zum Spazierenfahren auf Wege durch Wiesen und Flur gehen. Aber niemals im Stadtverkehr! Denkt denn hier niemand an die Abgase der Autos, die exakt auf Nasenhöhe des Kindes in die Luft gepufft werden??!!

        Also ich fasse es nicht, nein. Wir haben unsere Kinder ausschliesslich im Kinderwagen oder Buggy und dann im Auto sicher rumgefahren.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @marie: Gegen unnötige Furcht und für ein risikofreudiges Leben, so wie von Ihnen propagiert, empfehle ich Ihnen, bei Ihrem nächsten Seitensprung mit irgend so einem one night Ständer (psssst, ich sags nicht weiter), KEIN Kondom verwenden zu lassen, dann nach Hause zu gehen und heftigst mir Ihrem Mann zu schlafen. Da der Seitensprung vermutl. Nachts stattfindet, sollte man auf dem Weg nach Hause unbedingt durch den dunklen Stadtpark gehen. Im Miniröckli und in HighHeels. Man könnte dann anhand Ihres Schreies versuchen zu erraten ob Sie Zalando-Schuhe tragen. Alles für ein Abenteuerleben!

      • xyxyxy sagt:

        @häfeli
        bezüglich Gefahren halte ich es mit marie – deshalb interessiert es mich nicht, ausser mein Bauch würde mir sagen:
        “interessiere dich, ich habe ein ungutes Gefühl!”

        @Kathy
        bezüglich Gefahr auf den Bauch zu hören, kann man als dumm abstempeln. Damit kann ich leben. Ich geb es wenigstens zu, ich glaube nämlich dass auch die Statistik-Freaks in den allermeisten Fällen auf ihr Gefühl hören. Die passende Statistik dient ihnen als Feigenblatt.
        Dass sie den tiefen IQ bei einer Frau ahnden…. ein Schelm wer böses dabei denkt.

      • marie sagt:

        hr häfeli… finden sie es nicht ein wenig übertrieben? bestelle meine schuhe nicht auf zalando, und gummi ist für mich selbstverständlich. aber unter uns: es ist doch so, dass es im vergleich zu zebrastreifenunfälle, die anhängerunfälle weniger sind. also zeigt es mir doch, dass im strassenverkehr, es zumindest klappt, auf velo mit anhänger zu achten. oder habe ich etwas falsch verstanden? und scheinbar sind es sich die eltern ja gewohnt damit rum zu fahren.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Marie: Ähem, bin jetzt etwas überrumpelt von der vergleichenden Frage zw. Fussgänger und Velo-Anhänger. Werde etwas reflektieren müssen. Vorab schon mal ein Bild das sogleich in meinem Hirn entstanden ist: Evtl. könnte man in Zukunft die Zebrastreifenfussgänger mit dem Veloanhänger über die Strasse bringen. So wie die Fähre Meilen-Horgen (ist im Fall im Zürisee für jene die in Geometrie schwach sind). Nach Ihren Beobachtungen könnte man so die Unfallzahl dramatisch senken.

      • marie sagt:

        hm… das nenne ich mal einen innovativen vorschlag :-D aber ich glaube, dass wir uns in sachen mobilität ein wenig lockerer geben müssen. denn die mobilität ist sich stark am wandeln. va in der stadt, da es hier immer wie weniger sinn macht ein auto zu besitzen.
        übrigens: ich gehe nach dem ausgang mitten in der nacht oft zu fuss nach hause (und ich sehe dabei nicht gerade wie eine nonne aus und burka trage ich auch nicht – steht mir nicht). und ich hatte jahrelang ein hufeisen in der tasche, das auch schon zum einsatz kam… :-)

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @marie: Der mit dem Hufeisen – jetzt verstehe ich wieso mein Nachbar eines Tages plötzlich keine Schneidezähne mehr hatte. Den Grund wollte er mir nie verraten.

        Wir sollten langsam wieder aufs eigentl. Thema zurückkommen. Ich habe so das ungute Gefühl, dass wenn wir uns hier amüsieren, wird die Abteilungsleiterin auf uns aufmerksam werden und rüffelt uns dann wieder. Sie sagt dann jeweils nur ein Wort: “Peinlich.”

      • marie sagt:

        ne, ne sie hat humor und wie! siehe weiter oben! musste heute morgen laut rauslachen als ich ihre posts las.
        ich kann übrigens ihre und die einwände anderer sehr gut verstehen. aber wie erwähnt: va in der stadt ist sich die mobilität am wandeln. und das einzige was wir machen können ist achtsam und aufmerksam zu sein. bei mir im quartier hat me mittlerweile jede 4. familie so einen anhänger. und sie fahren mmn sehr routiniert in der gegend rum. denn es macht wirklich kaum sinn in der stadt zu wohnen und zu arbeiten und den weg mit dem auto zu fahren (zumindest nicht mobilitätstechnisch).

      • marie sagt:

        grüsse an ihren zahnlosen nachbar… war mir eine ehre!

      • Beno sagt:

        @Lorenz

        Das Schreien von Menschen die Zalando Schuhe tragen kommt meistens unmittelbar nach dem Seitensprung ..( und nicht erst im Stadtpark ) weil diese Schuhe beim zweiten Mal reinschlüpfen schmerzen…. und der Seitensprung ein “Flop” war :cry:

      • marie sagt:

        da stellt sich mir die frage, was mit den füssen abging… :shock:

      • Beno sagt:

        …ziehst du den deine Schuhe nie aus beim Seitensprung, marie ?

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @marie: Hoffen wir, dass Sie recht haben, was die Abteilungsleiterin angeht. Ich befürchtete schon, es könnte sich um eine schizoide Embolie handeln.
        Zum Thema zurück: Schon gelesen?
        http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wie-die-C99-Albertslundsruten-in-die-Schweiz-kommen-soll/story/26206849
        Wenn das kommt sind die Probleme gelöst. Die Velos sind weg von der Strasse und zugleich auch weg von Trottoirs. Kuhl!

      • Sportpapi sagt:

        Bei diesem Kassensturz-Beispiel frage ich mich nur, ob denn das Kind hinten wirklich schlechter geschützt ist als der Velofahrer vorne, wenn ein Autofahrer in die Seite hineinfährt. Und wenn jeder, wie die Widerspenstige, sein Kind nur mit dem Auto chauffiert, ist klar, dass dies das Risiko für uns Velofahrer vergrössert. Das aber nur am Rande.

      • marie sagt:

        @hr häfeli
        na die dänen, die dänen! klingt gut, hoffen wir mal. das wäre wirklich kuhl. würde mmn den pendlerverkehr auch entlasten, denn das ist eher das problem. und da bern und auch zürich (jawohl, da könnt ihr sagen was ihr wollt) nicht gerade metropolen sind, könnte man sich ja auch überlegen, aus der agglo mit dem fahrrad zu kommen. gute idee.

        @beno
        …das ist zu privat! aber soviel sei gesagt: mit meinen higheels würde ich nie über den golfrasen gehen, nicht des rasens wegen, sondern der gang wäre nicht mehr “elegant”.

      • Beno sagt:

        @marie

        …dazu hättest du wohl noch liegen gebliebene Golfbälle an den Haken…

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @marie: ganz fest zerknirschte Entschuldigung für das was ich jetzt sage. Aber Sie präsentieren es geradezu auf dem gleichnamigen Teller. Also, ähem, äh, räusper das Problem ist das, dass sie den Golf course nicht mit dem nächtlichen Stadtpark in HighHeels verwechseln dürfen. Es war mitnichten diese Art des Einlochens gemeint…. (sorry)
        :-)

      • marie sagt:

        unschick, unschick… da bin ich eitel.

      • marie sagt:

        männer und ihre phantasien :roll: und nein, ich bin nicht die exibitionistin in den büschen am rande des golfplatzes. das ist ihr nachbar hr häfeli, ganz bestimmt. der kann’s nämlich nicht lassen.

      • Blitz Blank sagt:

        “Schau doch das Video an und lass dich von wissenschaftlichen Studien überzeugen!”

        Es geht nicht darum sich überzeugen zu lassen, sondern darum, wissenschaftliche Erkenntnisse in der Einschätzung der Realität mitzuberücksichtigen.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @marie: Wenn man ein Mordopfer in eine Sporttasche hinein-zusammenfalten kann werde ich mir, um wieder zum Thema zu kommen, so einen Veloanhänger zulegen, meine Fotokamera packen, mich in das Vehikel zwängen und meinen Schweinepriester-Nachbar unauffällig verfolgen. Danach mache ich auf SAT1 oder RTLx so eine scriptet-Reality-Vorabensendung “Häfeli ermittelt”. Dort werde ich die Fotos vorlegen.

      • marie sagt:

        ok, dann einfach posten wann es über den äther geht – werde mir dann eine junkpizza (NICHT VON OE(T?)TKER) und eine büchse bier aus dem denner beorgen und die sendung gucken…
        sehen sie, der anhänger ist doch etwas praktisches… und wenn sie eine leiche zerstückeln wollen, habe ich bei mir im keller noch eine brotsäge, die ich sicherlich am akkubohrer irgendwie anschliessen kann, um bei bedarf energie zu sparen. bin handwerklich nicht unbegabt.

      • marie sagt:

        ok… gehe mal bügeln – meine posts warten nämlich auf freischaltung :-D

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Dänn gang ich jetz go poschte! Tschüssi

      • Widerspenstige sagt:

        Sportpapi, das hätte ich mir denken können, dass Du das wieder so sehen wirst. Nein, das habe ich mit meiner Aussage NICHT gemeint! Aber solange ein Kind nicht selbständig gehen kann in den ersten Monaten, sollte es so sicher wie nur möglich transportiert werden! Nachher gehen die Kinder selbstverständlich mit ihren Gspänli zu Fuss in den Kindergarten etc. Dafür hatten wir ja eine Nanny, damit sie aufpasst und die Kinder NICHT im Auto chauffiert wie Mütter (Väter?) im oberen Kader es anscheinend auf dem Weg zur Arbeit regelmlässig tun.

        Auch hier ist common sense gefragt u Wohnsituation, ok?

      • Widerspenstige sagt:

        Lorenz, das ist genau das, was hier in der Schweiz noch fehlt – danke für den Link!
        Ich kenne es persönlich in den Städten in Dänemark und es war immer so idyllisch dort, auf diesen mit Bsetzisteinen gepflasterten autofreien Fussgängerzonen zu flanieren; an jeder Strassenecke Stockrosen an den Häusern entlang gepflanzt. Ja die Dänen – ein Völklein für sich und sooo unglaublich unkompliziert und menschenfreundlich.

        Und habt Ihr diese FARBEN gesehen auf den Strassen? Ich bin immer wieder begeistert, wie kreativ diese Nordländer sind. Wir alle Strassen Grau in Grau mit Weiss oder Gelb… :-(

      • Meta sagt:

        Nochmals bravo, Sportpapi. Ihnen scheint als einzigem aufgefallen zu sein, dass im Post der Widerspenstigen ein Widerspruch auftaucht: “Denkt denn hier niemand an die Abgase der Autos, die exakt auf Nasenhöhe des Kindes in die Luft gepufft werden??!! Also ich fasse es nicht, nein. Wir haben unsere Kinder ausschliesslich im Kinderwagen oder Buggy und dann im Auto sicher rumgefahren.”

        Das Wettrüsten auf unseren Strassen geht munter weiter. Besonders in Züri, wo alle Neureichen viel zu hektisch in viel zu breiten Autos rumdüsen. Bern und Basel sind deutlich velofreundlicher.

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Ich sage ja, ist ein Nebenthema. Aber dass Gefahren auf der Strasse gerade auch von Leuten ausgehen, die wegen der Gefahren ins Auto sitzen, ist bekannt. Klar ist, dass die Kinder immer so sicher wie möglich transportiert werden sollen, egal in welchem Alter. Aber da müssten wir uns dann doch ein bisschen über die realen Gefahren einigen können. Eine Kollision mit einem Auto von der Seite (30km/h) ist für das Kind im Kindersitz auf dem Velo wohl genauso tödlich wie für den Papi auf dem Sattel. Und nur das wollte ich sagen.

      • Widerspenstige sagt:

        Meta, ein Widerspruch nur von mir und sonst gibt es keine in anderen post? ;-)
        Man kann ja gerne David gegen Goliath spielen und trötzelnd mit dem Veloanhänger im Stadtverkehr sich durchkämpfen. Wer hier das Leidtragende ist, ist nur das Kind, das diesem Stress ausgesetzt wird. Wie fühlt es sich an, direkt neben rollenden Autorädern sitzend, sich nicht wehren dürfend den permanent einatmenden Abgasen ausgesetzt sein zu müssen?! Das würde man keinem Hund zumuten u ist in meinen Augen einfach verantwortungslos von den Eltern. Also in Städten wie Zürich ein No-Go!

      • Widerspenstige sagt:

        Sportpapi, es geht ja um die Verhältnismässigkeit und wo wohnt die Familie mit Kindern. Wir wohnen auf dem Land und hier ist ein Auto notwendiges Übel. In der Stadt kann darauf verzichtet werden. Da empfinde ich es nur als richtig und sogar wichtig, ein Kleinkind zu chauffieren als Erwachsene, die mehrheitlich alleine im Auto sitzend zur Arbeit fahren. Diese sollen ENDLICH wenn immer möglich auf das Auto verzichten und öV benützen. Solange hier kein Umdenken stattfindet, sollte die Vernunft einkehr halten u das schwächste Glied – das Kind – so sicher wie möglich im Stadtverkehr sich bewegen

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Meine Kinder sind ganz entspannt im Veloanhänger, manchmal schlafen Sie auch. Abgase haben sie nicht mehr, als am Strassenrand im Kinderwagen. Sie sind im Anhänger wohl sicherer als ich vorne auf dem Velo, und auf dem Gepäckträger etwa gleich. Denn: Fährt ein Auto uns in die Seite, haben wir sowieso praktisch keine Chance.
        Zum anderen: Wir haben unseren Wohnort ausgesucht. Nach ÖV-Anschlüssen, nach Veloverträglichkeit. DAMIT wir kein Auto brauchen. Trotzdem werden die Kinder im Dorf fast auf Schritt und Tritt mit dem Auto gekarrt. Ist halt bequem, auch für die Eltern.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Thema Abgase: Es ist anzunehmen, dass die Kinder im Anhänger um Tonnen mehr Abgasen ausgesetzt sind, als jene im Kinderwagen auf dem Trottoir. Und zwar habe ich mal einen Zeitungsartikel gelesen, ist allerding ganz viele Jahre her, dass die Autofahrer (fahren ja hintereinander her) durch das Einsaugen der Aussenluft mit der Lüftung, massiv höherer Schadstoffbelastung ausgesetzt sind, als andere Strassenteilnehmer. Was für die Autofahrer gilt, wird sicher auch für Kinder im Veloanhänger Gültigkeit haben. Und die sitzen dann wirklich ungeschützt genau auf der ‘richtigen’ Höhe.

      • Sportpapi sagt:

        @Häfeli: Nach meinem Wissen ist die Schadstoffkonzentration in der Fahrbahnmitte am höchsten (Auspuffrichtung), am Strassenrand und daneben deutlich kleiner. Entsprechend ist zum Teil der Autofahrer mehr belastet als der Fussgänger am Strassenrand. Bei Kindern ist es zudem fraglich, ob die Höhe zwischen Sitzen im Anhänger, im Kinderwagen oder selber laufen einen grossen Unterschied macht. Aber klar ist: Zu häufig sollten überhaupt keine Menschen in den Schadstoffen sich aufhalten müssen (und je weniger Autofahren, desto weniger davon…)

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Sportpapi: Wie wollen sie die Abgase zwingen in der Fahrbahnmitte zu bleiben? Per Gesetz? Es braucht vermutl. nicht viel Vorstellungsvermögen um sich ausmalen zu können, dass die vorbeifahrenden Autos durch die Verwirbelung der Luft alles ganz schön über die gesamte Strasse verteilen. So haben auch die Kinder im Anhänger was davon.

      • Sportpapi sagt:

        Ach Häfeli. Die Schadstoffe sind also nirgends konzentriert, sondern überall gleich verteilt. Aber natürlich ist ausgerechnet die Sitzhöhe der Kinder am meisten belastet. Was ist denn Ihre Folgerung daraus? Nur noch mit dem Auto fahren, nie mit Velo oder zu Fuss?

      • marie sagt:

        hey jungs, streitet ihr euch wegen den abgasen? nun, die sind überall, va in der stadt. wenn wir eine abgasfreie umwelt wollen, dann müsste man autos, heizungen, furzen usw verbieten…
        klar tun einem die kinder dabei leid, aber sie tun mir auch leid, wenn wenn sie massiv der sonne ausgesetzt werden, wenn sie zu hause im wohnzimmer spielen müssen, weil es keine spielplätze gibt usw. und eltern, die mit kindern im anhänger oder auf dem kindersitzli rumfahren, fahren in der regel sehr vorsichtig, sehr konzentriert und ebenso die autofahrer.
        geht ein bier trinken.

      • marie sagt:

        :-)

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Marie, Sie haben natürlich recht. Nein, wir haben uns nicht gestritten. Jeder wollte einfach recht haben. Ich hatte ein klein wenig rechter……
        Und überhaupt sind diese Saugoofen an allem schuld. Fertig Schluss.

  6. Vordersitzfahrer sagt:

    In Basel wie in Chir: grauenhaft. Meine absolute Top Nr. 1 Ekelstrecke: Elisabethenstrasse. Deshalb fahre ich mit einem Vodersitz von BOBIKE und fühle mich sicher. 2. Kind im Römer hinten. Leider alles etwas eng hier in der CH. Für Velotouren Super, so ein Chariot und jetzt gehen wir sogar Wandern mit Zugdeichesel. Da können die Autos nur in den Kreisel schauen.

  7. Markus sagt:

    Super Foto zum Blog: das Kind guckt unangeschnallt und ohne Helm aus dem Wagen, die Mutter mit Flip Flops (haben sicher eine super Halt auf den Pedalen) und ebenfalls ohne Helm unterwegs. Und dann über zuwenig breite Fahrradstreifen und die bösen Autos monieren…………. Ich hätte meine Kinder NIE in ein solches Ding gesetzt, lieber etwas an Mobilität eingbüsst.

    • Nicole sagt:

      Teile die Meinung von Markus voll und ganz, wobei ich nicht weiss, ob die Autorin das Themenfoto (das so wohl nie hätte gemacht werden müssen, ausser wenn der Artikel um grobfahrlässiges Verhalten von Fahrradfahrern ginge…) selber ausgewählt hat.
      Mein Mann und ich sind auf Ausflügen und auch in der Stadt (Zürich) oft mit dem Veloanhänger (Doppelanhänger; Kinder beide angeschnallt und mit Helm) und auch ohne Anhänger unterwegs. Ich achte darauf, mit dem Anhänger sehr vorsichtig zu fahren, und ich habe die Vermutung, dass ich, wenn ich mit Anhänger unterwegs bin, sicherer bin als ohne….

      • xyxyxy sagt:

        das Foto hat sie doch selbst gemacht, ist doch sie selbst auf dem Fahrrad, oder?
        vielleicht sollte das Bild “Freiheit” symbolisieren – kein Helm, kein Gurt und Flip Flops

  8. marsupilami sagt:

    Ich finde, es gibt nicht schlimmeres als diese Veloanhänger! Die Sache mit den Abgasen auf Nasenhöhe wurde ja schon angesprochen,aber in der Rush-Hour sind die für ALLE (Velo-, Töff- und Autofahrer) ein Ärgernis sondergleichen. Sie blockieren a) entweder den ganzen Velostreifen so,dass schnellere Velofahrer nicht überholen können b) wo kein Velostreifen, dort kann man sie mit dem Auto nicht überholen da der blöde Anhänger zu breit ist, als,dass man sie ohne auf die Gegenfahrbahn auszuweichen überholen könnte oder c) sie fahren Mitten auf der Strasse und stören so selbst Töffahrer. Weg damit!

    • Sportpapi sagt:

      Oh ja, das sind nun wirklich Probleme. Also bitte.

      • pixel sagt:

        sorry, so ganz unrecht hat marsupilami nicht. aber Sie haben, wie ich bemerke, den typischen Tunnelblick. Nicht Autofahrer sind die schlimmsten Fussgänger und Velofahrer sondergleichen. Motzen über eine vermeintliche Ignoranz der anderen, sind selbst aber nicht in der Lage Rücksicht zu nehmen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Jetzt mal ernsthaft: Noch nie habe ich mit dem Zweiplätzer die Velospur so blockiert, dass schnellere Velofahrer nicht überholen konnten. Geht das überhaupt? (und ich überhole auch gerne mit meinem Anhänger…). Und ja, auf der Strasse muss man manchmal, bei schmalen Strassen, auf die Gegenfahrbahn ausweichen zum Überholen. Das macht man hoffentlich auch bei “normalen” Velofahrern. Obwohl bekannt ist, dass dieses sehr enge Überholen (vor allem, wenn noch eine schmale Spurt gezeichnet ist), Ursache für die meisten Stürze und Ängste von Velofahrern sind. Also, was tun? In Luft auflösen?

      • pixel sagt:

        nein, natürlich nicht in Luft auflösen. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es halt wirklich sehr intolerante Verkehrsteilnehmer gibt, auch seitens Velofahrer oder Fussgänger. Ich stelle ebenso gelegentlich das Gegenteil fest und freue mich dann auch jedesmal. Aber zugegebenermassen sind diese leider die Ausnahme. die Mehrheit der Velofahrer ist echt ziemlich dreist und nehmen sich mit dem grössten Selbstverständnis Rechte heraus, die sie eigentlich nicht haben.

      • tststs sagt:

        Tja, wobei man schon sagen muss, dass die Velofahrer halt besser an die Nische “Strassenverkehr” angepasst sind (zumindest in Zürich), das führt dann halt dazu, dass was für den Velöler “zügiges Vorwärtskommen” ist, für den langsamen und riesigen PW halt ein “Schlangenlinien” fahren….

      • tststs sagt:

        Wobei dann auch wiederrum, sobald die Velofahrer die Spitze der verkehrstechnischen Nahrungskette darstellen (vgl. zB Amsterdam) diese sich dann wirklich wie die Wildsäue im Revier anstellen (das Überqueren der Velospurt hat mich jeweils mehr Nerven gekostet, als über die normale Autostrasse….)

    • Hotzenplot sagt:

      Mit dem Auto können Sie auf den meisten Strassen auch einspurige Fahrräder nur regelkonform überholen, wenn kein Gegenverkehr vorhanden ist. Andernfalls ist der seitliche Abstand auf Srassen, die nicht mindestens 8 m sind, deutlich zu schmal.

      Der minimale seitliche Abstand beim Überholen von Fahrrädern beträgt 1.5 m…

    • Franz Oettli sagt:

      Sie haben ja recht und dumme Velofahrer mag’s auch geben. Aber für die Natur sind sogar 100 dumme Velofahrer besser als ein einziger Autofahrer.

    • Meta sagt:

      Pixel, Marsupilami, ich vermute, Sie fahren nicht Rad. Kennen Sie Zürich? Versuchen Sie mal auf der Veloroute vom HB in den Kreis 5 hinaus die Langstrasse zu überqueren. Legal dauert das etwa eine halbe Stunde, oder hat zumindest so lange gedauert, als ich noch keine Kinder hatte und öfter da durchfuhr. Es ist auch sonst oft so in Züri, dass die Velowege über tausend kleine Hindernisse und Ärgernisse geführt werden. Auch Velofahrer haben es manchmal eilig, aber gerade die Autofahrer, die sich am meisten über die achsolahmen Anhänger an den Velos aufregen, zeigen dafür dann null Verständnis…

      • Meta sagt:

        (Die erwähnte Veloroute ist eine Hauptverbindung für Radfahrer, mit ganz vielen so roten Radwegweisern. Der hätte man bei dieser Kreuzung mit der Langstrasse ruhig eine höhere Priorität einräumen können. Es ist in Zürich einfach so, dass das Velo im Verkehrsplan in der Regel nicht vorgesehen ist. Also macht mans auf dem Rad eh falsch, egal wie mans macht. Die neuen Mischverkehrszonen mit den Fussgängern machens auch nicht besser.)

      • marsupilami sagt:

        @Meta
        Ich bezeichne mich mal als Mobilisten mit Velo & Töff & Auto.
        Kenne also den Verkehr aus allen Sichtpunkten sozusagen. Dies ist auch der Grund, weshalb ich mir den obigen Kommentar auch erlaubt habe. Ich fahre sehr wohl Velo, aber in Basel und nicht in Zürich. In Zürich fahre ich nur mit dem ÖV,alles andere grenzt an Wahnsinn.
        @Sportpapi
        Langsame oder stehende Autokolonne, daneben die Velospur mit dem Anhänger.probieren jetzt mal den mit Velo zu überholen ohne Kamikaze-Manöver! Geht schlicht und einfach nicht, 2 Velos kommen ja auf der Spur aneinander vorbei, aber mit Anhänger no way!

      • Sportpapi sagt:

        @Marupilami: Die häufig aufgepinselte Velospur ist ein Ärgernis, eine Alibiübung. Bringt dem Velofahrer gar nichts, ausser dass die Autofahrer noch dichter überholen. Mit Veloanhänger passe ich sowieso nicht rein, würde also die Spur wohl eher frei lassen und auf der Strasse bleiben (im beschriebenen Fall, stockender Kolonnenverkehr). Und natürlich würde ich hier nur ungern fahren wollen. (Mache ich vor allem ins Einkaufsgebiet, ohne Kinder, mit dem Anhänger als Transportmittel).

    • Meta sagt:

      … und ich fahre heute zwar nur Mobility, habe aber schon zwei hübsche Cabrios rumchauffiert (eines fast so alt wie ich) und bin durchaus keine Autoverächterin. Es ist einfach so, dass die Dinger nicht in enge Innenstädte gehören. Sonst eben: Wettrüsten, Gestank, Verfettung allenthalben und die Kids verlernen das Velofahren, weil es als Hobby für Suizidale gilt. Weitsichtige Stadtplaner haben das schon vor fünfzig Jahren erlickt. Leider ist die Umsetzung politisch nicht möglich, wenigstens solange die Kantonsstrassen durch die Stadt führen und der Kanton anders tickt…

      • pixel sagt:

        // keine Wahl, wenn man eine bestimmte Richtung anpeilen muss. Und als Autofahrer habe ich noch NIE jemals mehr als höchstens 30 kmh fahren können und auch dann wurde es ob der Manöver einiger Velofahrer oder Fussgänger ziemlich knapp. Ein Auto hat nunmal eine gewisse Masse, die, dereinst in Bewegung und auch noch so langsamer einfach nicht abrupt zu stoppen ist. das wissen Sie ja selber. Nicht-Autofahrer scheinen das einfach zu ignorieren. So viel dazu. Da aber auch noch mit dem Anhänger und dem Kiddy da drin, nun ja. mir fehlen die Worte ob so viel Dummheit.

    • Meta sagt:

      …und im übrigen gehörte ich schon zu Single-Zeiten zur angeblich ach so verschwindenden Minderheit der Radfahrer, die sich an Regeln halten. Naja, nicht morgens um zwei auf leeren Strassen, aber meistens. Es gibt einige von der Sorte. Wahrnehmungspsychologisch ist gut belegt, dass unsereins weniger auffällt als das Gegenteil. Achten Sie mal bewusst darauf, bevor Sie so ausrufen.

      • pixel sagt:

        liebe meta, glauben Sie mir, ich war in Zürich oft mit Fahrrad unterwegs. Seit dem Kleinen wohnen wir etwas ausserhalb, die Arbeit jedoch ist mitten in der City. Langstrasse kenn ich insofern in- und auswendig, als dass ich die Strecke (Kreis 4 nach Wipkingen) jeden Tag mind zweimal hingelegt habe. Und zwar als Velo- und auch Autofahrer. Um ehrlich zu, sein, beim ersteren sehe ich nicht ein, warum man sich freiwillig auf die Langstrasse begibt, wenn man locker durch den Kreis 5 in den kleinen Strassen seine Wege bahnen kann. Als Autofahrer ist das das Nadelöhr schlechthin und man hat leider //

      • pixel sagt:

        uh, die sind ja jetzt ganz verkehrt gelandet, die Posts…Also einfach der Zeit (Chronologie) folgen, dann wird’s schon passen ;-)

  9. Chris sagt:

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass die Dinger gut gebaut sind, denn ich habe meinen mit Junior schon auf die Seite gedreht und ausser einem Schreck für den Papa dem Ärger des kleinen weil seine Znünibox ausgekippt wurde und ein paar schrammen am Wagen ist nichts passiert. Es sollte wohl nicht gerade ein 200.- Teil aus dem Supermarkt sein Qualität kostet Geld und ohne anschnallen auch auf kurzen strecken geht (wie beim Auto) nix. Ach ja und Abgase bleiben natürlich immer schön auf Nasenhöhe der Kinder! ABER ein Anhänger gehört nicht an ein EVelo das >30 läuft, ist IMHO einfach zu schnell

  10. Manuela sagt:

    http://www.nihola.com/products/family.html

    Gutes Fahrrad und super Lösung. Man kann auch eine Babyschale montieren…

    • Habe Sie so eines? Ist ja läss. Nur hätte ich gerne bei meinem einen Elektroantrieb. Keuch.

      • Manuela sagt:

        Ja, wir haben die in Kopenhagen gesehen. Und leider sind die seeeehr teuer, aber ich find’s super, da ich v.a. mit dem Velo unterwegs bin. Und ich seh auch immer was die Kleine da vorne so treibt und sie kann rausschauen. Das Velo ist recht gut, aber wir haben eben nur 5 Gänge… Man merkt natürlich auch, wie schwer das ganze Gefährt ist… Für die Stadt ist es gut, wenn’s nicht zu hügelig ist. Ich war sowieso noch nie so durchtrainiert, wie mit Kind ;-D

      • Ich fand ja immer die Bakfiets super (allerdings nie selber ausprobiert). http://www.doubledutch.ch/bikes/bakfiets.htm Leider habe ich keinen Veloabstellplatz (ausser draussen auf dem Trottoir). Hätte da so meine Bedenken bezüglich Diebstahl, Vandalismus etc. Der stolze Preis ist da natürlich auch ein Faktor.

      • Manuela sagt:

        Das hat halt den Nachteil, dass es nur 2 Räder hat. Mit 3 Rädern ist man durchaus sicherer unterwegs.
        Einen Veloplatz sollte man schon haben

      • tststs sagt:

        Ich finde die Teile ja auch schon mal bedeutend besser, als nur irgendein Anhänger… Aber ehrlich, wenn ich über 4000CHF für so ein Teil ausgebe, dann kaufe ich mir doch eher einen Roller und klemm eine Kellerkiste zwischen die Füsse ;-)

      • Manuela: Eben nicht! Klar, die 3rädrigen Velos haben den Vorteil, dass sie z.B. beim Stehen an einer Ampel nicht umkippen können. Man kann aber ein 3rad recht einfach beim Fahren umwerfen!
        http://www.youtube.com/watch?v=XMUEnUh5MMM

      • marie sagt:

        das geht auch! :-D
        http://www.lifepr.de/attachments/details/47690
        …habe gehört, dass man sie auch in einer öko-version bauen will.

      • Manuela sagt:

        Na also das Problem hab ich noch nie gehabt. Jedes Rad fällt bei einem 90 Grad Winkel des Vorderrads einfach um. Aber ich hatte selbst in engen Kurven noch nie ein Problem.

      • tststs sagt:

        irre ich mich jetzt gerade, aber bei 90° liegt das Velo doch bereits am Boden (oder steht aufrecht)?!?

      • xyxyxy sagt:

        ich finde schon ein Anhänger zu teuer, es sei denn man hat 3 und mehr Kinder. Sonst: für 3 Jahre 4000.- Fr. ausgeben? Das halte ich für totalen Luxus, und von wegen Öko… hmm… die Herstellung und Entsorgung, nur um 2-3 Jahre zu überbrücken, ich weiss nicht. Da kann man noch ein paar Mal mit dem Auto zum Einkaufen fahren, bis Gleichstand erreicht ist.

      • marie sagt:

        @xy
        man kann das ding danach auch zweckentfremden. es als anhänger benutzen um bier, wein und falls bedarf geraniumkisten einkaufen zu gehen. und wenn es nach 50 jahren noch einwandfrei ist, einfach vererben. :-)

      • xyxyxy sagt:

        @marie
        was jetzt, den Anhänger oder die dreirädrige Kinderrikscha?

        natürlich ist alles auch meinerseits nur Ausrede: Ich finde Velofahren lustig, solange ich mich nur selbst transportieren muss. Mit einem Kleinkind auf dem Rücksitz ist auch lustig, aber mit eigener Tretkraft mehrere Personen, Bierkisten und Blumtöpf rumkarren, ächz, und wenn es dann noch Gegenwind gibt, oder Steigung oder Regen….
        Aber wems Freude macht, dem gönn ich den Spass von Herzen.

      • xyxyxy sagt:

        @marie – ein wichtiges Gegenargument war für mich auch noch der Platz, den das Ding braucht. Wenn man nicht ein grosszügiges EFH hat…. einfach furchtbar, das sperrige Zeug

      • marie sagt:

        klar, soll jeder wie er will. und ja, gegenwind und kisten im anhänger, hügel inklusive… auch nicht gerade eine leidenschaft von mir ;-)

      • xyxyxy sagt:

        nach so einer Anstrengung müsste ich soviel Rindfleisch essen, um meine aufgebrachte Energie wieder zu erlangen, dass die Co2 Bilanz mit der Autofahrt wieder egalisiert ist

      • marie sagt:

        LOL, und nebst fleisch mit brot… so von wegen backen und co2. und die bierkisten würden dabei auch leer werden. hm… geht irgendwie nicht auf.

      • plop sagt:

        marie und xy, mit diesen paar posts spiegelt ihr meine Meinung zum heutigen Artikel… Ich fahr einfach sehr ungern velo und wohn ausserdem am Hügel oben und wohn in einer Stadt wo alles zu Fuss erreichbar ist, auch mit Kind… Und die Besitzanhäufung wegen der Kinder hudlet mich auch immer wieder –

      • marie sagt:

        bei mir liegt immer diese blöde, blöde kornhausbrücke im wege auf dem nachhause weg. leichte, bissige steigung und dann der verkehr, autos, tram und busse… :roll:

      • plop sagt:

        .. und dann windets dort oben sicher auch noch winemoore, oder? Hmmm… Bern ist eh nicht ganz unanstrengend mit Velo… Als ich in Züri wohnte hatte ich die Ausrede “Tramschiene”. Dann ist mein Velo zu gross für mich und hat nur vorne in der Lenkerrundung (renner) eine Bremse, zu gefährlich!

      • marie sagt:

        ich musste aufgrund meiner lohneinbusse meine ausreden revidieren… aber gegenwind, regen, glätte und tramschiene lass ich immer noch gelten. ;-) im altenberg zu wohnen ist absolut ein highlight, aber eben, die höger… und im sommer mückenpalast. wohne erhöht im breitsch und kriege gratis mit, wenn yb verliert oder evtl mal gewinnt (eher selten im moment). aber solche anhänger sehe ich im quartier sehr oft, inmitten der ladung kinder auch noch die einkäufe… mini-india nenne ich das dann!
        http://www.ferienhaus-ohrdruf.de/indien/21_indien_mount_abu_sunset_point_4257.jpg

      • plop sagt:

        marie, sie sind ja zwar Kinderfrei, aber kennen sie diesen Spielplatz im Breitsch? Der mit halben Flugzeugen, ganzen Schiffen und U-Booten? Ich glaub, würd mich mal wer für “Typisch Bern” anfragen, würd ich ihn auf diesen Platz verweisen! Nebst Zaffaraya….

      • marie sagt:

        :lol: die zäffis haben definitv nix dagegen, wenn mütter und ihre kinder bei ihnen zum spielen auftauchen würden… im gegenteil, die willkommenstparty wäre garantiert.

        hm… ich habe zwar einen spielplatz vor augen, aber der wird seit kurzem als hundetoilette benutzt, weil offenbar hundehalter zu faul sind, das hundegaggi in säckli aufzulesen und diese dann fachgerecht zu entsorgen. dort hätte es aber allerlei grobes geschütz zum kindergerecht toben.

      • plop sagt:

        marie, hast den zwar eventuell schon gesehen, als bernergestein aus den 80ern…

        “Zaffaraya 3.0″
        http://www.videoportal.sf.tv/video?id=07586947-977c-4c54-b8b8-059a54b0965d

      • marie sagt:

        nein eben nicht – und ich war erst ab mitte 80er aktiv, aber das gaswerkareal habe ich auch noch versucht zu “verteidigen” ;-) mensch, waren das wilde zeiten, ich vermisse diese inbrunst und leidenschaft sich für eine sache zu engagieren (ok den vandalismus lehne ich ab, schon damals. aber eher aus solidarität der arbeiter gegenüber, die dann die trümmer zu einem hungerlohn wegputzen mussten). jetzt backe ich in meiner anarchozelle brot, frei nach dem motteo: food statt bomben. ja, ja… wir werden älter. fägt aber trotzdem (noch!).

      • plop sagt:

        Du hast immerhin noch was von der “Wut” mitgekriegt… Stell dir mal das fade Leben einer 1980-geborenen vor, mit 20 war s Jahr 2000, haha. Schau dir den Film an, interessant sind auch die “Stadttauben” peinlich die “Stadtnomaden”, aber wie anders diese Gruppen sind als das Zaff, da sieht man so richtig, dass “uns” die “Wut” fehlt…

      • marie sagt:

        ehrlich, keine wut? ich habe die noch, nur nicht mehr so ausgeprägt, sie ist differenzierter und zielgerichteter.
        und ich unterstütze die jugend wo ich kann – als das paradiesli geräumt wurde, stand ich als “oma” unter all diesen jugendlichen und habe mitdemonstriert. ok es waren wenige dort, und soooooo friedlich, so liebenswert. selbst die polizisten waren nett – ich kenne das anders. ;-)

      • Sportpapi sagt:

        So viele Ausreden für etwas, das doch gar keine Ausreden braucht. Jedem das seine. (Mein Anhänger steht mit allen Velos in der Garage. Hat dort viel Platz, weil er ja ein Auto ersetzt…)

  11. *sigh* sagt:

    *sigh*….
    Ich hätte auch gerne eine Privatstrasse um mich nicht mit all den inkompetenten Verkehrsteilnehmern arrangieren zu müssen.
    Leider gibts das nicht, also bleibt nur Lernen damit umzugehen (und gewisse Risikon einzugehen!) oder dem Verkehr fernbleiben.

  12. Erika B. sagt:

    Wir waren mit Velositzli (für die Kleine) und Windschattenvelo (für die Grosse) unterwegs, ich habe mir für das Ganze ein stabiles Velo angeschafft. Das Windschattenvelo war zu Beginn (90er Jahre) relativ unbekannt und wir waren eine Attraktion auf den Basler Strassen. Ebenfalls mit Fähnli, natürlich. Mit der Zeit gewinnt man an Selbstbewusstsein, wie man in Kreisel einfährt zum Beispiel, aber als gefährdet habe ich unser Gefährt ncht empfunden. Soviel ich weiss, gab es in der Schweiz noch nie einen schweren Unfall mit Kinderanhängern.
    Also mutig mutig weiterfahren…

    • mostindianer sagt:

      die windschattenvelos sind aber auch schon out. in ist die follow-me-variante: ein richtiges zweirädriges kindervelo wird (ähnlich wie die windschattenvelos) ans hinterrad des erwachsenenvelos befestigt (für die fahrt im gefährlicheren strassenverkehr), ist man aber abseits auf landstrassen unterwegs, kann das velo abgenommen werden, und das kind fährt selbst. ist es wieder müde, schnallt man es wieder an, usw. guckst du hier: http://www.veloplus.ch/AlleProdukte/Anhaenger/Windschattenvelos/FOLLOWMETandemkupplung.aspx

      • Meta sagt:

        Soeben angeschafft, ABER meine zarten Frauenhändchen haben nicht genug Kraft, um das Ding an- und abzuhängen. Wir arbeiten daran…

      • Sportpapi sagt:

        Nach meinen Erkundigungen ist das System aber eher nicht so tauglich. Aber von der Idee her natürlich praktisch.

  13. Urs sagt:

    Zürich ist ja nicht gerade die Velo-freundlichste Stadt. Trotzdem geht es mit dem (Einfach)Anhänger sehr gut, weil 99.5% der Autofahrer genug Platz lassen – notabene deutlich mehr, als wenn ich ohne Anhänger radle. Natürlich fahren wir mit der Kleinen viel defensiver und nehmen einiges an Umwegen via Nebenstrassen etc. in Kauf. Damit können wir heikle Kreuzungen und Staus umfahren. Heikle Situationen sind schon vorgekommen (vielleicht 2x/Jahr), wobei wir 3x/Woche quer durch die ganze Stadt fahren. Wir schätzen das Unfallrisiko als vertretbar ein, sind aber beide nicht ängstlich.

  14. Gabi sagt:

    Oh… Scheint mal relativ “genderfrei” diskutiert werden zu können (obwohl… den heftigsten Gehirngewaschenen trau ich durchaus zu, dass hier schon bald die Frage auftaucht, wieso es eigentlich der Fahrrad hiesse!). Daher auch ein Beitrag:

    Viele meiner Freunde hatten sich in der Schweiz, als eingefleischte Velofahrer, oft und heftig genervt und mit Autofahrern gestritten. Und zwar (oder vielleicht gerade weil) obwohl sie selber zugleich gute Autolenker sind.

    Aus der Ferne meines Exils muss ich heute aber sagen: Die Schweizer sind sehr, sehr umgänglich in Sachen Velo und kapieren vor allem

    • Gabi sagt:

      auf was zu achten ist. Vieles wird in Helvetien als Selbstverständlichkeit hingenommen… Weil es eben alle intus haben. Zumindest fast. Über jene, die kreuzblöd Fahrradfahrer gefährden, nervt man sich dann eben erst recht.

      Hier in Wien läuft´s jedenfalls anders. Das beginnt schon bei den Ausbildungsrichtlinien. Daher kann es hier einem Autofahrer nicht einmal einfallen, rechts Platz für Radfahrer zu lassen. Denn kein Fahrlehrer wird je einen Schüler anhalten, möglichst nah an der Mittellinie zu fahren. Im Gegenteil! Entsprechend brisant ist das Radfahren am rechten Fahrbahnrand;entsprechend

    • Widerspenstige sagt:

      Na na, nur nicht so schamlos übertreiben…auf so eine Schnapsidee wie ‘der’ Fahrrad kämen ja nur Sie Gabi! Aber kaum hier öffnen sich die Schleusen und es quillt aus Ihnen heraus, dass ich meine Augen reiben muss. So heftig ist’s in Wien? Und ich dachte immer, dort fahren alle mit Wiener Schmäh und im Modus ‘Küss’ die Hand gnä’ Frau’ und lassen einem die Vorfahrt. Am besten ins nächste Kaffeehaus und sich eine Sachertorte mit Kaffee und Schlag dazu genehmigen..hmm!

      Also da wäre noch eine Frage von mir an Sie im vorigen thread, die bis dato unbeantwortet blieb. Ich sage nur ‘feministisch’.

  15. Gabi sagt:

    mühsam (bzw. unmöglich) das Passieren stehender Autos bis vor die rote Ampel. Versucht man es doch, scheint dies manche Autofahrer ins Mark zu treffen.

    Umgekehrt sind die Lenker dann aber dermassen unfähig Drahteseltreter einzuschätzen, dass ich mich im Verkehr teilweise schon nerve, wenn mich die Autofahrer NICHT überhohlen, selbst wenn zwei Autos parallel auf derselben Spur fahren könnten. Aus dieser Unfähigkeit normal (im CH-Sinne) Autofahren zu können, produzieren sie unglaublich schwerfälligen Verkehr bis hin zum Stau… für den sie dann auch noch die Radfahrer verantwortlich wähnen!

    • marie sagt:

      könnte es auch am seeeeeeehr feinen marillenliqör liegen, den man nach dem seeeeeeeehr feinen tafelspitz in der bierklinik genossen hat? ich zumindest habe als fussgängerin danach viel platz gebraucht und selbst eine kutsche aufgehalten. aber der fiaker war äusserst liebenswert, bloss habe ich nicht wirklich verstanden was er mir gesagt hat. :-) sagen sie mal gabi, ist der ausdruck “schmäh” eigentlich negativ oder positiv behaftet?

    • Gabi sagt:

      Das alles hält aber niemanden der patriotischen Österreicher davon ab, der eigenen Propaganda Glauben zu schenken (Ceaucescus Rumänien ist ja nicht soo weit weg von hier): Wien habe das grösste und beste Fahrradwegnetz Europas.

      Da kaum einer diese selbstverbreitete “Tatsache” hinterfragen könnte (weil anteilsmässig kaum jemand der Hauptstadtbevölkerung auf die Idee käme, freiwillig Rad zu fahren), werden die wirr aufs Trottoir gezeichneten Wege, die immer mal wieder Fussgängerwege queren, kombinieren, oder ihnen entgegen laufen, als Beweis dieses Quells des patriotischen Stadtstolzes an-

      • marie sagt:

        gabi in fahrt… :lol:

      • Gabi sagt:

        gesehen. Was in sich schlüssig ist, denn die Selbstbeweihräucherung, der man selber aufsitzt, speist sich ausschliesslich aus dem statistischen Trick, dass all diese Wege, die vollkommen willkürlich und planlos (z.T. im plötzlichen Nichts endend) auf den Boden gepinselt werden, als Radwegkilometer in die Berechnungsmodell für internationale Stadtvergleich einfliessen.

        Dennoch sei der Fairness halber vermerkt, dass es weiter östlich natürlich auch noch radfremder geht.

        In H, der SK oder SRB sorgt schon nur die Vorstellung von Politikern, die auf Rädern unterwegs sind, für höchste Heiterkeit

      • xyxyxy sagt:

        schön wenn es für die Schweiz auch mal ein Lob gibt
        aber auch hier in der Schweiz ärgere ich mich eigentlich nur über Autofahrer im Verkehr (als Autofahrer). Mit Velofahrern hatte ich keine Probleme.
        Aber Autofahrer, welche einen Meter hinter dem Kreisel bremsen und dann warten und warten und warten, bis weit und breit kein anderes Auto zu sehen ist, bevor sie endlich fahren. Die sind viel schlimmer als alle Velofahrer inklusive ihrer Familienanhänger.

      • marie sagt:

        xy – die ch ist für mich das einzige land, wo ich mich sicher fühle mit dem fahrrad! also hier definitv ein dickes lob.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ja, da muss man Gabi recht geben. Wer sich schon mal in anderen europäischen Städten mit dem Velo in den Verkehr gewagt hat, wird das bestätigen können.
        Tatsächlich scheint es je östlicher (oder südlicher) desto gefährlicher zu werden. Ich fand es schon in Ungarn unerhört. Allerdings hat man mir gesagt, dies wären noch paradisische Zustände im Vergleich zu Russland. Dort käme es auch öfters mal vor, dass man mitten auf dem Fussgängerstreifen stehe und links und rechts ungehemmt Lastwagen vorbeidonnern. ;)

    • Meta sagt:

      Russland, brrrr. Paradiesisch dagegen: weite Teile der Bodenseeregion, allerdings v.a. auf deutschem Territorium. Ist natürlich der Radurlaub-Klassiker in der Gegend. Diesseits der Schweizer Grenze wirds stressiger.

      • Sportpapi sagt:

        Aber Wien ist doch auch nicht zu verachten. Meine Eltern sind immer von Passau her zugefahren. Wunderbar, vor allem mit Veloanhänger (und das Gepäck wird est noch transportiert).

  16. Gabi sagt:

    Schmäh… Ausschliesslich positiv besetzt.

    Wobei er sich oft in Ironie erschöpft, die bloss die etwas kreativere Kunst des extremen Runtermachens sein will.

    • marie sagt:

      hm… also nicht unbedingt “lesen was da steht ” (bite, bitte nicht böse sein, manchmal reitet mich ein teufelchen).
      übrigens: wien hat mir extrem gut gefallen! …nur meiner kleidergrösse nicht ;-) und stimmt: ich habe kaum fahrräder gesehen, geschweige solche mit anhänger.

  17. Patrick sagt:

    Für alle Eltern die den Anhänger auch ausserhalb der Stadt auf verkehrsarmen Strassen benutzen wollen empfehle ich http://www.velokids.ch.

  18. Dominik Bucheli sagt:

    Aus den Niederlanden gibt es eine bessere Lösung: die Bakfiets. Mit diesen Gepäckvelos sin die Kinder vorne und nicht hinten und auch für Autofahrende ist das Gefähr besser sichtbar.

  19. Karola Kinkerlich sagt:

    ich habe mich ganz bewusst für einen Veloanhänger (leggero vento, super preis-leitungsverhältnis) entschieden. Dazu hab ich mir ein schnittiges E-Bike von Scott geleistet, jedoch ein Modell, das mit 25 km/h abriegelt. So radelt es sich auch bequem über die kornhaus- und kirchenfeldbrücke. wenns brenzlig wird verkehrsmässig (Kreisvortritt beim Thunplatz = Horror) bin ich auch schon (mit langsamem Tempo) aufs Trottoir ausgewichen. Der Kleine hat nen Helm an, genau so wie Mammi vorne. Kita- Einkäufe und Freizeit-fahrten können so problemlos ohne Auto gemacht werden! Ich möchte nie mehr anders!

    • marie sagt:

      ja, so fägts über die brücken von bern – ach ja, die kreuzung viktoriaplatz ist auch blanker horror (das als belohnung nach der bissigen steigung). das steige ich immer ab und gehe über die fussgängerstreifen. das ist mir dann definitiv zu kamikaze.
      klingt gut das e-bike, und sohnemann geniesst es wohl.

      • O. S. sagt:

        Liebe marie, ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen: Ist ihnen bewusst, dass sie in diesem Thread bereits 28 Kommentare hinterlassen haben? Von 108 (Stand 14.34)? Ich meine…das ist ein Viertel!

        Nicht, dass mich das stört – ich wünschte ich hätte soviel Zeit zur Verfügung! – nur wundern tut’s mich schon.

      • marie sagt:

        1. ich muss hier zeit absitzen, weil vom chef so befohlen. obwohl ich eigentlich frei nehmen wollte, weil ich wusste es gibt nicht viel zu tun im moment.
        2. meine arbeit sowie die pendenzen habe ich alle erledigt. keine angst, ab 16h werden sie von mir nix mehr lesen, aber bis dahin… oder aber sie lassen es.
        3. sie haben zeit meine posts zu zählen? im gegensatz zu ihnen poste ich dann lieber ;-) und wundern tue ich mich dann eher über andere dinge.
        geht’s sonst gut o.s.?

  20. Sandro Hartmann sagt:

    Chur als Stadt zu betiteln finde ich dann doch arg übertrieben

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