Eine Carte Blanche von Nicole Althaus und Michèle Binswanger.

Wer sich als Frau gegen die traditionelle Definition des Weiblichen stemmt, wird angegriffen: Die Autorinnen Nicole Althaus und Michèle Binswanger. (Bild: Reto Oeschger)
Wer sich in der Öffentlichkeit exponiert, bietet Angriffsfläche – das gilt für beide Geschlechter. Frauen müssen jedoch zusätzlich in Kauf nehmen, dass die Kritik fast immer auch auf ihre Person, ihre Weiblichkeit, ihre Attraktivität oder ihre Intelligenz zielt. Diese Art der Kritik hat eine lange Tradition. Bereits die ersten Frauenrechtlerinnen, die im Zuge der Französischen Revolution gleiche Rechte beanspruchten, wurden von den damaligen Karikaturisten als Megären verspottet. Wer sich als Frau gegen die traditionelle Definition des Weiblichen stemmt und Geschlechterhierarchien in Frage stellt, wird als hässlich und unweiblich beschimpft. Und machthungrige Frauen sowieso.
In ihrem einflussreichen Buch «Backlash» aus dem Jahr 1991 beschrieb die US-Journalistin Susan Faludi, wie in der konservativen Reagan-Ära der Achtzigerjahre misogyne Stereotypen gegen den Feminismus in Stellung gebracht wurden: Die Medien brachten Horrorstorys über beruflich erfolgreiche Frauen, die unweigerlich an Burn-out, unfreiwilliger Kinder- und Ehelosigkeit, an Depressionen, Alkoholismus, Haarausfall oder gleich an allem zusammen litten. Heute, da eine grosse Mehrheit der Frauen berufstätig ist, hat sich der Fokus dieser Diskussion hin zu den Müttern verschoben. Es scheint, als hätten sich die ganzen konservativen Vorstellungen darüber, was eine «richtige» Frau ist und wie sie sich benehmen sollte, in unserem Ideal der guten Mutter abgelagert und, vom Feminismus unbeleckt, die Jahrzehnte überdauert.
Noch nie gingen die Vorstellungen darüber, wie eine gute Mutter zu sein hat, so weit auseinander wie heute. Noch nie wurde heftiger darüber diskutiert. Und noch nie haben Mütter sich dabei schlechter gefühlt: 425′000 Treffer bekommt, wer bei Google «Mutter und schlechtes Gewissen» eingibt. 1,5 Millionen Treffer, wer dasselbe auf Englisch eintippt. Eine gute Mutter hat nicht nur ihre Ansprüche, Bedürfnisse und Interessen ganz auf ihre Kinder auszurichten, sondern sie muss dies auch gern tun und volle Befriedigung darin finden. Aber selbst Mütter, die diesem Ideal zu entsprechen versuchen, sind vor Kritik nicht gefeit. Sie ist dann vielleicht eine gute Mutter, aber eine schlechte Frau, weil sie sich freiwillig in ein Abhängigkeitsverhältnis hineinbegeben hat und dem Mann die Rolle des Alleinernährers aufbürdet, der im Scheidungsfall für sie und die Kinder sorgen muss. Im englischen Sprachraum hat sich für den Begriff Zickenkrieg Mommywar, Mamikrieg, durchgesetzt.
Seit kurzem klagen auch Männer öffentlich, dass sie unter einem starken gesellschaftlichen Druck stehen: Auch sie werden heute unablässig dazu aufgefordert, ihren Körper zu trainieren, die richtigen Anzüge zu tragen, Karriere zu machen und trotzdem ein leidenschaftlicher Ehemann zu bleiben und ein guter Vater zu werden. Und auch ihnen ist nicht klar, wie sie das alles unter einen Hut bringen sollen. Auch Männer haben schon seit je darunter gelitten, die finanzielle Alleinverantwortung für ihre Familie zu tragen. Nur reden sie kaum darüber. Väter führen keinen Krieg darum, was ein guter Vater ist.
Gleichberechtigung zu leben ist für beide Geschlechter schwierig. Doch im Umgang mit den neuen gesellschaftlichen Forderungen könnten Männer und Frauen durchaus voneinander
lernen: Wenn wir uns darauf einigen könnten, dass Männlichkeit nicht von der Höhe des Gehaltsschecks abhängt und Weiblichkeit sich nicht in der Mutterrolle erschöpft, sondern dass Frauen wie Männer gleichermassen fähig sind, für ihre Familie Geld zu verdienen und für ein Kind zu sorgen und es zu erziehen, wären wir schon einen grossen Schritt weiter.
Dies ist ein Ausschnitt aus dem neuen Buch von Nicole Althaus und Michèle Binswanger: «Macho-Mamas. Warum Mütter im Job mehr wollen sollen». Nagel & Kimche Verlag, Zürich. 176 Seiten.



Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich. 




































































Ernüchterung:
Es gibt nicht so viel mehr
als Brot und Wasser.
Das andere ist Schimäre
und im besten Fall Fleisch
Das ist unser Urgrund.
Unsere Wahrheit.
Also, das kann ich auch! Ich war schon immer gut in Philatelie. ACHTUNG:
Wenn die Blumen blühn’ im Korn
und die Mädchen juckt es vorn
und die Knaben haben Ständer (nicht Schnäbeli!!!!!!)
dann steht Frühling im Kaländer.
Na wie war ich? Gefällt’s?
Aus dem finsteren” (?) Mittelalter (Carmina Burana):
“…Nackt liegt Flora auf dem Bette:
wie ihr weißer Leib mich freut
samt der Brüste Jugendglätte,
die sich heben ungescheut
als zwei schöne Kreise…
Menschlich fühl ich nimmer mich,
der Götterlust
bin ich jetzt mir seliglich,
im Glück bewußt,
kose ich die süße Brust
auf und ab mit Andachtshänden,
um dann tiefer gleitend just
in der Gegend ihrer Lenden
zu entdecken unverdrußt,
was ich streichle leise…
Ach, es führen wonniglich
vom Herzelein
ihre Hüften schwellend mich
zum Lockenhain;
und ihr Fleisch, von Makel rein,
nimmt nicht Anstoß am
/2
am Berühren,
unterm Nabel hebt sich ein
heißes Bäuchlein zum Verführen
und scheint gar erfreut zu sein
ob des Ziels der Reise…
Und mein inniges Erglühn
entfachet schnell
samtner Härlein zart Bemühn,
mehr Flaum als Fell,
an der Wonnen süßem Quell!
Zarte Haut umschließt die Glieder,
fließet schimmernd herrlich hell
ihre glatten Schenkel nieder,
wie ein leuchtend Ritornell
strahlt des Leibes Weiße…”
(in: Carmina Burana, München, 1985, S. 277/279)
Gut, wenn schon alle am dichten sind:
-scheissender mann-
die hose
heruntergelassen
sitzt er
und blickt
auf seine nackten knie
und es ereignet sich
in ihm
an ihm
aus ihm
sein leben lang
das gleiche
gleiche
gleiche
Ernst Jandl / 26.08.77
Hast du Durchfall,
lass nicht locker,
kauf dir eine Knickerbocker !
Robert Baden – Powell ( Gründer der Pfadfinderei )
Es ist tatsächlich interessant! Jeder hier kommt mit demselben Schema auf: langweilig, uhuh wie langweilig, langweiliger am langweiligsten am allerallerlangweiligsten. Anscheinend jedoch hat niemand hier genau gelesen und erkannt, dass es NICHT ums Thema Gleichberechtigung Mann/ Frau geht. Und offensichtlich seid ihr euch alle dann aber doch nicht langweilig genug, hier fleißigst (und offenbar TOTAL gelangweilt!) weiterhin den ach so langweiligen Blog zu füllen. Herzallerliebst! Und ja, ab jetzt bin ich hier die Persona non grata. Ich hab aber doch einiges gelernt (man staune):ich stehe dazu!
ähem, sorry, wusst’ ich es doch gleich von Anfang an! Wenn es also nicht um Gleichberechtigung geht, dann eben halt doch um V8-Motoren und Kurbelwellen vom 911er? Sollen wir Beno rufen und dem Gespräch endlich die richtige Richtung zu geben?
Wenn Ihr über Autos redet, dann kurbeln sich meine Augenlider hinunter, stosswellenmässig.
alien, wissen Sie noch, es war da irgendwannesmal so ein Thema, aber frag mich nicht welches, es ging nur äusserlich um Autos, vielleicht war ja nur auf dem Bildli eins oder weissdergugger – aber da wurde dann ein ganzer lieber langer Tag über die Karren gebloggt…. Pippi und marie völlig begeistert und ich fragte mich schwer warum und besonders warum ein Auto immer noch ein bisschen statussymbol ist… Das war ein blöder blogtag…
plop
eine karre kann auch die sehnsucht nach einem anderen leben verkörpern. für alien zbsp ist es eine yacht und drehbuchschreiben – muss deshalb nichts mit statussymbol zu tun haben.
(meine sehnsucht neben stave mcqueen im ford mustang zu rasen, lässt mich manchmal ein leben auf der überholspur für ein paar momente leben, dh dieses bild gibt mir die nötige energie dazu – was ist ihr bild?)
hmmmmmm…. um im “kitsch” zu bleiben, wärs bei mir: Auf einem Pferd/Esel, egal, durch Landschaft ohne Häuser zu reiten… ja, sowas… Aber lieber mit einem gemütlichen als mit einem Top-Pferd, da ich nicht soooo gut reiten kann. Ansonsten: Zeit haben zum Lesen, tagelang.
ich habs halt mit speed. aber esel sind klasse tiere. und ja lesen, tagelang, wochenlang, jahrelang…. ach.
nur war mein fahrstil eher kamikaze und war während der kartoffel- und runggleernte nicht gerade hilfreich
aber den traktor fahre ich dann lieber allein ohne steve.
ich spiele lotto und sie?
ich habe übrigens das permis gar nicht zum autofahren – aber ich habe vor fast über 25 jahren das traktorfahren gelernt, fägt o
@plop: persona non grata – mehrmals erwähnt – unbedingt sein möchte – —- – Sorry es macht einfach nicht “plop” bei mir…aber vielleicht kannst Du mir ja – zurückhaltenderweise in der bewährten Art – auf die Sprünge helfen? Dann klappt’s auch mit dem “plop”..
V8! Auch ein schönes Stichwort und Anreiz zur Debatte. Gerade in der Umweltschutz-Phase die sich partout nicht mit dem sportlichen Geist vereinbaren lässt. Schade, schade. Vielleicht sollte man also doch flott zu den letzten dieser Gattung greifen bevor der schöne Ton für immer verhallt. Und ja, ich verstehe irgendwie auch, dass Unkenner immer wieder von Statussymbolen sprechen. Für echte Liebhaber hat das damit allerdings sehr wenig zu tun. Und gut, in ZH fällt
es schwer das zu glauben, gebe ich zu
marie: was sind runggle?
Da kommt mir ein Värsli in den Sinn: Es gyget e Esu, es tanzet e Chue, di auti Runggunggle schlaat Pouke derzue…
hübsches värsli
ich konnte sie mir als kind NIE merken.
runggle=zuckerrüben.
Pixel, ja das mit dem Statussymbol, das tschegg ich schon – dass es eben “keins” ist. Es ist ja eher ein Individualitäts/Identifikations-symbol, wie jemand z.B. unbedingt ein Fixie fahren muss statt ein normales Velo. Vielleicht scheints mir bei den Autos nur anders, weil die Dinger einfach ziemlich viel mehr kosten als halt eben das “richtige paar Turnschuhe”… Ist eine Liebhaberei, auch. Halt einfach eine, die nur wenigen vorenthalten ist…
@plop: ja genau. oder fast so. also ein turnschuhliebhaber einer ganz bestimmten Sorte würde sich im vergleich dazu so anhören: die Gummisohle, die ist einfach einzigartig. E-i-n-z-i-g-a-r-t-i-g. die hat so tolle Bodenhaftung, besonders, wenn man ganz schnell zum Bus rennen muss. Und dieses Leder – ohoh – und erst mit diesen Streifen steht er geradezu für sportliches Gehverhalten. Das Profil, dieses unglaubliche Profil, so hat das kein einziger Turnschuh! Wurde auch von dem einen, ganz wichtigen Designer gemacht. Da schieden sich aber die Geister, damals…etc etc.
)
marie, ich sag hier nicht, was mein Statussymbol ist. Haus, Auto, Frau sind es nicht. Obwohl, Frau noch am ehesten..
Und eine Jacht interessiert mich nur darum, weil man darauf so schön ungestört schreiben kann…
pxl, da du ja wohl gerne so eine “persona non grata” sein möchtest, du hast das schon mehrmals erwähnt, in dem Sinne, ein Tipp: einfach nicht mitbloggen…. Sonst wird man hier immer wieder von neuem angehört/gelesen/gebloggt, denn die Leuts da sind erstaunlich tolerant oder einfach blogsüchtig… Ich geb ja auch immer wieder meinen Senf mit dazu, wie jetzt z.B…
Warum neben dem? Selber fahren macht viel mehr Spass!
Mustangs waren noch nie so günstig wie jetzt, mit dem tiefen Dollarkurs, es ist auch kein Problem, sie selber zu importieren. Ich kann dir weiterhelfen, wenn du nicht weisst wie (auch andere Cars, nicht nur Mustangs).
pippi ich kann nicht autofahren und ich geb’s zu: ich stehe ungemein auf steve
http://i2.listal.com/image/3196038/500full.jpg
ach marie, du kannst gar nicht fahren! Ich hab zwar das permis, kann aber auch nicht fahren….
@plop: persona non grata – mehrmals erwähnt – unbedingt sein möchte – —- – Sorry es macht einfach nicht “plop” bei mir…aber vielleicht kannst Du mir ja – zurückhaltenderweise in der bewährten Art – auf die Sprünge helfen? Dann klappt’s auch mit dem “plop”.
@plop nochmals: mitbloggen – nicht mitbloggen. Wen scherts schon? Wenns mich langweilt oder die Zeit knappt, dann kann ich mich auch enthaltsam geben. Aber bestimmt nicht um keine persona non grata zu sein.
“Halt! 100m Schweizer Grenze! Vorher Links abbiegen!” steht in grossen Lettern als Warnung auf dem Bild von marie. ich lach mich krumm.
…bewusst gewählt, bei mir hängt dieses bild nicht nur wegen steve an meiner wohnungstüre
Pixel, wenn du schreibst, dass du ab jetzt persona non grata bist, dann schreibst du dir das ja selber zu… du hast sowas auch schon mal im Zusammenhang mit deiner Vollzeit-arbeit gemacht… Ist doch nicht nötig. Und wo du recht hast: diesen Kommentar, der erste, hab ich wohl wirklich auch aus purer langeweile geschrieben, und aus Kompi-Suchtverhalten… Lassen wir das, das bringts nicht, zäme chääre können die anderen…
@plop: ach so, ja, jetzt versteh ich was Du meintest. “plop” hats jetzt gemacht, laut und deutlich
in diesem Fall aber, hab ich ja praktisch schon fast die ganze bloggemeinschaft hier angegriffen, was mir an sich so auch nicht liegt, aber es musste sein.
Na dann, Pixel, erhellen Sie uns doch! Wenn alle das Thema verfehlt haben und der Beitrag eigentlich um etwas ganz anderes geht, dann seien Sie doch so gütig und weihen uns ein, worum es geht.
@frank: ob ich Sie noch erhellen kann weiss ich nicht. Grundsätzlich geht es aber eher um den Umgang der Frauen untereinander und ihre Haltung gegenüber einander. Oder vielleicht erhellt Sie ja das Wort Zickenalarm? Ich denke, das dürfte geholfen haben, so wie ich Sie einschätze.
@Pixel: Wenn Sie den ganzen Artikel auf ein Wort reduzieren, kann man leider nicht behaupten, dass der Geschichte gerecht werden. Nehmen Sie den letzten Abschnitt. Mit Zickenalarm het der wohl nichts zu tun, wohl aber mit der ewigen Feministinnenleier.
nicht benz, beno meinte ich. ich bin schon im Thema
Kein Problem, schon verstanden. Zeigt nur, wie schwierig es bei unserem Themenvorschlag ist, die Contenance zu wahren. Es werden halt echte Emotionen geweckt.
Um das Thema für heute abzuschliessen; der “Tängeli -Benz” war ein guter Schmied aus dem Emmental…und der hätte wohl die besseren Kurbelwellen für den 911 gemacht, als Porsche dies bastelte..
Ach das mit den Kurbelwellen, das versteh ich noch nicht ganz…aber den Rest glaub ich gerne
Dieser Beitrag ist selten schlecht. Es ist das typische Feministinnen-Gejammere: unter welchem Druck denn die armen Frauen stehen – ob sie nun Karriere machen oder nicht. Und wie die Welt doch so schön wäre, wenn es bei Männern nicht ums Geld und bei den Frauen nicht ums Mtter sein geht. Man kann es drehen wie man will: es sind die Frauen, die Männer suchen, die gut verdienen. Da hilft das ganze gezicke der Feministinnen nicht. Und Frauen wollen sich von den Feministinnen auch nicht mehr vorschreiben lassen, was sie zu tun oder zu lassen haben. Nur: Das ist alles nicht tragisch.
Ein ganz kleines Bisschen muss ich Ihnen recht geben, Frank Baum. Frauen haben es heute in der Hand, ein anderes als das uns seit Jahrhunderten von der Gesellschaft vorgeschriebene Modell zu leben. Ich bin eine von denen, die sich ihr eigenes Modell “gestrickt” haben. Aber glauben Sie mir, leicht ist das auch heute für Frauen noch nicht. Der gesellschaftliche Druck, sich dem gängigen Modell zu beugen, ist enorm und für eine Frau noch immer sehr steinig!
@Wildkatze: Das ist ja mal richtig vernünftig. Wobei mir scheint, dass viele Frauen sich gar nicht diesem “steinigen” (haha!) Druck entgegenstemmen möchten.
Also wenn ich Ihnen das männliche Pendant zu Feministin verpassen könnte, würde ich das tun. Ich bin mit nur unschlüssig…wäre das nun “Macho” (zu südlandisch) oder “maskulin” (zu positiv)? Oder wie sehen Sie sich?
Ein Pendent zur Feministin ist mir nicht bekannt. Bevor Sie aber einfach nur Bezeichnungen herumreichen, versuchen sie es doch einmal damit, Argumente zu bringen.
Haha, als ob die etwas nützen würden…
Aber WK wenn ich richtig informiert bin haben sie keine Kinder.
Als kinderlose Frau ist es sicherlich einfach sich das Leben so einzurichten wie es einem gefällt.
Sind solche Diskussionen eigentlich typisch Ü40?
Nein.
Momol
Dann macht mir das Angst.
Mir auch: Ich bin nämlich über Vierzig..!
Ich nicht. Glauben Sie mir, das macht mehr Angst. Oder nachdenklich. Auf jeden Fall nachdenklich.
Seien Sie ganz unbeschwert, pixel, hier noch ein kleiner Buchtipp, der mit dem hier besprochenen Thema wahrscheinlich mehr zu tun hat, als uns bewusst ist: http://tinyurl.com/8ycthbc
Auszug aus dem Klappentext: Wir haben alle Chancen der Welt, wir können leben mit wem wir wollen, wo wir wollen und wie wir wollen, wir können unseren Neigungen nachgehen und an der Erfüllung unserer Wünsche arbeiten – aber warum tun sich viele von uns so schwer mit der Liebe und dem Leben? Ist es „nur“ das Luxus-Problem einer bestimmten Generation, die mit sich und ihren Lebensentwürfen hadert, oder steckt mehr dahinter?
Danke Marcel für den buchtipp, hört sich interessant an!
beweist das niveau der wewo. im vergleich dazu hat sich der blick in dem fall gesteigert.
hm, marie, d e r Mike Müller also. Den habe ich vor einigen Wochen persönlich kennen gelernt.
sollten sie irgendwannmal mit mike ein bierchen trinken gehen grüssen sie ihn doch ganz herzlich von mir.
ha
kann ich nicht sagen marie, der mike ist recht beschäftigt… ich habe ihn bei den dreharbeiten missen massaker getroffen
…typisch karrieremann – die haben nie zeit
beim missen massaker wäre ich gerne dabei, nicht nur wegen mike…
sehr gerne, ich mag überraschungen!
Was hat denn der fette, linke Mike Müller mit meinem gehaltvollen Post zu tun?
Sucht euch doch einen Chat, ihr Lovebirds!
ne uns passt das hier ganz gut.
@O.S.: lieber Links als religiös-missionarisch unterwegs…….
„gehaltvoller Post“ ist gut. Wenn die WeWo nichts anderes fertig bringt, als die Autorinnen des hier präsentierten Buches persönlich anzugreifen und in typischer Regenbogenpressemanier etwas Dreck aufzuwühlen, scheinen diese Aussage wohl zuzutreffen:
“…dass die Kritik fast immer auch auf ihre Person, ihre Weiblichkeit, ihre Attraktivität oder ihre Intelligenz zielt”.
„Wer sich als Frau gegen die traditionelle Definition des Weiblichen stemmt und Geschlechterhierarchien in Frage stellt, wird als hässlich und unweiblich beschimpft.“
Den “Dreck” hat Binsi ganz allein aufgewühlt – die WeWo hat damit nichts zu tun. Daniela Niederberger entlarvt das Buch als eine in sich widersprüchliche Sache. Die Autorinnen beschreiben Mutterschaft als Schock und Behinderung, wo sie doch gar niemand gezwungen hat, Mütter zu werden, Stattdessen fordern sie in uralt-feministischer Manier von allen modernen Frauen, dass sie beides MÜSSEN (siehe Untertitel). Es gibt keinen “Mutterkult”, Frauen müssen genau nicht mehr wählen zwischen Kind und Beruf.
Niederberger: “Wer weiss, dass er nichts schlechtes tut, hat kein schlechtes Gewissen”.
sic!
Antwort siehe etwas weiter unten.
@karharina: danke für diese Worte! Die wewo ist für mich persönlich eh ein fragwürdiges Blatt….
“In einem bemerkenswerten Aufsatz verteidigt die gute Frau ihr Verhalten”….ist er sicher bemerkenswert; wenn es nur nicht um 25x Aufgewärmtes der 68er ginge…
Die Tessiner Täler waren voll mit Menschen, welche ihre Polygamie als gesellschaftliche Struktur sehen wollten…jetzt ist es still geworden in den Tälern…
Genau: Kommune 1 und so. Wer zwei Mal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.
Der Artikel war die Titelstory damals, zumindest im Schweizer Split. Vieieicht sollte man mit der Polygamie einfach nicht so lautstark hausieren gehen…
@Kat: Wieso “Dreck”? – die WeWo hat damit nichts zu tun. Daniela Niederberger entlarvt in ihrer Rezension das Buch als eine in sich widersprüchliche Sache. Die Autorinnen beschreiben Mutterschaft als Schock und Behinderung, wo sie doch gar niemand gezwungen hat, Mütter zu werden, Stattdessen fordern sie in uralt-feministischer Manier von allen modernen Frauen, dass sie beides MÜSSEN (siehe Untertitel). Es gibt keinen “Mutterkult”, Frauen müssen genau nicht mehr wählen zwischen Kind und Beruf.
Niederberger: “Wer weiss, dass er nichts schlechtes tut, hat kein schlechtes Gewissen”.
sic!
Sie verweist auf den Artikel in die Zeit, in welchem Monogamie hinterfragt wird, und schreibt etwas von einem Streit zwischen den zwei Autorinnen des Buches “Macho-Mamas” und einer angeblich aus dem Zeitartikel sich herleitbaren Trennung.
Die drei soeben genannten Punkte haben nichts mit dem Buch zu tun, werden aber für den Verriss als Argumente benutzt. Ergo Regenbogenpresse und Dreck.
Zumindest stellst Du den WeWo Artikel inhaltlich so dar. Er wurde in dem Blatt gedruckt, nicht?
Sehr wohl hat das mit dem Buch zu tun, darin geht es schliesslich nicht um Botanik oder Popmusik, sondern um Beziehungen, Geschlechterrollen, Familie und Muttersein. Es ist sogar sehr relevant, was die zwei Vordenkerinnen in ihrem Privatleben so anstellen, das sie fast drei Jahre lang als Stoff und Legitimation für ihre lifestyle-journalistische Praxis ja geradezu inszenierten hier.
Im Zeit-Artikel wird Monogamie nicht “hinterfragt”, es wird ihre Abschaffung postuliert (Manifest). Anonymen Hinweisen zufolge hängt die Trennung mit dem Artikel zusammen.
Voilà! Das gibt zu denken, nicht
Moment: Den Streit untereinander beschreiben sie im Buch. In der WeWo steht nur, dass ihr Mann sie verlassen hat. Und dass dies nichts mit dem Buch zu tun habe. Der Zeit-Artikel findet man auf Google.
Ich bin leider nicht (mehr) WeWo-Abonnent, kann den Artikel also nicht zur Verfügung stellen (pay wall).
Anonym ist gut….. obwohl das als Nick draufsteht. zu leicht zu durchschauen.
Vordenkerinnen?
Das Postulat ist doch folgendes: “Nicht Untreue zerstört unser Beziehungsleben, sondern falsch verstandene Treue. Das muss sich ändern”. Ändern müssen sich die Besitzansprüche. Es ist nicht so, dass “Die Liebe ist, wie Paartherapeut Klaus Heer sagt, monogam. ” sei, sondern dass das Wort Liebe benutzt wird, wo Besitzanspruch gemeint ist.
So nebenbei: Polygamie und Polyamorie ist nicht dasselbe.
Wie auch immer. die Moralisten keifen. Who cares.
Das ist genauso langweilig wie das ewige Genöle über Geschlechter- und andere Rollen und die Migräne induzierenden Sorgen darüber was andere dazu denken mögen. Die sog. gesellschaftlichen Forderungen im Artikeltext sind doch oft nur die Angst davor, was andere denken mögen. oder kurz: frau/mann lässt eben die Fremdbestimmung des eigenen Denkens zu statt nicht.
@Katharina
Polygamie und Polyamorie ist nicht dasselbe.
Erklär uns bitte dann …die schlussendliche ” Essenz ” von beiden Richtungen ?
Ich habe den Zeit-Artikel auch gelesen und weiss nicht so recht, was ich davon halten soll. Erstaunt hat mich die Autorin ob ihrer promiskuitiven Art. Das tut man vielleicht als junger Mensch, bis man sich gefunden hat, aber irgendwann legt man dieses Sexgetue doch ab, gerade auch, wenn man Familie hat. Da gibt es doch wichtigere Werte, für die es sich lohnt, sich etwas mehr zusammenzunehmen. Vielleicht ist jener Artikel auch nur als Provokation gedacht, dann finde ich es schade, dass sich die Autorin zu so etwas hingibt.
Stuss, stuss, stussstuss, stuss. “…das ewige Genöle über Geschlechter- und andere Rollen…”
Das Geschlecht ist also eine Rolle. Aha.
Hier gehts nicht um den Zeit-Artikel. Es geht darum, dass Binsw4nger mit ihren promiskuitiven Bedürfnissen die Ehe ruiniert haben soll. Binsw4nger ist aber nicht irgendwer. Sie ist die Vorhut der Schweizer progressiven Müttergeneration, wer am publizistischen Megafon sitzt und das Rampenlicht sucht, muss sich gefallen lassen, dass kritisch hingeschaut wird, wenn ihre eigene Ehe und Familie die WC-Schüssel runtergespühlt wird.
Dieses Scheitern ist kolossal!
Ja genau, Stuss und nix anderes ist dieses empörte Getue von den selbsternannten Moralaposteln!
Ach ja….soeben ist in Nordkorea ein Reissack umgekippt…
Sie würden eine umkippenden Reissack noch nicht mal erkennen, wenn er ihnen auf die Birne fällt.
Wer ist hier 2 Jahre lang als Moralapostelin aufgetreten un hat das feministische Dogma und die Verhöhnung er Männer an sich und des traditionellen Rollenmodells im Speziellen verkündet? Genau: Es war unsere liebe Frau Binsw4nger.
Und jetzt sieht man ja, wie erfolgreich diese Konzepte in der Anwendung sind: Mann weg, Familie futsch.
Das ist etwa so, wie wenn der Nationalbankchef mit Devisen spekulieren würde…
“The Most Astounding Fact”
http://vimeo.com/38101676
Wünsche einen schönen Sonntag!
Ja, ja, schön und gut. Aber jetzt weiterdenken!
Wozu das Ganze?
Schon mal etwas vom Omega Point gehört (T. de Chardin)?
Deum de deo, lumen de lumine…
“Science without religion is lame, religon woithout science ist blind” (A. Einstein)
Schönen Sonntag.
Ich hoffe, Sie sind sich des Widerspruchs zwischen “weiter-DENKEN!” und der Frage “Wozu das Ganze?” bewusst.
Sie werden es mir bestimmt gleich erklären…
Nur so viel:
-Der Wissenschaftler begegnet der Welt als Unwissender und weiss, dass er nie alles wissen wird.
-Der Gläubige begegnet der Welt als Wissender und kennt schon die Antworten auf alle Fragen.
Die Frage nach dem Warum ist keineswegs eine Frage die nur “Gläubige” stellen. Ich glaube, Einstein hat darüber intensiver nachgedacht, als wir beide. Nehmen wir ihn zum Massstab.
“My religion consists of a humble admiration of the illimitable superior spirit who reveals himself in the slight details we are able to perceive with our frail and feeble mind.”
Sie meinen, man kann nichts wissen, wenn man lahm (und in seiner WissenschaftsGLÄUBIGKEIT blind) ist. Die Frage nach dem Warum ist keineswegs eine Frage die nur “Gläubige” stellen. Ich glaube, Einstein hat darüber intensiver nachgedacht, als wir beide. Nehmen wir ihn zum Massstab.
“My religion consists of a humble admiration of the illimitable superior spirit who reveals himself in the slight details we are able to perceive with our frail and feeble mind.”
“humble admiration of the illimitable superior spirit who reveals himself in the slight details we are able to perceive with our frail and feeble mind”
Paradox:
Mit ihrer “Omega-Point” Spekulation behaupten Sie etwas zu wissen, was Einstein sich nie eingebildet hätte, je wissen zu können.
Ein wahrer Wissenschaftler eben: Staunend und bescheiden.
Ich habe sie nur gefragt, ob sie die Omega-Theorie kennen, nichts weiter. Lumen de lumine.
Der im von ihnen verlinkten Film referierende Physiker hinterliess einen zweispältigen Eindruck. Er wand sich um die wichtigsten Fragen. Die Leitdifferenz ist: ein sozusagen rationaler Nihilismus oder eben das Gegenteil. Einstein war voll beim Gegenteil.
Sie?
Der Film zeigt die in der Astrophysik akzeptierte TATSACHE, dass unsere Elemente von explodierten Sternen (Supernovas) stammen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chemisches_Element#Die_Entstehung_von_Elementen
Der sprechende Physiker ist deshalb völlig irrelevant.
Ich fand, diese “poetische” TATSACHE sollte man wissen.
In der Schule lernte ich das Periodensystem der Elemente. Aber woher diese Elemente stammen, wurde mir nicht gesagt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit dem Spekulieren glücklich werden. Mir reichen die Wunder unserer erfahrbaren Welt.
Der “illimitable superior spirit” ist auch eine Tatsache, die noch nicht mal in Kapitalen daherkommen muss.
Und dann tut es mir leid, dass gewisse Dinge ihnen in der Schule “nicht gesagt wurden”. Mir geht es ähnlich, weshalb ich mir die Freiheit nahm und nehme, gewisse Lücken selber zu schliessen. Mit Erfolg, wie man sieht.
Viel Spass mit dem Periodensystem!
Dann werden Sie für ihre Leistung ja bald den Nobelpreis bekommen. Schliesslich haben Sie die Lücken gefüllt, also eine Art Weltformel gefunden, die all jene Fragen beantwortet, die Einstein sich nie anmasste beantworten zu können.
Verglichen mit Ihrer Genialität und Allwissenheit ist Einstein ein Vollidiot.
@O.S.: Sie sollten sich als Argumentation weniger auf Zitate, Fremdaussagen und auf Literaturverweise anderer Personen beziehen, in der Hoffnung dass Ihre Aussagen dann gehaltvoller daherkommen. Sie glauben, wenn sie den Namen irgend eines Professors oder sonstigen Blablaoiden in die Luft werfen, dasss wir sofort das Schwert in der Rechten auf den Boden stellen, das linke Knie beugen und den Kopf senken. Vertreten Sie doch einfach klar und direkt ihre eigene Meinung, nicht die von anderen Menschen.
Haben sie Probleme?
Ja, wenn ich Ihren Strunz lese. Religös angehauchte Weltverbesserer lösen bei mir gewisse Reflexe aus. Gegenfrage: Sind Sie überfordert zu verstehen was ich meinte? Dann beten Sie doch ne Runde. Evtl kommt die Erleuchtung
Vielen Dank für die Antwort. Ich habe keine weiteren Fragen.
Zum ewigen Geschlechterk(r)ampf noch einmal Ernst Jandl (1925- 2000), Gott hab’ ihn selig:
-schtzngrmm-
schtzngrmm
schtzngrmm
t-t-t-t
t-t-t-t
grrrmmmmm
t-t-t-t
s———c———h
tzngrmm
tzngrmm
tzngrmm
grrrmmmmm
schtzn
schtzn
t-t-t-t
t-t-t-t
schtzngrmm
schtzngrmm
tssssssssssssss
grrt
grrrrrt
grrrrrrrrrt
scht
scht
t-t-t-t-t-t-t-t-t-t
scht
tzngrmm
tzngrmm
t-t-t-t-t-t-t-t-t-t
scht
scht
scht
scht
scht
grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
t-tt
…war das ein 911 er ?
Nö, experimentelle Lyrik, made in austria.
eher ein verbranntes Ventilstössel….
experimentelle Lyrik, made in austria? Jetzt verstehe ich. Könnte es sich hierbei um Ludwig Hirsch handeln, der trotz Ablebens zu singen versucht (ich fand seine Lieder übrigens fast alle toll)
Nein, ein vollständiger Verbrennungsmotor, beno.
@M.Z.
…und ich meinte beim …tsssssssss…schon die Wasserpumpe zu hören
ottos mops kotzt
Dann leidest du heute hier an Pulemie..
Ob Frau oder Mann ist mir total wurst! Hauptsache die Betreuungsmöglichkeiten sind gelöst und NEIN: Krippe gehört nicht dazu, auch TaMu nur bedingt. Die Vollzeitmutter und Hausfrau ist wahrhaftig keine Alteingesessene, das ist wahr. Doch schauen wir zurück, wo war denn die Mama? Hat sie sich selbst verwirklicht und fremde Menschen haben ihre Kinder aufgezogen? Es war doch wohl eher so, dass man vor ein paar Generationen das Wort ZUSAMMENHALT noch gross schrieb. Dazu kommt, dass man die Kinder als Altersvorsorge und Mithilfe im eigenen Betrieb (und somit für seine Existens) brauchte.
F.f.!
Da schaute die Grossmutter welche auch gleich bei einem wohnte und ebenso umsorgt wurde. Man kämpfte nicht alleine um’s Überleben und die Existens. Die Mama und der Papa waren trotzdem irgendwie da UND das Kind war Zuhause, nahm am (langweiligen) Alltag teil, bekam mit wie der Hase des Lebens läuft. Es wurde nicht künstlich bespasst in einer Kinderkrippe, von Pädagogen umzingelt schon im Windelalter.
F.f.!
Und noch etwas: Wir sind nicht vor dem Aussterben bedroht. Soll heissen, es ist nicht nötig, dass jede Frau und jeder Mann ein Kind (oder mehr) haben muss. Und wenn doch, dann bitte nur, wenn die Betreuuung intern gelöst werden kann. Fies? Gemein? Ja, das finde ich auch, ich kann sie auch nicht intern lösen. Doch das heisst dann wohl für die Zukunft: Am Zusammenhalt arbeiten, diesen wieder fördern. Und nicht das Krippenwesen und die Fremdbetreuung.
So, nun bin ich fertig
Lg
F.L.