
Gegen Eier: Als Hühner verkleidete Peta-Models servieren vegane Süssigkeiten in Washington. (Bild: Reuters)
Die Welt wird immer gefährlicher, das ist Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, bestimmt auch schon aufgefallen. Was hatten wir dieses Jahr bereits: Fukushima, Eurokrise und jetzt das Atomwaffenprogramm des Irans. Aber Gefahr für die Menschheit dräut auch direkt vor unserer Haustüre, im Schoss der Familie. Wild gewordene Sexualpädagogen bedrohen den sexuellen Frieden unsere Kindergärtner mit plüschgefertigten männlichen und weiblichen Geschlechtsteilen in Sexboxen. Und jetzt kommen auch noch die Veganer, so eine Art High-End-Körnlipicker, die ihren Kindern nicht nur Fleisch und Milchprodukte, sondern auch das lebenswichtige Vitamin B12 vorenthalten. Veganer nagen damit, so legte ein viel diskutierter Bericht im «Tages-Anzeiger» nahe, nicht nur an Kartoffeln und Rüben, nein, sondern direkt an der Wurzel unserer Gesellschaft, indem sie immer mehr Kinder mit ihrer grotesken Ernährungsideologie indoktrinieren und sie wettbewerbsunfähig machen.
Ja, vielleicht sind Eltern heute für ihre Kinder die allergrösste Bedrohung, wie der «Tages-Anzeiger» festhielt, der aus diesen zwei Fällen, die sich doch immerhin im Zeitraum von nur sieben Jahren abspielten, flugs einen neuen Trend bastelte. Und den Bioethiker Rouven Porz vom Inselspital Bern um eine Stellungnahme bat.
Dieser fasste mal kurz zusammen: Jede Art von Ideologie beinhalte auch ein Quäntchen Fundamentalismus, was ethisch bedenklich sei, denn da Fundamentalisten sich nicht in andere Perspektiven hinein denken könnten, tendierten sie automatisch dazu, andere zu gefährden. Zum Beispiel eben die Veganer. Und da müsse die Gesellschaft eingreifen, hiess es. Eltern, so führte der Ethiker weiter aus, seien dazu verpflichtet, ihre Kinder nach den Werten der Gesellschaft zu erziehen. Deshalb müsse, wo Eltern versagen, die Gesellschaft, sprich der Staat einschreiten. Ein Tabuthema, wie der Bioethiker bemerkt: «Es gibt Momente, in denen die Eltern nicht für ihre Kinder entscheiden dürfen. Weil sie eben manchmal falsch entscheiden.»
Oha, Eltern entscheiden zuweilen falsch? Skandal! Aber zum Glück haben wir diese Schwachstelle auf dem Weg zum kollektiven Glück entdeckt, denn nun können wir Massnahmen ergreifen. Denn Kinder gehören zwar rechtlich ihren Eltern , wie der Bioethiker uns belehrt, nicht aber moralisch ethisch. In dieser Hinsicht, worunter auch Fragen nach Sinn und Unsinn veganer Ernährung subsumiert werden, gehörten die Kinder uns allen.
Ich sympathisiere nicht mit Veganern. Seit man mir in einem Gault-Millaut-Restaurant einmal statt eines simplen vegetarisches Menues ein veganes auftischte und ich während des Essens unkntrolliert aus dem Mund sabberte beim Blick auf all die tierisch leckeren Rahmhäubchen, zartschmelzenden Buttersaucen und Gratins auf dem Teller meines Partners, von denen der meine sorgfältig isoliert wurde, bin ich zum Schluss gekommen: Wenn ich mir die Leber ruinieren will, dann lieber mit Saufen, das wäre für mich und meine Mitmenschen wesentlich lustiger. Und trotzdem würde es mir nicht im Traum einfallen, die halbgaren Weisheiten dieses Bioethikers über die Gefährdung unserer Kinder durch fundamentalistischen Veganismus zu schlucken.
Die Eltern müssten einfach bis zum achtzehnten Geburtstag ihrer Kinder warten, danach dürften sie versuchen, ihnen ihre Ideologie näher zu bringen, sagt Rouven Porz. Sehr gute Idee. Und bis dahin sperren wir die Kinder in staatliche Erziehungsheime, wo sie mit der kollektiven, staatlich beglaubigten und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft anerkannten, ungefährlichen, unideologischen, unfundamentalistischen Wertehaltungen gefüttert werden.
Der Typ hat etwas falsch verstanden. Zuerst müssen wir in aller Deutlichkeit festhalten: Die geschilderten Fälle ideologischer Verwirrung von Eltern, die zur Gefährdung der Kinder führte, sind tragische Einzelfälle, kein Trend. Und ja, Erziehung IST nichts anderes als die Vermittlung einer Wertehaltung. Und wenn es heute einen Trend diesbezüglich gibt, dann doch wohl eher der, dass Eltern eine konzise Wertehaltung in ihrer Erziehung vermissen lassen. Wenn jedes elterliche Fehlverhalten, jede Wertehaltung flugs in eine Ideologie oder fundamentalistische Überzeugung umgedeutet wird und dazu führt, dass den Eltern das ethisch-moralische Recht auf ihre Kinder abgesprochen wird, darf dann jedes Mal der Staat ran, um unseren Kindern die rechte Grundhaltung einzuimpfen? Und welches ist dann die rechte Grundhaltung? Dass eine Schweinswurst zum Mittagessen dazu gehört, dass Fondue mindestens fünf Mal pro Jahr auf dem Menueplan stehen muss?
Wenn es einen Trend zu Ideologie und Fundamentalismus gibt, dann dürfte der nicht in erster Linie bei den Eltern zu suchen sein, sondern bei Journalisten, die Einzelfälle zu Bedrohungstrends hochschreiben, staatlich geprüften Erziehern, die jede Abweichung von der Norm pathologisieren und Bioethikern, die wohl am liebsten Ethikpolizisten auf dem Pausenplatz patrouillieren und die Znüniböxli der Kinder kontrollieren lassen würden, um jeden, nicht den den gemeinsamen gesellschaftlichen Werten entsprechender Snack auszumerzen.



Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub. 


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Es gibt ja nicht nur ideologische Veganer, sondern auch Veganer, die es klar aus gesundheitlichen Gründen sind. Für alle Eltern: Schaut Euch doch bitte Mal den Dokumentarfilm “got the facts about milk” und “forkes over knives” an. “The China Study” als Buch ist auch sehr erhellend. Tut es Euern Kinder zuliebe.
Wer sich vegan ernährt und seine Kinder mit ein bezieht muss sich zu Ernährung etwas überlegen. Ich finde aber auch, den Kindern nur Junk Food zu füttern genauso brutal wie unüberlegt vegan.
Ja, wenn man sich über Fleisch- und Milchproduktion, ihrer heutigen Zusammensetzung mit Medikamenten, Nahrungsabfällen, künstlichen Zusatzstoffen (Dioxin??), ihren negativen Auswirkungen auf die Gesundheit, über die schlimmen Zustände in der Massentierhaltung, informiert, hätte die Schlagzeile von Rau/Porz eigentlich lauten müssen: Kinder mit Fleisch zu ernähren ist unmoralisch.
Kinder mit Fleisch zu ernähren ist nicht nur unmoralisch, da die Kinder ungefragt gezwungen werden, Tiere zu essen. Es ist auch hochgradig ungesund für die Kinder, weil die Kinder grosse Mengen Antibiotika, Gentechfood, Nahrungsabfälle und künstliche Zusatzstoffe, im schlimmsten Fall Dinge wie Dioxin, mitessen oder undeklariertes Gammelfleisch vorgesetzt bekommen. Aus Elternperspektive kann ich schlicht nicht nachvollziehen, wie man so verantwortungslos sein kann und seinem Kind Fleisch gibt.
Also wenn man sich hier über die “Vagner-Hetze” beschwert, sollte man nicht ins gleiche Horn blasen!
Sie vergessen, dass die Tiere nicht per se so belastet sind, sondern über die (pflanzliche!) Nahrung, die ja von den Vegis direkt gegessen wird…!?! Es gibt nicht nur Biogemüse, sondern auch Bio-Tierprodukte…
Sie fragen sich, was die “Vagnerhetze” ist? Leute die gegen Wagner hörende Veganer hetzen…
Tut mir leid, aber in der konventionellen Tierhaltung gibt es keine Bio-Tierprodukte. Lesen Sie bitte eine Seite vorher in diesen Kommentaren die verschiedenen Links zum Tierfutter nach, die gepostet wurden. Bio-Bauernhöfe müssen gesetzlich zwingend einen gewissen Prozentsatz natürliches Futter geben, aber nicht 100%. Es existieren in der heutigen Konkurrenzgesellschaft schlichtweg keine 100% natürliche Tierfütterung mehr. Die Tiere müssen ja ein gewisses Fleisch und eine gewisse Leistung erzeugen, damit das Fleisch verkauft werden kann.
Ich kann die Argumentation der Fleischesser hier einfach nicht mehr verstehen. Die Fakten über Tiernahrung sind hinlänglich bekannt. Selbst wenn es noch einen Hof in der Schweiz geben sollte, der seinen Kühen nur Gras und Heu gibt (was in der Realität schlicht nicht existiert, aber mal als Gedankenbeispiel) – wollen mir die Fleischesser hier ernsthaft weismachen, sie erkundigen sich beim Kauf des Fleisches in der Migros nach dem Futter, das das Tier erhalten hat??? Scherz lass nach.
Seinen Kindern Fleisch zu geben ist einfach verantwortungslos.
Was hier über Fleisch geschrieben wird, ist teilweise der grösste Stuss aller Zeiten. In Zürich müssen jedes Jahr ca. 5 Kinder im Spital aufgepäppelt werden, die von ihren Eltern vegan fast zu tode ernährt werden. Die werden völlig apathisch mit schweren Mangelsysmptomen. Für das Wachstum reicht es einfach nicht. Es ist einfach fahrlässig Kindern eine solch extreme Ernährung aufzuzwingen.
Ich wiederhole gerne zum xten Mal, dass ich ein vegan erzogenes Kind bin, jetzt fast dreissig, Psychologie studiert, arbeite als Therapeutin, lebenslange Volleyballspielerin, mit normalem Aussehen, normaler Gesundheit, normalem Freundeskreis.
Bitte schicken Sie Ihren Kommentar doch den Millionen von Jains, Hindus und Buddhisten, die seit Generationen vegan leben und sich nicht jede Woche in einem Spital aufpäppeln müssen.
@Christian
Es ist fahrlässig, nicht näher jeden Einzelfall dieser ‘mangelernährten’ Kinder zu untersuchen und die GENAUEN Ursachen festzustellen. Nichtwissen der Eltern ist nicht gleich zu setzen mit mangelhafte veganische Ernährung! Wer nicht genau darüber Bescheid weiss, sollte die Finger davon lassen. Ebenfalls solche Kommentare wie von Ihnen unnötige Verunsicherung auf den Plan zu rufen. Es ist in keiner Weise gesundheitsgefährdent, ohne Fleisch zu leben, aber Unwissen darüber KANN lebensgefährlich werden. Also bitte!
Und es fällt hier ja schon seit einer Weile auf, dass die Veganer in diesem Forum extrem viel besser informiert sind über Nahrungszusammenhänge als die Fleischesser. Ich bin selbst nicht Veganerin, “nur” Vegetarierin. Das Unwissen der Fleischesser hier ist wirklich erschreckend. Fünf vegane Kinder pro Jahr im Spital? In welchem? Können Sie mir die Adresse dieses Spitals geben, ich würde gerne selbst nachfragen.
Ich freue mich einfach, dass es offenbar immer mehr Veganer, und offenbar auch sehr belesene, gut informierte, intelligente Veganer gibt. Und, wie sich in anderen Ländern schon gezeigt hat, wird diese Entwicklung zunehmen.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Kinder-vegan-zu-ernaehren-ist-unmoralisch/story/28522474
Nicht alle Ärzte können blöd sein
Quelle auch aus dem Tagesanzeiger
Sind Jonas’ Eltern ein Einzelfall? Leider nein, sagt Oswald Hasselmann vom Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen. Es gebe immer wieder Eltern, die ihre Kinder vegan ernährten, bis sie krank würden. «In den letzten drei Jahren hatten wir sieben solche Fälle – und das war wohl nur die Spitze des Eisberges. Alle diese Kinder waren unterernährt, in ihrer kognitiven und emotionalen Entwicklung deutlich verzögert, apathisch.
http://www.tagesanzeiger.ch/taplus/standard/Frage-des-Tages-Sollen-Eltern-ueber-die-Versorgung-ihrer-Kinder-bestimmen/story/11424284
Quelle zu obigem Zitat
Es gibt keine Grund an den Aussagen des Arztes zu zweifeln.
Einige mögen vegan vertragen, andere halt nicht.
Christian, Sie zitieren hier als einziges genau die Tagi-Artikel, die von M. Binswanger hier im Blog ja gerade kritisiert und in Frage gestellt werden. Das ist etwas merkwürdig. Haben Sie die vielen Leserbriefe im Tagi vom letzten Freitag gesehen, die sich über diese Artikel empörten? Da war auch ein Mediziner drunter. Kein einziger dieser Leserbriefe gewann den Aussagen von Herrn Porz etwas Positives ab. Alle waren einhellig der Ansicht, dass hier misinformiert werde über vegane Ernährung. Lesen Sie es nach.
Ich mag z.B. grüne Pistazzien, einfach Natur, hab da beim letzten Einkauf noch ein Plastiksäckchen Wasabi Coated Peanuts gekauft, habs ausprobiert, hat mir einfach nicht geschmeckt und ich habs wieder rausgespuckt. Müssen wir nach wie vor alles runterwürgen, wenn es einfach nicht schmeckt ? So wurden wir sozialisiert, nach alter Väter Sitte – S^wird gässe, was uf e Tisch chunnt -, als hilflose Kinder wussten wir ja nicht was DNA etc. war, Hauptsache in dieser Phase war einfach die Muttermilch, auch Kälbchen brauchen Milch zum überleben, halt von der Mutter Kuh, früher gab es Ammen, na und…
Ja, Kälbchen brauchen Milch, ein paar Monate, in der Säuglingsphase, und danach fressen sie nur noch Gras. Nach der Säuglingsphase brauchen sie keine Milch mehr. Der Mensch bekommt Muttermilch für die Säuglingsphase. Danach braucht er ebenfalls keine mehr.
Es war in der Evolution des Menschen ein Riesenvorteil, dass Milch während des ganzen Lebens verträglich war und nicht nur während den ersten Lebensjahren. Deshalb hat sich diese Eigenschaft bei fast allen Mnschen in fast in allen Teilen der Welt durchgesetzt. Der Mensch ist für vegane Ernährung nicht geeignet auch wenn es Individuen gibt, die dies offensichtlich ein paar Jahre lang durchhalten. Der Darm ist viel zu kurz, das ist auch der Grund weshalb man mit rein pflanzlicher Ernährung dauernd Winde hat, um es schön zu sagen. Auch das Gebiss des Menschen ist nicht wie bei einer Kuh
Es gibt Individuen, die so leben. Ich wurde vegan erzogen, meine Eltern sind seit 50 Jahren Vegetarier, seit über dreissig Jahren Veganer, ich seit bald dreissig vegan. Meine Eltern sind über sechzig, ich fast dreissig. Wir sind alle bei guter Gesundheit ohne Mangelerscheinungen. Herzliche Grüsse, Lisa
@ILisa: Sag ich ja, es geht schon und manche vertragen das auch. Das beweist aber nicht, dass ihr länger oder gesünder leben werdet. Ausserdem ist es nicht möglich, ohne tierische Proteine und gewisse essentielle Amonosäuren (die halt teilweise in Pflanzen nur in geringen Spuren vorkommen) genügend Masse (Muskulatur) aufzubauen um kräftig zu sein. Ihr schont einfach die Ressourcen dieser Welt und das ist vor allem schön für die Anderen.
Ähm… ich habe genügend Muskeln aufgebaut. Habe meine ganze Jugend Volleyball gespielt, gehe heute noch regelmässig joggen, sehe “normal” aus. Was für Hexenmärchen werden da über vegane Menschen in der Schweiz verbreitet? Seht doch mal über den Tellerrand hinaus! Es gibt nicht nur die Bauern-Milch/Fleisch-Lobby-Schweiz, es gibt noch Millionen andere Menschen da draussen, die offenbar vegan alle mit “genug Muskeln” überleben!
Da kommt mir gerade ein herrlicher Link in den Sinn: Der stärkste Mann Deutschlands ist Vegetarier und neuerdings vegan! http://www.youtube.com/watch?v=MdgejliFJO
Liebe Leute. Solche Muskelmennschen, nehmen ca. 1 bis 4 gr Protein pro Kg Körpergewicht pro Tag zu sich in Form von Protein- bzw. Aminosäuren Zubereitungen. Da reicht Blumenkohl und Kartoffeln sicher nicht.. Ausserdem noch Wachstumshormone und Steroide (wahrscheinlich aus Power-Rüben, haha) anders ist ein solcher Muskelberg nicht möglich. Ob das dann vegan ist????? Ausserdem liest man auf Youtube dass man ihn sieht Schnitzel essen. Also so ein dummes Beispiel ist einfach nicht glaubwürdig.
@Christian: Es gibt selbstverständlich veganes Proteinpulver. Es gibt viele vegane Ergänzungsmittel, sei es Protein/Vitamin A/C/D/B12. Erhältlich in Migros, Coop, Reformhaus etc.
Herzig finde ich auch, dass Sie einen youtube-Anklicker zitieren, der unter ein Video schreibt, er habe Patrick ein Schnitzel essen sehen. Patrick Bamboumian ist bekennender, aktiver Veganer & wieder einmal verstehe ich nicht, wieso die Fleischesser einfach nicht akzeptieren wollen, dass es (weltweit Millionen) Menschen gibt, die so leben.
Patrick Baboumian hat vor 2 Jahren ein bisschen Fleisch gegessen, den Rest von 6 Jahren lebte er vegetarisch. Er streitet dies auch nicht ab. Inzwischen ist er überzeugter Veganer. Ich weiss nicht, was das den Fleischessern bringen soll, wenn jemand 6 Jahre vegetarisch lebt und dann mal für ein paar Monate ein bisschen Fleisch isst, dem inzwischen komplett abgeschworen hat und sogar überzeugt vegan isst. Das war eine persönliche Entwicklung von ihm, und er wäre ohne diese Fleischphase sicherlich nicht komplett in sich zusammengefallen.
Und Patrick B. ist übrigens kein “dummes” Beispiel, er studiert und schreibt eine Diplomarbeit in Psychologie. Es geht hier nicht darum, ob man seine persönliche Vorliebe für den Kraftsport teilt und den “toll” findet, sondern einfach um ein Beispiel eines starken und intelligenten Menschen, der sich Gedanken um seine Nahrung macht.
Es gibt übrigens zahlreiche Sportler, die ganz oder phasenweise nur vegan leben. Dazu gehört zum Beispiel Carl Lewis. Dieser ernährte sich vegan, weil er davon überzeugt war, so eine Leistungssteigerung zu haben.
http://www.earthsave.org/lifestyle/carllewis.htm
@Christian: 75% der Weltbevölkerung sind laktoseintolerant, das ist also nicht wahr, was du da oben schreibst von wegen “in fast allen Teilen der Welt”. Einzig Mittel- und Nordeuropa, USA/Kanada und ein afrikanischer Nomadenstamm, der sich von Kamelmilch ernährt, haben diese Anpassung gemacht.
Die Tragik: Bei Hungesnöten in Afrika, Asien oder wo auch geben Rotes Kreuz und Co. regelmässig milchzuckerhaltige Nahrung ab, was bei den betroffenen Durchfälle auslöst. Eine Dummheit sondergleichen.
Es gibt einige vegane Sportler. Veganer Eishockeyspieler in der NHL (Nordamerikanischer Eishockey-League und beste League für E’hockey weltweit) ist Georges Laraque
http://houseofverona.com/raw-vegan-nhl-player-stays-muscular-with-these-foods/
In der Schweiz gibt es in der Nationalliga A einen veganen Eishockeyspieler, Andreas Hänni vom SC Bern, hier ein Interview in der Berner Zeitung http://www.bernerzeitung.ch/sport/hockey/SCBVerteidiger-Haenni-Der-Kontrast-haette-kaum-groesser-sein-koennen/story/24490678
Aber nein, es gibt natürlich keine nnormalen Veganer.
Es gibt einen veganen Eishockeyspieler in der Nati A, Andreas Hänni vom SCB. Er ist ebenfalls seit Jugendlicher Veganer. Es gibt interessante Interviews mit ihm, siehe hier:
http://www.bernerzeitung.ch/sport/hockey/SCBVerteidiger-Haenni-Der-Kontrast-haette-kaum-groesser-sein-koennen/story/24490678
erstens: mit dummes Beispiel miente ich nicht die Person sondern einen Bodybilder als Beweis, dass man vegan stark werden kann. Die Wchstumshormone sind übrigens sicher nciht aus Kohlköpfen extrahiert sondern aus T
zweitens: ihr bestätigt ja jetzt selbst, dass die die vegane Ernährung nicht genug leifert um so auszusehen, da reicht auch ken fleisch sondern es ist so wie ich sagte, da wird einfach ergänzt, da spieltes natürlich keine Rolle aus welchen quellen ihr die essentiellen aminosäurne und vitamine nehmt. Die Amoinosäuren und vitamine sind immer dieselben molküle unabhängig von der quell
@ Christian: Richtig, um so auszusehen wie Patrick, reicht vegane Ernährung nicht aus. Fleischernährung übrigens auch nicht. Da wird in allen Fällen zu Nahrungsergänzungsmitteln gegriffen. Der Punkt war, dass es auch mit veganer Ernährung kein Problem ist. Nochmal weise ich auf den veganen Eishockeyspieler der Nati A, Andreas Hänni vom SCB, hin, und das interessante Interview mit ihm.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/hockey/SCBVerteidiger-Haenni-Der-Kontrast-haette-kaum-groesser-sein-koennen/story/24490678
@ Christian, da in diesem Forum gesagt wird, Veganer könnten nicht genügend Muskeln aufbauen/seien sowieso alle Dünnchen/ungesund, werden hier Bsp. gezeigt, die das Gegenteil beweisen. Sei es Carl Lewis, Leichtathlete, NHL-Eishockeyspieler Georges Laraque, Nati A-Spieler Andreas Hänni oder andere. Weitere vegane Sportler kann man hier einsehen:
http://www.bestveganguide.com/vegan-athletes.html
Auch ich verstehe nicht, wieso die Fleischesser fast schon einen Zwang haben, dagegen anzukämpfen, dass es offenbar Veganer gibt auf der Welt, die auch noch gesund & sportlich sind. Akzeptiert es doch!
@ tsts: Wenn mir jemand sagt, dass er Ökostrom bezieht und Mülltrennung begeht, sage ich ihm dann, aber es gibt doch gar kein Umweltproblem und ich finde bedenklich, was Du tust, nur weil ich es selbst nicht tue? Nein, ich sage ihm, ich finde das gut. Wieso müssen hier die Fleischesser die Veganer die ganze Zeit kleinreden, sagen, das gibt es doch alles gar nicht? Wieso respektiert Ihr nicht einfach, was diese Menschen tun? Das ist das Problem, wenn Ihr es einfach akzeptieren und respektieren würdet, wären Leute wie Lisa nicht gezwungen, immer wieder neue Sachen zu posten.
@Flöhchen: Jetzt verwechseln Sie mich, ich habe nie etwas geschrieben von ungesund oder falsch. Ich sage nur, es sei per se nicht besser! Jemand der vegan lebt und drei mal pro Jahr sich das in Indien von seinem Guru bestätigen lässt, tut der Umwelt (und somit den Tieren) sicher mehr Schaden an, als wenn der Alpöhi dreimal pro Jahr ein seiner Ziegen schlachtet!
Auch hier macht die Dosis das Gift! Jeden Tag Filet ist sicher nicht wirklich schädlicher als jeden Tag aus Asien importierter Reis!
Und noch einmal: Im Moment werden Veganer eher grossgeredet! Oder sehen Sie hier irgendeinen Fleischesser der eine Liste von anderen grossartigen Fleischessern postet?! …„wären Leute wie Lisa nicht gezwungen, immer wieder neue Sachen zu posten“… Also von Zwang kann hier keine Rede sein. Weshalb muss jemand (ist nicht auf Sie persönlich bezogen Lisa) unbedingt seine Meinung zu diesem Thema aufdrücken? Und ja, Veganersein ist eine Meinung nicht ein wissenschaftlicher Fakt.
Das meiste Soja, das für die Tofuproduktion hierzulande gebraucht wird, wird meines Wissens in Europa (u.a. in Österreich) angebaut. Das Soja für die Tiernahrung hingegen kommt meist aus Übersee.
Hier nochmals der Link zu Patrick B (der andere funktioniert nicht), “strong man” (stärkster Mann Deutschlands), seit Jahren Vegetarier und neuerdings auch Veganer
http://www.youtube.com/watch?v=MdgejliFJOE
Patrick Baboumian ist ein hervorragendes Beispiel gegen alle diese seltsamen, mittelalterlichen Vorurteilen gegen Vegetarier/Veganer, ein gutes Beispiel für einen kräftigen, intelligenten Vegetarier, inzwischen Veganer. Er hat die strong man Meisterschaften gewonnen, ist stärkster Mann Deutschlands, jetzt nimmt er an den Weltmeisterschaften teil. Er hat Matura auf der Abendschule nachgeholt, studiert jetzt Psychologie und schreibt eine Diplomarbeit. Es gibt über ihn zahlreiche Videos auf youtube oder Links, siehe z.b.
http://www.youtube.com/watch?v=tF5ZD7vy3t0&feature=related
Und wer kontrolliert, was er wirklich isst? Gibt auch welche, die sich nur mit Licht ernähren, Breatharianismus… bloss wenn’s ernst gilt, und wirklich überprüft wird, ist fertig mit der Religion.
@Francesca: Ich dachte genau an dasselbe, als ich all die Sportlerbeispiele las…
Auf welche Zusatzpräparate zurückgegriffen wird, wird wohl lieber nicht so laut verkündet…
Ihr seid wirklich witzig. Auf Zusatzpräparate greifen die meisten Sportler zurück, egal, wie sie essen. Der Punkt, um den es ging, ist, dass nebenher keine Fleischnahrung nötig ist. Diese Sportler, wie man zum Beispiel beim Nati-A-Spieler Andreas Hänni vom SCB sieht, essen asiatische Currys mit Tofu, viel Gemüse und Früchte, Teigwaren, Reis, Kartoffeln, Soja- oder Reismilch, und sind “trotzdem” kräftig.
Was ich an der ganzen Diskussion hier am interessantesten finde ist, wie die Fleischesser sich mit Händen + Füssen wehren. Nein, es darf einfach nicht sein, dass Veganer gesund sind! Es kann nicht sein! Ihr entlarvt Euch ein bisschen selbst.
Übrigens Sportler nehmen praktisch alle irgendwelche Kraftmittelchen, Leichtathleten/Bodybuilder/Velofahrer etc. ganz sicher. Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob man Fleisch o. vegan isst. Interessant ist ja nur, dass es keine Fleischnahrung braucht, um Spitzensportler zu werden. Aber ich bin sicher, die Fleischesser werden auch das nicht akzeptieren
Ich weiss von einer Sportlergruppen im Hochleistungssport, die auf Anraten des Trainers auf vegetarische Ernährung umgestellt haben. Mit positivem Effekt auf die Gesundheit (selber deklariert). Aber leider auch Verlust von Schnell- und Explosivkraft.
@ fitzil: Genau das Gleiche fällt mir auch auf. Man könnte ja als Fleischesser auch akzeptieren, dass es offenbar vegane Spitzensportler gibt. Stattdessen sträubt man sich hier, als ob es um Leben und Tod ginge, gegen diesen nun mal existierenden Fakt. Das finde ich ziemlich verdächtig und spricht einfach nur für eines, nämlich dass Euch angesichts “lebender” Beispiele die Argumente ausgehen.
Weitere bekannte Personen : Chelsea Clinton, Tochter von Bill: vegan. Bryan Adams: Seit 20 Jahren vegan. Joaquin Phoenix, Hollywoodschauspieler: vegan. Alicia Silverstone: vegan. UND SO WEITER.
Ich selbst bin ja vegan erzogen und habe übrigens meine ganze Jugend Volleyball gespielt, ohne Kraftmittelchen zu nehmen.
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Ich habs hier im Forum schon mal geschrieben: Die Schweiz ist immer hintendrein. Ich wurde vor 20 Jahren Vegetarierin und musste mir den gleichen Blödsinn anhören wie heute die Veganer. Es gibt soviele Veganer in der Welt, sogar prominente, sogar Spitzensportler, es gibt Schriftsteller, Künstler, Schauspieler, die alle kennen und die vegan essen (Bsp. Moby, Sänger = vegan), es gibt sogar Mediziner, Ärzte, die es tun – aber die Schweizer wehren, wehren, wehren sich – nein, es darf nicht sein! Da stimmt garantiert was nicht! Zum Glück lassen sich diese Entwicklungen aber nicht aufhalten.
Ja aber Nora. Die Schweiz ist das beste Land wo gitz, die anderen haben uns jetzt gar nichts voraus und wir müssen sicher nicht jeden Furz mitmachen!
Bezüglich berühmter veganer Musiker: Nicht nur Bryan Adams und Moby sind Veganer, sondern z.B. auch Thom Yorke, der Sänger von Radiohead.
Berühmte vegane Schauspieler sind nicht nur Alica Silverstone und Joaqin Phoenix, sondern z.B. auch Alec Baldwin (sehr aktiv!) Daryl Hannah, Casey Affleck (Bruder von Ben Affleck) oder Emily Deschanel, die Hauptdarstellerin der bekannten Serie “Bones”.
http://www.youtube.com/watch?v=FWRvIGI5rJY
Und auch interessant: Pamela Anderson ist überzeugte Vegetarierin.
Sie alle haben interessante Dinge zu sagen, geht doch mal durch youtube oder durchs Internet!
@I.Freysiniger: Es ginge beim Punkt der Zusatzpräparate ja eher um den Punkt der Scheinheiligkeit, da viele solche Präparate ohne tierische Produkte nicht möglich sind…
Zumal es auch kein Gemüse gibt, dass ohne tierische Mithilfe gedeien würde….
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin da sehr tolerant. Aber ich erwarte dann auch eine gewisse Konsequenz….
Es wurde hier ja schon erwähnt, es gibt auch vegane Politiker. Beispiele:
- Dennis Kucinich, ehemaliger Präsidentschaftskandidat für die USA http://www.youtube.com/watch?v=qMt9_qgDfLE,
- Chelsea Clinton seit klein (Tochter von Bill Clinton) – Bill Clinton hat sich übrigens neuerdings zu einer “fast veganen Ernährung” bekannt, siehe sein Interview auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=R3ied_AD4iE. Wieso? Aus GESUNDHEITLICHEN Gründen. Schreck (für die Fleischesser) lass nach.
Dass Zusatzpräparate ohne tierische Produkte schwer möglich seien, solche Aussagen machen mich fassungslos. Es gibt tonnenweise Zusatzpräparate, die vegetarisch oder vegan sind. Sogar in den grossen Ketten wie Migros, man muss einfach kurz nachfragen oder nachlesen, was drin ist. In Reformhäusern sowieso zig Dinge erhältlich! Es organisieren sich z.B. vegane Bodybuilder sogar gemeinsam für solche Produkte. Siehe z.B. die Seite der “vegan Bodybuilder”. http://www.veganbodybuilding.org/supps.htm
Bitte hier nicht einfach irgendetwas erzählen!
Ganz ehrlich, es wäre mir lieber, Pamela würde ab und zu ein Huhn verspeisen, als dass sie mit Thommy Lee mit dem Motorboot über den Ozean rauscht, in eine Bucht geht und vor den Augen der armen Riffbewohner Sex hat!
Oder dass Daryl im nächsten Film keine Lederhose anziehen muss… oder dass ja keine Gelatine für die künstlichen Innereien bei Bones verwendet wird… etc.
Wie gesagt, es ist wirklich lobenswert, vegan zu sein, aber in endgültiger Konsequenz kaum durchzuziehen…
Ich sage ja nicht, dass es sie nicht gibt. Aber wirklichwirklich tierfreie Produkte (auch Verpackung und Pillenkapsel gehören dazu) sind wirklich selten…
Was hier erzählt wird, ist wirklich teilweise bedenkliche Nicht-Information. Googlen Sie doch einfach “vegan supplements” oder ähnliches. Es gibt tausende Produkte weltweit für Spitzensportler, “suitable for vegetarian and vegan diets”. Aus vielen spontan herausgegriffen einige Beispiele:
http://www.gvtc.co.uk/
http://www.nextag.com/vegan-protein-powder/stores-html
http://veganfitness.de/index.php/cat/c1_Protein—Eiwei-.html
http://store.veganessentials.com/vegan-iron-by-veglife-p1741.aspx
http://www.veganbodybuilding.org/supps.htm
http://www.bodybuilding.com/fun/kristi16.htm
Veganern geht es darum, den grösstmöglichen Beitrag gegen Tierleid, Umweltverschmutzung, Welthunger und ungesunder Ernährungsweise zu liefern. Niemand redet davon, dass sie zu 100% die Welt retten können, dass sie gar nichts zu Umweltverschmutzung oder Tierleid beitragen, sondern es geht um eine Optimierung, im Sinne von “weniger Leid ist besser”.
Es gibt übrigens Schauspieler, die darauf bestehen, keinen Pelz oder Leder zu tragen für einen Film, wenn darin so was vorkommt, ist es künstlich.
@ Lisa: Du hast es hier mit harten Brocken zu tun und wirst hier noch tausend Links für berühmte vegane Personen, für vegane Kraftmittel für Sportler posten können, und es werden Dir die Fleischesser immer noch zurückschreiben, dass es diese veganen Kraftmittel gar nicht gibt – oder nur kaum erhältlich oder selten oder gar nicht da oder sowieso…. Es ist wirklich interessant, hier eins zu eins zu beobachten, wie harte Fakten einfach abgetan werden, weil man sie nicht wissen will. Aber kleiner Trost an Dich, offenbar gibt es hier auch einige, die Deine Infos neugierig lesen. Danke!
Und genau mit dem Punkt habe ich hier in der Diskussion Mühe, im Moment (jetzt im Moment) lese ich eher Fleischfresserbashing und Glorifizierung von Veganern.
Es ist doch schon etwas eingebildet zu meinen, nur weil man vegan oder vegetarisch lebt, zu meinen, man leiste den grösseren Beitrag als Fleischfresser…
Also, hier noch ein paar Links zu veganen Kraftmittelchen (es gibt Millionen dieser Links im Internet)
http://www.professionalsupplementcenter.com/Vegan.htm
http://www.veganproteins.com/
http://store.veganessentials.com/vegan-iron-by-veglife-p1741.aspx
http://www.bodybuilding.com/fun/mahler53.htm
Wenn man alle Infos, die hier – mit Quellen belegt – in diesem Forum gepostet wurden, zusammenfasst, kommt man ganz klar zum Schluss, auf Fakten basierend, dass die Fleischnahrung ziemlich viele Probleme enthält, welche mit der veganen Ernährung wegfallen. Was die Ernährung von Kindern betrifft, bin ich der Überzeugung, dass es aufgrund all dieser Fakten hochgradig problematisch ist, seinen Kindern Fleisch zu geben und dadurch vor allem ihre Gesundheit zu gefährden, aber auch sie in Dinge wie Massentierhaltung, Umweltverschmutzung, Welthunger etc. miteinzubeziehen, ohne sie zu fragen.
@tsts: Ich kann kein Bashing sehen. Lisa postet hier einfach Fakten, belegt mit Quellen, und sie hat noch nie etwas Böses gegenüber irgendjemandem gesagt. Ein einziges Mal sagte sie, dass es sie fassungslos mache, dass man hier etwas einfach sage, was nicht stimmt. Das ist kein Bashing. Ich finde ihren und den Ton der meisten anderen hier sehr respektvoll. Im Gegenteil reagieren hier die Fleischesser auf die geposteten Fakten mit irgendwelchen nicht belegten, nicht wahren Aussagen und verhalten sich dadurch fragwürdig.
@ Karla, sorry, hätte nicht als ein Angriff auf eine bestimmte Person gelten sollen. Aber im moment lese ich nur, wie toll und welche tollen Leute vegan sind (ok und lese einen Angriff auf die Fleischfresser). Und so Fakt ist das auch wieder nicht! Gerade Soja und Reis (die eher am anderen Ende der Welt wachsen) dienen sicher nicht der Umweltschmutzverminderung!
Selten so viel Stumpfsinn gelesen. Fleischverzicht wegen den Inhaltsstoffen.?????????? Praktisch alle Stoffe sind ebenfalls in Pflanzen enthalten. Und wen ich Tabletten schlucken muss um mich richtig zu ernähren, dann läuft etwas falsch. Dass man sich vegan ernähren kann, bezweifle ich nicht,. Ich Bezweifle jedoch die Kompetenz der meisten Veganer sich richtig zu ernähren. Das gibt immerhin gute Arztkunden.
Auch das wurde hier schon beantwortet. Erstens ist es in der Medizin extrem umstritten, ob das überhaupt stimmt, dass Veganer sowieso B12 nehmen müssen. Es gibt genügend Veganer, die nicht supplementieren und keine Mängel haben. Zweitens ist es die künstliche Nahrungsmittelproduktion, die die Bakterienkulturen, die B12 im Boden produzieren, welches auf Pflanzen landet, minimiert. Es hätte sonst genügend B12 auch auf (unbehandelten) Pflanzen. Wie gesagt gibt es in Indien Millionen von Menschen, die B12 nicht supplementieren und vegetarisch oder vegan leben.
Ich habe nicht geschrieben, dass es nicht funktioniert. Nur das die meisten unfähig sind. nebenbei, ich habe ein bisschen gegoogelt und nichts über Veganer in Indien gefunden, nur über Vegetarier.
,,nichts über Veganer in Indien gefunden,,
Die sind ausgestorben!
Ruedi, die deutsche Version und die englische (=original) des Filmes Home haben unterschiedliche Aussagen. Die von Ihnen erwähnten Punkte sind nur in Ihren Kommentaren im RSS feed sichtbar geblieben. entweder wurden sie entfernt oder sie hängen in der Warteschlaufe. dass sie im rss feed sind deutet aber darauf hin, dass sie entfernt wurden. die englische Version übrigens stellt den Zusammenhang zu Gentechnologie sehr klar dar und dass dieser Trend nichts mit dem Konsumverhalten zu tun hat. dass diese Zusammenhänge, siehe auch dazu die Beiträge von vero, entfernt wurden, sagt , dass diese Zusammenhänge verheimlicht werden und der Druck dazu in deutschsprachigen Medien offensichtlich sehr stark ist.
Katharina ich habe auf youtube keine Deutsch gesprochene Version von Home gefunden. Soweit ich es erfasst habe ist es die Original Englische Version mit Deutschem Untertitel der über CC aktiviert werden muss.
Die Beiträge waren da gingen dann ins off, warum? Keine Ahnung! Fehler oder Absicht? Vielleicht war die Pressefreiheit gerade in der Kaffeepause. Oder sauer wenn die 600er Grenze geknackt wird, wie auch immer. Noch dreht sich die Erde mit uns Menschen ums Geld, aber sie arbeiten daran mit Vollgas, das alles wieder so wird, wie vor 4 Milliarden Jahren.
Nichts gefunden über Veganer in Indien mit google? Ich weiss ja nicht, wie objektiv hier gegooglet wird:
http://www.indianvegan.com/ahimsa_and_vegan.php
http://vegan-india.blogspot.com/
Um nur mal zwei zu nennen. (Englisch googlen hilft in diesem Fall, da in Indien bekanntlicherweise ja nicht Deutsch gesprochen wird).
Nur schon über wikipedia kann man die 25% Vegetarierquote in Indien nachlesen, über zig Links. Dass die Inder nicht immer zwischen vegan & vegetarisch unterscheiden liegt daran, dass sie oft “vegetarian” und “strict vegetarian” (anstelle von vegan) gebrauchen.
Indian vegan society:
http://indianvegansociety.com/
Es gibt einige Links zu Veganism/India (englisch googlen):
Z.B:
http://www.indianvegan.com/ahimsa_and_vegan.php
Nebenbei bemerkt, in Asien wird eher die Bezeichnung “vegetarian” und “strict vegetarian” verwendet. Das weiss jeder, der da schon gereist ist und sich nach veganen Restaurants, die so bezeichnet werden, umgesehen hat.
In Asien gibt es übrigens zahlreiche Familien, die nicht aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen vegan leben, einfach, weil siesich Fleisch nicht leisten können und in einer Gegend leben, wo es keine Milchwirtschaft gibt.
Auch vor allem in Nordamerika boomt die vegane Ernährungsweise. Dort leben 7.3 Millionen Menschen vegetarisch (= Einwohnerzahl der Schweiz) und ca. 1 Million vegan, Tendenz steigend. http://www.raw-food-health.net/NumberOfVegetarians.html
Ein bekanntes Buch ist auch “The indian vegan kitchen”. Ich koche oft daraus:
http://www.amazon.com/Indian-Vegan-Kitchen-Healthy-Homestyle/dp/0399535306
1960 wurde z.B. die Amerikanische Vegane Gesellschaft gegründet, es gibt einen weltweiten Vegan-Tag (1. November), es gibt vegane alljährliche Strassenfeste in Amerika und so weiter… Chelsea Clinton, die Tochter von Bill Clinton, ist seit kleines Mädchen vegan. Bryan Adams, seit 20 Jahren Veganer, erzieht seine Tochter vegan. Es gibt soviele Veganer und offenbar weiss das hier in der Schweiz einfach niemand. Ich frage mich, wieso.
http://www.americanvegan.org/
Dennis Kucinich, Angehöriger des US-Kongresses (Parlament) und früherer Präsidentschaftskandidat für die Demokraten, ist seit über 15 Jahren Veganer.
http://www.youtube.com/watch?v=qMt9_qgDfLE
Die indischen veganen Jains gibt es übrigens seit 5./6. Jahrhundert VOR Christus (nachlesen über wikipedia link Jainismus mit Verweis auf weitere Quellen). Seit über 2000 Jahren hält sich diese Religion, deren Angehörige sind trotz veganer Ernährung weder ausgestorben und sind heute über 4 Millionen Menschen.
Googlen für Indien muss man halt auf Englisch. Ergänzend noch z.B.
http://www.indianvegan.com/ahimsa_and_vegan.php
http://vegan-india.blogspot.com/
Oder wie wäre es mit dem Kochbuch “The indian vegan kitchen”? http://www.amazon.com/Indian-Vegan-Kitchen-Healthy-Homestyle/dp/0399535306
In Nordamerika leben auch Millionen vegetarisch oder vegan. Vegan je nach Quellen 3 Millionen oder 1 Million.
http://www.vegetariantimes.com/features/archive_of_editorial/667
In Deutschland leben ca 80′000 Menschen vegan, in Grossbritannien ca 200′000. Wobei diese Erfassung schon ein, zwei Jahre alt ist, man kann also davon ausgehen, dass es noch ein paar mehr sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus
Für alle Länder zusammengezählt leben weltweit Millionen Menschen vegan, mehr als die Einwohnerzahl der gesamten Schweiz. Ich frage mich, wieso hier einige das einfach nicht akzeptieren.
Die Jains, eine in Indien beheimatete Religion, dem Buddhismus zuzuordnen, sind Veganer. Siehe den Link und dann unter “Ethik”. Ihre Religion beruht auf dem Prinzip der Gewaltlosigkeit. Sie haben das Ideal der Nichtverletzung von Lebewesen. Sie ernähren sich ausschliesslich so, dass dafür weder Tier noch Pflanze sterben muss (also essen sie z.B. Äpfel, aber nicht den Apfelbaum bzw. sie reissen keinen Salat aus).
Dem Jainismus gehören etwa 4.4 Millionen Gläubige an, davon 4.2 Millionen in Indien.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jainismus
Wenn man all das liest und sich über all das informiert, wird die Schlagzeile von Simone Rau/Rouven Porz “Kinder vegan zu ernähren ist unmoralisch” immer peinlicher. All diese Fakten über weltweit lebende Veganer, teils aus ethischen Gründen, über die problematische heutige Fleischproduktion, über das ungesunde, verseuchte Fleisch, all die Dokumentarfilme über den Gesundheitseffekt vegetarischer/veganer Ernährung, all diese Infos – und der Tagi hat so einen unaufgeklärten, ideologischen, reaktionären Artikel abgedruckt. Wirklich bedenklich.
Die Veganer in Mumbai, der grössten Stadt Indiens, haben sich hier organisiert:
http://mumbaivegans.blogspot.com/
Die Veganer von Delhi hier:
http://delhivegans.blogspot.com/
Ähnliches findet man für jede Stadt in Indien.
Veganer in Bangalore, Indien:
http://veganbengaluru.wordpress.com/
Holy Cow vegan recipies (veganer Rezepteblog in Indien):
http://www.holycowvegan.net/
Veganes Sanctuary in Mumbai, Indien
http://sharan-india.org/
PETA India:
http://www.petaindia.com/
Es ist eine Tatsache, dass die Lebenserwartung seit Jahrzehnten steigt. Es ist auch eine Tatsache, dass die Leute nicht nur älter werden sondern auch gesünder älter werden. Und, man stelle sich das einmal vor, fast keiner von diesen gesunden Alten hat sich vegan ernährt. Viele haben sich sogar während und nach dem 2 Weltkrieg sehr schlecht ernährt und in den Wirtschaftsboomjahren danach sehr fleischreich und fettig. Vegane Ernährung ist einfach eine Form von Wohlstandverblödung, eine Idee, dass man sich durch richtige Ernährung von allem heilen kann.
All die Asier, welche sich vegan ernähren, als wohlstandsverblödet zu bezeichnen, finde ich ziemlich zynisch.
Man muss unterscheiden ob sich Leute vegan Ernähren weil sie arm sind oder weil eine Ideologie dahinter steht. Mit zunehmendem Wohlstand steigt der Fleischkonsum in China und Indien. Die sind nicht vegan, weil sie etwas spezielles glauben sondern weil sie sich Fleisch einfach ncht leisten können.
Ich bitte, diesen Link zu lesen:
http://www.indianvegan.com/ahimsa_and_vegan.php
Die Inder, die vegan leben, tun dies zu einem grossen Teil aus ethischen, im Hinduismus gründenden Argumenten. Ebenso die Buddhisten, die dies tun (vor allem die Jains).
Ja, es gibt zusätzlich auch Inder oder Asiaten allgemein, welche vegan leben, weil sie arm sind. Wohlstandsverblödet sind wohl weder die Hindus, die dies aus ethischen Gründen tun, noch diejenigen Familien, welche aus Armut so leben.
@Lisa Freysinger
Ich bin ganz Ihrer Meinung und weiss aus persönlicher Lebenserfahrung mit einem buddhistischen Partner – auch wenn er sich nicht vegetarisch ernährt – und dessen Umfeld, dass es eine ethische Komponente hat, vegetarisch oder vegan zu leben. Das hat mit dem Respekt dem tierischen Wesen gegenüber zu tun. Es ist auf keinen Fall gesundheitsgefährdend – das ist herbei geredeter Unsinn da einfach Millionenfach widerlegt! Der Mensch braucht kein tierisches Eiweiss um zu überleben und wurde hier fast schon wissenschaftlich erklärt. Es gibt soviele leckere vegetabile Gerichte…hmm!!
@liebe Lisa. Die Inder, Hindus und Buddhisten sind wohl nicht wohlstandsverblödet, da hat es einfach Tradition. Trotzdem glaube ich, dass Veganismus in Europa und Amerika eher eine Form eines Glaubensbekenntnisses ist als eine auf Fakten beruhende gesunde Lebensform. Ausgehend vom Nährstoffbedarf eines Menschen ist es sicher eher ein Gesundheitsrsiko. Sobald man krank wird und mehr Nährstoffe braucht, macht sich dies bemerkbar indem man länger an Erkältungen leidet oder mit Infektionen kämpft als sich Normalernährende. Aber wie gesagt, ihr schont die Umwelt.
Zitat lisa Freysinger: ,,Veganern geht es darum, den grösstmöglichen Beitrag gegen Tierleid, Umweltverschmutzung, Welthunger und ungesunder Ernährungsweise zu liefern,,
Trugschluss! Klar befriedigt die Nahrungsmittelindustrie den Markt der Vegetarier mit Pflanzlichen Nahrungsmittel-Konzentraten.
Folge davon ist Umweltzerstörung und Förderung von Monokulturen und Künstliche Labor-Pflanzenzüchtungen – Förderung von Gen-Pflanzen.
Und Ressourcen-Verschwendung bei der Herstellung von rein Pflanzlichen Eiweiss-Konzentraten! Da dazu im Vergleich zu Tierischem Eiweiss eine riesige Menge von Getreide und Hülsenfrüchten Verschwendet wird. Damit erreichen Strikte Vegetarier genau das Gegenteil von dem was sie wollen.
Strikt Vegetarisch ist eine Selbstlüge! Vegetarisch ist Okay und machbar mit Eier und Milchprodukten, aber Gesundheitlich vernünftig wäre es nicht auf Fisch zu verzichten, sondern als normaler Vegetarier nur auf Fleisch zu verzichten.
Zwei Daumen hoch!
Noch einmal: Die Dosis macht das Gift!
Man kann den Boden zu Tode kultivieren (egal ob durch Pflanzen oder Tiere)…
Was mir hier an der Diskussion gut gefällt ist, wie langsam ein Bild von Veganern entsteht, wie sie aus der “mysteriösen-sektiererischen Ecke”, die ihnen oft angedichtet wird, herauskommen, wie es zeigt, in welcher Vielfalt vegan essen vorkommt: Anhänger des Hinduismus/Buddhismus, die seit hunderten von Jahren vegan leben; Bodybuilder, Eishockeyspieler, Leichtathleten der westlichen Welt; Hollywoodschauspieler, Rocksänger und Philosophen, die Veganer waren oder sind; amerikanische Politiker, die sich so ernähren; viele viele unbekannte Menschen über die ganze Welt verteilt. Toll!
@ Ruedi: Bauflächen, die für Futtermittel angepflanzt werden weltweit, zerstören Regenwald & Boden. Mit dem Futtermittel, das angebaut wird, könnte man die gesamte Menschheit ernähren. Wie hier schon schön gesagt wurde, wissen Veganer, dass sie nicht die Welt retten können & alles Leid vermeiden. Alle Vorwürfe, die Du ihnen machst, treffen auch auf Fleischesser zu – denn auch Fleischesser konsumieren Weizen, Gemüse, Früchte etc. Bei Fleischessern kommen dann noch all die Fakten der Fleischproduktion hinzu. Diese fallen bei Veganern weg. DARUM geht es: “weniger Leid”, “weniger Zerstörung”.
@ Ruedi: Wieder mal nicht genug gut informiert:
Hier ein Link:
http://www.das-weisse-pferd.com/04_06/fleisch_regenwald.html
Fleischessen verursacht Abholzung Regenwald, Umweltvergiftung, Hunger, soziales Elend. Ja, auch Veganer können die Welt nicht komplett retten. Auch durch pflanzliche Ernährung werden Böden zerstört, Umwelt verschmutzt. Nur passiert es hier WENIGER als mit der Fleischproduktion. Übrigens, Fleischesser essen neben Fleisch alles was Veganer auch essen. Du kannst also alle Vorwürfe bezüglich Pflanzenanbau auch an Dich selbst richten plus noch die Fleischproduktionsschäden.
Riesige Mengen an Getreide werden für Veganer verschwendet? Nein, falsch: riesige Mengen an Getreide werden für das Futtermittel für Masttiere verschwendet. Es wird der Bevölkerung in Südamerika oder Asien oder Afrika weggenommen, um die Fleischproduktion am Leben zu erhalten plus wird den Leuten da noch der Regenwald zerstört. Man könnte mit diesem Futtermittel den Welthunger stoppen.
Ein sehr guter Link über all diese Zusammenhänge findet man hier. Jetzt nimmt es mich wunder, ob die Fleischesser den Mut haben, das zu lesen
http://www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm
Eben, zum Glück wurde hier ziemlich schnell dargestellt, dass es genau umgekehrt ist und der Grossteil der auf der Welt angebauten Getreide, Soja etc. für Massentierhaltung draufgeht, und all diese Dinge die Weltbevölkerung ernähren könnten.
Inzwischen weiss sogar die UNO darüber hinaus, dass die Massentierhaltung mehr zum Klimawandel beiträgt als alle CO2-Ausstösse auf der Welt zusammen, hier schön dargestellt::
http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/forschung-innovation/massentierhaltung-schadet-klima/2916018.html
Anschaulich auch dieser Artikel:
“Aus Regenwald wird Futtermittel”
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/waelder/FS_Soja_Hintergrund.pdf
oder
“Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen”
http://www.heimat-fuer-tiere.de/deutsch/artikel/landwirtschaft/massentierhaltung.shtml
sehr anschaulich für alle Zusammenhänge (80% des angebauten Soja landen – nicht bei Veganern – sondern im Futtermittel für die Massentierhaltung! – ebenso der Grossteil der weltweit angebauten Getreide und Hülsenfrüchte http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm
Ruedi, was soll das?! Werden Sie von der Metzgergilde für PR und Werbung für die Sache bezahlt? So blind kann man nicht sein und so unwissend dazu, um den Fleichkonsum, wie Sie es hier zelebrieren, schönzureden!
Hören Sie bitte auf den Ressourcen-Verschleiss in Zusammenhang mit den Anbauflächen für pflanzliche Produkte für die Vegetarier/Veganer in dieselbe Ecke zu stellen wie den Ressourcen-Verschleiss als Futtermittel für die Masttierzucht!
Das ist an Verhältnisblödsinn und Ressourcen-Verschleiss nicht zu überbieten was sich der Westen hier leistet! Eine Schande für alle Nachkommen!!
@ Ruedi
lesen Sie den Beitrag zu Welthunger. Insbesondere diese Passage:
“Anfang 2008 warnte das Welternährungsprogramm, dass die Biotreibstoffproduktion, die steigende Nachfrage nach Futtermitteln für die Fleischproduktion und Ernteausfälle infolge des Klimawandels zu steigenden Nahrungsmittelpreisen und mehr Hunger führten (siehe FAO Food Price Index).”
Zwei dieser Faktoren (Futtermittel, und Teile des Klimawandels) sind der Fleischproduktion zuzuordnen.
80% des Sojas und Getreides auf der Welt wird für Nutztier-Futtermittel gebraucht:
http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm
Was einfach toll ist an dieser Diskussion ist, dass die Fleischesser unfreiwillig alle Fakten über die Fleischproduktion ans Licht bringen, indem sie Dinge behaupten, die nicht stimmen und leicht widerlegt werden können. Ja, es sind 80% des weltweiten “Pflanzenanbaus”, die im Futtermittel landen. Ja, Klimawandel wird noch mehr durch Massentierhaltung verursacht als durch andere Dinge. Ja, so ist es. Man kann es nachlesen, es wird von offiziellen Organisationen wie der UNO bestätigt und es gibt nichts, einfach gar nichts daran schönzureden. Aber vielleicht darüber nachdenken?
@ Ruedi:
80% des Soja-, Getreide-, Hülsenfrüchteanbaus weltweit wird für die Massentierhaltung produziert. Nicht für Menschen, nicht für Veganer.
Hier nachzulesen:
http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm
Und wenn man es googlet, findet man noch viel mehr dazu.
Ruedi, es ist – leider – genau umgekehrt von dem, was Du sagst: Die Zerstörung der Böden, des Regenwalds, die Industrialisierung von Pflanzenanbau, der Grossteil des Anbaus von Getreide, Soja etc. geschieht wegen v.a. der Fleischproduktion.
Die Zusammenhänge kann man hier schön nachlesen:
http://www.wspa.de/latestnews/2008/eatingourfuture.aspx
http://www.enveda.de/magazin/gesunde-lebensgestaltung/die-wirtschaftlichen-und-oekologischen-folgen-der-fleischorientierten-ernaehrungsweise.html
Buch “Zeitbombe Viehwirtschaft” auf amazon googlen!
Es spricht nichts dagegen Fleisch zu essen das aus Viehzucht ,,Natürlicher,, ,,Weideland/Graslandschaft,, produziert wird. Gleiches gilt für die Natürliche Pflanzen/Gemüse-Erzeugung.
Das ist Umweltfreundlich!
Industrielle unnatürliche Nahrungsproduktion ist schlecht sowohl bei Tieren wie auch bei Pflanzen!
Eben, und die Tierfuttermittelproduktion ist heute zu 80-90% unnatürlich, basiert auf Soja aus Südamerika (80% des Sojaanbaus, des Getreideanbaus und ein Grossteil von Hülsefrüchten wird für Nutztierfütterung verwendet). Es wurde bereits festgestellt, dass man mit dem Futtermittel für Nutztiere die gesamte Weltbevölkerung ernähren könnte.
http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm
http://www.oekosystem-erde.de/html/industrielle_landwirtschaft.html
Es gibt praktisch keine natürliche, umweltschonende Futtermittelproduktion.
http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm
Als Fleischesser kann man nicht kontrollieren, was das Tier gegessen hat. Auch Biohöfe dürfen industriell produziertes Futter geben, einfach zu einem kleineren Prozentsatz.
Als Veganer hingegen kann man im Reformhaus alles, was man isst, fair trade, Bio, gentechfrei etc. kaufen. Inzwischen sogar in einigen grossen Ketten wie Migros oder Coop. Natürliches Futtermittel wird auf Fleisch hingegen nicht deklariert. Es kommt auch sehr selten vor.
Übrigens die Pflanzenfresser fressen ihre eigene Tierische Nachgeburt selber auf. Was zeigt das eben Pflanzenfresser auch keine strikten Veganer sind. Nebst der Muttermilch wird beim Gras fressen so manches Eiweisshaltige Insekt mit gefressen. Es gibt in der Tierwelt und beim Menschen keine strikten Veganer. Schon gar nicht über die ganze Lebensdauer gesehen.
Strikt Vegetarisch würde heissen gar nie im Leben Tierisch gegessen zu haben!
Es wird hier langsam wirklich absurd. Wie schon sehr oft gesagt, die Veganer wissen, dass sie nicht ALLES Leid auf der Welt vermeiden, die GANZE Welt retten können. Sie probieren es zu minimieren, und einen bewussten, gesunden Lebensstil zu führen. Dein Argument ist etwa so, wie wenn Du einem Menschen, der Ökostrom beziehst, sagen würdest, das sei Scheisse, weil er dadurch ja trotzdem nicht die GESAMTE Umweltverschmutzung stoppen könne. Plädierst Du auch gegen Mülltrennung, weil damit nicht die ganze Welt gerettet wird? Wenn jemand aus Versehen ein Insekt isst, ist das einfach ein Unfall.
Wirklich absurd. Lasst uns auf Bio verzichten, wir retten dadurch nicht die GANZE Welt AUF EINEN SCHLAG. Lasst uns Atomstrom beziehen, denn damit wird nicht die GANZE Welt gerettet. Hören wir auf mit Mülltrennung, mit umweltfreundlichen Automotoren, mit fair trade, allgemein mit allem, was nur EIN Schritt einer Verbesserung ist. Entweder die gesamte Umweltverschmutzung in einer Sekunde stoppen oder gar nicht erst damit anfangen! Entweder die ganze Weltarmut auf einmal abschaffen oder gar nicht erst probieren.
“Die Welternährungsorganisation FAO der UNO stellte in der 2006 von ihr veröffentlichten Studie fest, dass 70 % des abgeholzten Amazonaswaldes für Viehweiden verwendet wurden und der Futtermittelanbau ein Grossteil der restlichen 30 % belegt. In derselben Studie hielt die FAO fest, dass 70 % des weltweiten Landwirtschaftslandes für die Viehhaltung verwendet werden.”
Also in dem Land wo ich Lebe kommt das Fleisch aus der Natürlichen Weideland-Produktion. Das Vieh lebt in der Natur von Anfang an bis es im Kochtopf landet und Ernährt sich von Natürlichen Grasflächen.
Auch der grösste Teil der Früchte und Gemüse werden natürlich im Land Produziert . Hingegen muss ich mein Brot vorwiegend aus Industrie Weizen aus den USA herstellen.
Wenn ihr die Welt retten wollt müsst ihr euren Wohlstand, Wachstum und Konsum reduzieren allein mit der Ernährung geht es nicht.
Eine Einseitige Ernährung kann nicht 7 Milliarden und zunehmend mehr Menschen ernähren.
Pflanzliche Ernährung ist nicht einseitig, sondern sehr vielfältig. Ich habe gestern ein Tofugemüse-Curry gegessen, vorgestern veganen Kartoffelstock mit Seitanwürstchen und brauner Sauce, vorvorgestern ein Saffranrisotto, ein Tag zuvor einen Veggie-Burger mit Pommes Frites und Salat, einen Tag davor Teigwaren mit Pesto. Heute koche ich mir zuerst eine Linsensuppe und dann eine Gemüselasagne. Man sollte vegane Ernährung vielleicht einfach mal ausprobieren, bevor man sagt, sie sei einseitig.
Doch, das Futtermittel könnte die Welt ernähren.
Ruedi, sie haben den Film Home total nicht verstanden und nehmen Ihre Meinung nur aus jenem einen Kommentar von der deutschen Version. diesen Kommentar hatten sie hier cross-gepostet.
Ruedi, das Land, in dem Du lebst, wo Tiere von anfang bis Ende nur in der Natur leben, bevor sie gegessen werden, würde mich interessieren. Wie heisst dieses Land?
Das Problem sind die Industriegesellschaften!
70% der Weltbevölkerung arbeitet in und von der Landwirtschaft inklusiv Viehzucht und haben nicht mal einen Traktor – alles Handarbeit!
Klickt auf meinen Namen schaut den Film Home und dann wisst ihr welche 20% der Menschheit für die Klima-Zerstörung, Verschwendung und Raubbau der Ressourcen verantwortlich sind. Die Schweiz gehört auch dazu! Die braucht jetzt neue Kampfflieger! Das Geld könnte nachhaltiger zur Rettung des Klimas eingesetzt werden, die Uhr tickt immer schneller.
@ Ruedi: Auch die Kühe, die man draussen grasen sieht, bekommen im Stall Spezialfutter, damit sie gutes Fleisch liefern. Dazu gibts direkt gespritzt oft Hormone, Nahrungsmittelergänzung, Kraftmittelchen. Was man draussen sieht, ist nicht die ganze Wahrheit.
Auch Bio-Höfe dürfen industrielles Futter geben, einfach nicht so viel wie die konventionellen Höfe. Es gibt kaum mehrHöfe, die nur Gras geben; wenn es irgendwo noch so einen geben sollte, wäre es ein Exot. Schon gar nicht Höfe eines ganzen Landes, wie Du hier schreibst.
Das ist an Naivität wirklich kaum zu überbieten. Die Kühe, die draussen weiden, bekommen drinnen noch andere Dinge! Nur weil man Kühe weiden sieht, heisst das nicht, dass sie nichts anderes kriegen. Ich war mal zu Besuch auf einem Bio-Bauernhof, weil mich die Unterschiede interessiert haben. Die Kühe da haben mehr Auslauf, sind im Stall weniger eng zusammen, und erhalten ein bisschen mehr natürliches Futter. That’s it.
,,Auch die Kühe, die man draussen grasen sieht, bekommen im Stall Spezialfutter, damit sie gutes Fleisch liefern,,
Karla, hier gibt es keinen Stall!
Wie heisst denn dieses Land, wo Kühe von Geburt bis zum Tod draussen leben, ohne Stall? Und das im ganzen Land?
@ Ruedi: Selbst wenn es dieses Land tatsächlich geben sollte, wo alle Nutztiere ohne Stall/jeglichen künstlichen Eingriff völlig natürlich vor sich hingrasen, nicht mit Hormonen gezüchtet werden, wo Milchkühe nicht künstlich geschwängert werden, damit sie Milch geben (ja, richtig, Kühe geben wie Menschenfrauen nur Milch, wenn sie ein Kälbchen geboren haben) – dann wäre das eine absolute Ausnahme. Richtig, in der Schweiz läuft es nicht so. Nirgends in Europa läuft es so, ebensowenig in Amerika etc.
Werden in ihrem Land kleine männliche Küken umgebracht, weil für die Eiproduktion ungeeignet?
An dieser Stelle klink ich mich aus!
Jetzt hätte mich dieses Land schon noch interessiert…
Schockiert war ich einfach, als ich mal in einer Zeitung gelesen habe, dass in China Hunde- und Katzenfleisch serviert wird zum Essen, für naive Touristen wird es ev. als Kalbfleisch auf der Menuekarte deklariert, , es gibt nichts, das es nicht gibt.
Es ist mir doch egal welche tollen typen und mädels sich vegan über die runden bringen und super fit sind und dann noch die welt verbessern. mag ja alles sein.
- Bodybuilder brauchen unmengen protein und hormone, die sie nur über Nahrungszusätze und nicht aus pflanzen irekt bekommen,
- kinder brauchen wohl zum aufbau auch ein bisschen nahrhaftere kost mit fleisch und milch
- fleisch und milch sind sicher nicht schädlich
und wieso sollen die Pflanzen eigentlich gentechfrei sein. gentechnisch veränderte pflanzen sind in weiten Teilen Asiens verbreitet und ncoh keiner wurde davon krank
Alle diese Aussagen wurden in diesem Forum mit unzähligen Quellen widerlegt.
Bodybuilder brauchen eine Unmenge an Proteinen/Hormonen, die sie nur über Nahrungszusätze bekommen – egal ob sie Fleisch essen o. vegan. Sonst würden ja alle Fleischesser aussehen wie Bodybuilder. ALLE Bodybuilder nehmen Nahrungszusätze.
Kinder brauchen kein Fleisch. Es gibt Millionen vegetarisch lebender Familien weltweit, insbesondere in Asien (wir reden hier ja noch nicht mal von Veganern!). In Indien leben 25% der Bevölkerung vegetarisch, inkl. Kinder. Und auch in anderen Teilen der Welt.
Und was die gentech Pflanzen angeht: Ja, eben, die gibt es. Und sie landen sehr oft im Futtermittel, gehen von da ins Tier, und werden nicht komplett abgebaut und landen so im Menschen. Steht ALLES da drin.
http://www.umweltinstitut.org/download/gentechnik_im_tierfutter_umweltinstitut.pdf
@Kroppl Solcher solchem Schwachsinn wie dort beschrieben macht sich die Anti-Gentechniklobby lächerlich.
- Urwaldboden ist für Soja nicht geeignet, Soja wird nicht im Amazonas gebiet angebaut.
- Roundup hat nicht mit der Bodenfruchbarkeit zu tun
- Roundup beeinträchtigt nicht die menschliche Gesundheit (darum ist es auch so bliebt)
- dafür werden alle Amphibien gekillt
- Resistenzen gegen Roundup sind ein natürlicher Prozess
- die sozialen Probleme würden auch ohne Gentechnik dort bestehen
- Gentechbedingte Gesundheischäden sind bei den Angebauten Sorten auszuschliessen.
Millionen Menschen essen diese Pflanzen ohne Probleme.
Allerdings ist das für mich ganz klar eine Konsumententäuschung.
Entschuldigung, die Regenwaldabholzung für Sojaanbau ist nun mal Fakt, auch wenn das hier erstaunlich einfach verneint wird: Drei Links aus 1000 auf dem Internet:
“Die Gier nach Soja frisst den Regenwald” http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,456376,00.html
“Schutz des Regenwaldes statt Sojaanbau” http://www.greenpeace.de/themen/waelder/presseerklaerungen/artikel/amazonien_schutz_des_regenwaldes_statt_sojaanbau/
“Fleischkonsum in Europa beschleunigt die Amazonas-Zerstörung” http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/abholzung_regenwaldes_rentabler_erhaltung_127142.html
Marius, da sind zu viele Widersprüche um sie einfach stehen zu lassen:
1) nicht alle Bodybuilder nehmen Hormone
2) Ohne ,,hartes,, ,,Training,, wird niemand niemals wie ein Bodybuilder aussehen
3) Mit der richtigen Tierischen Ernährung kann der Eiweiss-Bedarf gedeckt werden, Eiweiss-Konzentrate sind im besten Fall praktische Ergänzung aber kein Ersatz für ausgewogene Ernährung und hartes Training
4) Kinder brauchen Tierisches Eiweiss Brust-Ersatz Milch und Folgemilch
5) Es stimmt nicht das 25% der Indischen Bevölkerung rein Vegetarisch leben, schon gar nicht deren Kinder
Lieber Ruedi, es wurden hier genügend Links gepostet, und trotzdem werden sie immer noch ignoriert. Doch, 25 Prozent in Indien leben vegetarisch, und das sind natürlich ganze Familien, weil es da einfach normal ist. Man kann das googlen, siehe z.B. “Vegetarismus” auf wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus
Kinder brauchen Muttermilch. Danach keine mehr. So wurde ich erzogen. Und ich bin praktisch 30, bei guter Gesundheit, ganz normal. Es ist wirklich etwas anstrengend, immer wieder das Gleiche zu posten, zu schreiben, und schlicht ignoriert zu werden.
Ich kann einfach immer noch nicht verstehen, wie man behaupten kann, Fleisch sei nicht schädlich, bei all den Infos die man über die Antibiotika in Massentierhaltung, Hormonmittelchen für Masttiere, Dioxin-Skandale und Gammelfleisch hat. Dazu kommen die Infos über die schädlichen Auswirkungen von Fleisch per se auf die Gesundheit. Es erhöht den Cholesterinspiegel, vergrössert Krebsgefahr und Gefahr eines Herzinfarkts, etc.
Links dazu gibt es hier:
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/gesundheitsrisiko-rotes-fleisch-verkuerzt-das-leben_aid_383474.html
http://www.sueddeutsche.de/leben/fleisch-ist-ungesund-die-rote-gefahr-1.389045
@ Hansli: Haben Sie ernsthaft die Aussage von Marius Kroppl als Schwachsinn bezeichnet und behauptet, im Amazonas werde kein Soja angebaut, weil der Boden dazu ungeeignet sei? Sie wissen schon, dass das etwas merkwürdig ist, was Sie da sagen, weil es sich um eines der bekanntesten Umweltprobleme unserer Zeit handelt?
Hier ein paar Titel und Links:
“Amazonas fällt Sojaanbau zum Opfer” http://www.pressetext.com/news/20050519018
“Schutz des Regenwaldes statt Soja-Anbau”: http://www.greenpeace.de/themen/waelder/presseerklaerungen/artikel/amazonien_schutz_des_regenwaldes_statt_sojaanbau/
Ruedi:
- In Indien leben 25 Prozent vegetarisch: http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus.
- Hartes Training, um wie ein Bodybuilder auszusehen, gilt sowohl für Fleischesser als auch vegane Bodybuilder, ebenso die Frage, ob die Bodybuilder Zusatzpräparate nehmen. Auch ein Veganer kann sich gegen solche Präparate entscheiden, wobei ich ehrlich gesagt annehme, dass fast alle Bodybuilder Zusatzstoffe nehmen.
- Es gibt genügend Beispiele für vegan erzogene Kinder, die nur Muttermilch und danch keine tierische Milch hatten. Aber es wird einfach ignoriert.
Veganer-Restaurants habe ich in Indien nie gesehen, obwohl es anscheinend so viel Veganer dort leben. Die nehmen es vermutlich nicht so genau…..
Wer sich interessiert.
“Veganismus ist in Deutschland längst kein Randphänomen mehr”.
Ein interessantes Video, das die veganen Restaurants und den veganen Supermarkt von Berlin zeigt und die Menschen dahinter.
Inzwischen gibt es 7 rein vegane Restaurants (und zahlreiche vegetarische) in Berlin. Im Restaurant Kopps z.B. kann man veganes Gulasch essen und ähnliches.
http://www.youtube.com/watch?v=wUFHPmw-uQM&feature=share
Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt soooo nah….bei Hiltl in Zürich gibt es das beste vegetarische Essen weit und breit. Und hier der Link dazu: http://www.hiltl.ch/
P.S. Und nein, leider erhalte ich keine Provision für diese Werbung. Es schmeckt einfach und die Auswahl ist gigantisch. Hingehen, auswählen und genissen…bon appétit!
Schönes Video!
Was an diesem Video einfach schön ist, zu sehen, wie es Orte gibt, wo Fleischesser sehr offen und positiv gegenüber Veganern sind. Es zeigt auch, dass Veganer nicht die komischen Typen sind, wie Leute es wohl glauben, sondern ganz normal. Und es ist schön zu sehen, wie es einfach akzeptiert wird, auch von Journalisten, die nichts dabei finden, zur Eröffnung eines veganen Restaurants zu gehen.
Nächstes Jahr eröffnet übrigens der erste vegane Supermarkt in der Schweiz. Hoffentlich hat sich der Tagi bis dahin ein bisschen weiterentwickelt.
@Widerspenstige. Du hast Recht, zum Glück gibt es ja auch in Zürich schon gute vegetarisch/vegane Restaurants. Neben Hiltl und Tibits ist das Samses am Limmatplatz zu einem grossen Teil vegan und wirklich sehr fein! Die haben zum Beispiel ein veganes Cordon Bleu und vieles mehr.
http://www.samses.ch/
Der Koch, der im Video mit dem Versuch des veganen Gulasch an einer Mensa zu sehen ist, ist selbst lange Veganer und hat in Berlin das “Kopps” eröffnet, wo man eben auch veganes Gulasch und ähnliches essen kann. Er heisst Björn Moschinski. Falls es jemanden interessiert, er hat gerade ein Kochbuch rausgegeben “Vegan kochen für alle”, das sich eben gerade an Alltagsfamilien und -menschen richtet und zeigt, dass vegan kochen einfach und schmackhaft ist.
http://www.journal-frankfurt.de/?src=gastro_service_einzel&rubrik=25&id=167
Die Homepage von Björn ist hier:
http://veganheadchef.com/
Simone Rau, die Journalistin des Interviews mit Herrn Porz, sollte sich ein Beispiel nehmen an der Journalistin am Schluss des Videos über vegane Ernährung in Berlin. Diese Journalistin geht fröhlich an eine vegane Restaurantseröffnung und sagt, es sei wichtig, dass Menschen hier ihre eigene Philosophie entgegen der Massen entwickeln. Also genau das Gegenteil von der Aussage von Porz/Rau
http://www.youtube.com/watch?v=wUFHPmw-uQM&feature=share
Zitat Marius: ,,Die haben zum Beispiel ein veganes Cordon Bleu und vieles mehr,,
Für richtiges Cordon Bleu braucht es Fleisch und Käse, beides Tierische Nahrungsmittel, um Paniermehl an das Cordon Bleu zu kleben braucht es Eigelb wieder Tierisch, also wie soll dass gehen?
Ihr habt in der Schweiz Butterberge und verwendet Margarine und Pflanzenöl, da ist Palmöl drin wie in vielen anderen Produkten, auch in Kosmetik für Frauen, für das vernichten sie auf Borneo und anderswo den Regenwald. Sorry aber das Ist doch alles ein wenig Schizo-Vegetarisch!
Fisch ist Umweltfreundlich, Eiweissreich!
Wie sagt man eingentlich zu einem Fundi, der keine Rüebli, keinen Selleri und keinen Salat morden will, also einem, der sich ausschliesslich von tierischem ernährt aus ethischen Gründen?
Animalier;-)
http://video.google.com/videoplay?docid=-5690178627913306249
Lieber Ruedi,
man kann Cordon Bleu mit Fleisch- und Käsevarianten aus Soja machen. Es schmeckt gut. Es gibt auch andere “Klebestoffe”-Lebensmittel als Eier, z.B. Sojamehl mit Wasser. Sehen Sie, in Asien ist das, was wir hier Fleischersatz nennen, an der Tagesordnung. Nur weil sie es nicht kennen, soll es das nicht geben? Veganer haben Ideen aus anderen Ländern abgekupfert und sie hierher gebracht. Probieren Sie es doch einfach aus. Ich hatte z.B. gestern einen leckeren vegetarischen Burger.
Es gibt auch Margarine ohne Palmöl im Reformhaus. Wieso probieren Sie nicht all die Dinge mal aus, die Sie hier in Frage stellen? Dann würden Sie sehen, dass sie existieren, dass sie gekauft werden, verwendet werden, und dass sie schmecken. Sie stellen hier Dinge in Frage, die Sie offenbar noch nie gesehen haben. Es gibt veganes Cordon Bleu, es gibt veganes Gulasch, es gibt vegane Burger. Googlen Sie diese Begriffe mal, Sie werden im Internet tonnenweise Rezepte mit Bildern dazu finden!
Hier ein Beispiel für veganes Cordon Bleu
http://www.laubfresser.de/2010/01/veganes-cordon-bleu.html
Hier ein Beispiel für veganes Gulasch
http://www.huettenhilfe.de/rezept-veganes-seitan-%E2%80%9Egulasch%E2%80%9C-mit-kartoffeln_7858.html
Hier ein Beispiel für einen veganen Burger
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vegane-burger.html
Sehr interessant: Ein Text in einer deutschen Quizshow: Merken Leute den Unterschied zwischen Fleischgulasch und veganem Gulasch? Oh oh… lasst Euch überraschen. Getestet an Studenten in einer Mensa und den Promis im Studio. Hihi….
http://www.youtube.com/watch?v=HcQ_WpL6bgg
@ fitzil: Das Video ist super! Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass meine Freunde den Unterschied nicht merkten zwischen den veganen Burgern, die meine Mutter jeweils machte und Hamburgern aus Fleisch. Es gibt zwar solche, wo man es merkt, und es gibt wohl auch vegane Gulaschrezepte, wo man es merkt, aber je besser man zu kochen lernt mit Seitan/Quorn/Soja oder ähnlichem, umso weniger merken es die Leute, das ist tatsächlich so. Es kommt auf die richtige Gewürzmischung an.
Wunderbar auch dieser Link, der vegane Kinder dokumentiert, in unterschiedlichen Lebensphasen. Mit Fotos, mit realen Gesichtern, Lebensgeschichten! Ich war eines von Ihnen und bin meinen Eltern so dankbar!
http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-1/veganeKinder.htm
Und hier noch ein Video mit mehreren veganen Familien und Kindern in Amerika. Ja, diese Leute “existieren” tatsächlich! Sie sind nicht erfunden und nicht alle krank, mangelernährt, tot umgefallen.
http://www.youtube.com/watch?v=YSdGTxO4Sd4
Es gibt sogar ein englischsprachiges Magazin für vegane Familien
http://www.vegfamily.com/
Die veganen Familien in den einzelnen Ländern organisieren sich jeweils in Internet-Seiten, bzw. gibt es Organisationen, welche Ihnen als Ansprechpartner dienen, so wie. z.B. hier die “Veganen Familien Australiens”
http://www.veganparents.org/
Tja, diese Leute scheint es ja tatsächlich zu geben, und sie leben immer noch!
Toll dass Ihr Sachen postet, wo man auch mal ein paar Gesichter der veganen Kinder sieht. Sie existieren also doch!
Das Video mit dem veganen Gulasch, das die Fleischesser nicht erkennen, finde ich auch super. Der eine Promi, der da dabei ist, ist übrigens selbst auch Vegetarier (der Komiker Kaya Anar von “Was kuckst Du?”).
Hier auch noch ein deutscher Link zu veganen Familien:
Vegane Familien-Treffen Hamburg: http://www.groops.de/erziehung/post/vegane-familien-treffen-in-hamburg/
Vegane Familien bei netmoms: http://www.netmoms.de/gruppen/detail/vegane-mutter-familien-20169
Tolles Video vom veganen Gulasch, das die Fleischesser nicht erkennen!
Margarine ohne Palmöl gibt es, z.B. hier
http://vegan.de/foren/read.php?27,467164,491891
Der Witz an Veganern ist, dass sie sich ziemlich umfassend über Ernährung informieren. Deshalb sollten Sie, bevor Sie Vermutungen oder Behauptungen aufstellen, zuerst mal im Internet googlen oder ein paar Bücher lesen, ob es wirklich stimmt, was Sie sagen möchten. Ein sehr merkwürdiges Bsp hier war der Herr, der offenbar noch nicht mitbekommen hat, dass der Amazonas für Soja-Futtermittel abgeholzt wird, obwohl dies regelmässig in den Medien ist – und dann einfach behauptet hat, das Problem existiere nicht
Tolles Video mit dem veganen Gulasch, das die Studenten nicht erkennen und denken, es sei Fleisch!
Apropos Margarine mit Palmöl: Das fällt mir auch immer wieder auf, dass die Fleischesser das Gefühl haben, Veganer seien zwar sehr aufmerksam beim Vermeiden von Fleisch und all den Zusammenhängen, aber dann auf einmal völlig desinteressiert bei den Produkten, die sie selbst essen. Total widersprüchlich. Veganer verzichten zu grossen Teilen ja gerade auf Fleisch, Milch, Eier, weil ihnen solche Zusammenhänge wie Tiere, Umwelt, Gesundheit wichtig sind! Deshalb kaufen die meisten Veganer auch Bio, Regional, Fair Trade und so weiter, und z.B. Margarine ohne Palmöl.
Toller Beitrag… Und jetzt? Was wollen Sie damit sagen? Dass alle Vagener gut sind….? Dass die Fleischer es nicht sind….?
Natürlich nicht… aber einige (einfach gestrickte Gemüte) würden sich von so einer Selbstbeweihräucherung schon angegriffen fühlen….
@ tsts: Ich verstehe Ihr Problem nicht. Hier wurde von Ruedi völlig haltlos ohne vorherige Diskussion behauptet, alle Veganer hier würden ja wohl Margarine mit Palmöl essen, wofür in Borneo der Regenwald abgeholzt werde. Dazu habe ich (und einige andere) Stellung bezogen und gesagt, dass wir dies ja eben genau nicht tun. Der Vorwurf kam ohne Begründung, einfach, um ums zu “überführen” – wieso denn? Lasst uns doch einfach konsumbewusst leben. Wieso stört das die Fleischesser so, dass sie irgendwelche Vorwürfe erfinden? DAS ist doch das Problem!
Das hat einfach wieder mal mit der Uninformiertheit der Leute zu tun. Vegan zu leben heisst ja gerade, bewusst zu schauen, wie Güter produziert werden und woher sie kommen, und bezieht sich längst nicht nur auf Fleisch, Milch und Eier – auf diese einfach besonders, weil sie am problembeladensten sind. Natürlich esse ich keine Margarine mit Palmöl! Und dass die Fleischesser krampfhaft nach Vorwürfen an die Veganer suchen, ist leider immer wieder Fakt, das habe ich oft genug erlebt. Sie suchen nach Rechtfertigung, weil sie nicht hören wollen, dass das Fleischessen sehr viel Probleme verursacht.
@ lisa: Ja man sieht es hier im Forum ja schön schwarz auf weiss, wie die Fleischesser die ganze Zeit versuchen, etwas zu finden, was am vegan essen nicht gut ist. Wirklich krass. Es gibt Leute, die schauen mehr auf Umweltschutz als ich, ich gehe bei denen doch auch nicht hin und suche krampfhaft nach etwas, was sie falsch machen, weil das dann mein Ego aufpolieren würde. Im Gegenteil bewundere ich das und lasse mich inspirieren, was man noch besser machen könnte. Aber in der heutigen Gesellschaft gehen solche Haltungen einfach immer mehr verloren. Hauptsache man darf tun, was man will.
@Nora (und die Verstärkung): Bitte hören Sie auf, mich hier als “Feind” zu sehen. Ich finde solche Behauptungen ungefähr ähnlich überflüssig wie ihre “Rechtfertigung” dass Sie auf Palmöl verzichten… Wieso muss der Fleischer wissen, dass sie Nahrungstechnisch gut unterwegs sind? Und ich sage das Ihnen nur, um Ihnen versuche zu erklären, weshalb einge (andere!) auf solche Beiträge nicht gerade freundlich reagieren (und das diese eher einfache Gemüte sind). Aber eben, wenn Sie nicht wollen, dass ich Ihnen unterstützend zur Seite stehe, bin ich halt der Feind….
*gg*
@I.F. „Vegan zu leben heisst ja gerade, bewusst zu schauen, wie Güter produziert werden und woher sie kommen, und bezieht sich längst nicht nur auf Fleisch“. Nochmals: Sind Sie wirklich sicher, dass dies auf alle Veganer zutrifft? Denn, wie schon gesagt, zB Reis ist umwelttechnisch ziemlichziemlich schlimm…
@ tsts: Reis kann nachhaltig/fair trade eingekauft werden. Ich schlage Ihnen vor, einmal ein Reformhaus zu besuchen & sich die Nahrungsmittel da genau anzuschauen. “Reform” steht für eine neue, bewusste Haltung, für den Versuch einer Verbesserung des Konsumverhaltens. Deshalb können Sie dort all die konventionellen Nahrungsmittel fair trade, bio etc. kaufen. Ich kaufe Dinge, die unproblematisch sind, wie z.B. Bio Rüebli & Kartoffeln aus der Schweiz, Salate etc. im Migros/Coop (bio, regional), die problematischen Dinge im Reformhaus. Wieso soll ich dies hier nicht als Inspiration weitergeben?
@ Lisa. Genau. Anderes Bsp: Wenn Veganer Soja kaufen, dann kaufen sie in der Regel bewusst Soja nicht aus Südamerika/Amazonasgebiet, sondern aus Asien, wo dieses Produkt seit Jahrhunderten Teil der normalen Ernährung ist und sowieso für die Ernährung angebaut werden/keine Regenwälder abgeholzt werden; und natürlich kann man auch da auf fair trade/Nachhaltigkeit etc. achten. Ich kenne aber viele Vegetarier/Veganer, die zunehmend Seitan (aus Weizen hergestellter Fleischersatz) kaufen. Die grossen Sojakonsumenten sind die Fleischesser über das Futtermittel, ohne dass sie dies realisieren.
Na, es ist doch offensichtlich: Die Fleischesser essen gerne Fleisch und möchten nicht darauf verzichten. Sie wollen deshalb all die Probleme nicht hören, die damit verbunden sind. Erzählt man sie ihnen, suchen sie Probleme bei den Veganern/Vegetariern, damit sie sagen können: Ihr macht es ja auch nicht besser! So könnten sie sich wieder gemütlich zurücklehnen und sagen, man KANN ja gar nicht bewusst/leidvermindernd etc. essen. Tja, man kann das aber. Aber da es so funktioniert wie oben beschrieben, werden die Fleischesser immer “alles” geben, um das zu bestreiten.
Ich glaube tatsächlich, viele Leute wissen nicht, wie sich Veganer ernähren. Sie denken, Veganer essen Salatblätter, Brot und Früchte. Dabei essen viele Leute schon vegan oder nahezu vegan, ohne dass sie es realisieren, wenn sie Pasta mit Tomatensauce essen, Currys, Rösti oder ähnliches. Und mit Fleisch”ersatz” kann man praktisch alles nachkochen, vom Gulasch über den Burger über das Cordon Bleu über die Chicken Nuggets über die Bratwürste über…. Tja, man müsste sich eben mal in ein Reformhaus wagen. Wie wärs mit Chili “con” carne vegan?:
http://www.chefkoch.de/rezepte/892561194790041/Chili-sin-carne.html
Jetzt überschätzen Sie aber die Fleischesser. Ich glaube nicht, dass die sich ernsthaft Gedanken darüber machen, was sich andere Leute auf den Teller packen…


Mhhmmm, wenn ich jetzt gemein wär, würd ich noch schreiben, dass das dreinreden und denken-für-andere-Leute eher in anderen, fleischlosen Gruppen zu finden ist…
Ich habe ja eben geschrieben, dass die Fleischesser sich keine Gedanken machen, was andere auf den Teller packen. War ja gerade meine Aussage. Wenn sie es wüssten, wären sie dem vegan essen gegenüber ev. halb so misstrauisch.
Hallo allerseits! Habe mich gerade durch die ganzen Kommentare gekämpft – einfach toll, all die Infos über Vegetarismus/Vegan essen, vielen Dank! Und die Rezepte sehen lecker aus. Ich bin kürzlich Vegetarierin geworden und wenn ich Kinder habe, werde ich ihnen garantiert nicht etwas so Ungesundes und Naturzerstörendes, vor allem Gewaltvolles wie Fleisch vorsetzen. Lasst Euch nicht einschüchtern, Veganer, von all den Vorurteilen, Ihr würdet gleich sterben, könntet keine Muskeln aufbauen, nicht genug Intelligenz (das hat hier tatsächlich jemand geschrieben! Hilfe!) und so weiter!
Brot für Brüder, Fleisch für mich… Eigentlich müssten wir doch froh sein, wenn andere kein Fleisch essen. Weshalb sollten wir da misstrauisch sein, eher dankbar. Nur bei unmündigen Kindern habe ich einige Bedenken.
Lustig, obwohl ich zu Beginn bei diesem Thema mehrmals durchblicken lassen habe, dass ich auch hier tolerant bin (jeder nach seiner Facon) und die vegane Ernährung nicht per se verteufle, gelte ich plötzlich als misstrauisch…?!?
Und Ihre Aussage war: “Sie denken, Veganer essen Salatblätter, Brot und Früchte.”
Und meine Spitze dazu: Nein, sie denken überhaupt nicht über Veganer und ihre Ernährung nach (weil alles arrogante A****). Sie machen sich nicht einmal falsche Vorstellungen, sie machen sich nämlich gar keine…
Sie können sich schon lustig machen, aber lesen Sie mal, was hier über Veganer geschrieben wurde: Sie hätten nicht genug Nährstoffe, um Intelligenz oder Muskeln aufzubauen; veganes Gulasch sei nicht möglich; der Amazonas werde gar nicht abgeholzt für Futtermittel, weil der Boden ungeeignet sei; die Veganer in Indien seien ausgestorben (???). Da können sie gegen die Veganer “spitzen”, aber vielleicht sollten sich die Fleischesser hier selbst an der eigenen Nase fassen bei solchen Aussagen.
Naja, also die Wahrheit liegt schon irgendwo dazwischen.
Aber in der Schweiz hat man öfters mal Probleme mit Propheten und so wie einige hier unermüdlich die Vegan-Regligion anpreisen, ist klar, dass irgendwann Spott auf den Propheten einregnet… Der Fleischer belächelt vllt den Veganer, das ist nicht nett. Aber der Veganer versucht dem Fleischer (den Eindruck hatte ich zumindest gestern) einzureden, er sei ein moralischer Tiefflieger (Umweltschutz, Tiermorde etc)! Und dieses “Per-se”-Einstellung teile ich nicht…
@ Karla, das halte ich auch für das Problem, es existieren leider so viele Vorurteile über Veganer, dabei sind die meisten wie alle anderen Menschen auch völlig normale Leute, die abends ihre Pasta mit Tomatensauce oder ihr Schnitzel mit Rösti essen, einfach vegan zubereitet.
Von wegen Glorifizierung der Veganer – ich fand die hier aufgelisteten Fakten über Fleischproduktion/Umwelt/berühmte vegane Menschen/vegane Familien/vegane Bodybuilder/vegane Rezepte/vegane Restaurants, sehr interessant. Habe viele der Links gelesen, das waren ja neutrale Links, nicht von irgendeiner Veganer-Sekte, sondern teils von offiziellen Organisationen, von Zeitungen wie dem Spiegel, von Ämtern etc. Ich fand das sehr informativ und weiterbildend, und wenn hier Fleischesser ein Problem damit haben sollten, weil sie es lieber nicht wissen wollen, kann man das ja kaum Veganern vorwerfen.
Zitat Francis Bacon: “Hat der menschliche Verstand einmal eine Meinung angenommen, so zieht er alles heran, um diese zu bestätigen und mit ihr zusammenzustimmen. Und selbst wenn sich für das Gegenteil mehr und weit bessere Beweise anbieten, so wird er diese mit grosser und schädlicher Voreingenommenheit ignorieren, verdammen oder sie durch Spitzfindigkeiten als irrelevant betrachten, auf dass die Autorität seiner ersten Annahme ungeschmälert erhalten bleibe”.
So kommt mir das hier auch vor.
@Karla W., lisa Freysinger, Nora, fitzil, marius kroppl
Beispiel: Ein Bodybuilder 100Kg Schwer, braucht Täglich 250Gr Eiweiss!
Bitte sagen Sie mir wie ich diese Eiweiss-Menge Strikt Vegan Einnehmen kann ohne Nahrungsmittel-Konzentrate.
Ich möchte wissen wieviel Gramm/Deziliter von welcher Vegetarischen Nahrung Essen/Trinken muss und wieviel Hochwertige/Essenzielle/Aminosäuren Eisweiss/Protein in Gramm darin enthalten ist.
Beispiel: Ein Liter Magermilch kein Fett/Cholesterin enthält 30 Gramm Eiweiss, ein Hühnerei hat 8 Gramm Eiweiss usw. bis die 250 Gramm Eiweiss Tagesbedarf komplett sind.
hm… riecht so jemand nicht streng?
hm…..Probier es aus Marie, geh mal ins Fitness-Studio und riech mal dran….aber nicht gleich rein beissen, wenn es gut riecht!
da rieche ich lieber am hohrückensteak in meiner grillpfanne… denn ich vermute, dass soviel eiweiss, doch ein wenig streng riecht und mit streng meine ich nicht gerade gut.
ich finde es gut, dass sie hier ein wenig paroli bieten. hut ab.
Viele Leute geben vor oder glauben zu wissen was gute Ernährung ist. Die meisten haben aber keine Ahnung und Essen sich irgendwie Gedankenlos durch den Tag!
Gesunde Tägliche Ernährung für Aktive Menschen:
60% Hochwertige Kohlenhydrate = Energie + 25% Eiweiss/Protein, Essenzielle Aminosäuren = Körper Auf/Baustoff + Fett 15% möglichst Pflanzlich + Vitamine/Mineralstoff + Wasser 2-3 Liter oder mehr
Es kann mit Nahrungsmittel-Tabellen ausgerechnet werden von was wieviel gegessen werden muss. Fehlende Komponenten oder Falsche Zusammensetzung machen mit der Zeit Krank. Mensch ist – was er Isst!
oh je ruedi! ich hab’s nicht so mit gesundheit – ich esse was ich mag und manchmal halt über die stränge. für mich ist essen zentral und deshalb zelebriere ich meinen geschmack, halt mit fleisch und fisch (wenig geflügel, mag das nicht so). ich finde “gesundes essen” ist heute religionsersatz. und mit vegan habe ich so meine mühe… in erster linie, weil doch einige ansichten mir nicht so vorkommen wie es sich darzustellen versucht.
wir sollten aber wieder lernen uns saisonal und regional mit frischen produkten zu ernähren. und wieder gut kochen lernen.
,,hohrückensteak in meiner grillpfanne,, Mhhh 31 Gramm Eiweiss/Protein pro 100gramm Fleisch.
So denkt ein Bodybuilder wenn er Essen sieht!
Kommt sofort im Hirn die Frage nach wieviel Eiweiss, Energie, Fett usw.
Eiweissgehalt in Lebensmitteln:
http://www.naehrwertrechner.de/cgi-bin/naehrwertrechner.pl?t=tsort-eiweiss&start=451&dif=50&sort=EIWEISS&desc=1&use_perl=1&f=*NR&c=.&G_TITEL=Eiweissgehalt
ehrlich? ich finde gutes essen ist wie erotik. es beflügelt die phantasie, spendiert einem in andere sphären, lässt glücksmomente erleben etc.pp. da würde das zählen ehrlich gesagt mich nur stören
Mein Gott Rudi, lesen Sie es doch selbst nach: Hülsenfrüchte (Nüsse, Mandeln etc.) und Sojaprodukte enthalten etwa ähnlich viel Eiweiss wie Fleisch (20-25%).
http://www.ernaehrung-online.at/makro-naehrstoffe/lebensmittel-mit-eiweiss.html
Daneben gibt es selbstverständlich noch weiteres pflanzliches Eiweiss. Getreide und Reis enthalten 10-12% pflanzliches Eiweiss.
Marzipan oder Nougat, beides vegetarisch oder vegan erhältlich, enthalten viel Eiweiss (10-12%). Steht alles da.
Ein Eiweissproblem wird übrigens weder bei Vegetariern noch bei Veganern von irgendeinem seriösen Mediziner behauptet
Pflanzliche Ernährung ist eine sehr gute Kohlenhydrat-Quelle – viel besser wie Fleisch!
Als Eiweiss-Quelle wird Pflanzlich schnell Einseitig und ziemlich Langweilig. Die Auswahl Tierischen Eiweiss ist vielfältiger und dem Menschlichen Einfach näher und viel leichter zu absorbieren. Dazu kommen noch die anderen wichtigen Vitalstoffe wie Vitamine/Mineralien in der für den Mensch passenden form. Einfach gesagt: Fleisch zu Fleisch ist einfacher wie Pflanzlich zu Fleisch, sollte einleuchtend sein, oder?
Soja hat sehr viel Eiweiss ist aber nicht komplett an Essenziellen Aminosäuren!
Ja, Ruedi, Sie können ja essentielle Aminosäuren aus allen Pflanzen zu sich nehmen als Veganer:
“Alle essenziellen Aminosäuren kommen in Pflanzen vor; daher kann eine geeignete Kombination vegetarischer bzw. veganer Produkte den Menschen ausreichend mit Aminosäuren versorgen.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Essentielle_Aminos%C3%A4ure
Übrigens, nein, es wird nicht langweilig. Alle Milchprodukte können mit Soja- oder Reismilch ebenfalls gemacht werden: Rahmsaucen, Schokoriegel, Kuchen etc., suchen Sie es sich aus.
Alle Fleischprodukte können mit Sojafleisch gemacht werden.
Ihre Theorie Fleisch zu Fleisch ist leider gar nicht einleuchtend, wenn man an die vielen starken Pflanzenfresser in der Natur denkt wie Elephanten oder Gorillas.
Sie können jetzt also umrechnen, wenn ein Bodybuilder so wie Sie schreiben täglich 250 Gramm Eiweiss braucht, dann könnte der Bodybuilder eine Mischung aus Tofu, Nüssen, Teigwaren, Reis, Kartoffeln, Gemüsen, Früchten zu sich nehmen. Tofu enthält 25% Eiweiss, also sollte er viel Tofu essen oder andere Sojaprodukte, da gibt es ja zahlreiche, z.B. vegane Schnitzel. Dazu kann er sich Teigewaren mit einer Bohnen-Tomatensauce kochen. Zum Dessert kann er sich dann Nougat-Marzipan-Riegel reinhauen. Und das wäre nur das Mittagessen. Ich bin sicher, Sie kommen selbst auf Ideen für Frühstück/Abend.
Die Eiweissqualität und -quantiät von Soja ist mit dem von Fleisch vergleichbar. Gemäss dieser Quelle 28% Eiweiss im Soja. Alles, was der Bodybuilder also an Fleischprodukten zu sich nimmt, kann er einfach als Soja-Schnitzel, Soja-Nuggets, Soja-Würste, Soja-Bratlinge….whatever zu sich nehmen. Und daneben das Gleiche essen wie der Fleischesser, nämlich Teigwaren, Reis, Kartoffeln, verschiedene Gemüse, Salate, Früchte, Süssigkeiten etc. Es ist wirklich nichts als – einfach.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne
MMmmmm… hier ein paar feine Sojaburger/Sojaschnitzel-Bilder und Rezepte für Ihren Bodybuilder. Wenn er dann noch eine Erdnusssauce dazu macht, die extrem lecker schmeckt, dann platzt er vor Eiweiss!
http://www.google.ch/search?q=vegane+burger&hl=de&client=firefox-a&hs=UvL&rls=org.mozilla:de:official&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=cYTCTr-MD4XgtQb5rv2-Dw&ved=0CF0QsAQ&biw=1280&bih=824&sei=hYTCToqXFcfCtAa9lcDrCw
http://www.chefkoch.de/rs/s0/soja+schnitzel%2F/Rezepte.html
http://www.ein-besseres-leben.de/index.php?cat=c336_name
Ich schlage für den Morgen ein leckeres Getreide-Müsli (Cornflakes) mit Sojamilch vor, zum Mittagessen Sojafleisch, z.B. in Form von Schnitzeln oder Burgern, mit einem Erbsen-Bohnen-Saffran-Risotto, zum Dessert dann ein Mandel-Nougat-Kuchen (vegan hergestellt, inkl. Sojamilch darin), zwischendurch leckere Nussriegel (hab grad einen verdrückt), zum Abendessen dann zum Beispiel ein Chili con Carne vegan, d.h. mit Soja-Klössen und viel Bohnen und Mais! Ich glaube, da kommt ihr Bodybuilder auf ziemlich viel mehr als 250 Gramm Eiweiss. Zuviel davon ist übrigens auch nicht so gesund.
Lisa, der arme wird bei Deinem Rezept einen Eiweiss-Schock haben!
Gönn ihm doch auch noch ein bisschen Salat oder Fruchtsalat zum Dessert!
Ich bin für Weisswein-Sojarahmsauce an Spaghetti und marinierte Sojaschnitzel mit Schnittlauch! Zum Dessert ein feines Stück Schokolade-Mandel-Kuchen, vegan gebacken. Oder vegane Satay-Spiesschen mit Erdnussauce. Oder ein feines Tofu-Gemüse-Curry. Oder ein veganer Burger. Oder….
Katharina, vielleicht weil die Veganer-Polemik genau wie die Feministen-Polemik wie eine Art Religion von ihren Anhängern Vertreten wird.
Aber die Antifeministen wie du sie Falsch bezeichnest, setzen sich ja für Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ein. So wie ich nichts gegen Vegetarier habe, nur striktes Veganertum erachte ich Persönlich als die falsche Ernährungsweise.
Hier wo ich lebe gibt es kein Sojamehl, Soja-Ersatz-Fleisch, Tofu, Palmöl freie Margarine, etc. und andere Spezielle Veganer-Nahrung zu kaufen, da es hier keinen Markt (Konsum) dafür gibt.
Was gibt denn eine Person denn so Monatlich aus für strikt Vegane Ernährung? Reformhaus ist nicht gerade billig?
Die Antworten sind nicht wie Gewünscht, Produktmenge in Gramm und darin enthaltende Eiweissmenge/Essenziell in Gramm!
Denn dann würde rauskommen, das viel grössere Nahrungsmengen zusammenkommen, wie bei der Tierischen Eiweissquelle, und auf das wollte ich hinaus, so ähnlich wie die Kuh, die von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang am fressen ist. Der Mensch hat aber nicht den ganzen Tag Zeit zum Futtern.
Aber danke für die Anregungen – Die Laubfresser- Seite mit Rezepten hab ich gesehen.
Ich kaufe alle unproblematischen, regionalen Dinge in Migros/Coop; also regionales Gemüse, Früchte, Kartoffeln, Salat, Teigwaren, Zmorgenmüesli, Getränke und so weiter. Das kostet mich gleich viel wie Sie. Die anderen Dinge, Fleischersatz etc., kaufe ich im Reformhaus. Ich zahle vielleicht minim mehr als Sie, aber ich wäre an Ihrer Stelle da nicht besonders stolz darauf, wenn man bedenkt, woher Billigfleisch und Billigmilch kommt – nämlich garantiert nicht aus Biohaltung. Das bisschen mehr zahlen ist es mir wert für eine faire Ernährung.
Nein, Ruedi, Soja hat gleichviel Eiweiss wie Fleisch, auch wenn Sie sich noch so wehren! Wir sind hier nur zu faul zum rechnen. Sehen Sie sich die Quellen an, die oben gepostet wurden. Bei 200 Gramm Fleisch und 200 Gramm Sojafleisch kommen Sie auf die gleiche Zahl von Proteinen. Bei 1 Liter Milch und 1 Liter Sojamilch ebenso! Verstehen Sie? Sie können einfach “ersetzen”. Es ist ganz leicht.
Also Rudi, ich muss sie enttäuschen: Soja hat mehr Eiweiss als Fleisch und enthält entgegen Ihrer Aussagen alle wichtigen Aminosäuren und dagegen nicht die schädlichen Komponenten des Fleischs, gilt deswegen als ideales Nahrungsmittel:
“Das Sojaeiweiss ist vollwertig, das heisst es enthält ebenso wie Fleisch, Eier, Milch und Fisch alle lebenswichtigen Aminosäuren. Da gleichzeitig aber die Purinkörner fehlen und darum keine Harnsäurebildung veranlasst wird, bleibt es in der Diät dem Fleisch- und Fischeiweiss überlegen.”
http://www.zwicky.ch/qualitaet/rohwaren/soja/
In dem von mir geposteten Link steht übrigens auch noch das:
Während langer Zeit war die Soja-Bohne, die aus dem innern Chinas stammt, praktisch die einzige Eiweiss-Quelle der Menschen in weiten Teilen Asiens. Auch heute noch beziehen zahlreiche Völker Asiens und Afrikas etwa 75 % ihres täglichen Eiweissbedarfs aus der Soja-Bohne.
Gemäss einigen Fleischessern hier existieren diese Völker erstens gar nicht, und wenn, dann sind sie längst ausgestorben. Aber dies nur mal am Rande. In Asien existieren zahlreiche Menschen ohne Fleisch, wieso will das nicht in Eure Köpfe rein!
Karla W. ,,Gemäss einigen Fleischessern hier existieren diese Völker erstens gar nicht, und wenn, dann sind sie längst ausgestorben. Aber dies nur mal am Rande. In Asien existieren zahlreiche Menschen ohne Fleisch, wieso will das nicht in Eure Köpfe rein!,,
Ich habe längere Zeit in Südostasien gelebt Veganer oder Restaurant sind mir da im Speziellen nicht aufgefallen.
Die meisten Menschen da haben kein Geld für Reformhäuser (hab nie eines gesehen) und Nahrungsergänzungsmittel-Konzentrate.
Die Essen fast keine Milchprodukte aber sehr wohl Fleisch und Eier und vor allem Meeresgetier.
warum erinnert die anti-veganer kommentarpolemik so an die antifeministen kommentar polemik? dieselben leute.
@ Katharina. Mir fällt das auch auf. Mir kamen irgendwann zwischendurch auch mal die Argumente in den Sinn, die auf Teufel komm raus gebraucht wurden in den Siebzigern, wieso Frauen halt doch nicht abstimmen sollten. Immer ein neueres, noch absurderes Argument, einfach ein Nicht-Einsehen-Wollen.
Rudi: Wie Du es drehst und wendest: Ja, in Asien gibt es auch viele Fleischesser, klar. Aber der Vegetarieranteil ist ungleich höher als bei uns, in Indien liegt er, zum letzten Mal bei zwischen 20-30 Prozent. Das liegt v.a an Hinduismus/Buddhismus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus
Und Rudi: In Asien brauchen die Leute doch kein Geld für Reformhäuser, um Himmels Willen! Soja ist dort ein alltägliches Nahrungsmittel wie bei uns Kartoffeln. Soja wird seit Jahrtausenden in Asien angepflanzt und ist ein absolutes Grundnahrungsmittel.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne
@ Karla: Jetzt muss ich DIR aber mal mein Mitgefühl aussprechen, so wie Du mir gestern! Man kann noch zehn Mal all die Links posten von Veganern in Indien, dem Jainismus, der Vegetarierquote in Asien, den Veganern in Nordamerika, den bekannten Veganern wie Chelsea Clinton, Bryan Adams, Alec Baldwin, den vegan organisierten Familien auf dem Internet, auf youtube, den youtube Videos über die veganen Köche in Berlin und die veganen Restaurants da – sie existieren alle einfach gar nicht! So einfach funktioniert Ideologie. Nein, Vegetarier gibt es nicht und wenn es sie gibt, sind sie krank. Punkt.
Katharina, vielleicht weil die Veganer-Polemik genau wie die Feministen-Polemik wie eine Art Religion von ihren Anhängern Vertreten wird.
Aber die Antifeministen wie du sie Falsch bezeichnest, setzen sich ja für Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ein. So wie ich nichts gegen Vegetarier habe, nur striktes Veganertum erachte ich Persönlich als die falsche Ernährungsweise.
Hier wo ich lebe gibt es kein Sojamehl, Soja-Ersatz-Fleisch, Tofu, Palmöl freie Margarine, etc. und andere Spezielle Veganer-Nahrung zu kaufen, da es hier keinen Markt (Konsum) dafür gibt.
Sie machen Vorwürfe man höre ihre Argumente nicht, die Wahrheit ist aber das sie die Argumente der anderen auch nicht hören, oder dann einfach verdrehen, und auf beleidigt machen.
So wie lisa Freysinger behauptet: ,,Nein, Vegetarier gibt es nicht und wenn es sie gibt, sind sie krank,,
Hat keiner gesagt, und wenn dann hat er strikte Vegetarier gemeint, und nicht normale Vegetarier, das ist ja ein Unterschied!
Ich habe Audrücklich gesagt das normale Vegetarische Ernährung okay ist, die können sich auch überall auf der Welt so ernähren, nicht wie Strikte Veganer die Spezial-Produkte brauchen.
Damit sagen Sie doch aber, Ruedi, wenn ich Sie richtig verstehe: Es gibt keine Veganer, und wenn, sind sie krank? Sehe ich das richtig? Und da beginnt eben das Gleiche wieder von vorn. Das Gleiche wurde über Vegetarier vor 20 Jahren gesagt, über Frauen bezüglich Stimmrechte vor 50 Jahren und so weiter.
Es tut mir leid, es gibt Veganer, und es gibt gesunde Veganer, es gibt die Veganer in Indien, in Nordamerika, in Berlin, die hier gezeigt und gepostet wurden mit Filmchen, Bildern, Belegen, und da sie das irgendwie zu leugnen versuchen, kommts nicht drauf an, ob Vegetarier oder Veganer.
die etwa eine Milliarde Inder sind ja alle auf dem Mars, meint ruedi. klar und dumm sind sie auch.deshalb übernehmen sie ja die IT des gesamten Planeten. jetzt ist mir klar, weshalb dann der Anruf der Supportnummer immer so ewig lange dauert, dass die Lösung immer erst kurz vor der Mumifikation des Anrufers kommt.
Die Inder haben nämlich erkannt, dass sie die Marskuehe brauchen, damit der bovine Furz die Atmosphäre endlich aufwärmt .
Drum laden sie den Ruedi nun zu sich ein, denn ein Superochs furzt dermassen, dass schon nächstes Jahr Tropen herrscht auf dem Mars.
flöhchen sagt: Es gibt keine Veganer, und wenn, sind sie krank?
Das kann man so nicht sagen, das hängt davon ab wie sich der einzelne Veganer Ernährt, und schaut das er jeden Tag alle Notwendigen Nährstoffe zu sich nimmt. In der Schweiz haben sie ja die Möglichkeit alles zu bekommen für Ihre Strikt Vegane Ernährung, auch die Nahrungsergänzungsmittel-Konzentrate.
Der Begriff strikte Veganer ist aber schwierig, weil als das wird der Mensch nicht geboren, viele Konvertieren zur Veganen Ernährung, waren vorher Allesesser.
Wenn man aus Tierliebe Veganer wird kann ich das nachvollziehen. Wenn man Veganer aus Umweltgründen ist, dann ist es für mich weniger nachvollziehbar. Weil Belastete Nahrung gibt es sowohl Tierische wie auch Pflanzliche.
Das man ein Kritischer Konsument gegenüber Belasteten Nahrungsmittel ist, und Dementsprechend einkauft ist jedoch Vernünftig.
Als Allesesser ist es aber sicher einfacher, alle Nährstoffe einzunehmen, wie als strikter Veganer. Für mich nicht unbedingt wegen dem Fleisch, sondern wegen den Milchprodukten.
Ein weiterer Grund dass viele Allesesser sind und bleiben wollen, ist der Geschmack/Aroma des Essens. Das liegt daran das Tierisches Fett ein starker Geschmacksträger ist.
Es stimmt sicher auch das Heutzutage zuviel Fleisch gegessen wird. Dreimal Fleisch Essen pro Tag ist sicher nicht notwendig.
Meine Mutter hat nicht jeden Tag Fleisch gekocht, manchmal sogar nur am Sonntag und Freitags Fisch, aber Milchprodukte gab es Täglich. Meine Frau hat ein Problem wenn sie ein Mittagessen ohne Fleisch kochen muss.
,,Alles was man übertreibt, kehrt sich um in Leid,,
Und hier mal ein ganz konkretes Bsp. eines veganen Inders für alle, die das immer noch abstreiten:
Ashnu Jain ist neuer Chef der Deutschen Bank nach Josef Ackermann! Er gehört dem hier schon beschriebenen Jainismus an (4 Millionen Menschen in Indien gehören ihm an) und ist Veganer.
Links:
http://www.godmode-trader.de/blog/weygand/2011/07/13/top-investmentbanker-anshu-jain-als-ackermann-nachfolger-portrait
http://www.spiegel.de/international/business/0,1518,785834-3,00.html
http://www.ahgz.de/neueroeffnungen/veggie-fuer-die-deutsche-bank,200012188401.html
Soja ist vor allem Pflanzenöl, Biodiesel und Tier-Futterzusatz, nur 3% wird in der Menschlichen Ernährung sprich Vegetarischen oder Asiatischen Küche verwendet.
Südamerika produziert ca.43 % und Nordamerika auch ca.43 % der globalen Sojabohnenernte. Umweltschützer kritisieren, dass in Argentinien und Brasilien große Flächen Regenwald abgeholzt werden.
Seit 1996 ist eine ,,Gentechnisch,, Veränderte, Sojabohne zugelassen, die Unkrautbekämpfung erleichtert. Die Pflanzen sind resistent gegen das
Breitbandherbizid Glyphosat (Roundup).
Auf ,,71 %,, der globalen Soja-Anbaufläche wird Gentech-Saatgut verwendet.
Sojabohne ist mit 75 Millionen Tonnen nach Weizen und Mais die meistgehandelte Nutzpflanze.
In der Anbausaison 2008/09 wurden 91% der Sojaernte in Ölmühlen gepresst.
Produkte der Pressung sind 80% Sojamehl und 20% Sojaöl. Das Öl wird in erster Linie im Lebensmittelbereich als Salat- und Kochöl, sowie Brat- und Backfett benutzt.
Das Mehl wird vor allem als Ergänzungsfutter für Geflügel 46%, Rinder 20% und Schweine 25% eingesetzt.
Gefahr durch Isoflavone im Soja
Es gibt Forschungsergebnisse, die auf schädliche Wirkungen von im Soja enthaltenen Isoflavonen hindeuten. Diese bewirken zum Beispiel in der Zellkultur eine Zunahme des programmierten Zelltods in Herzmuskelzellen neugeborener Schweine. Andere Forschungsergebnisse deuten auf verringerte Spermienqualität hin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne
http://www.sueddeutsche.de/wissen/soja-riskanter-kult-um-die-bohne-1.790066
Nachteile von Soja:
-Genmanipuliertes Soja
-Blähungen
-Nicht so ausgewogen und gut verfügbar wie hochwertiges tierisches Protein
-Bei zu viel Soja evtl. verminderte Akzeptanz
Das Protein aus Getreide ist nicht so ausgewogen bzw. verfügbar wie das Protein aus hochwertigen tierischen Quellen.In der Sojabohne sind Stoffwechselhemmstoffe vorhanden…
http://www.petsnature.de/info/products/Lexikon-Tiernahrung/Soja.html
Soja ist vor allem Pflanzenöl, Biodiesel und Tier-Futterzusatz, nur 3% wird in der Menschlichen Ernährung sprich Vegetarischen oder Asiatischen Küche verwendet.
Südamerika produziert ca.43 % und Nordamerika auch ca.43 % der globalen Sojabohnenernte. Umweltschützer kritisieren, dass in Argentinien und Brasilien große Flächen Regenwald abgeholzt werden.
Seit 1996 ist eine ,,Gentechnisch,, Veränderte, Sojabohne zugelassen, die Unkrautbekämpfung erleichtert. Die Pflanzen sind resistent gegen das Breitband-Herbizid Glyphosat (Roundup)…
….Auf ,,71 %,, der globalen Soja-Anbaufläche wird Gentech-Saatgut verwendet.
Sojabohne ist mit 75 Millionen Tonnen nach Weizen und Mais die meistgehandelte Nutzpflanze.
In der Anbausaison 2008/09 wurden 91% der Sojaernte in Ölmühlen gepresst.
Produkte der Pressung sind 80% Sojamehl und 20% Sojaöl. Das Öl wird in erster Linie im Lebensmittelbereich als Salat- und Kochöl, sowie Brat- und Backfett benutzt.
Das Mehl wird vor allem als Ergänzungsfutter für Geflügel 46%, Rinder 20% und Schweine 25% eingesetzt….
….Gefahr durch Isoflavone im Soja
Es gibt Forschungsergebnisse, die auf schädliche Wirkungen von im Soja enthaltenen Isoflavonen hindeuten. Diese bewirken zum Beispiel in der Zellkultur eine Zunahme des programmierten Zelltods in Herzmuskelzellen neugeborener Schweine.
Andere Forschungsergebnisse deuten auf verringerte Spermienqualität hin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne
http://www.sueddeutsche.de/wissen/soja-riskanter-kult-um-die-bohne-1.790066
Mmmhhh gar nicht so schlecht Soja-Milch, hab Pulver gefunden, und gerade probiert, 400gramm Beutel, umgerechnet 3 CHF
Portion 30gr pulver: Aus Isoliertem Soja Eiweiss 8gr – Kohlenhydrat 11gr – angereichert mit Total Fett 7gr (Palmöl) Cholesterin1%,
Vitamin: A, D, C, B6, B12
Mineralstoffe: Calcium, Phosphor, Zinc, Eisen, Lodine, Riboflavin, Folate, Pantothenic Acid
Na Rudi, Du wirst noch zum Veganer!
Probier doch mal ein paar Soja-Schnitzel zu braten, oder Tofu mit Sojasauce anbraten etc.
Was ist “Lodine”?
Wahrscheinlich ganz einfach Jod. Chemie ist, wenn man trotzdem lacht.
…ich bin normal ernährt worden, mit Fleisch, mit frischem Gemüse, Junk Food, mit Plastikessen im Flieger, mit Äpfeln vom Bauer, Cervelats etc etc.. UND ICH HABE ÜBERLEBT, wie meine Vorfahren auch! Wäre die “normale” Ernährungsweise so schlecht, gäbe es die meisten von uns nicht. Was ich am Schlimmsten finde: Die Vorwürfe anderer, wie ich MEINE Kinder zu ernähren habe! Vorallem Seitens der Veganer, die schon fast einer Sekte gleich andere angifteln (auch Gift^^), die nicht “extrem” sind wie sie! Ich ernähre meine Kids gesund, von Vedisch bis Grillfleisch liegt alles drin, als gesunder Mix.
Ich lebe jetzt schon seit einiger Zeit als Veganer und habe dies bezüglich keine Mangelerscheinungen, wie alle Skeptiker immer so schön behaupten. Meine Freundin hatte mich damals dazu gebracht mit der moralischen und bewussten Ernährung anzufangen, was für mich anfangs ungewohnt war, denn besonders der Verzicht auf Eier, Milch etc. ist mir damals schwer gefallen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch daran.
Die Einen sind Veganer, Vegetarier aus reiner Überzeugung, die andern sind Mitläufer und der Rest hat einen neuen Trend entdeckt, den man mitmachen muss. Veganer haben zwar Recht, wenn sie sagen, dass Fast-Food nicht gesund sei. Allerdings sind das zwei Extreme. Eine ausgewogene, normale Ernährung ist aber weder noch. Wenn man so will hat Gott uns von Geburt an als „Allesfresser“ geschaffen. Das ist nun mal unsere Natur. Tun wir das mit Vernunft, so ist daran nichts Ungesundes. Wären unsere Vorfahren alles Veganer gewesen, wären wir alle schon längst ausgestorben weil wir schlicht verhungert wären. Zum Glück waren sie Sammler und vor allem auch Jäger und wir haben deshalb überlebt. So können wir uns wenigstens heute über Ernährungsprobleme streiten!