Den sechsten Beitrag unserer Best-of-Sammlung, der von Michael Marti verfasste Artikel «Papa auf dem Damenklo», haben wir ausgewählt, weil darin so stimmig beschrieben ist, wie uns kleine Kinder immer wieder Stolpersteine in die gewohnten Wege legen. Stolpersteine, die zum Denkanstoss werden können.

«Gäll, Papa, Manne händ es Schnäbeli und Fraue es Müscheli»: Einblick in eine Damentoilette.
Mein Problem mag auf den ersten Blick gering erscheinen, aber bislang konnte mir keine Erziehungsfibel, kein Papi-Ratgeber Hilfe leisten. Es ist so: Uma, meine 3-jährige Tochter, muss wie alle Menschenkinder mitunter auswärts aufs Klo – selbstverständlich immer sehr dringend, natürlich nie allein, sondern stets in Begleitung.
Bekanntlich haben sich die Erwachsenen darauf geeinigt, dass Frauen die Damentoiletten aufsuchen, wohingegen Männer die Herrenklos benützen. Dass sich die Menschheit grossmehrheitlich an diese Regel hält, ist gut so – bloss: Was macht ein Vater, der seiner Tochter aufs WC begleiten muss? Welchen Weg hat er zu gehen? Durch die Tür des ihm als Mann nicht geheuren Frauen-Örtchens? Oder durch die des Herrenklos, das man eigentlich keiner Frau, schon gar nicht der eigenen Tochter empfehlen will?
Die Sache ist vertrackt. Überwinde ich meine Hemmungen und marschiere mit Uma entschlossen in Richtung Damen-Klosett, wo zwar sie hingehört, ich aber eigentlich nicht hinein darf, so öffnet sich garantiert in diesem Augenblick die Tür, nur damit mich ein Frauenaugenpaar anstarrt, entgeistert und empört zugleich. Aus unerfindlichen Gründen erblicken diese Frauenaugen stets mich zuerst, dann erst meine Tochter, sodass ich mich immer wieder dieser weiblichen Empörung auszusetzen habe, die meint, Opfer eines WC-Voyeurs geworden zu sein. Selbst wenn dieses Missverständnis nur Sekunden dauert – bis Uma durch die Tür tritt -, fühle ich mich nachher immer schlecht. Und das Schlimmste ist noch gar nicht vorbei.
Damentoiletten leiden an grässlicher Überbevölkerung, die Damen stauen sich geradezu vor den WC-Kabinen. So stehe ich dann dumm da, warte und warte, blicke zur Decke und halte mich an der Hand meiner Tochter fest, da sie allein meine Anwesenheit auf diesem zutiefst weiblichen Territorium legitimiert. Meine Uma ist ein aufgewecktes Kind, sie erfasst schnell eine Situation, zumal eine peinliche. Doch wenn sie dann drauflosplappert «gäll, Papa, Manne händ es Schnäbeli und Fraue es Müscheli», so fühle ich mich nicht unbedingt besser und all die Frauen glotzen nicht mehr nur mich sonderbar an, sondern jetzt auch mein geliebtes Kind. Dabei waren diese Frauen auch mal Mädchen. Die haben doch auch Väter.
Es ist die Hölle. Und spätestens wenn Uma, auf dem Toilettenring thronend, unvermittelt feststellt, dass es doch nicht so dringend war mit dem Bisi, dass überhaupt kein Bisi kommt, auch nicht kommen wird, dann wünsche ich, dass so etwas wie öffentliche Toiletten nie erfunden worden wäre.
Ja, auch das Herrenklo nicht. Denn nötige ich aus lauter Verzweiflung beim nächsten Mal meine Tochter zum Gang auf die Herrentoilette, dann sehe ich in jedem Mann, dem wir dort begegnen, einen Pädophilen. Und angesichts der Klo-Kritzeleien danke ich, der Atheist, dem lieben Gott dafür, dass Uma noch nicht lesen kann. Dafür guckt sie allerdings immer genau hin: Auf Männertoiletten bleibt ihr Auge geradezu zwanghaft am Pissoir hängen, das sie immer wieder von Neuem lange anstaunt. Ich weiss dann genau, was als Nächstes kommt. Uma sagt: «Gäll, Papa, Manne händ es Schnäbeli und Fraue es Müscheli.»
Nun gut, das lässt sich nicht bestreiten. Haben wir schliesslich eine Klo-Schüssel erreicht, beweist mir meine Tochter, dass sie einen weiteren kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau bereits begriffen hat, einen hygienischen: «Uhh, Papa, so dräckig, das Manne-WC! Da sitz ich nid druf!»
Dann gibt es nur noch eine Lösung: den Gang aufs Frauen-WC. Verstehen Sie mich jetzt, liebe Mamablog-Leserinnen?
Michael Marti, 44, ist Stellvertretender Chefredaktor von Newsnetz und Vater von zwei Töchtern. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.
(Erstpublikation am Donnerstag, den 23. Juli 2009)




Nicole Althaus ist Autorin und freie Journalistin in Zürich. Seit beinahe zehn Jahren betreibt Nicole Althaus Feldforschung in der eigenen Familie: Die Autorin ist verheiratet und Mutter zweier Mädchen im Alter von 10 und 6 Jahren.
Michèle Binswanger hat Philosophie und Germanistik studiert, war als Künstlerin und Kletterin tätig und ist heute Redakteurin bei Tagesanzeiger/Newsnetz. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter (8) und ihrem Sohn (5) in Basel. 































































Aber hallo. Jetzt halt.
Wo sind wir denn, dass wir darüber überhaupt diskutieren? Und was wollen mir werdendem Vater all diejenigen Frauen sagen, die mich auf’s Männerklo schicken wollen? Und wer hilft, wenn meine Frau mit unserer Tochter mal nicht auf’s Fraue-Hüsli kann, weil’s wieder mal dreckig ist? Kann Sie dann zum Pissoir, sägemal?
Würden wir alle Unisex-Toiletten bauen (Ally McBeal, danke), wären die Probleme aus der Welt. Ergo: Alles selbstgemachte Probleme.
Lasst doch einfach allem freien Lauf und freut euch, dass ihr nicht mit euren Kindern darüber diskutieren müsst, wo sie bisle wänd…
Also, wenn meine noch nicht selbständige Tochter mal nuss, dann begleite ich sie als Papa aufs Damenklo.
Ich finde es immer spannend, wie die Weiber ihre Komplexe in den Augen ausdrücken können.
Im weiteren, kein Problem.
Aber die Bemerkung, dass Männerklos schutzig seien und damit implizit die Weiberklos (merke: Mann/Weib, Herr/Frau) vor Sauberkeit strahlen würden, ist auch so eine Verleumdung.
Allerdings gebe ich zu, dass dann, wenn kein Urinoir auf dem Männerklo vorhanden ist, ja dann finden immer noch einige Ur-Männchen, sie müssten die Toilette im Stehen markieren. Nun, Schweine können eben nicht im Sitzen pinkeln.
Wenn wir als Kinder mit dem Vater unterwegs waren, hat er uns jeweils hinter ein Bäumchen geschickt, wenn wir mal mussten, als wir etwas älter waren, hat er vor der Damentoilette auf uns gewartet, auch mein Bruder ging aufs Damenklo, weil unsere Mutter das so haben wollte, auch Sicherheitsgründen. Ich hielt es mit meinen Kindern ebenso, wenn immer möglich im Freien, sonst bei den Frauen, erst so mit zwölf gingen sie bei den Männern.
Es ist eben kein Zufall, dass Männer auf Damentoiletten misstrauisch gemustert werden, bei vielen Toiletten sind die Trennwände oben und unten offen, mehr als einmal habe ich Männerhände auf dem Boden der Nachbartoilette entdeckt, gewissen Individuen ist schlicht nichts zu blöd.
Da ist sie wieder, die bei manchen Menschen omnipräsente Frau=Opfer/Mann=Täter Haltung..
“Es ist eben kein Zufall, dass Männer auf Damentoiletten misstrauisch gemustert werden”.
Aha.
Soll ich, z.B. beim Thema “Autofahren”, auch mal so argumentieren?
“Es ist eben kein Zufall dass Männer verlangen, Frauen dürften nicht auf denselben Strassen Auto fahren. Mehr als einmal habe ich beobachtet wie eine übervorsichtige Frau den ganzen Verkehrsfluss zum erliegen gebracht hat.”
Sexistisch? Ja.
Wahr? Nur teilweise, und daher für die differenziert denkenden Menschen kein gültiges Argument. Aber eben, nicht für alle..
Tatsachen beim Namen zu nennen und dementsprechend vorsichtig zu sein, hat mit Sexismus nichts zu tun! Denken Sie was Sie wollen und verdrehen Sie alles, ist mir völlig egal.
“Es ist eben kein Zufall, dass Männer auf Damentoiletten misstrauisch gemustert werden”
Nein, Zufall ist es nicht. Frauen sind halt einfach ein wenig merkwürdig. Hahaha!
“mehr als einmal habe ich Männerhände auf dem Boden der Nachbartoilette entdeckt” von was träumst Du Nachts ? So wie beim Kachelmann gell. Wegen Frauen wie Dir werden Männer unschuldig inhaftiert ! Schämen solltest Du Dich ständig solchen stuss zu erzählen!
Von was ich träume? Von solchen Armleuchtern wie dir sicher nicht!
Aber schämst Du Dich den wirklich nicht ? Einfach solche unwahrheiten zu verbreiten ? Wo genau hast Du den Hände gesehen ? Sorry das glaubt Dir niemand ! Geh mal raus in die wirklichkeit Du Troll !
Also ich hatte bisher in meinem Leben nur ein einziges Mail das “Vergnügen”, ein Damenklo benutzen zu müssen, weil das Herrenkno gerade gereinigt wurde. Das war nach einer Party. Seit diesem Augenblick will ich gar nicht mehr wissen, was da eigentlich abgeht. Tatsache ist: ich habe auf einem Männerklo, auch nicht nach der wildesten Party, je so eine Sauerei gesehen wie auf diesem Damenabörtchen. Und ich rede hier nicht von Hagebuttenteeböitelchen gell! Tut mir leid, aber das war wirklich grausig, es sah aus wie auf einem Schlachthof! Ich habe mich tatsächlich gefragt, wo denn wohl die Hünerfedern der armen Tiere hingekommen sind, die hier geköpft wurden. Ein Männerklo ist definitiv der bessere Ort, um mit seinem Kind zu bislen, ganz klar. Ich würde sogar soweit gehen, den Besuch des Männerklo’s auch meiner Frau mit den Kindern vorzuschreiben! Schade nur, dass gerade bei Knappheit vor dem Spiegel die Frauen dazu tendieren, aus den Männerklos ebenso verunreinigte Orte zu machen wie aus dem für sie bezeichneten Bereich der kachelwändigen Kaböischen!
Absolut richtig. Im Studium hab ich mal nebenbei bei einer bekannten Burgerkette gearbeitet. Ich, junger Mann, wurde angewiesen, das Damenklo zu säubern. War zwar etwas verdutzt, aber dachte mir nichts dabei.
Im Herrenklo wurde evtl mal etwas danebengepinkelt, oder Papier aufm Boden vergessen oder nicht gespült.
Im Frauenklo …
Das ultimative Böse. Hier einigermassen Hygiene wiederherzustellen, erwies sich als Kraftakt. Auch ich meine hier keine Früchteteebeutel, sondern andere Flüssigkeitsempfänger. Im Klo, am Boden, einmal einer an der Wand klebend. Sogar hier versaute Wandschmiereien. Ein WC Boden “unter Wasser” … obwohl’s wohl nicht Wasser war. Man bedenke: Letzte Reinigung (ich fragte mich da schon warum der Kollege so lange weg war) war zwei oder drei Stunden zuvor.
Frauen lassen in öffentlichen Damenklos wohl den ekelhaften Schmutzfink raus, den sie zuhause nicht zeigen dürfen/wollen.
Es scheint mir sonderbar, dies zu diskutieren. Ich werde als Vater nie ins Damen-WC gehen mit meiner 5 jährigen Tochter, sondern klar ins Mannen-WC. Ihr ist es egal und den Männer auch. Bei den Frauen würde ich wohl rausgeworfen werden…
So machte ich das auch. Die ersten male hab ich mich noch gefragt wies denn richtig wäre, aber später nicht mehr.
Aus “Sicherheitsgründen” aufs Damen WC? Das ist doch Lachhaft, also ehrlich!
Sehr viel heikler war die Wahl der Kabine beim Kinderschwimmen, wo ich auch immer dabei sein musste.
Probleme gibt es, hausgemacht versteht sich. Und dann noch mit freundlicher Unterstützung von den noch so prüden Amis, nicht?
Meine, sorry unsere Tochter welche heute schon 9 Lenze zählt, wurde offen erzogen. Also sie sah Papa und Mama auch schon kürzer und länger auf dem “Örtchen” sitzen. Was solls, das machen doch alle. Draussen im Djungel, da wo die Häuser fremd sind und Toiletten, nicht ganz so sauber wie im heimischen Kabäuschen, da haben wir es immer so gemacht. Mama nahm die Kleine normal zu den Warteschlagen, sorry aufs Damenklo. Und wenn es mal pressierte, dann ging Papi zu den Männern. Es gab nie aber auch nie ein Problem damit. Auch als sie noch ganz klein wahr und Man(n) mal bei den Damen im Eck die Windeln wechseln musste, da nicht jedes Restaurant ein Unisex-Räumchen mit der Ablage hatte. Da hat Frau den Papa auch nicht angeschaut, dafür erntete Man(n) Lob. “Ahh Männer können das auch” Ich musste immer kontern: “Ich kann auch kochen, putzen bügeln…nur Kinder kriegen das geht leider noch nicht. Machen dagegen wunderbar.
Also wo bitte ist das Problem? Nur prüde Leute haben mit der Kindererziehung ein Problem. Kinder sehen hierbei (noch) kein Problem und so sollte es auch sein und bleiben.
Das ist ein harmloses Problem. Im Hallenbad nehmen Väter ihr bis zu 10 Jahre (!) alten Töchter mit in die Männerdusche, welche dann ganz grosse “Schnäbeli” bewundern dürfen! Man sieht es den Mädchen an, dass sie ab 7 Jahre verstehen, worum es hier geht, und staunen.
Keine Ahnung, wie es bei denen daheim abläuft. Aber wozu kämpft die Gesellschaft gegen Kinderpornografie, wenn Papa Töchterhöhen zur Schwanzschau mitnimmt, und sie den anderen Männer aufdrängt?
Biologisch und offiziel darf Töchterchen klar ab 16 Jahren ruhig zur Männerdusche reinkommen, und zwar länger als die Bademeisterin.
[1] Aber nicht vorher, oder dann vor dem Kindergartenalter.
[1] Nicht offiziel vom Hallenbadgesetz her. Aber bei der Bademeisterin empört sich auch kein Mann, im Gegensatz zum Bademeister bei den Frauen, egal, wie er aussieht.
Der Grund, warum Frauen es stört, dass Männer auf dem Damenklo auftauchen, liegt in dem peinlichen Empfinden, dass sie ihren Wasserstrahl so wenig kontrollieren und leiten können, mit der Folge, dass es so unglaublich laut plätschert. Es ist die Vorstellung der Frauen, von einem fremden Mann “belauscht” zu werden, die sie so stört und beunruhigt.
Sie bringen es auf den Pukt.
Aus was man alles ein Problem machen kann: unglaublich! Aber als ebenfalls für eine Zeitung Schreibender kenne ich natürlich den Druck, unbedingt noch ein paar Zeilen abgeben zu müssen. Nun, meine Tochter ist ebenfalls drei und ich gehe mit ihr auf das Herren-WC und dort in eine Kabine. Scheint mir ziemlich selbstverständlich zu sein. Es käme mir nun wirklich nicht in den Sinn, als Mittdreissiger in ein Damen-Klo zu latschen…
Mir gerade kürzlich passiert: zum ersten Mal in einem gewissen städtischen Hallenbad, mein Kilometer war geschwommen und ich auf dem Rückweg zur Dusche. Da standen drei Türen zur Auswahl; bei der Mittleren stand in grossen Lettern: KNABENGARDEROBE – Betreten nur für Lehrer oder Knaben unter 16 Jahren gestattet. Oder so etwas ähnliches.
Der Kollege war kurz zuvor schon vorausgegangen, also nahm ich die Tür rechts davon – die,von der ich SICHER war, von der aus wir vor einer Dreiviertelstunde den Garderoben/Duschenbereich verlassen hatten. Ich also da rein, ohne Brille, Kontaktlinsen, nichts – lege mein Frotteetuch auf die Stange und suche mit zusammengeniffenen Augen meinen Herrn Kollega und werde stattdessen…….etwa fünfer nackter Weiber gewahr, wie Gott sie schuf!
Schockschwerenot! In jener Sekunde ist der Geist wach und das Auge screent wie blöde, ohne dass man es wollte. Und man sieht Orangen- und straffe Haut, schamponiertes Schamhaar, bleiche und gebräunte Haut und Hänge- und andere Brüste – Ein knappes Ouh! entfuhr meinem Munde und ich machte schnell keht. Ohne zurückzublicken. Ich weiss nicht mal ob eine etwas bemerkt hat.
Was haben wir in der Dusche und auch danach noch im Bus über meine Tölpelhaftigkeit gelacht! Classic.
Es gibt Dinge, die regeln sich nach normalem Anstandsempfinden ganz von selbst. Klar, meine fünfjährige Tochter musste auch erst akzeptieren lernen, dass sie mit mir zusammen ausschliesslich Männerklos benutzen kann. Aber dass ein erwachsener Mann dies überhaupt in Frage stellen kann, scheint mir mehr als rätselhaft. Scheint wohl so ein Sommerlochthema zu sein. Ausnahmen können allenfalls bei Einzeltoiletten toleriert werden, wie sie etwa bei Bergbahnen oder kleineren Restaurants anzutreffen sind. Generell empfiehlt sich bei allen öffentlichen Toiletten, vor dem Hinsetzen des Kindes den Rand abzuwischen und den Ring mit WC-Papier zu belegen. Auch wenn es kein angenehmes WC ist, so hilft dieser hygienische Kompromiss meist, das Kind zu überzeugen nach dem Motto: ja, es ist zwar nicht sehr einladend hier drin, aber wir lassen das gar nicht an uns rankommen…
Den Ring mit WC-Papier belegen?
Solche unsinnigen Hygienefimmelmassnahmen bringe ich meinen Kindern bestimmt nicht bei.
Schon mal davon gehört, dass die meisten Bakterien auf der Türklinke hocken, nicht auf der WC-Brille?
Das sagen Sie nicht mehr, wenn Sie als 8-jähriger mal auf einem öffentlichen normalen Restaurantklo gross mussten und danach den ganzen Hintern während zwei Wochen voller Warzen hatten. Glauben Sie mir, dann finden Sie das ganz und gar nicht mehr unsinnig.
Oh, es geht noch besser. Ich habe zwei kleine Jungens und beide muß man noch regelmäßig bewindeln. Häufig gibt es nur auf dem Damenklo einen Wickelplatz, aber nicht auf dem Herrenklo. Also gehe ich einfach mit den beiden Stöpseln zur Damentoilette und wickele dort. Das ist mir schon öfters passiert, und das tolle: Keine einzige Frau hat bisher dumm geguckt oder zeigte sich ablehnend. Ich würde auch mit einer Tochter sofort aufs Damenklo gehen. Ich kümmere mich um meine Kids und tue das, was ich dazu für notwendig erachte. Wem es nicht passt, muß mit seiner Entrüstung selber fertig werden.
Das ist doch die richtige Einstellung!
Nur kurz als Anmerkung.
Noch immer sind nicht auf allen WC’s Wickelunterlagen in beiden (männlein und weiblein) Abteilungen vorhanden. Glück dort, wo sie auf dem Behinderten WC liegt. (Was ich pers. nicht ideal finde da dieses für diese Mitmenschen frei sein sollte).
Also, ich möchte die Frau sehen welche ihren Nachwuchs, mangels einer Wickelunterlage in “ihrem” WC, diesen auf den Boden legt und dort die Arbeit verrichtet.
Ups, sorry. Bei Frauen kann dies ja nicht passieren da nur wir Männer dieses “Problem” auf unserer Seite haben.
Es grüsst der Srahlemann
Oh Gott, was für Probleme! Ja, in der guten alten Zeit – lang, lang ist sie her, bevor Gender-Pädagogik, Feminismus und sogenannte Gleichberechtigung die Welt aus ihrer natürlichen und Gott gegebenen Ordnung warfen – damals also war es eher üblich, dass Mütter ihre Töchter in der Öffentlichkeit begleiteten. Wo nötig, eben auf ein (natürlich) Damen-WC. Aber heute wissen und können wir ja alles besser.
vom bahnhof fluelen wird erzaehlt, dass es dort nach dem umbau vor x-jahren vier wc gab, naemlich damen und herren, frauen und maenner. leider wurde diese “neuerung” spaeter “retouchiert “. doch hier liegt ein ansatzpunkt zur bewaeltigung des argen problems. machen wir kuenftig herren, damen und kinder bis l5 in begleitung. punkt und fertig.
Interessant ist ja dass es bei den Behinderten (noch) keine Frauen und Männerklos gibt. Dort hat man es “geschafft”. Ich benutze ab und zu mal auch ein Männerklo. Ich finde Männerklo nicht unbedingt schmutziger, aber die Männer sollten nicht über das Klo pinkeln und die Sitzfläche bewässern.
Na ja das Problem kenne ich. Aber als ich dann im Zürcher Zoo mal mit meiner Tochter das Damenklo besuchen wollte, sah, wie dreckig und unhygienisch es dort war (unter Anderem gebrauchte Tampons die auf demn Boden lagen), ging ich dann freiwillig ins Herrenklo mit ihr. Ich musste auch feststellen, dass wenn ich mit der Tochter aufs Herrenklo ging, die Toleranz der Männer dort massiv grösser war als wenn ich mit ihr ein Damenklo aufsuchte. Bei den Männern war es höchstens ein erstaunter Blick, bei den Weiber aber wurde ich fast als Sexualtäter betrachtet.
Eine sehr subtile Art das Unbehagen gegenüber Männertoiletten auszudrücken.
Ist doch ganz einfach … geh aufs Behindertenklo, wenn Du dich mit deiner Tochter pinkelsoziologisch behindert fühlst
Liebe Herren und Damen der Schöpfung,
diese Frage ist geradezu absurd. Ich habe die bisherigen Kommentare nicht gelesen und habe dies auch nicht vor. Aber allein die Tatsache, dass dieses Thema zur Diskussion steht, verlangt nach einer kurzen Äusserung meinerseits.
Warum sollte ein Vater mit seiner Tochter die Damentoilette nicht aufsuchen dürfen?
Schliesslich befinden sich im Raum sowieso immer Kabinen und von daher gibt es keinerlei Gründe, dass ein Mann diesen Raum nicht betreten dürfte. Zudem benutzen Frauen auf Partiesoder bei anderen Veranastaltungen auch oft die Herrentoilette, da es generell zu wenig Damenklos gibt und die Schlange davor meist auf eine unbestimmte Wartezeit hindeutet. Ausserdem gibt es auch einige Orte wo es sowieso keine geschlechtergetrennten Toiletten gibt.
Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich beide Szenarien mit meinem Vater erlebt, weder er, noch ich haben irgend ein Trauma davongetragen.
Uih Uih Uih.
Ich danke euch, dass ich mir jetz überlegen kann ob ich mir hätte Gedanken über dieses Thema machen müssen.

Nicht genug, dass ich schon überlegen muss ob ich meiner 5 Jährigen Tochter hinter dem Busch die Hosen zum pinkeln runterziehen darf ohne das mich jemand sieht und eventuell verklagt. Da freue ich mich doch sehr in der Schweiz zu leben!
Jetz muss ich mir noch Gedanken machen auf welche Toilette ich gehen darf.
Und wenn ich mit meiner Tochter auf dem Herren-Wc bin lasse ich Sie kaum irgendwo absitzen wo ich mich nicht hinsetzen würde, also wenns dreckig ist nehm ich die Nächste und wenn keine mehr da ist dann putze ich und lege alles mit Toilettenpapier aus und es klappt.
Dabei habe ich weder Angst vor irgendwelchen Triebtätern noch sehe ich es als Problem wenn alle Toiletten im Herrenklo besetzt sind auf die Damentoilette auszuweichen. Ich gebe zu, kommt nicht oft vor.
Aber um Himmelswillen, das ist doch überhaupt kein Problem auf welche Toilette man(n) mit der Tochter geht.
Falls sich einige Frauen darin gestört fühlen nimmt mich echt wunder wieso.
Das mit dem Wickeln ist mir irgendwie auch überhaupt nicht schwer gefallen, denn ich gehe ja in die Toilette um meine Tochter zu wickeln und nicht mit den Händen auf dem Fussboden rumzurutschen und zu versuchen irgendetwas zu erblicken was ich eigentlich gar nicht sehen möchte.
Ich halte es so:
Mamma mit Kind => Damentoilette
Pappa mit Kind => Herrentoilette
wenns schnell gehen muss dann ists doch wichtiger es geht in die Schüssel als in welche Schüssel es geht.
Wenn ich euch so zuhöre, müsste ich mit meinen Söhnen aufs Männerklo? Nur hab ich mir über so eine Kleinigkeit noch nie den Kopf zerbrochen.
Gewisse Probleme sind wohl auch hausgemacht. Oder muss Mann zeigen, was für ein toller und moderner Vater/Mann/Hecht er ist? Dann klatschen wir alle mal! Gut der Beifall wäre da und nun kann wieder zum Tagesgeschehen übergegangen werden.