«Saufen für die Obdachlosen»

Gisela Feuz am Freitag, den 23. Dezember 2016 um 10:51 Uhr

Viele halten das Dead End, das dreistöckige Haus beim Henkerbrünnli, einfach nur für eine zwielichtige Spelunke, in die man einkehrt, wenn alles andere bereits geschlossen hat. Der traurige Vorfall, der sich kürzlich vor den Dead-End-Toren ereignet hat (das Mutterschiff hat hier darüber berichtet) und bei dem ein Mitarbeiter ums Leben kam, dürfte bei einigen die Vorurteile noch verstärkt haben.

Weniger bekannt ist, dass das Dead End auch eine Notschlafstelle und eine Gassenküche beherbergt und somit eine wichtige soziale Funktion in der Stadt Bern übernimmt. Frau Feuz hat im Sommer 2016 mit ihrem Aufnahmegerät einen Tag und eine Nacht im Dead End verbracht. Im Audio-Feature «Saufen für die Obdachlosen» kommen BetreiberInnen des Dead Ends zu Wort sowie Menschen, welche sich in der Gassenküche verköstigen oder im Sleeper übernachten. Und natürlich dürfen auch die zum Teil nicht mehr ganz so artikulationsstarken Partyraketen der frühen Morgenstunden nicht fehlen.

Butoh: surreal voll frontal

Gisela Feuz am Donnerstag, den 22. Dezember 2016 um 8:42 Uhr

«Das macht mir Angst», sagte der kleine Bub auf der benachbarten Sitzgelegenheit. Es ist fürwahr Düster-Seltsames, was die Butoh Tanzkompanie rund um Tänzerin und Musikerin Zoë Binetti im Tramdepot im Burgernziel momentan zeigt. Zum zweiten Mal hat die Crew ein Sinnestheater entwickelt; zu den Rauhnächten, also der dunkelsten Zeit des Jahres, soll tief in die eigene Innenwelt getaucht werden. «Eine Odysee in eine andere Welt» wird einem an der Kasse versprochen, wobei diese Welt vorerst eine polarkalte ist, findet der Start des Sinnestheaters doch draussen statt. Wie froh ist man da um das wärmende Feuer. Mit verbundenen Augen wird man im Anschluss in diese andere Welt geleitet, eine überladene, kaleidoskopartige Brockenstuben-Welt, die im schummrigen Licht surreal anmutet.

Um es vorwegzunehmen: Nach einer Stunde wusste Frau Feuz nicht genau, was sie da gerade gesehen hatte. Aber die Eindrücke waren stark. Grotesk überzeichnete Figuren in raschelnden Papier-Kleidern waren da über die Bühne gestakst, gewankt und gezuckt, ein Paar, welches durch eine lange Haarwurst am Kopf verbunden war, hatte sich aus hängenden Stoff-Kokons geschält, um eine Choreographie aus Anziehung und Abstossung zu tanzen und eine Dame im weissen Sommerkleid hatte mit erotisch aufgeladener Hingabe einen roten Ballon bezirzt, trug dabei allerdings ein Lächeln im Gesicht, das an Jack Nicholson in «Shining» erinnerte.

Das olle Internet bot dann Hilfestellung beim Einordnen des Gesehenen:
Butoh ist eine Ausdrucksform, welche in den 60er-Jahren in Japan entstanden ist, und zwar als Gegenstück zur amerikanischen Kultur von glitzerndem Showbusiness und Musicals. In Butoh wird mit Elementen aus dem modernen Ausdruckstanz gearbeitet, der Körper dient als Werkzeug der Verfremdung und Entfremdung, wobei das Dargebotene sich explizit gegen Biederkeit und Harmlosigkeit wenden will und deswegen Absurdes und Groteskes im Zentrum stehen. (zusammengefasst nach Wikidoof)

Wäre es hilfreich gewesen, das Sinnestheater mit diesem Vorwissen zu besuchen? Ja und nein. Ja, denn man hätte sich so früher von der Vorstellung lösen können, dem Gezeigten einen Sinn und Zusammenhang abtrotzen zu müssen und hätte sich ganz den poetischen Bildern hingeben können. Nein, weil einem das Surreale und Groteske so natürlich voll frontal erwischte. Und Theatererlebnisse, bei denen man auf der Nachhausefahrt mit dem Velo denkt «Was zum Teufel …..?!», sind ja eigentlich immer die besten, nicht?

Das Sinnestheater der Butoh Tanzkompanie zu den Rauhnächten wird noch bis und mit Freitag 30. Dezember im Tramdepot Burgernziel gezeigt – Plätze sind rar, sputen Sie sich.

Hey, Gitarre-Johnny!

Mirko Schwab am Mittwoch, den 21. Dezember 2016 um 5:55 Uhr

Bern hat Bock auf neue Bands. Anders ist der jüngste Zuwachs im Bereich Newcomerbühnen kaum zu erklären. Ein Überblick über altbackene, altbewährte und neue Formate.

Der kleine Schwab 2010 am Emergenza-Halbfinale im Gaskessel. Tja.

Und wer nach Zürich und Basel oder gar Luzern schielt, wie es das Berner Auge gerne schön im Geheimen macht, weiss auch grad wieso Bedarf da ist in der Nachwuchsförderung. Die Hauptstadt hinkt, von den Steckenpferden Rap und Rumpelrock à la Voodooise einmal abgesehen, hintendrein. Aus der Banken-, der Pillenstadt und der Postkartenstadt wird ausladend angelegte, originelle und zeitgenössische Popmusik in die weite Welt (oder nach Deutschland immerhin) exportiert, während hier noch nostalgisch der letzten Mundartrock-Welle nachgehangen wird. Selbstverständlich und zum Glück gibts AusreisserInnen, ein Kollektivdenken oder greifende institutionelle Katalysatoren aber fehlen.

Oder fehlten. Jahrelang musste man sich als knapp dem Schulbandraum entwachsene Neulingsband bei Emergenza verdingen, einem etwas unsympathischen weltweiten und industrieorientierten Netzwerk identischer Nachwuchswettbewerbe. Dessen deutscher Ableger koordiniert auch die Austragungen in den Schweizer Städten und vergrault die jungen Bands zum Ticketverkauf im Vorschussmodus – und wälzt damit das finanzielle Risiko auch gleich auf die Bewerber ab. Am Schluss gewinnt, wer am meisten trinkfreudige Schulfreunde mitgebracht hat. Mit der Wiederbelebung der Waldbühne am Gurtenfestival kam ein zweiter grosser Wettbewerb dazu. Löblich in der Grundidee, junge Bands aus der Region auf den Hügel zu hieven, bleibt die mühsame Klickerei (mitsamt monatelanger Strapazierung sozialmedialer Freundschaften) und am Schluss oft ein halbtolles Konzerterlebnis in der sonntäglich verkaterten Mittagssonne. Immerhin was fürs Palmares, aber Szene bildet sich daran kaum.

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Advent, Ambient und Kakteen

Urs Rihs am Dienstag, den 20. Dezember 2016 um 6:07 Uhr

Am Sonntag stand das vierte und letzte Kapitel der ADV3NT Reihe im Botanischen Garten an. Zwischen Mescal-Kakteen, Lianen und holzigen Klapstühlen legten Lcp und Cutkachi ihre Synthesizer Flächen und frickelten gebrochene Rhythmen. Ich sass da und horchte.

Preset war r3s3t, die Veranstaltungsreihe von Everest Records, gibts seit 2001 und ist ein wahres Qualitätssigel. Konzerte und Partys zu organisieren ist ein Ding, ein Gespühr dafür zu entwickeln – gerade im Bereich von Electronica und IDM –  Klänge nur schon durch das Ambiente zu amplifizieren, ein ganz anderes. r3s3t  sind diesbezüglich wahre Begegnungs-ArchitektInnen, der BoGa ein entsprechend ädequater Spielplatz, im wahrsten Sinne.

Die Stimmung vor dem Set der beiden Bastler ist angespannt aber ruhig, die letzte Nacht scheint noch etwas an Tribut zu zollen und der bleiern-anthrazit gefärbte Hochnebel um 17:08 trägt das Seinige dazu bei. Ich  gönn mir mit Lieschen ein Minzentee am Naschmarkt vor dem Gewächshaus, wärmt die Seele und stimmt ein. Vor dem Eingang treffen wir auf Philipp Glass, der wirkt aber auch nicht gerade gelassen, geradezu nervös eher. Die Käsebällchen – übrigens mit viel Liebe von Nicä hausgemacht – scheinen ihm nicht gut zu bekommen, die sollte man auch nicht so ultraheiss runterschlingen… Er macht sich vom Acker, schade eigentlich, hätte einiges zu besprechen gegeben.

Wir hingegen betreten den Berner Dschungel und setzen uns unter ein palmenartiges Gewächs. Der Raum ist gefüllt von umherschwirrenden Glühwürmchen, die Lichtstimmung auch sonst grandios. Die Szenerie präsentiert sich, umgeben von Stauden, Stacheln und schwer klassifizierbarem organischem Material, surreal synthetisch. Durch die Glasscheiben des gigantischen Wintergartens bleibt ein Realitätsbezug zur Aussenwelt, am Horizont leuchtet das Münster, wir sitzen auf der Kante zum Eskapismus und warten auf den dazugehörigen Sound, hart schön.
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Kulturbeutel 51/16

Milena Krstic am Montag, den 19. Dezember 2016 um 5:49 Uhr

Die Krstic empfiehlt:
Im Februar findet wieder die Jazzwerkstatt statt. Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es zehn Wochen vor dem Start Countdown Konzerte. Das nächste zum Beispiel gibts diesen Donnerstag um 21 Uhr mit den Pilzen im Parterre. Für alle weiteren Ankündigungen: hier lang.

Frau Feuz empfiehlt:
die Plattentaufe der rockenden Geschlechtstteile bzw. von the Sex Organs am Donnerstag im Rössli, schon nur der Kostüme wegen. In der Vagina Am Schlagzeug: The one and only Jackie Brutsche. Am Samstag ist dann ein nicht weniger adrett gekleidetes Duo im Kairo zu Gast: Blind Butcher spielen am Heiligabend mit ihrer Country-Disco-Punk-Mischung zum Tanz auf. O du fröhliche.

Fischer empfiehlt:
Was, schon Weihnachten! Merci Dampfzentrale, ist ist ja auch einfach ein Samstagabend. Und da kann man doch bestens einen Club d’Essai programmieren. Und zwar natürlich ein Weihnachtsspezial, mit Jean-Claude und Mystes System.

Der Urs empfiehlt:
Nun denn, Heiligabend und so, unsereins landet bei Familiensausen ja meistens am Katzentisch. Da empfiehlt sich ein guter Tropfen. Wer nicht so auf konforme Kompott-Italiener steht, probiere zum Beispiel mal den Barbera della Stoppa, den gibts in gut sortierten Weinhandlungen unserer Stadt, ein Wein für Entdecker lässt man sich sagen! Und was nach der «grande bouffe»? Am Samstag gibts nur eins, ab ins TOJO Theater, dort gibts die legendäre 80ies Party «völlig Losgelöst», ist schliesslich auch eine Frage der Klasse.

Herr Zellweger empfiehlt
Wieder mal ins Bad Bonn. Dort können Sie zum Beispiel unseren Herrn Schwab auf der Bühne sehen, am Schlagwerk für Dave Eleanor. Und Wolfman aus Tsüri spielen auch noch, am Mittwoch.

Mirko Schwab empfiehlt:
Als grosser Freund von Afrobeat und Highlife und Mama Africa calling überhaupt: Statten Sie am Mittwoch dem Rössli einen Besuch ab, wenn der ziemlich frisch gegründete, ziemlich virtuose Bandkoloss Nkonsonkonson Star Band genau ebenjenen westafrikanischen Tanzmusiken auf den Grund geht.

# BernNotBrooklyn

Milena Krstic am Sonntag, den 18. Dezember 2016 um 15:52 Uhr

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Ich hätte ja gern ein Foto geschossen, gestern zwischen Nacht und dem frühen Morgen, aber mein Handy hatte kalt und liess mich Stich.

Drum heute eine kleine Sommer-Sehnsuchts-Rückblende von der Warmbächli Brache. 

Posten Sie Ihr Foto auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es manchmal sogar pünktlich zum Katerfrühstück.

Heating up Lory

Roland Fischer am Samstag, den 17. Dezember 2016 um 10:55 Uhr

Man kann es ja mal versuchen: einen Platz ein wenig aufzuheizen mit ein paar Heizlüftern und -pilzen. Hatte zwar nur symbolische Wirkung gestern auf dem Loryplatz, aber das ist nicht unbedingt nichts, vor allem wenn man es mit Transform-Versuchsanordnungen zu tun hat. Das Kunstprojekt hatte ja von Anfang an die allegorische Transformation immer ebenso im Sinn wie die konkrete. Oder anders gesagt: Man weiss nie so ganz genau, was die Macher als nächstes vorhaben – und diese wissen mitunter auch nicht so genau, worauf ihre Versuchsanordnungen herauslaufen. Und das ist keineswegs als Kritik gemeint, Transform ist eines der wenigen echten Kulturexperimente, die man sich in Bern traut.

Gestern also stattete eine Schar Guteingepackter dem ewigen städtebaulichen Sorgenkind einen Besuch ab und wunderte sich, wie wenig man wieder mal vom Klimawandel merkt. Dazu trank man was heisses, hörte ein blogbekanntes und -verwandtes Konzert und liess sich statistich verorten. Und man horchte bei der kurzen Eröffnungsrede auf: Der Event (der heute abend noch weitergeht, mit einem tollen Programm) ist bloss der Auftakt für eine Art Castingshow in Sachen Kunst im öffentlichen Raum. Den Abschluss dieser Versuchsanordung wird Transform dann nächsten SOMMER feiern, wenn dieser öffentliche Raum nicht geheizt zu werden braucht.

Rosinen: Knochen ausser Reichweite

Roland Fischer am Freitag, den 16. Dezember 2016 um 15:01 Uhr

Kleines Leckerli aus der Stadtgalerie, da fliegt seit gestern ein Hund sehr sinnfrei – und ewig vergebens – herum. Man sollte das nun nicht unbedingt als Stimmungsbild für den aktuellen Zustand der zeitgenössischen Kunst sehen, aber immerhin darf man feststellen, dass Albernheit sehr wohl zu einer kritischen Kategorie geworden ist.

Und feststellen darf man auch, dass die Cantonale, in dessen Rahmen das Werk des Künstlerduos Pause ohne Ende präsentiert wird, einen schönen Publikumszuspruch erfährt. Gestern an der Vernissage im Progr und dann noch drüben in der Kunsthalle war es jedenfalls rappelvoll. Die Kritik zu den (malerischen) Kategorien hat das Mutterschiff heute schon sehr schön übernommen, dem ist nicht viel anzufügen.

In «Rosinen» picken wir einzelne Werke, Konzerte, Darbietungen oder was auch immer aus einem grösseren Ganzen heraus. Und lassen den Rest einfach mal ganz bewusst beiseite.

Fast ein Rückblick

Urs Rihs am Freitag, den 16. Dezember 2016 um 6:17 Uhr

Sitzend im Burgunder, brütend über Depeschen, fast brechend über die darin verlautbarten Breaking News. Immerhin den besten hausgemachten Eistee der Stadt trinkend, drängt sich mir – neben einem Gefühl von multiplen Frakturen im Hirn – ein Resümee des sich dem Ende zuneigenden heurigen Kalenders auf. 2016 – ein Drecksjahr – und trotzdem, es war nur fast alles schlecht, mindestens bei uns…

Brexit, Trump & Co. – die Geschichte einer interkontinentalen Tragödie – so oder ähnlich können dann die Expertengilden titeln. Die müssen sich dann auch noch ganz anderen Gräueln annehmen und dazu Kritik wursten, ich wünsch denen viel Spass.
In Syrien und der halben Welt fliegt den Leuten ihr Zuhause, Menschenrechte, schlicht ihr ganzes Leben um die Ohren, und sich dieser Absurdität anzunehmen, bedarf auch ein gewisses Mass an Anmassung.
Ich bleib hier lieber bei den Leisten, Kultur und so, heiter weiter feiern, die totale kognitive Dissonanz: «Wie könnt ihr nur?» und warum uns das nur fast vorzuwerfen ist.

Da gibt es Einiges vorzubringen, auf den postfaktischen Zeitgeist gepfiffen – meint der nicht eh nur Borniertheit? – es gibt Fakten, die zählen was!
Unser Städtchen bebte schliesslich, fast das ganze Jahr. Vor Eigeninitiative, aura-katalysierender Lebenslust, Kreativität und Passion. Auf Vollständigkeit hier keinen Anspruch natürlich, aber denkt an das 20 Jahre Jubiläum der lokalen UNIKOM Station RaBe, mit der dazugehörigen Ausstellung im Löscher, an die Skate-Bowl unter der Brücke, welche eben nur fast am Baukredit gescheitert wäre, an die neue Spinnerei in der Felsenau, oder die Zwischennutzungen auf der Warmbächli Brache. Man denke an besetzte Bäume im Breitsch, an das UNA-Festival in der grossen Halle, das eigentliche Stadtfest, zusammen mit dem NO BORDERS NO NATIONS auf der Schützenmatte. Die Heitere Fahne, weht weiterhin, denkt an das Neu-Stadt-Lab Freunde, welches mit D.I.Y. Perlen wie etwa der Solstage funkelte, und denkt natürlich an dieses Lebensgefühl: Aare, Lorrainebad, Fahrrad… Wer da immer noch nur miesepetert und Moralin predigt, hilft niemandem, sich selbst am allerwenigsten.
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Katholische Unholde

Gisela Feuz am Donnerstag, den 15. Dezember 2016 um 5:48 Uhr

Was schätzen Sie? Wie viele RIGs misst die Seetemperatur im neuen Video von Unhold? Sie wissen nicht was RIG bedeutet? Das ist denk die Wassertemperatureinheit «Rümpf im Gigu» kurz: RIG. Mit ihr verhält es sich einfach gerade umgekehrt als mit der normalen Celsius-Skala, denn je mehr RIGs desto kälter. Logisch, oder. Also, wie viele? Ach kommen Sie schon, tun Sie nicht so erwachsen. Ist doch viel interessanter, als wenn ich Ihnen jetzt hier eine tiefenpsychologische Analyse liefere, wie es um den Protagonisten des Videoclips zu «Southern Grave» bestellt ist. Der ist im Arsch. Da muss man nicht Freud heissen, um das zu erkennen. Die kühle aber doch fulminante Bildsprache soll ich beschreiben? JA SCHAUEN SIE DOCH EINFACH DAS VIDEO, TAMI!

Eine sinnvollere Jahreszeit, um Baden zu gehen, haben sich die drei Tunichtgute von Trampeltier of Love ausgesucht, auch wenn hier die Schwimmbekleidung doch eher Fragen aufwirft. Immerhin: Der RIG-Dichte dürfte diese abträglich sein. Was glauben Sie, wo gibt’s mehr RIGs: bei Unholds nackigem Bötlifahrer oder bei den drei Katholen in der Aare zusammengezählt?

Unhold spielen heute Abend im Rahmen der Alpine Coalition im Rössli der Reitschule. Was die Liebestrampeltiere treiben, weiss der Papst Teufel, live zu sehen sind sie erst wieder am 4. Februar in der Buchhaltung Stauffacher.