#fieseanalytics

Mirko Schwab am Freitag, den 20. Januar 2017 um 18:22 Uhr

Der Berner Labelmacher Andreas Ryser unterhält seine sozialmediale Gefolgschaft seit Anfang Jahr mit handgezeichneten Statistiken.

Mal lustig, mal bissig, mal larmoyant – und hauptsächlich über dem Lieblingsthema «Musikmiete» – kritzelt sich der Patron von Mouthwatering Records unter dem Hashtag #ryseranalytics Beobachtungen zur Branche von der Seele. «KulturStattBern» liegt eine bisher unveröffentlichte Statistik vor, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten können.

Kleiner Scherz.

Ganz im Ernst: Mouthwatering Records darf getrost als eines der erfolgreichsten Schweizer Musiklabels bezeichnet werden. Darauf erscheinen Bands wie Odd Beholder, Len Sander oder True, die auf der internationalen Szene für Furore sorgen und mitunter dafür, dass die Schweiz immerhin musikalisch in Zukunft gerne mit Schweden verwechselt werden darf.

Stadt- und Landbrachen

Roland Fischer am Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 14:55 Uhr

Auch schon über zehn Jahre her: 2005 sorgte das ETH Studio Basel (unter anderem Jacques Herzog und Pierre de Meuron) für einige Aufregung mit ihrem grossangelegten «städtebaulichen Portrait» der Schweiz. Vor allem mit der unverhohlenen Bezeichnung von «alpinen Brachen» machten sich die Stararchitekten keine Freunde und zementierten das Bild des hochnäsigen, auf urbane Räume gebuchten Architekten.

Und heute? Sind wir offenbar im postalpinen Zeitalter angekommen. Das suggeriert jedenfalls eine Ausstellung, die von der Berner Designerin Valerie Notter de Rabanal mitgestaltet worden ist. Derzeit in Samedan zu Gast, portraitiert PostAlpin Handwerksbetriebe, die in wirtschaftlichen Randregionen – vor allem in Graubünden, aber auch Bern ist vertreten – dem Abschwung trotzen.

Brachen? Potential! scheinen sich diese Betriebe zu sagen. Die raumplanerische Diskussion um Stadt und Land ist jedenfalls noch lange nicht vorbei.

EssenStattFressen

Urs Rihs am Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 13:50 Uhr

Ein Appell an uns selbst, vor allem zur Mittagszeit. Das städtische «Lunchtime» ist gekennzeichnet von Sauce kleckernden, Krümel säenden, hypernervös und lustfern Sandwich schlingenden Massen.
Die kleinen feinen Örtchen, wo das Mittagsmahl hingegen als Ritual gepflegt werden könnte, sind selten. Die Situation im Zentrum – spätestens seit der Schliessung der Markthalle – eine Misere. Aber es gibt sie, die Silberstreifen am Horizont in den Gassen.

Donnerstags, ich war also auf der Pirsch nach Geniess- und Verwertbarem um die Mittagszeit. Mit der Prämisse einen Rest Selbstachtung zu wahren natürlich – schliesslich ist Esskultur auch ein Seelenspiegel – im Perimeter Bahnhof, eine schiere Unmöglichkeit. Der Vegi-Grossist am Eingang: Ein totaler Turn-off! Essen wie im Aquarium, gefangen zwischen Scheibenfront, open-air Salatbar und Juicer-Automaten. Bedrängt von mehrheitlich Yuppies und alles in Schaudistanz zum Prekariat vor dem Lokal. Nabelschau drinnen wie draussen, echt wie im Zoo. Ich bleib lieber draussen, auch der gesalzenen Preisen wegen.

Dann die Optionen Treppe hoch, Treppe runter, schwierig… Unten wartet der gelbe Doppelbogen mit seinem Dreck auf, flankiert von artgleichen Teufeleien, alles Kategorie «DIE HARD FAST». Oben, selber Buchstabe, nur etwas dunkler leuchtend, orange, kulinarisches- sowie konsumentenschützerisches Unheil verkündend: Trash-Bio zu einem Preis- Leistungsverhältnis, dass es dem Preisüberwacher eigentlich in den Ohren sausen müsste, krachen müsste. Die Devise scheint klar: «Erst das Fressen verkaufen, dann die Moral verkaufen.»
Nun denn, es bleibt nichts anderes übrig, Weg in Kauf nehmen. Lieber Weg als Knete, vor allem mit einem Drahtesel. Die Aarbergergasse ist schnell durchkreuzt – weil eben: Knete und Ambiente; da wünscht mensch sich Rosigeres als Alternative, sorry Sushi-Kebab-Burger-Pizza Meile… Kurzer Blick aufs Natel, da war doch was, Herrengasse 10, «Grüner Gaumen». Hatte der Bewegungsmelder mal drauf aufmerksam gemacht. Und sowieso hin da, weil sichs mit Sab, der werten Frau Betreiberin, neben Diskussionen über truly healthy food, auch so wunderbar über Musik austauschen lässt. Eine Oase des Seelenheils das Schüppchen.
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Brother Grimm mit Bart

Gisela Feuz am Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 5:52 Uhr

Die Märchensammlung der Gebrüder Grimm dürfte ja so manche Kinderseele bereichert oder geschwärzt haben – je nach Stand der psychischen Disposition. Frau Feuz in klein war ja stets fasziniert von der Simplizität und Brutalität, mit der da die Welt in Gut und Böse eingeteilt wurde. Eine gemeine Hexe gehört verbrannt und ein räuberischer Wolf aufgeschlitzt und ersäuft, keine Frage. Dass man sich Zehen abschneiden muss, wenn man zu grosse Füsse hat, leuchtet ebenso ein, wie dass man mit Vertragsbruch davonkommt, wenn man selber eine Prinzessin und der Vertragspartner ein Rumpelstilzchen ist. Alles im grünen Bereich also. Grün war allerdings auch die Reader’s Digest Sammlung im Hause Feuz, in welcher sich nicht nur die grimmschen Märchen, sondern auch weitere Geschichten und Sagen aus aller Welt versammelt fanden, unter anderem auch eine aus Frankreich namens «Blaubart». Holy Shit. Beziehungsweise: Sacre Merde.

Blaubart, ein Mann mit hässlichem und blauen Vollbart, musste ein paar Tage auf Reisen und überliess seiner Frau einen Schlüssel mit dem Hinweis, die zugehörige Kammer dürfe unter keinen Umständen geöffnet werden. Die Frau tut, was in dieser Situation jede/r getan hätte: Natürlich öffnet sie die Tür und findet darin Leichen von Frauen, fein säuberlich an die Wand gehängt. Vor Schreck lässt sie den Schlüssel fallen, worauf Blut an diesem kleben bleibt, das nicht wieder weggehen will. So findet Blaubart heraus, dass seine Frau nicht gehorcht hat, will nun natürlich auch sie ins Jenseits befördern und wird erst in letzter Minute von herbeieilenden Edelleuten von seiner Tat abgehalten und selber erstochen.

Da sind die Geschichten der Gebrüder Grimm ja wohl noch heilig, oder?! Entsprechend darf Ihnen, werte KSB-Leserschaft auch mit ruhigem Gewissen ein Konzert ans Herz gelegt werden eines direkten Nachkommens der Gebrüder Grimm. Zuminest dem Namen nach. Brother Grimm aus Berlin beschert Ihnen am Samstag im Sous Le Pont der Reitschule nach eigenen Aussagen zwar auch Albträume  und zwar in «Fuckmoll», umbringen wird er sie mit seinem psychedelischen, reptitiven Bluesrock aber bestimmt nicht. Auch wenn er Bart trägt.

Sie möchten gerne mal wieder an ein richtig gutes Konzert und zwar gratis? Brother Grimm tritt an der Tour de Lorraine zusammen mit Max Raptor und Finger Finger im Sous Le Pont der Reitschule auf. KSB verlost 2×2 Tickets für diesen Anlass (NICHT Tour de Lorraine Tickets, sondern nur für die Konzerte im Sous Le Pont), zur Teilnahme hier eine Mail hinschicken. Teilnahmeschluss ist Freitag 20. Januar 12 Uhr mittags, yo!

Gewinnen mit KSB: «Usgrächnet Gähwilers»

Christian Zellweger am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 16:03 Uhr


«Kompetent, entschieden, klar» – ein anständiger Bürger braucht für seine lokalpolitischen Ambitionen natürlich einen knackigen Slogan. Zumindest auf dieser Schiene ist Ralph Gähwiler ganz gut unterwegs. Dumm nur, dass bei illegalen Arbeiten in Gähwilers Garten der Sudanese Ngundu von der Leiter fällt. Ins Krankenhaus will der nicht, Gähwilers verstecken ihn in ihrer Wohnung. Das ist dann natürlich den politischen Ambitionen eher hinderlich. «Usgrächnet Gähwilers» heisst der Film des Berners Martin Guggisberg. Es spielen mit: Ruth Schwegler («Der Kreis», «Der Bestatter)» und Philippe Nauer (ebenfalls «Der Kreis», «Lüthi und Blanc» und vor allem auch, damals: der legendäre «Scharmör!» himself). (Und Dominic Gysin als…nun ja, «Arzt», lässt sich im Trailer auch erspähen.

Premiere feiert der Film am 26. Januar im cinéClub. Wer zusammen mit den ebenfalls eingeladenen Grossräten den Film mit vorgelagertem Apéro geniessen will, kann das tun: Wir haben 10 x 2 Tickets für die Premiere. Melden Sie sich unter ebundredaktion ät derbund.ch. Am Freitag wird ausgelost, viel Glück!

Keinzigartiges Lexikon: Folge 3

Gisela Feuz am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 7:16 Uhr

Der Berner Schriftsteller Giuliano Musio spürt für KSB jede Woche einen heimlichen Verwandten eines vermeintlich einzigartigen Begriffs auf. Manuel Kämpfer illustriert ihn.

Heute: Der Hundertsassa
Da der Hundertsassa im Schatten des Tausendsassa steht, ist er immer noch weitgehend unbekannt. Zu Unrecht: Wichtige Errungenschaften von Hundertsassas sind beispielsweise halblustige Witze, der elegante Rückzieher nach einer waghalsigen Ankündigung sowie – eine der jüngsten Erscheinungen – der Beweis von Trinkfestigkeit mit Light-Bier. Forscher streiten sich bis heute darüber, ob die in Österreich heimischen Wunderwuzzis eher den Hundert- oder den Tausendsassas angehören. Eine ähnliche Diskussion wird über die schweizerischen Siebensieche geführt. Ein jüngst im Emmental entdeckter Viereinhalbsiech, der mit Schwimmflügeln vom Zehn-Meter-Brett springen wollte, könnte der Debatte eine neue Wendung geben.


Der Hundertsassa ist ein Alleskönner und Draufgänger – mit einigen Einschränkungen.

Nächste Woche: Entletzen

Kulturbeutel 3/17

Gisela Feuz am Montag, den 16. Januar 2017 um 5:19 Uhr

Frau Feuz empfiehlt:
Die verehrten Lederboys nehmen wieder einmal einen löblichen Anlauf in Sachen Kultur und zeigen morgen Dienstag im Kino Rex den berühmt-berüchtigten FIFA-Streifen «United Passions». Obwohl darin doch so einige Stars aufmarschieren, wurde er als filmischer Riesenflop eingestuft, der am Eröffnungswochenende jämmerliche 918 US-Dollar einspielte. Gerade das richtige also für Popcorn, Bier, Bier, Bier und vielleicht nochmal ein Bier, denn Lederhäuptling Rrr hat angedroht, vor Vorführungsbeginn ein dreistündiges Einführungs-Referat zu halten.

Die Krstic empfiehlt:
Am Mittwoch zu Dave Eleanor ins Ross pilgern (Krstics Anspieltipp) und am Freitag und Samstag können Sie sich im Rahmen von «A Suivre» anschauen gehen, was die Bachelors und Bachelorettes vom HKB-Studiengang Musik- und Medienkunst so getrieben haben.

Mirko Schwab empfiehlt:
Am Wochenende ist wieder Tour de Lorraine – die lebendigste Verquickung von Politik und Gönnen! Aus dem Programm: Tango gegen Tisa auf dem Bahnhofplatz, ein Stadtrundgang durch Berns koloniale Vergangenheit oder allerhand Workshops zu globalisierungskritischen Themen. Aber auch: Melker im Dachstock, Mike Ständer (!) in der Zoobar oder die Zürcher Digitalpiraten von GDS.FM in der Turnhalle. Das ganze Programm der Tour? Hier.

Fischer empfiehlt:
Die junge und verträumt-verschrobene Formation Tellurian zum Start des BeJazz-Winterfestivals, am Donnerstag. Das Festival geht dann noch weiter bis am Samstag, mit noch viel mehr aktuellem Schweizer Jazz.

Der Urs empfiehlt:
Galeriewochenende ist zwar vorbei, aber trotzdem, geht mal die GALERIE SOON oder heisst es Galerie Rigassi by Soon? an der Münstergasse 62 auschecken, da gibts derb psychedelische Lasurmalerei zu Gesicht zu bekommen, hat mich weggehauen! Die Bilder entspringen den Federn von Irina und Marina Fabrizius aka «Fabrizius2», Kindheitserinnerungen an die kasachische Steppe, say what? Die gefragten Bilder des deutschen Zwillingpaares sind erstmals in der Schweiz zu sehen, bis am 18. Februar. Zieht euch das rein, echte Hingucker!

 

#BernNotBrooklyn

Roland Fischer am Sonntag, den 15. Januar 2017 um 12:55 Uhr

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Drinnen in der Reitschule so. Volles Haus, das sich cineastisch nach Jamaica, nach Tunesien und dann noch nach LA mitnehmen liess.

Draussen währenddessen so.

Wem es auch wieder zu kalt und grau ist heute: Am Nachmittag kann man sich in die musikalische Wüste schicken lassen.

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es manchmal sogar pünktlich zum Katerfrühstück.

Die Welt zu Gast in Bern

Milena Krstic am Freitag, den 13. Januar 2017 um 16:14 Uhr

Das allumfassende Musikblog Norient betreibt dieser Tage wieder sein üppiges Musikfilm Festival. Und hat zu Ehren des Anlasses eine Liste mit Elektronika-Musik aus Bern zusammengestellt.

Norient, oh, Norient. Was trägst du nicht alles an uns heran: Musik aus den staubigsten Winkeln unseres Planeten, Geräusche von Orten, die wir nichtmal vom Hörensagen her kennen. Du gehst weit für uns, damit wir nur einen Klick davon entfernt sind, was in Favela, Wüste und Grossstadt musikalisch gerade so los ist.

Du hast uns eine Ausstellung beschert, die auf dem Erdboden bündelt, was du im Netz sonst streust. Du zeigst uns im achten Jahr in Folge Musikfilme aus aller Welt und organisierst dazu auch schon mal ein Konzert im Kinosaal.

Norient, du bist die Hauptstadt der Musik, weil alle bei dir vorbeikommen, auch die, welche sonst unbemerkt blieben. Du bist politisch engagiert, du bist offen für alle/s, du bringst zusammen und du inspirierst zu Neuem. Eigentlich bist du perfekt. Schön, dass es dich gibt.

Und bevor ichs vergess’:

Hier die Liste, welche ein paar Splitter des elektronische Musikschaffens Berns bündelt. Wer fehlt noch?

Das Norient Musikfilm Festival läuft noch bis am Samstag. Heute Abend: Ein Film über den jungen russischen Musiker Moa Pillar (Bonfires and Stars) und eine Dok über die Musikszene in Mittel- und Osteuropa. Danach live im Rössli: zwei Berner Elektronika-Männer, zuerst Jean-Claude und danach Elektrobopacek. 

«Tony, you rock»

Gisela Feuz am Mittwoch, den 11. Januar 2017 um 6:07 Uhr

Während andere in seinem Alter sich auf die Pensionierung und das süsse Nichtstun freuen, denkt Anthony Thomas mitnichten ans Aufhören. Der Beruf des gebürtigen Amerikaners: Gitarrist und Sänger der Basler Garagerock-Truppe The Lombego Surfers. Seit rund 30 Jahren malträtiert der 63-jährige Tony bei den Lombegos die Gitarre und schreit sich dazu die Seele aus dem Leib. Mattias Willi hat der Legende nun den 40-minütigen Dokumentarfilm «Tony, you rock» gewidmet, in welchem besagter Tony in charmantem Baseldeutsch-Englisch über seine musikalischen Anfänge, die veränderte Attitüde der heutigen Kids und den Punk-Spirit sinniert.

Nebst Anthony Thomas selber kommen auch langjährige Wegbegleiter zu Wort wie etwa Künstler Dirk Bonsma, Schlagzeuger Olivier Joliat und Teilzeit-Lombego Bassist Luc Montini. Sie alle zeichnen das gleiche Bild: Ein authentischer und umgänglicher Mann ist er, dieser Tony, der die Gitarre lieber zu laut als zu leise spielt und die musikalische Schlichtheit der 60er-Jahre beibehalten hat. Zudem hat Matthias Willi die Lombego Surfers auch auf langen Autofahrten quer durch Deutschland begleitet und so gibt sein Film auch Einblick in ein manchmal extrem unglamouröses Tourleben. Während die anderen Band-Mitglieder schon mal heimlich die Nase rümpfen, wenn der Schlafsack unter einem Tisch in einer Gaststätte ausgerollt werden soll, zeigt sich Tony auch hier beneidenswert unkompliziert.

«Tony, you rock» ist das Porträt eines Mannes, der seine Bestimmung gefunden hat und zwar in einem Leben, welches Abseits der gängigen Pfade verläuft. Dank seinem Elan, der Freude an der Sache, Hartnäckigkeit und Bescheidenheit ist dieser Tony im Kopf junge geblieben, ungemein sympathisch und in Punkto Haltung ein Vorbild, von dem sich noch so macher Jungspund ein Stück abschneiden könnte. Hoffentlich bleibt er den düsteren Rock’n’Roll-Kellern noch eine Weile erhalten, dieser Tony, weil er rocken tut er definitiv.

Das Porträt «Tony, you rock» von Matthias Willi wird am Freitag 13. Januar in der Cinématte gezeigt. Anschliessend spielen die Lombego Surfers zusammen mit Here Hare Here eine Live-Show in der Brennerei.