«I maches eifach wie dr Hitler»

Gisela Feuz am Freitag, den 17. Oktober 2014 um 11:13 Uhr

Die Schreiberin solle doch den Hari verreissen und ihn in den höchsten Tönen loben, riet gestern ein gut gelaunter Matto Kämpf in der Pause der eigenen Darbietung vor dem Kairo. Schliesslich sei er schon in der letzten Besprechung schlecht weggekommen wegen seinem eigenwilligen Rhythmusgefühl. Und übrigens habe er jetzt eine Lösung gefunden, wie besagte Rhythmusproblematik gelöst werden könne: «I maches eifach wie dr Hitler, huere viu Lärm u Krach u de merkt me d'Störig gar nümm.» Nun ja.

Lärm und Krach gab es denn tatsächlich zum Auftakt des Auftrittes von Trampeltier of Love, dem Trio, welches sich aus Schriftsteller Matto Hitler Kämpf, Musiker Simon Hari alias King Pepe und dem Luzerner Tubisten Marc Unternährer zusammensetzt. Kämpf und Hari sind ja schon seit einer Weile gemeinsam unterwegs, wenn auch die Aussage, man sei bereits in Jugendjahren an der Thuner Regionaltonwoche im Mokka als Duo Schüfeli & Bäseli zusammen aufgetreten, im Reich der Legenden zu verorten ist. Der Unternährer habe sich ihnen spontan angeschlossen, erklärt Kämpf. Das sei super, so ein Bläser. Der übertöne die Fehler.

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Tatsächlich liefert Unternährers Tuba einen beachtlichen Mehrwert bei den Darbietungen von Kämpf und King Pepe, aber nicht weil sie allfällige Fehler übertönen würde (zum Glück nicht!), sondern weil der Tuba-Klang dem ganzen Vortrag einen Boden und eine Gravität verleiht, die in vergnüglichem Kontrast steht zu dem, was die Herren Kämpf und Pepe besprechen bzw. besingen. Ersterem ist bekanntlich keine Sinnlosigkeit zu albern und kein Kalauer zu billig: Da spielt ein Larifari gerne mal Stradivari und der Koch ist ein Furz mit Schurz. Das kämpfsche Universum ist wunderbar skurril und abstrus, wobei der gebürtige Steffisburger ein genaues Auge für die Absurditäten und Abgründe des Alltags beweist und dabei mit einem pubertären Bubenhumor gesegnet ist, der einfach ansteckend wirkt.

Simon Hari steht in Punkto Unterhaltungswert dem Kämpf in nichts nach, sondern zeigt sich in seinen Liedern ebenfalls als Meister darin, die Langweile des Alltags humoristisch zu überspitzen und wünscht sich entsprechend schon mal einen Kühlschrank voller Kokain anstelle eines 9-5 Bürojobs. Hari kann aber auch anders und schlägt mit «Gebei» auch mal ruhige und nachdenkliche Töne an. Diese komplementieren einen Abend voller wunderbarem Unfug, in dem ein Holzross Lippgloss trägt, Kämpf sich als Vater von Hari outet, Kirchenglocken mit Pfannendeckel imitiert werden und sich im Sandkasten zwei dicke Kinder darum streiten, wer denn nun der Messi sei, wobei auf der Plache mit Kreide geschrieben steht: «Z'Läbe isch ä Pingu.»

Tanzen auf Wolken

Milena Krstic am Freitag, den 17. Oktober 2014 um 2:06 Uhr

Sowas macht man doch nicht ... Da spielen die Schweden von Swim einen heidenschönen Schlafzimmer-Pop und tragen gleichzeitig Masken, als wären sie eine Deathmetal-Band! Es sei ihnen verziehen: Das Trio um Sängerin Erika Rosén (+ Bassist + Typen, der ein Mac-Book bediente) hat die paar Menschlein, die sich in dieser rosaroten Nacht in die Playground Lounge verirrt hatten, auf Wolken tanzen lassen.Swim_Playground_Lounge

Den Wald im Zimmer

Miko Hucko am Donnerstag, den 16. Oktober 2014 um 12:10 Uhr

Der Theaterladen im Schlachthaus hat in den letzten vier Jahren, unter dem Kuratorium von Mohéna Kühni, vor allem Kunst beherbergt, darunter einige sehr spannende Perlen. Seit Beginn dieser Saison wird hier vermittelt, was das Zeug hält: Sandra Forrer hat den kleinen Raum mit grossem Fenster jetzt schon zum zweiten Mal in eine interaktive Installation verwandelt.

Von Aussen höre ich schon die Vögel zwischtern und erhalte den Eindruck, in ein wohleingerichtetes Studierzimmer zu blicken. Liebevoll zusammengestellt sind hier nicht nur die an die Wand geklebten Zitate, sondern überhaupt der ganze Raum mit den zwei Pulten. Die jetzige Ausstellung ist, Sie ahnen es schon, begleitend zum Stück Alle Vögel sind schon da entstanden und ist jeweils eine Stunde vor und nach der Vorstellung komplett begehbar.

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Ich kann mich an einen der Tische setzen und wahlweise Ariane von Graffenried oder Matto Kämpf, den Autor_innen des Stücks lauschen, in Hintergrundmaterial wühlen, Zeitungsartikel zum Thema überfliegen. Das Stück wird so um eine Komponente erweitert, mit der Kundige und Interessierte sich gleichermassen das abholen können, was sie wollen oder brauchen. Chapeau! Und noch dazu ein Schaufenster.

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«Andere Leute kaufen sich einen Mercedes …

Milena Krstic am Donnerstag, den 16. Oktober 2014 um 6:52 Uhr

...  ich habe mir guten Sound für meinen Club gegönnt.» Zitat Luca Carmosino. Das ist doch mal eine Ansage. Heute eröffnet der Berner alias DJ Luca de Grandis in den Räumlichkeiten des ehemaligen Silo seinen Club Das Zimmer. Der 34-Jährige legt selbst seit Jahren auf und kennt die Szene bestens. So hat er ein fesches Line-Up für Freunde der elektronischen Tanzmusik zusammengestellt. Aber mal ehrlich: Das beste Line-Up bringt nix, wenn der Sound schon bei 90 Dezibel das Lautstärkelimit erreicht. Und das ist nun mal die Realität für Das Zimmer, das inmitten des Mattequartiers liegt. Die Nachbarn haben keinen Bock auf Bässe. Aber der Besitzer will guten Sound in seinem Club. Kann diese Rechnung aufgehen? Luca Carmosino lächelt und zeigt auf sein Rack:

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Von diesem Turm aus (oder «Baby», wie es Carmosino liebevoll nennt) werden sechzehn Lautsprecher gesteuert, die im ganzen Club verteilt sind (jap, auch im Fumoir). So ist sogar bei warmduscherhaften 90 dB ein intensives Hörerlebnis möglich. Ha! Das 3-D-Soundsystem wurde übrigens von der Firma Sonic Emotion (mit Hauptsitz in der Schweiz) entwickelt. Das Zimmer sei, wie mir Carmosino gesteckt hat, nebst dem Zürcher Aura, der einzige Schweizer Club, der das bieten könne.

Das komplette Interview mit Luca Carmosino liest sich heute in der gedruckten Ausgabe des «Bund» uuund online hier.

Und wer wissen will, wie das Baby klingt,  geht heute runter in die Matte an die Eröffnung des Zimmers. Mit dabei sind der Solothurner DJ Kellerkind und ein Special Guest aus Berlin.

Glücksdrachen-Reiter

Christian Zellweger am Mittwoch, den 15. Oktober 2014 um 8:10 Uhr

Dieses hübsche Video wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Und eben: Heute spielen die Glücks(drachen)ritter von Kreisky im Rössli.

Kulturbeutel 42/14

Milena Krstic am Montag, den 13. Oktober 2014 um 5:41 Uhr

Die Krstic empfiehlt:
2x Brasilien, aber beide Male komplett verschieden: Am Freitag tritt die schön verschrobene Brasilianerin Dillon im Dachstock auf und züchtet Depressionen auf dem Tanzparkett. Und ebenfalls am Freitag findet in der Playground-Lounge ein Forró Crashkurs mit Diego Oliveira statt. Forró ist ein Tanz- und Musikstil Brasiliens, der sich mit den fröhlichen Aspekten des Daseins befasst. ô Brasil, so vielseitig du bist! Da krieg ich glatt Saudade

Frau Feuz empfiehlt:
1915 lud ein Schweizer Sozialdemokrat Revolutionäre aus zwölf Ländern nach Zimmerwald ein, um mit ihnen diverse Aspekte zur zerbrochenen Sozialistischen Internationale zu diskutieren, wobei offenbar auch ein Herr namens Lenin mit von der Partie war. Ariane von Graffenried und Matto Kämpf haben rund um diese historische Tatsache nun ein Theaterstück gezimmert, in dem Ornithologinnen und linke Nostalgiker in einem Hotel aufeinanderprallen. «Alle Vögel sind schon da. Ein Konferenz in Zimmerwald» wird ab Mittwoch im Schlachthaus Theater gezeigt.

Oliver Roth empfiehlt:
Am Donnerstag eröffnet eines der grössten Tanzfestivals der Schweiz und stellen sie sich vor, es findet in Bern statt. Das Tanz In. Bern in der Dampfzentrale zeigt viele Schweiz-Premieren und internationale wie Schweizer Acts. Interessant werden bestimmt Jan Martens' «The Dog Days Are Over», indem über eine Stunde lang durchgehüpft wird, oder Lisbeth Gruwez' «AH/HA», das eine Lachchoreografie der Gesichter zeigt. Zudem sind an dem «Swiss Made» Showings junger ChoreografInnen zu sehen, unter anderem mit Cosima Grand und Bufo Makmal.

Herr Zellweger empfiehlt::
Zumindest die Standortwahl ist mutig: Am Donnerstag eröffnet Luca Carmosino a.k.a. DJ Luca de Grandis seinen Club «Das Zimmer» – in ehemaligen Silo in der Matte. Wie mutig das Musikprogramm wird, muss sich noch zeigen. Bereits etwas länger gibt es die Wiener Grantl-Rocker von Kreisky, die am Mittwoch im Rössli aufspielen: «Schöner Mann am Fliessband, zeig mir deine Muskulatur, zeig mir deine atomare Energie.»

Bücherkiste: 3x Hamburg

Gisela Feuz am Samstag, den 11. Oktober 2014 um 12:04 Uhr

«When in Rome, do as the Romans do», sagt der englische Volksmund so schön, und meint damit nichts anderes, als dass man sich doch den lokalen Gepflogenheiten anpassen soll, wenn man sich in fremde Lande aufmacht. Auf die norddeutsche Stadt Hamburg bezogen würde das wohl so viel bedeuten wie «moin moin» brummeln, sich mit einem Astra oder Alsterwasser an die St. Pauli-Landungsbrücke setzten und den grossen Schiffen beim Containerverladen zugucken. Wagemutige würden sich evtl. auch das Musical «Das Wunder von Bern» antun, welches ab November im Theater an der Elbe gezeigt werden soll. Wer's nun weniger mit singenden und tanzenden Fussballern (man stelle sich das bitte mal vor!) hat, sondern lieber literarisch in die Hamburger Welt abtauchen möchte, dem seien folgende Bücher ans Herz gelegt:

Sven Regener: Meine Jahre mit Hamburg-Heiner (2011)
Der Element of Crime-Frontmann Regener hat darin Blogs gesammelt, welche er in den Jahren 2005 – 2010 auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht hat und die sich um Band-Tourneen, Album-Aufnahmen, Adventskalender oder Reflexionen zur Deutsch-Österreichischen-Freundschaft drehen. Das Mischwesen aus Roman und Tagebuch mit einer Vielzahl an wunderbar schlechten Fotos ist vor allem dank den abstrusen und aberwitzigen Dialogen mit einem fiktiven Freund namens Hamburg-Heiner äusserst vergnüglich und auch weil Regener überhaupt keine Scheu vor schlechten Kalauern und Nonsens-Gedankengängen zeigt. Oder wir er es selber nennt: «The endless Streams of Laber.»

hamburg

Kräne gucken am Hamburger Hafen.

Heinz Strunk: «Junge rettet Freund aus Teich» (2013)
Was hat der Strunk uns im 2005 doch für eine Freude bereitet mit seinem «Fleisch ist mein Gemüse», in dem die Welt von Schlager-Tanzkapellen, die von Dorffest zu Dorffest tingeln, beleuchtet wird. «Junge rettet Freund aus Teich» bereitet auch Freude, allerdings wird hier Komik mit schwerwiegender Tragik unterlegt. Mitte der 60er-Jahre wächst Mathias Halfpape (Heinz Strunks gebürtiger Name) im trostlosen Hamburger Stadtteil Harburg auf. Der zu Beginn der Geschichte 6-jährige Mathias erzählt auf liebenswürdige Art und Weise von den Schwierigkeiten, welche das Aufwachsen mit sich bringt, wobei der unbeschwerte naive Kinderton schwerwiegende Themen wie Depression oder körperlicher Zerfall kontrastiert. «Junge rettet Freund aus Teich» ist Strunks bis anhin traurigstes Buch. Aber wie er aus Anekdoten einer Kinder-Figur ein berührendes Drama entwickelt ist eine ästhetische Leistung für sich.

Rocko Schamoni: Fünf Löcher im Himmel (2014)
Eine fürwahr düstere und dramatische Roadnovel hat der Musiker, Autor und Schauspieler Rocko Schamoni mit «Fünf Löcher im Himmel» hingelegt. Nach einem Einbruch befindet sich der 67-jährige Paul Zech in einem geliehenen Datsun 24OZ auf der Flucht; zu verlieren hat er nichts, denn ausser seinem alten Tagebuch wurde ihm bereits alles genommen. Er beginnt die alten Einträge zu lesen und taucht dabei in seine Jugend ab, in welcher er bei Schultheater-Proben zu Goethes Werter nicht nur zwischen zwei Frauen geraten war, sondern auch in eine dramatische Eifersuchtsgeschichte, die sein zukünftiges (Gefängnis-)Leben bestimmen sollte. Auf seinem Roadtrip quer durch Norddeutschland rollt Paul die Vergangenheit und damit die grossen Fragen der Menschheit auf: Ist die Welt denn wirklich nur eine Theaterbühne? Und wenn man die Zeit totschlagen kann, kann man sie auch reparieren?

Helldorados epischer Western-Soundtrack

Gisela Feuz am Freitag, den 10. Oktober 2014 um 12:01 Uhr

Ein ungewohntes Bild war das gestern im ISC, aber gerade deswegen sehr erfreulich: Auf der Bühne bediente für einmal nicht ein klobiger Herrentreter das Pedalboard – also das Brett, auf dem verschiedene Gitarren-Effekte versammelt sind – sondern ein graziler Damenfuss in hochhackigem Schuh. Dieser Fuss gehörte zu einem Bein, welches wiederum im Rumpf von Hedvig Mollestad Thomassen endete. Die zierliche Norwegerin, die gestern im ISC mit ihrem Trio den Norweger-Abend eröffnete, ist Absolventin der Musikakademie und was sie ihrer Gitarre entlockte, war entsprechend technisch einwandfreie Arbeit. Frau Feuz, die ja eher mit einem simplen Musikgeschmack gesegnet ist, war das ganze ein bisschen zu prog-rockig und jazzig. Oder anders ausgedrückt: Zu viel Kopf und zu wenig Bauch bzw. Eier.

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Die Hodendichte stieg im Anschluss exponentiell an, als die sechs Mannen von Helldorado die ISC-Bühne betraten. Die Norweger rund um Frontmann Dag Vagle machten gestern Abend ihrem Namen einmal mehr alle Ehre, klangen sie doch nach epischem Westernfilm-Soundtrack, nach kreisenden Geiern, mexikanischen Bohnen und rauchenden Colts. Vor dem inneren Auge drehte sich da der einsame Cowboy noch mal im knarzenden Ledersattel nach der Dame seines Herzens um, und im Wissen, dass ein ungezähmter Kuhbube von der Enge des bürgerlichen Lebens erdrückt würde, galoppiert er einsam davon in den Sonnenuntergang.

Helldorado machen mit ihrer Mischung aus Americana, Rock, Mariachi und Surf nicht nur Musik für die Ohren, sondern vor allem fürs Western-Kopfkino. Die Bösewichte in den Songs tragen «boots made of lizard skin», die Männer heissen «John McMiller» und möchten doch eigentlich aus ihren Jobs als Auftragskiller aussteigen und wenn's ganz dicke kommt, fackelt der rachsüchtige gehörnte Ehemann schon mal ein ganzes Diner inklusive Frau ab. Klischees? Ja sicher scho, volles Rohr, aber Helldorado dürfen das. Wer singt wie dieser Dag Vagle, wer solch atmosphärische, epische und abgründige Mörderballaden hinbekommt («Johnny's Song»), welche einem nicht nur die Haare auf den Armen zu Berge stehen, sondern auch noch gleich die brennende Sonne im Nacken, Sand auf den Zähnen und Salz auf den aufgesprungen Lippen fühlen lassen, darf fast alles. Sogar ein bisschen rummackern von wegen «Women shouldn't drink».

Oh Shnit!!

Milena Krstic am Donnerstag, den 9. Oktober 2014 um 11:12 Uhr

Meine ersten Karriereschritte beging ich im Callcenter des grössten Mobilfunkanbieters der Schweiz. Ich half den Menschen, herauszufinden, welches Handy-Abonnement sich am besten eignet: Soll es ein Natel xtra-liberty plus, Natel xtra-liberty mini oder doch ein Natel xtra-liberty-schlagmichtot sein? Da kommt auch das Personal ins Grübeln.

Wenn ich heute das Programm des Kurzfilmfestivals Shnit studiere, kommen all diese Gefühle wieder hoch: So viele Informationen, die so ähnlich klingen. In fünf Tagen werden in Bern 160 Kurzfilme gezeigt, es gibt verschiedene Spielstätten (z. B. das Zelt im Innenhof des Progr) und «Playgrounds» (u. a. Moskau und Cape Town), zwei Überthemen («Life Is a Beach» und «Marry Me»), es gibt SHNIT Opening, Night of Nominations, Local Flavour, Animates, Documents, Experiments ... AAAH!

Und doch: Dieses im Jahr 2003 in Bern gegründete Kurzfilmfestival ist eine feine Sache und startet nun – gestärkt durch den Kulturpreis der Burgergemeinde Bern – in Runde zwölf.

Ich bin dann gestern, so ziemlich gegen Ende des Eröffnungstages, noch beim Peeping Shnit hineingesneakt: dort, wo die «lüstern-frivolen» Kurzfilme gezeigt werden. Nach der ersten Hälfte habe ich die Hitze in der Aula des Progrs nicht mehr ertragen, aber zum Glück hat es für die Penismaus gereicht, denn die ist toll:

PS. «Penismouse», der Kurzfilm des Polen Kristof Babaski, ist bereits im Jahr 1957 entstanden, wurde aber erst in den letzten Jahren entdeckt. Ein kleines Kugelschreiber-Zauberstück!

 Das Shnit dauert noch bis am Sonntag, 12. Oktober. Das ganze Programm hier.

Bücher und andere Blüten

Miko Hucko am Donnerstag, den 9. Oktober 2014 um 5:29 Uhr

Frankfurter Buchmesse, hussah! Buchwürmer und Büchernärrinen habe ich zum Glück nicht erwartet, denn gekommen sind bis jetzt vor allem die Anzüge. In Scharen. Einige haben meine Frage, ob sie denn was gelesen hätten, mit «keine Zeit» geantwortet. Also halt.

Mit dabei natürlich auch: Die Schweiz. Mit einem typisch semipeinlichen Flaggen-Grüezi-Auftritt (siehe Bild). Wenigstens Wilhelm Tell ist für einmal daheimgeblieben.

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Noch ein bisschen peinlicher: Die Gruppe Junge Freiheit, die korrekterweise von den Veranstalter_innen in die Religionsecke gesteckt wurde. Ausser einer Zeitung geben die nicht viel raus. Und zudem lesen sich ihre Schilder von weitem, als wären sie noch Computergegner_innen obendrein.

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Aufs Wochenende wird's wahrscheinlich spannender, weil 1. echte Besucher_innen kommen dürfen (nicht nur Fachpublikum) und 2. SOBOOKS!!

 

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