Archiv für die Kategorie „Film & Fotografie“

Netflix ist da…

Oliver Roth am Donnerstag den 11. Dezember 2014

... und es ist gut. Das soll kein Werbebeitrag sein, aber eine Kurzbesprechung, denn: Serien sind die neuen Filme! Und es ist ja Winter und wir verlassen das Haus nicht mehr. Die Streaming-Plattform ist seit rund zwei Monaten auch in der Schweiz verfügbar und die EidgenossInnen können ab dem Dumpingpreis von CHF 11.90 unbeschränkt audiovisuellen Stuff laden. Das amerikanische Unternehmen, das zunächst als gute alte Videothek funktionierte und DVDs nach Hause verschickte, mausert sich seit 2007 zu einem online-Giganten – die Serie House of Cards wird beispielsweise direkt von Netflix selber produziert. Diese Serie schaue ich unter anderem während meinem ersten gratis Testmonat.

Und es funktioniert überraschend gut. Kaum Ladezeiten, das System merkt sich, bei welcher Folge ich gerade bin und empfiehlt mir andere, ähnliche Serien nach meinem Geschmack. Ich schaue auch Dexter und habe der Nostalgie halber wieder mal Dragon Ball gefeiert. Wer zudem einen Apple TV oder eine Playstation besitzt kann sich Netflix einfach auf diese Geräte installieren – die Einbettung funktioniert extrem flüssig. Abzüge gibt’s für das noch eher überschaubare Angebot auf dem Schweizer Markt (z.B. einige qualitiy series von HBO wie The Wire oder Girls fehlen), plus für die fehlende offline-Funktion. Netflix ist in diesem Punkt strikt und zieht seine Verbundenheit zum Direktstream und dem damit verbundenen Fernseh-Live-Effekt restriktiv durch. Schön sind die sehr einfache und aufgeräumte Handhabung und, dass am Ende jeder Folge einer Serie nach 12 Sekunden direkt die nächste Folge automatisch startet. Der Tod für jeden Serienjunkie!

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Das düstere Universum des HR Giger

Gisela Feuz am Dienstag den 9. Dezember 2014

Mitten im pulsierenden Zürich-Oerlikon steht es, dieses Haus von Hansruedi «HR» Giger, dem Schöpfer zahlreicher düsterer Bilder, Visionen, Zeichnungen und Skulpturen. Auf seine ganz eigentümliche Weise ist Gigers Wohnsitz eine Art Oase, wenn auch eine Oase der etwas andern Art. Vom Keller bis unters Dach vollgestopft mit Büchern, Möbeln, Skulpturen, Kunstwerken, Arbeitsmaterialen, Schädeln und sonst allerlei düsterem Krimskrams, vom Sonnenlicht abgeschirmt und ausgestattet mit einer hauseigenen Mini-Geisterbahn bleibt kaum ein Zentimeter frei in diesem dämmrigen und gespenstischen Wohnuniversum. Gigers Haus ist denn auch zentral in Belinda Sallins Dokumentarfilm «Dark Star - HR Gigers Welt», in welchem die Zürcherin ein sensibles Portrait über das Leben und Wirken von HR Giger entwirft. Kurz nach den Dreharbeiten verunglückte dieser in seinem eigenen Haus und schied im April diesen Jahres im Alter von 74 Jahren aus dem Leben.

Schon als kleiner Bub hob sich Hansruedi offenbar von anderen ab bezüglich seinem Umgang mit den eigenen Ängste. Mit sechs Jahren bekam er von seinem Papa, einem Apotheker, einen Totenschädel geschenkt und um zu beweisen, dass er keine Angst vor dem Tod habe, zog er diesen fortan wie einen Spielzeughund an einer Leine auf der Strasse hinter sich her. Giger erklärt in «Dark Star», dass es seine ureigenen Ängste seien, die er in seinen Kunstwerken verarbeite und dass er ihnen damit die Macht nehme. Die Motive, welche sein ganzes Schaffen durchziehen, sind denn auch stets die gleichen: Geburt, Sexualität und Tod. Sein bio-mechanischen Wesen sind unheimlich und doch anziehend, sie symbolisieren das Zusammenspiel von Eros und Thantanos und bewegen sich dabei auf Messers Schneide zwischen surrealem Traum und Traumata.

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Ein transformativer Blick ins neue Jahr

Roland Fischer am Dienstag den 2. Dezember 2014

Schon geht das Jahr wieder in den grossen Schlussverkauf - Grund genug, mal rasch ins 2015 rüberzulinsen. Gerade sind nämlich zwei Vorankündigungen für den Januar hereingetrudelt, die beide viel Freude machen.

Zunächst einmal ist endlich die nächste Transform-Katze aus dem Sack - und wow, so zentral war Zwischennutzung noch nie. Diesmal wird der frühere SBB Historic-Sitz am Bollwerk 12 bespielt - die Eisenbahnarchivare müssen (ein gewisser ferrophiler Liebesentzug ist das schon) raus aus dem Zentrum und ziehen nach Windisch um. Die Transformer freut's - und uns auch. Die Versuchsanordnung 4 öffnet am 9. Januar die Pforten und dauert bis am 15. Februar. Was da genau passieren wird, ist uns zwar auch nach den Erläuterungen der Macher nicht ganz klar:

Musiker sowie bildende und darstellende Künstlerinnen entwickeln in einer experimentellen Vorgehensweise 10 Positionen zum soziogeografischen Raum rings um die Lokalität.

Aber es wird mit Sicherheit auch wieder eine nette Bar geben.

Soziogeografie und Experimente musikalischer Art bietet das Norient Festival, das vom 15. bis zum 18. Januar schon in die sechste Ausgabe geht - und erstmals auch über Bern hinaus expandiert, ins ja als Konzertlokal auch hie im Westen schon lang heissgeliebte Palace St.Gallen (shnit lässt grüssen?). Das Programm ist wieder mal eine grosse Wundertüte, eine musikalische Weltenreise. Und natürlich ist es kein Zufall, dass die Organisatoren für den Schlussabend extra das deutsch-französische Kollektiv Transforma eingeladen haben. Die könnten doch eigentlich gleich drüben im Bollwerk performen?

Zwei Tage, eine Nacht

Roland Fischer am Dienstag den 25. November 2014

Der Film läuft wohl nicht mehr allzu lang, man sollte also nichts wie hin. Viel muss man eigentlich gar nicht sagen - wenn die Dardenne-Brüder die Cotillard für eine Produktion gewinnen können, dann kann das Ergebnis ja gar nicht anders als formidabel herauskommen.

Wie einfach grosses Kino doch sein kann. Man nehme einen gesellschaftlichen Brennpunkt und eine persönliche Betroffenheit und buchstabiere sie fein säuberlich durch. Ein bisschen griechische (oder auch französische, das spielt heute ja nicht mehr so eine Rolle) Tragödie dazu, ein von irgendwelchen fiesen Gottheiten - höheren Mächten, ob nun von dieser oder jener Welt - gesponnener Schicksalsfaden und ein paar einfache Menschen, die gewillt sind, es mit diesem Schicksal aufzunehmen. So sieht die Krise aus. So und nicht anders. Für einen magischen Kinomoment wenigstens.

Auf Nick Caves Beifahrersitz

Milena Krstic am Mittwoch den 19. November 2014

Nik_Cave_Kino_Kunstmuseum

«Push The Sky Away», nur ein bisschen, Mister Cave, damit wir Sie besser sehen können. Und der Meister selbst fächert und wedelt scheinbar die ihn umgebenden Rauchschwaden weg, damit das Fussvolk einen Blick zwischen die weissen Laken werfen und sich im schicken Auto neben ihn setzen darf. Der Film «20.000 Days On Earth» soll uns zeigen, wie ein Tag im Leben des Pop-Maestros aussieht. Aber hier bemüht sich niemand – am wenigsten der Hauptprotagonist selbst – uns die Wahrheit zu verkaufen. Der Film ist ein einziges Gedicht, eine Stunde und fünfunddreissig Minuten lang.

Alles dreht sich um die Frage: Wie schreibt man einen Song? Nicht irgendeinen, sondern einen dieser furchterregend guten, wie ihn Cave schon etliche Male geschrieben hat? Wenn gar nichts mehr geht, dann «erschiesse den Clown», sagt der Mann im Massanzug und wandelt weiter in einem Tagtraum aus Fiktion und einem bisschen Realität – am realistischsten vielleicht dann, wenn er Butter auf sein Brot schmiert. Wenn Cave dicht neben dem bärtigen Warren Ellis (♥) sitzt, der auf seinem Korg-Synthesizer die Melodienfolge spielt, dann wirkt das wie im Gebärsaal; die Musiker sind hochschwanger mit diesem Song, aber geboren ist er noch nicht. Schweissperlen auf Caves Stirn. Rührend, die Szene, wie er zum Publikum herunterkniet und fragt: «Do you hear my heart beat?»

Am Ende des Films ist man nicht schlauer, aber berührt ganz sicher. Und die Wolken, die waren gar nie weg.

«20.000 Days On Earth» läuft seit dem 13. November im Kino Kunstmuseum.

Bürger vier und sein Verständnis von Demokratie

Miko Hucko am Dienstag den 18. November 2014

CitizenFour ist kein mutiger Film. Schade, denn die ganze beschriebene und dokumentierte Operation war ziemlich mutig. Edward Snowden war ziemlich mutig. Und Glenn Greenwald hat mich davon überzeugt, dass guter Journalismus doch noch nicht verloren ist.

Trotzdem war es wichtig, den Film zu schauen. Denn er führt nochmal die Ereignisse des letzten Jahres vor Augen, Ereignisse, die peinlicherweise auch ich wieder in den Hintergrund meines Gehirns gerückt habe. Vielleicht, weil es so natürlich und unmöglich zugleich klingt: Wir werden alle dauerüberwacht.

Die brennenden Fragen aber, und die brennendste von allen, stellt dieser Film nie: Wozu eigentlich?
Wer profitiert von dieser Dauerüberwachung?

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«Dicki Meitschi»

Gisela Feuz am Donnerstag den 13. November 2014

Die Bubis melden sich zurück, oder wengier salopp: Das Berner Rock-Sextett Kummerbuben hat nach dreijähriger Pause eine erste Probe des neuen Albums veröffentlicht, welches im Januar 2015 erscheinen wird. «Dicki Meitschi» ist nicht etwa ein von Weight Watchers gesponserter Aufruf, dem Hüft- und Bauchgold zu Leibe zu rücken, sondern vielmehr eine Hymne auf Mittelscheiteltypen, Hochwasserhosenträger und alle anderen Andersartigen und Aussenseiter.

Eine fürwahr lüpfige Rocknummer ist's, dieses Meitschi, das ordentlich in die Tanzwaden fährt. Soll es auch, denn die Kummerbuben fordern explizit dazu auf, selber gedrehte Tanzeinlagen zum Meitschi-Song an sie zu schicken, aus denen dann ein Video-Clip zusammengeschnitten wird. Das darf ruhig ein bisschen abstrus und unaufgeräumt daherkommen, wie die Herren Kummer-Jäggi, Kummer-Bigler und Kummer-Heim gleich selber vormachen. Also los hopp, nichts wie die Handy-Kamera gezückt und losgetanzt, denn erstens sind wir doch alle tief drin ein bisschen dicke Meitschi und zweitens sind seltsame Tänzer Sieger.

Das Klischeekarussell dreht im Kreis

Roland Fischer am Dienstag den 11. November 2014

Man kann es sich vorstellen, diesen Coup de foudre, nicht als Ernst Ostertag das erste Mal Röbi Rapp, sondern als die Filmproduzenten dieser Story begegnet sind. Zürich in den Nachkriegsjahren, eine liberale Stimmung ein wenig wie Berlin in den Zwanzigern, die Anfänge der Schwulenbewegung und mittendrin eine Liebesgeschichte, die etwas von Romeo und Julia hat, Sex und ziemlich blutige Crime und dann das Umschlagen der Stimmung und viel Repression plötzlich - und zum Schluss dann doch noch ein Happy End. Hollywood! müssen sie sich gedacht haben. Und dahin werden sie nun tatsächlich auch geschickt, Der Kreis geht für die Schweiz ins Rennen um den Oscar für den besten ausländischen Film, nachdem er bereits den Publikumspreis an der Berlinale und auch sonst ein schönes Palmares eingeheimst hat.

Eine grosse Geschichte also, und erst noch alles wahr! Noch nicht so lange her wurden Schwule auch in der Schweiz wie Schwerverbrecher behandelt - ein böses Beispiel übrigens dafür, wie schwerfällig der gesellschaftliche Apparat ist und wie er der Gesetzgebung zuweilen hinterherhinkt: nicht alles was legal ist, ist deswegen automatisch akzeptiert. Seit 1942 ist Homosexualität in der Schweiz kein Straftatbestand mehr, und seit wann handelt die Gesellschaft danach? In den Sechzigern jedenfalls war von Toleranz nicht viel zu spüren.

Aber es ist ein Fluch mit diesen allzu wahren Geschichten, sobald man sie nachzuerzählen beginnt: Sie verhölzern rasch, werden behäbig und allzu bedeutungsschwer - und können so auch den Klischees kaum mehr ausweichen. Dabei hätte diese hier soviel tolles Material geboten, tolle Figuren, die man aber aus dem Korsett der wahren Begebenheiten hätte befreien müssen, damit sie ein Eigenleben hätten entwickeln können. So ist es nun bei der blossen Berichterstattung geblieben - einer reichlich bieder erzählten Chronik der Ereignisse. Ein mutloser Crowdpleaser - Hollywoodkino à la suisse.

Queer enough?

Miko Hucko am Samstag den 8. November 2014

Das Queersicht Filmfestival ist erwachsen geworden, 18 nämlich. Erwachsene Anlässe, ein oft verwendeter Begriff und ja, eine abgegriffene Floskel. Doch hier finde ich sie endlich passend, und nicht wegen dem Alter des Queersicht, sondern weil Queersicht politisch erwachsen geworden ist: Zum ersten mal heisst es offiziell nicht mehr schwul-lesbisches, sondern LGBTI - Filmfestival. Dass das einige Medien (auch wir, huiuiui) immer noch durcheinander bringen, mag an der klebrigen Haftung solch eingeschliffener Begriffe liegen, aber auch darin, dass es das Queersicht selbst noch nicht geschafft hat, diesen neuen Untertitel (nennt man so, oder?) durchgehend zu verwenden.

Genug Politik - kommen wir zum Festival selbst, denn über das Programm und so weiter hat die Krstic in obigem Artikel schon viel gesagt. Ich habe mir gestern in der Cinématte Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste angeschaut. Ein 1A - Mockumentary (eh mein Lieblingsgenre) über das Filmfestival in Cannes, lustig, anspruchsvoll, femistisch. Und auch - und darum geht's eben nicht hauptsächlich, und das ist der springende Punkt an diesem Film, ja, ich wünsche mir mehr solche Filme mit queeren Hauptfiguren, wo das Queersein einfach dazugehört und nicht als Pointe oder Plotentschuldigung verwendet wird - und auch die natürlichen Beziehungs- und Selbstfindungsprobleme der Regisseurin. Le trailer:

Ich wünsche dem Queersicht alles Gute mit dem Erwachsensein - und wilde Party gehören da dazu, nicht nur zu Cannes. Wahrscheinlich war ich gestern einfach zu früh in der Gebärmutter aller guten Gespräche und Ideen, dem Festivalzentrum im Kulturpunkt Progr.

 

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Everyone has the right to – ASS, TITS, TITS, TITS!

Roland Fischer am Freitag den 7. November 2014

Man entschuldige den etwas reisserischen Titel, aber so geht's nun einmal zu in der Videoarbeit von Istvan Balogh, die derzeit im Videokunst.ch-Raum im Progr zu sehen ist, vis-à-vis der Galerie Bischoff. Es ist eine ziemlich ungemütliche Arbeit, und das hat zunächst einmal natürlich mit der wüsten Sprache des Protagonisten zu tun und der Unbezwingbarkeit, mit der die Unflätigkeiten immer wieder in die sorgsam abgelesenen Artikel der Erklärung der Menschenrechte hineinfahren. Der Mann erlaubt sich allerdings keinen Scherz mit der immer wilderen Besudelung der Menschenrechte - er hat das Tourette-Syndrom und kann nicht anders, es schiesst unwillkürlich und oft im unpassendsten Moment aus ihm heraus.

ISTVAN BALOGH « Current Status, 1. Declaration »

Und es ist eine hinterhältige Arbeit, zunächst einmal weil man zum Voyeur wird - da wird ein medizinisches Faszinosum vorgeführt, und man kann nicht anders, als zuzuschauen, wie die Deklamation springt, von ruhig zu unflätig und wieder zurück - dem Geschehen gebannt zu folgen und immer auf den nächsten Aussetzer zu warten. Das Tourette-Syndrom hat seinen festen Platz im psychiatrischen Kuriositätenkabinett, das wusste schon Oliver Sacks - die Krankheit markiert die unheimliche Grenze zwischen Komödie und Dämonie. Und da eben liegt der Clou von Baloghs Arbeit: Indem er den Tourette-Patienten nicht irgendeinen Text (der Effekt wäre überall garantiert), sondern die Erklärung der Menschenrechte vorlesen lässt, kommt es immer wieder zu einem bösen Auseinanderklaffen von behauptetem Menschenrecht und Behinderten-Realität. Natürlich: auf dem Papier hat auch ein Tourette-Betroffener alle diese Rechte, aber hier wird auf sehr augenfällige Weise vorgeführt, wie schwer seine Eingliederung in einen gesellschaftlichen Alltag tatsächlich immer wieder sein wird. Eine beklemmende Erkenntnis, die auf einmal gar nichts Voyeuristisches mehr hat - vorgeführt werden nun wir anderen.

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