Archiv für die Kategorie ‘#BernNotBrooklyn’

#NordringNotBrooklyn

Urs Rihs am Sonntag den 11. Juni 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch beim Nordring ist ab morgen nichts mehr los.

Gleich mal vorweg, angebracht an dieser Stelle wäre eigentlich ein Schweigen, ob dieser saubitteren Tatsache, schlichte Sprachlosigkeit drängt sich mir auf, ob der Ausweglosigkeit dieses Schlussstrichs –
Die Pizzeria Nordring – der Familienbetrieb der Kürekcis in der Lorraine – ist nicht mehr lange. Heute Sonntag noch und dann ist definitiv Feierabend.

Lasst uns heute Sonntag nochmals die Ränge füllen, für die Kürekcis!

Doch zum Trotz und Dank – ungewohnt stark Gefühlgefärbtes sei mir nah diesem Ende zu verzeihen – es müssen eben doch noch ein paar Zeichen gesetzt werden, ein Wort vor allem, in Versalien und bold, doppelt unterstrichen sozusagen: M E R C I – ihr Lieben.
Was dieser Ort in der Zeit seines Bestehens nämlich geleistet hat, für die Menschen, welche dort zu verkehren pflegten, für das Quartier und ganz allgemein für unser Städtchen, ist noch schwerer zu buchstabieren, als dieses Adé zu akzeptieren ist.

Der Nordring war nicht bloss Dönerbude, nicht nur «mit allem ohne scharf», sondern schon «ohne alles» verdammt viel mehr, als nur eine Fastfoodecke. Es war ein Dreh- und Angelpunkt, ein Treffpunkt halt, ein markanter Ort. Natürlich auch der Lage geschuldet, als Tor zur Lorraine so quasi – aber vor allem der Gastfreundschaft, der Herzensgüte dieser Kürekcis, welche trotz beinhartem Gastro-Abnützungskampf nie ihre Würde zu verlieren drohten, ihren Stolz wahrten. Diesen Beitrag weiterlesen »

#BernNotBrooklyn

Roland Fischer am Sonntag den 4. Juni 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Und Brachen gibt’s auch! Zum Beispiel am Rand der grossen Allmend, wo gerade für wahrscheinlich viel Geld ein raffinierter Unort entstanden ist. Keine Brache, natürlich, eine städtebaulich sinnvolle Leere. Und Kunst am Bau gibt’s noch obendrauf, links im Bild. Den ganzen Sommer über parkiert am Wochenende ein magisches Ambulatorium irgendwo auf dem weiten Feld. Wenn das Wetter will (heute will es wohl eher nicht).

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es pünktlich zum Katerfrühstück.

#BernNotBrooklyn

Gisela Feuz am Sonntag den 28. Mai 2017

Das Weyerli ist zwar nicht Coney Island, aber hey, auch an unseren Badestränden ist mächtig was los.

Man fürchtete ja kurz um das Seelenheil der Badi-Jugend und hoffte inbrünstig, dass diese dem Englischen noch nicht mächtig sei, als die beiden Herren Yangboy$ vom Dicksucken und Ähnlichem zu trappen begannen am Weyerli Beizli Fest in Frau Feuz’ Hausbadi. Die Jugend rächte sich dann auf ihre ganz eigene Weise, hielt sich zeitweilig demonstrativ die Ohren zu und fragte zwischen zwei Songs, ob die Herren Yangboy$ denn wirklich nicht besser rappen könnten. Aufmüpfige minderjährige Kunstverächter dürften allerdings nicht das Hauptproblem der zwei Yangboy$ gewesen sein, denn die Bühen, welche da kurzerhand neben die überdimensionierte Hüpfburg gepackt wurde, stand in der prallen Sonne. Nüt da mit chillen und dickdippen im kühlen Nass, sondern hüpfen you must, Bitches.

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es pünktlich zum Katerfrühstück.

P.S. Falls Sie heute ins Weyerli chillen gehen, werte Leserschaft, und zufälligerweise unser werter Hummer Schwab noch irgendwo rumliegen sollte, schmieren Sie ihn doch bitte mit Sonnenschutzmittel Faktor 300 ein, ja?!

#BernNotBrooklyn

Milena Krstic am Sonntag den 14. Mai 2017

Bern Düdingen ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der HauptstadtPampa ist mächtig was los.

Zuerst war da dieses Interview, das ich führen sollte mit dem Alexander Frei, der momentan als Crimer die Radiostationen um den Finger wickelt mit seinem 80ies-Depeche-Mode-Verschnitt-Sound. Natürlich ging ich da mit Vorurteilen ran, ein bisschen hässig war ich, wie das möglich ist, dass sich einer nichts Neues überlegt und dann allen den Kopf verdreht.

Ja, dann hats mich selbst gepackt und ich konnte nicht anders, als mir am Freitagabend im Bad Bonn sein Konzert ichezzieh. Ich stand ganz vorne am Bühnenrand und hab per Instagram die Welt meine Follower wissen lassen, dass der Crimer hot ist.

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#BernNotBrooklyn

Gisela Feuz am Sonntag den 7. Mai 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Zum Beispiel wenn an einem Montagabend im ISC gleich drei stramme Kerle den Merch-Stand bedienen, welcher auf das Fünffache seiner normalen Grösse erweitert wurde, derweilen oben auf der Bühne Deathrite und Deserted Fear die Frage aufkommen lassen, warum Shampoo-Firmen nicht ausschliesslich mit Death Metallern Werbungen machen. Und wenn einem die beiden Herren Mantar mit ihren apokalyptischen doomigen Gewaltsriffs dann auch noch eine veritable Organ- und Weichteilmassage verpassen, dann ist die Welt im beschaulichen Bern extrem in Ordnung. Selbst an einem Montagabend.
 

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#BernNotBrooklyn Safariversion

Gisela Feuz am Sonntag den 30. April 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Zum Beispiel wenn das Dead End zur Safari Night lädt und dazu den ganzen Laden in einen vertiablen Dschungel verwandelt. Zebra, Nashorn, Flusspferd, Affen alles da, an der Tränke tummeln sich Discotiger und Partylöwen, auf der Bühne wildert Frankie Safari und auf dem Dancefloor steppt der Bär.

Nicht gewildert, sondern liebevoll von Hand gefertigt: Zebra by Miroslawa Mäder

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es pünktlich zum Katerfrühstück. Ausser Sie heissen Konfuzius Rhis, spielen bis morgens 6:42 Räuber und Puppen im Hexenhaus und posten dann vorbildhaft grad direkt.

#BernNotBrooklyn

Urs Rihs am Sonntag den 30. April 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Zum Beispiel in den verbleibenden Räuberhöhlen, wo Hexen und Halunken hausen, die bis in die Puppen Karten spielen und bis zur Morgenröte zu konspirieren wissen.
Dort wird der Kitt verstrichen, welcher unser Pflaster so schön zusammenhält…

Hierbei handelt es sich gewiss um ein Symbolbild –

#BernNotBrooklyn in #FullSizeRender

Milena Krstic am Sonntag den 23. April 2017

Bernümpliz ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Agglo ist mächtig was los.

Mein Telefon hat dieses Foto gleich selbst mit FullSizeRender.jpg benannt. Geknipst habe ich es. Und zwar kurz vor dem Auftritt der jungen Boy$ aus ‘Pimpliz’.

Dieser Keller mitsamt dazugehörigem Haus wird bald der Gentrifizierung zum Opfer fallen. Deshalb: Hier eine letzte Hommage an diesen günstigen Wohnraum. In so würdevoll hoher Auflösung wie nur möglich.

 

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es manchmal sogar pünktlich zum Katerfrühstück (ussert hüt).

#BernNotBrooklyn

Mirko Schwab am Montag den 3. April 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

«Klassik im Dachstock.
Der Fokus mäandriert vom Funkeln der Diskokugel zu Mahler zu Rauchschwaden im Gegenlicht. Das leise Klimpern sorgfältig entsorgten Leerguts. Zwischenrufe aus dem Treppenhaus. Meiner sonntaglichen Stimmung bleibt der Rote und nichts mehr zu wünschen übrig.»

Eine Einsendung von Kea aka Anna-Pierina Godenzi. KSB dankt herzlich; wir wären wohl zu vercrackt gewesen heute. Und ein Sonntag ohne #BnB ist wie ein Montag ohne Beutel: say whaaat?!

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es manchmal sogar pünktlich zum Katerfrühstück erst nach Mitternacht.

#BernNotBrooklyn

Urs Rihs am Sonntag den 26. März 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.
Zum Beispiel gestern im Garten der Spezies mit den montrealer Ornithologen HELIODROME und ihrem psych-spattered neo-dreamy avant-rap-rock. Der Raum zersetzte sich mal wieder, zerrieben zwischen Klängen einer bazookaähnlichen E-Posaune, polytheistischen Sprechgesang-Halluzinationen und analogen Effektschaltkreisen. Glücklich, wer sich dort selbst verfeinstofflichte – who needs Bushwick if we got Terrassenweg – one love!

we got weird wired