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Kulturbeutel 20/17

Gisela Feuz am Montag den 15. Mai 2017

Frau Feuz empfiehlt:
Am Mittwoch kommen Digger Barns und Pencil Quincy mit ihrer Diamond Road Show auf Besuch ins Rössli, wir haben hier bereits über die bezaubernden handgemachten Visuals berichtet. Am Freitag halten dann die Russen Einzug im Kino Rex: «Feiern, Trinken, Tanzen» ist die Devise des Datscha-Projekts und was eignet sich besser dazu als Balkan-Electro-Franzosenpolkas, durchmischt mit wilden Bläsern, einem ordentlichen Schuss Punk und russischem Jazz der dreissiger Jahre, he? Genau: ничего!

Die Krstic empfiehlt:
«Lick my cunt consumption» ist meine Lieblingstextzeile des Jahres 2017 und sie kommt von JPTR, diesem abgefahrenen Zürcher Duo, das sich geschlechtsneutral inszeniert und Musik macht, die von irgendwo tief unten kommt. Schlagzeug (Ramón Oliveras) und Stimme (Andrina Bollinger) reichen, um eine Revolution zu vertonen. Am Sonntagabend in der Turnhalle im Doppelpack mit den Charmanten vom Am Kap.

Der Urs empfiehlt:
Gehts doch mal in die Sattelkammer an der Zähringerstrasse 42. Am Mittwoch gibts dort trotz Frühling eine Vernissage im «SCHNEE GESTÖBER». Mit diffusen Strukturen im Fokus – eine Ausstellung von Natalie Reusser und Myriam Gallo.
Dann gönnts euch das erste Tape von «FRANK SPIRIT» junger oldschool-house shizzle out da hood –  smooth as f***!
Und hörts doch mal bei «Kap Druhad» rein, am Sonntag im Ross. Drei Ausnahmeirre spielen Dudelsack, Cello, Hackbrett und Schlagzeug – muss was sein!

Mirko Schwab empfiehlt:
Von ersten Gehversuchen bis zu kleinen Meisterwerken gibts am studentischen Kurzfilmfestival mit dem leider bisschen abtörnenden Namen Academy Shorts allerhand anregende Bewegtbildkunst zu sehen, hopp nach Fribourg also. Auch nice und am Freitag im Kairo: Die Burschen von What Josephine Saw um Siebensiech Max Kämmerling schmeissen der leichtfüssigen Gitarrenmukke ein Fest.
Und #KrewLove am Samstag in der Schlosserei: Milena Milena aufm Cruise Ship Misery am been, anderes Verschrobenes mehr, Spoken Word, Alleinunterhalterpianos, Trash, Techno, Liebe à la Cold Storage Records.

Fischer empfiehlt:
Das Auawirleben geht in eine exzessive, überexponierte zweite Woche, zum Beispiel mit 69 Performance-Positionen oder 50 Grades of Shame in der Dampfzentrale. Und musikalischen Exzess verspricht der Auftritt der Ghost Wolves heute abend an der Schwarztorstrasse.

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