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Sputnik, das Poschi

Milena Krstic am Freitag den 17. März 2017

Rap-Battles, Funkparties und lange Schlangen, um da überhaupt hereinzukommen: So habe ich den Gaskessel in Erinnerung, dieses schneckenartige Rund, das mir meine ersten schlaflosen Nächte in Bern beschert hat. Das Angebot in Thuns Selveareal wurde immer magerer, also wichen wir auf Bern aus, nahmen erste Züge, um wieder zurückzukommen oder schliefen bei Friends, die bereits in der grossen Stadt wohnten.

Das alles ist gefühlte tausendundein Jahre her, aber gestern war ich wieder mal dort. Von Weitem leuchtete mir «Bestival» entgegen, das ist der Name des Theaterfestivals, das dem Bühnennachwuchs huldigt, und da waren Sofas aufgestellt und zwei Feuerstellen eingerichtet, fläzig gepflegte Atmosphäre und am Rande, königlich, stand Sputnik, das Poschi.

Aus ihm heraus werden krosse Croque Messieurs und Mesdames serviert, frisch belegt mit Randenköstlichkeiten, Ziegenkäse, Honigtröpfli, Avocado und feinen Sprossen, die zwischen zwei Bio-Vollkorntoast-Scheiben geklemmt werden.

Falls Sie sich dieser Tage eh eines der Theaterstücke ansehen wollten: Gehen Sie hungrig hin.

Das Bestival dauert noch bis am Dienstag, solange ist auch Sputnik dort. Volles Programm hier.

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