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Kulturbeutel 07/17

Gisela Feuz am Montag den 13. Februar 2017

Frau Feuz empfiehlt:
Am Donnerstag tun Sie sich am besten vierteilen. Den Kopf schicken Sie zu Matto Kämpf und Gerhard Meister ins Kairo, wo die beiden ihr Spoken Word Programm «Hirni» aufführen. Die Lachmuskeln schicken Sie ins Kino Cine Club, wo die Kultmoviegang das filmische Fiasko «Allan Quatermain & the Lost City of Gold» zeigt. Die Genitalien sind bei den Ostschweizer Antihelden Knöppel (ehr Wichsers!) im ISC bestens aufgehoben und die Tanzbeine wollen bestimmt zu Blind Butcher ins Du Nord.

Die Krstic empfiehlt:
Vor ein paar Jahren ist sie mir aufgefallen, mit ihrem schnoddrigen Schreibstil, dank einer ihrer Reportagen im Vice Magazin. Ich habe mir das Mag immer im Olmo geholt, damals, als ich noch weniger Zeit im Internet verbrachte, ein fettes Heftli, gefüllt mit viel Bildli und draufgängerischer Schreibe. Dank Vice also entdeckte ich Stefanie Sargnagel, Prolo-Braut mit System, die mittels Facebook-Stati ein Netzphänomen geworden und mittlerweile zum kleinen Star avanciert ist, der gerne mit Lena Dunham verglichen wird (was die Sargnagel aber uncool findet). Item. Was ich eigentlich sagen wollte: hingehen zu ihrer Lesung. Am Sonntag, 19 Uhr, im Tojo. Followen auf Facebook ist auch gut.

Der Urs
Yo, ich plädier hier mal für Frischgemüse, zu geniessen im Dachstock, am nächsten Samstag: «Doppuschnägg». Für zehn Stutz gibts da noch spärlich gehörte Bands, auf dem hoffentlich aufstrebenden Ast. Vor allem dieses St.Galler Duo HOPES & VENOM hat beim Vorhören Laune gemacht. Ein Sound irgendwo zwischen Lush und Kyuss, geilo!

Mirko Schwab empfiehlt:
Seit Monaten ist der nächste Donnerstag in meiner Agenda euphorisch angemalt: Göldin & Bit-Tuner im trojanischen Rössli. Vom Meister Gebäude aus Beton und Bass, des Journis Gedichte von trockenem Hass #JournalistDesJahres2016. Und wir, die Einverstandenen, wir sitzen im Kreis – «und wichset eus eis.»

Fischer empfiehlt:
The blues is dead? So heisst’s im Ankündigungstext von The Big Nasty – aber wer glaubt schon PR-Textern. Also nichts wie hin, in die Zar Bar am Freitag. Oder am Samstag Nachmittag runter ins Voodoo Rhythm-Kellergewölbe – was auf einen in manchen Nasen durchaus wohlriechenden Dunstkreis dieser zwei Londoner hindeutet.

 

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