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Alchemie der Bässe

Bjørn Schaeffner am Samstag den 1. Oktober 2011

Zu fortgeschrittener Stunde war man ins ISC gekommen, leise enerviert über den bisherigen Verlauf der Nacht. Und da wurde dann alles wieder gut. Ben UFO vom englischen Label Hessle Audio war zur bisher dritten Stride-Nacht angereist. Veranstaltet wird die Partyreihe von zwei langjährigen Förderern anspruchsvoller Clubmusik in Bern, Sassy J und Kev the Head.

Man war fast etwas erstaunt, wie satt das hier klang. Rund und auf den Punkt die Bässe. So laut wie es eben sein muss. Über eine schlechte Akustik konnte man sich in diesen Räumlichkeiten noch nie beklagen, aber trotzdem: Die Anlage war wohl extra für die Bassmusik ausgepegelt worden. Das ISC war ja natürlich noch nie ein Technoclub, obschon hier spätestens seit 1994 immer wieder elektronische Clubmusik gespielt wird.

Ben UFO praktizierte seine Alchemie der Bässe, fusionierte UK Funky, Techno und Dubstep zu einem flirrenden Soundgeflecht und beeendete sein Set schliesslich mit einigen Gänsehaut-evozierenden Soultupfern. 

Sträflich wenige Leute waren da noch auf der Tanzfläche. Solche Qualität hätte eigentlich Warteschlangen bis zum Bierhübeli verdient. Sei es drum, die Euphorie konnte es kein Fünkchen trüben. Die nächste Grenzüberschreitung mit Stride steht übrigens am 2. Dezember wiederum im ISC an, da ist dann Lone aus Nottingham zu Gast.

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1 Kommentar zu „Alchemie der Bässe“

  1. Kev sagt:

    Sehr schön! Merci vielmal, ich mag deinen Stil! Hoffe du schreibst mehr, werde ein Auge auf den Kulturstadtblog halten :) Für die welche Ben UFO verpasst haben: es gibt etliche grossartige Mixes von ihm im Internet, zB hier http://www.xlr8r.com/podcast/2010/05/ben-ufo

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