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Stadtkultur bei Google (10): Musigbistrot

Manuel Gnos am Mittwoch den 18. November 2009

Nachdem wir uns bereits letzte Woche in unserer Big-Brother-Rubrik ein sträflich vernachlässigtes, höchst ehrenwertes Kulturlokal in Erinnerung gerufen haben, wagen wir uns heute in Sphären vor, die wir im Rahmen dieses Fachforums überhaupt noch nie betreten haben: das Musigbistrot im Restaurant Monbijou an der Mühlemattstrasse 48 in 3007 Bern:

Das Musigbistrot an der Mühlemattstrasse in Bern. (Bild: Google)

Abseits aller trendigen Pfade dieser Stadt liegt dieses Kleinod ganz in der Nähe des Eigerplatzes und führt ein beschauliches Eigenleben mit vorzüglichem Musikprogramm, einer wohlklingenden Speisekarte und Besonderheiten aus dem Bereich des gesprochenen Wortes.

Das Programm wird grösstenteils getragen von der Genosseschaft Musigbistrot. Gegründet wurde diese vom Berner Troubadour Bernhard Stirnemann, dem Architekten und Jazzpianisten Franz Biffiger und deren Freunden aus der Berner Jazz-, Kleinkunst- und Beizenszene.

Hervorgehoben sei an dieser Stelle der Solo-Auftritt von Poetry-Slammer Renato Kaiser morgen Abend und das Gastspiel der schwedischen Singer/Songwriter Winter Took His Life am Freitag, 27. Novemer 2009. Zudem präsentiert die Jazzsängerin Sandy Patton jeden Dienstag die Singer's Night, an der Studierende der Swiss Jazz School auftreten.

Eigentlich hätte an dieser Stelle auch eine Besprechung des Konzertes von Living Colour gestern Abend im Dachstock stehen sollen. Aufgrund einer Unpässlichkeit des Schreibenden ist dies aber nicht möglich. Falls jemand da war, bitten wir um kurze Berichterstattung. (Zu viel Überschwang ist allerdings mit Rücksicht auf das Herz des Schreibenden nicht sonderlich erwünscht.)

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5 Kommentare zu „Stadtkultur bei Google (10): Musigbistrot“

  1. Harald Jenk sagt:

    Die Speisekarte klingt nicht nur gut, dass Essen schmeckt auch gut. Danke für den Tipp betreffend dem Konzert von “Winter took his life”. Ein guter Anlass mich wieder einmal kulinarisch und kulturell verwöhnen zu lassen.

  2. Protagonist sagt:

    gute besserung, Herr Gnos!

    gut, sehr gut war das, was living colour da gestern geboten hat; allerdings war die show etwas verhaltener als ihr letzter auftritt hier. das mag mit meinen hohen erwartungen zu tun gehabt haben, oder damit, dass viele songs des neuen albums gespielt wurden (und das ich zugegebenermassen noch nicht kenne), oder damit, dass ein dienstagspublikum wohl auch etwas verhaltener (und weniger zahlreich) ist, als eine wochenend-party-meute. vernon reid hat sich mit einem gespielt empörten ‘who’s funeral are we playing at here tonight?’ auch darüber beschwert.

    ein paar hits später war das dann alles vergessen; die band zeigte sich verspielt, und auch vernon reid schien wieder freude an dem abend zu bekommen – der rest der band schien von beginn an gut gelaunt.

    bei mir hat dieser promo-auftritt für die neue scheibe jedenfalls funktioniert; ich werde sie mir kaufen müssen. die herren scheinen immer noch ein gutes gespür dafür zu haben, brachiale gitarrenriffs mit ruhigeren melodischen passagen ausgewogen zu mischen.

    …zuviel überschwang, Herr Gnos?

  3. Herr Gnos sagt:

    danke, werter protagonist! da wär ich wirklich gerne dabei gewesen. aber halt. – das neue album kenn ich übrigens auch nicht. werds mir aber bestimmt noch anhören und dann entscheiden. den vorgänger fand ich etwas gar dumpf produziert und machte mir keine grosse freude.

    hier übrigens noch das handgepäck von living colour, mit dem sie im dachstock eingetroffen sind (via facebook):

  4. Protagonist sagt:

    ja, collideøscope war etwas enttäuschend. das beste dran – auch wegen der doppeldeutung – ist wohl noch ‘back in black’.

    und nochmal ja: das war eine ziemliche materialschlacht. es sah so aus, als hätte herr reid 2 verstärker à 200W dabei; wobei je 100 watt wohl für die beleuchtung draufgingen; bis zum gestrigen tage wurde ich noch nie von einem gitarrenamp geblendet.

  5. [...] im Bistro Dank einem Ausgehtipp von KulturStattBern war ich am Freitag Abend wieder einem im Musigbistro an der Mühlemattstrasse 48 in Bern. Das Essen [...]

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