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  • Der harte Kern der Baustellenfans war schon vor Ort, bevor die ersten Highlights starteten.

  • Pures Spektakel: Maschine gegen Pflasterstein.

  • Echte Fans kennen sie auswendig: Die Baustellenkarte.

  • Werbeplakat für Baustellentouristen.

  • Muss man gesehen haben: Loch im Boden.

  • Was wird wohl als nächstes passieren: Baustellenfan beobachtet das Geschehen.

  • Dinge, die man gesehen haben muss: Eiffelturm, Chinesische Mauer, Niagarafälle und diese Baustelle.

  • Heiss begehrt: Stehplätze für die Marktgasse-Baustelle.

  • Das ist bestimmt eine sehr vorzügliche Schaufel. Man sollte sie mindestens einen Vormittag lang betrachten.

  • Von dieser Brücke aus hat man bestimmt noch einen viel besseren Blick auf die Baustelle.

Die Baustelle und die alten Männer

Die Altstadt ist von nun an Altherren-Gebiet: Die Absperrgitter der Grossbaustelle in der Marktgasse dürften bald von Rentnern belagert werden.

Sie wird kommen. Vielleicht etwas langsam und schlurfend. Aber sie wird kommen – die alte Garde der Baustellenfreunde. Primäres Erkennungsmerkmal: Sie befindet sich immer in der Nähe von Baggern oder zumindest eines Presslufthammers. Die Hände auf dem Rücken verschränkt, Zigarren- oder Pfeifenrauch ausstossend und mit hochkonzentriertem Blick steht sie an Baustellenränder. Sie sind männlich, alt und sind gekommen um zu bleiben: die Baustellen-Beobachter. Natürlich hat das Wort unter ihnen bereits die Runde gemacht – in Bern gibt es jetzt gut etwas zu glotzen.

Die Baustellen-Begeisterung ist schwer nachzuvollziehen. Baustellen nerven. Besonders an solchen Lagen wie der Marktgasse. Baustellen sind laut und hässlich. Was finden diese Herren nur daran? Ist es eine Art masochistischer Voyeurismus? Teilen sie mit den YB-Fans den Spass am Leiden aus Leidenschaft?

Wir werden es wohl nie erfahren. Denn die Baustellen-Beobachter nach ihren Absichten zu fragen, wäre sehr zeitraubend und töricht. Denn egal auf welche Frage, sie werden ihre Antwort mit einer langatmigen Beschreibung eröffnen, wie der Ort der Baustelle vor 60 Jahren ausgesehen hat. Danach folgt in der Regel eine sehr detailreiche Chronologie ihres Lebens und der Leben der näheren Verwandtschaft. Natürlich versteht man davon kein Wort, weil der Bagger nebenan ordentlich Radau macht.

Baustellen ohne alte Männer sind etwa so rar wie etwa künftig der Platz in der Marktgasse. Es ist davon auszugehen, dass um die wenigen Freiräume, möglichst in der Nähe der Absperrgitter, hart gekämpft wird. Denn Plätze in der ersten Reihe sind unter Baustellen-Beobachter begehrt. Vereinzelte Spazierstock-Fechtereien sind nicht auszuschliessen. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die Polizei mit dem Verfassen des Baustellen-Konkordats beginnt und die Stadt eine Ausgangssperre für Alte prüft.

Sie finden Baustellen-Beobachter dennoch nicht weiter schlimm? Stellen Sie sich eine ganz normale Situation an Ihrem Arbeitsplatz vor. Etwas ganz Alltägliches. Und jetzt stellen Sie sich vor, dass Sie dabei von einer Horde alten Männern dabei inspiziert werden. Macht Sie das nervös? Finden Sie das sogar etwas unheimlich? Es gibt wohl eine beträchtliche Zahl von Bauarbeiter, die an der Grenze zur Paranoia leben.

Martin Erdmann

Martin Erdmann


Publiziert am 8. April 2013

50 Kommentare

  1. Suse Marthaler says:

    Schade, dass Sie die alten Männer nicht gefragt haben. Das hätte ein spannender Artikel werden können. Auch wenn oder gerade wenn es – aus Ihrer Sicht – absurde Antworten gegeben hätte. Aber dieser Text, in dem Sie vorgeben, schon alles zu wissen, wirkt recht arrogant. Schade.

    • Philipp Rittermann says:

      wer doof glotzt muss auch nicht gefragt werden. da kommen keine gscheiten antworten.

    • DonDiego says:

      @ Rittermann: Aus was für eine Ecke “schiessen” sie denn? Auch so ein “Schnörri”, der glaubt nie alt zu werden. Wir sehen uns in vielleicht 30-40 Jahren wieder, hoffentlich nicht auf einer Grossbaustelle!

    • Patrick says:

      Herr Rittermann muss es wissen, er selbst hat auch noch nie etwas gescheites gesagt.

  2. Auch so ein langsam schlurfender, alter Mann says:

    Es ist das Elend der Jugend, mit mangelnder Lebenserfahrung schreiben zu müssen. Der abwertende Ton Ihres Artikels aber “nervt”, berührt und kränkt mich. Offenbar können Sie sich nicht vorstellen, dass “alten Männer”, “Glotzer” wie Sie sie nennen, Ihre wohlverdienten Lebensabend auf ihre Art füllen wollen, ohne sich über Ihre scham- und respektlose, abwertende Beurteilungen ärgern zu müssen.
    Haben Sie künftig neben den “alten Männern” auch noch andere Personengruppen, die Sie der Lächerlichkeit Preis geben möchten. Nur zu, als alter Mann mit viel Zeit habe ich auch – neben dem Baustellenglotzen uns Spazierstock-Fechten, also während der Ausgangssperre für Alte – noch viel Zeit, Kommentare auf Ihre weiteren journalistischen Produkte zu senden. Fragen Sie das nächste Mal, wenn Ihr Grossvater bei Ihnen “vorbeischlurft”, ob er glücklich ist über Ihre Beurteilung von ihm und seinen Altersgenossen.
    Lebenserfahrung kann man sich erarbeiten, Anstand gottlob auch.

    • irene feldmann says:

      als jüngere, schlurfende frau: stimme ich ihnen VÖLLIG BEI, es gibt dinge, die man nicht sagt, auch nicht aus naivität heraus….

  3. Werner Friedli says:

    Vielleicht sollten Sie, bevor Sis sich mit den ‘alten Männer’ anlegen, etwas an Ihrer Dativschwäche arbeiten…

  4. johannes hellmann says:

    Herr Erdmann, Ihre Deutschkenntisse sind eines Journalisten nicht würdig. Es ist peinlich, auch für “den Bund”, der offensichtlich über kein Korrektorat verfügt. Schönstes Beispiel aus obigem Text: “Und jetzt stellen sie sich vor, dass Sie dabei von einer Horde alten Männer dabei inszipiert werden”

  5. johannes hellmann says:

    ach, lieber bund, es wird nur noch peinlicher, indem sie nun nachträglich einige fehler korrigieren und andere stehen lassen…diverse fallfehler, “paranoidität”….

  6. Damian says:

    Dieser möchtegernlustige Artikel ist Ihnen – Herr Erdmann – gewaltig in die Hosen. Über Rechtschreibefehler in Zeitungen kann ich noch gut hinwegblicken. Ihre Aussagen dagegen sind plump und aus der Luft gegriffen.

    Zudem: haben Sie eine vergleichbare Baustelle in der Marktgasse bereits einmal gesehen? Nein? Liegt wohl daran, dass es kein alltäglicher Anblick, und daher ein kleines Spektakel ist. Da stellt sich mir die Frage: sind Sie eifersüchtig, dass Sie nicht an den Zäunen stehen und dem Treiben beiwohnen können? Geht auch prima ohne Gehhilfe.

  7. Philipp Rittermann says:

    meine herren. bitte nicht überreagieren. es wird ja nicht generell über das alter hergezogen; herr erdmann beruft sich legitimerweise auf das voyeurentum gewisser unausgelasteter pensionäre. und hier hat er recht. ich erinnere an die büezer-quartiere, wo der herr huber, bewaffnet mit bier und zigaretten von 10h morgens bis 22h abends, am fenster steht und privatpolizist erster güte spielt. alles nicht so tragisch. ah ja – ich erschiesse mich, wann ich merke, dass ich senil werde. (gut – vielleicht merkts mein umfeld zuerst…).

    • irene feldmann says:

      was für ein charakter……..faboulos!!! (9mm will not be necessary)

  8. Walter Bossert says:

    Man kann über solche Dinge sicher einen Artikel schreiben, wenn man das richtig und witzig macht. Nur dieser Herr Erdmann verspürte offenbar einen inneren Druck sich so richtig verächtlich über “die Alten” auszulassen! Dieses verhalten passt haargenau in viele primitive Bemerkungen hinein, welche zunehmend zu lesen sind! Damit hilft er ganz aktiv mit, die Generationen auseinander zu treiben, hat aber nicht genug Hirn um zu wissen dass er selber auch immer älter wird!!

  9. HansDampf says:

    Auch wenn der Text im Ansatz durchaus originell hätte sein können, ist eine bemühte Beschreibung von etwas herausgekommen, das nämlich durchaus seine Berechtigung hat. Solche Bauten sind technische Leistungen, denen ein lauwarmer Text nie gerecht wird.

  10. Patrick says:

    Dieser Text ist in vielerlei Hinsicht beschämend. Inhaltlich einfach nur traurig und einseitig. Stilistisch unsauber. Grammatikalisch ungenügend. Anscheinend völlig frei von Humor und Ironie.
    Irgendwie bezeichnend für diesen Beitrag, dass sich auf der einen “Gafferfoto” neben drei älteren Herren (von denen mindestens einer das Pensionsalter noch nicht erreicht haben dürfte) auch eine junge Gafferin findet.
    Als Redaktor hätte man hier mutig sagen sollen: Erdmann, zurück auf Feld 1. (Falls diese Beiträge vor der Publikation überhaupt jemand liest ausser dem Verffaser)

  11. Patrick says:

    Verfasser.
    Diese Kommentare werden eben vor der Publikation auch nicht redigiert.

  12. Daniel says:

    Rentner wird man dort weniger sehen, die haben ja nicht die Zeit weil sie Pensioniert sind! Eher die Arbeitslosen und Ausländer die sowieso den ganzen Tag Zeit haben!

    • Baustellen Freund says:

      Und schon wieder einer der alle Ausländer und Arbeitslosen als arbeitscheu und faul darstellt.
      Wie wäre es wenn man mal diese Leute aus Diskussionen rauslhält, wo es wirklich keinen Grund gibt sie zu erwähnen. Sollen Ausländer und Arbeitslose nur noch auf die Strasse dürfen dort wo und wann sie niemand sieht?

  13. Hanna says:

    Ich bin 23, weiblich, Studentin Phil I und ich liiiiiiiebe Baustellen. Naja, nicht gleich unter meinem Schlafzimmerfenster, aber z.B. zum Zuschauen am Bahngleis und jeden Morgen beim Vorbeifahren zu sehen, ob sie schon weiter sind als gestern. Ich finde es faszinierend, wie die Eisengitter platziert und die Ränder mit Holzplatten abgedeckt werden und dann das Ganze mit Zement gefüllt wird. Oder wie ein Pflastersteinweg entsteht. Wirkt hypnotisierend und beruhigend. Bewundernswert, was an Rechenleistung dazugehört, dass das Haus dann sicher steht und wie die Bauarbeiter jeden Schritt mit Sicherheit ausführen und wie schön sich am Schluss alles zusammenfügt.
    Ich gebs zu: Ich bin ein Baustellenfan. In einem Punkt hat der Blog-Autor aber recht: Ein Interview mit mir wär bestimmt langweilig.

    • Tamara I says:

      Genau, ein Interview mit Ihnen ist sicher nicht langweilig, bestimmt sind sie ein freundlicher, zufriedener Mensch! Immerhin können Sie sich über kleine Dinge wie eine Baustelle mit lustigen älteren Herren freuen und sehen, dass es doch toll ist, wenn Menschen sich lieber mit Baustellen als mit gewalt Filmen und Pornos etc beschäftigen!

    • Hanna says:

      Naja, für ein Interview müsste man was zu erzählen haben. Ohne grosse Lebenserfahrung und besondere Leistungen ist das nicht sehr interessant. (Übrigens genau das können viele alte Leute bieten, deshalb sprech ich auch gern mit denen.) Sie können mich ja in 50 Jahren an der Baustelle nochmal fragen. 🙂

  14. Tamara I says:

    Ich finde die alten Männer erzählen im Gegenteil sehr interessante Dinge, wenn man denn auch an Technik interessiert ist. Ihr Artikel finde ich ziemlich daneben und klingt so, als wär ein alter Mann per se etwas debil! Ich bin junge 22 und finde man kann sehr viel von den alten Leuten lernen, auch von den Baustellenzuschauern und busfahrenden alten Frauen!

  15. Florian Hofmann says:

    Aus diesem Thema hätte etwas Gutes und Schönes entstehen können – z.B. dass sich gerade alte Leute für Veränderungen intersssieren und ihre verbleibende Zeit dazu investieren, den Leistungen der Bauarbeiter zu bestaunen. Stattdessen wird, so scheint es, aus einer Laune heraus herablassend und, wie ich finde, etwas ungekonnt über Andere hergezogen. Schade.

  16. Patrice Weller says:

    Ich bin Bauarbeiter! Die Baustellen-Beobachter stoeren nicht. Ehrlich gesagt habe ich ueber die noch gar nicht gross nachgedacht. Der Zeitdruck und die Leistungsvorgaben auf dem Bau sind so gross und konstant, dass Pfusch, Zeitverlust durch unkoordinierte Einsaetze und planerische Unfaehigkeit gewisser Leute mit weissem Helm sich viel gravierender auf meinen Arbeitsalltag auswirklen. Wenn die alten Herren bei der Bauabsterrung mein einziges Problem waeren, waer ich sorglos!

  17. Bienzbaenz says:

    Sehr geehrter Herr Erdmann

    Dass Ihre Deutschkenntnisse am unteren Limit sind und Themenwahl, Stil sowie Ihre herablassende Art für einen (Bund-)Journalisten sehr erstaunen, wurde bereits mehrfach gesagt. Nun zeugen Sie aber nicht einmal von minimalen Staatskundewissen und verwenden den Begriff Konkordat falsch.

    Vielleicht vehlt es inen shlicht am Ärbeitswekzeug Duden. Oder Sie haben einer und Wissen damit nicht, wie damit umzugehen.

    Viel Spass an Ihrem Job. (Und viel Erfolg.)
    Mit freundlichen Grüssen
    Bienz Baenz

    • Peter Pfrunger says:

      Seht geehrter Heer Bienz Baenz, zum Inhalt des Beitrags haben sie nichts zu sagen sondern begnügen sich mit persönlichen Angriffen auf Herrn Martin Erdmann betreffend seiner Fähigkeiten und seinem Charakter. Was sagt uns das?
      Ausserdem denke ich nicht, dass sein Text ganz ernst gemeint ist, nein anerkennend sogar wie er es im letzten Abschnitt zum Ausdruck bringt.
      Zum Glück gibt es dermassen überragende Menschen wie sie, die uns dem Rest der Gesellschaft immer wieder ihre Minderwertigkeit vor Augen führen damit wir unsere Demut ja nie verlieren.

    • Patrick says:

      Herr Pfrunger: Neben Herrn Bienz gibt es auch noch den Autor, der sich zu den überragenden Menschen zählt. Insofern finde ich ihre Kritik an Herrn Bienz etwas übertrieben. Schliesslich bleibt er im Ton.

  18. Tin says:

    Martin Erdmann wird auch einmal ein alter Mann – oder ist er es vielleicht schon jetzt und das Bild nur ein Fake?

    • Patrick says:

      Ha! Gefunden, in der Tat fand das jemand witzig? Sogar wunderbar? Ich glaube ja, dass der Autor seine Verwandten und Bekannten nötigte, wenigstens einen lobenden Kommentar hier abzugeben.

  19. in 35 jahren auch an der baustelle says:

    unmöglicher artikel, herablassend und verständnislos, wie kann man einen solchen text auch nur publizieren… hätte sich Herr Erdmann mit den rentnern unterhalten, wäre ihm vielleicht bewusst geworden, dass diese männer auch nach ihrer pensionierung noch interesse am arbeitsleben zeigen, auch wenn sie von der teilnahme ausgeschlossen sind. die rentner wären zudem über eine gelegenheit ein wenig zu plaudern sicherlich erfreut gewesen und hätten vielleicht sogar etwas interessantes zu erzählen gehabt… verpasste chance! Hätte sich der autor die mühe gemacht, diese beobachter seinerseits ein wenig zu beobachten, wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass die rentner hinter dem absperrgitter ihre arme häufig hinter dem rücken verschränken. Hier wäre es doch interessant gewesen, wie dieses körpersprachliche signal gedeutet werden könnte… Gäbe genug material für einen ganzen artikel!

  20. Andreas Müller says:

    Ich, 21, kann Ihnen jetzt schon versichern, dass ich nach meiner Pensionierung kaum eine Grossbaustelle auslassen werde. Es gibt kaum etwas Faszinierendes wie z.B. die Bauarbeiten bei der NEAT, Durchmesserlinie o.ä.

  21. Werner Hauert says:

    Seit 2012 und dann noch in der Längasse… Herr Erdmann sollte bei den Plattenläden bleiben und nicht solchen Mist verfassen.

  22. bale says:

    Völlig unnötig, dieser journalistische Erguss, in dem der Jüngling sich über die Alten lustig macht.

  23. Maya Suter says:

    Das mysteriöse Verschwinden des “N” aus dem Dativ Plural. Lieber Hauptstädter, bei Wörtern im Plural, die auf “-er” enden, wird scheinbar immer öfter das “n” vergessen – auch in journalistischen Texten wie diesem Beitrag. Im Wissen, dass das furchtbar spiessig und besserwisserisch ist, möchte ich auf folgende Fehler hinweisen (immerhin geht es um korrektes Deutsch und wir sind hier beim Tagi): “…steht sie an BaustellenränderN”, “Plätze in der ersten Reihe sind unter Baustellen-BeobachterN begehrt” (da sind noch 2-3 weitere Fehler im Text aber ich bin jetzt still)

    • Ali Ferkous says:

      Bis anhin habe ich immer über Leute gelächelt, die glauben, dass durch Texting (SMS) die Sprache verludere – ich hielt das einfach für einen neuen Dialekt. Wenn man jedoch Newsnetz-Artikel über längere Zeit verfolgt, fällt einem auf, dass die Journalisten, welche Deutsch-Profis sein sollten, kaum mehr über das -Amateurniveau hinauskommen. Insofern ist es weder spiessig noch bünzlig, Maya Suter, wenn man auf Medienleute etwas unterstützend wirkt – ob’s auch wirklich hilft?

    • Jeanclaude says:

      Maya Suter: So, wie es eine “beträchtliche Zahl von Bauarbeiter” gibt (O-Ton neu zugezogener Journi-Aspirant), gibt es eine beträchtlche Anzahl von Schreiberlinge, die selbst zugeben, dasns Sie nicht wissen, wie man Schurnallist schreibt, aber einen sind.
      Danke für Ihren Beitrag zugunsten der “alten Idioten, die bei den Baustellen zuschauen”. Dabei kann man nämlich immer noch was lernen. Fürs Blogschreiben reicht offensichtlich eine Schnupperlehre.

  24. Mike Morand says:

    Ist das unser einziges Problem?? Der Vorteil ist, dass hier nun endlich gearbeitet wird ! !
    “Mann” wird beobachtet!

    🙂

  25. Dani says:

    «Kennt inzwischen das vollständige Sortiment sämtlicher Plattenläden der Stadt sowie alle YB-Spieler inklusive Rückennummer» – na toll, was für Qualifikationen! Da haben die alten Herren sicher einiges mehr anzubieten! Die heutigen Journalisten sind schon lange nicht mehr zu ertragen!

    • Don Diego says:

      Dani, sie sind der meine. Was wir heute teilweise an Journalismus serviert bekommen, ist unter jedem Hund. Wenn ich daran denke, mit was für hohen Idealen die Journalistenschule beim Ringier-Verlag eröffnet wurde! Wie man uns eingebleut hat, was für Werte zu vertreten sind! Und das ist der kümmerliche Resten dessen, was anfangs so hehr dahergekommen ist. Dass Kommentare grammatikalisch unkorrekt sein mögen, geht ja noch an, Dass aber Artikel scheinbar “tel-quell”, nicht nachgelesen und korrigiert one-line gesetzt werden ist wirklich bedenklich. Es mag jungen Journalisten an Erfahrung mangeln – die Sprache aber, in der sie schreiben, sollten sie beherrschen.

  26. Walter Bossert says:

    Wie wäre es wenn sich der feine Herr Erdmann bei den ” Alten ” entschuldigen würde für seine Beleidigungen? Nicht einmal dazu ist er im Stande!

  27. Christian says:

    “Denn die Baustellen-Beobachter nach ihren Absichten zu fragen, wäre sehr zeitraubend und töricht”.
    Damit haben Sie sich gerade von Ihrer journalistische Glaubwürdigkeit komplett verabschiedet. Voreingenommenheit und absichtliche Ignoranz sind ja wohl das letzte, was einen Journalisten auszeichnen sollte.

  28. Kathrin Berlinger says:

    Die Mischung aus sprachlicher Inkompetenz und Arroganz macht diesen Text absolut toxisch. Redaktion und Autor sollten sich bei der Leserschaft dafür entschuldigen. Am schlimmsten ist, dass zugunsten einer bemühten Flappsigkeit eine wunderbare Gelegenheit verschwendet wurde, einen Text über die Poesie des Alltags zu schreiben.

  29. Patrick says:

    nur so am Rande: Meine beiden Jungs (4 und 2 Jahre) gehören ebenfalls zu den Baustellenglotzern.

    Und mit Sicherheit ist es spannender qualifizierten Bauarbeitern bei ihrer Arbeit zuzusehen, als diesen Text hier zu lesen.

    38 Kommentare. Muss ich die nun lesen, um zu sehen, ob irgendjemand das lustig fand? Oder war das gar nicht das Ziel? Wer bezahlt sie und weshalb?

  30. Reini says:

    jaja, die dummen Alten, entweder sie gaffen an einer Baustelle, oder sie versperren mit ihren billigen GA den Platz in den Zügen, sie haben ja sonst nichts zu tun, und wehren können sie sich auch nicht, da sie nicht “drauskommen” beim bloggen, twittern, facebooken usw.
    Vielen Dank für diesen oberflächlichen Bericht

  31. luke says:

    Warum wird hier alles immer so ernst genommen 🙂 “Vereinzelte Spazierstock-Fechtereien sind nicht auszuschliessen.” hahaha ich stells mir gerade vor.

    • Walter Bossert says:

      luke, es wird ernst genommen weil es auch so gemeint ist. Solchen kindereien von Erwachsenen muss widersprochen werden, da diese sonst annehmen, sie könnten gleich noch weiter gehen, was ja wohl auch der Hintergedanke war!

  32. margrit klaus says:

    Also bei uns in Budapest wird ja das Baustellenglotzen nicht nur für Alt, sondern auch für Jung noch gefördert, indem die hölzernen Absperrvorrichtungen mit Gucklöchern versehen und darumherum in Menschenform angemalt wurden. Hier kann Gross und Klein reingucken, wie und ob es denn mit der Metro, (die seit 2011 fertig sein sollte) auch bohrend und hämmernd vorwärtsgeht…Spazierstockfechtereien und Platzneid hab ich an sämtlichen zukünftigen Haltestellen bis jetzt nicht erlebt.

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  1. Suse Marthaler says:

    Schade, dass Sie die alten Männer nicht gefragt haben. Das hätte ein spannender Artikel werden können. Auch wenn oder gerade wenn es – aus Ihrer Sicht – absurde Antworten gegeben hätte. Aber dieser Text, in dem Sie vorgeben, schon alles zu wissen, wirkt recht arrogant. Schade.

    • Philipp Rittermann says:

      wer doof glotzt muss auch nicht gefragt werden. da kommen keine gscheiten antworten.

    • DonDiego says:

      @ Rittermann: Aus was für eine Ecke “schiessen” sie denn? Auch so ein “Schnörri”, der glaubt nie alt zu werden. Wir sehen uns in vielleicht 30-40 Jahren wieder, hoffentlich nicht auf einer Grossbaustelle!

    • Patrick says:

      Herr Rittermann muss es wissen, er selbst hat auch noch nie etwas gescheites gesagt.

  2. Auch so ein langsam schlurfender, alter Mann says:

    Es ist das Elend der Jugend, mit mangelnder Lebenserfahrung schreiben zu müssen. Der abwertende Ton Ihres Artikels aber “nervt”, berührt und kränkt mich. Offenbar können Sie sich nicht vorstellen, dass “alten Männer”, “Glotzer” wie Sie sie nennen, Ihre wohlverdienten Lebensabend auf ihre Art füllen wollen, ohne sich über Ihre scham- und respektlose, abwertende Beurteilungen ärgern zu müssen.
    Haben Sie künftig neben den “alten Männern” auch noch andere Personengruppen, die Sie der Lächerlichkeit Preis geben möchten. Nur zu, als alter Mann mit viel Zeit habe ich auch – neben dem Baustellenglotzen uns Spazierstock-Fechten, also während der Ausgangssperre für Alte – noch viel Zeit, Kommentare auf Ihre weiteren journalistischen Produkte zu senden. Fragen Sie das nächste Mal, wenn Ihr Grossvater bei Ihnen “vorbeischlurft”, ob er glücklich ist über Ihre Beurteilung von ihm und seinen Altersgenossen.
    Lebenserfahrung kann man sich erarbeiten, Anstand gottlob auch.

    • irene feldmann says:

      als jüngere, schlurfende frau: stimme ich ihnen VÖLLIG BEI, es gibt dinge, die man nicht sagt, auch nicht aus naivität heraus….

  3. Werner Friedli says:

    Vielleicht sollten Sie, bevor Sis sich mit den ‘alten Männer’ anlegen, etwas an Ihrer Dativschwäche arbeiten…

  4. johannes hellmann says:

    Herr Erdmann, Ihre Deutschkenntisse sind eines Journalisten nicht würdig. Es ist peinlich, auch für “den Bund”, der offensichtlich über kein Korrektorat verfügt. Schönstes Beispiel aus obigem Text: “Und jetzt stellen sie sich vor, dass Sie dabei von einer Horde alten Männer dabei inszipiert werden”

  5. johannes hellmann says:

    ach, lieber bund, es wird nur noch peinlicher, indem sie nun nachträglich einige fehler korrigieren und andere stehen lassen…diverse fallfehler, “paranoidität”….

  6. Damian says:

    Dieser möchtegernlustige Artikel ist Ihnen – Herr Erdmann – gewaltig in die Hosen. Über Rechtschreibefehler in Zeitungen kann ich noch gut hinwegblicken. Ihre Aussagen dagegen sind plump und aus der Luft gegriffen.

    Zudem: haben Sie eine vergleichbare Baustelle in der Marktgasse bereits einmal gesehen? Nein? Liegt wohl daran, dass es kein alltäglicher Anblick, und daher ein kleines Spektakel ist. Da stellt sich mir die Frage: sind Sie eifersüchtig, dass Sie nicht an den Zäunen stehen und dem Treiben beiwohnen können? Geht auch prima ohne Gehhilfe.

  7. Philipp Rittermann says:

    meine herren. bitte nicht überreagieren. es wird ja nicht generell über das alter hergezogen; herr erdmann beruft sich legitimerweise auf das voyeurentum gewisser unausgelasteter pensionäre. und hier hat er recht. ich erinnere an die büezer-quartiere, wo der herr huber, bewaffnet mit bier und zigaretten von 10h morgens bis 22h abends, am fenster steht und privatpolizist erster güte spielt. alles nicht so tragisch. ah ja – ich erschiesse mich, wann ich merke, dass ich senil werde. (gut – vielleicht merkts mein umfeld zuerst…).

    • irene feldmann says:

      was für ein charakter……..faboulos!!! (9mm will not be necessary)

  8. Walter Bossert says:

    Man kann über solche Dinge sicher einen Artikel schreiben, wenn man das richtig und witzig macht. Nur dieser Herr Erdmann verspürte offenbar einen inneren Druck sich so richtig verächtlich über “die Alten” auszulassen! Dieses verhalten passt haargenau in viele primitive Bemerkungen hinein, welche zunehmend zu lesen sind! Damit hilft er ganz aktiv mit, die Generationen auseinander zu treiben, hat aber nicht genug Hirn um zu wissen dass er selber auch immer älter wird!!

  9. HansDampf says:

    Auch wenn der Text im Ansatz durchaus originell hätte sein können, ist eine bemühte Beschreibung von etwas herausgekommen, das nämlich durchaus seine Berechtigung hat. Solche Bauten sind technische Leistungen, denen ein lauwarmer Text nie gerecht wird.

  10. Patrick says:

    Dieser Text ist in vielerlei Hinsicht beschämend. Inhaltlich einfach nur traurig und einseitig. Stilistisch unsauber. Grammatikalisch ungenügend. Anscheinend völlig frei von Humor und Ironie.
    Irgendwie bezeichnend für diesen Beitrag, dass sich auf der einen “Gafferfoto” neben drei älteren Herren (von denen mindestens einer das Pensionsalter noch nicht erreicht haben dürfte) auch eine junge Gafferin findet.
    Als Redaktor hätte man hier mutig sagen sollen: Erdmann, zurück auf Feld 1. (Falls diese Beiträge vor der Publikation überhaupt jemand liest ausser dem Verffaser)

  11. Patrick says:

    Verfasser.
    Diese Kommentare werden eben vor der Publikation auch nicht redigiert.

  12. Daniel says:

    Rentner wird man dort weniger sehen, die haben ja nicht die Zeit weil sie Pensioniert sind! Eher die Arbeitslosen und Ausländer die sowieso den ganzen Tag Zeit haben!

    • Baustellen Freund says:

      Und schon wieder einer der alle Ausländer und Arbeitslosen als arbeitscheu und faul darstellt.
      Wie wäre es wenn man mal diese Leute aus Diskussionen rauslhält, wo es wirklich keinen Grund gibt sie zu erwähnen. Sollen Ausländer und Arbeitslose nur noch auf die Strasse dürfen dort wo und wann sie niemand sieht?

  13. Hanna says:

    Ich bin 23, weiblich, Studentin Phil I und ich liiiiiiiebe Baustellen. Naja, nicht gleich unter meinem Schlafzimmerfenster, aber z.B. zum Zuschauen am Bahngleis und jeden Morgen beim Vorbeifahren zu sehen, ob sie schon weiter sind als gestern. Ich finde es faszinierend, wie die Eisengitter platziert und die Ränder mit Holzplatten abgedeckt werden und dann das Ganze mit Zement gefüllt wird. Oder wie ein Pflastersteinweg entsteht. Wirkt hypnotisierend und beruhigend. Bewundernswert, was an Rechenleistung dazugehört, dass das Haus dann sicher steht und wie die Bauarbeiter jeden Schritt mit Sicherheit ausführen und wie schön sich am Schluss alles zusammenfügt.
    Ich gebs zu: Ich bin ein Baustellenfan. In einem Punkt hat der Blog-Autor aber recht: Ein Interview mit mir wär bestimmt langweilig.

    • Tamara I says:

      Genau, ein Interview mit Ihnen ist sicher nicht langweilig, bestimmt sind sie ein freundlicher, zufriedener Mensch! Immerhin können Sie sich über kleine Dinge wie eine Baustelle mit lustigen älteren Herren freuen und sehen, dass es doch toll ist, wenn Menschen sich lieber mit Baustellen als mit gewalt Filmen und Pornos etc beschäftigen!

    • Hanna says:

      Naja, für ein Interview müsste man was zu erzählen haben. Ohne grosse Lebenserfahrung und besondere Leistungen ist das nicht sehr interessant. (Übrigens genau das können viele alte Leute bieten, deshalb sprech ich auch gern mit denen.) Sie können mich ja in 50 Jahren an der Baustelle nochmal fragen. 🙂

  14. Tamara I says:

    Ich finde die alten Männer erzählen im Gegenteil sehr interessante Dinge, wenn man denn auch an Technik interessiert ist. Ihr Artikel finde ich ziemlich daneben und klingt so, als wär ein alter Mann per se etwas debil! Ich bin junge 22 und finde man kann sehr viel von den alten Leuten lernen, auch von den Baustellenzuschauern und busfahrenden alten Frauen!

  15. Florian Hofmann says:

    Aus diesem Thema hätte etwas Gutes und Schönes entstehen können – z.B. dass sich gerade alte Leute für Veränderungen intersssieren und ihre verbleibende Zeit dazu investieren, den Leistungen der Bauarbeiter zu bestaunen. Stattdessen wird, so scheint es, aus einer Laune heraus herablassend und, wie ich finde, etwas ungekonnt über Andere hergezogen. Schade.

  16. Patrice Weller says:

    Ich bin Bauarbeiter! Die Baustellen-Beobachter stoeren nicht. Ehrlich gesagt habe ich ueber die noch gar nicht gross nachgedacht. Der Zeitdruck und die Leistungsvorgaben auf dem Bau sind so gross und konstant, dass Pfusch, Zeitverlust durch unkoordinierte Einsaetze und planerische Unfaehigkeit gewisser Leute mit weissem Helm sich viel gravierender auf meinen Arbeitsalltag auswirklen. Wenn die alten Herren bei der Bauabsterrung mein einziges Problem waeren, waer ich sorglos!

  17. Bienzbaenz says:

    Sehr geehrter Herr Erdmann

    Dass Ihre Deutschkenntnisse am unteren Limit sind und Themenwahl, Stil sowie Ihre herablassende Art für einen (Bund-)Journalisten sehr erstaunen, wurde bereits mehrfach gesagt. Nun zeugen Sie aber nicht einmal von minimalen Staatskundewissen und verwenden den Begriff Konkordat falsch.

    Vielleicht vehlt es inen shlicht am Ärbeitswekzeug Duden. Oder Sie haben einer und Wissen damit nicht, wie damit umzugehen.

    Viel Spass an Ihrem Job. (Und viel Erfolg.)
    Mit freundlichen Grüssen
    Bienz Baenz

    • Peter Pfrunger says:

      Seht geehrter Heer Bienz Baenz, zum Inhalt des Beitrags haben sie nichts zu sagen sondern begnügen sich mit persönlichen Angriffen auf Herrn Martin Erdmann betreffend seiner Fähigkeiten und seinem Charakter. Was sagt uns das?
      Ausserdem denke ich nicht, dass sein Text ganz ernst gemeint ist, nein anerkennend sogar wie er es im letzten Abschnitt zum Ausdruck bringt.
      Zum Glück gibt es dermassen überragende Menschen wie sie, die uns dem Rest der Gesellschaft immer wieder ihre Minderwertigkeit vor Augen führen damit wir unsere Demut ja nie verlieren.

    • Patrick says:

      Herr Pfrunger: Neben Herrn Bienz gibt es auch noch den Autor, der sich zu den überragenden Menschen zählt. Insofern finde ich ihre Kritik an Herrn Bienz etwas übertrieben. Schliesslich bleibt er im Ton.

  18. Tin says:

    Martin Erdmann wird auch einmal ein alter Mann – oder ist er es vielleicht schon jetzt und das Bild nur ein Fake?

    • Patrick says:

      Ha! Gefunden, in der Tat fand das jemand witzig? Sogar wunderbar? Ich glaube ja, dass der Autor seine Verwandten und Bekannten nötigte, wenigstens einen lobenden Kommentar hier abzugeben.

  19. in 35 jahren auch an der baustelle says:

    unmöglicher artikel, herablassend und verständnislos, wie kann man einen solchen text auch nur publizieren… hätte sich Herr Erdmann mit den rentnern unterhalten, wäre ihm vielleicht bewusst geworden, dass diese männer auch nach ihrer pensionierung noch interesse am arbeitsleben zeigen, auch wenn sie von der teilnahme ausgeschlossen sind. die rentner wären zudem über eine gelegenheit ein wenig zu plaudern sicherlich erfreut gewesen und hätten vielleicht sogar etwas interessantes zu erzählen gehabt… verpasste chance! Hätte sich der autor die mühe gemacht, diese beobachter seinerseits ein wenig zu beobachten, wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass die rentner hinter dem absperrgitter ihre arme häufig hinter dem rücken verschränken. Hier wäre es doch interessant gewesen, wie dieses körpersprachliche signal gedeutet werden könnte… Gäbe genug material für einen ganzen artikel!

  20. Andreas Müller says:

    Ich, 21, kann Ihnen jetzt schon versichern, dass ich nach meiner Pensionierung kaum eine Grossbaustelle auslassen werde. Es gibt kaum etwas Faszinierendes wie z.B. die Bauarbeiten bei der NEAT, Durchmesserlinie o.ä.

  21. Werner Hauert says:

    Seit 2012 und dann noch in der Längasse… Herr Erdmann sollte bei den Plattenläden bleiben und nicht solchen Mist verfassen.

  22. bale says:

    Völlig unnötig, dieser journalistische Erguss, in dem der Jüngling sich über die Alten lustig macht.

  23. Maya Suter says:

    Das mysteriöse Verschwinden des “N” aus dem Dativ Plural. Lieber Hauptstädter, bei Wörtern im Plural, die auf “-er” enden, wird scheinbar immer öfter das “n” vergessen – auch in journalistischen Texten wie diesem Beitrag. Im Wissen, dass das furchtbar spiessig und besserwisserisch ist, möchte ich auf folgende Fehler hinweisen (immerhin geht es um korrektes Deutsch und wir sind hier beim Tagi): “…steht sie an BaustellenränderN”, “Plätze in der ersten Reihe sind unter Baustellen-BeobachterN begehrt” (da sind noch 2-3 weitere Fehler im Text aber ich bin jetzt still)

    • Ali Ferkous says:

      Bis anhin habe ich immer über Leute gelächelt, die glauben, dass durch Texting (SMS) die Sprache verludere – ich hielt das einfach für einen neuen Dialekt. Wenn man jedoch Newsnetz-Artikel über längere Zeit verfolgt, fällt einem auf, dass die Journalisten, welche Deutsch-Profis sein sollten, kaum mehr über das -Amateurniveau hinauskommen. Insofern ist es weder spiessig noch bünzlig, Maya Suter, wenn man auf Medienleute etwas unterstützend wirkt – ob’s auch wirklich hilft?

    • Jeanclaude says:

      Maya Suter: So, wie es eine “beträchtliche Zahl von Bauarbeiter” gibt (O-Ton neu zugezogener Journi-Aspirant), gibt es eine beträchtlche Anzahl von Schreiberlinge, die selbst zugeben, dasns Sie nicht wissen, wie man Schurnallist schreibt, aber einen sind.
      Danke für Ihren Beitrag zugunsten der “alten Idioten, die bei den Baustellen zuschauen”. Dabei kann man nämlich immer noch was lernen. Fürs Blogschreiben reicht offensichtlich eine Schnupperlehre.

  24. Mike Morand says:

    Ist das unser einziges Problem?? Der Vorteil ist, dass hier nun endlich gearbeitet wird ! !
    “Mann” wird beobachtet!

    🙂

  25. Dani says:

    «Kennt inzwischen das vollständige Sortiment sämtlicher Plattenläden der Stadt sowie alle YB-Spieler inklusive Rückennummer» – na toll, was für Qualifikationen! Da haben die alten Herren sicher einiges mehr anzubieten! Die heutigen Journalisten sind schon lange nicht mehr zu ertragen!

    • Don Diego says:

      Dani, sie sind der meine. Was wir heute teilweise an Journalismus serviert bekommen, ist unter jedem Hund. Wenn ich daran denke, mit was für hohen Idealen die Journalistenschule beim Ringier-Verlag eröffnet wurde! Wie man uns eingebleut hat, was für Werte zu vertreten sind! Und das ist der kümmerliche Resten dessen, was anfangs so hehr dahergekommen ist. Dass Kommentare grammatikalisch unkorrekt sein mögen, geht ja noch an, Dass aber Artikel scheinbar “tel-quell”, nicht nachgelesen und korrigiert one-line gesetzt werden ist wirklich bedenklich. Es mag jungen Journalisten an Erfahrung mangeln – die Sprache aber, in der sie schreiben, sollten sie beherrschen.

  26. Walter Bossert says:

    Wie wäre es wenn sich der feine Herr Erdmann bei den ” Alten ” entschuldigen würde für seine Beleidigungen? Nicht einmal dazu ist er im Stande!

  27. Christian says:

    “Denn die Baustellen-Beobachter nach ihren Absichten zu fragen, wäre sehr zeitraubend und töricht”.
    Damit haben Sie sich gerade von Ihrer journalistische Glaubwürdigkeit komplett verabschiedet. Voreingenommenheit und absichtliche Ignoranz sind ja wohl das letzte, was einen Journalisten auszeichnen sollte.

  28. Kathrin Berlinger says:

    Die Mischung aus sprachlicher Inkompetenz und Arroganz macht diesen Text absolut toxisch. Redaktion und Autor sollten sich bei der Leserschaft dafür entschuldigen. Am schlimmsten ist, dass zugunsten einer bemühten Flappsigkeit eine wunderbare Gelegenheit verschwendet wurde, einen Text über die Poesie des Alltags zu schreiben.

  29. Patrick says:

    nur so am Rande: Meine beiden Jungs (4 und 2 Jahre) gehören ebenfalls zu den Baustellenglotzern.

    Und mit Sicherheit ist es spannender qualifizierten Bauarbeitern bei ihrer Arbeit zuzusehen, als diesen Text hier zu lesen.

    38 Kommentare. Muss ich die nun lesen, um zu sehen, ob irgendjemand das lustig fand? Oder war das gar nicht das Ziel? Wer bezahlt sie und weshalb?

  30. Reini says:

    jaja, die dummen Alten, entweder sie gaffen an einer Baustelle, oder sie versperren mit ihren billigen GA den Platz in den Zügen, sie haben ja sonst nichts zu tun, und wehren können sie sich auch nicht, da sie nicht “drauskommen” beim bloggen, twittern, facebooken usw.
    Vielen Dank für diesen oberflächlichen Bericht

  31. luke says:

    Warum wird hier alles immer so ernst genommen 🙂 “Vereinzelte Spazierstock-Fechtereien sind nicht auszuschliessen.” hahaha ich stells mir gerade vor.

    • Walter Bossert says:

      luke, es wird ernst genommen weil es auch so gemeint ist. Solchen kindereien von Erwachsenen muss widersprochen werden, da diese sonst annehmen, sie könnten gleich noch weiter gehen, was ja wohl auch der Hintergedanke war!

  32. margrit klaus says:

    Also bei uns in Budapest wird ja das Baustellenglotzen nicht nur für Alt, sondern auch für Jung noch gefördert, indem die hölzernen Absperrvorrichtungen mit Gucklöchern versehen und darumherum in Menschenform angemalt wurden. Hier kann Gross und Klein reingucken, wie und ob es denn mit der Metro, (die seit 2011 fertig sein sollte) auch bohrend und hämmernd vorwärtsgeht…Spazierstockfechtereien und Platzneid hab ich an sämtlichen zukünftigen Haltestellen bis jetzt nicht erlebt.

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