schliessen
  • /wp-content/uploads/sites/5/2013/01/s4.jpgDas Schauhaus in der Elfenau muss schliessen.

  • /wp-content/uploads/sites/5/2013/01/s.jpgDer Pranger am Eingang.

  • /wp-content/uploads/sites/5/2013/01/s2.jpg

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  • /wp-content/uploads/sites/5/2013/01/1099402_pic_970x641.jpgDas Kakteenschauhaus. (Bild: Valérie Chételat)

  • /wp-content/uploads/sites/5/2013/01/1099422_pic_970x641.jpgDas Orchideenschauhaus. (Bild: Valérie Chételat)

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Adieu, Schauhäuser


Die Stadt muss sparen – und verliert mit der Schliessung der Elfenau-Schauhäuser ein Stück weite Welt.

Zum letzten Mal waren am Dreikönigstag die Schauhäuser der Stadtgärtnerei in der Elfenau geöffnet. Zum letzten Mal durchwanderte man den Elfenau-Urwald und betrachtete im Sukkulenten-Haus mächtige mexikanische Kakteen und im Tropenhaus Orchideen, denn die Schauhäuser, sie sind nun geschlossen. Die Stadt kann sich diese nicht mehr leisten, der Urwald wird verschwinden und verscherbelt.

Die Schliessung stösst auf Unverständnis und Entrüstung, die beim Eingang auf Post-Its- und anderen Zetteln dokumentiert ist: «Schande! Schande! Schande!» ist ein Besucherkommentar, ein anderer fragt: «Warum wird der Publikumsliebling abgeschafft und dafür ein luxuriöses Treibhaus gebaut?» Und Julia, 8 Jahre alt, schreibt: «Ich bin sehr traurig weil das Schauhaus abgerissen wird!!!!!»

Und so ist die Stadt Bern, die im fernen 1984 «Siegerin im Wettbewerb um die schönste Blumenstadt Europas» wurde, seit gestern, punkt 17 Uhr, um ein Stück weite Welt ärmer geworden. Nur für Zyniker ist die Ferienmesse, die Ende Woche die Bea-Expo in Beschlag nehmen wird, ein angemessener Ersatz.

Benedikt Sartorius

Benedikt Sartorius lebt seit dem Transfer aus dem Oberland in Bern und hat seit einiger Zeit Frieden mit der Stadt geschlossen. Eine gewisse Neigung zum Sandstein- und Laubenallergiker ist aber immer noch spürbar.


Publiziert am 7. Januar 2013

4 Kommentare

  1. Johnny Künzler says:

    Freuten Sie sich mal alle ganz schön af die nächsten Sparpakete – dank der bürgerlichen Spatpolitik im Kanton wird die Stadt im 2013 gegen 20 Mio einsparen ‘dürfen’. Und das wird nur mal das Vorgeschmäckli sein.
    Yeah! Dafür kann man jetzt ja billiger Auto fahren, den Superreichen das Geld in den Hintern stopfen, die reichen Erben bewundern etc.

  2. Jutta Maier says:

    Eine Schande, wie wahr! Einen Gripen weniger, und man hätte diese wunderbare Oase für weitere 20Jahre führen können.
    Die Stadtregierung kotzt mich zutiefst an.

    • Benedikt Sartorius says:

      Liebe Frau Maier, die Stadtregierung hat nun wirklich nicht sehr viel mit dem Gripen zu tun – es sei denn, die Stadt Bern unterhielte eine mir nicht bekannte Geheimarmee.

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  1. Johnny Künzler says:

    Freuten Sie sich mal alle ganz schön af die nächsten Sparpakete – dank der bürgerlichen Spatpolitik im Kanton wird die Stadt im 2013 gegen 20 Mio einsparen ‘dürfen’. Und das wird nur mal das Vorgeschmäckli sein.
    Yeah! Dafür kann man jetzt ja billiger Auto fahren, den Superreichen das Geld in den Hintern stopfen, die reichen Erben bewundern etc.

  2. Jutta Maier says:

    Eine Schande, wie wahr! Einen Gripen weniger, und man hätte diese wunderbare Oase für weitere 20Jahre führen können.
    Die Stadtregierung kotzt mich zutiefst an.

    • Benedikt Sartorius says:

      Liebe Frau Maier, die Stadtregierung hat nun wirklich nicht sehr viel mit dem Gripen zu tun – es sei denn, die Stadt Bern unterhielte eine mir nicht bekannte Geheimarmee.

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