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Berns Bad Hombres

¡Dios mío! – auch in Bern gibt es «bad hombres». Wir sagen Ihnen, von welchen schlimmen Fingern Sie sich in Acht nehmen müssen.

¡Hola!, Freunde der inneren Sicherheit. Fühlen Sie sich zurzeit etwas fehlinformiert, alleingelassen und schutzlos? Nun beruhigen Sie sich doch. Das sind völlig normale Symptome, ausgelöst vom fehlenden Alarmismus unserer Behörden. Diese stellen uns viel zu wenige Optionen zur Verfügung, vor was wir uns zu fürchten haben. So bleibt uns nur die Furcht vor der Ungewissheit, und die ist bekanntlich unbequemer als jede potenzielle Gefahr. Deshalb schauen wir momentan mit neidischem Blick über den Atlantik. US-Präsident Donald Trump versorgt sein Volk über Twitter mit einer beinahe inflationären Anzahl an Gefahren. Aktuelles Beispiel: «The threat from radical Islamic terrorism is very real.» Zum Vergleich ein Tweet vom Konto des Kantons Bern: «Warum muss Husky Orssa einmal die Woche auf die Waage?»

Was probiert der Kanton da bloss mit Husky Orssa zu überdecken? Wieso werden der Bevölkerung keine Gefahren zur Verfügung gestellt? Wieso werden wir hängen gelassen? Mag uns der Kanton etwa nicht mehr? In Sache Fürsorge könnte er sich eine dicke Scheibe von Trump abschneiden. Dieser hält seine kleinen schützenden Hände sogar über Mexiko. Dem Mexikanischen Präsidenten soll er angeboten haben, US-Truppen gen Süden zu senden. Schliesslich gäbe es in Mexiko einige «bad hombres», um die sich jemand kümmern sollte.

Als besorgte Bürger werden Sie sich nun fragen, ob es auch bei uns «bad hombres» gibt. Der Twitterkanal des Kantons Bern schweigt dazu. Also hat sich der «Hauptstädter», Ihre Speerspitze im Kampf gegen Fake News, in die Niederungen der bernischen Gesellschaft gewagt und hat dort tatsächlich ein paar «bad hombres» ausfindig gemacht.

Pierre Alain Schnegg

Zusammen mit seinem Generalsekretär Yves Bichsel bildet Schnegg das Duo Infernale des bernischen Gesundheitswesens. Losgelöst von den üblichen demokratischen Rahmenbedingungen tüfteln sie an Methoden, um die Sozialhilfekosten zu senken. So verwegene Dinger können nur «bad hombres» drehen. Immerhin: Dadurch könnten jährlich bis zu 25 Millionen Franken eingespart werden. Geld, das dazu eingesetzt werden könnte, den Jura einzumauern. Dadurch würden die künftigen Chancen auf einen tauglichen Gesundheitsdirektor stark steigen.

Konzertverantwortlicher des Stade de Suisse

¡Ay, caramba! Justin Biber und Céline Dion im Stade de Suisse? Auf solch perfide Scherze können bloss Menschen mit rabenschwarzer Seele kommen. Der Drahtzieher in dieser Angelegenheit konnte bisher noch nicht ermittelt werden, doch laut «Hauptstädter»-Recherche dürfte er starke Ähnlichkeiten mit obiger Fotografie haben. Gut unterrichteten Quellen zufolge soll zudem bereits mit Cher und Barbara Streisand verhandelt werden.

Brigadier Broccoli

Bisher wurde Brigadier Broccoli als «good muchacho» wahrgenommen. Dank der beliebten Tierzeitschrift «Bernerzeitung» gelang er zu nationalem Ruhm. Doch der Schein trügt. Brigadier Broccoli ist zurzeit in Lyss stationiert. Also dort wo Bund und Kanton probiert haben, den gambischen «bad hombre»-Export Ousman Sonko zu verstecken. Es ist anzunehmen, dass Broccoli, als hohes Tier in der Armee über die Geschehnisse in seinem Stationierungsort in Kenntnis gesetzt wurde. Wieso hat er geschwiegen? Unbestätigten Gerüchten zu Folge, war er zu fest damit beschäftigt, auf dem Waffenplatz Hakenkreuze in den Schnee zu tapsen. Definitiv ein «bad hombre»!

Migros

Auch die Migros? Ja, auch die Migros! Finden Sie diese ständige Profilierungsneurose nicht verdächtig? Überall hat sie ihre Finger im Spiel. Das wirkt doch irgendwie suspekt. Die Migros ist im Grunde sowas Ähnliches wie die Burgergemeinde des Detailhandels. Jetzt mischt sie auch noch bei der Markthalle mit – mit dem Ziel, eine schwarze Null zu erwirtschaften. Riecht das nicht förmlich nach Geldwäscherei? Steht das orange M in Wahrheit für Mafia? Das sind natürlich alles haltlose Vorwürfe und genau das ist das Problem. Diese Unangreifbarkeit der Migros nervt. Etwas schlechte Presse würde dem Unternehmen guttun. Vorschläge: Sonko als Filialleiter einsetzten oder richtig böse Unternehmen in die Markthalle holen. zum Beispiel Shell, Glencore oder den Lorraineladen.

Erich Hess

Einfach nur, um die Glaubwürdigkeit dieses Beitrags zu stärken.

Martin Erdmann

Martin Erdmann


Publiziert am 8. Februar 2017

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