„Wir drehten an der Erdkugel und suchten unbereiste Gegenden“

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 16. Oktober 2010

Hansjörg Hinrichs

Hansjörg Hinrichs

Nach sieben Jahren im Lehrerberuf entschied sich Hansjörg Hinrichs, das Weite zu suchen. Er bereiste die Welt und lernte dabei vor allem sich selber kennen. Seit 25 Jahren bietet Hinrichs, Gründer und Inhaber der Pacific Society, Reisen in die Südsee an. Wer mit ihm auf den Spuren von James Cook unterwegs sein will, braucht viel Geld, Geduld und Neugier. PDF-Datei herunterladen

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„Ich bin wie ein Dichter, der sein Werk frei gestalten kann“

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 25. September 2010

Heinrich Villiger

Heinrich Villiger

Heinrich Villiger führt sein Tabakunternehmen Villiger Söhne auch im 81. Lebensjahr mit starker Hand. Mindestens zehn Jahre will er noch weitermachen und der Weltgesundheitsorganisation WHO die Stirn bieten. Auf die Banken ist der ältere Bruder des UBS-Präsidenten Kaspar Villiger gar nicht gut zu sprechen: „Hätte ich mein Geld einer Bank anvertraut, wäre ich heute ein armer Mann.“ Download als PDF-Datei

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„Ich erhalte noch immer jeden Tag 30 Briefe und viele Anrufe“

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 18. September 2010

Adolf Ogi

Adolf Ogi

Er sei in den letzten zwei Jahren ein wenig zum Doktor und Seelsorger geworden, sagt Alt Bundesrat Adolf Ogi im zweiten Teil des Interviews. All seine Aktivitäten seien durch den Verlust seines Sohnes Mathias und seine eigene Erkrankung überschattet worden. Deswegen habe die Gesundheit nun oberste Priorität. Interview als PDF-Datei

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„Damals war es einfacher, ein guter Bundesrat zu sein“

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 11. September 2010

Adolf OgiZehn Jahren nach seinem Rücktritt aus dem Bundesrat blickt Adolf Ogi noch einmal auf seine Wahl 1987 und seine wichtigsten Geschäfte zurück. Der 68-Jährige erläutert, warum er heute nicht mehr Bundesrats-Kandidat sein möchte, wie er mit der teils heftigen Kritik leben lernte und weshalb er seinem Rivalen Otto Stich zu Dank verpflichtet ist.

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„Darum machen alle das Gleiche, auch wenn es noch so falsch ist“

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 28. August 2010

Klaus WellershoffSeit einem Jahr ist Klaus Wellershoff, langjähriger Chefökonom der UBS, als Unternehmer mit Wellershoff & Partners auf dem Markt. Den Schritt in die Selbständigkeit hat er nie bereut. Im Interview erzählt er, warum er die UBS verlassen hat und weshalb er die Anlageberatungspraxis vieler Banken für „ungeheuerlich und fahrlässig“ hält. Interview als PDF-Datei

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„Als ich begann, verabreichten wir nur zwei Medikamente gegen Krebs“

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 21. August 2010
Elisabeth Spichiger

Elisabeth Spichiger

Elisabeth Spichiger blickt auf über 30 Jahre Erfahrung in der Pflege zurück. Heute ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Direktion Pflege des Inselspitals und Dozentin am Institut für Pflegewissenschaften der Universität Basel. Spichiger erläutert, was es dem Patienten bringt, wenn Pflegende Pflege studieren.

Interview als PDF

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"Ich war Feuer und Flamme als ich sah, wie viel man verändern kann“

Mathias Morgenthaler am Freitag, den 13. August 2010
 
 
 
 

Ariane Lüthi

Ariane Lüthi

Mit 26 Jahren hat Ariane Lüthi nicht nur einen Studienabschluss und ein Stipendium in der Tasche, sondern auch viel von der Welt gesehen. Nach einem Trainee-Aufenthalt in Shanghai will die Bernerin einen nächsten Karriereschritt machen und dafür sorgen, dass weltweit tätige Unternehmen ihre soziale Verantwortung noch besser wahrnehmen. Interview als PDF-Datei

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„Das spannendste in Australien war die Reise ins Innere“

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 7. August 2010

Jürg WetterWährend andere sich höchstens mal zwei Wochen Ferien am Stück gönnen, ist Jürg Wetter sechs Monate lang mit seiner Familie durch Australien gereist. Nach der Rückkehr sagt der Berater und Referent: „Es ist überwältigend zu erleben, wie viele Grenzen gesprengt werden.“ Seither arbeitet Wetter noch näher bei seiner Berufung: Menschen zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen.

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Beruf und Berufung – 76 Interviews

Mathias Morgenthaler am Montag, den 2. August 2010

Mathias Morgenthaler: Beruf und Berufung. Interviews.
Zytglogge Verlag 2010. 352 Seiten. 36.- Fr.
(Ab sofort im Buchhandel oder hier versandkostenfrei online zu bestellen)

«Der Journalist und Redaktor Mathias Morgenthaler zielt auf die Lebensgeschichte seiner Interviewpartner. Allerdings nicht im Sinn einer Homestory, sondern mehr im Sinn einer Jobstory. Wobei Job nicht ganz das richtige Wort ist: Es müsste einen Begriff geben, der Job, Arbeit und Berufung aufs Mal umfasst. Dass ein solches Wort nicht existiert, ist symptomatisch, und darum sind auch diese Interviews so aufschlussreich: Sie berichten vom ständigen Ringen um Gelderwerb (Job), Aufopferung (Arbeit) und Erfüllung (Berufung). Mathias Morgenthaler porträtiert nicht einfach Menschen, die ‹es geschafft› haben. Die Porträtierten kommen aus allen sozialen Schichten, es gibt unter ihnen Aufsteiger und Absteiger, Quereinsteiger und Aussteiger. In ihren Biografien zeigen sich Risse und Widersprüche. So ermöglichen diese Interviews in ihrer Gesamtheit einen faszinierenden Blick in eine vielschichtige Arbeitswelt. Dabei wird nichts beschönigt: Arbeit ist Kampf ums Dasein, kein Erfolg ist garantiert, Scheitern ist jederzeit möglich. Und doch zieht sich ein unaufdringlicher Optimismus durch diese Gespräche. Unerwartet führt ein Weg aus einer Sackgasse, ein Schicksalsschlag eröffnet neue Perspektiven, Menschen finden in der Krise zu ihrer Kreativität.»   Balts Nill

«Hier sagen sie alle, was sie so treiben und warum. Herrlich, das Gespräch mit dem widerspenstigen Schriftsteller Peter Bichsel, der sagt, Schreiben habe sehr viel mit Nicht-Können zu tun. Aufschlussreich, wie der weltbekannte Wirtschaftsprofessor Bruno S. Frey nebenbei verrät, welche privaten Konsequenzen er aus seiner eigenen Glücksforschung gezogen hat. Morgenthaler ersetzt mit diesem Buch Tausende von Berufsberatern.» Peer Teuwsen, «Die ZEIT»

«Diese Interviews führen von verschiedenen Seiten immer wieder ins Zentrum jener geheimnisvollen Passung eines bestimmten Menschen mit einem Interesse oder einer Tätigkeit, die wir dann Berufung nennen.» NZZ am Sonntag

Gesucht: Spannende Geschichten aus der Arbeitswelt

Mathias Morgenthaler am Montag, den 2. August 2010

Viele der über 600 Interviews zum Thema “Beruf und Berufung”, die ich in den letzten 12 Jahren publiziert habe, wären nie zustande gekommen ohne die Hinweise von Leserinnen und Lesern. Manche haben sich selber als Interviewpartner empfohlen, andere haben mir von jemandem erzählt, der einen nicht alltäglichen Beruf hat oder seiner Arbeit mit einzigartiger Leidenschaft nachgeht.

Ich bin dankbar für solche Hinweise, denn ich möchte möglichst viele Facetten der Arbeitswelt zeigen. (Wer sich ganz frisch selbständig gemacht hat und noch auf der Suche nach Kunden ist, muss sich nicht unbedingt melden…)

Alle anderen Anregungen für interessante Geschichten erreichen mich per Mail oder Telefon:

mathias.morgenthaler@derbund.ch
+41 (0)31 385 12 41.