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«Es ist ein Märchen, dass irgendwann der Traumjob auftaucht»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 26. Januar 2013
Tom Diesbrock, Karrierecoach und Buchautor.

Tom Diesbrock, Karrierecoach und Buchautor.

Viele Berufstätige sind unzufrieden mit ihrer Arbeit, verharren aber trotzdem im Job.. Karrierecoach Tom Diesbrock erläutert, warum wir lieber an einem bekannten Unglück festhalten als etwas Neues zu wagen. Veränderungswilligen rät er, nicht auf Experten oder Stellenbörsen zu vertrauen, sondern sich systematisch mit den eigenen Neigungen und Bedenken auseinanderzusetzen.

Herr Diesbrock, Sie haben ein Buch geschrieben, das als Selbstcoaching-Programm für die berufliche Neuorientierung dienen soll. Haben Sie beruflich immer schon das gemacht, was Ihnen am Herzen lag?
TOM DIESBROCK: Nein, ganz und gar nicht. Ich tauge weder als Held noch als strahlendes Vorbild, aber es müssen ja nicht alle die gleichen Fehler machen wie ich. Konkret war es so, dass ich nach dem Abitur keine Ahnung hatte, was ich wollte – und mir auch nicht die Zeit nahm, es herauszufinden. So studierte ich Medizin, weil das die meisten Leute für vernünftig hielten, und als ich merkte, dass es leider nichts mit meinen Neigungen zu tun hatte, stürzte ich mich in eine ziemlich hoffnungslose Musikerkarriere. So stolperte ich vom einen ins andere und irgendwann zufällig in eine gute Richtung. Im Psychologiestudium hatte ich erstmals richtig Spass. Als Psychotherapeut kämpfte ich später mit der Kassenzulassung, so dass ich mich langsam in Richtung Coaching-Laufbahn bewegte. Inzwischen bin ich längst in meinem Traumberuf angekommen, aber es war wirklich eine Odyssee bis hierher.

Coaching bei beruflicher Neuorientierung muss doch frustrierend sein: Die Klienten würden sich gerne verändern, halten aber aus Furcht vor dem Unbekannten dann doch am bekannten Unglück fest.
Sie sprechen ein wichtiges Paradox an: Man würde meinen, der Mensch wähle im Zweifelsfall automatisch die Option, die mehr Glücksgefühle verspricht. Das würde bedeuten: Wenn der Leidensdruck gross ist, wächst die Offenheit für das Neue. Oder drastisch ausgedrückt: Wenn das Pferd tot ist, steigt der Reiter ab und sucht sich ein neues. Das ist aber nicht so. Sehr viele Reiter bleiben auf ihrem toten Pferd sitzen. Es bringt sie zwar nicht mehr weiter, aber sie wissen wenigstens, woran sie sind. Reiter von toten Job-Pferden sind unglaublich kreativ darin, gute Gründe für ihr Nicht-Handeln zu finden. Aus der Fachperspektive betrachtet, kämpfen sie mit dem Prägnanzproblem: So lange sie sich entscheiden müssen zwischen der sehr klaren Option «Festhalten am status quo» und der sehr vagen Alternative «Etwas Neues aufbauen», entscheiden sie sich für das Vertraute, selbst wenn sie es hassen. Unser Gehirn vermeidet das Unklare, weil es die damit verbundenen Risiken überschätzt. Deswegen ist es so wichtig, die berufliche Neuorientierung systematisch anzugehen. Verwenden Sie ein Brett und Figuren, wenn Sie Schach spielen?

Ja, natürlich – warum?
Erstaunlicherweise glauben viele Menschen, man könne in einer so komplexen Frage wie der der beruflichen Neuorientierung alleine durch Einkehr und Grübeln den Durchbruch erzielen. Das ist, als würde Mercedes den Angestellten sagen, sie möchten sich doch bitte mal ein paar Monate Gedanken machen über ein neues Modell. Oder als würden wir versuchen, eine Schachpartie zu spielen ohne Brett und Figuren. Das wäre für die Allermeisten eine gewaltige Überforderung – das Gleiche trifft auf berufliche Neuorientierung ohne klare Struktur zu. Es ist ein Märchen, dass irgendwann der Traumjob auftaucht, wenn man genug intensiv in sich hineinspürt – ein oft verkauftes und gern geglaubtes zwar, aber trotzdem ein Märchen. Natürlich gibt es solche «Heureka-Momente», aber sie wollen durch Strukturierung, Visualisierung, durch Mut und Fleiss erarbeitet werden. Meiner Erfahrung nach kommt es bei der beruflichen Neuorientierung auf drei Ebenen an: die Ideenentwicklungsebene, die Selbstmanagementebene und die Planungsebene. Wenn auf allen dreien seriös gearbeitet wird, stehen die Chancen gut, eine Veränderung nicht nur zu ersehnen, sondern sie auch umzusetzen.

Man kann es sich auch einfacher machen und einen Experten fragen, was zu einem passen würde.
O ja, ich werde das sehr oft gefragt von meinen Kunden: ob dieses oder jenes wohl vernünftig wäre. Es gibt ja auch genug vermeintliche Autoritäten, die hier gerne teure Antworten liefern. Realistischerweise kann einem aber niemand sagen, was eine gute Wahl ist. Erstens, weil es keine per se sicheren Berufe mehr gibt, und zweitens, weil man sich schon selber über seine Neigungen klar werden sollte. Viele Berufsberater tendieren dazu, die Frage anhand der bewussten Kompetenzen zu beantworten – und schon landen die Ratsuchenden wieder in jenem Milieu, dem sie eigentlich entkommen wollten. Dabei kann man sich Kompetenzen leicht aneignen, wenn man sich seinen Neigungen und wirklichen Interessen gemäss in eine neue Richtung bewegt. Diese klar herauszuschälen, das ist harte Arbeit, die einem niemand abnehmen kann. Wer den Aufwand scheut, kann Zuflucht nehmen zu Job-Mythen wie: «Der Experte weiss, was für mich richtig ist.» Oder: «Wenn ich fleissig alle Stellenanzeigen durchschaue und mein CV auf viele Jobbörsen hochlade, finde ich irgendwann schon den perfekten Job.» Oder, auch sehr beliebt: «Wenn ich mich hier noch mehr anstrenge, wird das einmal honoriert und man bietet mir etwas viel Besseres an.» Das sind bequeme, aber leider komplett falsche Annahmen.

Wie lautet die Alternative, zu der Sie raten?
Die beschriebenen Strategien haben eines gemeinsam: Wer sie befolgt, weigert sich, die volle Verantwortung zu übernehmen für seinen beruflichen Erfolg. Es sind reaktive Strategien, Strategien der Abhängigkeit. In der heutigen Zeit hilft es aber nicht, sich am Beckenrand festzuhalten aus Angst vor dem Ertrinken. Erfolgversprechender ist es, einzutauchen und schwimmen zu lernen. Letztlich geht es darum, sich wie ein Unternehmer zu verhalten – unabhängig davon, ob man formal angestellt ist oder selbständig. Ich hatte offen gestanden ziemlich Angst davor, mich selbständig zu machen, weil mein Vater als Handelsvertreter sehr um sein Einkommen kämpfen musste und ich als Kind den Eindruck gewonnen hatte: «Entweder bist du egoistisch und erfolgreich oder du bist korrekt und landest irgendwann in der Armut.» Das ist typisch für Umbruchphasen: Man neigt zu Schwarz-Weiss-Denken und malt sich mit unreflektierten Glaubenssätzen den Teufel an die Wand.

Wie haben Sie diese Phase überwunden?
Zunächst ist es hilfreich, dass man in der heutigen Arbeitswelt vieles mit einem Sicherheitsnetz ausprobieren kann. Eine Selbständigkeit kann man in Raten aufbauen, je nach Sicherheitsbedürfnis. Mit jedem kleinen Schritt wuchs mein Vertrauen, bis ich irgendwann realisierte, dass die Angestellten in einer Scheinsicherheit lebten, die unter dem Strich viel riskanter war als meine Selbständigkeit. Es muss nicht immer eine radikale Veränderung sein, oft sind es viele kleine Weichenstellungen, die am Ende einen grossen Unterschied ausmachen. Ich stelle fest, dass sich meine Klienten manchmal unnötig unter Druck setzen. Sie haben die Erwartung, es müsse sofort alles anders werden, und stempeln sich damit schon im Voraus zu Versagern.

In Veränderungsprozessen wird man früher oder später mit Ängsten und alten Glaubenssätzen konfrontiert. Wie kann man verhindern, dass diese das ganze Projekt gefährden?
Auch hier gibt es viele verführerische Angebote auf dem Markt. Eines lautet: Positives Denken! Da werden Menschen, die widerstrebende Kräfte in sich spüren, in Wochenendseminaren darauf eingeschworen, positive Gefühle und starke Bilder heranzuzüchten und den Rest auszublenden. Das mag kurzfristig funktionieren, mittelfristig führt es in die Depression oder zum Realitätsverlust. Wenn ich mich verändern will und sich eine innere Stimme meldet, ein Teil meines Kind-Ichs, das sich schlecht fühlt und fürchtet, dann sollte ich achtsam mit dieser Stimme umgehen. Wer Ängste wahrnimmt und einordnen kann, macht sie kleiner und gewinnt Handlungsfähigkeit zurück. Wenn man die Diagnose «Ich bin zu alt dafür» als Glaubenssatz erkennt und realisiert, dass das nicht ein Abbild der Realität ist, kann man sich davon distanzieren und die Aussage relativieren. Ich rate dazu, gleich zu Beginn einer Neuorientierung eine Bedenkenliste anzulegen. So lernt man rasch, wie befreiend es sein kann, Bedenken zu erfassen und von aussen zu betrachten. Man kann sich so viel eher auf den Standpunkt stellen: «Ich habe zwar Angst, aber ich bin nicht diese Angst.»

Woher kommt eigentlich der gesellschaftliche Druck, sich partout selber zu verwirklichen in der Arbeit? Vielleicht wäre es ja auch ganz ok, einfach einen guten Job zu machen.
Wer damit zufrieden ist, dem will ich hier nichts anderes erzählen. Ich stelle aber fest – und viele Umfragen bestätigen dies – dass ein grosser Teil der Arbeitnehmenden demotiviert bis unglücklich ist bei der Arbeit. Daher rührt der Handlungsbedarf, denn das belastet die Volkswirtschaft enorm. Ich halte nicht viel von der protestantischen Arbeitsethik, die sagt, es sei nicht im Sinne des Erfinders, bei der Arbeit auch noch glücklich zu sein. Es gibt heute kaum mehr ein statisches Jobangebot wie noch vor drei, vier Generationen, also braucht es Menschen, die flexibel und mit Freude Aufgaben in Nischen übernehmen, sich ihre Arbeit erfinden. Ich persönlich will, wenn ich schon 50 bis 60 Stunden pro Woche arbeite, unbedingt etwas machen, das mir Spass macht und das anderen Menschen unmittelbar einen Nutzen bringt.

Information und Kontakt:
www.tomdiesbrock.de

Das Buch:
Tom Diesbrock: Jetzt mal Butter bei die Fische! Das Selbstcoaching-Programm für Ihre berufliche Neuorientierung. Campus Verlag, Frankfurt a.M. 2012.

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11 Kommentare zu „«Es ist ein Märchen, dass irgendwann der Traumjob auftaucht»“

  1. Genau so sehe ich auch. Auch ich glaube, dass die angestellten ein grösseres riiko auf sich nehen, als in unternehmer wie ich oder andere. Ich bin zufrieden als selbständiger. Arbeite ca. 20-30 stunder in der woche und verdiene trotzdem gut.
    Hört auf die innere stimme(gott). Folgt den intuitionen, dann werdet ihr euer glück finden!

  2. Hanspeter Niederer sagt:

    Endlich wieder einmal ein Berater, der wirklich etwas versteht von seinem Fach und auch persönlich sympathisch, weil unarrogant, rüberkommt.. Das Buch ist gekauft.

  3. Gerold Kuhn sagt:

    ” Wer sie befolgt, weigert sich, die volle Verantwortung zu übernehmen für seinen beruflichen Erfolg. Es sind reaktive Strategien, Strategien der Abhängigkeit”. Kann das vielleicht sein. dass wir dadurch eine soziale Strategie verfolgen, wo das ICH nicht im Vordergrund steht, sondern die Gesellschaft als ganzes? Das bedingungslose Recht der Existenz ist leider bis heute nicht garantiert, weshalb eine sicherheitsbetonte Haltung durchaus seine Berechtigung hat. Ich bin jedoch überzeugt davon, sollte das bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden, wird sich diese Haltung schlagartig ändern. Weil man eben weiss, dass die Gesellschaft als ganzes zur Einsicht gelangt ist, dass nur eine sich gegenseitig bedingungslos zusichernde Existenzeingeständnis eine vollständige Freiheit, das auf freien Willen beruht, allseitig ermöglich kann. Vorher haben solche Coachs meiner Meinung nach keine Berechtigung, den sie schliessen die Augen vor der Realität, und sind nicht gewillt, irgendwas dagegen zu tun bzw. die Gesellschaft zum positiven zu ändern.

  4. Martin Schläpfer sagt:

    Ein weiteres Highlight in diesem Blog. Der Mann wirkt glaubwürdig, weil er selbst lange herumgeirrt ist und nicht glaubt, er wisse es besser als seine Kunden. Eine Eigenschaft, die vielen selbsternannten “Coaches” (für mich ein Unwort) abgeht. Wichtig scheint mir auch der Hinweis auf die Ressourcen-Gläubigkeit: All die hochgelobten Verfahren, “Kompetenzen” auszubilden oder für eine neue Stelle optimal zu verwursten, zeugen letztlich von einer sehr ökonomischen Betrachtung des Menschen. Man sollte sich trauen, nicht nur seinen Interessen zu folgen, sondern sich auch Neues anzueignen, falls es nötig ist. Danke jedenfalls für die Inspiration!

  5. Ein sehr guter Artikel. Nach 18 Jahre angestellt und 17 Jahre selbständig sein, finde ich in diesem sehr vieles wieder, was ich erlebt hatte.
    Ob selbständig oder nicht, an der Zufriedenheit mit dem eigenen Job muss man immer wieder arbeiten. Schliesslich gibt es nicht nur unglückliche Angestellte, es gibt auch unglückliche Selbständige, bei denen die Vision, nach x Anläufen, nicht aufgegangen ist. Man hört am Ende ja nur von den erfolgreichen.
    So oder so, wenn’s klappt gibt es nicht’s besseres als die Selbständigkeit!

  6. Roman Rebitz sagt:

    Ich war viele Jahre in der gleichen Firma und habe nach ca. 1-2 Jahre das Potential der Firma gesehen. Das Potential war riesig und es schien das unsere Arbeit in den nächsten Jahren immer interessanter werden und man die Zukunft mitgestalten könnte. Leider versauten die vielen Kaderwechsel und die obersten Strategen alles und immer wieder da sie nur ihre Boni im Blickfeld hatten. Mein Fehler war das ich die Hoffnung nie aufgegeben hatte das es mal besser wird aber leider hatte dieses Chaos System. So kann es leider auch gehen…man wartet und wartet und resigniert irgendwann, dann sind 10 Jahre vorbei und man muss ich immer noch die Unfähigkeit der Vorgesetzten miterleben. Also am besten bald kündigen und zurückkommen wenns aufwärts geht, in der Zwischenzeit Kontakt mit einigen früheren ARbeitskollegen halten und gut wirds.

  7. Meine persönliche Erfahrung bestätigt auch die Thesen des Autors. Nach einigen Jahren Erwerbstätigkeit als Angestellte (Sozialarbeiterin) habe ich mein Hobby: das Tanzen zum Beruf gemacht. Meine erste betrügerische Diagnose: dass ich dazu “zu alt bin” hat sich als Lüge erwiesen. Zuerst habe ich einzelne private Tanzstunde gegeben, die sowohl mich als auch die meiste meine Schülerinnen Glück geschenkt haben, dann habe ich angefangen weitere Tanzlehrerinnen nachzuziehen und coachen. Heute leite ich 2 erfolgreiche Tanzschulen und verdiene dabei besser als je früher.

  8. Martin sagt:

    Vielen Dank fuer diesen Bericht und die guten Kommentare.

  9. Markus Troendle sagt:

    Ja, sympathischer Typ und ich sage auch: auf die innere Stimme hören. Sicher, das Umfeld kann unerwartet reagieren. Ich habe dies erlebt und es kam mir dann schon eher ungelegen, als neben der beruflichen Unsicherheit, die bei mir auch mit Arbeitslosigkeit, Stellensuche und sonstigen Turbulenzen einherging, gleich auch noch die gewohnten “Freunde” und Kollegen das Weite suchen. Statt einem klaren Wort wie “du gehörtst nicht mehr zu uns weil du ja die Unverfrorenheit besitzt, noch etwas zu wagen, also höhere Ziele für dich avisierst” blieben dann einfach das Telefon still und die Einladungen aus. Erst als ich realisiert habe, wie wichtig mir diese Dinge eigentlich sind – und wie sehr sie mir als Halt fehlten, hatte ich ja schon den gewohnten Büroalltag nicht mehr – konnte ich annehmen, dass wirklich ein Abschnitt vorbei ist. Jeder hat in sich die Kapazität, sein Leben zu ändern und die Dinge, die man sich vorstellt, will, können entstehen. Man muss dazu aber fraglos das tote Pferd gegen ein neues wechseln. Kurzfristige Euphorie ist zuwenig, wir müssen die neue Idee leben und im Kopf ausgestalten, das geht gar nicht, wenn man noch auf dem alten Ackergaul sitzt der da am verwesen ist. Dies theoretisch zu erörtern ist nichts, es zu leben und spüren und der Zuversicht Raum zu geben, dass man das Recht hat, sich glücklich zu machen, alles. Der Vergleich zum Reisen gefällt mir hier am besten. Bis ich mich mit 30 endlich zu einer Weltreise entschloss, habe ich unzählige Monate und Jahre vom Mut geträumt, es auch zu tun. Mit dem vorhersehbaren Effekt, dass ich nichts bereue und auch 8 Jahre später noch davon zehre und es irgendwann wieder tun werde. Will sagen, dem Traum oder der Idee eine Chance geben, sich zu realisieren – ja dann kann alles passieren und man ist schon mal gut aufgestellt für was da an Tollem, Neuem und Befriedigendem zu kommen gewillt ist. Und es kommt, der sich wirklich auf neue Pfade wagt, wird belohnt. 100 %!

  10. Isabelle sagt:

    Super Artikel und auch bei mir gilt: Werde mir sein Buch noch diese Woche holen!

  11. Penelope sagt:

    dieser artikel hat mir gut getan,danke.ich habe mich nach 14jahren in der selben firma bei einer guten arbeit verändern wollen.was auch geklappt hat und mein “traumjob” war.2 monate später hatte ich die kündigung ( leider verkalkuliert!)ich will damit sagen, auch wenn der mut da ist,sich zu verändern – kann es in die hose gehen. ich bin kein jungspund mehr, wollte es nochmals versuchen – positives denken ist nicht immer schlecht!